Indiana Tribüne, Volume 21, Number 39, Indianapolis, Marion County, 28 October 1897 — Page 3
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Eine Studentenehe Roman von Luise W estkirch. (Fortsetzung.) und wie Dtc luyle 'achtluft seine heiße Stirn anwehte, fühlte er's deutlieb, von heut' ab begann ein neues Leben. Eine Aufgabe lag vor ihm: seine Selbstachtung retten, mochte was immer sonst darüber in Scherben gehen. Am nächsten Morgen ging er in's Gas, sah sämmtliche Zeitungen durch nach einem lohnenden Posten. Er meldete sich auch zu mehreren, ward aber nicht angenommen. Er ließ dann selbst ein Gesuch einrücken. Eine Schaar von Briefen und Besuchern war die Folge. Die einen versprachen ihm gegen Pränumerandozahlung von zwanzig Pfennigen bis hundert Mark Jahresgewinne von solchem Umfang nachzuweisen, daß es unbegreifli blieb, warum die edlen Menschenfreunde sie nicht lieber selbst erwarben; die anderen boten ihm Agenturen an, die Vertreibung der unglaublichsten Erfindungen, von selbstthätigen Stiefelknechten und patentirten Spucknäpfen bis zu dressirten Flöhen herunter. Ein Schlaukopf schlug ein Eompagmegeschäft vor, zu dem Lörsch blos das Betriebskapital, er selbst aber den Witz beisteuern sollte. Mit Neid begann Arthur auf den Maurer, den Schlosser zu blicken, deren Dienste die Menschheit zu allen Zeiten bedürfte. Er dachte in seiner Ratlosigkeit sogar an die bescheidene Anstellung an der Post, die er vor wenigen Monaten entrüstet von sich gewiesen hatte. Aber sie war vergeben, und fast freute er sich darüber. Arbeiten, ja! Nicht bloß mit dem Kopf! Mit den Händen, im Tagelohn, wenn es sein mußte, aber nicht zeitlebens sich festbinden als Nad in ein festgefügtes Getriebe, nicht die Hoffnung auf den Glücksfall ausschließen, den unberechenbaren, der ihn wieder in die Höhe trug. Lief er die Tage nach Arbeit umher, Abends saß er einsam an seinem Schreibtisch, den Kops in den Händen, und sann und sann über das Eine, das Unverrückbare! Und das ferne Rasseln der Maschinen drüben, die für ihn, für ihn! sich rührten in der Stille der spaten Abendstunde, machte ihn toll. lVtfif Kr Crr hrrt iphk trnmr zu Hause?" erkundigte sich die Magd. Und Martha fragte: 2öarum gehst fW ViV V VVtiU IVQ ItiillVV du nie mehr aus?' Mich freut's Nicht," antwortete er und blieb. Wenn du" Geld brauchst, du weißt. es liegt in der Schieblade links." Sie sprach mit dem äußersten Rand der Lippen und sah an ihm vorüber. Danke, erwiderte er und ließ eS liegen. Aus Verzweifluna griff er eines Abends wieder zur Feder. Und jetzt floa sie über das Papier. Das Fieber. das in seinem Gehirn tobte, sprang über in seinen Stil, malte glühende Farben auf die einst so matten Zeilen. Was er mit aewaltiaer Anstrenauna sich versagte, Befreiung durch Aussprechen des Erlebten, hier endlich ge noß er es in durstigen Zügen. Er konnte sich aenua thun, er schrieb, bls der späte Morgen durch die Scheiben oammene. Äls er das (öeschnedene durchlas, erkannte er wohl, daß es mchts gemein hatte mit seinen ersten Arbeiten, daß Leidenschaft, daß geniat.a r . w tes onnen aus vielen inappen, orennenden Sätzen sprach. Aber auch die ganze Qual sprach daraus, aus der dieses Können geboren war, sein furchtbares Geheimniß. Und bebend warf er sein Meisterwerk m's