Indiana Tribüne, Volume 21, Number 30, Indianapolis, Marion County, 19 October 1897 — Page 3
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IN ALLEM APOTHtKCH t tnwii Eine Studentenehe Ncan,on Tuise Westkirch. (Fortsetzung.) wa. Lieber, ich spute mich. Um halb acht bin ich fertig." Also wanderte sie am Abend dieses Tages ins Nesidenztheater. Und Arthur dachte, während r neben ihr durch das Gewühl schritt: Chic ist sie. Gang und Haltung wie' ne Herzogin der alten Schule. Wenn sie sich nur nicht alle Frische der Empfindung zunicht sticheln wollte mit ihrem Proletarierfleiß. Hab' ich 'ne Frau? Ich hab' 'ne Nähmaschine." Sie hatten ihre Plätze ziemlich weit vorn im Sperrsitz. Oben in einer der Logen lehnte Ella Berndorf neben ihrer Mutter. Sie trug wie gewöhnlich ein weißes Spitzenkleid. Die Blitze ihrer Brillanten umsprühten sie, wenn sie den weißen Straußenfächer bewegte, wie ein Feuerwerk. Hinter ihr hatte neben seiner jünaeren Tochter Lilli Vater Berndors Platz genommen. Ueber seinem bis oben hin zugeknöpften schwarzen Rock machte sein plattes rothes Gesicht noch mehr als sonst den Eindruck einer Terracottaschüssel. In der Nebenloge saß äußerst correkt mit tiefem Westenausschnitt und Helllila Handschuhen Dr. Milius. Das Stück nahm seinen Anfang, eine Ehebruchscomödie gewöhnlichen Schlags, tölpelhafte betrogene Ehemänner, nichtsnutzige schlaue Weiber. Arthur amüsirte sich darüber, Martha ärgerte sich. Jetzt betrat die Soubrette die BUHne, braunäugig, in tief ausgeschuittenem Kleid, drehe und wendete sich graziös und keck, ein junges, geschmeidiges Ding. Lebhafter Applaus empfing Wenn das meine Schwester wäre,dachte Martha, unsere Mutter hätte sie todtgeschlagen." Aber Arthur hatte sich vorgebeugt, das Opernglas vor den Augen, starrte er athemlos auf die Bühne. Der Anblick des lieblichen Geschöpfs löschte Jahre seines Lebens aus, ließ allen Sonnenschein seiner aluckllchen Jugend aufstrahlen. Und war es lxnn keine Täuschung seiner Sinne? Die Menschen hatten ihm erzählt, sie se. verschollen, verloren. Und da stand sie in blühende? Frische. Er wanote sich iah. Er nahm. nein. er riß sein:? aufschreckenden Frau den Theaterzettel aus der Hand. Selene Fraulem Anita Morton." las er. Die Worte sagten ihm nichts, waren keine Lösung des Räthsels, enthielten auch schwerlich die Wahrheit. Sobald der Vorhang fiel, ging er hinaus und durch das Foyer zu den Ankleideräumen. Er drückte dem Dienex ein Geldstück in die Hand. Ich möchte Fräulein Morton sprechen." Fraulem Morton empfangt keine Besuche in ihrer Garderobe." Arthur riß ein Blatt aus seinem Taschenbuch und schrieb darauf: L?enn Sie, wie ich glaube, Frau lein Aniia v?n Galen, Tochter des Majors von Galen sind, dann, bitte, schenken Sie einen AugenblickGehör Ihrem Jugenfreund Arthur von Lörsch." Er überaab das zusammengefaltete Billet dem Diener, der ihm nach wemgen Minuten die Antwort brachte: Nennen Sie meinen Namen nicht. Morgen um elf erwarte ich Sie in meiner Wohnung, Blumenstraße No. 11. Anita Morton.Arthur zerriß den Zettel in winzige kleine Stückchen und kehrte an seinen Platz zurück. Der Vorhang rauschte in die Hohe, der zweite Act begann. Aber Arthur sah von allen Figuren auf der Bühne nur die eme. Und Martha ay auch die eine nicht. Vor ihrem Geist stand ihre traurige Häuslichkeit. ie grübelte über dem unlösbaren Räthsel, dem Manne, den sie geheirathtet hatte. Wie sie ihn behaglich seinen Abend ger ' r f. v f r crn.... lueyen t nacg oem vvcn .v.gc.., der ihr noch freudelähmend in allen Gliedern lag. begriff sie ihn nicht. Warum er überhaupt mit ihr hierhergekommen? Um ihr Freude zu machen oder um einer anderen willen. Einer anderen auf der Bühne oder einer anderen im Zuschauerraum? Vielleicht gar jener blonden Schönheit mit den rieselnden