Indiana Tribüne, Volume 21, Number 35, Indianapolis, Marion County, 24 October 1897 — Page 4
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ZNdwus Tribüne.
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Indianapolis, Ind., 24. Oktober 1897,
Sonntags pittoi. Wenn alle größeren Städte deö Landes so diele Conventionen haben, wie Indianapolis, dann kann man Amerika das Land der Conventionen nennen. Alle Welt hält Conventioen ab und wenn sonst nichts dabei geschieht, dann hält man wenigstens Reden, faßt Resolutionen und amüsirt sich. Meist ist letztere? ja doch die Hauptsache. In der vergangenen Woche hatten wir drei Conventionen hier. Die Nationalconvention der Christian Church", die Nationalconvention der Wirthe und die Staatsconvention der Bankiers. Welche Gegensätze ! Gegensätze wie Himmel und Hölle. Die Einen suchen nach bestem Gutdünken Demjenigen zu dienen, der da sagte : Mein Reich ist nicht' von dieser Welt, die Anderen opfern dem Eotte Mammon und huldigen der Anhäufung von den Schätzen der Erde. Die Einen lehren Entsagung hier und Glück und Zufriedenheit in einer anderen Welt, die Anderen dienen dem leiblichen Genusse in dieser Welt. Viel Freundschaft und Liebe ist zwischen diesen verschiedenen Elementen der Gesellschaft auch nicht verloren gegangen, aber sie haben sich, so
lange sie in unserer Stadt waren, ganz
gut mit einander vertragen. Vielleicht bloß darum, weil sie einander nicht zu Gesicht bekamen. Ohne ein Bischen Aerger und VerKruß ging aber die Sache doch nicht ab.
Der Mayor der Stadt hieß die Wirthe
willkommen. Na, wenn er in seinem
Herzen ein warmeS Plätzchen für sie
hat, so ist daS ja begreiflich. Von
allem anderen abgesehen, so war ja
wohl auch ein BiSchen Kollegialität
dabei.
Bei den Anderen ließ er sich nicht
blicken. Vielleicht hatte man ihn gar
nicht gewünscht, aber einer der Theil-
nehmer an der Convention der Chri-
stian Church" konnte eS sich nicht ver
sagen, seinem gekränkten Herzen Lust
zu machen. Der Mayor hatte zu den Wirthen gesagt ihr Badge" gelte alö Passirschein (password) in der gan-
zen Stadt. Ein Herr Lord in der Christian Church"-Convention betete darum, daß bald der Tag kommen möge, an dem die "badges" einer christlichen Convention ebenso gut als
Pasfirscheine gelten, wie die einer
Liquor Convention.
ES war sehr geschmacklos von dem Herrn Lord so etwas zu sagen und daS
empfanden auch Viele in der Versamm
lung und zischten bei den erwähnten
Worten.
Na, die Leute können sich trösten. DaS Journal", daS Organ aller
Guten", sagt von ihnen, daß sie daS
beste Element der amerikanischen Ee-
sellschaft vertreten, während eS von
Mayor Taggart und den Wirthen
sagt : Ein offeneres und demüthigereS
Eingeständniß seiner Verbindung mit
dem Liquor Element, dem schlimmsten
Element der Stadt, kann gar nicht ge dacht werden."
Na, man braucht gerade kein Freund bu Wirthe zu sein, um solche Sprache
ungerechtfertigt, vor Allem aber un
klug zu finden. 3n einer größeren Stadt giebt eS doch allerlei Gesinde!.
Vagabunden, Diebe und andere Spitz
buben. Wenn daS Organ einer politischen Partei trotzdem die Wirthe daö
schlimmste Element heißt, wo soll denn
dann irgend welche Freundschaft für
diese Partei bei den Wirthen herkom
men? Ich plaudere am Sonntag nicht
gerne über Politik, weil ich Keinem die
gute Sonntagslaune verderben will.
aber das Organ, daS so spricht, darf
an doch wohl daran erinnern, daß dieser Mayor soeben erst mit großer
Majorität gewählt wurde und sich seit
der Wahl nicht geändert hat.