Feuer. Ich bin kein Dichter, nur mein Unglück ist's. Das Unglück, der größte Poet aller Zeiten. Aber mein Unglück ist mein! Ich will es nicht für Geld zur Schau stellen." An einem Sonntag saßen die Eheleute wieder schweigsam bei Tisch, verstöhlen ner des anderen Aussehen musternd. . Die Farbe der Gesundheit war von beider Wangen abgeblaßt. Das ist ihr Gewissen oachte Arthur. Das ist seine Liebe zu der Todten." dachte Martha. In diesem Augenblick kam unaemeldet Editha. Martha hatte auf ihren Besuch, jahrelang gehofft und davor gezittert. Jetzt war er ,hr gleichgültig gewor den. Da sie Arthurs Liebe verloren hatte, was half ihr die Anerkennung der Seinen? Sie kommen spät." saate. sie einfach. Aber meines Mannes Sckwester ist mir jederzeit willkommen." Dann wurde ein drittes Couvert aufgelegt. Sie gab sich keine Mühe meyr ai gemoynilcy gejpraazig zu tz scheinen. Arthur dagegen redete auf 1 's geregt, hastig, er überbot sich m lusti aen Geschichten. Nur keinen Verdacht aufkommen lassen, keine Besinnung ! Dazwischen staunte er seine Frau an. Hatte die Große ihres Berbrechens al les Kleinliche, Plebejische von ihr ab gestreift? Die Hast war aus ihren Be wegungen, ihren Reden gewichen. Keine Fürstin hätte vornehmer und würdiger sich geben können! Woher nahm sie dieseSicherheit nach dem Ent setzlichen? Aber es war gut so, sehr gut ! Editha saß zwischen der schweig samen Frau und dem redseligen Mann und ihre klugen, ...unruhigen Mäuse
äugen gingen soricyeno von einem zum andern. Bei uns ist d?e Arbeitstheilung strikt durchgeführt," scherzte Arthur. Meine Frau besorgt das Schweigen und ich das Reden. Bisher hat sie auch das Handeln besorgt. Aber in dieses Monopol werde ich demnächst eingreifen. Schwesterchen, du kannst dir ein Verdienst erwerben. Hast du Arbeit für mich?" ..Arbeit?"
M i a. Sie zuckte die Achseln. Für dich nein. ' Ich bin nicht wählerisch." Bei jeder Arbeit, die ich dir nachweisen könnte, wurdest du immer arbeiten müssen." Er lachte über die bittere Rede wie über einen guten Scherz. Sieh doch! Unter der Mütze der barmherzigen Schwester noch so boshaft !" Martha streifte ihren Mann mit düsterem Blick. Dies Arbeitsuchen ist Arthurs neuester Sport." Sie sehen es nicht gern?" fragte Editha. Q doch. Da es ihn angenehm unterhält." Da hörst du. wie hoch meine Frau meine Leistungsfähigkeit tazirt! Aber ich werde sie bekehren." Und dann packte ihn die Unruhe. Er sprang auf. Er ging hinaus. Er hätte eine Aussicht, log er, eine Besprechung. Als er fort war. faßte Editha die blasse, starre Frau schärfer in's Auge. Sie haben einander aus Liebe geheirathet." sagte sie. Arthur Sie gewiß. und Sie ihn doch wahrscheinlick auch. Trotzdem scheint mir wenig st 4 rv c ii u)lua in Zyrer ye voryanoen. Martha zuckte die Achseln. 'Warum der Schwägerin mit dem bochmüthiaen Gesicht unter der Diakonissinnenhaube fCJUi. , . V IC Cft ein vDiua oortugeri, wayrenv n;1 lull das Herz brach? Sie brauchte nicht zu glauben, daß ein Mädchen aus dem Volk als Frau -von Lörsch unter allen Umstanden glückselig sein mue. Ais Arthurs Schwester meen &it elbstverständlich mir allein die Schuld bei," antwortete sie. .Schuld ?" wiederbolte Editha. Was eißt Schuld zwischen Menschen, die nander lieben? Die Liebe, mein' ich, duldet alles, trägt