Spitzen und den flimmernden Edelsteinen zulieb, die durch ihre Lorgnette immer wieder von derBühne sort und zu ihnen herunter sah. Wenn die einst verschmähte Braut ihm heut abermals angetragen würde würde er sie abermals verschmähen? ! Es gab im Theater noch zwei andere Personen, die in Gedanken versunken nicht sahen noch hörten, was aus der Bühne vorging. Die eine war Ella Berndorf. ' Sie besuchte jede Premidre. Aber das gespielte Leben genügte ihr nicht. Sie brannte nach eigenem. Seit ihrer großen Enttäuschung war Windstille um sie gewesen. Keine Lebenswoge wollte sie' wieder ergreifen und auf ihren Gipfel heben. Wohl gab es zuHause einen schwarzen Krauskopf, von dem sie wußte, er liebte sie, er würde nicht den Tod und kein Verbrechen scheuen, um ihren Dank zu verdienen. Aber sie tächelte verächtlich bei dem Gedanken an ihn. Ihres Vaters Schreiber, sein Mitwisser und Mithelfer, der Spürfmnd bei seinem tzeIeltreiben nach
! Geld wie konnte det lyrem Eyrgeiz genügen? Wie hätte der sie emporheben, ihrem Reichthum den fatalen Geruch seiner Herkunft nehmen können? Sie fühlte durch die Pracht, mit der sie sich umgab, noch die Thränen der Verlorenen blinken, mit deren Verderben sie bezahlt war, und sie suchte nach Glanz. Glanz, der alles Dunkle ihrer Herkunft überglitzerte. Wo sie ging und stand, ließ sie ihre matten Augen aus Kundschaft gehen nach Glanz, nach dem Glanz der Wappen, dem Glanz derTi. tel. dem Glanz deö KünstlerruhmS. Als diese Augen heute ihre gewohnte Wanderung machten, gereizt angej spornt von dem Anblick des verlorenen vi i C Ila saaat 1At
ivjeiiCDten an ocr tue lu uiuu blieben sie zwischen einem Kalauer und einer Zweideutigkeit mit jähem Aufblitzen an dem Bronzegesicht deS Dr. MiliuS hängen. Der Doctor faß starr aufgerichtet, das Operglas vor den Augen. Die Hand auf seinen Knieen preßte mit unnöthig krampfhaftem Griff den Theaterzettel zujammen. Ueber daS dichtgefüllte Parkett, über die Bühne weg stierte er auf etwas, was keiner sonst sah, ein Bild seiner Phantasie. Das hielt ihn wie mit Krallen. Und wieder fühlte er den Tod über fein Grab gehen. Nein, der Menschen Thaten sterben nicht. Mit jeder Handlung schaffst du dir einen Dämon, gut oder böse; eines Tages wird er dir leibhaftig entgegentreten. Launenhafte Bosheit des Schicksals! Ein Nadelstich, der sich entzündet, tödtet einen Riesen. Und ein zartes, verwöhntes Geschöpfchen überdauert Verzweiflung, Krankheit, Hunger und Iefrt und lebt! Und wird leben! Aber der Doctor hatte den feinen Instinkt der großen einsamen Raubthier?., die. weil sie mit der ganzen Schöpfung aus Kriegsfuß leben, im Schlaf hören und mit geschlossenen Augen sehen. Mitten in seiner Entrücktheit fühlte er den Blick, der ihn ausforschte. Und ohne etwas anderes zu bewegen als die Augen, spähte er hinter dem vorgehaltenen Opernglase zur Seite nach dem Beobachter. Ein Mädchen! Sie hatte den Kopf von der Bühne weggedreht, starr sah sie ihn an. Er belauerte sie eine lange Weile. Wann verschob er sacht das Glas. Sie mußte merken, daß er nicht mehr hindurch, daß er seitwärts dran vorbeisah. Aber sie blickte nicht weg. Da ließ er langsam das Glas sinken und bohrte seine schworzen, blitzenden Augen mit eftum glühenden Blick in die auf ihn aerickteten. riefet senkte sie sie. langsam senkte sie auch den Kopf und leuszte. Iz: aber betrachtete sie unbarmherzig, das blasse Fleisch ihres Nackens, das durch die verschönernden Spiken schimmerte, die weiche ??