Indiana Tribüne, Volume 21, Number 29, Indianapolis, Marion County, 18 October 1897 — Page 2

TitWITU

Zudiana Tribüne. Ersch:i2? Tazlich und Sonnt jg Z:t tl;Itwe .Tribüne- ksftet durcZ Jen Träge, Gr.t per Woche, tle eonntazSTribüne'S Ztnti per Woche. Seide lufacTKC 15 Sent Im flJCsenil $etVlaxst. Per Poft eußerhalb bei intakt ,:cs!itZt l Vsräu5be,ahluz $ J4U. omi 13 Qüv Vlabam StraZt. Indianapolis, Znd., IS Oktober 1897. Sie NnsflStrahltu. Utr die neue vsn AusseS 4löcfU unsichtbare Stvahlenart liest jeht die erste Veröffentlichung im Ganzen vor und gestattet, noch einige besonder! merklnürdize Eigenschaften dieser Strahlen nachzutragen. Die dnU deckung erscheint danach an sich nicht weniger überraschend all die der Nontgen Strahlen, wenngleich man vorläufig eine praktische Verwerthung noch nicht gefunden hat. CZ wurde schon berichtet, daß die meisten Metalle die Fähigkeit haben, sich in vollständiger Dunkelheit auf eine Photograph! sche Platte selbst zu photographiren; ti wurde auch hervorgehoben, daß daL Metallstück dabei die photographische Platte nicht zu berühren braucht, son dern durch eine Schicht von Celluloid bis zur Dicke von einem Zehntel Zoll von jener getrennt sein kann. Wenn man z. B. ein durchbohrtes Stück Zinn auf die Platte legt, so erhält man ein Aild, das dem durch gewöhnliche Pho tographie desselben Gegenstandei erzeugten gerade entgegengesetzt ist; die Stelle der Platte, die dem in dem Zinkstück enthaltenen Loche entspricht, bleibt nach der Entwickelung derPlatte fall, während das übrige Bild deö Geqenstande dunkel wird. In gleicher Weise wirkte B. ein feine! Netz au! schwarzem Tüll, welches unter der Be Zeichnung schwarzer Pariser Tüllgegenwärtig einen Mode - Artikel Gilbet. Auch dieses Netz gab ein umge kelzrteZ Bild, in dem die Fäden deZ selben sich dunkel und die Zwischenräume sich bell auf der. Platte abbilde Uxi. Die Metalle müssen, um in dieser Weise wirtsam zu sein, eine polirte Oberfläche besitzen, während sie mit ih rer gewöhnlichen grauen und matten Qberfläch? wirkungslos sind. Wie scharf die Photographien polirter Me talle sind.geht darau. hervor, daß man mit großer Schärfe die Spuren de StoffeZ erkennen kann, mittels dessen die Politur erzeugt wurde. Wie eben fall bereits erwähnt wurde, würd: zufällia entdeckt, daß auch gewöhnliche Pillenschachteln auf die Photograph! sche Platte wirken; man muß dazu die gewöhnliche und billige Sorte nehmen, die auZ Siroboappe hergestellt sind, da die besseren PillensÄachteln au? weiem Carton keine Wirkung auf die Platte ausüben. Diese Beobachtung führte wiederum zur Entdeckung der vorzüglichen Einwirkung von Holz, da sich ohne den geringsten Zutritt von Licht mit den feinsten Einzelhe! ten, den Jahresringen u. s. w., so scharf abphotographirte, wie man eS auf dem Wege der gewöhnlichen Phoiographie kaum erzielen kann. Die verblüffendsten Ergebnisse aber er reichte man mit ZeitungSpapier, hier von noch ein besonders interessante? Beispiel. Russell nabm einen ZeitungsauSschnitt, der auf der einen Seite eine Caricatur deS früheren Schatzkanzlers Sir William Harcourt, auf der Rückseite eine Anzeige in großem' Druck auswies. Dieser Ausschnitt wurde so auf die photos,raphisePlatte aelegt. daß die da' Bild aufweisende Seite mit der Platte in Berührung kam. Auf der Platte erschien nach Vollendung zunächst da? Bild deS genannten Politiker? in voller Deutlichkeit, aber in verschiedene Abschnitte zerschnitten durch die Zeilen der Anzeige, die also durch das Papier hindurch auf die photographische Platte gewirkt hat ten. Mancbe Zeitungsblatter zeigten eine solche Wirkung weit schwm5,?v oder gar nicht. waS an einer Verschie denheit der Druckerschwärze liegen muß. Im Anfang brauchten derar tige Photographien eine volle Woche bis zu ihrer Vollendung: es gelang aber, sie in drei bis vier Stunden her zustellen, wenn der Apparat bis auf 50 Grad Celsius erwärmt wurde. Wie sind nun diese wunderbarettThatsachen zu erklären? Russell meint, die ent deckten Erscheinungen könnten entwe der der Verdampfung den betreffenden Substanz oder einer, dem vielgenann ten Schwarzlicht" entsprechenden Kraft