alles, verzeiht alles. Wissen Sie, warum ich aezöaert habe, zu bnen zu kommen? Ich glaubte in ein Paradies zu blicken und fürchtete mich durch Dmo zu versllndiaen. Denn ick bin eine Einsame ohne andere Familie als die ewig wech feinde der Kranken und Unglücklichen, eine sehr egoistische, unliebenswürdige Familie! Wäre mir das Glück aeworden, mich einem einzelnen geliebten Menschen widmen zu dürfen wie ich glaube, ich hatte mehr Geduld. Jedenfalls erbarmt mich mein Bruder und Sie auch. Darum bin ich hier. Sprechen. Sie sich aus. Liebe, damit ich Ihnen rathen und helfen kann." Martha sah sie groß an, wie sie dasaß, breitspurig und selbstzufrieden in i.r. t. r v i c w : . iizrem eiserinncnoerus. ver uic Stufe zur lana erstrebten Herrschaft über die Menschen geworden war. Sie dachte an den Auftritt bet der Veriobunasrner. Es aabrte in ihr. Aber sie ließ ihrem Empfinden nicht mehr frei die Zügel schießen wie damals. Sie hatte gelernt in ihrem Zusammenleben mit Arthur. Sie sind sehr freundlich, sagte sie ein wenig spöttisch. Ehe Editha weiter tn ste bringen konnte, trat Arthur wieder ein. mit wildem Humor die Geschichte einer neuen Tauschung zum betten geoeno. Fräulein von Lörsch brach auf. Sobald die Thur ficy ymier vem Besuch geschlossen hatte, wandte Martha sich zu Arthur. Du hast dich also uver micy oeklagt ?" Ich? Beklagt?" , Deine Schwester wirft mir vor, daß ich das Unglück deines Lebens bin." Editha? Da will ich doch gleich " Seine Augen suchten nach seinem Hut. ... .Bleib." sagte Martha. fie denn nicht Recht?" Wie?" Bin ich nicht das Unglück deines Lebens?" Er fab sie an. Sie schien ihm schoner geworden über Nacht, unheimlich, verführerisch schön wie sie vor ihm stand in der Gluth ihrer verhaltenen Leidenschaft; wie Un Edelstein schien sie ihm, der von allen anhaftenden Schlacken gereinigt aus dem Schmelzvfen hervorgeht. Mit schmerzlichem l?nt,ücken. mit faü feiaer Anast nahm er die Wandlung wahr. Ein tolles Nerlanaen erariff ihn. sie an sich zu reißen, ihre brennenden Augen zu küssen. O, wenn die That nich! zwischen ihnen gestanden hätte, die ungeheure. unwiderrufliche Tyar: l?.r konnte ibr nicht antworten auf ihre Frage. Er drückte die Fäuste auf . ! . fftt t a W seine Augen uno ging uu,,tvttt hinaus. Ja. ja! Sie war das Unglück seines Lebens! Er fühlte es klar, er liebte sie tausendmal mehr heut, da er sich von ihr losringen nfs an dem Taa. da er um sie warb Er vergrub sich in seine? Stube. Er durste sie mq: wieoer, sehen, heut nicht! Da sein Blut in ki.;;f,si8,mfleftüm ibm durch die j mMinnj"a-' Adern stürmte, oder er rang sich YtrrmT Tst8. Und fieberhafter noch suchte er nach Arbeit. v .. An einem Märzmorgen, da die Sonne schon Kraft gewann, traf er lAnlksZsckteZck im Thiergarten seine alte Kinderfrau, die geduldig mit einer . ' . . O t 4 . i I II I l & neuen Generation sich fchieppie. rnc Heimathfrieden, wie KindheitsunfAiiih locktet-, es ibm auS ihrem faltlgen Gesicht entgegen. Er blieb an der Seite der glückselig wchwaenoen. srr Artburcken hat mich noch immer nich besucht, un das iö gar mch hübsch vom jungen Herrchen. Ich , . ' . lt. :.. f : , i.Cmi n viN UNpaß JCWC1U, yxwt isrnyui, y wobtt Aber ich weiß schon, ein junges Frauchen! So'n ansehnliches Frau, cben! Nu ja. das kennt man ja .doch!