Da ist r.och eine '!l?gelegenbeit, über die ich ein paar Worte sagen will. Ich thue eS mit Widerstreben, denn ich
bringe meine eigenen Klagen nicht
gerne vorS Publikum. Aber der Mangel an Einficht Seitens desselben zwingt zuweilen dazu. ES haben einige Leser der Tribüne" geglaubt, sich darüber beschweren zu müssen und
förmlich darüber entrüstet u sein, daß
über das Seidl-Konzert nicht berichtet
wurde. Die Tribüne" ist sonst be-
strebt, über die musikalischen. Ereig-
nisse möglichst eingehend zu berichten.
Wenn eS aber nur mit Aufopferung
von Stolz und Würde geschehen kann,
dann geschieht eö eben' nicht.
DaS Konzert fand unter den Au-
spizien der Firma Dickson & Talbott,
den Leitern deö Grand Opera Hauses
und des Park TheaterS statt. Die Herren Dickson & Talbott ignoriren
die deutsche Presse vollständig, auöge-
nommen in Fällen, in welchen sie die-
selbe haben müssen. Ob ihnen nun an dem Besuch ihrer Vorstellungen Seitens der Deutschen nichts liegt, oder ob
sie glauben, sie können die Deutschen
auch ohne die deutschen Zeitungen heranziehen, daS wissen wir nicht, geht uns auch nichts an. Die Herren müs-
sen wissen, wie sie ihr Geschäft zu sühren haben. Einer deutsqen Zeitung
kann man aber auch nicht zumuthen, ihren Stolz und gewissermaßen auch den deö deutschen Publikum? zu vergeben und sich um die Veranstaltungen der Herren zu kümmern.
DerPlauderer.
ZZerliN'Zjannover'Cöln. Humoreske ron Fritz Alerander Moebius. Der um 9 Uhr 42 Minuten Abends von Station Friedrichstraße in Berlin abgehende Schnellzug Berlin-Hanno-ver-Cöln fuhr dampfend und schnaubend in den Stadtbahnhof ein. Durch die auf- und abwogende, nach einem Coup suchende Menschenmenge drängte sich pustend und nach Lust schnappend ein corpulenter, mit Handgepäck in mehr alö umfangreicher Menge beladener Reisender. Schaffner, einen Eckplatz zweiter. Hannover." brüllte er den ersten ihm in den Weg kommenden Schaffner an. Schaffen Sie mir einen Eckplatz, WZ man ein bischen schlafen kann Bedauere, alle Eckplätze besetzt erwiderte der vielbeschäftigte Angerufene, machen Sie nur schnell, daß Sie über. Haupt noa mitkommen, der Zug geht gleich ab, hier zweiter, ruhiges Coupö, lauter Damen. Nichtraucher, bitte ft:i gen Sie schnell ein." Dabei hatte der Schaffner schon die Coupöthür geöffnet und wollte den Dicken hineinschieden. Da kam er aber bei demselben schön an. Sie sind wohl schwerhörig, einen Eckplatz will ich haben erwiderte d:r Dicke in brüllendem Tone, einen Eckplatz, können Sie denn nicht begreifen, einen Eckplatz Hierbei drückte er dem Schaffner ein Markstück in die Hand. Dem Schaffner erschien der Dicke plötzlich als der höflichste aller Reisenden. und im Nu war ein Eckplatz fi!r denselben gefunden. Mit möglichster Eile wurde er durch die Coupöthür geschoben, waö bei seinem Leibesumsang keine Kleinigkeit war, die ihm hierbei