Indiana Tribüne, Volume 21, Number 38, Indianapolis, Marion County, 27 October 1897 — Page 3

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C. C. EVEilTS, Deutscher Zahn - Arzt. No. 8; Nord PeN7is;ld2nia Str. a 6 teirb auf Wunsch angevandt. Dr. S. Wühler, 120 Sst ZNeCrty -' c zzz. Sprechstunden : 8 61 9 Uhr Vorn?. ; 2 bl5 3 hr Nachm.; 8 613 9 Uhr Sdend?. Telephon 144('. ? pTeÄfmnbtn : Sonntags nux A"'.?-n'. WALTER FRANZ, ZnHn2i?zt, No. 904 Ost Market Straße. Goffn Llcck. - immer 43. Dffkeetunben: 9bi12 33m., l bi,m.. 7 bi,9 Uhr a&enb. Sonntag von lu Uhr lm. bii 2 Uhr m Ripans tabuies Are intended for cnlldren, ladic$ and all who prcfcr a medicine disguUcd as conscctioncry.' They may nowbe had (put p m Tin Boxes sevenry-twö in a box), price, twcnty.fi.vc ccnts or sivc boxcs sor necolUr. Any druggistwillgttthcm isyou insist and they may always be cbtainei by rcmitting thc pricc to iheKipans Uiemjcai I7fi 1 w i - , ,f.aioj: viKvcc5- ' companY';,iv. t . 1' Coke. Coke. Än Alunrpon u. zerkleinert. tiiit Hirnen Sie UUmmr. !? der 0sftce der Ind9 poii Öa 0n No. 53 Tüd Pennsylvania Str. A!oijIi , (OM Frc1rna Ria'ht.l liotary Public, Translator, Correspornlent ct No. 196 Elitaboth Strei. Take Blake St. Csr. W. (ßicvliz. Deutscher Buchbinder. 408 Säd Esg, Ecke McCarty Str. Up Siairs. fc?TT Iarl tJlußPir.f, 7 CCt KltSstaa f .nn totiiit THnu ir tni. "in HEKSfANS LINKE, 15 Ost South Sttaße. enii&tr Mefserschmied, SafkmeiTer. Säeeren und alle Arten Schneidemstrumcnte fabriz'rt und geschliffen. so YEARS EXPERIENCC ' ' V r4 .... . TRADE MARKS, DE3ICKS, COPYRICHTS Ac. Anycraa mtm)!h.c iketcta and descrtptlon raay lalcKly ascertain, fre, whether an inrention la probably patentaNe. Commnulcationa trtctly coofldentlal. Oldeat aency sor ecuring patenta tn America. We bare a Washington offleo. Patenta takea through Munn X Co. recelra ipcii oottee ta to 8C1EMTIF1D AMERICAN, Ulastrated. lanrest clrculatlon of an ny acienune loornai, weeaiy, terms fj.uu a year ; LiOslx montba. öpeclmen copies and LiA0 ook OM Patkkts Hot fre. AddreM MUNN & CO., 361 Braadway, New Yrk. pooec voocoooooo0 W ebsters Int ersiational IPIölionary Inv.IuaM ; In th Homa. Schoo. and Office. A thorouch revlsion of the Unabridged. . , t l irnltf nnr tie purpose cl waica r"" purpose cl wrucn uaa vcn , , V f Provision cl material for boastful and how . ... , I i::., .rhnlar'i nnr the Provision cl material lor Doasuui anu , adrertisement, but the due, judiciou. cholar'y. thorough perfeetng ola wortc wnicn in i . lages ol its growin has ODtainca in deeree the laro 5 ad considence of schol n equai ais and of the general pubitc. Th One Mreat sunairu Authority. So witt Hon. 1. 1. Brwer, Jtutia , U. ü. bUDrems Court A ! r.rrr thp rfct 1. . . . ,-rrf"is ptjwt i'.i; . - c. sMMfcn.. Prr, . ; C KXX: -CVO Oi Send ytxrr nasse for Soorenlf of thm Works of Eagt ie FUld, FIELDFLOWERS ttt saensTI(Umssssic&t Scurenlr The nest beautiful Art Productlon of the een Inr. A !! äs och es th DMt frairaat f blo MBi gathered fra the draad aert s Eoceaa FUld lana f Lore. ConUins a selection of the most beautifulof thepoemsof Enfjene Field. HandomelT illustrated by tbirty-five of the world mtMt nit. trieir contribution to toe Mon ument Fand. Bat for th aobl coatrlbatieaa f th tTtat artUU thia bok coetd nt hart bte aaaaafac tmnä inr o m Pnraat at book störet, or sent TirfMid An ntei ii.iol i ne iotc cdiiiu w tbeChild'a Poet Laarehte. ptblished by the Comniiiee toereatea fand to Duiia toe iionumcai öd to care for the family of the beloved poet, - Pr-tm Ficli lionameat boafeair fand,