ülle ib. rer Glieder, ihr rundes Handgelenk unter seinen blitzenden Spangen. Eine ihm fremde Aufregung nahm langsam Besik von ihm. Wie wenn er dem Schicksal, das ihn höhnte, ein Paroli r r m w r a r oogee krumpf gegen krumpf i nn dem Abend, da es ihm seine Gespenster sandte, um ihn zu schrecken, brach er sich die lang gesuchte Blume des Glücks vom Felsen. Das war seine Antwort. Ein Fant, wer sich verblüffen läßt! Als der Vorbana fiel, aina er ins Foyer, trat Melchior Berndorf auf den Fuß, entschuldigte sich und begann ein XI. T. "JL C( 1 -, r- o i2cpracg. iai t in oie ogen zuruakehrten. stellte der Alte ihn seinen Damen vor, erstaunt über sich selbst, daß er's that, denn er war von Natur nicht eben zuganglich. Aber Milius zwang die Menschen, wenn er wollte. Ella lächelte ihm freundlich entgegen. Der Herr Doctor! Das ist j eine große Freude." öab' ick das Glück dem anädiqen Zfräulein bekannt zu sein?" Wie können Sie daran zweifeln Wir sind eifrige Leserinnen Ihrer Besprechungen im Börsencourier", nicht wahr, Mama? Nun gar Ihr bril lantes Feuilleton vom Sonntag! Aber über das Feuilleton werden wir uns zanken. Sie denken zu schlecht von uns Frauen Ich ersehne nichts mehr, als mich bekehren zu lassen." Dabei kennen Sie uns nicht einmal. Nein! Mein Papa sagt immer: ein Junggeselle darf über Frauen gar nicht mitreden." Dafür könnte ja am Ende Rath werden," sagte der Doctor lächelnd. Beten Sie! Vielleicht findet sich eine fromme Märtyrerin." Und ich dachte, Sie hätten schon eine Frau für mich." Sie sind ein Schelm! Mit Ihnen darf man nicht anbinden. Sie verdrehen uns die Worte im Munde ebenso wie unsere Beweggründe. Das hat mich geradezu empört. Der arglosesten Handlung einer Frau schieben Sie die raffinirteste Berechnung unter. Wenn wir nur die Hand aufheben, oder die Augen von rechts nach links wenden, soll's einen geheimen Grund haben." Hat es auch." Den Sie durchschauen?" Unfehlbar." So. Weshalb zum Beispiel war' ich nach Ihrer Meinung heut' in'S Theater gekommen?" Damit ich die Freude haben konnte, mich Ihnen vorstellen zu lassen." Sie eingebildeter Mensch, Sie! Ganz und gar nicht. Ich komme einzig der Kunst zuliebe. Ich bin eine große Kunstenthusiastin. Da? sind wir Frauen eigentlich alle. Ich will Ihnen auch den Grund sagen." Weil die Kunst Lüge ist." Wl das Leben unser Empfinden auf Schritt und Tritt enttäuscht. Weil wir die Männer alsHelden sehen möchten und das leider nur auf der Bühne können." Ja,' besonder heut und hurl" dachte der Doctor. aber er verbeugte, sich ernsthaft. Meine Gnädige, jetzt müssen Sie sich bekehren Sie seufzte. Bekehrung wäre hier die Erlösung. Wir Frauen sind befriedigt und glücklich nur, wo wir anbeten können. Aber Sie machen eö unö schwer!" ' Schade! Ein Platz als Götzenbild, chen auf Ihrem Toilettentisch müßte nicht übel sein." .Pfui!" Jch wUrrnich Legebenenallö auch
reazt yudlcy klein malyeil. nn den größten Raum auf diesemAltar nimmt jedenfalls bercchtigterweise Ihr
Spiegel ein. Sie schlug mit dem Fächer nach ihm. ganz berauscht von diesem Geplänkel. Sie sind der boshafteste Mensch, der mir je vorgekommen ist." Ich bin ein Waisenknabe. Vielleicht erziehen Sie mich ein wenig." Sie würden doch neben die Schule gehen." DaS käme auf die Schule an. Eine Schule am Schlachtensee z. B. läge mir recht bequem." i Soll ich Sie beim Wort nehmen? Unterricht in gesittetem Betragen und Wahrheitsliebe. Wann fangen wir an?" Da Sie mich offenbar für sehr verwahrlost halten, morgen früh." Sie nickte froh. Ja, Sie sind entsedlich verwahrlost. Zlommen Sie morgen. Ich werde furchtbar streng sein." ! " j ir i ?" '.i lüienn icq nxicg gui uqiz, gieoi c aber auch Belohnungen?" .Schokoladenplätzchen " Er beugte sich dicht zu ihr. Ich meine, wenn ich sehr gut bin?" Schweigen Sie still," sagte sie, während eine Blutwelle ihr weißes Gesicht färbte. Dann wähl' ich mir was. Ja? Nicht wahr? Ich weiß schon ganz was Schönes." Er strich sacht über ihren Spitzenärmel auf der Logenbrüstung. Schweigen Sie doch. Sie unartiger Mensch." wiederholte sie leise, ohne den Arm zurückzuziehen. Als BerndorfZ heimfuhren, stand Milius am Wagen und schloß den Schlag. Er ging dem Davonrollenden nach mit seinen gewundenen Schritten, die an die Fortbewegung einer Schlange mahnten. Auf der Jannowitzer Brücke blieb er stehen. Unter ihm im dunkeln Wasser flimmerten die Reflexe der Gasflammen, über ihm leuchteten in scharfer Klarheit die Sterne. Und der Doctor wunderte sich. Sollt' ich einmal im Leben Glück haben? Ja. welcher Stern regiert denn heut' im Himmel und auf Erden? Oder war's wiederum nur Jrrlichtflackern über dem Sumpf, wo er am tückischsten ist?" Milius hob den Kopf, fest schlug er die Stiefelabsätze auf das Holz der Brücke. Nein! Boden unter den Füßen! Land! Land! endlich Land! " In dem rollenden Wagen sprach zunächst Z.-,iner. Die Wuäer. aäbnte. (Fortsetzung folgt.) Durchgcfallen -. . Von E. Melk. I. Die Fenster der Prüfungssäle waren geschlossen, denn die Sonne brannte in voller Glutb auf das Universität Gebäude herab. Die grellen Strahlen lieyen sich wohl durch die weißen Vorhänge abhalten, aber es war luftlos und drückend in den abgesperrtenRäumen. Die Professoren hatten Mühe, in angemessener Würde der erschlaffenden Temperatur standzuhalten. Der Regierungscommissar mußte immer wieder den Kneifer abreiben, dessen Gläser sich in der Hitze trübten. Auf den ZuHörerbänken saßen nur wenige Stuventen. Kameraden der Unglücklichen, die heut, bei 36 Grad im Schatten, ihre juristischen Kenntnisse darthun, sollten, auch einige blutjunge Füchse, denen die Gefahr dieses Tages noch in weiter Ferne lag und die sich ein Vergnügen daraus machten, andere durchplumpsen" zu sehen. In den beiden Prllfungszimmern saßen am grün überdeckten Tisch je vier Professoren, vor denen die zwei Eandidaten, die an der Reihe waren, nach einander ihr Examen abzulegen hatten. Eben stolperte ein todtblasser Jüngling linkisch aus dem einen Saal in den zweiten, während sich ein auffallend hübscher Mensch, mit einer Verbeugung, der man die militärische Schulung anmerkte, dem ominösen grünen Tische näherte. Ein blonder Riese mit einem lebenslustigen Gesicht, eine echt germanische Reckengestalt, wie ein junger Siegfried, im schwarzen Frack mit weißer Halsbinde. Unwillkürlich lächelten die Herren ihm wohlwollend entgegen. Seine prächtige Erscheinung mußte für ihn einnehmen. ' Nur Professor Brendenauer lächelte nicht. Er lächelte überHaupt nie. Dem Eandidaten war es in dem ersten Prüfungszimmer herzlich schlecht ergangen. Er fühlte, daß er fabelhaftes Glück haben müßte, um sich nun noch herauszubeißen. Aber die liebenswürdigen Mienen der Examinatoren gaben ihm wieder Muth. Es war merkwürdig, wie mit dem wachsenden Selbstvertrauen auch seine Denkkraft wuchs. Mit frischer Stimme konnte er ohne Zögern die Fragen beantworten. Es schien wirklich, als würde er sich über Wasser halten. Der greise Geheimrath von Lenz nickte sogar einmal beifällig. Doch nun kam Professor Brendenauer an die Reihe, der Pandektenlehrer. Er pflegte die jungen Leute, die er prüfen mußte, von vorenherein mit mißtrauischen Blicken zu betrachten, wie ein Untersuchungörichter den muthmaßlichen Verbrecher. Entwickeln Sie mir in Kürze die Lehre von der -parria potestas von der frühesten Zeit bis zur Eodification des Justinin." Hugo Erdtmann stand da mit gluthrothem Gesicht; riß an den Fingerspihen seiner weißen Handschuhe und Jedermann sagt so. Caöcaretö Candy Cathartic, tie wundervollste medizinische Entdeckung des Zeitalter!, angenehm und ersrisehend im Seschmack, wirkt sanft und sicher auf Nieren, Leber und Tingeweibe, tat ganze System reinigend, entfernt Erkältung, kurirt Kopsweh, Fieder, anhaltende Verstopfung und UnVerdaulichkeit. Kaufen und versuchen Sie eine Süachtel von E. d. (5. heute ; 10, 25, und 50 Centö. Verkauft und Heilung gsrantirt von allen potljeken.