entfallenen Gepäckstücke wurden ihm nachgeworfen, und der Zug setzte sich in Bewegung. Bitte um die Fahrkarten, meine Herrschaften Der Schaffner erschien auf dem Trittbrett vor dem geöffneten Coupöfenster und streckte verlangend dieHand nach den Zeugen für das erlegte Fahrgeld aus, um sie der durchlochenden Controlle zu unterziehen. Auch der Dicke reichte ihm sein Billet mit den Worten: .Hören Sie 'mal, Schaffner, hier haben Sie 'n Thaler, ich will 'n bischen schlafen, wecken Sie mich in Hannover; lassen Sie sich aber nicht abweisen, wenn ich etwa arob werden sollte, schmeiken Sie
mich auf jeden Fall in Hannover
'raus. Danke sebr, mein Herr, soll gesche !zen, werden sich über mich nicht zu be?lagen haben erwiderte der Schaffner. veranügt lächelnd über das reichliche Trinkgeld und verschwand, um seines Amtes an Urt übrigen Coup65 weiter zu walten. Dem am nächsten Wagen thätigen Collegen rief er zu: Du Aujust, habe hier 'n feinen Passagier, furchtbar jro ber Kerl, schad' aber nischt. hat een feinet Drinkjeld jejeben, will in Hannover aussteigen, schläft 'n bisken feste, helf mir 'man d'ran denken, wir drinken nachher een'n Machen wir, wenn Du ihm alleene nich' 'raus kriegst, denn helf' ick Dir, ruf mir man, wenn et so weit is Jnzwischen hatte der feine Passagier" sich im Coupö häuslich niedergelassen und war damit beschäftigt, sein
Gepäck unterzubringen, was bei der Reichhaltigkeit desselben nicht so leicht
war. Er schob und drängte das Ge'
pack der übrigen Reisenden auf emen Haufen zusammen und placirte sein eigenes möglichst bequem. Bei dem Hin- und Herlaufen trat er einer im
Eoupö ebenfalls anwesenden Dame auf
den Fuß. daß diese laut ausschrie, ohie
iedocb dadurch den Dicken zu einer (&nt Gin Wahres Sprüchvort. "Nichts ist ss erfolgreich wie Erfolg." Diese Behauptung ist nie besser bewiesen als wie durch den Erfola von Dr. Bull'S Husten Syrup. Dieft wunderbare Medizin kuritt jeden Fall von Erkältung, Husten und Brünne in der kürzesten Zeit und immer mit Erfolg. Frau E. W. Richards, 2214 & Cumberland Str., Philadelphia, Pa., schreibt: "2ch habe Dr. Bull'eZ Husten Symr) seit 9 Jahren im Gebrauch und fand ihn ein sicheres Mittel gegen Bräune. Ich brauchte ihn in Leu schlimmsten Fällen und rathe allen Müttern dasselbe zu thun." Dr.Bull's Hustm Syrup kostet nur 25 Cents, versucht kein anderes Mittel sondern bleibt bei dem alten und bewährten Dr. Bull'S Husten Syrup und ihr'vndet n entäuscht sein. Zuhabmbei: J0. D. GtaiifV Ostl fMrtn WHj
I z. O. Lryan, JLuuÄ & Jackson ftmt.
schuldizüng zu veranlassen. Un'ier den
Mitreisenden wurde bereits ein un
williges Gemurmel laut, woran sich
der Dicke jedoch nicht kehrte.
Endlich hatte er alles untergebracht und begann nun Toilette zu machen, als ob er sich in seinem Schlafzimmer Zu Hause befände. Er zog die Stiefel
aus und dafür bequeme Filzschuhe an.
