Indiana Tribüne, Volume 21, Number 37, Indianapolis, Marion County, 26 October 1897 — Page 3

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10. 13 50 DIE. SCHACHTEL MMIHMHM Dr. I. Bü5)ler, 120 ßft PlcCnrty Str. Sprechstunden : 8 MS 9 Uhr Vorm. ; 2 M3 3 I hr Nachm.; 8 bis 9 Uhr Abend?. Telephon 1446. Evrestunde: Sonntag Bormittagl. C. C. EVEIiTS, Deutscher Zahn . Arzt. ?!o. 8j Nord $ennf$lania Str. Sa fcirt auf Wunsch anzesani:. WALTER FRANZ, Zahn-Llrzt, Ro. 90)4 Ost Market Straße. Cosfin Bleck. Zimmer 43. Osn. Ständen: 9bi, 12 Dm., I biZSNm., 7bi,g Uhr AdendZ. SsnntagZ von I Uhr Bm. bis 2 Uhr m Coke. Coke. i 5K.1NNP6N u. zerkleinert. Ticket kZnnen Eik beksmmku in dcr Ojftce der incf polis Gas Co. No. 58 Süd Pennsylvania Str. M. Gierke, Deutscher Buchbinder. 408 Süd Saft. Ecke McCarty Str Up Stairs. Herr ttatl Pingpank, 7 Sd labama'Gtrak mnt 9f!lw"r't frflr wii j tafo. Adolph Frey, (OM Freedom & Uigbt.) otary Public, Translator, Corresponilont etc. No. 196 Elizabeth Stret. Take Blake St. Car. HERSIANN LISKE, 135 Ost South Straße. Deutscher Messerschmied, ,Raürmefser. Sckeeren und alle Artm Schneidelr.strum?nte fabriznt und geschliffen. RlPANS TABULES Are intendcd sor chlldrcn, ladlcs and all who prefer a rncdldnc dlsgulsed as consectioncry. : Thcy 'rnay n&wbehad (put ep in Tin Boxcs, sevenry-twö in a box), price. twenty-five cents or sive boxes sor one dotlar. Any cruggist will get thein ü you tnsist. and they rnay al ways be ebtamed by renutungthe pnecto TheRipans Chernjcal wonipanYvfi;i . "Zf. t' rin an - ' ...-Ms i - U4KUW6 n " 60 YEARS EXPERIENCE. DESICNS, rM C0PYRICHT3 4o. Anyon ndlnjr sktch and tosciiptlon my roiey Mcertain, fr, whether an iaTsntioa i probablr patentaWe. Communications strictlr onOdntlal. Oldeat arncy foraeeurin patent a America. Wi bar a Washington Office. Patnta taxen tbrooh iluaa it Co. reoelr r TRADE MARKS. pcial ootic in tb 8C1EMT1FIC AMERICAN, besatlsalty lHastrated, lanrest climlation or any adntia iLiOaix rno any aaantiac Journal, weaiy, terrna .uu a year ; Book oa Patutts ant xre. Addrwaa I atx montba. pnmn coptes ana UäüO MUNN & C0.( 961 Braadway, Mw Yrk. Webster's Unternational Oidiionary lnvlube In the Home. Schoot. and Office. A thorough rtvliion ol the Unabrldjed, tbe purpose es which haa betn not dispUy nor the provisioa es materul sor boastful and l howy adrertkement. but the due, judiciou. acholarly, thorough perfeetng ol a work which in all tha ataees of ita frowih ha obtained in an equal defTree th-i byor and confidence of icholars and ol the general public. Th One Oreat stanaara iftÄ Authority. k 2J. 8 -wiU Hon. D. J. Brawer, . . T a t! - - HTPcrmj'ö 1 JU,UC - v. - WtiSJltÄa 1 slCTTHP RPT. i DiTEBXnCKAL I rm-Send tor -im t k DXUOKOTy 6.&C MERR1AM C3., Pubiishers, SrusanxiA uaa. send yoar nasse for Soorenlf I th Works of Eugene FieU. FIELDwü FLOWERS tht Gimt Tlclimc&saent Souvenir The inest beantiftil Art Productlon of tbe een nrr. 'A amall banck es th matt fratraat f blev hbi gatfaered fftn tbtkfMd aerca af Eoea ficlda de,iiku,ok'tdeXM, k Enztnt Field. Wtrm af Lra. tonuiDi a acicciioii ui mt omely illostrfted by tmrty-hve oi ine woriai rreatestartiotiaitheirconirlbuUontotheMont i D.i ..ii. kl. trih.rl.ai M tht .u:zl".tA Ti. ....1. Und faclT.. Fortale at book .Z prpid onreceiptosji.ia. The love oöertng to IneChild'iPoet JureatcpablishedbytheConv SSSSSSiSiiSSr1.