wußte nichts. Er erinnerte sich wohl dunkel, daß er die betreffenden Seiten einmal gebüffelt hatte. Aber alles war wie weggelöscht. eine entsetzliche Leere, ein furchtbares Nichts, wie er
.sich auch bisann und den .Tovf zermar- , , , ' V ' ler:e. Professor Brendenauer söoü die Brille in die Höhe vor Entrüstung und icyaute den luncen Mann verächtlich an wie einen schweren B:rbr:ch?r. i Was versteht das römische Nc5)t unter einem Depositum miserabilc" und welche Bestimmungen gelten d.-.?-über?" Die höhnische, verur! heilende Miene, und dieser überlegene Ton rzubtcn dem armen Eandidaten seinen Nest vo Muth. Er fand es eigentlich üöerflüssig. noch mit verzweifelter Anstrcngung in seinem versagenden GdH;! niß zu wühlen. Verloren nar er ja doch. So ließ er denn die schac-en 'lugen unter den Brillengläsern umsonst auf eine Lippenberccgui'g harren, stand schweigend da und ward so klein, so jämmerlich klein vor dem schmächtigen, schmalschultrigen Professor.; klein wie ein dummer, verlegener Schuljunge, trotz seiner Herkulesgestalt und seiner kraft strömenden Jugend. Professor Brendenauer schnaubte; eö war ein Zornlaut, der wie Hohnlach?n klang. Herr Candidat! Ich kann nicht umhin. meiner Verwunderung Ausdruck zu geben über einen jungen Mann, der so schlecht gerüstet, in so mangelhafter Vorbereitung diesen Saal betritt!" Nach diesen niederschmetternden Worten und den vorherigen schlechten Erfahrungen im ersten Sitzungssaale mußte der Geprüfte auf das Endresultat gefaßt sein. Sein Mitcandidat, der todtblasse, linkische Jüngling, war glücklich durchgekommen. Aber Hugo Erdtmann hatte nicht bestanden". II. Nun war es still geworden in dem Universitätsgebäude. Die großen Hörsäle standen leer. Die Scheuerfrauen hielten ihren Einzug in den sonst vor weiblichem Eindringen so ängstlich gehüteten Räumen. Die Studenten waren nach allen Windrichtungen auseinander gestoben, die Herren Professoren genossen ihre Ferien. Sogar Professor Brendenauer hatte sich entschließen müssen, sein Studirzimmer und seine Schrift über die Lehre der Quarta Palcinia", in die er sich während der Sommermonate mit wüthendem Eifer vertieft, zu verlassen. Sein Arzt hatte es ernstlich verlangt. Schauen Sie doch in den Spiegel. Herr Professor! Wie gelb und gaMg Sie aussehen! Sie müssen in frische Luft, sich tüchtig Bewegung machen! Und daß Sie mir die Bücher zu Hause lassen!" Brendenauer .gehorchte aus Angst um seine Gesundheit, aber der Doktor hatte ihn zu harter Entbehrung verurtheilt. Gelangweilt lief er in Berchtesgaben herum, einsam, grimmig, gravitätisch. Bald befragte er den Schrittmesser, bald die Uhr; die Zeit verging ihm so langsam. Und einmal nahm er seinen Regenschirm und stieg auf den Watzmann; ohne Führer. Er wollte umkehren, wenn ihm die Geschichte zu anstrengend vorkam. Mit einem Male zeigte der Berg, der den gelehrten Herrn so freundlich angemuthet hatte, seine Tücken. Eine Nebelwolke flog erst über die Spitze und breitete sich dann über den ganzenFesrücken hin aus. In dieser halben Dämmerung, die für kurzsichtige Augen fast der Finsterniß gleichkam, gerieth der Professor an eine Wegkrüm, mung. Wohin