setzte eine Schlafmutze auf und machte es sich so bequem wie möglich auf dem ihm zukommenden Platz, wobei er mit der auf demselben Sitz befindlichen Dame in unangenehme Berührung kam, so daß diese in die äußerste Ecke rücken mußte. Mein Herr ließ sich jetzt der, der Dame gegenüber sitzende Herr vernehmen. die Dame ist meine Frau Werd' sie Ihnen nicht wegnehmen erwiderte der Dicke grob. Ich muß aber bitten, daß Sie sich hie? etwas anständiger benehmen, wir andern haben auch unser Billet bezahlt, Sie können doch nicht das ganze Coupö für sich alleine in Anspruch nehmen Mir egal kam es gähnend von deZ Dicken Lippen zurück, ich will schlafen Ja dann hätten Sie sich im Schlafwagen einen Platz nehmen müssen erwiderte der beleidigte Ehegatte. ZumDonnerwetter, stören Sie mich nicht und lassen Sie mich schlafen, sonst werde ich grob Der intervenirende Ehegatte sah ein, daß mit dem Grobian nichts anzustellen war und stand auf, um seiner Frau seinen Platz einzuräumen. Nun streckte sich der Dicke der Länge nach aus und begann zu schnarchen, als ob eine Sägemühle inBetrieb gesetzt worden wäre. Auf der nächsten Station stieg das beleidigte Ehepaar aus und warf dem Schnarchenden noch einen wüthenden Blick zu. Während dessen hatten sich die beiden Schaffner an der geliebten Kümmelflasche gütlich gethan und wie Aujust" lachend meinte, verschiedene auf den Diensteid" genommen. Einige unterwegs noch genehmigte Biere hatten das Nöthige dazu beigetragen, um die beiden in recht angeheiterten Zustand zu versetzen, so daß ihr Gang, nachdem der Zug in Station Hannover eingefahren war, bedeutenden Schwan kungen unterworfen war. Das hinderte den mit vier Mark Trinkgeld bedachten Schaffner jedoch nicht, sein, dem schlafbegierigen R:isenden gegebenes Versprechen, ihn in Hannover auf jeden Fall zu wecken, einzulösen. Nu aber 'ran meinte er daher zu seinem College. Nu' woll'n wir 'mal den Dicken ausladen Hannover, zwei Minuten Aufent. halt rief der Schaffner in die geöffnete Coup6thür. Mein Herr, Sie müssen aussteigen Fällt mir gar nicht ein, lassen Sie mich in Ruhe, weshalb brüllen Sie mich überhaupt so an. ich kann doch hören, erscholl es aus dem matterleuchtetea Innern des Coupös zurück. Du. Aujust rief der Schaffner nach seinem Collegen, komm 'mal ran, der steigt jutwillig nich' aus!" Der Gerufene war sofort zur Stelle, und nun begann ein wahrer Kampf zwischen dem sich heftig sträubenden Reisenden und den beiden angetrunkenen Schaffnern, bis letztere doch durch die Uebermacht den Reisenden an die frische Luft setzten und ihm aus dem bereits wieder abfahrenden Zug s?in Gepäck zum Coupefenster herausschleuderten. Det war aber 'n Stück Arbeet, Aujust meinte der Schaffner zu seinem Collegen, beinahe hätten wir den Kerl nich 'rausjekriegt. Un dabei quatschte der Kerl noch davon, det er unö anzeigen will. Erst jiebt er 'n Trinkgeld, det er rausgeschmissen werden möchte, un nachher will er unö noch anzeigen, na so wat dummet Ohne weitere Zwischenfälle für die beiden pflichttreuen Schaffner z reichte der Zug die Endstation Köln. Die Schaffner revidirten die von den Reisenden verlassenen Coupes, wohei der vorhin genannte in einem derselben noch einen behaglich schnarchenden der Länge nach auf den Sitz auögestreckten Reisenden vorfand, Mein Herr, wir sind am Ende, Slß müssen aufstehen weckte er den Schlasenden. Sie sind wohl verrückt, lassen Sie mich in Ruhe, kann man denn nich' 'mal 'n halbe Stunde ruhig schlafen!" Ja. det können Sie ja. Männeken, aber nich' hier, der Zug fährt ja nich' weiter, Sie müssen aussteigen. Zum Donnerwetter, lasseNSie mich in Ruhe erwiderte der unsanft aus seinem Schlummer Geweckte, oder ich werde ernstlich gryb Der Schaffner rief seiren Bundes, genossen und meinte: Du Aujust, komm 'mal her, da drinn' liegt noch eener, der is noch jröber, als