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-H EineStttdentenehe Rcman von Luise Westkirch. (FortftHung.) oii dcn Leitungen erschienen e!rologe über die todte Schauspielerin. Ein Elternpaar kam weit aus dem Osten gereist, um eine Tochter zu begraben, die für sie schon seit Jahren gestorben war. Selstvergiftung durch Morphium, begangen in einem Anfall von Geistesstörung hatte der Arzt auf den Sterbeschein gesetzt. So wurde der Todten keine der üblichen Ehrungen vorenthalten. Und nun schlief sie schon tagelang unter ihrem weisen Leichentuch von Schnee. Die Lorbeerkränze auf ihrem Grab erfroren, verwelkten, eine andere spielte ihre Rollen, Berlin hatte sie vergessen. Nur für zwei Menschen lebte sie noch ein unheimliches Leben, saß an ihrem Tisch bei Tag. auf ihren Betten bei Nacht, streckte die kalte Geisterhand zwischen ihre warmen Hände, wenn sie sich fassen wollten. Arthur hatte versucht seine alte Lebensweise wieder aufzunehmen, aber mit Entsetzen fühlte er, daß er der alte nicht mehr war. Ein großes Schicksal hatte ihn größer gemacht. Er paßte nicht mehr in den Nahmen seines behaglichen Bummlerdaseins. In der Kneipe saß er stumm brütend. Ter Schaum auf dem vollen Glase zerschmolz, ohne daß seine trockenen Lippen es berührten. Er schrak auf, wenn jemand plötzlich seinen Namen nannte. Die Scherze der Kameraden, ihr harmloses Renommiren mit ungeschriebenen Meisterwerken dünkten ihn plötzlich läppisch, unerträglich selbst der Klang ihrer Stimmen. Mitten in der lustigsten Posse, die einer vortrug, nahm er seinen Hut und rannte fort. Dann stürmte er wahllos durch dir Gassen, mit anderen Augen als vordem den Arbeiter im Schweiß und Staub seiner Arbeit ansehend, mit anderen die schnarrenden Gigerln unter den Linden. Hatte über Nacht die Welt sich verändert? Am Wasser blieb er häufig stehen. betrachtete das Ameisengewimmel von Leuten, die beschäftigt waren die Reste des gesprengten Domes wegzuschaffen und das neue Fundament vorzubereiten, und beneidete den Ingenieur. Das war' auch was für mich aeWesen. Triebkraft sein in einem tüchticen Unternehmen, Hunderten ihren Platz und ihre Leistung anweisen. Besser wohl taugt' ich dazu das Leben zu leben, als es mit der Feder zu beschreiben! Ja, wenn mir Lörsch-Ler-bach geblieben war! Da hatt ich eine Ziegelei gegründet, eine Brenner, eme Musterwirthschaft. Ein Junker sollt' immer gleich mit einem unverlierbaren tück Erde dazu geboren werden. Getrennt gehen beide vor die Hunde, das Gut und der Junker." Kam er heim, beobachtete er ferne 'Xrnw mit lAr.men. Die sSnnh hr ifim ga8 Brot schnitt, hac mit verfluchtki Geschicklichkrit ein junaes Leben aus gelöscht. Hinter dieser klaren Stirn war der ungeheure Entschluß geboren worden. Wenn sein Weib im Handumwenden zur Verbrecherin werden konnte, w.ls schlummerte in all den Menschen, oie er kannte? Vielmehr, die er nicht kannte; denn während sie zum Skat reizten, gruben sie in Gedanken das Grab für eines Menschen Glück. Während sie Schnurren zählten. Planten sie Mord und Tod. Vor der Magd, vor den Gehilfinnen, war er freundlich, böflich gegen seine ??rau. Mit ihr allein, fand er kein Wort. Er hätte sie schütteln mögen u. rasendem Zorn, weil sie das aus sich gemacht hatte, das aus ihm. Wie ein Alp lag es ihm aus der Aru t, un irrn nicht hier, nicht dort. V ? V An einem Abend traf Arthur den Dr. Milius. Und auch der schien ihm verändert, spitzknochiger, nervöser. Er saate es ihm, unter der elettrt schen Krone eines Nachtcafös sagte er es lachend. Der