Indiana Tribüne, Volume 21, Number 38, Indianapolis, Marion County, 27 October 1897 — Page 1
O . il vo -fr rir VTr rf?T A UN i i ii M O y y y w v y w o o i Office : No. 18 Sud Alabama Straße. Telephon 1171. Indianapolis, Indiana 2Nittwoch, den 27.. Oktober 189?. Jahrgang 31. 38
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xcuneiinenocn oituniitu bend Mittheilung, das unser geliebter attk. Tat. Erosoater. Urgrosvate? und Bruder c . v ..v .?k. V i . fc r n ' rt.-rL.-t, P--f J. vtvfRJ, m Tienstaz. den N. Oktober. Nachmittags 1.30 Uhr, im Zllter ,o 73 Jahren, 9 Monaten und 10 Tagen, nn drch d, Td entrissen urb. tu Ccat3"S Pudel morgen. r,nn.rstas. 7!chittu.. 2 !1l, . dn VKnn, 612 ln.u. Nummer) in. --.j. ' ' Etrab au statt, zu sreundlichst einladen ri trauernden Hinterbliebenen KatKarine Ärosct,. Gattin. Jodu Grosch. Sohn, Ana Pflüger. Tochter. Jodn(Sro,ch Binder. Katharine drosch. Schwägerin, Joskvb Pflüger. , .nst Biem.gh. $ Cchmlezer'öha,, nebst Enkeln und Urenkeln. ESSIil5SSaSKiSSKaS2 George Menrnrna ' Heichenbeftattsr, Office : 26 Süd Delaä?c:r53r. iZUt : 120, 122, 124, 123, 128 Oft Pemlflr T-elttfion 01 1. Offen ?aa unk Wat D a n k. Dem Zud'xl Liederkranz, dem Harugari Sängerchor und dem Sozialistischen Sängerbdnd, welche bei meinem kenesijksnjkrt mitwirkiea, sowie der Indianvpoli Lrem iag Co., welche mich dabei unterftüste, ebenso Herrn Victor für sein sreundlichet Entgegenkommen meinen besten Dank. Tarn Brückemann. Schuhe und Stiefel Eine große Auswahl in Herbst- und Winter-Fußzeug. Gummistiefel und Schulze für Kleiu und Groß. Gefütterte Hausschuhe für Frauen 50c Gefütterte Schuhe für Männer...51.()0 Gefütterte Schuhe für Männer...Z2 00 Gefütterte Tuchstiefel für Männer.. $2 Alle Sorten zu den billigsten Preisen bei 3331 jCL ITO Ha 3B, 73 Ost Wasbington Str. , Jndiana Trust Co. Gebäude. fBP ffT IMQZART HAILs rl ryfv V y-fV 114 'V.IM-'J :nr m xmrmfi WM w J -ysp MOZAHT-HALLE, 37 und 39 Süd Deleware Straße. Die Slteste. größte und sckövste derartige Halle in JndianapoitS, ikyr neu und elegant auögk Uatlet. ftehr Ber,iaen und Privaten zur Ad halknng von Eonzertea, BS'len. Versammlungen u.s.m, unter liberalen Bedingungen zur Ber ügung. Tlub'äume für Vereine sind jeder teil i habe. Die Walhalla ! Deutsche Aestauration wirthschaft 337 Sst Wnshington -Strnßs. (Männerclior-Halle,) F. H. Steinbart, Besitzer. 85S Massachusetts Ave. ' wohnt der : : Schwoda TchulteS : : Conrad Heefz, bei dem man immer etwas guteS zu trinken und zu rauchen findet. : Luuch : giebt es den ganzen Tag. HcCullough & Reinhard Nechts-Anwkilte Zimmer 303 305 Indiana Trust Gebäude. Telephon 1017. ETT" Herr Meiatjarb em?sil,lt sich listnbnl dem ;n yubUtum.
