Indiana Tribüne, Volume 21, Number 31, Indianapolis, Marion County, 20 October 1897 — Page 2
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Die tZzttche. Tribüne" kostet durch den Trgi.r 1 Cent; per Woche, die EonntazS.Tribüne'ö Htnt per Woche. Beide usai:weu 15 SentS ,de? SS Sentt per riat. Per Post außerhalb de' !?tdt tuzefchickt l oraukSejihluna V pi Jahr. OsfUti 18 Süd Zllabama itallu Indianapolis, Ind., 20. Oktober 1897. TchlanzenZtigerl:! mit Lasso. Nach langer Zeit wieder einmal ein echte? classisches Cowboy" - Geschichtchen, dessen Held überdies im Unterrock steckt, also nicht zu der gewöhnlichen Sorte gehört! AuZ Lyons im südlichen Texas, dem Heimath-ort da schneidigen Heldin, wird darüber erzählt (und natürlich in jedem Punk: mit Tausend Eiden bekräftigt): Frl. Alice Harridan, die einzig: Tochter in einer Viehzüchter - Familie, hatte schon früher als wunderbare 0a lopp - Reiterin tir.i gewisse Iocale rübmtheit r,enc;;en: jct aber ist s: weithin dieLcwin des IcwZ geworde: weil sie mit einer gewaltiger. Niesen schlänge oder Anac27.da, welche hv.r der Schrecken von Hcerden und :rtf der ?zend war, aus originelle den Garaus g:macht hat, nr.t -r?ar ganz gelegentlich, cl,ne aV.t muit Während sie c;r:3 r.creS largsa auf einem schT.alcn Pfad? tchinru spitzte auf cmircl ihr Pony die Chrc und richtete sich entsetzt empor. 2i Reiterin blickte auf den Pfad vor sie und sah das gefürchtete Unthier zu sammengerollt, den Kopf aber drohenl aufgerichtet, gerade am Weg liegen. Sie ist keine schlechte Schützin. hattc über zur Zeit außer ihrem Lasso keine Waffe bei sich. Ausweichen zu wollen, schien ebenso gefährlich, wie unmittelbar auf das Ungeheuer loszugehen, zumal es ein Ausweichen zur Seite gar nicht gab. Rasch entschloß en, schwang Frl. Harridan kunstgerecht den Lasso: richtig verfing sich der Kopf der Niesenschlange in der Schlinge ein furchtbarer Satz des Ponys über dic Bestie hinweg und im nächsten Au-' blick galoppirte das Pferd in rasender ast mit der Reiterin voe:värts, und die unverletzte Riesenschlange am Lassc der Reiterin hinterher! Jetzt war aber die Situation erst recht eine unheimliche. Denn das Schlangen - Ungethüm, obwohl nicht ganz frei, schoß ebenfalls in wüthende: Hast voran, und beinahe hatte es den Anschein, als ob Roh und Reiterin die Gejagten wären! Verlangsamte das Pony seinen Galopp, so konnte Alles verloren sein, und es gab keine Abweür gegen die gewaltige Schlange. Das Pony schien zu fühlen, daß sein Leben von seiner Geschwindigkeit abhing; noch niemals war es so unglaublich schnell aaloppirt. Zum Glück war der Schauplatz der Begegnung nur etwa eine englische Meile vom Lager entfernt; sonst hätte das Abenteuer wohl ein ganz fürchterliches Ende genommen. Die Brüder des Mädchens und 10 oder 15 andere Hirtenburschen im Lager rissen die Augen weit auf, als Alice mitten unter sie gesaust kam, mit 17 Fuß Schlangenleib hinter dem Schwanz des Renners! Sofort zogen sämmtliche Rindslümmel" ihre Revolver, und es hagelte Pistolenkugeln auf den Schlangenleib, unmittelbar hinter dem. noch mehr erschreckten Pony. Dieses war noch lange nicht zum Halten zu bringen, und Roß und Reiterin sausten zwei- oder dreimal mit halsbrechender Hast durch das Lager, Kisten und Kochgeräthe und Alles, was im Weg war, umwerfend, bis Alice endlich das Pony unter Controlle hatte, und ihre Freunde verstanden, daß jetzt nichts weiter erforderlich war, als, den Lasso zu durch' schneiden. Einer der Burschen besorgte dies mit raschem Hieb. Die Bestie war verendet. Das Pony kam endlich zum Stehen. Weithin wiederhallten die Wälder von der Cowboys Jubelgeschrei. Alice wurde einstimmig für das tapferste und schönsteMädchen von Texas erklärt, und man will wissen, daß die nächste Viehzüchter - Convention in San Antonio sie mit einer Medaille ehren und zur Königin der Ranch" ausrufen