Doctor lachte aucy. Das verwünschte Bureau. V.e dactionführen frißt Nerven und Mus. c on .. r f ! I lein aus. azu mes coropoinma i steh will mit meiner ??rau nach dem Süden reisen, in den Sonnenschein, in die Wärme." Und er schüttelte sich. als friere ihn in dem LberheiztenLokal. .Wollen Sie langer fortbleiben fragte Arthur. Der Doctor sah hastta aus. an aer? Wieso? Was heißt länger? Wie meinen Sie Ja so!" Er lachte wieder. So lange es meiner Frau gefällt. Eines Ehemannes Thun und Lassen ist unbestimmbar wie das Wet ter. Ich geb' mich lieber gar mcht erst mit Vorhersagungen ab. Uebrigens, wissen Sie schon? Unsere Hochzeit wird besckleuniat. öeut' über drei Wochen." Sonderbar." .Wieso? Was denn sonderbar, lie ber Lörsch? Sie sind eigenthümlich mit Ihren Bemerkungen Ich meine, sonderbar, daß ein en raaierter Feind der Ehe, wie Sie. mit I 44 solchem Behagen m's Jocy geyl. Acb so! Das meinen Sie? Ein mal sckläat für jeden von uns die Stunde. Wissen Sie noch, als Sie mir 5lbre Verlobung mltthettten i Sie sagten, jede Narrheit müsse austoben. Saat' ich so? Das war nicht hübsch ausgedrückt. Uebrigens, wie acht es Ihrer ?5rau?"

'Danke." '

Arthur hatte mechanisch sein Glas ' geleert, müde, traurig. Der Doctor betrachtete ihn mißtrauisch. j Hören Sie," sagte er. jetzt hab' ich Sie mal, jetzt halt' ichSie fest. Ich habe Ihre Verlobung feiern helfen. Heut müssen Sie die Beschleunigung meiner Hockzeit mit mir feiern. Kellner! Eine Flasche Moct kaltstellen! Nein, da , giebt's keine Entschuldigung. Es ist , früh, eben Eins. Können Sie jetzt ' schon schlafen? Ich nicht." Und Arthur, der sich halb erhoben hatte, einen Widerspruch auf den Lip- j pen. sank aus seinen Stuhl zurück. Er hatte seinen glücklichen Kinderschlas ebensowohl verloren wie der Doctor, ener aus Freuve, er aus eiv. Grund, es war gut, ein paar Stunden n des alten Kameraden Gesellschaft odtzuschlaaen. Vielleicht scheuchte sein Geplauder die Gedanken, die beständig nagenden, bohrenden Gedanken. Eine heiße Sehnsucht packte auck ihn nach Veränderung, nach neuen Eindrücken, nach Sonne. Wärme und Vergessen. Leneider.swerther Mensch, der Doctor. der den Nebel Deutschlands hinter sich ieß und seine düsteren Ermncrunqen ! Milius füllte eifrig die Gläser. .Sie haben sich rar gemacht in den etzten Wochen. Ich hätte Sie lärmst einmal inJhremHeim aufgesucht, wenn mcht das Gefühl m:ch Peinigte, der Hausfrau unwillkommen zu sein." Meiner Frau? Wieso denn?" Ich habe das Unglück, Frau von Lörsch nicht symphatisch zu sein. Das werden Sie wissen." Kein Gedanke. Meine Frau kennt Sie ia kaum." Aber ich habe memals Glück bei Frauen ihrer Art. Sie mögen mein Gesicht nicht. Hat sie sich nicht zu Jhnen geäußert? Vielleicht eine tolle Geschichte von mir erzählt?" Niemals, ich versichere Sie: Nun. um so besser. Die Abneigung wäre nämlich durchaus nicht ge aenseltia. Ich hege eine groe. aber eine sehr große Verehrung für Frau von Lörsch. Sie sehen Mich verwundert an. Darum brauchen Sie nicht eifersüchtig zu werden. Ich weiß sehr wohl, daß sie und ich nicht zuiammen iuaen wurden. Sie ist zu schwer für mich, zu tüchtig, zu correct. nicht genug rVrnine. Wir Deutschen haben kein Wort dafür. Dieser .'lmi-mu oder diese Schwäche, wie Sie es nennen wollen, ist meiner Braut im hochsten Grade eigen. Bei ihr suhl' ich mich d'rum zu Haus, während ich Jhrer Frau gegenüber immer befangen bleiben würde, beständig auf den Fußspitzen", wie Sie es einmal trefsend charactensirten. Also, sie hat nie über mich gesprochen? In der etzten Zeit, mein ich. vielleicht