wie der. den wir in Hannover 'rausjeschmissen haben Im nächsten Augenblick war der Schlafende von den beiden Schaffnern gepackt und befand sich auf dem Perron, wo er von dem schallenden Gelächter des durch den Lärm herbeigelockten LbrigenZugpersonals empfangen wurde. Er gebärdete sich wie ein Tollee und schimpfte auf eine entsetzliche Weise, bis ihm endlich klar wurde, dß er in Köln sei und der Zug nicht weite? fahre. Jetzt aber ging den beiden Schaff, nern ein Licht auf. denn in dem Re! senden entdeckten sie denselben, der in Hannover hatte aussteigen wollen. Sie hatten in Hann5ver einen falschen herausgeschmissen. Es war nämlich im Nebencoupe noch ein Dicker" mitgefahren, und in ihrer hochgemuthen Tringgeldstimmung hatten sie die Coupes verwechselt. Tableau r Die Schaffner drückten sich schiennfoft seitwärts in die Büsche, während
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A'2V'N .... Daö specifische .... Heilmittel für die Krippe. Eö ist allen Aerzten bekannt, daß diese Krankbkit sich in Folge von Erkältungen entwickelt. In allen ihren Formen greift sie die schwanen Stellen des Systems an. Die allgemeinen Cymptrme sind dieselben wie bei heftige Erkältungen, und da Erkältung die Ursache ist, wird eine allgemeine Be Handlung vorgeschrieben. Viele Aerzte, welche den Werth von Dr. August König's Hamburger Brustthee kennen, verschreiben denselben bei der Behandlung von Grippe, da er das Blut wärmt, die Nerven besänftigt, die Funktionen stärkt und das System ausbaut, und auf diese Weise die Krankheit vertreibt Dr. August König's Hamburger Drustthec heilt guftcn, Erkältungen, OronchitlS, Halsleiden, Asthma, Brustschmerzen und lindert Lnngenleiden. Der ächte Brustthee wird nur in Original.Packeten zu 25 Cents das Packet verkauft, und ist in allen Apotheken zu haben. z,j,s,vsssv,yvys yi
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von S. Jarzebecke. Justitia hatte einst vernommen. Daß unsre Welt ein Jammerthal, So ist sie denn herabgekommen. Und inspicirte sie einmal. Sie traf dort häßliche Gestalten Und hört', das weibliche Geschlecht Beklagte sich höchst ungehalten: .Frau Venus theilt zu ungerecht!" Justitia sprach darauf zur Hehren: Sieh, was Du Häßlichen gethan! Komm mit, und wo sie sie entbehren Dort biete Deine Schönheit an." Frau Venus folgte rasch entschlossen; Bald fand sich eine Häßlichkeit Mit rothem Haar und Sommerspros sen Auch schielte diese hagre Maid. Doch prüfend scheel sah sie zur Hol. den. Und sprach auf deren Antrag kalt: .Dein Haar ist nicht so lang, so golden. Zu üppig wär' mir die Gestalt Ein zweites Mädchen war hinwieder Ganz zahnlos, schwarzbraun, zwerg haft klein, Die Fülle sprengt ihr fasr-das Mieder, Die Nase könnt' nicht dicker sein. Auch diese Maid fand ihre Hände, Ihr Füßcben, ihre Augen schön; Ja, hübscher sein wollt' sie am Ende, Noch gar vom Kopf' bis zu den Zeh'n. So ging daö fort. Hier, die Gelehrte Sah wie ein Hohn der Schöpfung aus, Und doch, sie spottet': Meine Werthe, Wo Du gekommen, geh' hinaus; Denn jeder merkt Dir Geistesleere. Gefallsucht und Verliebtheit an. Ich soll so ausseh'n? Nein. daS wäre Die Art. die ich nicht leiden kann." So hat selbst Venus nicht gefallen. Justitia" lackt sie komm retour, Denn es gefällt Du siehst's bei allen, Ein jedes Weib sich selber nur." . ,. Jedermann sagt so. CakearetS Candy Cathartic, die wundervollste medizinische Entdeckung deS Zeitalters, angenehm und erfrisehend im Geschmack, wirkt sanft und sicher aus Nieren, Leber und Eingeweide, dak ganze System reinigend, entfervt Erkältung, kurirt Kopfweh, ft. ber, anhaltende Verstopfung und UnVerdaulichkeit. Kaufen und versuchen Sie eine Schachtel von C. C. E. heute ; 10, 25, und 50 Cents. Verkauft und Heilung garantirt von allen Upotheken.
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