Indiana Tribüne, Volume 21, Number 27, Indianapolis, Marion County, 16 October 1897 — Page 3
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10. 15 50 ! d;c cmachtq. Dr. I. Wühler, 120 Sfi UcSnrty Sir. M$sUrr.ae : 8 l ä Uhr Vcrm. ; 2 H5 3 9 sam.; 8 UZ 9 Uhr RbendS. Telephon 1446. 'rrtaunten: S.vtJitca tivlx S3orml!tafil. C. C. EVEiiT, Deutscher Zahn - Arzt. Ho. 8J Nord Ptnüszlvi-ia Ctt. So! tSirt (Ulf SBunlJ or.jtwor.tt. WALTE II FRAXZ, Zahn-Arzt, No. 90X Ost Market Straße. Cossin Block. Zimmer 43. Offlc.CtUk:dkn: 9bi.1Z Dm. lMJ5Em., 7 619 Uhr Tbtnd. Sonntag, von ll Uhr Brn. bi, 2 Uhr m Notiz ! Während der Monate Znni, Juli, August und September werd.n die ürncistuirtien d Indianapolis Gas Co. No. 58 Cüd Pennsylvania Str., von 8 Morgens bis 5 Uhr Nachmittags sein, aulgtnommen am 8. , 9. , 10.. N. und 12. leitn M?natt. na ft, von 8 Uhr Morgen bi 0 Uhr Nachmittag ((in erdt. ins Anordnung deS P,äfidknten, W. icrltc, Deutscher - Vnchbinvev. 403 Süd East. Ecke McCarty str. Up Stairs. tittr Oetl Ptgfiznk, 7 ?kd kl'.adama 'rak" tarnt nnnj" 7" Atfoäpii JFrcjr, OM rrctxtom Kiftht.l "Solary Public, Translator, Correspondcnt etc. No. 106 Elisabeth Stret. Take Blake St. Cr HERMANN LINKE, 15 Cst outh Straße. Deutscher Messerschmied, Nasttmefser. Sckeeren und alle Artcn Schneiden.strummte fabriz'lt und geschliffen. Ripans tabules re intended for childrcn, hdics and all who preser a rnedier disguiwd as con scctloncry. Thcy imay" now be lud (put p in Tb Boxes, scventyrtwt in a box), pricc, twentyJJIve Cents er sivefcoxes (or one collar Any crugisl vnll gctthcia 7s u you instst, ana they nuy uways be f-1 ebtamed ty rewitting the pricc to ' rs v 'j-. S ine Hipans Chenycar.,-. m tljLM:n i M SO YCARS' EXPERIKNCC. v. V TRADK MARKS a, .uV DI8IOM1, C0PYR1CHT8 Ao. Anron Mndln aktch ad daacriptlon nsay tuickly aCrtavin, fr, wbtbr a inrcntlon 1 (robabl7 patcntatM. Comrnauleatlona atrtctly eosfldentl&l. Oldttt acancy foraveuring ptnti la Amtnct. We bare a Wattiingtoa Office. Patent taken throua Hu&n A Co. reoetr pacuü noUo lo th SCIEIITIFIO AMERICAN, bcaatlfoIlT Ulastratcd. larxMt elrcnlatlon of IDT cient-lnc Journal, wackly, Urmi M.UU a Tar j tLMstx montba. gpaclmea coplet and liajto hoOK. OH FaTiXT eut fr. Addru MUNN & CO., S61 Drtadvar, If w Yrku Webster's iliiternational Idlionary Invafuabk In thg Home. School. and Office. Athorough revUlon ol the UnabHUjed, tbe purposc cl hich haa been not diaplay nor the Provision ol material for boastful nd ihowy adTcrtücment. but th due, judiciom. scholarly, tborough periectng ol a worlt which in all th ilaze ol jrowih haa obtaincd In all equal degree th faror and cocdcnc, of icbolsm and oi the g;eneral public - v- Tn One ureat stmitamra ft Authority. t writM nn. D. J. Brrwur, "WEBSTEItS INTEHiCOTNAI QbT THE BEST. t7"Senl for ipdmea pa? t Dxncar G.1C. MERRIAM CO.. Publishert, DflUJiualALi .Hl . sZe ? BtBM for Seunlf cl tbe Works of Lazeoe FUU, FIELDFLOWERS Cl t Qlzese 11:13 lUcssctnt Sm tRlr The tnastbtautifnl Art Producllon of tbe eea tury. "A amall baacb es th aaoat fratraat af laa wui gstbered kram tbe braad acraa f Eufeaa FUld'a