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. . . . . M Suden zeigt sett gestern wettere ÄUSKKnunS ,. Das oberste Bundesgericht hat 'die Berufung des deutschen Brau- .... .;:,, w,lkker . V""lM ''", I . wegen MoroeS zum ooe onrirngnu worden ist, abgewiesen, so daß der Unglückliche also daS Schassvt wird besteigen müssen, da wenig Aussicht vorHanden ist, daß der Gouvernor von Washington, welcher sehr gegen Crämer eingenommen zu sein scheint, ihn begnadigen wird. Der Fall CrämelS hat bekanntlich bedeutendes Aussehen erregt und die Umstände, unter welchen seine Verurtheilung erfolgte, waren in hohem Maße geeignet, ihm die SymZthieen seiner Landöleute im ganzen Lande zuzuwenden. Serne Ueberührung wurde nicht nur duich Umandöbeweise bewerkstelligt, welche zum Theil ziemlich zweifelhafter Natur waren, sondern eS wurde auch von CrämerS Freunden behauptet, die Polizei in Seattle, welche sich ihrer Aufgäbe als Wächterin der öffentlichen Sicherheit wenig gewachsen gezeigt hatte, habe Crämer anS Messer liefern wollen, um die öffentliche Meinung zu beruhigen und zu beweisen, daß sie in diesem einen Falle wenigsten? der beeidigten Justiz die gebührende Sühne verschaff! habe. Zu diesem Zwecke habe sie Crämer erkaufte Belastungözeugen gegenübergestellt, deren Aagen ihn dem Henker überantwortet hätten. Ein deutscher Anwalt von Seattle, Wegener mit Namen, nahm ich deS unglücklichen LandSmanneö aufS Energischste an und durchreiste daS ganze Land, überall die deutschen Vereine und Logen um finanzielle Unerstützung bittend, damit er in Stand gesetzt werde, den Fall vor die höhere Instanz zu bringen und einen einigermaßen myste.iösen Zeugen, dessen Angaben von entscheidender Bedeutung gewesen wären, dessen Aufenthaltsort aber schwer tu ermitteln war, zur Stelle zu schaffen. In der Folge wurde dann Wegner von zwei deutschen Zeitungen, deren ganze? Verhalten in dieser Angelegenheit ein höchst niederträchtiges war. bechuldigt, er sei ein gemeiner Humbugger und Schwindler und stecke daö Geld, welches für den Crämer'schen Vertheidigungsfond gesammelt werde, n seine eigene Tasche und habe einen Theil davon zu Bestechungen verwandt. DaS btachte den Gouvernör gegen Wegener auf und er verweigerte jedes Einschreiten. Der Redakteur des einen Blattes war ein Pastor, daö Blatt daS Organ der deutschen Kriegervereine. Er wurde, wenn wir nicht irren, in Folge dessen abgesetzt. Der Redakteur des anderen BlatteS ist Fritz Schütz in Austin. TezaS, der bis dahin bedeutendeS Ansehen genoß. Man wird ihn n Zukunft nur verachten können. Denn ein anständiger Mensch wird, selbst wenn er bestimmt weiß, daß ein Verurtheilter schuldig ist, dennnoch seine $nb nicht rühren, um RettuagSveruche au verhindern. Wenn der unglückliche Crämer daS Schaffst besteigen muß, so dürfen seine beiden Landsleute den traurigen Ruhm beanspruchen, ihm den Strick um den Hals gelegt zu haben. Beide find aber um so verächtlicher, alö sie aus purem Haß gegen Wegener handelten, mit dem sie aus unö unbekannten Gründen in Feindschaft lebten. Von dem Falle CrämerS wußten sie nicht mehr als jeder Andere. Die Sprache ist zu arm. um die ganz gemeine Niederträchtigkeit der beiden Schandflecke der deutschen Presse in Worte zu kleiden. Man mag über die Todesstrafe denken, wie man will, aber selbst derjenige, welcher dieselbe für gerechtfertigt hält, wird zr ' en müssen, daß eö immer gewagt i iefe Strafe über Jemanden zu t-zi. .ngen, für dessen Schuld bloß Indizienbeweise vorhan den sing. Die Möglichkeit eine Irr thumS ist in solchem Falle niemals ausgeschlossen, selbst wenn alle Umstände mit vollständiger Sicherheit auf! eine gewisse Person als Thäter hindeuten. ES ist ein großes Unrecht, bloßen Indizienbeweisen gegenüber, die Möglichkeit, die Folgen einer allensalsigen falschen Verurtheilung venig- . stenS einigermaßen wieder gut zu ms-
