Indiana Tribüne, Volume 21, Number 39, Indianapolis, Marion County, 28 October 1897 — Page 2
Lndians Tribüne.
Erschein Täglich und Tountags. Die tSzttche, Tribüne- kostet durch den Trilze, J Cent per Woche, die Sonntaz.Tribüe'S Htnt per Woche. Leide lufacmu 15 Cents itz es CentJ per Vtistt. ?;r yost außerhalb be' Hubt ,ugeschit ix oräubtilunz V pei 'Ja;. OffUtt 18 Süd Madams Zitau Indianapolis, Ind., 28. Oktober 1897, El kaukasisches Näuberstückchen. Erleichtert athmen die seltenen Reisenden auf, die etwa von Erzeruin kommend, bei Karaurgan zuerst vie grünen Achselklappen der russischen Grenzsoldaten erblicken. Die asiatische Türkei, das unwirthliche armenische Hochlan liegt hinter ihnen, b'ic türkischen Saptiehs, unter denen allerHand seltsames Volk dient, erhalten ihr Baäschich und traben beruhigt zurück; der Wanderer aber überschreitet die Grenze, entladet seinen Revolver und frühstückt bei den Ofsicieren der Grenzwache, wobei aufrichtigen Herzens manches Glas auf Rußland und seine Cultursendung geleert wird. Daß diese Freude nicht immer am Platze ist und daß man gelegentlich aus dem Regen in die Traufe kommt, sobald die rothen Dächer dcs ruischen Grenzortes aufgetaucht sind, lehrt das Abenteuer, das jüngst eine ruffische Dame in Trans kaukasie.n Zwisten A:zandropol und Akstafa, der öta tion. wo man aus dem Wege nach Tiflis den Wagen mit dem Eisenbahnzuge vertauscht, zu bestehen hatte. Man rechnet von Alexandropol bis Tiflis zwei Tage; das dazwischen liegcnde Nachtquartier nimmt man aewohnlich in Delishan, wo auch di? Straße von Eriwan einmündet. Zwi schen Karakilis und Delishan ist eine ungeheure Steigung zu überwinden und von oben, von der Station Hamsatcheman rollt dann der Wagen in entzückender Gegend die endlosen Windüngen der Straße in das liebUche Waldthal von Delishan herab. Die Straße ist hier immer belebt und mit Kosakenposten verseheu. Der Wagen mit der Dame hatte sich unter verdächtioer. Umständen verspätet, und so bcfand er sich in der Dunkelheit noch ein gutes Stück von Delishan entfernt. Plötzlich tauchten ganz in der Nähe an einer Biegung des Weges die Räuber vuf; der Wagen war umzingelt und an Rettung nicht zu denken. Die Dame hatte den Trost. Genossen des LeideZ $u haben, denn abgesehen von zwci Bauernwagen, mit deren Plünderung die Räuber grade beschäftigt waren, kamen noch andere Wagen, darunter eine Postkutsche mit zwei Cadetten und einem Soldaten hinzu. Alles ging ungemein ordentlich zu," schreibt die Dame an die Nowoje Wremja". In kurzer Zeit waren alle ausgeplündert bis auf die Cadetten, die der Solbat zu vertheidigen sich anschickte , wobei die Räuber sich gegen die Damen besonders höflich benahmen, während die Männer bis auf die bloße Haut durchsucht wurden. Ein Bauer, der sich zur Wehr setzen wollte, wurde nie dergemacht. Plötzlich saßen die Ränbe? auf den abgeschnittenen WagenPferden und Zagten davon. Alarmirte Kosaken kamen zu spät, wie die Cara biniers in Offenbach's Briganten. Somwerheime für Mädchen. Auf d:m Gebiete der Feriencolonien, welche sich in gesundheitlicher Fürsorge für die heranwachsende Jugend so glänzend bewährt haben, ist man in England einen beachtenswerthen Schritt vorwärts gegangen, indem neuerdings auch Arbeiterinnen zu ihrer Erholung aufs Land geschickt werden. In London besteht eine Stiftung, der Factory Girls County Holiday Fund" und eine auZ zwei Frauenvereinen, der Aoung Womens Christian Association" und der Girls Friendly Society" gebildete Vereinigung für Arbeiterinnenferien, welche an verschiedenen Küstenorten Ferienheime errichtet haben. Die Stiftunq schickt die Mädchen ohne Unterschied des Bekenntnisses auf 14. Tage in ihre Sommerheime. Die beiden anderen Vereinigungen versammeln die Fabrikmädchen schon den Winter hindurch in Arbeiterinnenclubs, um sie zum Sparen der Kosten des FerienaufenthaliS (1015 Shillinz wöchentlich) anzuhalten. In diesen Clubs, deren es jetzt in allen ärmeren Quartieren eine Menge giebt, und denen viele Damen den größten Theil ihrer Zeit widmen, wird den ganzenWin ter vomMeere gesprochen und dafür gearbeitet. Die Begründerinnen dieser Clubs lehren die jungen Mädchen, ihre Kleider und Wäsche selbst anzufertigen und so die Shiliinge, die sie sonst dafür verausgabten, zur Ferienreise bei Seite zu legen; sie lesen und singen mit ihnen, spielen ihnen vor, anstatt auf den Tanzboden gehen die Arbeiterinnen dahin, und so gelingt es Vielen, den nöthigen Spargroschen zu erschwingen. Auch für die Mädchen, die keinem Verein angehören, der Frienbeime besitzt, wird am Meere denn dahin zieht es sie Alle billiqer Aufenthalt gefunden. Die Leiterinnen der Clubs haben in den Seeplätzen irgend eine Correspondentin, die dafür sorgt, daß die jungen Mädchen anständige und billige Unterkunft finden. Und die Damen, deren Interesse so für sie geweckt wird. Pflegen sich dann noch ein wenig ihrer anzunehmen, laden sie vielleicht einmal zu einer Theegesellschaft, zu einem kleinen Ausflug ein. geben ihnen einen Korb mit Eiern und Früchten mit. wenn es wieder heimwärts geht. Man muß eS den Arbeiterinnen Londons zu ihrer Ehre nachsagen, daß sie ihren Stolz darin setzen, selbst das Geld zu sparen, um sich einige Ferienwochen zu verschaffen, denn der Umaang mit edlen Frauen hat auch veredelnd auf sie gewirkt und an Stelle der überlauten, in schreienden Farben gekleideten Fadrikarbeiterin ist bereits vielfach ein ruhiges, bescheidenes Mädchen getreten, das andere Vergnügungen zu schätzen weiß, als Schänke und Tanzboden sie bieten. . .