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1 IN ALLEM APOTHEKEN i txs Eine Studentenehe Roman von Luise W estkirch. (Fortsetzung.) Der Regulator tickte heiser in der öden Wohnung. Trüb brannte die Flurlampe. In der Küche nickte die Magd über den Kartoffeln, die sie für den kommenden Tag schälte. Eine Stunde verstrich, noch eine. Da, ein müder Schritt auf der Treppe, langfam, schleichend, ganz leise wurde die Klingel gezogen. Martha kehrte heim. Ja, Frau Franzius, sind Sie das? Ich hab Ihren Klingelzug ja jar nich erkannt." Martha stand unter der Flurlampe. Eine Flocke Haar war ihr in die Stirn gefallen. Der Hut hatte sich verschoben. Sie sah die Magd an. starr, als könne sie sich nicht besinnen, und sprach kein Wort. Js Ihnen nich jut, Frau Iranzius?" Doch. Sehr gut. Oder nein, ich bin zu rasch gegangen. 33ifna,cn bringen Sie mir ein GlaS Wasser. Lisette ging an die Wasserleitung. Als sie mit dem Glas in die Stube kam, schrie sie auf vor Ueberraschung. Aber Frau Franzius! Die schönen Handschuhe! Warum stecken Sie die denn in den Ofen?" Martha sah sich um, und immer hatte Lisette die Empfindung., als sähe die Frau gar nicht sie, sondern ganz etwas Anderes, Unsichtbares, das an ihrer Stelle stände. Hab' ich sie in den Ofen gesteckt?" Und Ihr Hut liegt im Kohlenkästen !" So? Ach ja." Sie nahm ihn langsam auf. Sie stäubte ihn vorsichtig ab. Ich möchte doch Wo wo ist mein Mann, Lisette?" Der Baron is jleich nach Ihnen ausgegangen." Ausgegangen Ja. ja. so! Er ist ausgegangen ausgegangen." Soll ich denn nu das Nachtessen reinbrinaen?" haait Lisette unaeduldig. -j . j -- vMartha qinq schon wieder in der Stube hin und her, und hatte der Dienerin Anwesenheit vergessen. Essen? Wieso?" Na, ja. es is doch jleich Achte." Ein Schauer schüttelte Martha. Stecken Sie mir die Lampe an, die Lampe in der Schneiderstube. Ich muß arbeiten Wenn Sie eZ nich für übel nehmen wollen, Frau Franzius, das Arbeiten sollten Sie heut man ausstecken. DaZ fühlt ja ein Blindes mit dem Stock, daß Sie heut nich aus'm Damm sind " Ja," wiederholte Martha hastig. als sei ihr plötzlich ein besonders guter Einfall gekommen, za, ich muß arbeiten!" Leise brummend brachte die Magd die Lampe. Als sie jedoch nach zehn Minuten wieder in die Stube trat, sah sie ihre Herrin mußig sitzen, den Kops in beiden Händen und ihre weit offe- j nen Augen stierten noch immer geradeaus in endlose Fernen, immer aus da eine Ding, das sich im Zimmer nicht befand. Danach aber arbeitete sie. arbeitete in Fieberhast, und während ihre Finger Stich aus Stich zogen, sahen ihre Augen durch denStoff immer wieder ein einziges Bild, horchten ihre Ohren krampfhaft aus emen einzigen Laut, klopfte ihr Herz mit dem Regulator um die Wette und immer lauter und immer rascher. da vreyle sich der Drücker in der Flurthür. Ar thurs Schritt, nicht federnd, leicht wie vor wenigen Stunden, schwer, schwer wie ihr eigener. Er ging auch nicht an IC"- t. r..Jtiihrer Stubenthür vorüber; er suchte sie. Tiefer beugte sie den Kops über ihre Arbeit, hastiger flog ihre Nadel. Nun trat er herein. Sie sah nicht auf . . S f.l