chen, durch Vollziehung der TodcSstrafe gänzlich abzuschneiden. Gkgen den Nechtögrundsatz, daß die Verurtheilung eineS Mörders auf Sndizienbeweise allein hin staltfinden könne, läßt sich nichts einwenden. Es liegt in der Natur dieses Verbrechens mehr als in der jedes anderen, daß es im Geheimen und meist von einer Per-
son allein ausgeführt wird und daß man jeden direkten Beweis durch Vernichtung der Ueberreste deö OpferS zu entfernen sucht. Wollte man daher eine Verurtheilung nur auf Grund direkter Beweise zu lassen, so wäre eine Verurtbeiluna vieler Mörder überhaupt nicht möglich. Aber die Möglichkeit eineS ZrrthumS ist in so hohem Grade volhanden, daß man aus indirekte Beweise hin zum Mindesten nicht daS Todesurtheil verhängen sollte. Der Fall Gray. mit dem sich eben die pennsyldänische Begnadigungöbehörde beschästigte, bietet wieder einen Beweis für die Möglichkeit eines ZrrihumS. SilaS Gray, auf die Anklage deS Mordes zum Tode durch den Strang verurtheilt und zu lebenslänglicher Einfperrung begnadigt, fitzt seit vierzehn Jahren in der Western Penitentiary. Erst jetzt hat die BegnadigungBehörde zu Harrisburg beschlossen, dem Gouvernör seine Freilassung zn empfehlen. Gray wurde auf bloße Umstandöbeweise hin für einen Mord verurtheilt, den er erwiesenermaßen gar nicht beging. Die .Frau, deren Ermordung man ihm zur Last legte, war im Jahre 1877 spurlos verschwunden; ein Jahr später wurde ein Todtenschädel aufgefunden und als Schädel der Gemordeten" identifizirt. Vor dem Gerichte von Westmoreland Eounty wurde Gray deö Mordes angeklagt, überführt und zum Tode derurtheilt. DaS Gericht hielt dafür, daß daS NichtVorhandensein eineS Corpus delicti unwesentlich wäre. Die Verurtheilung erfolgte im Jahre 1882. ray horte in seiner Gesangnißzelle daS Pochen der Hämmer, mit welchen daö für ihn bestimmte Galgengerüst gezimmert wurde. Da schon zur Zeit der Verurtheilung vielerlei Zweisel an seiner Schuld aufstiegen, gelang es, in Harriöburg die Umwandlung der Todesstrafe in lebentlängliche Haft zu erwirken. Hätten sich nicht brave Männer für ihn bemüht, so wäre Gray daS Opfer eines Justizmordes geworden. Besonders zeichnete sich hierin lr . . . ein Pllköourger seiiungscyreioer, NamenS Welshon, aus, der nicht ruhte, bis eö ihm festzustellen gelang, daß sich ein Mann NamenS Pettiö im Niverfide Zuchthause zu der Ermordung der Frau Mary McTreadey bekannte, wegen der Gray hätte am Galgerr büßen sollen, AuS Furcht, wegen dieses MordeS zur Verantwortung gezogen zu werden, beging PettiS kurze Zeit nach seinem Geständniß Selbstmord in seiner Zelle. Allerdings war derjenige, dem er daS Bekenntniß machte, nur ein Mitgefangener, Aber weitere Nachforschungen in der Angelegenheit stellten die Wahrheit der Aussage fest. SS besteht zwischen diesem Falle und dem LütgertS in so fern eine Aehnlichkeit, alS in beiden Fällen daS corpus delicti nicht vorhanden war. Lütgert mag schuldig sein und sehr Vieles spricht ja auch für die Wahrscheinlichkeit seiner Schuld, aber die Möglichkeit eineS Irrthums ist doch vorhanden, und selbst, wenn man geneigt ist, ein Schulbig über ihn zu sprechen, so begreifen wir doch nicht, wie Jemand eS mit seinen: Gewissen verantworten kann, daS TodeSurtheil über ihn zu verhängen. Hiiis)liiiifl)iirijlrn. Inland. Wetterbericht. Trübe heute Nacht. Morgen zeitweilig Regen und kälter. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 72 Grad, niedrigste 47 Grad. . , . Daö Vorgehen der Presse . half. Washington, 26. Okt. DaS New Aorker ReorganisationS-Comite der Union Pacific Eisenbahn, die aus Befehl der Ver. St. Regierung verkauft werden wird, erhielt vom Generalanwalt heute die Nachricht von der Annahme der Offerte jeneö Comites einen Betrag zu zahlen, welche die