Gilt JraucnschiSsal. Die Geschichte der Catherine Coombes, welche die Frauenfrage für sich auf die Weise praclisch löste, daß sie Männerkleider anzog, das AnstreicherHandwerk erlernte und damit 43 Jahre hindurch ihren Lebensunterhalt verdiente, bildet zur Zeit in London das Tagesgespräch. Im Arbeitshause von West Ham, wo sie Aufnahme gefunden hat, weil sie arbeitslos war, hat sie ihr Geheimniß offenbaren müssen. Frau Coombes ist flink und behend in ihren Bewegungen und man würde sie für eine Frau von 50 Jahren halten, obwohl sie 63 alt ist. Sie ist nicht groß von Gestalt, aber ihre Stimme ist für die einer Frau ungewöhnlich tief; sie hat sich daran gewöhnt, in den tiefsten Registern zu sprechen. Sie ist in Azbridge in Somersetshire geboren. Ihre Eltern, die in guten Verhältnissen lebten, ließen ihr eine gute Erziehung geben; sie besuchte das Ladies' College" in Cheltenham, das als eine der besten Mädchenschulen galt. Ein Vetter, der Lehrer war, drängte sie zu einer sehr frühen Heirath, weil er glaubte, sie könne ihm mit ihren Kenntnissen in seinem Berufe nützm. Dies wurde ihr Unglück. Ihr Gatte wollte von ihren Eltern erhalten sein, war brutal gegen sie und zwang sie damit nicht nur, ihn zu verlassen, sondern auch dafür zu sorgen, daß er ihre Spur nie wieder entdeckte. Berufsarten für Frauen gab es vor 43 Iahren nicht, und darum war sie. wie sie selbst, sagt, vor die Wahl gestellt, entweder Männerkleider anzuziehen und zu arbeiten oder dem Elend anheim zu fallen. In einem bescheidenen Gasthofe in Birmingham gelang es ihr, sich zu verkleiden. Sie wurde Anstrelcherlehrling und verdiente 4 Schillinge fcre Woche. Dann zeigte es sich bald, daß sie geschickt war; nach drei Wochen wurde ihr bescheidener Lohn erhöht, und nach wenigen Monaten hatte sie bereits einen auskömmlichen Verdienst. Zu' Anfang ihrer Laufbahn arbeitete sie meist in Jorkshire und half dort manchen der prachtvollen Landsitze des Adels und der begüterten Familien ausdekoriren. Später arbeitete sie dreizehn Jahre lang für eine Dampfschiff fahrts-Gesellschaft und half mehrere der feinstenSalons der größten Schiffe dieser Gesellschaft ausmalen. Diese Art Arbeit, sagte sie. sei von ganz besonderer Art, ein Schisfsmaler könn: wohl ein Haus ausmalen, aber ein Stubenmaler kein Schiff. Ihre Arbeit war stets so, daß sie ihren Arbeitgebern auffiel. Aber auch ihr zurückhaltendes Wesen fiel ihren Arbeitsge nossen auf, sie wunderten sich darüber und nannten sie den Gentleman painter". . Sie merkten auch bald, daß sie rohe und unziemliche Redeweise nicht hören wollte, und wenn der eine der Arbeitsgenossen in solcher Art zu sprechen anfing, sagte bald ein anderer: Höre auf damit, Charley Wilson mag das nicht hören!" Charley Wil son war ihr angenommener Name. Da Frau Coombes guten Verdienst hatte, konnte sie auch eine behagliche Wohnung haben, und sie hatte ein eigc nes kleines Haus bei den VictoriaDocks. Zwei Leute wußten ihr Ge heimniß: zuerst ihre Mutter, die es tief bedauerte, daß ihre Tochter diesen Schritt für nöthig gehalten hatte, aber ihr kein hartes Wort deswegen sagte, und ihre Nichte, die 22 Jahre hindurch ihr Hauswesen besorgte und bei den Nachbarn als Charley Wilson's Frau galt. Vor einigen Jahren verließ sie ihre Nichte plötzlich, und das ging ihr sehr nahe. Dann hatte sie das Unglück, von einem Gerüst zu fallen und einige Nippen zu brechen. Sie kam in ärztliche Behandlung, ihre Verletzung wurde geheilt, aber ihrGeschlecht toiubc dabei nicht entdeckt. Früher schon war sie durch eine