Indiana Tribüne, Volume 21, Number 32, Indianapolis, Marion County, 21 October 1897 — Page 3

... .. .. Dr. I. Vttyler, 120 Ost PlcSnrty Str. Sprechstunden : ö biZ Uhr Vorm. ; 2 btS 3 hr Nachm.; 8 bil S Uhr Abends. Telephon 1446. eirißiitsen : Sonntal nui ormtttag. si ii i'Vt'i4iS 1 j. Vj. LTüftiö, Deutscher Zahn . Arzt. i No. 8 Nord Pennsylvania Str. I G a roud aus Wu.-q arfenxM. WALTE II FRANZ, Zahn-Arzt, No. 90K Ost Market Straße. Hessin Block. Zimmer 42. Offi,Stunden: S bi, 12 Vm.. 16115 Km., 7bi,9 Uhr Äbad. Sonntag von 10 Uhr Bm. bi2 Uhr Rm Cok. Coke. Än ftfarnpcn u. zsrlsinert. Ticket Nanen Sie bek,mmen in der Office der Ind'polis Gas o. No 58 Süd Pennsylvania Str. M. 3icvxc DeutscherVuchbinder. 408 Süd Eaft, Ecke McCarty Str Vp Stairs. Herr Zaxl P!,zank. 7 Sid Liabamz "?ak tjnir ?tHh.- 3t 4 Adolph JFrey, (Old rreedom Right.) otary Public, Translator, Correspondeut etc. No. 196 Elirabeth Strot. Take Blake St. Car. HElliUXN LlKE, lOo Ost South Straße. Tentscker Messerschmitd, Rastrmeffec. Scteeren und alle Art.n Ochneidewstrumente fabriznt und geschliffen, RlPANS TABULES Are intended for chUdren, !adie$ and all who prcscr a rncdlcinc disguised con fcctionery. " They'may nowbehad (put tp ! Tin Boxes, scvcnty-twö In a box), price, twenty.sive cer.ts or 6vc boxes for nedollar. An v druckst will tfettheiri , ' ww..j X- . o uyouinstst,andthey may aways be obtained by rwnitungthc pncc to TheRiDans Cheml ixunpany jioZt WRüwä. fr Mm 60 YEARS EXPERIENCC TRAD8 MARKS .J DCSICNS, r, COPYRIGHTS AO. Anyooe Mndlnf iketch ad sletcrlption raay laicklr McertAin, fr, whether an Inrentloa protmbly ptentWe. Commanletloiis Mrictlf tonfllntIfci. Oldeat ncy forecuiing patent ia America. W bar a Waablngtoa offlc. Patent taken throuU Uunn Co. reeelr ipcclal ootlo in tho 8CIEÜTIFIC AMERICAU, HtntffailTllluatratad. lanrast drmlatlon of itrr eiaaUfl narnaU weekl j, tarma t3.0u a y ear i iuslatx montba. epeclmea ooptes and ilAHO feoox os Patknts ntfrea. Addrata MUNN & CO., 301 Braadway, Kw Yark. Webster's llnt ernational IDictionary Invaluable In th Honte. School. and Offlee. A thorouch revUion ot th Unabrld jed, the purpoae ol which ha berxx not diapUy nor tbe proviaion of maierial lor boaatful and howy adyertiseinent, but the due, judiewu. cholarly. thorouah prfectng of a worlc which in all the läge of it trowih has obfcuued in an equal degree the faror and confidene of scholars and of the general public. The One Great Standard Authority. So writ Hob. D. i. Brwr, JnaUc U. S. SopMina CwA VWIM i..i.,mt I GET THE BEST. pitK.VUiZ.I rrSendforapecimeapaaaU lOTll2wr 6. A C KERIuAH I iiAm. Publishers, Srauranato, Send ymr ommm for Soerrenlr I Um Works of Enjene Pleld, FTTTTr. uTTT aOYfTTTDO lllJ&rLJM VttÄZMwUMMZv?tf k. . ' W. -, -H?l Art Prodnctlonoftheee. tury. "X aaatt bad es the aal frMraat k b,.a. ae. tatkertd fr. tka bread acre af EoieM Fleld a f arm f Ua." onUina a Miection ot ine mosi Z ... . m m r TlU TT 4 fftt artlrta tk! eaasd aot kavt been maanfae Mon'eV JnlL LKÄIBXWÄ nd to carc for ttae farnOy of the tcloved poet. Eetna Ficli ilonament seavenlf rnaa. & Mtam tgn. Ckleaxvl