Ansprüche der Regierung an die Haupt
linie der Bahn zum Betrage von $58, 000,000 vollkommen deckt. Der Verkauf der Bahn wird daher wahrscheinlich ohne weitere Unterbrechung voran gehen. JnSachenLütgert'ö. Chicago, 26. Oktober. Rechtsanwalt Albert Phalen, einer der Vertheidiger deS Wurstfabrikanten Ad. Lütgert, sagte heute: Wir haben während der letzten 24 Stunden 3aformationen erhalten, die einen zweiten Prozeß LütgertS nöthig machen dürften. Ich nenne den Namen mcineö Gewährsmannes nicht, derselbe ist ein Veamter'einer Stadt, die innerhalb 200 Meilen von Chicago liegt. Er ist vollkommen sicher, daß er grau Lütgert während der letzten Tage gesehen hat. Die Information und eine Jdentifijirurig ist in ihrer Genauigkeit erstaunlich. Wir sind allerdingö schon öster durch ähnliche Berichte getäuscht worden, so daß ich den Bericht erst glauben werde, wenn ich die Frau gesehen habe und finde, daß sie Frau Lütgert ist. Wir untersuchen die Sache jetzt." Man glaubt, daß die Information von Davenport, Iowa, kam. . Dr. Hirschfelder'ö Mittel gegen die Schwindsucht. San Francisco, 26. Oktober. Der belgische Consul Leon Guastein hat vom belgischen Minister deö AuSwältigen die offizielle Nachricht erhal ten, daß er Dokumente bezüglich Dr. 3os. O. Hirschfelder'ö Heilmittel gegen die Schwindsucht der königlichen Akademie der Medizin von Belgien zusandte und daß die Akademie den Dr. Van Lair, eineö ihrer Mitglieder, beaustragte, die Sache zu untersuchen. Die Art der Zubereitung deö Ozytuberculinö, welche? die Schwindsucht heilen soll, ist kurz geschildertfolgende : Kalbfleisch wird in Wasser erweicht und ausgedrückt; die Sauce wird dann gekocht und filtrirt. Glycerin, Peptone und Salz werden in die Flüssigkeit gemischt und darin eine Bacillencultur angelegt. Wenn sich dieselbe vollkommen entfaltet hat, wird das Ganze einer Hitze von 100 Centig?' den ausgesetzt. Dieses Tuberculin bildet die Basis von Dr. Hirschfelder'ö Präparaten. -e Ausland. Die Patrioten sind sehr verstimmt. Berlin, 26 Okt. Die Weigerung deö Zaren, den Besuch deö GrobHerzog? und der Großherzogin von Baden in Darmstadt zu empfangen, hat ungeheure Aufregung und allgemeine ernstliche Verwunderung erregt. Noch erwartet man eine Aufklärung über den sonderbaren Schritt deö Zaren. Die Blatter fragen nach Grunden. Eine Erklärung sei nothwendig, so heißt eö, durch welche dem Vorgang der Stachel genommen würde. Vielleicht liegt ein Mißverständniß untergeordneter Organe vor. Der Besuch war ursprünglich früher erwartet, aber der Großherzog von Baden ist soeben erst von dem Krankenlager aufgestanden. Der kaum genesene Greis darf Rücksicht verlangen. Wir vermissen selbst die konventionelle Höflichkeit deö jugendlichen Herrscher? dem ehrwürdigen Großherzog gegenüber, welcher neben Biömarck die Verkörperung der ruhmreichsten Zeit der deutschen Geschichte ist", so heißt eö. Eine Absicht, den greisen Fürsten zu beleidigen, setzt Niemand voraus, will Niemand voraussetzen, sonst müßten sich alle Patrioten beleidigt fühlen. Wenn die Tochter Kaiser Wilhelm? deö Ersten dem Zarenpaar die Ehre ihres Besuches gönnen will, dann muß Zeit gesunden werden", daS ist die allgemeine, offen ausgesprochene Anficht. Die gesammte Presse ist sich in dieser Frage einig. Die agrarconservative Deutsche Tageszeitung" schreibt: Der russische Kaiser hatte die Zeit aesun den, den Fürsten von Montenegro zu empfangen, und mit dem Fürsten Hohenlohe zu soupiren. Auch diesmal find die dem Zaren erwiesenen Aufmerksamkeiten über daS Maaß de? nothwendig Gebotenen hinauSgegan gen". DaS großherzogliche. Paar ist über die ihm gewordene Zurückweisung au daS Höchste verstimmt. Fürst Hohen