Schisfsluke gefallen, hatte eine Kniescheibe gebrochen und war in arztliche Behandlung gekommen. Der Arzt hatte auch nicht entdeckt, daß sie eine Frau war, er hatte nur gesagt : .Sie haben merkwürdig kleine Hände für einen Mann, Wilson!" Zuletzt ging es ihr immer schlechter. Sie wc?nderte mit einem bloßen Stück Brot in der Tasche in London herum und suchte vergeblich Arbeit. Es blieb ior zuletzt nichts weiter übrig, als in ein Arbeitshaus zu gehen und so wurde ihr Geheimniß bekannt. Prohibition in Maine Wird der Tod deZ alten Neal Dow eine Aenderung der Prohibitionsgesetze in Maine zur Folge haben? Dies ist eine Frage, welche in den größeren Orten des Staates zur Zeit lebhaft erörtert und, je nach dem Standpunkte der betreffenden Personen, verschieden beantwortet wird. Immerhin scheint die öffentliche Meinung dahin zu gehen. daß eine Aenderung in der nahen Zukunft zu erwarten sein dürfte. In Wirklichkeit hatte sich dev jüngst verstorbene Gen. Dow, der Vater der Prohibition", schon vor mehreren Iahren von dem öffentlichen Leben zurückgezogen, doch glaubte man allgemein, daß er zur Vertheidigung seines Steckenpferdes doch noch in die Arena steigen würde, .und deshalb ließ man Gewiß Nur NachlaLkgkeit. E6 ist unbegreiflich daß cs noch Leu te gibt welche von Rheumatismus geplagt werden, wenn er so leicht von Salvaticn Ocl kurirt wird. Daß dies wirklich so ist wird durch 5)crm G. F. Schradcr, Picrce, Ncbr., bezeugt, er sagt: "Sch gebrauchte Salvation Ocl und ich bin überzeugt daß es kein bcft jeres Ltnimcnt giebt. Ich litt viele Monate an Rheumatismus und konn, te keine Linderung bekommen bis ich Salvation Ocl gebrauchte. Zwei Flaschen kurirten mich gänzlich und ich befinde mich zctzt so wohl wie früher." Salvation Oel sollte in keinem Hause fehlen, es kostet nur 25 Cents. Wenn Verkäufer einen anderen oder billigeren AMkcl empfehlm so aehe nicht darauf ein, Salvation Oel ist daS beste von allen Linimenten. Zu haben bei: r. ctsv ?ni ciMt'i Ck.
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dasselbe unbehelligt. Jetzt nach seinen? Tode hat sich die Sachlage geändert und die Gegner des Prohibitionsgesetzks beginnen von seiner Abschaffung zu sprechen. Vielfach wird das sögenannte Bangor - System" befürwortet, wiewohl dasselbe weiter nichts als eine Umgehung des Gesetzes ist. In Vangor hat man nämlich das Unsinriie desselben längst erkani t und die öffentliche Meinung erwies sich dort )o stark, daß dasselbe einfach nicht durchgeführt wurde. Diesem Vorgehen schließt sich die Stadt Portland an. Während der letzten Session des Superior - Gerichts unter Richter Bonney wurden über 510.000 an Strafen wegen Uebertretung des Prohibitionsgesetzes bezahlt und in vielen Fällen wurde Appellation angemeldet, um eine weitere Fust zur Bezahlung der Strafen zu erlangen. Aus der Höhe dieser Strafgelder läßt sich der Umfang, in welchem das Gesetz übertreten wird, leicht ermessen. Da die Majorität in den Städten zu Gunsten der Licensirung des Getränkehandels ist, möchten die Anti - Prohibiticnisten am liebsten einen allgemeinen Kreuzzug gegen das schmachvolle Gesetz organisiren. Wenngleich aber die Prohibitionisten zur Zeit keinen Führer haben und das Gros ihrer Anhänger sich aus der Landbevölkerung recrutirt, so ist der Widerruf doch nicht leicht, da es durch die Constitution desStaates geschützt wird. Aus diesemGrunde wird es wohl beim Alten bleiben, so weit der Buchstabe des Gesetzes in Betracht kommt, seine Nichtbefolgung aber zur Regel werden. Die Gkundyeit des Papstes.