a Yiv& Vt? O.W.1. f T m I UUU U.y uvuf wuiuy vit iuu, yii.vuyum mit den Augen der Seele, die Zerstorung in seinen Zügen, den furchtbaren Ernst aus diesem Gesicht, das sie nur lachend und mit dem Ausdruck der Lebensfreude kannte. Martha " : Sie rührte sich nicht. Ich komme von Anita Morton Sitint Antwort. Anita Morton ist todt!" Der Körper der Frau schien zusammenzuzucken. Ein Aechzen brach über ihre Lippen, ein Laut deö SchreaenS oder der Qual, kein Wort. Du bist vor mir v ihr gewesen. Bist du's?" Ich war bei ihr.' Und wußtest V Ich glaube " Todt," wiederholte er, todt, auSgelöscht aus der farbigen Welt, mein sonniges, warmherziges Mädchen!" Er meinte sie vor sich zu sehen nicht wie er von ihr Abschied genom men hatte; daS.Bild des lachenden, sieabaften Kindes stand vor ihm auf. 8 überwä'ltiate ihn. Er preßte die Hände vor dieAugen und weinte große, beike Tbränen. - Martha war aufgestanden, langsam, steif wie eine Gliederpuppe. Lanaiam. wie von einer übernatllrli Mnck! Getrieben, trat st Nähtt. , VV7 PJ V ' .. Ce tftn cmstiettNb lls tOClt SsseNM VlU I ' ' . l r 1 - aen. Gr iwtmei Er. oen ne niemals rnst (ttftHUI hatt, tl kvNNte WetMN ! ul bfcl,-Vv v rm-z n. XJm JNk WeiNtk tZl Was sie je N eifersüchtiger Qual gelitten Hatte, sank

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düng dieses Augenblicks. sie faßte

seinen Arm. (So lieb hast du sie gehabt?!" Da fuhr er auf. stieß sie zurück. Ab. scheu lag in der Gebärde. Mörderin!" Dann schwieg er, wie erschrocken vor dem Laut semer eigenen Stimme. I Die ganze Stube schien in Todtenstille ' zu erstarren vor dem urauiigen. Sie standen einander gegenüber, sie sahen sich an, stumm, regungslos.. Alles, was sie.sich hätten sagen können ' in dieser schrecklichen Stunde, sie sag j ten es sich in diesem Schweigen. Aber hf Auaen der ,vrau rouroen immer größer, immer starrer. Ihre Lippen verzerrten sich zu einem schauerlichen Lachen, das laut durch das stille Gemach gellte. Seiner nicht mächtig, packte er mit rauhem Griff ihr Handgelenk. Hast du's gethan? Antworte! AntWorte!" Sie riß sich los. Er schloß beide Thüren. Er stellte sich vor sie, er Ziwang sie zu hören. Du sollst mir antworten! Ich komme zu Anita, eine Unbesonnenheit von dir fürchtend nicht das! Großer Gott! Nicht das! Die Flurthür steht offen, Menschen drängen sich herein und heraus. Ihre Zose hält sich schluchzend die Hände vor die Augen. Ein Arzt steht vor dem Divan in ihrer Stube. Drauf liegt sie der Kopf vornübergesunken noch warm. Auf dem Tisch steht eine Flasche, eine Flasche und zwei Gläser. Merk' wohl auf! Zwei! Und daö eine Glas ist leer bis auf einen kleinen Rest und die Flasche ist leer. Der Arzt hebt die Lider von den Pupillen und riecht an dem Rest im Glas und Morphiumvergiftung" sagt er, Morphiumvergiftung! Hörst du's, Vergiftung!" Er schrie es ihr in's Ohr in seiner Verzweiflung. Es sollte nicht wahr sein, das nicht! Sie sollte sich aufbäumen. der furchtbarsten Beschuldigung widersprechen. Sie widersprach nicht. Während er redete, war etwas wie Ruhe über sie gekommen, die Ruhe der Erstarrung. So kannst du mich ja dem