Farm 0f Lot, contains a eiecucn oi me no Leautiful of theooems of Euecn Field. Handomelr lllustrated by thirty-five of the world' jeatest artists as their contributlon to the Monument Fund Bat for th oot!a eoatrtbotleaa tb ernt rtlata thla beek coald Bt bara beca aaoofac tarad t,r Z?.. rorsale at boot atore. or aent reoaid on reiot csil.io. The lore offerlngto ttaeChild Poet Laureate. cublished by the Conv mitte e toereate a fund to build the Monument and to care for the famjly of the belored poet. Innen FieU ilonoment Soarealr Foad. Uaxt SUaet. CUtrC3.
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APOTHtKEM M WNMIM Eine Studentenehe Rcmzn von Luise Westkirch. (Fortsetzung.) Zur Arthurs Verwunderung an! wortete der Doctor nicht. Er saß vornäbergeöeugt, das grüngewordeneGesicht aus dem magerenHals weit vorgestreckt, die schmalen Augen geweitet in einem Entsetzen, als ruhte ihr Blick aus einem Gesbenst. Arthur folgte der Nichtung dieser Augen. Er sah eine im Aufbruch begriffene Gesellschaft. Die Falten eines Frauenrockes glitten eben um die Zugthu?; ein paar Herren folgten. Was haben Sie denn? Wer war das?" fragte er seinen Gefährten. Milius schrak auf. War ja woh! war! Ist nicht, ist nicht mehr Kellner, ein Glas Glühwein!Sie srhcn gar nicht gut aus, Doctor." Kennen Sie den Volksausdruck: der Tod läuft über das Grab. Ich habe das Gefühl, als wär er eben über mein Grab gegangen." Er strich sich mit der Hand über die Stirn und fuhr mit gewaltsamer Lustigkeit fort: Das ist übrigens gar nicht das Schlimme, dasj Menschen und Dinge sterben. Das Schlimmste ist, daß sie nicht sterben, nicht sterben können, in Ewigkeit nicht. Gerade als ob Sie einen Pagoden antippen. Nach Stunden zittert noch sein dummer, dicker Kopf und kann nicht zur Nuhe kommen. So zittert jede Dummheit, die Sie gemacht, sedes alberne Wort, da? Sie gesprochen haben, fröhlich Ihr ganzes Leben lang nach, stört Ihre Pläne oder reizt Sie wenig stens, reizt Sie bis zur Verrücktheit! Mir ist nicht gut heut Abend. Sie merken's schon. Das verdammte Berliner Elima! Ich vertrag'S nicht mehr. Und doch komm' ich Narr pünktlich immer wieder in das gottverdammte Sodom zurück, 's ist wie ein Verierwinkel in einem Irrgarten. Noch ein Glas Glühwein! Um von ganz etwas anderem zu reden Kennen Sie eine Familie Verndorf? Melchior Berndorf, ehemalige Nachbarn Ihrer Eltern gm Schlachtensee?" Ja. Warum fragen Sie?" Die Tochter ist mir aufgefallen km Lessingtheater oder richtiger gesagt. ; ihre Brillanten. Es blitzen da in den Logen genug echte und unechte Steine. Aber das Fräulein schlug seine Mitschwestern um die Länqe von mindestens zehntausend Mark." Ihre Brillanten waren jedenfalls echt." Also großer Reichthum?" Sündhaft. Nehmen Sie das buchstäblich. Wenn die Seelen all derjenigen. die der alteStraßenräuber ruinirt hat, zu ihm wollten spuken kommen, dann hätte er die Stube voll. Aber sie scheinen sich nicht für ihn ?m interessiren. Es geht ihm gut." Der Doctor lachte schrill, unbändig. Sehen Sie! Sehen Sie! Das ist die aepriesene Nemesis, die ausgleichende Gerechtigkeit, von Ut die blonden Seelen schwärmen! Kommen Sie! Gehen wir noch zu Kroll. Ich möchte lachen! lachen " Arthur stand zögernd auf. Von Rechts wegen müßt' ich heim." Heim?" 