lohe ist von Darmstadt nach der Zu
sammenkunft mit dem Zaren, nicht, wie ursprünglich seine Absicht gewesen ist, direkt hierher zurückgekehrt, sondern hat sich nach Baden-Baden begeben, woselbst der Großherzcg und die Groß Herzogin von Baden seit Samstag wei len. Die Rückkehr deö Reichskanzlers hierher ist bis morgen verschoben. Auch hier hat daö unerklärliche Vor gehen deö Zaren bedenklich verstimmt. Man hat wohl anfänglich die bezüg liche Meldung der Karlsruher Zeitung" für irrthümlich gehalten, da man eine weitere Verbreitung verhin dern wollte. DaS Telegraphenamt im Börsengebäude hat alle Depeschen, in welchen deö Nichtempfangenö Erwäh nung gethan war, zurückgewiesen. Um so unerklärlicher muß der Vorfall erscheinen, alö trotz aller offizieller Betonung deö privaten Charakters deö ZarenbesucheS in Darmstadt von diesem doch politische Folgen erwartet werden. Wird doch allgemein eine Conferenz zwischen dem deutschen Reichskanzler Fürsten Hohenlohe und dem russischen Minister deö Aeußern. Grafen Murawjev, erwartet. Jeneö welthistorische Er. eigniß. B er l in, 25. Okt. Eö wird gesagt, daß die Nichtannahme deö angekündigten Besuchs deö Großherzogö und der Großherzogin Von Baden beim russischen Herrscherpaare, daö in Darmstadt zum Besuch weilt, in einer Spannung, welche seit Vielen Jahren zwischen den großherzoglichen Familien von Baden und Hessen besteht, ihren Grund gehabt habe. Berlin, 26. Okt. Daö Tageblatt" erklärt heute, daß die Weigerung deö Zaren, den Großherzog und die Großherzogin von Baden am vorigen Samstag in Darmstadt zu empfangen, daö Resultat sarkastischer Bemerkungen war, welche der Großherzog von Baden über den Uebertritt der Zarina, der früheren Prinzessin Alice von Hessen, Schwester deö Großherzogö von Nassau, vor ihrer Vermählung mit dem Zaren im November 1894 zur griechischen Kirche gemacht hatte. Die Frankfurter Zeitung" giebt al Grund für die Weigerung deß Zaren, den Großherzog und die Großherzogin von Baden in Darmftadt zu empfangen, die Thatsache an, daß der Kronprinz von Baden um die Hand der Schwester der Zarina, der gegenwärtigen Großfürstin Sergiuö von Rußland, anhielt und einen Korb erhielt. Die Sache hinterließ eine Kälte, die sich fast zum Groll steigerte, zwischen den beiden Höfen. Daö Blatt fügt hinzu : Der Zar wollte augenscheinlich zeigen, daß er in dieser Angelegenheit die Gefühle seiner Gemahlin und deö Darmstädter Hofeö theilt. Eine halbofsizielle Erktärung, die heute von Darmstadt erlassen wurde, stellt in Abrede, daß die Antwort deö Zaren auf die ihm gemachte Ankündigung, daß der Großherzog und die Großherzogin von Baden wünschten, Sr. Majestät in Darmftadt einen Besuch zu machen, irgend welche politische Bedeutung habe. Der Erklärung ist hinzugefügt, daß die Antwort deö Zaren durch die Ungewandtheit der damit beauftragten Beamten verpfuscht wurde. Spanien? Vergnüge. Berlin. 26. Okt. Die Frankfurter Zeitung" veröffentlicht eine Depesche von Madrid, laut welcher der spanzische Finanzminister, Tenor Puizceroer gesagt hat, daß eine neue spanische Anleihe nothwendig sei, weil Spaniens Schatz im Juni 1898 erschöpft sein werde. Der Finanzminister soll hinzugefügt haben, daß der kubanische Krieg seinem Lande eine monatliche Ausgabe von 46,000,000 Pesetas verursache und daß die Civilund Militärabtheilungen mit ihren Zahlungen im Rückstände wären. Meuterei. S u t a n d e r, 26. Oktober. Solbaten, welche den Befehl hatten, sich nach Cuba einzuschiffen, meuterten ge
stern, indem sie sich weigerten, an Bord des Transportschiffes zu gehen. Obwohl die Leute gezwungen wurden, den Befehl zu befolgen, hat daS Creigniß doch Besorgniß über daö Verhalten spanischer Truppen, welche in Zukunft nach de Kriegsschauplätze auf Cuba abgesandt werden, hervorgerufen. i ' .