ihre Entstehung verdanken. WaS das erstere anbetrifft, so ist ek wohl bekannt, daß die Metalle selbst bei gewöhnlichen Temperaturen in ge ringen Mengen verdunsten: aber ti ist wohl kaum anzunehmen, daß dieser nur in winzigem Maße stattfindende Vorgang genügt, um auf die photogra phische Platte eine so bedeutende Wir fürs auszuüben, namentlich wenn da? Metall noch durch einen fremden Sr per von der photographischen Platte getrennt ist. Cutt durch Spitzbergen. Zum ersten Male ist Cpitzberge vsn dem Engländer Sir WllllamCon way, der auch die Karakoram - ttette des Himalaya erforscht hat, durchquert worden. Seme und seiner Begleiter Beobachtungen auf dieser arktischen Forschungsreise hat er nunmehr vei 's .. ! 1 te-tf . osseniliazl. meinen Mitteilungen zu folge hat er sich von dem Innern de? 3nfel nach Mittbeilunaen solcker Nei senden, die von hohen Punkten an der Küste weit in'S Land hinein geschaut hatten, tmen ganz falschen Begrns ge macht. Keine unabsehbare weiße Flache breitete m vor ibren Auaen Lus, wie iynen oeryeigen roar, i.onoern je weiter sie vordrangen, desto zerklüf teter und unwegsamer wurde der Bo "den unter ihren ffüßen. Im Ganzen bestiegen sie nicht weniger als dreize zum Theil ziemlich hohe Berge. I n. re Ausrüstung mit Nansen'schen (Schilt ten und PonieZ euvieZ sich für daJ Terrain als durchaus unpraktisch, . 11 . 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englische Forschüng'5reisÄid?, Samo jeden Schlitten gewesen sein. An Mühseligkeiten, Beschwerden, Gefahren und Entbehrungen war der Marsch über die Gletschev, Schneefel der und EiSströme.reich genug.aber oft wurden die Engländer dafür durch wunderbare Fernblicke entschädigt, ergreifender alt alle, welche Siv William Conwah je von den Spitzen de? h'och sten europäische unV asiatischen Berge zenossen hatte. Die arktische Herrlichkeit ist ein Ding für sich, seltsamer, wilder und doch nicht weniger großar tig. alt die irgend einer andern Gegend unserer schönen Welt." Der Schnee

vs unvergleichlicher Reinheit, Himmel und Meer von einer Farbenpracht, wie sie sonst nirgend daS Auge und die Seele del Menschen bezaubert. Zie merkwürdige und nicht gerade angenehme Erahrung machten die Forschunginisenden mit der tLt' mosphäre Spitzbergens. Im Gegen ad zu der die Lebenskraft anregenden 'erzluft der lpen hatte sie auf den Körper wie daSGemuth einen rasch ab pannenden und ermattenden Einfluß. Obwohl Sir William Conway und eine Begleiter von Nicht? weniger als chwächlicher Constitution waren, fühl en sie sich meisten schon nach einem kunen Marsche physisch und geistig so ermattet, daß eZ ihnen jedesmal nicht geringe Mühe kostete, sich zum Schreiben oder irgend einer Arbeit an der Lagerstätte aufzuraffen. Und doch war die über die See und Schneefelder zu ihnen herüberwehende Luft von einer Reinheit, die nichts zu wünschen übrig ließ. Auch die Warme derSon nenstrahlen wurde zuweilen unge nüthlich und erschwerte hier und dort, daS VorwärtSksmnxn dadurch, daß sie die GebirgSströme zwischen ihren EiZ ufern stark zum Anschwellen brachte. Thierisches und pflanzliches Leben var im Innern der Insel so gut wie abgestorben. Nur dann und wann be gegneten die englischen Reisenden einigen Rennthreren, selten flog ein einsameS Insekt über ihren Weg. Die Vogelwelt bevölkert fast allein die Küsten. Einmal folgten Conway und seine Genossen der frischen Spur eineZ Wuchses bis zum Gipfel eines etwa 000 ssuß holzen Berges. Im Sassendal, unfern der Küste, umgab ein wahrhafter arktischer Sommergarten mit farbenreicher Vlüthenpracht ihre Zelte. Die Blumen waren für Conway alte Bekannte. Die meisten von ihn:n hatte er schon an den Gletschern und Abhängen der Himalaya BergeZric sen bis zu einer 5)öhe von 17.000 ftun angetroffen. Heimathlich muthete ihn da Wetter aus.Spltzoergen wahrend jener Sommermonate an. Er nennt eö durchaus englisch. Dieselbe sanfte feuchte Luft, dieselbe Unbeständigkeit und Unoerläßlichkeit. dieselb: gelegen! liche Vollkommenheit. In Zukunft werde ich immer der Meinung sein.daß England in klimatischer Hinsicht zu den Polar - Gebieten gebort. Der Polarkreis müßte von Recyt'w?gen