Indiana Tribüne, Volume 21, Number 33, Indianapolis, Marion County, 22 October 1897 — Page 1

o A )0 fr ' rftr Vft stfr w o ks Ti i svfi iy v y w ? Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 1171. Indianapolis, Zndiana Freitag, den 22, Oktober J897. Jahrgang 31. ttOi 33

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Editorielles

Charles A. Dana, der langjährige Redakteur der New Jork Sun", der vor einigen Tagen im Alter von 78 Jahren starb, lieferte während seineö langen LebenölauseS, wie so mancher Andere, einen Beweit dafür, wie man seine Zugendideale aufgeben und als bloße Schwärmereien ansehen, und dann, wie die meisten Renegaten mit grenzenloser Heftigkeit gegen alle Ideale austreten kann. Kaum je hat ein Mensch in seinem Alter einen so erbitterten Kampf geführt gegen die Bestrebungen, d,e er als Jüngling einst mit Hingabe und Eifer selbst verfochten hat, als Charles A. Dana. 3n Brol.kfzrm war er eö, der in den vierziger Jahren am eifrigsten und geschäftigsten die kommunisti schen Ideen Fourier's vertrat. Er war es, der als angestellter Agitator d.s Fourieristen. Bunde den ganzen Nordosten der Ver. Staaten bereiste, um durch seine Vorträge in Versammlungen Proselyten zu werben für die kommunistischen Ideen, die er damals vertrat. Er war eS, der seine journalistischen Sporen zuerst verdiente durch seine Mitarbeiterschaft an einem kommunistischen Organ. Er war eS, der später, in den fünfziger Jahren, Karl Marx, aus den er durch Ferdinand ZZreiligrath aufmerksam gemacht wurde, zur Mitarbeiterschast an der New Jork Tribune" veranlaßte, und der in einem Briefe über die schriftstellerische Thätigkeit dieses ManneS äußerte, daß hr Urheber zu den mnst geschätzten" Mitarbeitern deS BlatteS gehöre. Dann war er eS, der neben Mary, auch Friedrich Engels veranlaßte, für ei von ihm herausgegebenes Sammelwerk mitzuarbeiten. Während der großen Sturm- und Drangperiode, die Mitteleuropa im Jahre 1848 bis in seine Grundvesten erschütterte, hatte diese Revolution diesseits deS Ozeane keinen kraftvolleren, idealeren Vertheidiger als den damals kaum dreißigjährigen jungen Dana. Er huldigte, wie so viele berühmte Männer jener Epoche, communistischen Tendenzen. Mit Horace Greeley und Anderen gründete er die Brook Farm, eine kommunistische, nach den Ideen FourierS geleitete Kolonie. Selbstverständlich ging sie, wie alle derartigen Unternehmungen, zu Grunde. DieS mußte um so mehr der Fall sein, alS kein Mensch die Welt nach seinem Kopfe construiren kann, und ein wissenschaftlicher SozialismuS damals nicht existirte. Die Ideen FourierS sind längst beifeite gelegt und haben nur noch historischen Werth. Aber deswegen, weil man einen Fehler begangen, weil die Ausführung einer Idee mißlungen, braucht man nicht inS Extrem umzuschlagen und zum wüthendsten Vertheidiger deS Systems zu werden, das man einmal als schädlich erkannt. DaS Wort wühend ist gewiß angebracht, wenn man bedenkt, daß Dana den Massenmord in Latimer als eine lobenöwerthe, große That bezeichnete und vertheidigte. Dana war ein Mann von umfassendem Wissen, aber der Kapitalismus corrumpirte ihn. Auö einem Vertheidiger der Sache deS Volkes in sei ner Jugend wurde er später der denk bar energischste Anwalt der Plutokratie, der in den gegenwärtigen Zuständen die denkbar beste GesellschastSordnung sah, und trieb eS in seinen Angriffen aus jede Bewegung der Arbeiterklassea bis zur Brutalität. Die Plutokratie", schreibt der Eleveland Wächter und Anzeiger" über ihn, hat alle Ursache daö Hinscheiden von EharleS A. Dana zu beklagen. Die Menschheit aber, der der Verstorbene in seinen besseren Tagen gehört hatte, kann nur sprechen: Schade, daß ein so sähiger und dielbegabter Mann seinem besseren Selbst nicht treu bleiben konnte. Er hätte der Menschheitssache Dienste leisten können, die ihm für alle Zeiten einen ehrenvollen Namen in der Geschichte. ein die Jahre und die von ihm zuletzt vertheidigte plutokratische Herrlichkeit überdauerndes Monument gesichert hätten." Wetterbericht. Schönes Wetter heute Nacht, wärmereS, schönes Wetter .Samstag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 62 Grad, niedrigüe 42 Grad.