werde. Stationen im Weltmeer. Der Gedanke, den Ocean-für den Verkehr so sicher zu machen, wie ir gend eine EisenbahnStrecke auf dem trockenen Land, wird wohl noch nicht so schnell seine Lösung finden ; aber man wird seiner Verwirklichung langsam näher kommen. Neulich hat ein Erfinder Namens Reuben H. Plaß einen diesbezüglicken Plan ausgearbeitet, welcher die Erricht tung einer bestimmten Anzahl Stationen im Weltmeer in sich schließt , von einem Ende zum andern. Zunächst bedeutet sein System eine Ausdehnung der Leuchtthurm - Einrichtungen übcr die ganzen Oceane bin. an alle.i Schiffs Fahrstraßen entlang. In diesen Central - Stationen" wie Plaß sie nennt die zweistöckige Bauten sind (worüber er vollständige Weisungen gibt) soll eine Anzahl Angestellter regelmäßig wohnen, und'-zu jeder Station sollen 'Rettunasboote, eine Menge Vorräthe für Versorqunz bedrängter Schiffe und Signal-Ein-lichtunqen gehören. Zwischen diesen festen Stationen sollen sich aber noch viele kleinere schwimmende Leuchtthürme befinden, in Abständen v)n nur ? einer Seemeile. Das ganze System soll in telegraphischem Zusammenhang stehen. Das Project umfaßt noch viele an dere Vorkclrunqen und erscheint jedenfalls discuffionsfäbZa. Das wird aber wohl auf längere Zeit Alles sein ! Eine Verwirklichunq müßte selbstverständlich nur auf internationalem Wege versucht werden.
Californisches culüscdörrcn. Die großartige kalifornische Obstdörr - Industrie ist schon früher geleßentlich an dieser Stelle beschrieben worden. Neuerdings aber ist da und dort, besonders im kalifornischen County Santa Clara, eine mit ibr verwandte, gleichfalls sehr vielversprechende Industrie' aufgetaucht, welche mit der Zeit sogar jener den Rang ab laufen mag. Dies ist die Zubereitung getrockneter Vegetabilien für den an del. Zwiebeln. Kartoffeln, Gelberüben und andere Vegetabilien werden hier einem Ausdörrungs-Proceß unterwor fen. welcher größtenteils demselben Zweck dient, wie beim Dörrobst, nämlich, die lange Aufbewahrung unter allerlei Verhaltnissen und die sichere und praktische Versendung nach allen Richtungen der Windrose zu ermöglichen. ES herrscht z. B. in Berqbau - Regionen eine beständige steigende Nachfrage nach solcherart behandelten, oft sehr gut verwendbaren Vegetabilien. Bis jetzt beschränkt sich die neue Dörr-Jndustrie meist auf die kurzen Zeiten zwischen dem Reifen der verschiedenen Gattungen Obst, während deren die Dörr - Geschäfte keine ande:e Verwendung für ihre Einrichtungen
haben. Aber wenn diese Industrie stch in größerem Maße so vorteilhaft erweist, wie sie es bereits jetzt in kleinerem ist, so dürfte sie noch bedeutend weitere Ausdehnung finden. Wenn man sich einem Dörr - Platz nähert, so kann man schon mittels des Riech - Organes und der Augen alsbald erkennen, ob hier Obst oder Vegetabilien hergerichtet werden: Denn im letzteren Fall kommt gewöhnlich ein stechender Geruch recht unbehaglich die Naselöcher herauf, und gleichzeitig füh len sich die Augen gebeizt. Drinnen bietet sich ein sehr lebhastesBild: Männer eilen mit Kästen und Mulden hin und her, und lange Reihen dasitzender Frauen undKinder sind eifrig mit dem Schälen von Kartoffeln, Gelberüben oder Zwiebeln beschäftigt. Die Kartoffeln und Rüben werden in Maschinen klein zerschnitten und dann in einer Holzkammer einem Schwefelungs-Vcr-fahren unterworfen, wobei große Vorsicht geübt werden muß; zu starkes Schwefeln zerstört den Geschmack, zu schwaches macht sie nicht genügend sicher gegen die Bakterien. Das Schwefeln dient theilweise auch da:u, die Farben soweit wie möglich zu erhalt:n.5lartoffeln und Rüben werden in einem Evaporator" völlig entfeuchtet. Zwiebeln aber und manche andere Vegetabilien nur theilweise, dann noch, gleich dem Obst, zum Trocknen in die Sonne gelegt. Wahrscheinlich wird der Erfindungsgeist diese Industrie noch weiterhin verbessern. vst.t oeui 2.oii,:cr verwandt". Ebenso, wie man noch nie vonFällen uhört hat. daß indianische Ansiedlun;n in unserem Westen von Wirbelstüren ze:f!