bei Geegenheit einer zufälligen Begegnung?" Ist sie Ihnen denn begegnet?" Also nicht? Aber trinken Sie doch! Die Frauen! Unsere Frauen!" Arthur trank. Seins Frau, die Verbrecherin. Er, ihr Helfershelfer durch sein Schweigen! Schwer latete die Luft in der glanzenden Halle. Blaue Tabaksringel standen um Marmorsäulen, wogten wie Nebel vor den deckenhohen Spiegeln, flatterten an den Vergoldungen wie zersetzte Florschleier. Leise plätscherte der Springbrunnen im Hintergrund. Während der Doctor von seinen Ncisepläncn prach. von Theaterpikantenen. starrte Arthur in die fallenden Tropfen. Und hinter den Tropfen sah er zwei schwarze. lebendige Auaen ihn anfunkeln in wilder Entschlossenheit, hörte er eine Stimme deutlich wie die des Doctors: Und wenn es ihr und wenn es mein Leben gilt, ich laß' dich nicht!" Da fuhr er aus. Doctor! Was bab' ich eben gesagt?" Der sah ihn verwundert an. Seit einer Viertelstunde nicht eine Silbe, Verehrtester. Was fällt Ihnen nur ein ?" Arthurs Gedanken jaoten weiter : Sie sollte ihn lassen! Frei mußte er werden, ja, das war's: frei! Was seit Tagen ln ihm gahrte Mit dumpsem Druck, in diesem Augenblick wurde es ihm klar. Die Hand, die blutbefleckte, entsetzliche, und doch noch immer geliebte Hand schnitt ihm nicht nur sein Brot, sie erwarb es sur ihn. Das war das Unerträgliche, das ganz Entwürdigende. Sie hatte ihn eingesponnen durch Verbrechen und durch Ausopferung. Dies Netz mußte er zerreißen, oder seines Vaters Wort erfüllte sich, er wude zum Lumpen. sank, sank tiefer mich als sie! Und wie es ihm klar wurde, stand auch sein Entschluß fertig: wenn er d'rum ardenen sollte wie ein Galeerensklave. und verzichten auf jede Lebenshoffnung. los mußte er von der Kette. Er unterbrach des Doctors Redefluß. Doctor ehrlich! Glauben Sie, daß ich zum Schriftsteller tauge?" Wie kommen Sie gerade zetzt darauf?" Ehrlich! Ehrlich! Ihre Meinung.Je nun, die Richtung, der Sie angehören, ist neu. muß sich erst Bahn brechen gegenüber der eingelcbten alten. Neue Ideen verlangen Märtyrer " Arthur machte eine ungeduldige Beweauna. Ack. lassen wir die aeschwollenen Redensarten, ja? Mein Brot will ich verdienen mit metner Feder. weiter nichts. Werd' ich das können?" Schwerlich." gestand Milius trocken. Artbur würate tavfer die Enttäuschung hinunter. Gut. Also keine Novellen mehr. Aber wenn Jvre Stelle demnächst frei wird, könnte ich nicht einspringen? Legen Sie ein gutes Wort für mich ein. Doctor. Flei. ßig war' ich gewtß." Aber liebster freund! Dazu ge hören doch Vorkenntnisse. Erfahrung, Routine. Sie haben nie Revacliyn l esührt. Sie arbeiten viel zu lang am. ,AHo bosfnunaslos?" Es thut mir leid. Trinken Sie doch! Warum zum Teufel! haben Sie's auf cmmal mit dem Geldvervle nen so eilig? Ich denke, Sie kön- . nen's mit anseben. I Und wieder starrte Arthur in hie

Perlen des Springbrunnens, zeocutungslos wie die plätscherndenTropfen fielen des Doctors Worte in sein Ohr. Aber plötzlich zuckte er zusammen. Also Ihre Frau hat sich gar niemals über mich aeäußert?" Der