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EineStttdentcnche Roman von Luise Westkirch. (Iortjetzung.) Nicht ungeört Mlcn sie an MarthasOhr vorbei, die giftigen Reden der jungen Mädchen in ihrer Schneider-ri-.f. . t cm "l jt i , Iluoe, oer caocqen inres sianoes, oie wisperten und tuschelten und lachten MW n n ii.si . , - i S"auTl . .9" roic andere uno nVa Cvni 1 1 t H vm tl)r Ami sC! . vvu jtugt, ju jt iyjiuytu. Vluc kostspielige Liebhaberei, denn sie hatte zweiGehilfinnen mehr nehmen müssen. Zu zehnt arbeiteten sie.jetzt in der großen Schneiderstube und ihre eigene Lampe erlosch selten vor Mitternacht. Daß er dirs ansehen und dulden konnte, ohne blind nach der ersten besten Arbeit zu greifen, er, ein Mann, begriff sie nicht, verzieh sie nicht. Aber wenn er nicht selbst die Verpflichtung fühlte, zum zweitenmal ihn darauf hinweisen würde sie nicht. Ihr Stolz mischte sich drein, tyxz Empfindlichkeit. Sie würde ihm nicht nochmals einen Austritt machen, der ihn in die Kneipe trieb, wie er sagte. Sie hielt ihn auch nicht mit Bitten zurück. Wenn sein Herz ihn nicht ans Haus, an sie fesselte. so mochte er immer gehen. Und ließ er sie jeden Abend allein, und kam er ganze Nächte nicht nach HauS, sie preßte die Lippen zusammen und schwieg. Mehr als er sich's eingestehen moch te, kränkte, erbitterte ihn dies Verstummen, das ihm sagte, daß seinWeib ihn aufgab. Jmmer'weiter spornte es ibn auf seiner abschüssigen Bahn. Manche Nacht durchzechte und durchtollte er jetzt ohne Freude, nur um sie zu reizen, sie aus ihrem beleidigenden Gleichmüth aufzustacheln, auf's Neue tas Temperament aufflammen zu sehen, dessen Ausbrllche ihn einst berauscht hatten. Umsonst. Einmal freilich war er nahe daran, die Eiswand zu durchbrechen, die sie trennte. Sein Vater schrieb, einen Brief voll Klagen, den bittren Brief eines Mannes, der sich m die Welt und seine eigenen Verhältnisse niemals hatte schmen können, und darum überall sich für den Benachtheiligten, Gekränkten, zu unrecht Gestraften hielt. Der Vetter erwies sich nach seinem Be richt als ein taktloser Protz. Das Haus, das er seinen armen Verwandten angewiesen hat e war feucht eme sfclunle. ZU 0)ltqi sur emen Pacyter. Aus das auptgul wuroen jie nur aeladen. wenn keine Gesellschaft dort war. Nun. er für sein Theil machte keine Ansprüche mehr. Aber nun kam wieder der Winter. Es schneite in die Stube, es reanete durch das Stroh dach, der Wind pfiff durch die klappri gen Fensterrahmen. Die Mama, die rheumatisch war, mußte Doppelfenster haben, aber der Vetter ließ Nichts ma chen. Und der Agent, der Spitzbube, Katte die UMlla am chlachlensee gera. dezu verschleudert. Alte Schulden munten auch noch qedcat werden. Arthur schrlststellcrte ,a nun schon seit zwei Zahlen. Konnte er nicht von seinen Honoraren lumpige dreihundert Mark seinem alten Papa vorstrecken? Es war der erste Brief, den Arthur seit seiner Helrath von den Seinen bekam, und wenn er auch fest überzeugt war, dak sein Alter, der sich auf der oden Scholle langweilte, dasGeld nicht zu Doppeisenstern, sondern zu einer kleinen Escapade verwenden werde. drängte sein Familiengesühl ihn doch, die Bitte zu erfüllen. Nur hatte er in den zwei Jahren mit seiner Feder keine dreihundert Pfennige verdient, ge schweige