's ist der Jahrestag unserer Hochzeit." Ach so! Großer Wäschetag fürs qanze Jahr. Muth also! Ich bete für Sie." Nein," sagte Arthur entschlossen, ich komme mit Ihnen." Martha hatte an diesem Abend ihre Schneidermädchen früher entlassen, ihre gute Stube besonders nett aufgekramt, sich selbst in Sonntagsstaat geworfen. Er würde kommen. Er mußte ja kommen heut, heut! Schieden sie wirklich nur dreihundertfünfundsechzig Tage von jenem Tag voll heiligerHoffnung. voll strahlenden, nie geahnten Glückes? Das Heute glich seinem äl teren Bruder so wenig wie ein Novemberabend einem Maimorgen. Wie würde der nächsteJahrestag sein? Wieder um dreihundertfünfundsechzig Stufen ferner vom Glück und Achtung und Vertrauen? Nein! Das dürfte nicht geschehen! Fest stand ihr Glaube , a W a V V Fl varan, vag oer 'cenicu cq ieiou ,ein Schicksal schmiedet. Sie würde mit ihm reden. Sorgfältig hatte ste sich jedes Wort überlegt. Nicht kränken, nicht verletzen, ruhig fragen wollte sie ihn, warum sein Blick jetzt oft so kühl an ihr voruberglltt, warum seine Hand nicht mehr so warm die ihrige faßte. Und hatte sie gefehlt, so wollte sie sich andern. Er, er mußte sich auch ändern, sich aufraffen. Sie durften nicht widerstandslos ihr Glück, ihre Liebe in alle Winde treiben lassen. Wenn sie es ihm heut sagte, heut, wo all die lieben, su ßen Worte aus dem Grab ihrer Vergessenheit aufstanden, die er vor zwölf Monaten mit ib" getauscht hatte, dann mußte sie sein i'trz rühren. Sie saß und wartete vor dem ge deckten Tisch. Die Magd hatte sie ausgehen lassen. Kein Ohr sollte von un gefahr hören, was sie sich heut zu sagen hatten. Aber die Zeit wurde ihr lang, das Pochen ihres Herzenö steigerte sich bis zur Unerträalichkeit. Sie hatte nicht arbeiten wollen, da er die Frohn. arbeit nicht liebte. Nun griff sie doch zu einem Nähzeug; eifriger und eifriger stichelte sie. Da. der Schritt eines Mannes auf der Treppe, der Zug der Klingel. Im Schein der Flurlame stand der Post
sekretär bor N)t. seit MoNlltlN Palllas Mann. Sie sahen sich nicht häufig. Die Herrenlaune, die Arthur ein paar Festabende lang Gefallen an dem Umgangskreis seiner Frau hatte finden lassen, war längst verflogen. Ich komme spat,- sagte Waltersdort". Sie wissen, mein Dienst" Er fcnt ibr einen kleinen Blumenstrauß. Meine liebe Frau von Lörsch!" Er faßte ihre Hand, er zerdrückte sie fast. Meine liebe Frau von Lörsch! Meine liebe, gute Frau von Lörsch!" Sie sind sehr freundlich. Herr Sekretär," murmelte sie in unbestimm ter Angst. Bitte, treten Sie ein. Wir dürfen meinen Mann jeden Augenblick erwarten." Herr von Lörsch wird nicht kommen," sagte Waltersdorf wenigstens nicht fo bald. Ich aber möchte Sie allein sprechen." Um Gottes willen, doch kein Unglück!" Nein. Oder doch nur daS gewöhnliche, wie man's nehmen will. Er ist bei Kroll." Waltersdorf trat in die Stube, setzte sich auf einen der rothen Sessel, dr unter der Last seines in der Ehe noch blühender aufgegangenen Körpers knackte, und sah auf seine Stiefel.
Ich will gerade heraus reden. Ich wär' heut Abend nicht zu Ihnen gekommen, nicht ungebeten. Aber wir, feierten Ihnen zu Ehren, mein Paulin-' chen that's nicht anders. Gut, sag' ich, ' gehn wir zu Kroll. Da seh ich denHerrn Baron am Eingang in lustiger Gesellschaft. Kurz, ich sag' zu Paulin-: chen: jetzt geh' ich zu deiner Freundin.' Nämlich, Frau von Lorsch, das geht so nicht weiter." Ihre Hand zitterte, während sie den kleinen Strauß in eine Vase stellte. Sie sprach nicht, sie fühlte, sie würde aufschluchzen beim ersten Laut. Er fuhr fort: Jeder vernünftige Mensch konnte ja voraussehen, daß es bei Ihrer Heirath erst einige Knüffe und Püffe feen würde, ehe Sie und der Varon in Tritt miteinander kamen. Sie beide sind doch sozusagen von zwei ganz verschiedenen Menschenrassen. Und die adligen Herrn lieber Himmel, was Treuherziges, Gewinnendes haben sie ja allesammt an sich, ist aber nur ein Ueberzug. beileibe nicht die Haut, wie bei Unsereinem. Wo einer sie etwa bei der Leutseligkeit und Menschenfreundlichkeit packen will, hei! Hat er'das glatte Fett in der Hand und der Kerl ist Gott weiß wo. Hab' ich nicht recht?" Martha schwieg. Sie wartete. Der Mann soll der Erwerber sein. Frau von Lörsch. der Ernährer, das Haupt der Familie. Daraus ist unser Staat und unsere Gesellschaft zugeschnitten und eingerichtet, und so ist's in der Ordnung. Ihr Mann erwirbt nichts, er bringt Ihr Vermögen durch. Und was noch schlimmer ist. er wird zum Lumpen in der Gesellschaft, in der er verkehrt." Jetzt glaubte Martha zu begreifen. und wie ein Messer fuhr es ihr durchs Herz. Gesellschaft? Gesellschaft von Mädchen?!" Wie einen Schrei stieß sie es hervor. Nee doch." sagte der Po tsekretär. Wer spricht denn von Mädchen?" Sie packte seine Hände. Wie Feuerflammen loderten ihre schwarzen Augen ihn an. Sie wissen, was er treibt! Sagen Sie mir die Wahrheit! Um Gottes Barmherzigkeit willen! Sag:n Sie mir auch das Letztere! Er betrugt mich?" Nee doch!" Der phlegmati che Postmensch schüttelte bei Kopf in scheuer Verwunderung. Wie die draufging! Gemüthlich war diese Eifersucht schon nicht. Er dankte seinem Schöpfer, daß der ihm gnädig ein sanftere Frau verliehen hatte. Wirklich! Wahrhaftig. Frau von Lörsch! . Da regen Sie sich unnöthig auf. Von einer Liebschaft babe ich nie ein Sterbenswort gehört." Nun dann Sie athmete auf. Wenn ihr Mann keine andere liebte, wenn er sie noch liebte, dann war's ja gut! Dann würde ja alles recht! Das Üebrige fand sich. Ihr wurde auf einmal ganz leicht zu Muth. Kann aber noch kommen , fuhr ihr Warner fort, wird sogar gewiß kommen. wenn er auf dem betretenen Wege bleibt. Müßiggang hat schon manchen braven Kerl zum Schuft gemacht. Druni muß er herunter von seiixiVahn und auf den ehrlichen Weg der Arbeit." Ja, ja," sagte sie, Arbeit suchen wir ja scho? seit Monaten, aber " Ich bringe ihm Arbeit. Frau von Lörsch. Ich komme nicht mit leeren Händen. In unserem Bureau wird demnächst eine Stelle frei " Eine feste Anstellung?"' Ja.' Die Aemter, zu denen seine Geburt den Baron befähigt, verschließt ihm der Umstand, dan er an den Examina Gescheitert ist. Der Posten, den