Doctor fragte es zum fünften Mal. ' und nun wurde er dringend. Kom- ; men Sie. kommen Sie! Gestehen ' Sie's. Ganz unter uns. Ich nehme : nichts übel Er hatte das Glas zum Anstoßen erhoben. Durch den Nebel, der das Z Zimmer erfüllte, durch den Nebel, dcr vor seinen Blicken schwamm, las Arthur in den Augen des Doctors Sorge, Mißtrauen. Das gab ihm zu denken. Was konnte dem selbstbewußten Manne daran liegen, ob und was eine fremde Frau von ihm sprach, daß er wieder und wieder fragte und jetzt noch einmal, da der Zeiger auf der Uhr drüben die dritte Stunde wies? Hoffte er, was der nüchterne Lörsch um ein Uhr ihm verschwieg, um Drei dem Halbberauschten abzulisten? Dann hatte er zu früh gefragt. Noch ein wenig mehr gelockert die eiserne Selbstbeherrschung. die der unglücklicheMann sich aufzwang und er fühlte es mit Entsetzen seine Zunge hätte ohne äußeren Antrieb ihre Bande gesprengt, er hätte seine Qual dem einzigen Menschen, der ihm näher stand, zugeschrieen. Nun war die Gefahr vorüber. Arthur von Lörsch schob das volle Glas mit fester Hand zurück. Es ist genug für hcut. Gute Nacht. Doctor." Ja! Für (eut und für immer genug. Nie mehr würde er sorglos Glas auf Glas leeren, nie mehr mit den Freunden behaglich zechend um den Stammtisch sitzen. Ein Mensch, der wie er ein qcfährlichcs Geheimniß zu hüten hatte, mußte nüchtern scin, klar, selbstdeherrscht zu leder Stunde. (Fortsetzung kolgt.) ,W Lttndwivtkzsc-zalilizeS. Jahresringe. Am Grunde der Hörner zeigen sich. vorzugsweise b'i Kühen, ringförmige Erhöhungen und Bertlesungen. o:e man abresrinac nennt. Der erste Ring soll nach dem ersten Kalbe erscheinen. und eine regelmäßige Stellung der Ringe soll em Zeichen sem, vatz vie Kuh in jedem Jahre trächtig gewesen l!t. War eme Kuh wahrend eines Jahres nicht trächtig, so ist der Zwichenraum zwisen zwei Ringen aroßer. und hat sie verworfen, so entomelt sich der Rmg undeutlich, wie es )ei alten Kühen der Fall ist. Auch bei manchen Och sen setzen sich mit dem vier,en?!abre Rinae an. Qörner. welche am Grunde eine starke Einschnürung zeilicn. deuten an. dan das Thier m letzter Zeit sehr schlecht gehalten wurde. Ueber die Entstehungsursachen dieser Rmge ist viel geschrieben worden; doch läßt sich nichts Bestimmtes darüber sagen. Man denkt sich den Vorgang folgendermaßen: So lange das Thier gleichmäßig viele und genugende Rahruna erkält und diese also allen Körpertheilen auch in genügender Menge zufließt, wachst auch das Horn gieicy stark fort; es behält seine gleiche Dicke und zeiat eine glatte Oberfläche. Während der Trächtigkeit ist die Zufuhr von Nahrung zum Horn germger; doch wächst dasselbe ununterbrochen fort trotz der geringeren Nah rungszusuhr. folglich muß die ganze Strecke um die das Horn in dieser Zeit wächst, dünner werden, weil die Nahrungszusuhr nur für das Wachsthum in die Lange genügt und mcht mehr sur die gleiche Dicke. Nach der Geburt des Kalbes fließt wieder die gleiche cayrung zu und das Horn erhalt sur das Ende, welches es bis zur nächsten Träcktiakeit wächst, wieder die frühere Dicke. In dieser Weise entstehen also vielleicht die Ringe oder pulste an den Hörnern der Kühe; aber in. seltenen Fällen bemerkt man auch bei den Ochsen solche Ringe. Diese erklären sich wobl dadurch, dan Arbeüsochsen zeit weise besonders angestrengt werden, so daß das Horn nicht genügend ernährt wird. Als Beweis hierfür mag gelten, daß die Hornringe beim Ochsen selten oder niemals regelmäßig von einander entfernt oder stark entwickelt vorkammen. Bei den Kühen sckakt man nach den Hornringen das Alter. Man rechnet, daß mitilere Kühe im Alter von 2j 3 Jahren das erste Kalb bringen. Diese Äelt zahlt man zu der Zahl der Ringe; aber man irrt sich gewaltig, wenn man die Kuh nur so alt schätzt, als sie mit Em chlun die er ztxt Ringe hat. Es kommt niemals oder dock äukerst selten vor. da eme'Kuy jedes Jahr ihr Kalb hat. Zwischen zwei Trachtlglelten liegt immer eme verschieden lange Geltzelt, die sich m seltenen Fällen oft bis auf ein Jahr und darüber hinaus erstreckt.' ' Man muß daher vorsichtig sein bei