Gericht anzeigen," sagte sie leise, eisig. So kannst du dich ja der lästigen Frau mit eins entledigen." du!" Er schleuderte sie von sich, daß sie taumelte. Aber sie richtete sich sogleich wieder auf zu ihrer Bildsäulensteifheit, ihrer Bildsäulenkälte. Thu's." iNein!" rief er außer sich, es ist ja nicht! Kann nickt sein. Du, du hättest mit dieser abgefeimten Berechnung, mit dieser teuflischen Hinterlist du! Wie kämst du auch an Morphium wenn sie auch Schachteln. Schachteln voll stehen hatte von ihrer letzten Krankheit wie kämst du daran? Siehst du. daß es nicht sein kann! Sag' ein Wort! Sag': ich bin's nicht gewesen! Und ich will meine sehenden Augen zudrücken, dir glauben. Aus Barmherzigkeit ! Sag's." ' Sie sah ihn an. mitleidslos, mit ihren versteinerten Augen. Du wußtest 's ja so bald, daß ich's war, du wußtest 's ja so gewiß. Was fragst du noch?" Wahr also? Wahr?!" Sie preßte die Lippen zusammen und schwieg. Da wandte er sich langsam von ihr. Und wieder vernahm man in der Stube nichts als das Ticken des Regulators. Er stand am Kamin, die Hand krampfhaft auf den Sims gestützt. Sie fah, wie seine breiten Schultern erschüttert wurden von ver baltenem Schluchzen, sie sah es stumm. starr. Und der Dämon, der von ihr Besitz genommen hatte, flüsterte nur das Eine ihr zu: So lieb hat er sie gehabt, so lieb! Du hast für ihn gesorgt, geschasst; du hast dein ganzes Leben ihm unter die Füße gebreitet als einen Teppich, daß seine Sohle kein Stein verletze. Die Todte aber hat er gellebt. Die hat er geliebt. Nicht dich !" Sie that endlich zwei Schritte, druckte die Klinke der Kammerthur. Da war er an ihrer Seite. Seine Augen glühten. Er sah zum Fürchten . aus. Wohin willst du?" Nicht deinem Gericht entfliehen Er packte ihr Handgelenk, riß sie ? von der Tbür zurück und sprach rauh, ' t! JLl 1 rNL ' ' ' dicht an hrem Ohr. Hör'! Niemand hat dich in das Haus gehen sehen. Der Arzt nimmt Selbstmord an. Niemand darf wissen, wo du heut gewesen bist. Niemand darf wissen, daß etwas etwas geschehen ist. Nimm dich zusammen. Es muß alles sein zwischen uns wie es war, morgen, immer für die Leute draußen. Versiehst du?" Sie hatte Muhe sich zurechtzufinden. Sie hob die Hand an die Stirn, als würde das Denken ihr schwer. Willst du die Berbrecherin denn nicht anzeigen?" Ich Dich?!" Sein ganzes Empfinden lag in dem Aufschrei. Nicht?" Er schüttelte den Kopf, und in dem einst so sieghast strahlenden Gesicht lag ein so muth- und hoffnungsloser Schmerz, daß es das verbitterte Herz der Frau zu rühren begann. Sie ging nicht, wie seine Gebärde gebot. Sie rang mit sich, mit ihrem Stolz einen harten Kampf. Dann that sie ein paar Schritte auf ihn zu. Arthur " Er sah nicht auf. Hör mich an, Arthur Jetzt nicht mehr. Geh Arthur ich " Sie streckte die Hand aus nach seiner. Sie klammerte sich daran wie an einen Halt Ar thut " Er stieß sie wild zurück. Geh gey wir haben nichts mehr miteinander gemein. Begreifst du's denn mazt, vav wtr uns fremd sind von Stund an, fremder als schieden uns Meere! Mir graut vor deinem Blick, deiner Berührung! Geh." Ja so!" sagte sie langsam nickend.