nun? Rechts oder links? Die Zeichen des Alpenvereins, die ihn bisher trefflich geleitet, waren nicht zu erkennen. Er tappte auf's Gerath:wohl weiter nach links. Aber plötzlich wich die Wolke, es ward hell und nun packte ihn das Grausen. Verirrt! Auf einem Kuhweg oder auf einem Ziegensteg war er weiter gegangen. Vor ihm hob sich eine steile, mit spärlichemGrqs bewachsene Steinwand empor, und unter ihm gings scharf abwärts in die Tiefe. Er fa!; nun erst, wie gefährlich die Stelle war. über die er im Halbdunkeln emporge klommen war. Als er zurück wollte, abwärts, mit dem Abgrund vor sich, da faßte ihn ein Schwindel. Er mußte sich niedersetzen auf den nächstbeste.n Stein, so zitterten ihm die Kniee. Das ging entschieden nicht. Aber Sitzenbleiben schien doch auch sehr gewagt. Wenn wieder Nebel einfiel, wenn es dunkel wurde, dann kam er garnicht mehr von der Stelle Also vorwärts! Vorsichtig fing er an. die Wand emporzuklettcrn. Es half nichts, er mußte auf allen Vieren krabbeln, sich mit den Händen an den Grasbüscheln anhalten, denn unter seinen Füßen kollerte das Gestein. Dann aber versperrte ihm ein Felsstück den Weg und ermattet. verzweifelnd blieb er liegen. Und in dieser Lage hörte er über sich das Klirren eines Bergstockes, den Schritt nägelbeschlagener Schuhe. Er stieß einen Hilferuf aus . . . Keine Antwort. Er schrie noch einmal, lauter. . . Erst nach dem dritten kläglichen Laut, den seine mühsam arbeitende Brust hervorbrachte, kam ein helles Halloh ho!", das förmlich widerhallte, zurück. III. Wie ein Hirsch, der über einen BergPfad herabset't, nahte der Netter in rasehen Sprüngen. Es war höchste Zeit. Dem Hilflosen frlahmten die Hände. Todesangst sprach aus seinen Zügen. Aber schon bcuate sich ein frisches, hcij.gerötetes Gesicht über den Felsblock herab und ganz übermüthig klang der Gruß: Guten Nachmittag. Herr Professor!" Brendenauer wäre lieber nicht erkannt worden, wie er so bäuchlings und jammervoll an der Steinwand hing, all seiner Würde entkleidet. Aber es war doch Erlösung, day sich starke Arme ihm entgeaenstrcckten und eine frische Stimme is)M Muth zusprach. Stützen Sie sich nur auf mich! Nun einen großen Schritt, ein Sprung! Ich halte Sie." . . , .
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A renrrable old lady, whose horae U in St. Louis, rclatat: Seine tiine mgo I starten1 to use M'PS:TUBtUlE at the njtj;esrion of my on, who advised me to trythern. I Ulce one Tajkule alter each meal, and can novr lnok forward to raeal-tirne with a pleasure wilich I have not experienced for years. The headaches that constantiy harataed me In the past, and the accumuLttion of ases upon my stomacb, have -'isappeared. and these improvements 1 attribute t Ripans Tabules. For tn re than twelve years I suffered from indieestioa and nervoua dyspepsia. I auffered intemely durinj that time, and spent large sums of money in tne eroployment of St. Louis' nvst pinininent physician., but the relief afTorrled was only temporary. 1 had bek-un to pive up all ihought of ever beinj: prrmanenily cured, but now my oaly regret is that a knowltdge of Ripans Tabules came to roe ao lat in life."