ich für ihn im Auge iy.be, verlangt tut Gymnasialbildung. Ein Aufrücken in höhere Stellungen ist nicht gusge schlössen. Es ist ein anständiges, und wenn kein üppiges, so doch ein sicheres Brod." Martha hielt ihm die Hand hin. Ich danke Ihnen! Ich danke Ihnen. Herr Secretär! Sie sind wirklich ein Freund. Er soll die Stelle annehmen. Gewiß, er soll sie annehmen." Wenn Sie ihn dazu vermöchten, würde eö zu Ihrem und seinem Heile sein. Herr von Lörsch wird vielleicht Schwierigkeiten machen" DaS soll er nicht! Das darf er nicht! Sie haben recht. Arbeit ist die einzige Rettung für ihn, ein fester Beruf. Er darf sie nicht von derHand weisen!" Und dann drängte sie ihren Besucher fort. Gehen Sie jetzt. Er muß in der ÄUnute kommen. Ich will gleich mit ihm reden." Aber Stunde um Stunde schlug der Regulator mit hartem Ton. Arthur kam nicht. Als sie endlich qegen Morgen seinen Schritt hörte, flllzlte sie: heut konnte sie nicht mit ibm reden. Was He ihm jetzt, in dieser Sttunde sagen würde, das führte nicht zur Versöhnunc'. Sie blies das Licht aus. sie drückte 4 den stovt in di: Kissen. Fest preßte &
MC Mer Über vte Augen, um dieThranen zurückzudrängen, und Zwafl& sich regelmäßig zu athmen. Er sollte glau. Un, sie schlief?. Und Arthur, den sein Gewissen strafte, trat auf den Fußspitzen ans Bett und, lcuiicte der vermeintlichen Schläferin inö Gesicht. Gut. daß sie's fo vernünftig nim:?.t," dachte er. Auch am nächsten Morgen redete Martha nicht sofort. Die plebejische Gewohnheit mit dem. was ihr durch den Sinn fuhr, auf der Stelle heraus, zurücke, begann sie unter Arthurs Erziehung schon abzulegen. Erst nach dem Frühstück, als er. sich in sein Zimmer zurückgezogen hatte an feinen Arbeitstisch, den. wie den Tisch von Lörsch Vater, jetzt als Hauptarbeit material eine Weinflasche schmückte, überließ sie Phine die Sorge für ein neu zugeschnittenes Eostüm und trat leise bei ihm ein. Hast du einen Augenblick Zeit für mich?" Er zog die Augenbrauen in die Höhe: Wenn's was Gutes ist. MauS." Etwas, das zum Guten führen soll, wenigstens. Ich hatte gehofft, gestern mit dir reden zu können." O weh," dachte er, aufgehoben ist nicht aufgehoben." Und er sagte hastig: Mein liebes Kind, du mußt Nicht alauben, daß ich den großen Tag gestern vergessen hätte. Ich ich hatte nur eine litterarische Abhaltung. Aber für heut hab ich mir schon eine kleine Feier überlegt, soll't eine Ueberraschung für dich werden. Na. Maus,.auf einen Tag früher oder später kommt's doch nicht an, wie?" Für mich braucht's keine äußere Feier." Aber, Schatz, ich feiere so gern." Wenn du mich fünf Minut:n ruhig anhören wolltest " Also, ja." Ich hab ernsthaft nachgedacht " Du lieber Gott! Dabei kommt nichts heraus." Sie trat näher. Thränen zitterten tn ihrer Stimme. Arthur, nicht wahr, das haben wir uns beide nicht gedacht vor zwölf Monaten, daß daß dies Jahr werden würde wie eö geworden ist?" Mein liebes Mäuschen! Ich hab' leider Gottes Pech gehabt. Das thut mir leid für dich. Aber ich rühr' mich wirklich wie ich nur kann. Tag und Nacht lauf' ich nützlichen, fruchtbringenden Verbindungen nach. Verbin düngen, das ist für einen