tch auf'm Taumcn tuifazen, Bobchen! Bill, mein Jungchen, jetzt hn schöne Mschken. Ach,
I , J . 1 I mein trautestes Herrchen! Diese klei . , I f?i.lUv .Vrit(Tlt nen vcepuottlaner, in vsfiui sind sie ia woll, aber trotzdem man ne , rüde Sorte. Das Blut sehlt. Jloo-' ben Sie man. das merkt man den kleenen Bündelchen jerade so gut an wie den jroßen Menschen. Aber sonst mch , zu klagen, nee! Der Wille is zut! Ich ihn mich, was ich man kann, damit daß sie Fassong kriegen. Aber ich habe es an Mister Dreisam jeradezu gesagt: aus Ackermähren kann ich kein Vollblut rauserzieh?.." Arthur mußte lachen. Was sagt denn dein Mister Dreisam dazu?" Was wird er denn jroß sagen, wo ich doch recht habe? Un ein verständigen Mann is er wirklich. Er meinte auch man bloß, er möchte wohl jern mal ein Pröbchen von meiner Erziehung von Vollblut sehen. Da sagt' ich ihm denn, da könnt' ich mit aufwarten un er möcht' sich man bloß meinen jungen Herrn von Lörsch ankucken, wenn der mich besuchen käme. Aber der kam ja nu nich." Arthur hatte sich auf eine Bank am Teich neben die Alte gesetzt. Die Frühlingssonne schien warm auf sein Gesicht und strahlte in glänzenden Spiegeln vom Wasser zurück. Marholmsch. weißt keinen Platz für mich?" Was für einen Platz denn, mein trautestes Jungchen?" Am liebsten einen, auf dem klotzig diel Geld verdient wird. Hier oder auf der andern Seite der Erde, mir ist alles eins." Du meine Jüte!" Die Alte schlug die Hände über dem Kopf zusammen. Das is doch wohl nur Spaß? Das leidet das Frauchen doch Mr nich. Warum - wollen Sie überhaupt Jeld verdienen? Das is nix für mein trautestes Jungchen." Ernsthaft. Brigitte, ich muß verdienen, bald, viel!" Und als das verdutzte Gesicht der Alten sich noch immer nicht in seine gewöhnlichen Falten zuruckzog, ü'Tiu&tt t eine Erklärung. Ich werd' doch nich zugeben, daß meine Frau sich allein plagt, nich wahr?" Hab' ich nu woll Nich recht, murmelte die Frau. Wo die Bravheit im Blut steckt, da braucht sie mcht erst rmjeprügelt zu werden. Und ob das nich 'ne Erleichterung für 'ne Kinderfrau is! Lassen Sie mich blos mal nach denken, mein Goldjungchen." Wahrhaftig? Wahrhaftig? Weißt du was?" Arthurs Gesicht leuchtete auf. Er hatte seinen Kummer an die Vertraute seiner ersten Jahre hingeredet, gewohnheitsmäßig wie er ihr früher seine Kinderstubenschmerzen anvertraute. Daß ihm von ihr Rettung kommen könne, erwartete er nicht. Sie aber legte ihren Finger an die Nase. Ob bloß auch was passen möcht für mein Herrchen. Stellen genug hat Mister Dreisam ja jewiß. Ein Stück Land, so jroß wie janz OstPreußen drüben bei den Nothhäuten. Deswegen sind seine Junaens aber doch man blos Bauernrüpels. War ten Sie! W:e ich iehort habe, will er jerade jetzt Pferde kaufen zur Zucht. weil er doch so schone Weiden hat " Pferde will er kaufen?" Ja, ja. das möcht' eineAnknüpfuna jeden. Äenn eigen is er mit seinen Leuten. Aber in Pferden kennt mein Junkerchen sich eus. Lassen Sie mir feyc7.. (Fortsehung folgt.) ,, Acr mllw'vrichcMe. Von red Vhishhaw. Es war ein kleiner brauner Asse. gleich anderen Affen so gleich, daß es nicht nöthig ist, in seiner Beschreibung m Details einzugehen. Er hatte