In den letzten Tagen wurden wieder einmal die gewöhnlichen Depeschen über die schlechte Gesundheit des Papstes verbreitet. Der Leibarzt Leo's XIII., Prof. Dr. Lapponi aber, der von vielen Journalisten interviewt ward, erklärte: Seme Heiligkeit erfreut sich äugenblicklich einer solch guten Gesundheit, wie selten zuvor." Die Tribuna" in Rom nimmt das zum Anlaß eines längeren Artikels, in welchem unter Anderem das Folgende gesagt wird: Die Gerüchte über Indispositionen deö Papstes entstehen mit großer Rigelmäßigkeit dreimal im Jahre, im Januar und im August, wo man sich sagt, daß Leo XIII. unter der Ungunst der Iahreszeit leidet, und in den Ferien des Pavstes, die vom 1. October bis zum 13. November dauern, und während deren natürlich alle vatikanischenBureaux geschlossen sind, und auch die Empfänge und Audienzen aufhören. Die Unglücksgerüchte werden meist nach Frankreich und Deutschland telegraPhirt, dann von der italienischen Presse aufgenommen, während die römische Presse vorsichtiger ist, und sich auch bis jetzt kein Fall constatiren läßt, daß ein römisches Blatt eine falsche Nachricht über den Gesundheitszustand des Papstes gebracht hat. Der Papst erfreut sich also guter Gesundheit und leidet auch nicht einmal unter den Beschwerden des Alters, welche andere Sterblichen bedrücken. Dabei überrascht er durch eine Gedächtnißstärke, die ihn alle historischen Daten der Geschichte seines Vontifikates und auch der Profangeschichte der letzten Decennien sich erinnern läßt; so ist er zum Beispiel in der Geschichte der Afrikakriege sehr beschlagen. Wenn es sich um die Besetzung eines Bischofspostens handelt, gleichviel wo. und sei es auch in Süd - Amerika, so braucht er sich keine Vorträge halten zu lassen, da er alle Namen kennt, und kraft seines guten Gedächtnisses sofort die nöthigen Versetzungsbefehle ertheilen kann. Es ist ja wahr, der Papst geht gebeugt, aber er bedarf keiner Stütze; selbst dann, wenn er nach dem Diner seinen Spaziergang in den Gärten macht, nimmt er nie den Arm seines Vegleiters, eines caineriere segreto parteeipante". Selten, und dann nur mit großem Bedauern, verzichtet der Papst auf diesen Spaziergang, und nur wenn der Regen oder zu große Kälte es absolut gebieten. Oft kann man von den umliegenden Höhen des Janikulus. die einen' Blick in die vatikonischen Gärten gewähren, inen weiß gekleideten alten Herrn erblicken der von einem pfauenblauen Monsignori und zwei Hellebardieren begleitet ist. In der Rechten trägt er einen Spazierstock mit goldenem Knauf und in der Linken ein Buch, er acht ziemlich schnell durch die Gänge, oft steht er auch still, wie Jemand, der, in gespannter Haltung begriffen, besser zuhören will. Dieser Greis ist der Pontifex. Auch jetzt noch erhebt sich Leo XIII. Morgens zwischen sechs und acht Uhr. je nachdem er die Nacht verbracht hat; denn es kommt oft vor, daß er, wenn derSchlaf ihn flieht, das Bett verläßt, und einige Stunden am Schreibtische liest oder dichtet. Nachdem er sich erhoben hat, liest er die' Messe, nimmt dann seinen gewöhnlichen Milchkaffee und arbeitet ois zwei Uhr, wo er sein so oft geschildertes frugales Mittagessen einnimmt. Auch wenn er auf seinen Spaziergang verzichten muß. schläft er nicht nach dem Essen, sondern ruht sich bei leichter Lectüre aus. Im Uebrigen ist sein tägliches Leben so regelmäßig, daß man es Wegreist, wenn er wenigen Störungen ausgesetzt ist. die andere Menschen seines Alters so oft in ihrer Gesundheit gefährden." Die ff r.a ce über die Zulassung von Damen zu den BörsenVersammlungen ist im Petersburger Börsenausschuß seitens mehrerer Damen aus Kaufmannskreisen angeregt worden, weil sie ihre Geldgeschäfte an der Börse selbst und nicht mehr durch ihre Vertreter besorgen wollen. Die Emancipation" hat an der Newa, wohl infolge des Besuchs der französischen Freunde, offenbar große Fortschritte gemacht. Aus Zola's L'Argent wissen wir. daß in Paris auch Damen der hohen Aristokratie regelmäßig an der Börse spielen, jedoch halten diese mit ihren Wagen wenigstens vor der Börse. Die Petersburger Damen aber wollen die Spielhölle selber betreten. Ihre Nerven müssen also noch stärkerer Anregung bedürfen, als die der Pariler Schönen.
! Deutsche Lokal-Nachrlchten.