durch Dover gezogen werden. Der Gegenfa zwischen dem Londoner und Pariser Wetter ist derselbe, wie der zwischen dem Klima der arktischen und gemäßigten Zone. (?) Unsere Rebel und Wind? geboren zum Vol. unsere grünen Rasenflächen ssnd'fur verfeinerte Spitzbergen - Sumpfe. ttluttg des BttikelS. Eine neue Errungenschaft der Cbi rurgie. welche, wie selten eine seit langer Zeit, in der Aerzte- und Laienwclt Aufsehen crreg! $ai, ist die Heilung det Vuckels. Der Luckil, um den es sich hier handelt, besteht in tir.si Krüm iniing n-tx Knickung der Wirbelsäule nach hinten. Anlaß danl geben in vie len Fällen schon ganz geringfügig'' Verletzungen der Wirbelf ane. durch welche die Kinder zunächst gar nicht oder nur vorübergehend in ihrem Ve finden beeinträchtigt werden, bis im Laufe der Zeit immer deutlicher eine schwere Mißbildung zum Vol schein kommt. Eine plötzliche gewaltsame Beugung der Wirbelsäule infolge eines Stoße, wie er entsteht, wenn die Warterm das Kmd auf den Raaen oder auf die Füße fallen läßt, kann schon einen oder mehrere Wirbelkörper zerquetschen oder ihre Bänder zerren und lockern. Häufig jedoch begünstigt tuberkulöse Entzündung der Wirbelkörper die Vuckelbildung. indem nach Emsqmelzung de? erkrankten Kno chentheile der Rest deS Wirbels die Last des Körpers nicht mehr zu tragen vermag und zusammensinkt. Auch eng lische Krankheit (RhachitiS). weil sie die Verknöcherung stört, oder angeborene allgemeine Schwache der Band und Muskelgruppen, die das Rückgrat gerade halten sollen, können stärkere Krümmungen der Wirbelsäule veran lassen. Die Frage, ob und wie der Buckel zurückzubringen sei, hat die Aerzte von jeher beschäftigt. Schon HippokrateS kannte ein Heilverfahren. Er ließ den Buckligen sich auf den Rücken legen, schob ihm unter seinen Buckel einen leeren Weinschlauch und streckte den Korper kräftig. BlieZ er dann mit einem Schmiedeblasebalg den Svlauch aus, so gelang eS ihm oft malS. den Buckel völlig wegzudrängen . Hl Oewi Nur NachläVigkeit. c?s iic unbeareiilllck daS es neck, Leute gibt welche von NheumatiömuS ge, plagt werden, wenn er so leicht von Salvation Ocl kurirt wird. Daß dicS wirklich so ist wird durch Herrn G. F. Schrader, Picrce, Ncbr., bezeugt, er sagt: "Ich gebrauchte Salvation Oel und ich bin überzeugt daß cö kein bcsseres Lmiment giebt. Ich litt viele Monate an Rheumatismus und konn te keine Linderung bekommen biö ich Salvation Oel gebrauchte. Zwei Flaschen kurirten mich gänzlich und ich befinde mich zctzt so wohl wie ftüher." Salvation Oel sollte in keinem Hause fehlen, eS kostet nur 23 Cents. Wenn Verkäufer einen anderen oder billigeren Artikel empfehlen so gehe nicht darauf ein, Salvation Oel ist das beste von allen Linimenten. Zu haben dn: A. D. vauld, 201 Jndlana Ctec. 2 Di Cca, & Crr3.

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tiztie der neueren Zeit, andere nahmen feste Verbände, Corsets. Aufhäng:n am Kopfe oder monatelangeö Liegen in OipZcürassen und besonderen Maschinen zu Hilse. Ein Verfahren, b:i dem m emem Zuge daS Ruckgrat unter Chlorosormbetäubung gerade gerichtet wird, wendet neuerdings ein franzosischer Chirurg, dalot, a. läßt den Buckligen in Bauchlage zu nächst die Wirbelsäule möglichst gerade streben, indem ein Assistent den Kran Un an Binden am Kopfe und unter f IpUfäU ynnf,rnh fn Zwei i. - r ai w ter kräftig an den Füßen in entgegen--.r-i-i.- m- f i .! . r i . t . !i geieyler ynajiung zieyi. jroei roeiiere Assistenten stützen von unten bal Brustbein und dal Becken: der Opera teur selbst aber legt seme beide Hände von oben unmittelbar auf die höchste Hervorraguna det Buckele und übt dann allmälig einen immer stärke ren Druck aus. oi der hervorragende Theil der Wirbelsäule nachgibt und sich einbiegen läßt. Calot selbst sat, daß er früher eint Gewalt m wandte, die sich fast bit zum äußersten Grade seiner Kräfte steigerte, und er sagt weiter, daß man daS Krachen der Knochen, welches die Lösung zweier WZrbelsäulenabschnitte und daS Gleiten der Wirbel an einander erzeugt, unter der Hand fühlt und zuweilen selbst Hort. NeuerdmgZ verfahrt er indeß, wie er auf dem Congreß zu Moskau