denselben Ausdruck überlegener Weisheit und Ernsthaftigkeit, verbunden mit der einnehmenden Laxheit des moralischen Sinns. Es gibt ein Dutzend gleich Kiriath Jearim im zoologischen Garten aber Kiriath war ern erleuchteter! Affe. er war weder so phantastisch, noch so versessen auf Turnverein - Gymnastik als manche seines Stammes auch hatte der Böse nicht so oft Macht über ihn und raunte ihm zu. Dingezu thun, die er als unrecht erkannte, zum Beispiel, das falscheGebiß seiner Herrin zu entführen, oder sich von irgend einem erhöhten Punkt in sitzender Stellung auf die Klavitur des großen Pianos herabzuschwingen. Wenn er nicht ein so weiser Affe gewesen wäre, hätte er diese beiden Streiche sehr oft gethan, denn als er sie einmal versuchte, war die Wirkung großartig, aber Kiriath war ein weiser Affe, wußte wohl die Butterseit seines Brodes zu unterscheiden und hielt es für gerathen, sich mit seiner Herrin gut zu verhalten semer gutigen, fürsorglichen, nachstch tiaen öerrin. Es war ihm nicht entgangen, daß das Herabschwingen von der Höhe der Zimmerdecke auf die Klaviatur bei seiner Herrin den interessantesten Effekt hervorbrachte, daß sie in Krämpfe verfiel, mitten im Zimmer auf den Rücken fiel, höchst ergötzlich mit den Beinen strampelte, während eine Gießkanne, deren erfrischender Inhalt für die Topfgewächse bestimmt war, sich über ihren umfangreichen Busen ergoß. Kl riath hatte daö Endresultat solcher glorreicher Unternehmungen sehr oe primirend gefunden, denn während Mrs. Giddins. seine aütioe Serrin. , Jedermann sagt so. Caöcareti Candy Cathartic, die wundervollste medizinische Entdeckung dkö Zeitalters, angenehm und erfrischend im Geschmack, wirkt sanft und sicher aus Nieren, Leber und Eingevei de, dai ganze System reinigend, entserut Erkältung, kurirt Kopfweh, nie ber, anhaltende Verstopfung 'und Un Verdaulichkeit. Kaufen und versuchen Gie eine Schachtel von C. C. . heute ; 10, 25, und 50 Centk. Verkauft und Heilung garantirt von allen Upotheken.
n's Bett ncfesselt war,' wie' dies bei solchen Gelegenheiten geschah, machte er die betrübende Wahrnehmung, daß er von den übrigen Hausgenossen schmählich vernachlässigt wurde. Weshalb denn Kiriath sich nur höchst selten zu solchen plumpen Spässen herabließ, die sich schließlich gegen sein eigenes Wohlergehen kehrten. Ich glaube nicht, daß es je einen Affen gegeben hat, der besser gehegt und gepflegt worden wäre, als dieser beneidenswertt-e Kiriath Jearim. Es gab keinen Leckerbissen, der von seinem Stamm hochgehalten wurde, der ihm versagt worden wäre, er bekam das Auserlesenste an Speise und Trank, denn seine Herrin war reich, und mit Ausnahme des Pfarrers ihrer Lieblingskirche gab es Niemanden, an den sie die Schätze ihrer reifen Zuneigung so gerne verschwendete, als an Jearim. Er war ihr Augapfel, die Freude ihres Daseins es ist wahr, manchmal dünkte ih? dieser Apfel ein wenig angefault wie bei Gelegenheiten, die ich andeutete doch mit solchen geringen Abweichungen von dem guten Geschmack mußte man sich abfinden, selbst bei einem so gesetzten Affen, und derartige Exzentrizitäten des Lieblings Wurden von seiner Herrin bald vergeben und vergessen.