EJItttcloculföc Staaten. A r n st a d i. Der Begründer der hiesigen höheren Töchterschule. Reücr Scherzberg, feierte sein k0jähriges D::nstjubiläum. Blankenburg a. Harz. Ein frecher Raub wurde im Nachbardorfe Heimburg verübt. Der Gemeindeeinnehmer Brendel kam Abends gegen 11 Uhr von der Besorgung seiner Geschäfte als Barbier aus dem Dorfe zurück und öffnete den Geldschrank, um noch einige dienstliche Arbeiten zu besorgen. Plötzlich wurde er von zwei vermummten Männern überfallen. d!e dann aus dem Schrank eine Kassette mit 10.000 Mark raubten und verschwanden. Brau schweig. Aufsehen erregt hiev die im Gerichtsgebäude erfolgte Verhaftung des Rechtsanwalts Fischer, der beschuldigt wird. Gelder von Clienten unterschlagen zu haben. C o b u r g. Erschossen hat sich der Kassirer Köhler von der Gewerbebank im benachbarten Neustadt, kurz nachdem Verbandsrevisor Kukuk zwecksReVision dort eingetroffen war. Nach der von letzterem vorgenommenen Revision ist in der Bank ein Deficit von 50.000 Mark festgestellt worden. Die Fälschungen reichen bis zu Anfang des Jahres 1869 zurück. Sachsen. Dresden. Ein alter Beamter und Veteran des Kampfes bei Düppel im Jahre 1849. der seit Jahren im Ruhestand lebendeBriefträger C. Ferd. Steinbvn, Gr. Klostergasse 2, feierte mit seiner Ehefrau in aller Stille sein 50jähriges Ehejubiläum. Die kinderlose Wittwe des Kaufmanns Lederer aus Erfurt ist hier im Alter von 82 Jahren infolge einer Operation aus dieser Welt geschieden. Die Verstorbene ist die Tochter des vor langen Jahren mit dem unweit des hiesigen Schlltzcnhauses belegenen Pulverhäuschen in. die Luft geflogenen Kaufmannes Zerenner. Sie soll beispiellos geizig und höchst sonderbar gewesen sein. Ihr Vermögen ein Haus im Werthe von 100.000 Thalern hat sie der Stadt Dresden vermacht. Arzberg. Beim Viertransport mittels Handwagens von Arzberg nach Wiedersberg i. V. verunglückte der Vraugehilfe Schmidt von hier tödtlich. Er verlor beim Bergabfahren die Gewalt über den Wagen und wurde an einen am Wege befindlichen Bretterzaun geschleudert, wobei dem jungen Manne der Brustkasten eingedrückt wurde. B tt h l a u. Erhängt hat sich das Gemeinderathsmitglied Carl Demmel im niedrigen Holzbestand hinter dem Trompeter". Chemnitz. Privatmann Lasch, Besitzer des goldenen Löwen", feierte mit seiner Gattin im engeren Familienkreise das goldene Ehejubiläum. Chursdorf. Goldene Hochzeit feierte das Fischhändler Wilh. Zschiegner'sche Ehepaar. Hcssen-Tarmsta. Darmstadt. Wegen Bigamie wurde der Metzger Franz Fäßler von Neu - Jsenburg, zuletzt in Mühlheim, zu 9 Monaten Gefängniß verurtheilt. Das Schwurgericht verurtheilte den 60 Jahre alten Arbeitshäusler Georg Zinnel von Rudingshain, der gegen den Aufseher Adam Lehr ein Mordattentat versucht hatte, zu 10 Jahren Zuchthaus. Birkenau. Holzsammler fanden auf dem nahen Hischkopf die Leiche des seit vier Monaten vermißten P. Beutel aus Weinheim. Mainz. Schutzmann Schmidt, der Vor einigev Zeit einem Taschendieb, den er verhaftet hatte. 40 Mark gestohlen hatte, wurde von der Strafkammer nach achtstündiger Verhandlung wegen Unterschlagung im Amte zu 3 Monaten Gefängniß verurtheilt. Bayern. Augsburg. Wegen 4 Uebertretungen der Gewerbeordnung wurde die Inhaberin eines der fashionabelsten Confectionsgeschäfte, Frau Emma Berger, zu 135 Mark Geldstrafe verurtheilt. Die Frau hatte ihre Arbeiterinnen in polizeiwidriger Weise ausgenutzt. Deggendorf. Ein seit längerer Zeit gesuchter Gauner, der frühere Bahnaspirant und jetzige Winkeladvokat Karl von Metun wurde hier verhaftet. E s ch i n z. Der Schmiedemeister Mathias Bartl und der Bauer Josef Solbrecht. Beide aus Günzernhausen, wurden hier von einem Zuge übersahren und getödtet. Ebenhofe n. Nachts brach in dem Söldanwefen der Gebrüder Metz Feuer aus. Das Anwesen war in kurzer Zeit ein Raub der Flammen, wobei drei Stück Vieh umkamen. Wabrend die hiesige und die Feuerwehren der Nachbarschaft mit dem Löschen dieses Brandes beschäftigt waren, wurde das große Oekonomiegebäude des Gastwirths Josef Eberle von ruchloser Hand in Brand gesteckt und brannte gleichfalls nieder. Ge'rbrunn. Die L8jährize Vahnwärterswittwe Philipp stürzte von einer Stiege in der Scheune und war todt. G o l l i n g. Auf hiesiger Station gerieth der Bremser Josef Schmidhübe? unter die Räder, wodurch ihm der rechte Oberschenkel abgerissen und der linke Fuß dreimal gebrochen wurde. Der Bedauernswerthe verstarb nach zwei Stunden während der nöthig gewesenen Amputation. I n g o l st a d t. Ueberfahren und lebensgefährlich verletzt wurde der Dienstknecht Josef Hall von Möckenlohe. Wütttem2crg. Vesigheim. Auf dem hiesigen Bahnhofe wurde der 60 Jahre alte Briefträger Rörich von dem von Bietigheim hier ankommenden Personenzuge überfahren. Dem Verunglückten mußten beide Beine unterhalb des Kniegelenks abgenommen werden. Er ist bald darguf gestprbes. J . .