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Inland. Eisenbahnunglück. Louis ville. Kv... 21. Oktbr. Drei Oelbehälter, welche einem Fracht ,uae der Monon - Eisenbahn anae IfcrtnrtT marin irhlnhtttm httttf Mn? , m n i .v 'r,vv,ll'a 7 gen um 2:13 zwei Meilen nordöstlich von New Albany, 3nd. Der Zug suhr eine schiefe Ebene hinunter und die Wagen hinter den Oelbehältern konnten nicht gerettet werden ; obwohl der Zug angehalten wurde, wurden sie dennoch von Flammen, die gleich nach der Explosion auöbrachen, zerstört. Die Explosion war eine furchtbare und wurde drei b S vier Meilen im Umkreise gehört. Die Bahnschwellen aus einer Strecke von 300 Jardö verbrannten und die Schienen wurden so beschädigt, daß der Verkehr 10 Stunden unterbrochen war. ES erscheint fast wunderbar, daß keiner der Zugbeamten getödtet wurde. Die Ursache der Explosion ist unbekannt. Der Schaden beläuft sich auf 56000 bis $7000. Das gelbe Fieber. New Orleans, 21. Okt. Der Gesundheitörath erließ heute Abend um 6 Uhr folgenden ossiziellen Bericht: Neue Erkrankungen am gelben Fieber 43; Todte 2; unter Vehand ung 393 Fälle. Jackson, Miss., 21. Okt. Der StaatS-Gesundheitsrath berichtet heute in seinem offiziellen Berichte 4 neue Erkrankungen am gelben Fieber in Clinton; , neue Fälle in Edwards, 7 neue Fälle in BY St. LouiS, 5 in Cayga und 2 in Ntttayuma. In Bay St. LouiS starb eine Person am gelben Fieber. Mobile, Ala, 20. Okt. Vier neue Erkrankungen, 3 Todesfälle und 6 entlassene Patienten wurden heute berichtet. Ausland. Ein Musterparlament. B e r l i n, 21. Okt. In Ergänzung des bereits gestern kurz rmeldeten BerichteS über die Sitzung deS Abgeoldnetenhauseö des österreichischen Reichsrathö bringen die heutigen Morgenblätter geradezu haarsträubende Detailö. So wüste Scenen, wie sie aestern vorkamen, sah wohl noch nie eine pnlamkntarijche Kölperschast. Und wag daö Bedauernswertheste daran ist, sie wurden inscenirt von Männern, die sich alö die Stützen deö DeutschthumS und alö die Leuchten der großen öfterreichischen Monarchie ansehen. Wie schon gemeldet, wurde die gestrige Sitzung, welche Abends 6 Uhr begann, durch fortwährende Obstrukionanträge der Linken bis 1 Uhr Morgens in die Länge gezogen. Zu dieser Zeit fand die dreizehnte Abstimmung über einen obskuren EeschästöordnungSantrag statt. VicePräsident Abramowicz ertheilte zu dieser Zeit, obgleich noch drei Redner sich vorher zur Geschäftsordnung zum Wort gemeldet hatten und vorgemerkt waren, gegen die ausdrückliche Bestimmung der Geschäftsordnung dem Abgeordneten Herold daS Wort zur Tagesordnung, zur Ministeranklage. Herold sing sofort an zu reden, aber er blieb trotz aller sichtlichen Mühe, daS Wort zu behalten, vollständig unverständlich. Erregt sprangen auf beiden Seiten die Abgeordneten auf und ein unbeschreiblicher Lärm erhob sich. Während von der Linken die Worte Gewaltakt," Gemeinheit" ertönten, die Rechte Beifall brüllt, schlagen die Abgeordneten mit loögerissePultbrettern, Linealen und hämmern auf die Pulte und erzeugen einen Lärm, in welchem absolut nichts mehr zu verstehen ist. Wohin man sieht, sieht man erregte Gesichter, drohende Gesten und hört ein Geheul, dessen Töne sich nicht wiedergeben lassen. Aber damit nicht genug. ES kommt auch zur regulären Holzerei. Die ReichSrathSmitglieder Krumbholz und Türk suchen sich gegenseitig ein Pultbrett zu entreißen. Ersterer bleibt Sieger und schwingt triumphirend daS Brett. Wolf und Steiner eilen herzu, von anderer Seite wieder andere, deren Namen sich noch nicht feststellen ließen. Ein wildes Ringen, bei dem rechts und links Püsse ohne Unterschied der Per son und deS Alters ausgetheilt ver-