Aber ach! Frau Giddins wurde krank und starb, und während einiger Tage war der Affe sehr befremdet und beleidigt über daö Schweigen im Hause und die Vernachlässigung, der er anheimfiel, die so weit ging, daß man ihm kaum die nothdürftige Nahrung bot. iriath sah sich genöthigt, seine Stimmung aufrechtzuhalten, indem er sick an verbotenen Sprüngen gütlich that, was ihm um so süßer dünkte, als es verboten war. Als die Leidtragenden kamen, der Todten die letzte Ehre zu erweisen. waren sie nicht wenig indignirt, ein Getöse auf dem großen Klavier zu ververnehmen. Sie stimmten alle darin überein, daß ein solches Benehmen von irgend einem Mitglied der Familie sliocldng" sei in dieser Zeit des Kummers und der Trauer. Es war Kiriath.der seine Lieblingsskala spielte in der Trauer seines Herzens und der Einsamkeit seines Hungers. Und hungrig und einsam blieb der arme vernachlässigte Affe während mehrerer Tage, bis plötzlich ein schönes leuchtendes Morgenrath für ihn anbrach. Dies geschah, als Mrs. GiddinS Testament eröffnet wurde. Ein kleiner Sollizitator nicht ihr eigener FamilienanWalt überbrachte und verlas es dem nächsten Verwandten, ihrem Neffen. Man hatte bis jetzt angenommen, daß die Dame keinen letzten Willen hinterlassen. ihr Nene schickte sich an, m den Besitz des ansehnlichen Vermögens zu treten, das ein Einkommen von vier tausend Pfund bedeutete, als der Sollizltator erschien, das Testament vorwies und dieser Neffe erkannte, daß es ihm nicht gegönnt sein würde, sich so leicht des Erbtheils zu freuen, wie er es gehofft hatte. Die Anordnungen des Testaments lauteten einfach so: Em tausend Pfund in Ccnsols einer gewissen wohlthätigreligiösen Genossenschaft. Zweitausend Pfund ein Jahr mttsammt dem Haus und dessen Inhalt Kiriath Jearim. Der Neffe Giddins wurde zum Bevollmächtigten bestimmt und durfte während der Lebensdauer Kiriath's den Fruchtgenuß aller Besitzthumer haben. Wenn Klriath der Natur ihren Tribut gezahlt und sich dorthin zurückgezogen haben würde, wohin die guten Affen kommen. soll das ganze Vermögen jener religiösen Genossenschaft zufallen, der Mrs. Giddins angehört hatte. Zweitausend Pfund jährlich wurden den Familienanwälten Clapton und Fox testirt. die sie so lange beziehen sollten. als Kiriath lebte, und dies als Entgelt angesehen werden für die Ueberwachung von ihm und seinen Bevollmächtigten. Gnmby der Sollizitator, erhielt hundert Pfund, um auf Clapton und Fox ein Auge zu haben und die Dienerschaft bekam Legate, um auf Alles und Jedes zu achten und Sorge dafür zu tragen, daß Kiriath gezikmend genährt werde und daß die Väter von der Hezeliah - Kirche sich nicht etwa in's Mittel legten, um früher in den Besitz ihrer Erbschaft zu kommen als es der natürliche Verlauf, der Dinge mit sich bringen würde. Es ist unnöthig zu sagen, daß für Kiriath nun ein goldenes Zeitalter anbrach. Wenn er früher verhätschelt worden war, wurde er nun zehnfach verhätschelt. Nichts schien zu theuer, was für ihn zuträglich befunden wurde in keiner Weise durfte ihm etwas in den Weg Megt werden aus Furcht, daß seine Verdauung Schaden nehmen könnte. Er hatte vollste Freiheit nach Herzenslust, Erdbeben und Donnergetöse auf den Tasten des Kla viers zu vollbringen.auf welches Sammetpolster gebreitet wurden, damit er sich nicht etwa verletze. Der junge Giddins knurrte nicht einmal, wenn Kiriath leere Cocosnüsse nach seinem Kopfe warf, von irgend einem erhöhten Punkt aus, unh Kiriath nahm ihn gut auf's Korn. Einmal im Monat !" Wieder An Der Arbeit. MeklemenVerletzungenwieSchnktt, Brüh und Brand-Wunden, Verrenkungen und Schwellungen werden rasch und sicher von Salvation Oel geheilt. ES ist ohne Zweifel das beste Mittel für alle solche Schmerzen und sollte in keinem Hause fehlen. Herr Frank Ctubenhaver, 1337 Elm Str., Du, buque, Iowa, schreibt wie folgt: "2$ gebrauchte Salvation Oel um einen verstauchten Ellbogen zu kuriren, wel cher niich von der Arbeit abzuhalten drohte, doch nachdem ich den Arm tuch tig eingerieben hatte war ich im Stande wieder an die Arbeit m gehen. Wenn ich nicht das Salvation Oel gebraucht hätte so würde ich sicher für längere Zeit meinen Arbeitö Lobn verloren haben." Salvation Oel ist überall für nur 2S Cents zu kaufen. Zu haben bei: John D. Gauld, 201 Jndiana Or. I. O. Or;-, ZZ7) 4 J-Hsn.c
5 Der adtfe Johann
i T Voss'sche Mnkextrnkt Ly, ml i macht 5 Fleisch und Blut. I :IL Zoliai, Soff. '1 Berlin. Neue WiliT'ri' CÄÄ5 helmftr. No. 1. VariS. Sft Hut fcs l'Schiquier. New Vor?. sraurltnstr. speisten Giddins und die Anwälte zusammen, um nach dem Rechten zu sehen und es war ein fröhliches Mahl und eine lustige Gesellschaft. Kiriath wurde bei solchen Gelegenheiten zum Dessert zugezogen und man feierte ihn nach streng diätetischem System und machte viel Wesens aus ihm. Einmal in sechs Monaten wurde Seine Ehrwllrden Mr. Spriggins, der Pfarrverweser der Kirche Hezekiah, zu diesen geselligen Zusammenkünften eingeladen, damit er sich von dem Wohlergehen und der Identität von Kiriath Jearim überzeuge. Bei solchen Anlässen faßte Mr. Spriggins aufmerksam, wenn auch nur im Fluge, die äußere Erscheinung des reichen Affen in's Auge. denn dieser würdige Seelenhirt war im Verlaufe fei ner irdischen Laufbahn unglücklicherweise zu Folgerungen gekommen, die dem Vertrauen in seine Mitmenschen entgegenstanden. Er mißtraute Allen selbst den Anwälten. und hielt Jeden, der an dem Wohlergehen Kiriath's interessirt war, der niedrigsten Umtriebe für fähig. Wie könne er wissen fragte er sich ob dieser Affe wirklich der sei, den er vorzustellen habe? Deshalb war 5zerr Spriggins mißtrauisch und wachsam. Diese Wachsamkeit von Mr. Spriggins nun machte Herrn Grimby nachdenklich. auch der junge Giddins verfiel in Sinnen, ja sogar die etwas schwerfälligen Clapton und Fox. bedachten sich und eine Comite - Sitzung wurde einberufen, die Dinge m Erwagung zu ziehen denn obgleich Gott sei Dank bis etzt Alles mit Kiriath auf's Beste stand, erschien die Möglichknt, daß die Sache emmallnen anderen Lauf nehmen könnte, den Herren, deren Einkommen von seinem Wohlbeflnden abhmg. Nicht behaglich. Alle stimmten jedoch darin überein, daß da nichts zu machen sei. Kiriath müsse sehr behütet werden, es wurde gemein sein hm sozusagen einen anderen Affen in Vorrath zu halten, für eine Eventualität kein ehrenwertherMensch würde dergleichen thun Kiriath müsse sehr behütet werden sonst sei nichts zu machen natürlich . Nichtsdestoweniger veränderte sich seit diesem Tage Mancherlei. Grimbys jährliches Einkommen von hundert Pfund wurde durch den jungen Giddins auf dreihundert erhöht. Grimby wurde zur Erholung auf Reisen geschickt, und als er zurückkehrte. was nach einem oder zwei Monaten geschah, befand sich unter seinem Gepäck eine Kiste mit der Überschrift Lebendiges Federvieh! Vorsicht!" und er schlug seinen ständigen Wohnsitz in dem Hause von Kiriath Jearim Esqu. auf, wo er drei Zimmer des obersten Geschosses für sich in Anspruch nahm. Er fütterte sein Federvieh