mittheilte, etwa! zarter? er druckt nur noch mit einer Kraft von 1630 Kilogramm, verstärtt dafür aber den Zug biö zu 60 Kilogramm. t nach dem Alter, frische Buckel lassen sich dadurch vollständig ausgleichen, bei älteren geht eS nur stufenweise, und eS bedarf alle drei biö vier Monate einer Wiederholung des Verfahrens. Ist der Buckel beseitigt, dann wird ein GipZverband angelegt, der vom Kopfe bis zum Becken reicht und den Körper in der neuen Lage gestreckt erhält. Nach drei b!S vier Monaten wird er durch einen neuen ersetzt, nach weiteren drei bis vier erhält daS Kind ein Corfet und ist. also im Ganzen nach 68 Monaten. nI5 genesen zu betrachten. Calot bat d:cv. über 200 Bucklige auf diese Weise bebandelt, wobei ihm 2 3 P.rocent gestorben sind. DaS Versah rcn ist also nicht ganz ungefährlich. Aber er hat nicht bloö die Behandlung frischer Buckel, die vielleicht erst einige Monate alt sind und deren Streckung, wie jeder Chirurg schon vor Calot wußte, gar keine Schwierigkeiten macht, in die Hand genommen, sondern auch daZ Graderichten bei vier, sechs, acht Jahre alten ausgeübt. Mit der Dauer des Leidens sind natürlich auch die Wiverstände gewachsen, welche beim Zurückdrängcn zu überwinden sind. Ist schon nach Ausheilung der tuberkulösen Entzündung, welche die Knickung der Wirbelsäule herbeiführte, eine kn'öcherne Verschmelzung der einzelnen den Buckel bildenden Wirbel eingetreten, dann ist ein unblutige Zurückbringen nicht mehr möglich; eZ bleibt nicht Andere übrig, als zum Meißel zu greifen. Calot hat bei zwei Buckligen einen Keil aus der hinteren Hälfte de! Buckels herauSgemeißelt.dann die vorn stehengebliebene Knochenbrücke eingebrechen, die Wirbelsäule dadurch in zwei gegen einander bewegliche Hälften zerlegt und endlich diese beiden Hälften so gestellt, daß sie zusammen eine gerade Linie bildeten, und sie durch Äipsverband so gehalten. Die Technik deS Verfahrens er. scheint ziemlich "einfach. Aber die Aerzte, die eS früher nicht wagten, hatten ihre guten Gründe dazu. ES war vor Allem die Furcht, daß daS Rückenmark gequetscht oder durch Bluteraüsse gedrückt werden könnte. und infolge dessen Lähmungen u. s. w. entstehen würden, die ste von solchen gewaltsamen Streckversuchen abhielt. Diese Gefahr ist etwaö überschätzt worden. Allerdings können solche gewalt samen Eingriffe leicht alle entzllndli chen Erscheinungen steigern? da aber die Wirbelsäule durch denGipSverband entlastet und ruhig gestellt wird, so liegt darin zugleich auch daS Heilmittel. früher als Calot hat schon Chi pault nach einem ähnlichen Verfahren mehrere Bucklige mit Erfolg behandelt, so daß diesem Arzte eigentlich die Ehre der ErstlingSschaft gebührt. Nunmehr haben aber auch schon andere bekannte französische Chirurgen, wie P&rn und Le Dantu. es erfolgreich geübt. Auch ein deutscher Chirurg. Dr. E. Lange. Specialarzt für orthopädische Ehirurgie und Privatdocent an der Universi tät München, hat gute Erfolge damit erzielt und eS durch eine praktischere Anordnung deS Verbandes, auf dem hauptsächlich der Erfolg beruht, ve einfacht und verbessert. Dieser Arzt betont, daß eZ zum Gelingen der Operation unbedingt nöthig ist, die Kin der hinterher in Verhältnisse zu bringen, die eine Hebung deS Allgemeinbe finden gewährleisten und die Knochen Neubildung befördern. Calot'S Anstalt liegt am Meere; ein Krankenhaus, aus Nothschild'schen Mitteln . gebaut, ist ihm in Berck zur Verfügung aestellt. Die Kinderheilstätten wären danach der passendste Ort, wo die Operirten sich kräftigen könnten, damit die gegliederte Kette wieder ein fester Stab wird, auf den sich der Körper stützen kann und der bei der geringsten An strengung nicht gleich wieder zerbricht, denn eZ müssen unter Umständen große Knochenlücken durch Knochennarben ! überbrückt werdm. Natürlich wird, , obgleich nach dem Calot'schen Versah ' ren der Buckel heilbar ist. doch nicht Jeder so behandelt werden können. Der Chirurg wird sich oftmals damit be gnllgen, Stellungsverbesserungen im gesunden Theile der Wirbelsäule vorzunehmen und aus einem größeren ek neu kleinen zu machen. I ncstfliil Manörer.umore'le von Karl (laner. . ES war ein heißer Tag gewesen. Besonders für die xten Jäger. Jäger zu sein, hat frcilicu seine großen Vorzüge. Wenn man im schmucken grünen Rock zwischen den dunkelblauen Kameraden der Infanterie ode? den