Wle konnte sie vergessen? Er haßte

ja dramatische Auftritte, er mied die Öffentlichkeit. Den Namen derer von Lörsch würde er nie in einem MordProceß entehren. Wie dumm, wie dumm, etwas anderes zu glauben! Etwas anderes. Noch einmal streifte sie ihn mit seltsamem Blick. Dann ging sie in die Kammer, entkleidete sich, legte sich ' zu Bett und wartete. Aber er kam ! nicht in dieser endlos langen Nacht. ? Mit dem Ticken des Regulators drang ab und an sem Schluchzen durch die anqelehnte Thür zu ihr herein. Sie aber saß in ihren Kissen thränenlos und der Dämon in ihrer Brust raunte unaufhörlich das Eine ihr zu: So lieb hat er sie gehabt, die andere! So lieb!" In dieser Nacht wurde ihr Herz zu Stein. Aber in dem seiniaen war eine seltsame Weichheit, die seine Empörung. leinen Aojcheu wunoeroar dampfte, das Feuer seiner Entrüstung in immer neu hervorbrechenden Thränen ertränkte. Wie grauenvoll, 'wie unbegreiflich furchtbar die That um seinetwillen war sie geschehen! Aus Liebe zu ihm! Aus toll und rasend gewordener Liebe, aber doch aus Liebe hatte dies Herz seine Ruhe auf Erden und fein Heil im Himmel hingeworfen. Und wie er ls Schuljunge um einen im Uebermuth zerrissenen Schmktterling geweint hatte, so weinte er heut um diese Liebe, der er, er selbst! die strahlenden Flügel auSgerissen, die er in einen elenden, kriechenden Wurm verwandelt hatte. Wenn diese Liebe nicht mit dem arausiaen. nie zu sühnenden Verbrechen sich selbst besudelt hätte was für ein Heiligthum wäre sem eigen gewesen! War fem eigen gewesen. Und nun verloren, unwiderdringlich, ewig verloren nicht ohne seine Schuld. Der Morgen brach an. Morgen folgte auf Morgen. Das Leben ging semen alten Gang. In der Schneiderstube rasselten die Maschinen, und wenn die Augen der bleichen Frau beim Zuschneiden andere Bilder sahen als die schillernde Seide und den lichten Tüll der Ballkleider, die fest geschlossenen Lippen redeten nicht, die Schcere in der eiskalten Hand fuhr mit sicherem Schnitt durch den knisternden Stoff. Der Hausherr war meist ausk?iltk? f)s?!t2 fl.tHa (irf V.ÄnVt.i rniH j',Kdiw nuin. uu iuii vi v(Fortsetzung folgt.) a sV lZhemalige Zuni-Grokstödtt. Wie viele vorgeschichtliche Entdeckungen es noch bei uns zu machen gibt, das zeigt auch wieder das Ergebniß einer archäologischen ForschungsErpedition (unter Dr, I. Walter Zewkes und Dr. Walter Hough). welche unlängst aus Arizona und New Mexico nach unserer Bundeshauptstadt zurückgekehrt ist. Den Spuren ortlicher Ueoerliese rungen folgend, haben diese Forscher an den östlichen Grenzen Arizonas, nicht weit vom Fort Defiance. die Trümmer einer Art vorgeschichtlichen amerikanischen RomS entdeckt und theilweise bloßgelegt. Diese eigenthumllche Stadt ist wenigstens groß genug, um mit dem antiken Rom verglichen werden zu können, und man fand Belege dafür, daß ihre Bevölkerung ungefähr ebenso groß gewesen sem muh. wie diejenige Roms m clasfischen Tagen. Heute freilich haust hier nur noch ein einziges lebendes Wesen, em alter indianischer Squatter". der wie Manus auf den Trummern EarthagoS sitzt. Die ganze Stadt hatte die Gestalt eines ungeheuren Schmetterlings mit ausgebreiteten Flügeln und bildete eigentllch nur ein einziges AvartementHaus (um einen modernen Ausdruck zu gebrauchen). Die reihenweise, wie die Zellen eines Bienenstockes, übereinander errichteten Häuser bildeten im Ganzen em doppeltes Amphitheater, und die äußeren Mauern mußten gleichzeitig die Stadtmauern abgeben. Mitten durch den Hof zwischen den beiden Flügeln" der Stadt aber ergoß sich ein Strom Wassers, der von einer Quelle aus beständig gespeist wurde. Allenthalben sind hier Spuren hober und zugleich sehr eigenthümlicher