Georgitt's vegcrvto KchriftsteUerin sagt warum sie Tr. Mlles' ketUv Nervine gebraucht.
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9jr Georgien ist der Name der Frau I. . Har. eS- well, (geborne Julia Emma Flemming) wohl bekannt. Sie schreibt: .Mit Freuden spreche ich eine Dankbarkeit au für die wunderbaren Linde rungen. welche ich genossen durch Dr. MUeS' tor tlve kiervlne. besonder? daS NervenstärkungSmUtel. Nerven, vnd Leber.Pillen. New Heart Cure und nti'Echmerzen.Pillen. Eigene Ersahrunz hat mir ihren Wert gezeigt. Keine Familie sollte ohne dieser Dr. MileS den sein. Sie haben mich voll H.af rmm. ständig h rgeftellt von einer ge ,ICa WllrC tntfifit.n Mnnrhnnn fc.l ft.. Restores Health.... - w.rVM VW G, ev. Nervensystem und der Nieren. Wenn ich aus Reisen gehe nehme ich immer ei 5td rer nti.Schmerjen Pillen ehe ich den Zug besteige und verytnbere somit opsweh und Schwindel, an welchem ich seit mehreren Jahren gelitten habe. " nvivvHbH unter gewisser Garant verkauft. Wirkt die erste hlakme aar sein SR.ffrrunn fn tnirlt Ka rc.iv ... Dr. MileS' Remedles werk tonn N. ntk... w- -i q " - - ;-- --jj . V . . W.V IUIUU erstattet. Deutsches Buch über Her und Nerven wird aus erlangen srei zugeschickt. DR. MILES MEDIQAL C0M KlKhart. Ind. Ein asiatisch er Despot. P a r i ö, 26 Oktober. Die Zei hingen dieser Stadt veröffentlichen ei Telegramm von Saragossa, Spanien, welche sagt : Der König von Siam, welcher jetzt Spanien und Portugal besucht, hat ein Mitglied seineö Gesolgeö wegen eine? in Lissabon begangenen Vergehens gegen den Anstand derurtheilt, hingerichtet zu werden. Ochiffö. Nachrichten. Angekommen in : New S o r k : Deutschland" von Hamburg; Jdoho" von London; Mohawk" von London. Philadelphia:Jllinoiö"von Antwerpen. Antwerpen: Pennsylvania" von Philadelphia. Rotterdam: Amsterdam" von New Fork. Glaögow: Ethiopia" von New Fork. M o v i l l e : State of California'' von Montreal. Die hiesige Polizei verhaftete gestern Nachmittag Sadie Cruikfhank unter der Anklage, ihren Gatten in Terre Haute ermordet u haben. Frau Cruikshank führte ein Kosthaus in erre Haute und ihr Mann war Kutscher der American Srvreb Co Er arbeitete Nachtö. Letztes Frühjahr aß er noch ein herzhaftes Mittagessen und ging dann nach seinem Schlafzimmer. Kurze Zeit darauf hörte man einen Schuh und nrau Cruikshank erklaite. daß sie die Pistole an feiner Seite aefunden habe. Seither soll sie aber einigen Frauen erzahlt haben, daß sie ihren Mann erschoß und die Terre Hauter Polizei glaubt aenüaende Beweise gegen sie zu haben. 9Wenn ihr ein auteö Mittel haben wollt Euer Blut zu reinigen, die Nerven zu starken und die Conftttution zu kräftigen, gebraucht Hood'ö Sarsaparilla. Gebraucht uun Hood'ö. nk'm;ss. ;ri 5Wri.;i v w jr ffcftVft 'WVW'ga Kopsschmerzen auö dem Magen und 1? . v r: x a.:i unctuuuuiiajicii. Der New York Store. (OtaMltt 1853.) Agenten für Bnttericks Musler. Lange Mäntel für 60 Mädchen, auö einfachem Kersey oder Nodeliy Mantelstoffen mit Bändern und Pelz verziert. Größen 6 biö 14 Jahre. 23 Coats zu $2.98 32 Coats zu $3.98 Nicht ein einziger Mantel sollte für weniger wie viermal so viel verkauft werden. Ml E H WK.
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