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hellblauen ver Dragoner m oer aup:. straße deß Städtchens, :n welchem die i i i i ;n fc Ärigaoe geraoe inquariirr "nwandelt, so fallt die außergewöhnliche Uniform doch ganz anders auf; man sumr iill? als eiwa-e,onoeres. . ri 9 aU 4 1aaA man ist ti auch. In einem JägerS 1 Wtf j . , varaiuon ileai eoen ein ganz cigenei Geist. DaS macht der ausgewählte gute Ersatz an Osficieren und Mann schaft. daS macht der vielleicht strengere der uch anregendere Dienst, und daS machen zumeist die stolzen KriegSerinerungen der Jäger. Dafür wird man auch hier und da besonders verwendet un ß. B. im Manöver einer Cavalle rie Division zugetheilt. Das aber hat. wie man so sagt, den Teufel. S waren heute die xten Jager lslossal angestrengt worden. Die bra ven Srünröcke liefen nämlich nur auf je zwei Beinen und sollten doch mit den W'ltrfüßigen Dragonern und Husaren Schritt halten. Durfte man sicj wunder, daß Officiere und Mannschaften bei der SW st nach dem heutigen ErpSmanover sehr ermüdet tm Schatten ei nei kleinen Buchenwaldes lagen und ; still warteten, waS ihnen nach der Kri- j tik noch blühen werde. Bei den Herren ' der zweiten und dritten Compagnie j rasteten einige Lieutenant: der ten ! 1-7- ' " " i Dragoner. Deren Schwadron war beauftragt, mit den beiden Jägercompagnien noch eine Vorpostenstellung zu beziehen und d:e gegnerische Stellung genau zu re -oanoirirn. Dnn ,rit di,rft?n di,l Abtheilungen den übrigen Truppen in'S Quartier nachfolgen. Damit . sollten die Manöver .innerhalb der' CorpS enden. Der morgige Tag war als Sonntag ein allgemeiner Rasttag. ' und übermorgen hatten die Manöver eine! Corps gegen da andere zu beginnen. j ,.?k. i) Um froh, va der ummel im Allgemeinen heute vorbei ist. Die j Tcheinvorposten, welche wir noch beziehen müssen, werden unS nicht lange aufhalten, und dann beginnt für mich sozusagen ein Slanzabend. zu dem ich ms m , mm m die Herrn sreunyua)t einlade. Eine besondere sympathische Stim me war eö nicht, nämlich die des Freilzerrn von ttastik. welcher soeben gesorocken batte. I WaS haben Sie denn vor, Herr von ttastik?- frug einer der Jägerofficiere den Dragoner. Möchten da? wohl wissen. Herr Kamerad?" I Natürlich, wenn Sie unS dazu einladen." . ! Richtig, richtig. Da haben Sie Recht. Gedenke nämlich mich heute .bend zu verloben." I Wa, Sie wollen sich verloben! Jetzt im Manöver!" s Sewiß. Habe da? Bummelleben satt. Da ich fa Dank dem Bienen fleiß meines Herrn PapaZ gar nicht nach Geld und Gut zu fragen brauche. lieh ich die schönsten Mädchen, welche im vergangenen Winter unsere Bälle schmückten, vor meinem Innern Revue passiren und sagte mir. die allerschonste ist gerade gut genug für mich. Daraushin entsczled ich Mich für Agathe von ffarrnherm. die Tochter de, GutSbe-' Mrö von Farrnhelm, wo heute unser DivisionSstab m Quartier liegt. Seme Worte brachten große Bewegung in den KreiZ der Officiere. Sie

kannten da, izone 'caocyen moy . uny u ihm mittheilst, wie jener offen von .' man wußte allgemein nur zu gut, daß ; seinen Schulden sprach, stellst, ihm vor, '? ; der Vater verschuldet war. und Agathe ' unwürdig eö wäre, darauin seine d:e nothige Kaution zu einer OfficierS- einzige Tochter so zu verschachern, sagst ! ehe nicht besaß. Daher regte sich m wir alle einen solchen Schritt ! mancher Dragoner, und Jagerlleute-, reIbft teruHhetlen roütden u. s. w.u.antL - Brust ein gewisser Neid denn ann bringst Du ihm bei, daß ihr ja eigentlich gönnte Niemand dem vlasir n ß1f rrhi wr