Civilisation zu finden, an denen die Wissenschaft noch lange herumknabbern" kann. Ertrunken in einem Eimer. welcher nur 3 Zoll Wasser enthielt, ist der 16 Monate alte Edgar Zeider. Söhnchen von Hrn. und Frau Wm. Zeider zu Sparrows Point. Md. Die Mutter war nach dem Laden gegangen, um Einkäufe zu machen, und als sie nach 20 Minuten zurückkehrte, fand sie das Kind mit dem Kopfe im Eimer, während die Beinchen außen hingen. Der in Fountain Valley, vier V!eilen von Westminster. Md wohnende 72 Jahre alte Upton Deckcr, wurde todl in seinem Bette aufgesunden. Man glaubt, daß Ausregung den alten Mann getödtet. Sein Recht, sich registriren zu lassen, war nämlich dcstritten worden, weil Decker sich sehr viel bei seiner Tochter, die in Littlcstown, Pa., wohnt, aushielt. Die Registratoren hatten die Angelegenheil an das Kreisgericht zur Entscheidung ver. wiesen, und war Decker bei der Ver Handlung zugegen, dabei wurde :r so aufgeregt, daß er bei seiner Rückkchr nach Hause über große Müdigkeit klagte und sich früher als sonst zuBette begab. Am nächsten Morgen fand:n seine Angehörigen ihn to im Bett vor. Jedermann sagt so. Caöcarttö Candy Cathartic, die wundervollste medizinische Entdeckung deö Zeitalters, angenehm und ersrischend im Seschmack, wirkt sanft und sicher auf Rteren, Leber und Cmgewei de, das ganze System reinigend, ent fernt Erkältung, kurirt Kopsweh, ftU der, anhaltende Verstopfung und Un Verdaulichkeit. Kaufen und versuchen Sie eine Schachtel von C. C. S. heute ; 10, 25, und 60 Centö. Verkauft und Heilung xsrsntirt den allen Qpotheken

Cill üoman aus dem 18. Jahr hundert. Eine überaus romantische Geschichte aus dem vorigen Jahrhundert hat ein eigenartiger Zufall den Direktor des Pariser Odeontheaters Gmisty entdecken lassen. Er besitzt seit Jahren einen alten Stahlstich, dcr eine junge Frau im Kostüme der Mitte des XVIII. Jah'.-Hunderts mit feinen, melancholischen Zügen darstellte und den Namen "Marie-Elisabeth Gerard du Tillet epouse de Pierre Ilennequiri, mar-

quise Defrene$ trug. Naive Verse auf dem Bi'dc beiaaen. daß der ciaene Gatte diese Dame in den Harem des Sultans der Türkei liefern wollte, sein Vorhaben aber schließlich vereitelt wurde. Lange hatte Gmisty vergeblich das Gchcimniß dieser Marquise, die von ihrem Gatten dem Großtürken für seineu Harem verkauft wurde, zu ergründen gesucht: in keiner der Chroniken und Zeitschri ten des XVIII. Jahrhundert fand sich ein Wort von dieser seltsamen Geschichte. Da spielte ihm der Zufall jüngst einen Band der im Jahre 1750 bei Jean Neaulme im Haag erschienen "Öau3e8 de Separa tion" in die Hände, der die lang ge suchte Aufklärung enthielt. Eine ebenso seltsame, als rührende Geschichte ist eS, die da von der sanften Marquise erzählt wird, deren trauriger Gesichtsausdruck auf dem Stiche Herrn G'misty's st, durchaus zu bestätigen scheint. Ter Roman beginnt mit einer Entführung. Marie Elisabeth ließ sich von Pierre Hennequin, für den sie eine leidenschaftliche Neigung gesaßt hatte, aus dem elterlichen Hause entführen. Um ihren Fehltritt aber zu sühnen, ver langte sie die urchUche Emsegnung ihrer Verbindung und der Marquis aina auch .scheinbar auf diesen Wunsch ein. Ix verkleidete einen spitzbübischen Bedienten als Priester und die Farce war gespielt! Dcr Vater der durchgegangenen jungen Dame indessen, Herr du Tillet, Präsident der Chambre des Comptes, erhielt Wind von diesem Betrüge und vermochte es durchzusetzen, daß der Marquis zur Legalisirung jemer Verbindung gezwungen wurde. Dieser Umstand reute den Don Juan. dessen Leidenschaft für Marie Elisabeth erkaltet war, zn höchster Wuth gegen die Unglückliche. ES begann tefei cm wah. res Märtyrerleben für