den, hält geraume Zeit an. Hierbei erhält der Abgeordnete Bhchodil mit einem Pultdeckel einen kräftigen Hieb über den Arm. An den Thüren des SaaleS rauft man sich, und die physisch Stärkeren

werfen die Schwächeren auö dem Saal, wie eS bei einer Wirthöhauökeilerei nicht besser hätte geschehen können. Drexler und Steiner sind die Helden deS Tage? auf der Linken. Sie entreißen einigen Tschechen die schön eroberten Pultbretter und schwingen sie jauchzend in die Höhe. Der Abgeordnete Peschler reißt die GeschästSordnung von der Wand, löst sie aus dem eisernen Rahmen, in dem sie sich befindet, und wirst diesen aus den Prafidententisch, daß eS nur so kracht. Hier steht bleich wie eine Leiche VicePräsident Abramowiez. Längst hat er eS ausgegeben, irgend einen Versuch zur Herstellung der Ordnung oder zum Schließen der Sitzung zu machen. Statt seines Hammers donnern unberufene Fäuste auf seinen Tisch, er selbst wird am Arme gepackt und kann sich nur mit Mühe der Papierkugeln erwehren, mit denen er bombardirt wird. Da naht als Retter in der Noth Präsident Kathrein. Er übernimmt das Präsidium. In einem kurzen Moment der Ruhe erklärt er daS Versahren deö Vice-Präfidenten Abramovicz nicht für gemäß der Geschäftsordnung. Er vertagt die Sitzung biö Vormittags 11 Uhr und wünscht mit Thränen in den Augen allen gute Nacht. Ein vol lständiger Mißerfolg. London, 21. Okt. Oberst John Hay, der Ver. Staaten Botschafter, und die Beamten deö britischen auSwärtigen Amteö lehnen eS ab, der Presse den vollen Text der Antwort Großbritanniens auf die Vorschläge der amerikanischen bimetallistischen Commissäre zu geben. Die Beamten deS auswärtigen AmteS sagen aber. daß die Antwort in ihrem Inhalte mit den Depeschen der Associated Preß vom vorigen Samstag, in welchen daö Resultat der KabinetSsitzung berichtet wurde, übereinstimmt und daß die gestern Abend den Commissären durch den Ver. Staaten Botschafter übersandte Antwort praktisch nur eine Wiederholung der über die Sache bereitS gemachten Behauptungen sei. Eine ähnliche Antwort wurde der französischen Botschaft übersandt. Die Commissäre erkennen, daß ihre Mis sion erfolglos war, obwohl sie daS nicht zugestehen wollen, weil die Antwort Großbritanniens sagt, daß jeneS Land sich freuen werde, andere Vorschlüge zu erhalten, und haben die Commissäre beschlossen, der Form wegen nach Frankreich zurück zu kehren und mit der französischen Regierung zu berathen, ob neue Vorschlage wunschenöwerth seien. ES wird nicht erwartet, daß von diesem AuSssuge nach Frankreich irgend ein Resultat kommen wird. Der MarquiS von SaliSbury sagt in seiner Note an die Ver. Staaten Commissäre und die französische Botschaft, daß der wichtigste der unterbreiteten Vorschläge der für Wiedererössnunq der Münzen Indiens sei. Er fügt hinzu : Die Regierung Indiens weist darauf hin, daß man von ihr kaum erwarten könne, eine Politik aufzugeben, die sie feit vier Jahren in Ermangelung jeder Sicherheit, daß daS zu subJituirende System stetig sein werde, wirksam zu machen versuchte. Wenn die gesetzliche Rate deö Silbers nicht ausrecht erhalten würde, dann könne die finanzielle Bedrängniß der Regierung Indiens größer werden, als je zuvor.". Die Antwort sagt weiter, daß, selbst wenn diese Gründe nicht stark genug sein sollten, man von der Regierung Indiens nicht erwarten könne, eine Politik aufzugeben, die erst vier Jahre alt sei, und schließt darauf : Ihrer Majestät ttegierung wünscht daher zu erfahren, wieweit die Anfich ten der französischen und amerikani schen Regierungen durch die gefällte Entscheidung modisizirt wurden und ob sie wünschen, mit den Unterhand lungen im gegenwärtigen Augenblicke voranzugehen. ES ist nicht unmög lich, daß die Zeit, welche seit der Unterbreitung der Vorschläge im vorigen Juli verstrichen ist. die Repräsentan ten der beiden Regierungen in den