ö:t worden wäien sei es inolge ererbten Scharfblickes in der .iaztigen Auswahl der Wohnplätze oder aus irgend welchen anderen Ursachen oird auch behauptet, daß die Person nid das Eigenthum der Indianer ge?ittersicher seien und niemals durch titzsmlag beschädigt wurden. Schon in den frühesten Zeiten der Besiedelung inerika durch Weiße haben viele eiseschriftstclr darauf hingewiesen. 7a ß nie ein Fall der letzteren Art beVnnt geworden sei. und daß. obwohl Ki Indianer so gerne in Wäldcrn chne. in denen 'ja vielfach zersplitertc Bäume von den Willunqen :ö lit,strakls zeugten, seine Person sow:c lerne Zelte o:et surren anscheinend eradezu gefeit gegen den Bliz seien, sollte sich derartiacs in jenen Tagen ;fcer späterhin dennoch ereignet haben, so muß jedenfalls ein solches Beispiel sehr selten gewesen sein. Denn immer wieder stoßen wir auf jene Angabe. Ob man annehmen will, daß unter Indianer ein besonders practisch:s Blitzschutz - Mittel privatim verbreitet ser. oder ob man sich mit dieser MerkWürdigkeit abfinden will.das mag dem O.r-'o "rT , r"cjciiceia ucctiaiin oieiocn. ur diesmal sei nur eine poetische Jndianersage mitgetheilt, welche auf diese Eigenthümlichkeit Bezuq nimmt und von Frl. Abby L. Alqer in ihrem neuesten Buch In Indianischen Zeltenerzählt wird, wie sie ihr von Louis Jackson, einem Vollblut - Passamaquoddy, und von einer Penobscot-Jn-dianerin übermittelt wurde. Wenn in einem bekannten deutschen Lied der Hirtenknab' vom Berge stolz vom Blitz und Donner sagt: Ich kenne sie und rufe zu: Laßt meines Vaters Haus in Ruh'!" so kann sich, der vorlieaenden Sage zufolge, der Indianer eines noch innigeren Verhältnisses zu Donner und Blitz rühmen, nämlich des verwandschaftlichen! . Es waren einmal so meldet die Sage zwei rothhäutiqe Familien, welche eine lange Strecke von einander wohnren. aber noch viel weiter von allen den übrigen Menschenkinder wez. sodah sie sich einander als Nachbarn betrachten. Jede der beiden Familien hatte eine Tockter. und die beiden Mäd- -
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gen waren ein mit einander befreundet. An einem heißen Nachmittag in der schönen Maienzeit sagte das eineMädzu der Mutter: Ich will meine Freundin besuchen." Die Mutter woll-
'te eö wehren; denn die Wälder waren dicht. d:e wilden Thiere gar bos, und groß war die Gefahr, Feinden in die Hände zu fallen, auch war dieMaid qar schön und lieblich. Doch die Maid behielt ihren Willen und machte sich auf den Weg. Sie war nicht sehr weit gegangen, als sie einem jungen Mann begegnete, von einem so guten Aussehen, wie ihr noch nie einer vorgekommen war. Er sprach zu ihr Nlit herrlich flötender Stimme und erzählte ihr beim Weiterwandeln so anziehende Geschichten, daß sie ganz vergaß, weshalb sie unterWegs war, bis die Beiden vor einem großen, dem Mädchen noch ganz unbekannten Felsen standen. Der junge Mann lud sie ein, in seine Höhle, in diesem Felsen, zu treten, und sich ein wenig auszuruhen. Sie fühlte auch wirklich, daß sie sehr müde war : gleichwohl zögerte sie, doch endlich willigte sie ein. wenn er zuerst in dieHöhle gehen würde. Das that er auch, und sie war im Begriff, ihm zu folgen: aber ein Blick in das Innere der Höhle j ließ sie zurückprallen, denn sie sah jetzt keinen Zungen Mann mehr, sondern einen großen und besonders häßlichen Wurm, genannt WUwill-mecq' Aufschreiend rannte sie davon. aber ehe sie mehr als einen Schritt gethan, gab es einen großen Donnerschlag, der sie betäubte, und als sie erwachte, war sie in einem großen Raume mit einem alten, alten Mann! Dier Alte war der Großvater Donner selbst, und er hatte den großen Wurm getödtet und in kleine Stücke gespalten. Die Maid wurde sein