Schriftsteller das A und O. Hab' ich die, bin ich obenauf." Glaubst du wirklich noch an deinen Schriftstellerberuf?" Er stand auf. Es ist freilich bitter. daß die eigene Frau daran zweifelt." Ach. Arthur, ob du ein Schriststeller bist oder nicht, waö kümmert's mich! Wenn du nur ein guter Mensch bleibst." In Gottes Namen! Du hast dir deine Festrede vorgenommen, also halt' sie." Er setzte sich in seinen Schaukelstuhl, drehte die Daumen umeinander und sah verdrossen vor sich hin. , Gewaltsam bezwäng sie sich. Ich will nicht anklagen. Vielleicht, wahrscheinlich trag' ich Mitschuld, daß eS
zwischen uns geworden ist wie es ist. Aber so bleiben oll es doch nicht, nicht wahr? Das darf es nicht? Drum sag' mir. saa' mir offen, was hab' ich dir uleid qethan. daß du mich so gänzlich mir selbst überlässest? Keinen Abend in meiner Gesellschaft zubringst? ".einen Fe?wa?" (gortsehung folgt.) , ,, OemelnnützlaeS. Wasch ge schirre lassen sich sehr gut reinigen, indem man ein feuchtes Läppchen in Kochsalz taucht und mit demselben die Geschirre abreibt. Eiweiß, das zu steifem Schaum geschlagen werden soll, wird nie körnig, wenn man von vornherein einige Tropfen Essig daran gibt. Um das Steiswerden von Eierschaum zu beschleunigen, thut man ein Körnchen Salz beim Schlagen daran. W e i ch g e k o ch t e E i e r. die man zu erwärmen wünscht, legt man in kochendes Wasser ünd läßt sie genau eine Minute darin liegen. Dann sind sie genügend erhitzt, ohne ihre Konsistenz verändert zu haben, d. h. ohne härter geworden zu sein, als sie waren. Gegen wunde Füße. Beim Wundgehen der Füße und damit verbundenen Schwielen gebrauche man eine Salbe von 1Z Unze Lichttalg und 1 Unze Seife, welche man über Feuer zusammenschmilzt und zu der man 1 Unze Kampherspiritus hinzusetzt. Hutfedern zu reinigen. Man bereitet aus lauwarmem Wasser und Seife eine schäumende Lauge, schwenkt darin die Federn mehrmals durch, spült in reinem Wasser, drückt sie auS und zieht sie dann nochmals durch Wasser, in welchem etwas Blau aufgelöst ist. Leicht ausgedrückt.hängt man die Federn zum Trocknen an die Sonne oder an den warmen Ofen. Man kräuselt sie mit einer Scheere. indem man jeden einzelnen Theil über den Rücken derselben zieht, oder streut Salz auf glühende Kohlen und hält dann die Federn darüber. Boraxwasser als WaschMittel für die Hände. Mehrere große Stücke Borax löst man in emev Flasche in so viel Wasser auf. bis sich kein Bodensatz mehr zeigt und versetzt das gewöhnliche Waschwasser jedesmal mit etwasBoraxwasser. Nach fleißigem Gebrauch werden die Hände zart und weich. Läufe an Kanarienvögeln zu vertilgen. Ein erfahrener Züchter ertheilt den Rath, während der. Nacht den Käfig mit Flanell zu behängen, die weiche Seite nach innen. Die Läuse sollen sich in der Dunkelheit an demselben sammeln. Morgens wird alsdann das Flanell in heißem Wasser gebrüht, um wieder verwendet zu werden. Gänseschmalz ke sonders wohlschmeckend zu machen. Man verwendet folgende Zuthaten; Wenn daS Fett, welches in klein? -Würfel eescbnitten wurde, lanaere Aeit
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Angeschriebene
Tragödien.