denn dreihundert Mark. Nach langem Schwanken las er sei ner Frau den Brief vor, ehrbar, ohne die beizenden Randbemerkungen, die er im Stillen dazu machte. .Ja, Du mußt ihnen das Geld ge den sagte sie einfach. Das rührte ihn nun doch. Der Alte hatte nicht einmal einen Gruß für sie beigefügt. .Jedenfalls werd' ich Papa schrei den. daß Du es ihm schickst.' Nem, thu das ja nicht. Wieso? Er würde es nicht nehmen, und dann ist es auch nicht wahr: was mein ist. ist dem. .Martha!" rief er hingerissen. Er dachte: Das hatte eine geborene Ko nigstochter auch nicht vornehmer ma chen können. Martha! Doch sie zog die Hand zurück, die er ergriffen hatte, und vor dem kalten Blick ihrer Augen erstarrte sein war mes Gefühl. Sie aber sagte sich bit ter: So viel Geld, so viel Lieb'. Wenn ich ihm Geld geben kann, sreut's ihn. Sonst freut ihn nichts an mir. Die Zeit, die langsam und traurig für die jungen Eheleute hinschlich, ging für die übrige Menschheit ihren alten Schritt. Aus Den Januar folgte ver Februar. Die Reichen feierten Feste, die Armen harrten frierend auf das 1 5tüt)jal)r. In der Schule wurden die HcincnJunaen gedrillt, in der Kaserne die großen, und da Schicksas rrMte I f . äv. iC . I W a M, Aas W a MOaai vie erer OtlöC. AJIH ycu clelttif Cfjeit GlÜhlichtttN tJCtOOtgeN. I. '7 1 of t r.' i aicuc OZl Vornan 'ainot au jziaui, I ' ... .... . . sich zusaMMkNsaNdeN. ' Ein Ihxtx Wiatertag war's, die Fohren um den Schlachtensee trugen scyneeiappen. xja iiano ua vor uj rtm am i w r t. y rw wrw aier. $m laznres ciniuio

umknisterte sie, eine Wolke von Rosen-

duft trug sie in den nüchternen Arbeitsraum. Ihre Hand zerknitterte Z nervös ein Spitzentuch. Sie bemühte sich, ruhig zu scheinen. Papa, der Dr. Milius wird heut kommen, mit Dir reden. Wir sind eiu mg. Er blinzelte sie an. die in dem weißen Schneelicht unter der weißen Puderschicht ihrer Wangen aussah wie ein fettes Gespenst. Ella, Du thust mir leid. Du machst ein miserables Geschäft. Einen Mann wie den Doktor kannst Du noch in zehn Jahren bekommen. Warum willst Du nicht warten?" Auf die dreier, die mir die 5?amilie aussucht? Auf einen zweiten Herrn von Lorsch etwa? JH will nicht mehr warten. Ich mag nicht mehr warten. Der Doktor gefällt mir. ich will ihn heirathen." Warum wirst Du heftig, wenn ich Dir saae. was ick von dem Menscken halte? 's lst Tomval. Ich würd' itu nen Groschen aus ihn geben. Mein künftiger Mann ist auch kein Wersakstück. Du wirst mich nickt unglücklich machen wollen, Papa.- Sie drückte das aichemuch vor me Augen. Nee. ich gewiß nich. Wenn er's bloß nich thut! Aber das ist Deine Sacke. Laß' ihn kommen." Du wirst ihn gut aufnehmen, Papa?" Verndorf überlegte. Dem Lo'rsch würd' ich gegeben haben eine haloe Million. Soll der Doktor bekommen zweihundertundfünfzigtausend Mark." Was hecht das? Warum nur die Hälfte?" Mehr is er nich werth. Sag' kem Wort. Zweihundertfünfzigtausend Mark Z genug für einen Menschen, der zu Zeiten kein heiles Hemd auf dem Leib gehabt hat." Das hast Du auch nicht gehabt. Papa." Wie ich so alt war wie er, konnt' ich mir fünfzigtausend Hemden kaufen. Was maulst Du? Was ziehst Du ein Gesicht? Dumm bist Du! Kannst Du voraussagen wie es ausgeht? Hast