--Der iiüulerstciglich scheinende Felsen war ülerwunden, der junge Riese hatte ihn herübergehoben. Nun putzte Brendenauer seine Brille und schaute den Better genauer an. Ei Sie sind ja ... Ich erinnere mich hm, hm" hüstelte er verlegen. Wie war doch Ihr Name?" Erdtmann. Herr Professor." Ich habe mich ... ein wenig verirrt." Aber gründlich! Da oben geht der Weg!" Er deutete an einer neuen Felswand empor. Dcr.Professor riß entsetzt die Augen auf. Und da kamen Sie in aller Geschwindigkeit herunter?" Oh, ich bin gewohnt an Bergwege. ich habe auch bessere Hilfsmittel!" Er dcutetk auf seineNagelschuhe. auf seinen festen Stock. Es reizte einen Moment seinen Uebermuth, die Worte, die ihm noch peinlich im Ohre klangen, zurückzugeben: Herr Professor, ich muß meiner Verwunderung Ausdruck geben, wie man so schlecht vorbereitet, mit so mangelhafter Ausrüstung'einen Lerg betreten kann." Aber er war viel zu gutmüthig, um die Situation zu einer kleinen Rache auszunützen. Er zog einen starken Strick aus der Tasche, knotete ihn um seinen Lcio und dann um den dürren lörpcr des Professors. Sie erlauben doch, daß ich Sie da heraufziehe?" Es ging vortrefflich. Er sprang einige Schritt? voraus, stemmte die Füße fest in den Boden und wand mit seinen jungen Armen dann das schmächtige Männlein empor, das sich kleinlaut dem Stärkeren anvertraute. Als sie oben standen auf dem rechten Wege und Erdtmann sich den Schweiß von der Stirn trocknete, stammelte Brendenauer: Mein lieber junger Freund, ich bin Ihnen zu Dank verpflichtet und es thut mir leid, daß ich Ihnen vor Kurzem ein so sirenger Richter sein mußte. Aber Sie scheinen in den Bergen hm entschieden besser Bescheid zu wissen als in dem Eorpus juris", Das ist es ja eben, Herr Professor! Ich bin 'mmer so ein Naturfex gewesen. Nun n.ein Vater hatte sich in den Kopf gesetzt, daß ich studiren müsse und I?rade Jus, für das ich nun einmal rar kein Interesse habe. Nach meiner Niederlage aber hat er eingesehen, daß ich zum Gelehrten und Beamten nicht tauge und läßt mich Landwirth werden und übergibt mir sein Gut, da unten in der herrlichen Gegend. O. Sie glauben gar nicht, was Sie mir für einen Gefallen gethan haben.Herr Professor! Jauchzen möcht' ich, daß ich die Gesebücher und die Paragraphen los bin!" Professor Brendenauer schaute den junoen Mann verwundert an. Er begriff diese Sinnesrichtung nicht. Aber sie gingen nun nebeneinander ins Thal zurück. Der junge Kraftmensch dämpfte rücksichtsvoll seine Schritte; er führte den Professor am Arm. als eS dunkel wurde....
-Anzüglich. Gatte: Ich lese eben m der Zeitung, daß die Morgenluft sehv gesund ist." Gattin (streng): aber die Luft um drei Uhr Mot. ans ist et! sicherlich nicht." Devo.. Fürst: Dieses hier ist wohl ein Bleibergwerk?" Hofherr; Gewiß. Durchlaucht! Nur ist' dieses Blei schwarz, sehr leicht brennbar und wird vom Plebs Kohle genannt . Glück Im Hause. 5)äu6licher Fn'ede und Glück werden immer bewahrt werden wenn die Eltcrn die nöthige Vorsicht bei Erkaltung, oder Hals und Zungen Lcidcn dcr Kleinen anwenden. Kinder sind immer geneigt cincErkältnug leicht zu nehmen, Dr. Bull's Husten Sprup jedoch kurirt sie rasch und sicher. "Ich gebrauchte Dr. Bull'6 Husten Syrup sur meinen acht Jahre alten Sobn. Er hatte die Braune und ich versuchte viele Mittel fand jedoch daß Dr.- Vull's Husten Syrup daö beste von allen war." Frau 81. Gcib, 317 Demott Str., West Hos bokcn, ?5. 1, Dr. Bull'6 Lausten Syrkostet nur 25 Ecnts und er ist besser und billiger als wie alle die anderen Mirturcn welcher der 5)ändlcr anpreist. Kaust nur Dr. Bull'6 Husten Eyrup denn ?r ist immer wirksam und gut. Zu haben bei: FHhn D. Gauld. 201 Jndiana Are. 3. 0, rysn, 32ta$U & JkSso CcxA "v-
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