Frankendach. Der Sandgrubenbesitzev Gottlob Gebhardt von hier arbeitete in seiner an der Straße nach Heilbronn liegenden Sandgrube, als sich plötzlich über ihm eine Masse Geroll loslöste und ihn verschüttete. Erst nach mehrstündiger Anstrengung gelang es, seine Leiche an's Tageslicht zu fördern. Der Verunglückte hinterläßt eine Frau und mehrere Kinder. Kann statt. Der wegen Diebstahls von amtlichen Geldern flüchtig gewesene 13 Jahre alte Rathsschreibergehilfe Seeger von Calw hat sich dem Amtsgericht gestellt. K o cb e r st e t t e n. Der 50 Jahre alte Aaner Michael Karle fiel von einem Birnbäume herab und brach das Genick. Er wurde todt vom Platze getragen. Der Verstorbene hinterläßt eine kranke Frau und vier Kinder. Lauffen. Der Taglöhner Bernhard Efinger, welcher mittels einer von einer Kuh gezogenen Drrschwalze in seiner Scheuer Getreide walzte, wurde dadurch auf der Stelle getödtet. daß die vorgespannte Kuh scheute, den Efinger zu Boden warf und die 18 Centner schwere eiserne Walze über ihn wegschleppte, wodurch Efinger förmsich zerdrückt wurde. Neckargröningen. Hier wurde die Leiche des Güterschaffners Scheuhing von Gablenberg gelandet, welcher in der Nähe von Münster den Tod in den Fluthen deö Neckars gesucht und gefunden hat. Pfahlbronn. Auf dem benachbarten Taubenhof sind mehrere Gebäude durch eine Feuersbrunst eingeäschert worden. Der Schaden ist sehr beträchtlich. Plochingen. Dieser Tage feierte der älteste Mann unserer Gemeinde, Weingärtner Georg Fr. Ehninger, seinen 91. Geburtstag. Der recht rüstige Alte verrichtet immer noch leichte Arbeiten. Vavcn. Karlsruhe. Die hiesige Straf, kammer verurthellte den Zahntechniker Heiland aus Freiburg zu vier Jahren und seine Frau zu einem Jahr Gefängniß. Das saubere Ehepaar hatte von einem Franzosen in Baden-Baden in schmutziger Weise Geld erpreßt. Im Rhein bei Maxau ertrank der 26 Jahre alte Kaufmann Köhler aus Neustadt a. H. vom Nuderclub Sturmvogel". .Köhler war in einem Grönländer in dieStrömung gerathen, so daß das Boot kenterte. Die neu gegründete Waggonfabrik, der die Stadtgemeinde Bruchsal das Bauterrain gratis zur Verfügung gestellt hatte, verzichtet nun doch auf das Terrain. Es hat sich nämlich ergeben, daß die Kosten der Herrichtung und der Auffüllung dieses Geländes sehr beträchtlich sind. Die Gesellschaft steht augenblicklich mit einer Karlsruher Nachbargemeinde wegen Erwerbung von Gelände in Verbindung. A ch e r n. In dem Steinbruch des Joseph Bußcaglia II. eines geborenen Jtalieners.ging ein Schuß zu früh los, wodurch der Besitzer und der Arbeiter Pfeifer getödtet wurden. Altlußheim. Beide Kinder des Ackerers Johannes Schmitt hatten sich an der Häckselmaschine zu thun gemacht, wobei das 11jährige Mädchen die rechteHand in die Maschine brachte, als der 6jährige Bruder die Maschine in Bewegung setzte. Dem Mädchen wurde die Hand abgeschnitten. A u g g e n. Die goldene Hochzeit feierten hier in voller Rüstigkeit die Weingutsbesitzer Fritz Krafft'schen Eheleute. Heidelberg. Der durch daS große Brandunglück im hiesigen Marstallgebäude bekannt gewordene Universitätsreitlehrer Gau wurde auf AnWeisung des Untersuchungsrichters am Landgerichte Mannheim neuerdings verhaftet. I t t e n d o r f. Der Postgehilfe Stephan Maier von hier wurde wegen Unterschlagung amtlicher Gelder zu 7 Monaten Gefängniß verurtheilt. Nhcinpfalz. Spei er. Eine hier gelandete Leiche ist als diejenige des Wagners Kafitz von Otterbach identificirt worden. Enkenbach. Der etwa 70jährige Knecht Joseph Grat, bei Gebr. Hoffmann bedienstet, hat sich erhängt. DaS Motiv ist jedenfalls in Furcht vor zu erwartender Strafe zu suchen. Kirchheimbolanden. Morgenö um drei Uhv brannte ein Theil der Fabrik Ritterspach & Co.. die sogenannte Trockenkammer, ab. Da die letztere von dem Hauptfabrikgebäude isolirt stand, war eine weitere Gefahr nicht vorhanden. Ludwigshafen. Aus Lebensüberdruß hat sich der Schuhmacher Joh. Ahlenau von Oggelshausen hier ertränkt. Nsaß-Lothringcn Straßburg. Ein seltenes Fest feierte der Straßburger VeteranenVerein; ' nicht -weniger als 33 seiner Angehörigen feierten gemeinsam das Fest der silbernen Hochzeit. Es handelte sich um Beamte, die nach dem Kriege hier angestellt wurden und in einer gesicherten Stellung alle sehr bald und ungefähr zu derselben Zeit heiratheten. Amanweiler. Der hier wohnhafte pensionirte französische Beamte Sabatter wurde aus den Reichslanden ausgttoiesen. Metz. Aus einem eigenthümlichen Grunde verübte derEigenthümer Gelpe aus Lessy Selbstmord. Er hatte seine Weintrauben .verkauft und als ihm ein zweiter Händler mehr bot, sie noch ein mal zugeschlagen. Der erste Käufer drohte ihm deshalb mit einem Processe.