Du 'ne solide Bürgschaft für die Zukunft? Dankbar soLst Du sein, daß ich Dir Dein halbes Vermögen sicher stelle." Ella sah ihren Vater an. Seltsam ähnlich waren sich die platten Gesichter in diesem Augenblick. Des Mädchens blasse Augen blickten fast so pfiffig wie die des ehemaligen Wucherers. Sie überlegte. Es konnte schief gehen mit ihrem Eheglück. Ganz unbedingt traute sie selbst dem Doktor nicht. Für solchen Fall waren zweihundertfünfzigtausend Mark Reserve nicht zu verachten. Das Geschäftliche überlaß' ich natürlich Dir. Papachen. Was verstehen wir Mädchen auch von Geldgeschäften. Nur sei recht freundlich gegen meinen Bräutigam, bitte. Ja?" Wenn ich dem Ruppsack 'ne viertel Million schenke, brauch' ich ihn wohl auch noch anzugrinsen! brummte Berndorf. Ella hörte es nicht mehr. Sie kehrte in ihr Boudoir zurück, einen hohen Raum mit einem halben DutzendSpiegeln, die ihre üppige Gestalt in allen Stellungen zurückstrahlten, mit niedrigen Diwans, gelbseidenen Gardinen, Gestellen mit Renommirbüchern. Büsten bedeutender Männer. Aquärellen von Dilettanten mit vornehmen Namen, die die Verndorf'schen Damen protegirten. Mitten in diesem eleganten Museum stand steif wie eine Skulptur ein überschlanker Mensch mit krausem schwarzem Haar, den Nlapphut unter dem Arm, in der Hand e!n Veilchensträußchen. Moritz!" rief Ella überrascht siehenbleibend. Der junge Mensch hob die Augen. Das magere, knochige Gesicht schien nur der Nahmen für diese Augen. Ich hatte beim Herrn Berndors zu thun und wollte nicht gehen, ohne Sie begrüßt zu haÄn." Mein auter Moritz. Sie nahm ihm die Veilchen ab und deutete auf einen Stuhl. Das haben Sie recht gemacht. Hab' ich? Hab' ich wirklich? Ich hab' Ihnen sonst nichts recht machen können m diesem Winter. Denn ich will Ihnen was erzahlen," redete sie weiter. Das heißt, wenn Sie gut und lieb sind und vernünftig. Sie zu allererst sollen's wissen und mir Glück wünschen. 'oren Sie, Moritz ?u Sie machte eine Pause und sah i.hn steif an, ich hab' mich verlobt. Verlobt!- Er fuhr auf. Nein. nein! Das ist nicht! Kann nicht sein. 's ist ein böser Scherz. Grausam bist Du, willst mich quälen aber so schlecht so schlecht " ' Moritz, ich sprech die Wahrheit." Hast Du denn vergessen Hast Du ' Sei still." Er starrte sie an. ,.DaS vergißt doch kein Weib." sagte er langsam. ' E$ mußte sein. Moritz Und ich leid's nicht!" Sie sah ihn verächtlich an und schwieg. Du bist mein! Mein! Mein! Der Doktor Milius kommt durch die Thür da. Du kannst's ihm ja erzählen." Ella! Ella! Warum thust Du mir das?" Er war vor ihr auf die Kniee gesunken. Das Gesicht in ihren Dchooß vergraben, schluchzte er wild. Geh doch hin zum Doktor und erzähl' Deine Geschicht'." Du weißt. Du kannst mich umbringen. Ich zucke nicht. Du weißt's und mißbrauchst Deine Macht.. Kein Hund wird behandelt wie Du mich behandelst!" Sie legte die Hand auf seinen Wollköpf. Ich konnt' wirklich nicht ane Hers. Du Hummer Mensch, begreif' doch! Du und ich, da' hätten die Leute schön was zu reden gehabt. Auf den Gassen würden sie'S auöschreienz Der alte Berndorf fürchtet sich vor seinem Sekretär, seinem Mitschuldigen. Er muß ihm die Tochter aeben als tiTafrtfrtaslV (Iiiacae.ld.