mit Cocosnllssen und Viscuits, wohl aus ökonomischen Rücksichten, denk ich, es blieben immer eine Menge von dem Tische Kiriaths übrig und das Federvieh gedieh dabei prächtig, obgleich von Eierlegen nichts verlautete. So gingen die Dinge ein oder zwei Jahre aber nun wurde es den Freunden Kiriaths betrübend sichtbar, daß dieses bedeutsame Wesen nicht mehr ganz der Äfft war, wie er in den goldenen Tagen seiner Jugend zu sein pflegte. Das Alter streckte seine Fangarme nach ihm aus, nicht etwa, daß er den Freuden seines Stammes entsagt hätte noch liebte er eS gleich einem Pfeil von der Höhe auf die Klaviatur herabzuschießen, wenn der junge Giddins in einem Armstuhl eingenickt war und auch bei anderen ähnlichen Gelgenheiten aber er war unleugbar steifer und eines Tags miß' lanz ihm sogar sein Birtuosenstückchen, und er fiel gegen die Kante des Klaviers und verletzte sich arg. Es wurde also ein Regal an die Wand ge rückt in einer angemessenen Entfernung. wie es sich für einen Affen seines Alters ziemte, und nun vermochte er nachHerzenslust seiner musikalischen Neigung zu fröhnen. Aber eines Tages geschah etwas sehr Außerordentliches. So angenehm Kiriath Jearim's Leben auch war, und so gütig und nachsichtig seine Freunde sich ihm erwiesen, , hatte er doch in Bezug auf sein Kommen und Gehen kein Bestimmungsrecht und war trotz seines Reichthums undGlücks im Grunde ein Gefangener. So ist es nicht zu verwundern, wenn er eines Tages von der verführerischen Gelegenheit einer offenstehenden Thür Vortheil zog und auf die Straße entwich. Er war lange nicht draußen gewesen und empfand eä als eine neue köstliche eniaiiyn. (Schluß folgt.) GemüthlicheBestien. -Menaoeriebesitzer: Hier in diesem $la fia sehen Sie. meine Herrschaften. daZ Wunder der Dressur: einen ausgewachsenen Tiaer. einen Steppenwolf und ein Schaf, die in größter Verträglichseit zusammenleben." Ein Serr: 2öic lange baben Sie die Thiere schon? Menageriebesltzer: Bereits drei Tialxt. ES lft aucn nie vas i rinaste vassirt: nur das Schaf hat im Laufe der Zeit einige Mal erneuert verden müssen.
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mbüns ist das einzige Blatt in Sndiaua, fcd, M ht Interessen des Volkes gegenüber der Macht der ylntokratt, vertritt. M Organ des Bolkcö und nicht einer VaNei oder Partettn teressen kämpft sie unentwegt für Freiheit .Recht uf allen Gebieten des Lebeni. Die ZtUtt i olles i? ti. Schöpferin alles Wohlstandes und darum wirke 5cir für solche soziale Re fvnnen, Kelche dte Arbeit zur freude : bringenden Luft, statt r nteöerdnick ' enden Last machn. Jeder fortschrittlich OesinrUe, sollt es als oraltsche Pflicht empfinde. Yeser des Jndkans 5ribüe zu tu ichhamgk Sonntags Blatt bietet eine gölk unterhaltenden LeK. Sosses. ttt Abonnements Prei, . der täglichen lribSue ist 1-2 c des Sonutagsblatts Jc, beider zusammen Lg tö., per Woch oder SS Ot. p Monat. Durch die ?oß versandt, koket oa - Tageblatt 05; das Oonntagsblatt $2 Per ZaHr, beide zusaMme? in ysraÄsbtzahlnuz. rneksKchen aller Art werde rasch und billig aus. geführt. CintxittCVaxUn, Quittungen. ConfHt5ii&g$3 HeöcttBa lOesSSstSöartss, OrissSSpsel Lirknlsn, VrorassL n. f. & für Geschäftsleute und vereine Werder geschmackvoll ausgeführt mm. i sav CARL PÜTSPAITES Deutsche Bnch'chandlnns 7 Süd Mk!ss Ctrsfc Bestellungen und QttmnnüZ csf 2t fei In- und vuttande föttesä C2$t us Zeitschriften vd crca m5 trrr 'abgeliefert. C4.'S C 4 j
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