Berechnuna der ?lahre nach Qornrinaen. Wenn eine Kuh fünf Ringe hat, darf man sicher 6 Jahre Alter zahlen ohne die Jugendjahre, also 8 9 Jahre im Ganzen. Bei alten Kühen muß man noch mehr Jahre zulegen, da sich bei diesen die Rmge mcht mehr so kennt sich zeigen und wohl auch ganz derschwinden. Kauft man eine Kuh. von der man sicher weiß, daß sie stets sehr gut gefüttert wurde, so darf man im Durchschnitt schon auf zwei Ringe drei Jahre rechnen, weil dabei mehr Geltzeit und Fehlgeburten vorkommen. AnlagevonGrasland. Der Herbst ist besonders in südlichen Gegenden die geeignetste Zelt zur Aus hesserung und Neuanlage von Wiesen ich .Weiden. Man kann aus diese - "" 0Jedermann sagt so. EaScaretö Candy Eathartie, die wundervollste medizinische Entdeckung deS Zeitalter?, angenehm und erfrischend im Geschmack, wirkt sanft und sicher aus Nieren, Leber und Singewei de, daS ganze System reinigend, entsernt Erkaltung, kurirt Kopfweh, ftic be?, anhaltende Verstopfung und Un Verdaulichkeit. "Kaufen und versuchen Sie eine Schachtel von . &. d. heute : 10, 25, und 50 Cents. Verkauft und Heil--' arantirt von allen Apotheken.

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Schöne Indianermädchen. Es scheint, als ob mit dem Fortschreiten der Civilisation unser Leben sich verkürze. Ehe die Civilisation ihren verderblichen Einfluß aus die Indianer ausübte, waren die Mädchen der der schiedcnen Stämme vollkommene Bilder der Gesundheit. So etwas wie Frauenschwäche war un bekannt. Die Geschichte erzählt uns von Forschern, die sich in indianische Jungfrauen verliebten, de ren einzige Re'ze ihre schöne Gestalt und strahlende Gesundheit waren. Mag sein, daß ihre Ge stalten nicht gänzlich tadellos waren, aber eine vollkommen gesunde Frau ist immer entzückend. Je des Schulmadchen und jeder Cchulknabe kennt die Geschichte von Pocahontas. Tie Indianer tva ren gesund, weil sie die Natur verstanden. Eie kannten dcn Werth von Krautern, Wurzeln und Rinden lange ehe es Aerzte gab. Sie wußten, was sie gegen gewigeKranlheiteu zu gebrauch: haL ten, ehe lateinische Namen für Arzneien erfunden wurden.

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3n Apotheken verkauft $u$l die Flasche. Weise schon im nächsten Sommer einen guten Stand der Graser erwarten. Man sollte jedoch nie nur eine einzige Grasart und zwar den TimotHe saen. Wo man die Felder mit Klee besäet, die nach wenigen Jahren wieder umgepflügt werden, so mag immerhin etwas TimotHe mit dem Kleesamen vermischt werden. Sieben Quart Klee- und em Quart Timothesamen bilden ungefähr das richtige Saatquantum sur einen Acre. Französisch Raygras tall iiicadow oat grass würde sich aber wohl in den meisten Fallen als werthvoller erweisen. Knaul Orcbard Grass paßt Nicht gut zur Mischung mit Kleesamen aus zweijährigen Grasfeldern. Knaulgras muß sehr früh geschnitten werden, früher wie Klee; dann ist es ferner langsam in seiner Entwickelung, so daß es erst im dritten Jahre eme gute Ernte giebt. Auf Dauerweiden ist es jedoch äußerst werthvoll. Auch französisches Rayaras. das schon im ersten Jahre voll zur Geltung kommt, und besonders Wiesenschwingel Meadow fesern eignen sich für Dauerweiden und Wiesen auf Bodenarten von mittlerer Lage. Für niedrige Landereien eignet sich TimotHe und Bastardklee i , , rm -- c tafi. V ! AisjKe . iU5KienTuaj3cgroan3 Ullo Wiesenschwingel im Gemisch. Um emen Versuch mit den weniger bekannten obengenannten Gräsern zu machen, sollten die Farmer etwas weniger Timothesamen nehmen und dafür ein wenig von einer der obigen Grasarten