-- , . , - , j TU" -tf ten Baron Kastik em solches Gluck. juem wa, ronnie man maazeni can wang oen Aergcr nieoer un p' , ?; r jC i - w. cTn w.. mxi wünschte den Dragoner zwar nicht in sehr herzlicher, aber doch in sormvoller Art. Nur ein älterer Jägerpremierlieutenant sprach lange kein Wort. Er war todtenbleich unV starrte mit einem Blick de, wahrsten Entsetzen? den Dragoner- ' lieutenant an. In der entstandenen ; Aufregung bemerkte aber Niemand den i Schrecken de, Jägers, und bis sich die ' allgemeine Bewegung etwa, legte. . hatte sich Premierlieutenant Woltar ! wieder vollständig in der Gewalt. Mit ernster und ruhiger, aber in ' nicht, auffälliger Stimme fragte er. l, eine kleine Ruhepause eingetreten wr: Haben Sie denn schon daS Jawort von Fräulein von Farrnheim erhalten, Herr Kamerad? Direct eigentlich nicht. Über indirect." Da, kling so sehr mysteriö,, Herr von Kastik. Wäre e, indi,cret zu fra. gen, wie Sie da, meinen?" Keineswegs, Herr Woltar. Sie wissen ja alle, daß dem alten Baron von Farrnheim die Wucherer drohten, ihn zu ruiniren. Nun habe ich ihm vor drei Wochen vorgeschlagen, sein Gut abzukaufen. Er ginc darauf ein, al, ich ihm einen unverhaltnißmäßig hohen Prei, bot. Nun .erklärte ich ihm meine Absicht auf seine Tochter und bat ihn. in meinem Sinne bei ihr iu wirken. Er äußerte, er müsse sehr Behutsam sein, weil ffräulein Agathe einen sehr selbstständigen Eharakte, habe. Unterdessen tauschten .wir di, Kaulö- und Verkaufsdocumente au,, und gestern erhielt ich einen Brief de, alten Baron?, daß seine Tochter erklärt habe, sie sei einer Ehe mit einem Officier durchau, nicht abgeneigt. Obwohl mein Name noch nicht genannt wurde, bin ick dock meiner Sacke Ncker. Fräulein Agathe weiß nämlich noch' keine Silbe von dem Verkauf deS väter-i Zichen GuteS. Nun schrieb ich den, Baron, daß ich beute Abend 6 Ubr in Farrnheim eintreffe. Dann erfährt daS Fräulein, daß ich der neue Herr des Schlosses und Gutes bin. Sie wird erschrecken, weil sie sehr an ihrer Heimath hängt. Hierauf lege ich ihr Herz, Hand, Schloß, Gut und die paar Millionen, die mir Papa zu hinterlassen beliebte, zu Füßen und wir feiern daS VerlobungSfest. DaS ist die Kriegslist" - .Also ein Ueberfall" Ja, wenn Sie e, so ner.nen wollen. Mer em Ueberfall, bei dem der AnGeifc? nicht raubt, sondern ur bringt

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$ßck überschüttet." 1 ' Der Jägerosfieier hatte schon eine f(tfc Entgegnung auf der Zunge, als mmando A die Gewehre" er.! damit im Nu jede weitere ' r Unterhaltung abgeschnitten .war. Ebenso rief das Signal Fertig zum Aufsiken" die Dragonerofficiere zu ihrer Schwadron. Die für die Vorposten bestimmten Abtheilungen mußten noch etwa eine Stunde marschiren. Man entfernte ftch dadurch immer mehr von dem rückwärtS liegenden Schloß und Dorf Farrnheim. Während des Marsches trat Lieutenant Schort zu seinem mit gesenkten Kopf wie geistesabwesend dahinschreitenden Freund Woltar, hängte einfach seinen Arm in den deS Premierlieutenantsein, und begann: Lieber Freund! Vor Allem Kopf in die Höh! Zum Trübsalblasen hast Du keine Zeit. Wir müssen überlegen, i,al in tbun ist." Ach habe uch schon alles Mögliche erry . t er otoaatu uaic niajr oa ornrnanoo Zum Aufbruch so plötzlich gekommen, statte lchdem arroganten Gecken eine W Beleidigung an den Kops gewor. W. dab.er mich hatte fordern müssen. Dann würde eS meine Sorge gewesen sein, daß nur ein Bewerber um Agathenl Hand übrig geblieben wäre." Jawohl, alter Hitzkopf! Und Du warst dann auf em Jahr m die Feftuna marsckiirt. bättest vielleicht Dei nen Abschied nehmen müssen, denn bei der heutigen Strömung gegen daS Duell wäre daS in einem solchen Fall gar nicht undenkbar, und dann hättet Ihr Euch erst recht nicht gekriegt." Aber was soll ich denn machen?" Jch habe meinen Plan bereit. Aber gestehe mit zuerst offen: ist denn zwi As CVk 1. fW "tf f . C iä icyen uaz eloen ues m uronungr Wie Du eS nimmst. W:r find als Kinder mit einander aufgewachsen, wir lieben einander eigentlich naturgemäb von jeher', und Agathe weiß, daß ich officiell um sie erst anhalten wollte, wenn ich Hauptmann brn. Sie roenj auch genau, daß uns selbst dann noch ' viele Entbehrungen bevorstehen. Auch ibren Vater glaubte ich mit all' dem einverstanden, obwohl noch nie DirecteS über diese meine und Agathens Ab sichten gesprochen wurde. Also formell gebunden ist sie nicht. Aber ich sah unsereVerbindung eigentlich als selbstverständlich an. Freilich, der alte Varon hat ganz freie Hand. Darum könnte ich.eS ihm nicht einmal fo