Weib und war fortan der leuchtende Blitz. Großvater Donner hat drei Kinder; eines ist bösartig, und zwei sind gütig. Das böse verbrennt die Bäume, die andern aber kühlen die Luft und helfen den Saaten. Aber der Donner, welcher der Großvater aller Jndianerstämme ist. erlaubt auch dem bösen Kinde nicht, seinen Lieblingen ein Leid zu thun. Wenn man eine dumpfmurmelnde Stimme in der Ferne hört, das ist die Stimme des Großvaters: noch manchesmal muß er sein Weib haschen. Vielfach schichten die Indianer zu Ehren ihres Großvaters alljährlich geqen Ende Mai ein Feuer auf und wertn Tabak als Opfer in die Flammen, um des Großvaters Gunst sich auf ein weiteres Jahr zu sichern, wobei die ganze Familie im Kreis um dasFeuer sitzt. Und dann so fügen die Erz'ähler der Sage hinzu kommen nicht selten blaue Flämmchen sackte vom Himmel herab und mengen sich mit den Tabaks - Opferdämpfen. Das Opfer ist angenommen! In Red Jacket. Die Bewohner aller Minenstadte bilden einen kosmopolitischen Mischmasch. allein nirgendwo dürfte sich eine solch' bunte Musterkarte der ver schiedensten Nationen finden wie in Red Jacket. Mich. In dem Herzen des Minendistricts des Lake Superior belegen ist dieser Ort die Metropoleder oberen Halbinsel von Michigan. Der Grund und Boden, auf dem Red Jacket steht, ist von unzähligen Schachten, Gallerien und Gängen durchzo gen, in denen größere Reichthümer, als sich in Onkel Sam's Gewölben befinden, an die Erdoberfläche geschasst worden sind. In seiner Bevölkerung finden sich Repräsentanten aller Zonen und Nationen und das Verhältniß der Fremdgeborenen zu den Einheimischen ist etwa wie 100:1. Die Stadt selbst zählt etwa 8000 Einwohner, während in dem umliegenden Camp" etwa 25.000 Menschen hausen. Dort findet man neben einer verhältnißmäßig sehr kleinen Anzahl von geborenen Amerikanern Engländer. Schotten, Jrländer, Franzosen, Deutsche. Italiener, Oesterreicher, Russen, Polen, Ungan. Finnen. Araber, Griechen, Schweden, Dänen. Norweger, Schweizer. Neger, Vrasilier. Belgier. Holländer, Spanier. Portugiesen, Türken, Persier, Chinesen, Mexikaner, Lappen. Australier u. s. w. Und dieses Völkerconglomerat lebt im besten Einvernehmen m't einander, wie die ganze Stadt sich überhaupt durch wirklich musterhafte Ordnung auszeichnet. In Red Jacket genügt bei Tage ein einziger Beamter, der Marschall. als Sicherheitswächter und bei Nacht befinden sich drei Deputies im Dienst; diese Leute haben dabei noch sehr wenig zu thun und ihre Haupttbätigkeit besteht darin, daß sie monatlich ibr Salär erheben. Spielhöllen und ähnliche Svelunken gibt es in Red Jacket 'nicht. Der kosmopolitische Charakter des Ortes macht sich dem Fremden so recht in den Abendstunden kund, wenn die Bergleute auf dem Heimwege in Dutzenden von ver. ssbiedenen Sprachen und Dialekten mit einander Grüße austauschen. Die Männer, deren Broterwerb von mannigfachen Gefahren umgeben ist, machen einen guten Eindruck: sie' sind ernst, nüchtern und brav. Bei Tiaret in Tunisien haben Soldaten der Fremdenlegion bei ihren Erdarbeiten einen alten Kirchhof aufgefunden und ausgegraben. Die Gräber sind in den Felsen gehauen mit großer Regelmäßigkeit und in gemes-l r ri " w "" n l ( jenen ziDjianocn. cuipiuiieiie und Skelette, die aber bei Berührung sofort zu Staub zerfielen, wurden vorgefunden. Fachgelehrte sind unterwegs, um den Fund zu studiren. Z u f r i e d e n st e l l e n d e Ergebnisse haben die Versuche, welche in Fitzgerald, Ga., mit der Bananencultur gemacht wurden, ergeben. Eine Pflanze hat eine Höhe von 12 Fuß ev.langt und zahlreiche Früchte getragen. Auf seinem Landsitze bei Richmond, Va., ist der millionenreichc Sargnägel" - Fabrikant Lewis Ginter gestorben. Der Verstorbene war ein Junggeselle, in dessen riesiges Vermögen, das auf ca. 15 Millionen Dollars geschätzt wird, sich jetzt lachende Erben theilen werden.