Das ist wahr, Ella! Das ist wahr! Er kann's mir nicht abschlagen." Sie nahm seinen Kopf zwischen ihre Hände und zwang ihn, sie anzusehen. Nein, es ist nicht wahr! Denn der Moritz ist treu. Der wird nicht zum Verräther an einem Mädchen, das ihn liebt." Der Unglückliche versuchte mit bebenden Lippen ein Wort zu bilden und brachte keins hervor. Sie fuhr fort. Ja. Moritz, ich hab' Dich lieb gehabt. Vielleicht lieb' ich Dich noch. Aber ich bin auch ehrgeizig. Ich streb' hinauf, hinaus aus dem Schmutz. Ich will geachtet sein, begreifst Du." Geachtet!" Mit unbeschreiblicher Bitterkeit klang das Wort von seinen Lippen. Ich hab' Deinem Vater treu gedient " Eben drum. Ja. mein armer Moritt, was vermögen wir gegen die Vorurtheile der Welt? Aber Du wirit mein Frelind bleiben auch nachher." Nein!" Ja, Du wlrst'ö.Seine Finger krallten sich in ihr Kleid. Ein Krampf schüttelte ihn. Nein nein nein!" Sie beugte sich langsam zu ihm herob, ihre Lippen berührten sein Haar. Da umschlang er sie wild, küßte ihre

Augen, ihren Mund, ihren Hals. Ich bleib' Dein Freund." Die Thürglocke schlug an. Dr. Milius trat in's Haus. Zwei Tage spater brachten alle bedeutenden Blätter Berlins die Anzeige: Fraulein Ella Verndorf Dr. Philipp Milius Verlolte, Arthur las die Nachricht im Kaffee. haus. Sie überraschte ihn peinlich. Er hatte in dem Doktor eine Art modernen Diogenes verehrt, einen bitteren Narren, der seinen Mitmenschen ihre Fehler vorhielt, unbarmherzig, verschroben, übertrieben eifernd, aber mit Narrenehrllchkelt, ohne Ansehen der Person, und auch vor der eigenen nicht Halt machend. Der grobe Schelm, dessen Sittenstrenge vor dem fluchbela-, denen Mammon Melchior Berndorf's die Segel strich, war ihm fremd, unbegreiflich, fast unheimlich. Am Abend dieses TageS besuchte er wie gewöhnlich Anna von Galen. Er fand die Vorplatzthür offen. Drinnen war em ungewöhnliches Huschen und Wispern. Doch da er eintrat, sah er Niemand. Er klopfte an. Keine Antwort. Er öffnete die Thür. Eine Wasserschale stand auf der Plllschdecke des Tisches. Ein Eisbeutel lag aus dem Dtvan. Leinenfetzen auf dem Teppich. Jetzt kam das Kammermädchen eilig auf den Zehen und fuhr zusammen bei seinem Anblick. Ach, der Herr Baron! Meinem Fräulein geht's gar nicht gut Nicht gut?" Arthur begriff nicht. Gestern nock strablend in Gesundbeit! (JortseKung folgt.) 5ln Hettmitte; gegen LupuS? Der junge dänische Arzt Finsen. der bereits vor mehreren Jahren in d?r wissenschaftlichen Welt Aufsehen erregte, als es ihm gelungen war, durch Anwendung von rothen Lichtstrahlen selbst schwere Falle von Pocken, schnell zu heilen, kat späterhin aus's Neue die Aufmerksamkeit der Mediziner und besonders der Chirurgen auf sich gelenkt, daß die blauen Lichtstrahlen in concentrirter Form -bazillntödtend wirken und dadurch im Stande war,en, verschiedene Krankheiten zu heilen u. A. den vupus, dem gegenüber die Merzte bisher so zjkmlich hülfkos waren. Der dänische Reichstag bewilligte tn seiner jüngsten Session Herrn Dr. Finsen 20.000 Kronen, um ihm die Möglichkeit zu geben, seine Versuche zu erweitern und bald nachher wurde !n einem der vielen Gärten, die das große städtische Krankenhaus in Kopenhagen umgeben, ein Gebäude 'errichtet und mit allin für die Lupusb Handlung mittelst Lichtstrahlen nöthigen Apparaien ausgestattet. Diese intereffanteHeilanstatt, welche bereits mehrere, Monate jn Thätigkeit gewesen, ist von zahlreichen m- und ausländischen