sehr verargen, wenn er nach dem reichen Gimpel langen wollte, wenn Agathe und ich unS nicht rühren." Gut, Woltar. Nun bin ich klar. Jetzt heißt eS: Kriegslist gegmKriegZlist. Höre meinen Plan. Nach dem Aufstellen der Vorposten beichtest Du dem Hauptmann offen und ehrlich und bittest sofort umUrlaub für den Ab:nd nd für den morgigen Tag. Dann adelst Du so schnell Du kannst nach , Farrnheim. Um 5 Uhr kannst Du dort sein. In zwei biö drei Stunden fcitt n m;t Deiner ylaatbe und dein . o im nien. Rücksicht giebt eZ inc. hörst Du. Woltar! Keine Spur ; , mücksickt! Du ermblst. wie tactloö der ekelhafte Kerl von einem Kastik hier! nommirt hat. bringst den alten! ffarrnheim dadurch in Harnisch, dab ' 1VW t' I v v ..y . - zft ist, heirathen könntet, daß er zu . ch ziehen muß und Anderes mehr. Kurz, biö Abends die Gäste ko i kw 1 kommen. hast Du Alles in'S Reine gebracht, und beim Fest selbst wird Eure Verlobung öffentlich verkündet. Ich aber übernehme es. Dir die Bahn frei zu halten. Ich nehme den Kastik auf mich und garantire Dir, daß er vor AbendZ 9 Uhr nicht auf der Bildsläche erscheint. Ich selbst komme auch erst um 1 Uhr." WaZ hast Du denn vor?" Geht Dich nifcht an. Schnuteken. Kriegslist gegen Kriegslist. Willst Du thun, was ich Dir vorgeschlagen?" Und ob ich es will! Handelt es sich doch um mein größtes Glück." Gut. also auf Wiedersehen heute Abend! Ich verlange jetzt auf eine Stunde Urlaub und radle fort." Wohin denn?" Zum Feind! Adieu!" Damit lief! er vor an die Spitze der Compagnie und sprach länger mit dem als VorPostencommandeur bestimmten Major, der zugleich sein Onkel war. Dann liek er sich eir.eS der mitgefübrten Dienstfahrräder geben' und radelte schnell wie der Wind davon. Nach etwa einer Stunde waren die Jäger und Dragoner in ihrem VorPostengelände angekommen. Kaum, daß sie standen, und noch ehe die Officiere zu einer allgemeinen Instruktion zusammengerufen waren, sauste Lieutenant Schort auf seinem Rade daher. Er hatte zwar einen purpurrothen Kopf, allein kein Mensch sah dem strammen Officier an, daß er in der t Gluthhitze deS SeptembernachmittagS in kaum 70 Minuten über 22 Kilome ter zurückgelegt, und noch dazu mit ei nem bei den gegnerischen Füsilieren ste henden Freund gesprochen hatte. Jetzt rief eö: Die Herren Offi ciere." Der Major gab den gleich darauf i um ihn versammelten Herren die In-! siruction über daS Beziehen der Vorpolen. 3m (scyiuh bemerkte er:z E, kommt viel darauf an, daß wir noch heute die Ausdehnung des rechten feindlichen Flügels auskundschaften. Ich will daher eine gemischtePatrouille dorthin entsenden. Lieutenant Schort und zwei Jäger, alle drei auf Fahrrä-1 dern. und Lieutenant von Kastik mit zwei Dragonern reifen resp, fahren nach Labdorf, dringen im Perzawald bis auf die Höhen von Auflach vor und suchen von dort Einsicht in die feindliche Stellung zu erlangen. Wer ist im Rana der ältere von den beiden Herrm? . Ich, Her? Tldot." antwortete

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()rzkugt zu viel tfur, jo übernimmt Schort das Commando. Die Herren können gleich abgehen." Qbne auf die beiden Officiere noch Rücksicht zu nehmen, sprach der Major . weiter über dienstliche Verhältnisse.' astlk konnte daher nicht bitten, emen anderen Dragonerofficier zu entsenden, und Schort rief nell seine Jäger, setzte sich aus's Rad und fuhr an. Nun mußten Kastik und seine Dragoner eilends nachreiten. ES war ziemlich weit nach Labdorf. Eine am Rad Schort's vorzunehmende angebliche Reparatur hielt auch auf und schließlich kam die gemischte Patrouille erst gegen fünf Uhr im Perzawalde an. Kastik räsonnirte gehörig über die verdammte Patrouille. Aber Schort tröstete ihn: Wir wollen schnell die Höhen ersteigen und uns iurz umschauen. Dann sind wir in einer Stunde zurück, und Sie können spätestens 6z Uhr in Farrnheim sein. Ihre Stute bält ja aus." Jetzt standen sie an den mitVLschen bedeckten Höhen. Nun befabl Lieutenant Schort: Halt!, Absteigen. Sie Herr von Kastik, ersuche ich ebenfalls abzusitzen, jene Höhe dort zu erklettern und sich in der Richtung gegen Markweg umzusehen. Ich klettere hier hinauf und recognoscire