m i y . . i vii ivvwii. Die Natur hat ti so vorgesehen, dafe Frauen wenigstens siebzig Jahre alt werden sollten. Geht nach einem Friedhose, beseht euch die Leichrnfteine und nehmt wahr, wie der' Natur widerstritten wird. Seht euch das Alter an. das in die Steintafeln einaekauen ist. Beacktet. wie viele im
13, 17., 20., im 25., im 30., im 35. Jahre sterben. 3ie werden unter die Erde geschafft gerade zu einer Zeit, wenn sie das Leben mit vollen Zügen genieszen sollten. TeS Grabsteins Geschichte ist unvollständig. l?r giebt vielfach den Namen Tag der Geburt Tag deZ TodeS an. Vielleicht auch einen ergreifenden Vers oder zwei. TaS ist Alles. Er sagt nicht, wie viele unnöthige Ovalen die arme Frau erduldet hat. Er sagt nichts darüber, wie ihre natürliche Sittsamfeit sie davon abhielt, ihren Freundinnen oder ihrem Doktor ihre Schmerzen und ihre Echwacht n.uvertrautn. Sie war eine Heldin und starb mit Verschwiegenheit.
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sann in der Apotheke gekauft werden, und sittsame, zurückgezogene, empfindsame Frauen können sich Zu Hause kuriren. Ohne ein Wort zu irgend Jemanden zu sagen, können sie sich allmonatlich reguliren. Sie können beinahe alle Schmerzen des Kindbetts fernhalten. Sie können es den Töchtern geben, wenn sie durch das Thor von der Kindheit zur Jungfräulichkeit schreiten. Er wird ne in ihr neues. Leben mit starkem Körn,r nh n-
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vcu unier grauen, vle nicht zum großen Theil qelindert und beinahe immer mit McElree's Wine of Eardui geheilt werden könnte. Wenn Zeichen von Abnahme vorhanden find, wird er der Abnahme Einhalt thun. Wenn niederdrückende Schmerzen, Schwindel und Kopfschmerzen vorhanden sind, wird er dieselben sicherlich kuriren. Es thut's nicht es ist nicht recht zu sagen i h r könnt nicht kurtrt werden, weil euer Doktor und andere Heilmittel nutzlos waren. McElree's Wine of Eardui ist das sicherste Frauen-Heilmlttei in der Welt und kein Fall ist ganzlich hoffnungslos, so lange dleseZ wunderbare Heilmittel nicht probirt war den ist.