Stand setzen kann, eine genauere Schätzung deS Beistandes, den sie angeblich von anderen Mächten erhalten werden, und deö Erfolges, den ihr

.Plan haben könnte, zu machen. Die ' c - . . . negierung tonnte sann ttt eine Uage versetzt werden, die Sache mit vollerer Kenntniß, als jetzt zu berathen." AuS Hawaii. Honolulu, 14. Oktbr. (San Francisco, 21. Oktober ) Von den Gegnern der Annektirung wurde ge stern beschlossen, daß eine Kommission von sünf Männern nach Washington gesandt werden soll, um einen entschlossenen Kampf gegen die Ratisicirung deö AnnektirungövertragS zu führen. Drei Gesellschaften vor Havaiiern werden der Bewegung ihre Unterstützung geben. Man glaubt allgemein, daß I. O. Carter, ein Weißer, an der Spitze der Kommission stehen wird. Der Militärmoloch. Ministerernennung. Die London, 21. Oktober. Die deutsche Regierung will, laut einer Spezialdepesche von Paris, neben der Summe, die für Verstärkung der Marine gefordert werden wird, in Bälde auch eine große Erhöhung der Bewilligungen für die Armee fordern. Die Depesche sagt serner : Während Kaiser Wilhelm in Wieöbaden weilte, strich er viele Namen von Offizieren von der Liste der aktiven Armee,um seine Politik, jüngere Männer auf die wichtigsten Posten zu fiellen, durchzuführen." ES ist schon beschlossen, daß die deutschen Armee-Manöver von 1898 in El-sah-Lothringen stattfinden und in nie vorher dagewesenem großen Maßstabe ausgeführt werden sollen. B er l in, 21. Okt. Die Norddeutsche Allgemeine" verkündet, daß Kaiser Wilhelm die Ernennung deö Baron von Bülow zum Minister deö Auswärtigen und Staatsminister bestatigte. B erlin, 21. Oktober. Der Statistiker der Rübenzucker-Gesellschaft von Magdeburg macht folgende Angaben über die Zuckerproduktion, eingeschlossen Syrup. für daö Jahr 1897. Deutschland 1.790.000 Tonnen im Vergleich mit 2,821.000 Tonnen in 1896. Oesterreich 822.000 Tonnen, im Vergleich mit 927,000 Tonneu in 1896. Frankreich 761,000 Tonnen im Vergleich mit 703,400 Tonnen in 1896. IHM Schiffs.Nachrichten. Angekommen in : Plymouth: Fürst Btömarck" von New Aork nach Hamburg. Neapel: Kaiser Wilhelm II." von New Jork. Bremen: Trave" von New Jork via Southampton. Hamburg: Palatia" von New Jork. New Jork: Pbönicia" von Hamburg. allerlei. tztne eri cyutternve Ä-ra-gödie trug sich Jvo? der Union Nidge Kirche, welche zwei Meilen von Winston. N. C.. gelegen ist. zu. Gegen 7 Uhr Abends fuhren E. P. Huntman nebst Gattin vor der Kirche vor. um einer Quäker - Versammlung beizuwohnen. Als sich Frau Huntman von dem Wagensitze erhob, schlug ein heftiger Blitzstrahl in einen daneben stehenden Baum; die Frau wurde durch den Schlag dermaßen betäubt, daß sie im Verlaufe einer Stunde ihren Geist aufgab. Viele Umstehende wurden schwer verletzt, so daß an ihrem Aufkommen gezweifelt wird. Als Sergeant G. Heß von der County - Polizei im District Columbia die Woodley Lane Road entlang nach Georgetown ging, bemerkte er an einer Stelle ein mindestens einen Z?uk tiefes Loch in der Straße. daS für Pferde höchst gefährlich werden konnte. Er warf deshalb verschiedene Steine hinein und wollte gerade einen großen Stein aufheben, als er einen stechenden Schmerz empfand. Zu seinem Schrecken bemrkte er. daß unter dem Steine eine Kupferschlange lag. welche ihn gebissen batte. Er tödtete dies über zwei Fuß lange Reptil und begab sich dann schleunigst Nach Georgetown, too)tm Dr. Mayfield sofort alles that, um die Wirkung des GifteS zu paralysircn. Die Hand deS Polizisten war inzwischen bereits auf daS Dreifache ange

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Derzkrankheit geheilt.