gegen Eiling. In zehn Minuten bei den Pferden und Rädern wieder sammeln. Pferde und Fahrräder nach rückwärts wenden, damit wir keine Zeit verlieren." Beide Officiere kletterten nun auf die ziemlich steilen Höhen. Es vergingen keine drei Minuten, da ertönt: rechts, wo Kastik hinaufgestiegen war, ein lautes .Hurrah" und es fielen einige Schüsse. Fast gleichzeitig erschien Schort wieder bei den Pferden und Rädern und commandirte: Zu rück, so schnell Ihr könnt, damit wir nicht auch gefangm werden, wie der Lieutenant von Kastik." Herr Lieutenant, soll ich nicht " DaS Maul sollen Sie halten, Dragoner. Nehmen Sie das Pferd deS Lieutenant an die Hand und galoppiren Sie zurück." Der Dragoner gehorchte natürlich und lachte die Stute Kastik'ö an der Hand führend, mit den anderen Dragonern voraus, die radfahrenden Iäger folgten nach. In etwa dreiviertel Stunden hatte man die zehn Kilometer zu den eigenen Vorpost w 'gelegt. Unterdessen wurde Li.:'" r.-m Kastik von dem Premier '..'i!ic:ii Weber deS feindlichen Fufu' Regiment und dessenLeutcn festgehalten und trotz seines Remonstrirens zum Vorpostengroö geführt. Dort mußte er schriftlich bestätigen, daß er gefangen genommen worden war. Dann durfte er wieder zurückkehren. Er fand aber von seinem Pferde und von den Dragonern nicht eine Spur. Nach Auflach gehen und dort einen Wagen nehmen konnte er nicht, denn in diesem Dorfe lagen feindliche Ulanen, vielleicht sogar ein Brigadestab. Da blieb nichts übrig, als fluchend auf der staubigen Chaussee die zehn Kilometer zu Fuß zurückzuwandern. Wüthend kam er gegen 8 Uhr Abends im Biwack seiner Schwadron an. Diese war aber ebenso wie die Jäger schon in'S Quartier nach Farrn heim abmarschirt. Nun mußte cr noch fast eine Stunde weiter wandern. Dann kleidete er sich in seinem Quartier um und eilte in's Schloß. Er kam gerade recht, als schallende HochZ den festlich erleuchteten Speisesaal durchbrausten und die Jägermusik einen schmetternden Tusch blies. WaL ist denn los?" fruq er ziemlich bestürzt den Diener, der ihm geöffnet hatte. Unser gnädiger Herr hat soeben die Verlobung der Baronesse Agathe mit dem Jägerpremierlieutenant Woltar verkündet, Herr Lieutenant." Mit dem Jägerpremier ah. ah, ich verstehe." Darauf machte er kurz Kehrt, sprach kein Wort mehr und verließ schnell daö Schloß, ehe ihn Jeinand auZ dem Festsaal bemerken konnte. Da drinnen aber ging'S lustig zu. Die anwesenden Jägerofficiere und ebenso ihre Kameraden von der Caval lerie gratulirten der. neuverlobten Paar so herzlich, wie lten, denn Jedermann freute sick über daS Glück Woltar'S und gönnte dem renommistischen Baron Kastik den Korb. AlS einer der Herren nack Letzterem frug, antwortete Lieutenant Schort: Er fiel, wie es scheint, in einen feindlichen Hinterhalt, denn er gerieth bei Auflach in die Gefangenschaft der elften Füsiliere. Vielleicht genirt er sich deshalb zu kommen." Damit sprach man nicht mehr von ihm. Als später einmal Woltar und Schort einen Augcnblick allein beisammen standen, meinte letzterer lustig: Na, Freundchen, unsere Kriegslist hat doch geholfen!" Sie hat mich zum glücklichsten Sterblichen gemacht und mich Dir zu stetem Dank verpflichtet." Braucht eö nicht, Freund. Ein andermal stehst Du mir bei." Sosolles sein.." Damit gaben!

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l:e stch die Hände. Und dann eilte Woltar wieder zu seine? schönen KiUt

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Zöge fahren wie folgt : Ncch j ,cv,i"j, echr,ltt ?lev,z,nd I I ! New ?k ... 415 I 10! .. ! M (iournbul... 4 s 20 l z.', 8s. 40!6 ?p "I" d . 20 .... 25 Gre,nd r,.. 4 ir 7 30 10 w 2 45 5 3 ' stiO ktn tnnatt.. 415 T.( 10 50 2 45 10 32? il c Utnrinnul.. 3 45 PoitlolIl.. M45 "4 '5 .... 2 45 ! TUnrin TS01U? : ll?s Odi l T f 1 4t l! 20 Cmpt T 25 11 45. Ml l.v 'i k li T25 11 45 . . U üfare te... i2C5 noni $ ro 1 15 cca. .. li05 11 n , kv ... ! IDcItfl... 6 ili .... 11 15 4:0 yin iitöc. 6S5 11 IS j M ncieunb j nuio aup.. Ml 10 35 4 k r,ih t tbti rt tlzlich

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Eisenbahn -Tabelle

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