ßltropäische Mttdschau. Provinz Brandenburg. Berlin. Auf der Heimreise von Basel wurde der Geheime Regierungsrath Professor Dr. Wattenbach von
hier, ein 71iährrger Mann, im Eisenbahnwagen zu Frankfurt a. M. von einem Schlaganfall getroffen. Ter Tod trat während der Ueberführung in das hiesige Städtische Krankenhaus in. Die Errichtung eines einfachen Gedenksteins" aus dem Friedhose der Märzgefallenen plant der Magistrat für das Jahr 1S9S zur 50jahngcn Erinnerung. Den Tod für eine gute That erlitt der 55 Jahre alte Arbeiter Gottlieb Schirota aus Wilhelmsberg. Schirota passirte mit seiner Frau d:e Landsberger Chaussee und begegnete in der Nähe des Steuerhauses emenl führerlosen Postwagen, mit dem das Pferd durchging, wahrend sich der Po stillon im Restaurant befand. Um zu verhüten, daß das Gespann Passanten verletzte und um den bethelllgten Postbeamten vor Nachtheilen zu bewahren. verbuchte Schirota das Pferd zu erfas sen und zum Stehen zu bringen. Dabei wurde er umgeworfen und überfahren. Seinen schweren Verletzun gen ist er erlegen. Die Gräfin Mathilde Schmettau von hier und ihren Galan Karl Marlitz. früheres Mit glied der Heilsarmee, hat endlich ihr Schicksal erreicht. Beide wurden rn Krakau verhaftet. Wie festgestellt wurde, hat das Pärchen nicht nur in Berlin, sondern auch in Breslau, Blankenburg und Budapest größere Vetrllaereien verübt und in Krakau durch den Verkauf von Billets zu. ei nem angeblich demnächst stattfinden den Klavierconcert der Gräfin" von einer großen Anzahl von Personen Geldbeträge -herausgelockt. Das Simon Blad'sche Vermächtniß an die Städte Berlin, Mainz und Bingen kann immer noch nicht erledigt werden. denn noch fehlt die Kaiserliche Vestäti gung, weil noch Verhandlungen über die Denkmals" - Frage schweben. Nun will eine uneheliche Tochter deZ Erblassers das Testament anfechten. Der Berliner Magistrat hat beschlos sen, eine Abfindungssumme von 7500 M. zu zahlen und wünscht auch von Bmgen und Mamz entsprechende Zu schüsse, um einem Processe aus dem Wege zu gehen. Plötzlich verschie den ist ein Mann, der einst zu den reichsten Bauspekulanten Berlm's ge hörte, der Kaufmann Jul. Fuchs. Er kam in die Buchhandlung von F. Schoenemann in der Hedemannstraße, und als er kaum drei Minuten in dem Zimmer verweilt hatte, sank er plötzlich auf einen Stuhl und gab den Geist auf. Ein sofort herbeigerufener Arzt stellte als Todesursache Gehlrnschlag fluß fest. Provinz Ostpreußen. Königsberg. Der auf dem Bahnhöfe Skaisgirren überfahrene Schweinehändler Thomi aus Tilsit ist in der hiesigen Clinik gestorben. Ein . f.rr t jr . - . y . a in c. r unoerocjjerllcyer Zecypreuer ii oer sru here Lehrer Emil Laudon, welcher wie verholt wegen Betrügereien aller Art, vornehmlich aber wegen Zechprellens, bestraft ist. Er wurde diesmal mit ö Monaten Gefangmß belegt. A l l e n st e i n. Die goldene Hochzeit feierte das Schuhmacherme.ster Aß mann'sche Ehepaar. A n g e rb u r g. Bei dem letzten Ge Witter schlug der Blitz in ein Jnsthaus auf Abbau Kehlen ein, zertrümmerte die Fenster und tödtete die in der Stube beschäftigte Arbeiterfrau Depler. Provinz Wcstvrcußcn. D a n z i g. Aus Furcht vor ihrem Manne sprang die TischlerSfrau Räch aus ihrer im ersten Stockwerk gelegenen Wohnung in der Tagnetergasse. Sie wurde, wie sie rm Lazareth angab, von ihrem Manne infolge eines häuslichen Streites mit einem Beile bedroht. Frau Räch ist bei dem Sprung zedoch ziem lich gut weggekommen, da sie schwere Verletzunaen nicht erlitten hat. Der Zimmermann Schul?, welcher