Aerzten besucht worden, die der Entdeckung des jungen Arztes das höchste Lob gespendet haben. Im Laufe der vorhergehen den Monate sind im Ganzen fünfzig Lupus - Patienten unter Behandlung gekommen, von welchen neunzehn, als geheilt die Anstalt Erlassen haben, während U den übrigen die Vehandung noch' fortgesetzt wird. A$ Lichtquelle wird wenn möglich die Sonne, bei trübem Wetter aber ein ungemein kräftiges elektrisches Licht benützt. JnErzfebet-Falvahei Budapest wurde ein gräßlichetz Qerbrechen verübt. Der, Kaufmann Adels mann und seine Gattin wurden ermordet und beraubt. Adelsmann hatte in der Erzsebetstraße einen Kaufladen. Früh Morgens bemerkten vorübergehende Arbeiter, daß eS im WohnHause des Adelsmann brenne. In der Stube fanden die eindringendenFeuerwehrmänner die entstellten Leichen der Eheleuten. Kasten und Laden waren erbrochen und geleert. Von den Mördern hat man keine Spur. In Algier wurde der Soldat Ernest Chevalier wegen Vergreifung an einem Vorgesetzten erschössen. Chevalier war 23 Jahre alt. Er hatte einem Corpora! einen Faustschlag in'ö Gesicht gegeben. , ,,, Jedermann sagt so. Caöcaret Candy Sathartie, die wundervollste medizinische Entdeckung deS Zeitalters, angenehm und erfrischend im Seschmack, wirkt sanft und sicher auf Nieren. Leber und Sinaeveide, dab ganze Syftera reinigend, entlernt sriallung, turnt opsveh, ftic be?. anbaltende VerÜovfuna und Un Verdaulichkeit. Kaufe und versuchen Sie eine Süaütel von C. . (X. beute , 10, 25, und ö0 Cents. Verkauft und Heilung garanttrt von allen upotheren Onls-2. Nes'A Ot? v252a di-27?."

Gemeinnütziges. Meerfchaumzutitten. Um zerbrochenen Meerschaum zu kitt:n, macht man einen dicken Kleister zus einem Theil Schlämmkreide und- einem Theil gestoßenem Gummi arabicum nebst so viel Wasser als nöthig ist. Damit kittet man die zerbrochene.! Stellen zusammen. Bei der Aufbewahrung der feinenSommerschul ist der Raum, in welchem sie während Herbst und Winter untergebracht werden, für, ihre Erhaltung und die Bewahrung guten Aussehens von besonderer Wichtigkeit. Der Ort muß völlig trocken sein, damit keine Möglichkeit zum Schimmeln vorHanden ist. Will man di;ses dem Leder schädliche Schimmeln einerseits und das Sprödewerden des Leders andererseits verhindern, zumal man wohl in den seltensten Fällen einen allen Anforderungen genügenden Aufbewahrungsort hat, so reibt man das Schuhwerk erst mit Eiweiß ein, läßt es gut eindringen und reibt dann mit Terpentin nach. Die Schuhe bleiben tadel los. Flaschen mit Schrot zu r e i n i g e n ist leider eine noch häusig anzutreffende Unsitte. Auch hierdurch entstehen häufig Magenleiden, aber nicht nur das. nein auch Blutvergiftungen, die zwar nicht immer schwr:s Siechthum und Tod nach sich ziehen, aber häßliche Ausschläge, Darmleiden, deren Grund man sich häutig nicht erklären kann. Der Schrot setzt naturge mäß Blei ab und selbst häufiges Nachspülen ist hiergegen nicht immer wirksam. Kleine, gleichmäßige Kieselsteinchen haben denselben Erfolg wie der Schrot und sind unschädlich. Hierbei sei ein Mittel erwähnt, wie man die so 'chwtt zu reinigenden Flaschen, welche rgend welche Fettigkeit enthalten haben. wieder zu anderweitigem Gebrauch klärt und reinigt. Man nebme zerstoßene Eierschalen und Löschpapier, stopfe beides in die Flasche, gieße reines Wasser darauf und schüttele so lange, bis daS Glas ganz hell und klar wird. Ein Sonnen" der Betten pflegt an warmen Tagen zu den Arbeiten