beimischen. Sie würden dann gar bald den hohen Werth derselben aus eigener Erfahrung kennen lernen. Zu bemerken ist noch, daß der Samen mancher der neuen Grasarten, namentlich der des Qrchard - Gras, sehr leicht ist. Man darf ihn daher nicht mit den schweren Samen beim Aussäen vermischen, sondern muß ihn allein aus's Land brinaen. wenn man einen gleichmäßigen fehlerlosen GraSstand erwartet. Verwendet man die Drill beim Säen, so kann natürlich leichter und schwerer Samen gemischt werden. - Da. s D r a i n t r e n. Ueber die große Wichtigkeit der EntWässerung des nassen Ackerlandes dürfte wohl kaum eine Meinungsverschiedenheit obwalten. Nasser Boden ist fest und kalt; beides aber stört das Gedeihen der Pflanzen. Der EntWässerung bedürfen solche Bodenarten, 1) wo , das Wasser nach einem Regen mehrere Stunden in den Furchen stehen bleibt; 2) wo die fettige, bindige Erde sich an die Füße hängt und Menschen und Thiere tiefe Fußstapfen hinterlassen, die sich mit Wasser füllen; 3) wo sich in trockener Zeit eine Rinde bildet, die kleine Risse befommtz ' 4) Felder, auf denen 3 4 Tage nach einem Regen sich noch nasse Stellen finden; L) wo man es für nützlich hält, das Feld in schmale Beete zu pflügen; 6) wo Moor- und Sumpfpflanzen wachsen. Man kann ein Stück Land auf verschieden Art entwässern. 1) Durch offene Gräben. Diese sind zwar anfänglich billig; doch erfüllen sie meistens ihren Zweck nicht vollkommen; sind ferner hinderlich bei der Ackerbestellung und werhe.n in den Weiden leicht vom Vieh zugetreten. Sind sie anfänglich also auch billig, so werden sie im Laufe der Zeit doch am theuersten; sind also kaum zu empfeh len als in Sumpfländereien. 2) Durch gedeckte Gräben. Diese werden angelegt wie Draingräben und mit Steinen oder Baumstämmen gefüllt und mit Erde zugedeckt. Bei dem Auffüllen dieser Gräben muß sehr lorgjam verfahren werden, damit sie sich nicht schnell verstopfen. Sind diese Gräben gut aemackt. so können e während mehrerer Menschenalter ihren Zweck erfüllen. Man findet dieselben in den Südstaaten. wo sie scbon im vorigen Jahrhundert angelegt wurden ' und noch heute die Felder trocken hal ' ie Besonders zweckmäßig ttweist

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ist eine Medizin, die von Indianern stammt. ES ist Wein, der aus einem Kraut sabrizirt wird, das die In dianermütter immer ihren Töchtern zu geben pflegten. Wenn ein Jndianermädchen sich der Jungsrauschast nä herte, dann gab ihm die Mutter dieses Kraut. Und das selbe brachte es sicher über diese PrüsungS-Periode. E5 brachte seine Zeugungsorgane in vollkommen gesunden Zustand. Jndianermütter waren nicht gebildet, aber sie hat ten gesunden Menschenverstand. Eie wußten, dahKrank heit im Keime erstickt werden muß. Eie wußten, daß, wenn sie ihre Töchter aus den breiten Weg der Gesund h'eit brachten, sie gesund bleiben würden, bis el an der Zeit war, eines natürlichen TodeS zu sterben. Niemand in der Welt, außer den Männern, welche

ihn machen , weiß, wie McElree's Wine os Cardui her gestellt wird. Es giebt nichts, daS seinen Platz einneh men könnte, nichts, das so gut sür Frauen ist. Mütter sollten es ihren Töchtern geben, wenn die Jung frauschaft herannaht. Er wird sie für die Prüfungen des Lebens stärken. ES giebt genug Dinge, von denen Frauen belästigt werden, ohne die Qualen von weißem Fluß, Gebärmuttervorsall, ollzureichliche oder nter drückte Menstruation und verwandte Leiden. McElree'S Wine of Eardui kurirt alle Frauenleiden. Er ist gut für Mädchen, für erwartende Mütter, für Lebenswechsel.