Nachts von mehreren unbekannten Strolchen überfallen und durchMesserstiche schwer verwundet wurde, ist seinen Verletzun gen im Stadtlazareth erlegen. Er hin terläßt eine Frau und fünf unmlln diae Kinder. Ein Arbeiterkrawall entstand Abends auf dem Bauplatz der elektrischen Centrale. Die herbeigerufenen Polizeimannschaften wurden sofort angegriffen. Man riß ihnen die Uniformen vom Leibe und schlug auf sie ein. Die Schutzleute machten daher von der Waffe Gebrauch. Einem der Angreifer wurde die eine Hand halb abgeschlagen. Provinz Pommern. Stettin. Der 00 Jahre alte und schwerhörige Schiffscapitän Donald Jack wollte den Straßendamm des Bollwerkes überschreiten, als cr von einem Wagen der Pferdebahn, dessen Signal er nicht gehört hatte, umgerissen wurde. Er erlitt einen doppelten complicirten Unterschenkelbruch. Der Bevollmächtigte des Bank- und . Lotterieaesckäftes Oskar Bräuer & Co. Nachfl.. Kurt May, ist nach Unterschlagung beträchtlicher Geldsummen unter Mitnahme des . rr n t"jf i!. ganzen Zkaenocjianocs slucylig geworden. Das Geschäft wurde Polizeilich geschlossen. A n k l a m. Auf der Straße von Neuorandenourg nach Friedland sind der Bäckermeister Bonschon und .der Schuhmacher Menger, welche beide auf dem Wagen des Bonschon saßen, vom Zuge überfahren worden.' Bonschon war sofort todt. Er war derart zermalmt, daß die einzelnen Körpertheile zusammengesucht werden mußten. Menger hat derartige Verletzungen erlitten, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. 1'rovinz Schlc5w:g-Holste:n. Schleswig. Fräulein Lydia Schulz, die sich als Bonne der Kinder des Regierungspräsidenten v. Rheinbaben mit denselben im Hause seines Schwiegervaters, des Klosterpropst. Baron v. Liliencron hieselbst aufhielt, wurde beim Baden in der Schlei von i
einem Herzschlag betroffen unö war sofort tobl. A l i o n a. Der in einer Jutefabrik beschäftigte Arbeiter Verner ist nach dem Genuß giftiger Pilze verstorben. Nach einer bei der hiesigen Staatsanwaltschaft e'.ng:gangenenAnzeige ist der Landmann Hoffmann im Esinger Moor mit seiner Frau in Streit gerathen. Im Verlaufe desselben soll er derartig erbost worden sein, daß er eine Flinte von der Wand gerissen und einen Schuß auf die Frau abgefeuert hat. Die Schrotladung ist der Bedauernwerthen in die Hand gedrungen, hat mehrere Finger arg laidirt und dann die rechte Seite des Körpers getroffen. Das Befinden der Frau ist besorgnißerregend. Busenwurth. NachtS wurde das Gewese des Malers Busch ein Raub der Flammen. Provinz Schlesien. B r e ö l a u. Die SachsengängereZ nimmt einen immer größeren Umfang an. Während im vergangenen Jahre 12,428 Personen auf der Reise nach
Sachsen und den westlichen Provinzen die Stadt Breslau berührten, sind in diesem Jahre 20.297 Personen beiderlei Geschlechts aus Schlesien und Po sen auf der Durchreise nach dem We sten hier gezählt worden. Der Histo rienmaler Professor Albrecht Brauer, Lehrer an der hiesigen Kunstschule, ist gestorben. V i r n g r u tz. Total niederae brannt sind Scheune und Wohnhaus des Stellenbesitzers Seifen. G r o ß - R a ck w i tz. Die Besitzung des Handelsmannes und. Korbmachers August Opitz brannte bis aus die Um fassungsmauern nieder. Provinz Posen. Posen. Der Destillateur Ehrlich, welcher schon feit einiger Zeit Spuren von Tiefsinn zeigte, hat sich in seiner Wohnung erschossen. Wegen Sitt lichkeitsverbrechens .wurde der hiesige Soclalistensuhrer Klempnermeister Hennig zu einem Jahre Gefängniß verurtheilt und sofort in Haft genommen. B a r t s ch i n. Stadtwachtmeister