der Hauswirthschaft zu gehören, welche die Hausfrau regelmäßig anordnet. Nur wenige Hausmütter Pflegen das Lüften der Betten bei bedecktem Himmel oder wenigstens an schattigen Stellen vorzunehmen, meist lassen sie die liebe Sonne, die Betten so recht graß hescheinen. Ein solches Lüften schadet den Betten sehr, da die Federn durch die Sonnenhitze austrocknen, dadurch mürbe und spröde werden und ihre weiche, elastische Beschaffenheit einbüßen. Ein Vortheil des Lüftens besteht vor Allem in der Entfernung der Ausdünstungen des menschlichen Körpers, welche in frischer, kühler Luft am besten weichen, wobei ein wiederholtes Klopfen aller Bettstllcke während des LllftenZ diese Entfernung noch unterstiltzt, Käserecepte. In einen thönernen oder inwendig gut geglätteten, eifernen Topf gießt man 4 Quart süße, noch kuhwarme Vollmilch und 1 Quart saure, fette Sahne und menßt Beides gut untereinander, ungefähr eine halbe Stunde lang, Den Topf mit dieser E!Uch stellt man an den Ofen, an den sen, an einen warmen, nicht zu heißen Platz und lasse ihn 24 Stunden stehen, von Zeit zu Zeit dojto rührend, damit die Sahne nicht nach oben steige. Am nächsten Tage wärme man ihn wi jeden anderen itasc, d. h. stellt den Tops auf die Stelle der Herdplatte, wo er. yhne. Zochen. gleimäßige Wärmt fihält: Von Zeit zu Zeit rühre man darin. Wenn sich der Käse abgesondert, wobei man genau darauf achte, daß e? nicht zu hart und trocken werde, gieße man ihn durch ein eigens hc;zu herg:richtetes Säckchen auö grauer Leinwand. Dieses hänge man dann frei schwebend auf. stelle darunter ein Gefaß. in welches die Mölke abläuft. Wtfrn q8 geschahen, kann man den ftä.se herausnebmN nd so zubereiten, oder ihn noch für 12 Stunden in dfe Presse thun; wer die nicht hat. lege ihn in dem Säckchen zwischen zwei Bretter und obenauf einen Stein. Alsdann wtrd er so schön trocken, daß er sich in ewem Napf am besten einem irdenen sehr gut zerreiben läßt. Man nehme hierbei nicht die ganztz Portion, sondern nur immer etnige Löffel, wie beim Mabn. und reibe so lange, biö aar keine

Knötchen mehr x m entvauen imo. --w i- . . T r i Dann menge m.?n Salz nach Aelieven. n wenig saure Sahne, wer es liebt, etwas Kümmel hinein und ein sehr schöner Käse ist fertig, der auch alt sehr gut schmeckt. Dasselbe Quantum süßer Milch und saurer Sgbne kann man noch zu einem Käse bereiten, der im Geschmack an die feinsten französitenftäs aemabnt. Alsdann muh man denTopf, nachdem man Sahne u. Milch eine halbe Stunde gerührt hat, mit l 1 im. 1 1. ... nem yjtati oeoeaen, qcjin yiuui ' roh mit htn Rändern des TovfeS gb kckneiden. die man noch, mit etnem Teig aus Roggenmehl und Wasser geknetet, verklebt. Ist man aus oem Lande., stellt man diesen Tops mit seinem Inhalt in den Backofen mit dem Brote zusammen, oder wo kein solches gebacken wird, in zeden beliebigen acrofen, der so erhitzt ist. wie es für Br oder Kuchen nothwendig i,st, Am anderen Tage, wenn d Ofen vollständig ausgetMtt ist, nimmt man den Tops berau's und gießt den entstandenen Käse nach dem oben erwähnten Versahren ab. ' Er hat im Ofen eine klare, aelbe Apfelsinenfarbe angenommen. Nun verrührt man wie bei dem anderen. schüttet aber keinesfalls Kümmel hinein. um ., Nach achtmonatlicher 'Arbeit haben die Abschätze? der Nachlassenschaft des verstorbenen californischen Millionärs James G. Fair, um welche in den Gerichten so erbitterte Kämpfe geführt werden, ihren Bericht dem Gerichte in San Francisco übergeben. Aus demselben erhellt, daß der Werth deö Fair' chen Vermögens er. heblich überschätzt worden ist. . Als JgmeS G. Fair starb, da wurde allgemein angenommen, daß er ein Vermögen von 230.000.000 bis T50.000.000 ' himerlassen habe. Die Ablchatzer