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jlfljt'ttn ein wohlbekannter Prediger nach jähre langem Leiden an Herzkrankheit, geheilt roird. n.mmt eS un nicht Wunder, daß er diese Thatsache zum Nutzen anderer bekannt macht. Ehrw. I. P. Smith. 1045 Fulton Str.. Baltimore. Md.. schreibt unS: .Jahrelang litt ich an einer hrstigea Herzkrankheit. Ich gebrauchte Tr. MileS' New Heart Cure und mein Herz ist jetzt in bester Ordnung. Kürzlich Wurde ich von andern Krankheiten heimgesucht. Ich verspürte ein Summen, ein schmerzhaftes Gefühl an meinem Ober und Hinterkops. Wen ich sünfzehn Dr, Miles Minuten Ia8 wurde ich schier I . rm wild; in meinen Beinen der neari wure hfln i i.k. Restores Health.. ir" vJ v v Zucken, so daß ich nicht stille sitzen konnte. In diesen Ver dkiltniffen besorate ick mir und gebrauchte Dr. MileS' Restorative Nervine und die Folgen waren wunderbar. Ich empfehle Ihre Mittel alle Leidende. Dr. Miles' Remedies werden rinn oftm 9TnntTi,rrif unter gewisser Garantie verkauft. Wirkt die erste Flasche gar keine Besserung, so wird das Geld zurück. cniuiici. cuio)c jouuj III Vkillirelvung vt ver ,ens und der Nerven wnd auf Bettangen tret zuge schickt. DR. MILES MEBICAIi CO., Elkhart, Ind. Jn(?5ermont-Ferrand Haben drei Personen durch Ersticken auf eigenthümliche Weise den Tod gefunden. Der Winzer Courrire. der, wie es in dieser Gegend üblich ist, in einem großen Bottiche die Traube.i mit den Füßen zusammenstampfte, fiel plötzlich unter lauten Hülferufen um. Ein Arbeiter sprang sofort zu seiner Rettung binzu, fiel jedoch ebenfalls bewußtlos nieder. Die Frau des Courriöre, die hinzukam und auf ihr Rufen nach ihrem Manne keine Antwort erbielt. kletterte auf die Leiter, die sich am Bottich befand, und sah ihren Mann neben dem Arbeiter ieoen. Sie stieg hinab, fand jedoch ebenfalls den Erstickungstod. Erst nach mehrerenStunden wurden die drei Leicken entdeckt. In der Gr'eifenhagener Zeitung- erläßt O. V., Vogelsang, folgende schöne Annonce: Zur Beachtung! Fühle mich glücklich, daß die (folgt Namen) zu Kronheide die Verlobung aufgehoben hat. Denn eine verlobte Braut, welche mit anderen Herren in liebevollem brieflichen Verkehr steht und von solchen Geschenken entgegennimmt, davor mag ich jeden warnen, denn so ein verliebtes Mädchen zu bewachen, dazu gehören sieben Hunde und sieben Drachen und eine siebenmal fest ummauerte Burg, und wenn sie dann will, geht sie doch noch durch." Mit demBau desLepraheims bei Memel soll mit Beginn des Frühjahrs begonnen werden. Zur Führung der Wirthschaft in dem Heim hat sich bereits eine Berliner Schwester erboten. Die Krankenwärterstelle übernimmt ein Krankenwärter, der gegenwärtig im Berliner Institut für Infections - Krankheiten beschäftigt ist und ebenfalls an der traurigen Krankheit leidet, die er sich vor einer Reihe von Jahren auf Java geholt hatte. Das Gelände, auf welchem das Lcpra Heim erbaut werden soll, liegt in einem prächtigen Tannenwalde etwa eine Viertelmeile von Memel ent, fernt. Die auffallendsten Hei lungen von Scrofeln, die man kennt, find mittelst Hood'ö Sarsaparilla erzielt. Dieses Mittel sucht seine Glei. chen bei Blutkrankheiten. Gebraucht nur H o o d'ö. Hood'S Pillen find mit der Hand gemacht und völlig gleich anGröße und Gewickt. 2S. Der New York Store. (Etablirt 1853.) Agenten für Buttericks Muster. nU Wachsende Palmen werth ZI 00 und 51 25 morgen zu 39c und 49c. Schmücken Sie Ihr Heim damit. Ostgang. kW r WK.

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