und aus Furcht hiervor ließ er sich ' zwischen Moulins-les-Metz und Chatel ! von einem Zuge überfahren; man fand ' ihn, den Kopf vom Rumpfe getrennt. zwischen den Schienen. . Mecklenburg. D a s s o w. Der zweijährige Knabe des Arbeiters Abel fiel beim Spielen auö dem 2. Stock des Elternhauses und erlitt so schwere Verlekunaen. dafc er bald darauf verschied. Oadebusch. Seinen Qerlkiun. '
Mer an Ruckcnschmcrcn leidet suhlt manchmal als ob ihm das Ruckgrat brechen würd. .......... Wer jedoch ln kurzer Seit leder ft IlLfra f ACI kraft! fühle will sollte sofort j 1 . JHiXKJljJ ULL anwenden, es hellt schnell und sicher. ffESSSSESSSSSKSSSSSS W nreinigkeit im Dlutes y!; wird erzeugt, enn die Leber nicht richtig sunktionkrt. Dr, August Koenig's Hamburger Tropfen SV 'I find ein Wlutrelnlger, sie beleben die Leber, reinigen V7 fjfy len SXagcn uud das Vlu ' M pyx ? & jjs l u 'iuuA J ' -
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"Being a travelling man, and compelled to drink all kinds of water and eat all kinds of food, I find WWmS IcoWes the best aid to digestion I have ever tried."
gen erlegen ist der Büdner Nobrahn ln Jarmstorf, welcher vor einigen Tagen, nachdem er von der Deichsel gefallen, von dem nachfolgenden Wagen über Kopf und Arme gefahren wurde. S t a r g a r d. Im benachbarten Bauerndorfe Blankensee feierte das Eigenthümer Brinckmann'sche Ehepaar im Kreise der Kinder und Kin deskinder das Fest der goldenen Hochzeit. Oldenburg. Oldenburg. Auf der allgemeinen Gartenbau - Ausstellung in Hambürg ist dem Herrn Negelem, Ziegelei besltzer in Neuenbura, für seine ausae zeichnete Obst - Collektion von den Preisrichtern die große silberne Me daille zuerkannt worden. D e l m e n h o r st. Der 21 Jahre alte Maurer Dunkelmann, der aus Plau in Mecklenburg stammte, wurde m der Laube vor dem von ihm bewohnten Hause ermordet aufgefunden. Die Mordthat soll von mehreren Fabnkarbeltern verübt fern. . chwnz. Baden. D!e Arbeitslehrenn Frl. Veyr:g feierte ihr 50jahng?s Lehrerlubilaum. Basel. Einem Schlagflusse erlag der 70 Jahre alte Direktor des Kinderspitals, Vfr. I. Wirz vonSissach, früher Pfarrer in Tenniken und lange Jahre Seelsorger von Allschwu. Schönewerd. Der 18jährige Leo Schlosser von Stuklmgen, m Lo storf wohnhaft, seit vier Wochen als l-W . V I eiepyonaroeuer anaeiteur. verlor ln den Anlagen des C. F. Balln in Schönewerd sein Leben durch Berührung Ä. r-' , ! ver larinromiellung. C h a m. Letzter Tage wurde in der Lorze tm Hagendorn der daselbst wohnende Landarbeiter Peter Burri von Malters, geb. 1863, als eich aufgefunden. Man vermuthet, er habe den Weg verfehlt und sei in die Lorze gefallen. Frauenfeld. Im nahenStraß ist das große Bauernhaus der Gebrüder Keller mit zwei Wohnungen und Scheunen abgebrannt. Kleine Kinder hatten mit Zündhölzchen gespielt, wodurch einige Bürden Holz Feuer singen. DaS Vieh konnte gerettet werden, dagegen gingen alle Futter- und Strohvorräthe für etwa 20 Stück Vieh in Flammen auf. . Ocstcncich-Ungarn. Wien. Wegen zahlreicher Vetrügereien wurden die Inhaber des Auskunftsbureaus Herold, der frühere reichsdeutsche Eisenbahnbeamte Heinrich. Volrad - Wille aus Thüringen und dessen erster Beamter Paul Krüger aus Ostpreußen hier verhaftet. Die Verhafteten haben U)iterschlagungen im Betrage von 40.000 Gulden verübt. Von einem Straßenbahnwagen überfahren und getödtet wurde der Schuhfabrikant Franz Radl, Wieden. Mitterstuaaasse No. 3 wohnhaft. Bei Erdarbeiten in der Engerthstraße wurden die Tagelöhner Jgnaz Blasel und Michael Kalny verschüttet und getödtet. Gegen den Baumeister Ludwig Böck und den verantwortlichen Polier Johann Stawa wurde die Strafamtshandlung eingeleitet. Das Ehepaar Hermann und Antonie Ludewig wurde verhaftete Beide haden festgestelltermaßen seit Jahren das Wuchergeschäft mit unglaublicher Härte betrieben. Ihre Kunden waren zumeist Beamte u. s. w., von denen sie für Darlehen mindestens 70 bis 120 Yrocent nähmen. . ..
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H. ZI. Orcsto, . 0. Y. .