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ben nur Eigenthum im Werthe von 515.000.000 auftreiben können. Die Vertheilung des Nachlasses kann immer noch nicht vorgenommen werden. Viele Fragen zwischen den Erben und den Testamentsvollstreckern sind noch im Prozekwege in's Reine zu bringen und der Craven - Fall hat aller Wahrscheinlichkeit nach erst begonnen. Die 30 Tage Urtheilsausschub. welcheFrau Craven bewilligt erhalten hatte, sind noch nicht abgelaufen. Sobald das geschehen sein wird, werden ihre Rechtsbeistände den Kampf um die Bleistiktbüktitek von Neuem, bznen. Auch Hermann st adt bat nun seineRigo Jancsi-Geschichte. wmn auch mit unglücklichem Ausgang. Der schwarze Geiger, der m dem Köpfchen einer schönen Hermannstädterin so heillose Verwirrung angsiiftet. heißt arl Vanko. ir geigte sich in das Herz eines schönen, vornehmen Mädchens hinein, und zwischen den beiden entspann sich em recht idyllisches Verhältniß. Das Shockmg" der vornehmen Gesellschaft konnte das Liebesglück der jungen Leute nicht stören. Aber Danko war viel spießbürgerlicher als sein großes Vorbild-. Er begnügte sich nicht mit dem Herzen seiper Angebeteten, er wollte auch ihre Hand haben, und als die aristokratisch aesinnte Mutter mit einem -fl donc. Zigeuner!- antwortete, drohte unser brauner Held mit dem Revolver. Dies wurde dem Sohne der Pußta zum Verderben. Frau Mama erhob gegen ihn die Klage, und Danko wurde von der Stadt ausgewiesen. Da er aber M Recht zu sein glaubte, appelNrte er an den Vicegespan, und aN dieser das Urtheil bestätigte, an den Minister des Innern. Letzterer erwies sich auch als kein Freund der Romantik ä la Rigo und verwarf die Appeyation. Der Rigo Jancsi von Hermannstadt mußte nun sein Ränzel schnüren und unter den Thränen seiner .Prinzessin" die Stadt verlas. tXL Berhüte Ein Frühes Grab Wie oft hören wir daß ein fröbeS Grab durch eine vernachläßigte Erkaltung herbei geführt wurde. Bedenke dies und gebrauche Dr. Bull' 6 Husten Syrup, welcher sofort alle HalS und Lungcn-cidcn kunrt. 5)crr W. H. Mahoncy, Voivcll, Mass., schreibt: "Ich war sehr krank mit einem schlimmen Husten. Docteren konnten mir nicht helfen und jedermann sagte daß ich die Schwindsucht hätte. Ein Verwandte? empfahl mir Tr. Bull'6 Husten Syrup und nachdem ich zwei Flaschen davon gebraucht hatte war ich kurirt. Es war wunderbar! Ich werde Dr.Bull' 6 Husten Syrup immer meinen Freunden empfcblen denn ich weiß haß er ein unftblbareS Mittel ist." Dr. Bull's Husten Syrup wird überall für 25 Ecnts verkauft. Zu haben bei : ohn D. Gauld, 201 Jndiana Ave. I. W. Brvan. JUinoiS & Jackson Gourt. wran frlrrlTQ 1 H. Marckwortli, Deutscher NcchtSanwalt und Notar, 532 und 634 Pint traft, . Cincinnati, - - Ohio. Der erfolgreichste Beamte ur Lnfertiguug un Beglaubigung , Vollmachten. ,ltdigtikürjeftn?riftalle Erbschafts.. Militär. Vormundfchnftssnchen t Deutschland d Amerika. Einziger Inhaber der afftzielle lifte Vermißter Erben. -rL-i-w?w-ii MPapngeien Kubaner, Süd Amerikaner, Mei'.ca ner zu den billigsten Preisen. Junge Qpottvögel zu $2.80. Aquaria', Goldfische. Käfige, Futter ete.

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