Tiefs hat sich erschossen. C h r o s ch n i tz. Der KutscherSta nislaus Kurczynski aus Glashütte Somnitz ließ sich von einem Zuge überfahren. Arme und Beine wurden ihm vom Leibe getrennt; er wurde noch lebend heimgebracht, starb aber nach kurzer Zelt. Krone a. B r. Fräulein Nierschwinski aus dem nahen Wiskittno fuhr mit ihrem Schwager, dem Be sitzer Johann Sergott aus Wiskittno, nach Ryschewo, wobei die Reisenden einen ziemlich steilen Bergabhang zu passiren hatten. Gleich be: dem An fange des Abhanges kam der Wagen ms Rutschen, und um Unheil zu ver hüten, sprang Sergoit vom Wagen; die Pferde und damit auch den Wagen zum Stehen zu bringen, gelang ihm aber Nicht. Der Wagen wurde vielmehr gegen einen Prellstein geschleudert, die Dame fiel herunter, geneth unter die Pferde, die mit dem Wagen über sie fortrasten und erlitt so schwere Verletzungen, daß an ihrem Aufkommen ge zweifelt wird. Provinz Sachsen. V a d e r s l e b e n. Das Besitzthum des wegen Mordes verurtheilten Landwirths Brunig ist ,m offentllchen Bietungstermlne sur den Preis von 163.000 Mark verkauft worden. Erfurt. Der in der Kreuzaasse wohnende Handarbeiter Thon, welcher auf dem Grundstuck semes ArbeitSebers aenachnat hatte, wurde mit e: ner schweren Kopfverletzung dort aufgefunden, welche seinen Tod zur Folge hatte. Mühlhausen. An den Folaen einer Operation ist Stadtrath Thiele gestorben. Derselbe gehökte den städtischen Körperschaften als Stadtverordneter. Stadtverordneten Vorsteher und Stadtrath insgesammt 24 Jahre lana an. O st e r w i e ck. Erstickt ist hier bei einer Kesselreinigung der Lederfärber Chr. Robst. Drei andere Personen konnten nur mit der größten Anstren gung gerettet werden. Provinz Hannover. Hannover. Die zwei Jahre alte Tochter des Hausdieners Pflug stürzte aus einem Fenster der in der 1. Etage Kramerstraße 17 belegenen elterlichen Wohnung in den Hof hinab. Sie zog sich dabei einen Schädelbruch zu und starb an den Folgen desselben in der folgenden Nacht. Der 74 Jahre alte Hofbader Friedrich Mer ten hat sein 60jähriges Berufsjubi läum gefeiert. Die goldene Hochzeit feierten beim besten Wohlbefinden die Eheleute Hoflieferant Friedrich Welge und Gemahlin, Louise, geb. Brandes. D ü s h o r n. Der Anbaue? v. d. Brelie wurden beim Anlegen emes tle scn Grabens verschüttet und aetödtet. Goslar. Erhängt hat sich der Arbeiter Fritz Sydekum. Der Grund des Selbstmordes hat sich mit Sicherheit nicht feststellen lassen; vermuthet werden eheliche Zwistigkeiten. Tod vor ihrem Bette liegend, wurde Moraens die bei dem Revierförster Saro bedienstete 29jährige Emma Sandte aufgefunden. Provinz Westfalen. B e ck u m. In der hiesiaen Herberge zur Heimath verunglückte der 70jährige Schriftsetzer Jacob Wunsch aus Saarlouis. Derselbe war im Be griffe, sich nach semem Schlafzimmer zu begeben, als er plötzlich von der vierten Treppenstufe stürzte, was den Tod des alten Mannes sofort zur Folge hatte. Dortmund. Die Ehefrau Reinert wurde von ihrem Ehemanne mißhandelt und suchte Zuflucht bei ihrer Schwester. Als ihr Mann ihr auch dorthin' folgte und sie die Treppe herunter nicht mehr flüchten konnte, sprang das geängstigte Weib aus einem Fenster im dritten Stock auf den Hof. Entsetzen packte die Nachbarn, dij solches sahen und Jeder glaubte, die 5?rau sei zerschmettert uzordey.
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ri:'!" BWdVmisd 2Ä HAG1BURCER Wa n. die Vrlppe. BRUSTTHEE. H H Ser ächte vllv ur in Original-Pakten zu 25 CnU verkauft und (st in allen Apotheke zu habe.