sie. Alle MißHandlungen und Demüthigungen mußte sie über sich ergehen lassen. Wenn Defrene es gewagt hätte, würde er sie ohne Weiteres aus dem Wege geräumt haben. Alle möglichen Gedanken kreu;ten sich m semem Hirn, um sich der Verführten zu entledigen, und schließlich faßte er den seltsamsten, unwahrscheinlichjten Plan: er beschloß nämlich. Marie Elisabeth in die Türkei zu führen und d.'m Sultan Achmed III. zu verkaufen. Ihre Schönheit, hoffte er. werde ihm emen ansehnlichen Preis sichern. Und sofort ging er an die Aussührung dieses abenteuerlichen Planes. Er brachte die iunge Frau leicht dazu mit ihm abzureisen, indem er vor gab, sie in einen Kurort führen zu wollen. Bis Lyon zeigte er sich von der bestrickendsten Liebenswürdigkeit. Von da ab aber warf er allmählich die Maske ab: er führte die Marquise, die ganz von den Mühen des Weges erschöpft war. mitleidslos durch Savoyon nach Genua, wo er ein Fahrzeug zu finden hoffte, um sich nach Konstantinopel einzuschiffen. Groß war sein Zorn, als er sich in dieser Erwartung getäuscht ah. Erzog Erkundigungen em und erfuhr, daß m Savona ein Schiff bereit stände, um nach dem Orient abzufahren. Die Marqmse hatte von femen Schritten Kenntniß erhalten und diese Reise, deren Zweck und Ziel ihr natürlich geHeini gehalten wurden, erschreckte sie, besonders da der Gatte immer brutaler gegen sie wurde. So scharf sie auch überwacht wurde, gelang eS ihr doch. ihre Befürchtungen dem Fuhrmann mitzutheilen, der sie von Genua nach Savona bringen sollte. Dieser ehrliche Mann wurde von ihrem Schmerz so tief gerührt, daß er ihr semen wirksamen Beistand für alle Fälle fest zusagte. Er führte daS Paar in eine Herberge, deren Wirth er genau kannte, und mit dessen Hilfe vermittelte er die Flucht der Marquise in die Staaten des Herzogö von Savoyen. Der wüthende Gatte setzte ihr nach und verstand sich, als er eingesehen, er könne mit Gewa't nichts ausrichten, zur heuchlerischen List. Er warf sich de? unglücklichen Frau zu Füßen und schwor Reue und Besserung in so bewegten, aufrichtig erscheinenden Betheuerungen, daß der Gouverneur des Schlosses, wohin sich Marie Elisabeth geflüchtet hatte, ihm diese wieder auslieferte, obgleich daö geängstigte junge Weib ihn anflehte, sich nicht von dieser Komödie täuschen zu lassen. Kaum war der Marquis wieder in den Besitz Marie Elisabeths gelangt, als er sich grausam an ihr rächte und sie entsetzlich mißhandelte. Alle Briefe, die sie an den Herzog von Savoyen schrieb, um seine Hilfe anzuflehen, wurden von ihm aufgefangen. Seinen Plan hielt er fest und belegte zwei Plätze auf einem Schiffe zu der Ueberfahrt nach der Levante. Aber Marie Elisabeth gelang es noch einmal, ihrem PeiNiger zu entschlüpfen; sie floh zu dem Herzoae und stellte sich unter seinen Schul). Dieser gerieth in die größte Verleaenbeit durch diesen Vorfall, ob gleich seine Haltung in demselben doch wahrlich klar vorgezeichnet war: zwar war er von lebhaftem Mitleide für die unglückliche Marqmse beseelt, wagte i. r i- i li aver anoerims Nicyi, gegen einen uniei thanen des mächtigen KömgS von Frankreich mit oec tm vorliegenden Falle erforderlichen Strenge vorzugehen. Er begnügte sich damit, dem Marquis sein Ehrenwort abzuverlangen, seme Gattin von letzt an Mit der gebührenden Ach tuna zu behandeln. So war die Aermste wieder ihrem Henker auf Gnade und Ungnade ausge liefert. Dieser mußte jetzt indessen doch von seinem teuflischen Plane, die Mar auise dem Sultan für seinen Harem zu verkaufen. Abstand nehmen. Er reiste mit ihr nach Frankreich zurück, y l Wuth im Herzen und mit keinem in ( dern Qdanisi cefciäjtiat. als den. sich

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