Beinahe jede Frau kann gesund und stark werden, wenn sie ihn nur - ge braucht.

nttstSTeVartement fiir Tame. Zvr Aukkunft, t Fallt bsotr Ats. k ersordkltch stad. adrisfirt tt ?gatt de, Syptme: l.atdiea Adrlaory Dapartmicnt. Th Chattanoof aIdlelm C., Llzttag. 2tna.

sich das Ausfüllen mit Baumskämmen, 'wet unten ' und einen m der Mitte drauf; dann mit feinem Reisig oder mit Tannennadeln bedeckt und hierauf Erde. Die erfolgreichste Entwässerung des Bodens geschieht mittelst Thonröhren Tiles . Wer in dem Legen der Drainröhren keine ausreichende Erfahrung hat. sollte selbst die Hände davon lassen; wenn nicht sachkundig ausgeführt, kann die ganze Anlage mehr schaden als nützen. Es ist außerdem billiger, die Arbeit solchen Leuten im Eontract zur Ausführung zu übergeben, die das Drainiren als Beruf betreiben. Die Vortheile der Drainiruna beschränken sich nicht auf die günstigen Folgen der Ableitung des überflüssigen Wassers. Ein durchlassender oder drainirter Boden gestattet nicht nur das Hinabdringen des Regenwassers, sondern es ist auch bei ihm das Heraufsteigen der Feuchtigkeit aus den tieferen Erdschichten möglich. Nicht also allein bei anhaltender Nässe, sondern auch bei großer Trockenheit bringt da5 Drainiren Nutzen. Wird durch da3 Drainiren das Uebermaß der Nässe beseitigt, so erhält die Luft freien Zutritt, schwerer Boden wird erwärmt, die Währung und Zersetzung des Düngcrs befördert. Da das Wasser weder auf der Oberfläche noch in der oberen Bovenlcyicht stehen bleiben kann, übt der ffrost keinen schädlichen Einfluß aus Heven und Entwurzeln der Pslanzen. Der drainlrte Boden trocknet im Frühjahr leichter ab; auch wird die ervstvestellung nicht durch die Nässe gehindert. Durch das Drainiren wird tieferes Pflügen ermöglicht. Die angebauten Früchte sind kräftiger und leiden deshalb weniger von Rost und Mehltkau; auch ist der Boden reiner von solchen Unkräutern, die Nässe lieden. Durch umsichtige Ausführung des Drainirens kann unter Umständen der Ertrag des Landes verdoppelt, ja verdreifacht werden. Es versteht sich übrigens von selbst. daß es viele Lagen und Bodenarten giebt, wo sich das Drainiren nicht lohnt. Darum soll em nachdenkender, tüchtiger Farmer nicht deshalb Drainiren, weil es mehrere Nachbarn gethan und das Drainirens vielleicht Mode in der Gegend geworden ist; sondern er soll vorher reiflich uberlegen und nachrechnen, ob ihm dgö dafür verausgabte Geld auch gute Zinsen tragen würde. Zur schönen Aussicht. He. Jocklwirth. Du kennst Di' aus Wie hoaßt däs hoche Eck. Das übern Wald dort füraschaut So schneid! und so keck?'Ja mein, dös Eck? Däs woaß i net, Däö kann i D'r nit sag'n; Was gengan mi die Stoaner an? Da muaßt ein' Fremden frag'n." , Der Feind Ist Besiegt. Die Grippe hinterläßt in der Reael hen Patienten in sehr schwacher Gesundheit und oft mit einem anhaltenden Husten und angegriffenen Lungen. Für solche Fälle ist Dr. Bull's Husten Syrup daö allerbeste Mittel, welches, wenn sofort angewandt, die Gefahr der Schwindsucht beseitigt. Frau Magaie Tulaa, Jronkon, Ohio, sagt: "Es macht mir viel Vergnügen mit in dem ?obe für Dr. Bull' 6 Husten Svrup einzustimmen. Ich litt längere Zett an der Grippe, aber nachdem ich eine Flasche von Dr. Bull's 5)usten Syrup ?ebraucht hatte war ich vollkommen urirt und ich wurde den schrecklichen Husten loö. Ich empfehle allen Leidenden diese vorzügliche Medizin zu gebrauchen." Dr. Bull's Husten Syrup kostet nur Ztt ents. Zu haben bei : John D. Gauld, 201 Jndiana Ar,. I. O. ryan, JZtoi; & JaSjon Eet.

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