Als die Nachbarn kamen und sie aufrichteten, ging sie unverletzt von dannen. Der Sprung in die Tiefe hatte sie nur momentan betäubt, sonst hat .sie keinerlei Verletzungen davongetragen. D r i b u r g. Sanitätsrath Dr. Riefenstahl, der Besitzer des hiesigen Kaiser Wilhelms - Bades, ist hier im Alter von 62 Jahren gestorben. Rheinprovluz. Köln. Gestorben sind hier der Landgerichtsrath a. D. Großmann, der 187177 die Stadt Köln als Mitglied des Centrums im Reichstage vertrat, und der Geheimrath Schnitz ler, der sich speziell um das mustkalische Leben Kölns hochverdient gemacht hat. Bruch. Einen Vatermord verübte der 27jährige Arbeiter Dicker, der drei Revolverschüsse auf seinen alten Vater abgab, als dieser seine Forderung nach Geld mit dem Bemerken abwies, er solle erst seine alten Schulden bezahlen. Der Vater, dem die Kugeln durch Lunge und Unterleib gingen, ist tödtlich verletzt. Als der Vatermörder verhaftet wurde, zog er abermals seinen Revolver und durchschoß einem Polizeibeamten den Oberarm. . Eleve. Der Besitzer des Gasthofes Angeneyndt", Heinrich Haak. zündete sein Haus an und erhängte sich. Das Feuer wurde bald entdeckt und gelöscht, bevor es größere Ausdehnung angenommen hatte. Haak wurde abgeschnitten, doch waren Wiederbelebungsversuche erfolglos. 5r?v!n; Hrssen-Nasiau. Kassel. Bei der Jubiläumsfeier für den Ortsstaatsanwalt Geh. Justizrath Bartels. der sein 50jähriges Dienstjubiläum und zugleich sein 25jähriges Jubiläum als Oberstaatsanwalt feierte, wurde Geh. Justizrath Schumann, als er eine Ansprache halten wollte, von einem Schlaganfall betroffen. Er wurde sofort ins Krankenhaus überfahrt, wo er verstarb. Allendorf. In dem benachKarten Dorfe Lindenwerra fand der 40iahnge Maurer Hemnch Brm sei nen Tod im Steinbruche am Trimberge durch herabstürzende Felsmas sen. Er hinterläßt acht unversorgte Kinder. Frankfurt. In Sachsenhau sen wurde die Leiche des seit acht Tagen vermißten bayerischen Dlenstmad chens Marie Artmeier aus dem Main gelandet. Fritzlar. Im HaddamarerSteinbruche wurde der Steinbruchpächter I. Kohmann durch stürzende Erdmassen total verschüttet. Erst nach mehreren Stunden konnte seme Leiche geborgen werden. Mitteldeutsche Staaten. A r n st a d t. Wegen WildernL wurden Maurer Münster und dessen Frau verhastet. Böhlen. Ein Feuer äscherte sämmtliche Raume der Holzwaarenfa brik von Harraß ein; auch die Mafchi nen wurden zerstört. Wohn- und Kesselhaus blieben verschont. G o t h a. Bei den Renovirungsar beiten am Theatergebäude brach ein Gerüst, infolge dessen zwei Tüncher abstürzten. Der eme, Ossenhaus aus Sundhausen, vermochte im Fallen sich noch festzuklammern und erlitt einen Beinbruch, während der Andere, Adolf Kallenbach von hier, in die Tiefe stürzte und auf das Pflaster aufschlug. Das Blut drang ihm sofort aus Mund und Nase, und scheinbar leblos blieb er liegen. Bald erlag er denn auch sei nen schweren Verletzungen. Er hinterläßt eine Frau und vier noch kleine Kinder. Jena. Der 28jährige Kaufmann Stürze aus Kamburg wurde auf der laad in den Kopf geschossen und starb. Kobura. Referendar Klappen bach wurde wegen Unterschlagung von einigen Tausend Mark verhaftet. K r a n i ch f e l d. Nachts brannten die an der Straße erst vor wenigen Jahren neu erbauten Hofraühen des Bauunternehmers L. Schreck sowie d'ssen Bruders, des Maurers und Porzellanhändlers H. Schreck, biö auf eine gefüllte Scheune nieder. Massenhausen. Nachts brann das Gehöft des GutsbesitzersSchür mann nieder. Ein aufregendes Drama hat an der Küste des Cotentin bei neuf stattgefunden. Eine junge Köchin Namens Cöcile Duchöne hatte ich beim Baden zu weit m's Meer hinausgewagt. Unerfahren, wie sie war, gerieth sie bald in die Gefahr des Ertrinkens und schrie aus Leibeskräften um Hilfe. Ein junger Professor des Gymnasiumö von Beaune Xavier Coppale, ein vorzüglicher Schwimmer, der sich zur Erholung in Planguenoual aufhielt und die Rufe des unglücklichen Mädchens vernahm, stürzte sich sofor, ohne feine Kleider abzulegen, in's Meer und tauchte nach der Versinkenden. Wahrscheinlich wollte sich diese an ihm festklammern und lähmte somit seineBewegungen; denn alle Beide verschwanden plötzlich unter den ziemlich hochgehenden Wellen. Der Leichnam der DuchSne ist bei Hillion und der des Professors Coppale lm Coten-
im angeschwemmt worden.
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Eisenbahn 'Tabelle
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