Eisenbahn-Tabelle
Ankunft und Abgang der verschiedene:! Eisn , bahnzüge fc Union Depot, Indianapolis. ttantalio. Abgang Postzug 7 00 ai - Expreß li 5d . 3.m Expreß 120 9im A-omodation 7 20 25m Expreß 4 00 Nm errieft 8 1 Pm Ankunft ö'xpreß 5 40 Pm Erpreß 4 45Nm Accomidation 10 00 Sin Expreß 2 35 ?tm Schnellzug 7 15 Vm Accomadation 1 20 Nm Cleveland, Cincinnati, Chicago und St. Louiö. Indianapolis und Cleveland Diviston. Abgang Expreß 4 15 Vn, Expreß 6 35Vm Expreß i30$rn Limited Expreß 11 15 Vm Expreß 6 25 9? Ankunft Expreß 3 10 Na Expreß 1130 33m Limited Expreß 8 45 Ab Expreß OONm Expreß 10 50 91m St. Louis Diviston. Abgang Expreß 7 30Wm Limited Expreß 11 45 Pm Expreß 11 20 9ha Expreß, tagltch 3 50 Nm Ankunft Expreß täglich 4 05 Vm Expreß 10 30 55m Limited Expreß 5 30Nm Expreß 10 Pm Thicago und Cincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug 3 45 Pm Accomodation täglich 6 3k) Vm Accomo'oation 10 50 Pm Postzug 2 45 Nm Accomsd. (nur Sonntags). Accomodation 5 30 JJrn Ankunft-Rushville Accomodation. Postzug 11 40 Dm Jnd'plS Acc. (nur Sonnt.). Accoinoöanon 11 15 Pm Accomodation 40 Ab Schnellzug 11 05Nm Chicago und Cincinnati Division westlich. Abgang Accomodation 7 10 Vm Scknell.Post II 45 m Lafauette Accomadation 5 15 Nm Schnellzug 12 3 Vm Ankunft Schnellzug 3 30 Dm Lafayette Accomodation ... 10 30 Vm Cchnellpost 2 35 Nm Accomodation 5 45 Nm Peona Division westlich. Abgang Expreß 7 25 Vm Expreß 11 15 Vlm Danville Accomodation 4 35Nm Expreß 7 11 45 Vm Ankunft Expreß . . . : 3 3D Vm Danville Accomodation. ... 10 20 Dm Expreß 2 42 Nm Expreß g 16 Nm Peoria Division östlich. Abgang Expreß 6 2g Dm Accomodation Expreß 3 25Nm Ankunft Expreß 11 35 Dm Accomodation Erpreß 9 00Nm Lake Srie und Western. Abgang Expreß 7 00 Dm Expreß 1 20 Nm Expreß 7 00Nm Schnell, Expreß Ankunft Schnell Expreß Expreß 10 20 53 m Expreß 2 40 Nm Expreß 6 00N Pittöburg, Cincinnati, Chicago und St. LouiS. Indianapolis Division. Abgang Expreß 5lX)Nm Columbus Accomodation... L 30 Dm Expreß b 50 Dm Richmond Accomodation... 1 30 Nm Expreß 7 20 Ab Ankunft Richmond Accomodation 9 00 Dm Schnellzug 8 00 Vm Expreß. 12 30 Nm Accomodation 3 15 Nm Expreß 6 60Nm Expreß 10 15 Nm Chicago Division via okomo. Abgang Expreß.... Expreß , Ankunft Expreß . . . Expreß ...1135D ...12 35 Nm ... 3 30 Dm .... 3 20Nm LcuiSville Diviston. Abgang Expreß 3 40 Dm Louisville Accomodation.. . L 10 Dm Schnellzug 3 25Nm Accomodation 4 0) Nm Ankunft Accomodation 10 15 Dm Schnellzug 113)Dm Accomodation 5 50 Nm Epezial täglich. 12 25 Nm Cincinnati, Hamilto und IndianapoliS. Abgang Expreß 3 40 Dm Cincinnati Accomodotisn . . 10 45 Dm Expreß 7 05 Ab Expreß 4 45Nm Expreß 2 4SNm Arkunft Accor.todation 11 5; Dm Expreß 12 45 Vm Expreß 7 50 Not Expreß 10 20N Erpreß 6 50 Vm Indianapolis und Vinf-emieS. Abgang Expreß 815 Dm Bmcennes Accomodltlo, .. 4(X)Nm Ankunft VincenneS Accomodat nl0 40 Dm Expreß 4 53Nm Cincinnati, Wabash und Michigan Abgang Expreß 6 35Dm Expreß 11 15 Dm Erpreß 4 50 Nm Ankunft Expreß ; 9 25Dm Expreß 3 10 Nm Expreß 6 45Nm Indianapolis, Decatur und Weste. Abganz Expreß S 15 Dm Accomodation 3 45 3ha Schnell. Erpreß... 11 10 Nm Ankunft SchnelllExpreß 3 35Dm .ccoinooaiun 10 40 VM Expreß 4 40 Dm Louisville, New AlbanY und Chicago. Abganz Expreß 12 55 Dw erpreß 3 35 5ha Monon Accomodation Ankunft Expreß 3 30D Monon Accomodation Expreß 745N Hie Twentieth Century,
ine auSaezeicbnkte Wochenschrift, velSe ortfchrittlich gesinnten Lesern sehr zu nrtl en ist. In der Tendenz v?ar fojialCi'ch, erden doch andere sonschrittlich Thleri darin unparteiisch besprochen. Man bestelle direkt bei der Nuidolät PuMie&lna Co 19 Lft-r lcr, C.
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