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gekocht hat; fugt man diesem ein Biin delchen frischen oder getrockneten Thymian oder Majoran, einige Zwiebeln, sowie einige Aepfel. aus denen das Kernhaus entfernt ist, bei und läßt alles zusammen weiter kochen. Wenn die Aepfel weich sind, nimmt man sie heraus und kocht das Fett unter fortwährendem Rühren weiter, so lange, bis die Grieben hellbraun werdcn.dann giekt man das Ganze durch ein Sieb. Das Eierlegen der Hühner zu befördern. Durch Füt terung mit etwas schwarzem Kümmel, der unter das Hühncrfuttcr gemengt Wird, wird das Eierlegen ausfällig befördert. Versuche craaben, daß icne Hühner, unter deren Futter kein Kümmel gemischt wurde, bei weitem nicht so fleißig legten, als die mit Kümmel gefütterten. FrischePflaumenbiszum Frühjahr aufzubewahren. Will man frische Pflaumen b:Z zum Frühjahr ausbewahrcn, so nimmt man sie an einem sonnigen, ganz trockenen Tage sorgfältig vom Baume ab, wenn sie reif aber nicht weich sind, und läßt sie ca. 3(3 Siunden lang in einem trockenen Raume ausdünsten. Nun werden die Pflaumen in einen neuen Steintopf, der ganz trockn ausgewischt werden muß, und in dem sich noch nie Wasser befunden hat. zwischen 5tteZe oder Mehl derartig eingeschichtet, daß die Stielscite nach unten gerichtet ist und keine Pflaume die andere berührt, vielmehr jede mit Kleie oder Mehl umgeben wird. Ist der Topf gefüllt, so wird derselbe mit Pergamentpapier, dann mit einer nassen Blase ganz luftdicht verschlossen und an einem frostfreien, gänzlich trockenen und kühlen Ort aufbewahrt. Beim Gebrauch wäscht man die Kleie von den Früchten ab. legt letztere in ein Haarsieb und hält dies ewige Augenblicke über den Dampf kochenden reinen Wassers. Verstaubt- Oelgemälde reinigt man am besten mit einem kalt gewordenen Absud von Seifenwurzeln in Wasser, den man mit einem sehr weichen Schwamm aufträgt. Da ältere Bilder meist dick mit Firniß überzogen sind, genügt es. ihnen den alten Glanz durch einige Tropfen Mohnöl wieder zugeben, die mit dem Ballen der Hand oder einem feinen Zeugballen so dünn wie möglich, auf der Bildfläche verrieben werden. Aufgesprungene Hände. Man lost in einem Liter heißen Wassers einen Eßlöffel Honig aus. fügt etwas Glycerin zu und wäscht in dieser Mischung, wenn sie abgekühlt ist. die rauhen Hände. Nach kurzem Gebrauch ist die Haut zart und geschmeidig. Glycerin als Gurgelmit tl dürfte nur Wenigen bekannt sein und doch genügt ein kleiner Löffel reinen Glycerins in einem Glase heißen Wassers, um ein P'tes Gurgelwasser herzustellen, das bei mehrmaligem Ge brauch Heiserkeit und Halsschmerzen schnell beseitigt. cacyderTrauung. Junge Frau: Horch! Mofesleben, im Neben zimmer zählt Vaterleben meine Mit gift auf!" Moses: Gott. Nebekkche. was hast Du sor'n interessanten Timbre!" (Sin Fachmann. Richter: ,Wie können Sie behaupten, daß die goldene Uhr noch keine dreißig Mark werth gewesen sei?" Angellagter: Ich habe schon mehr wie eine goldene Uhr gestohlen. Herr Richter!" Jedermann sagt so. Caöcaretö Candy Cathartic, die wundervollste medizinische Entdeckung deö Zeitalters, angenehm und ersrischend im Qeschmack, wirkt sanft und sicher auf Nieren, Leberund Eingedeide, daö ganze System reinigend, entsernt Erkältung, kurirt Kopsweh, ftieber, anhaltende Verstopfung und UnVerdaulichkeit. Kaufen und versuchen Oit eine Oüachtel von E. C. (5. heute ; '10, 25, und 50 Cents. Verkauft und Hrilurz rantirt vsa alle Qpetheken.
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Tragödien finden täglich statt, ohne in die Zeitungen zu gelangen. Todesfälle finden statt, für die eZ auch nicht einen Schatten von Entschuldigung giebt. Ehegatten w;rden Wittwer und Kinder mutterlos. Die Leichenbestatter sind befchäfligt, Frauen zu dcgraben, die lange vor ifri T)? fffn
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ONE GIVES RELIEF.
Z n einer kleinen französischen Erzählung berichtet dcr Autor mit gutem Humor von einem Manne, der seine Gan als Pfand für unbezahlt gebliebene Wirtklshausschulden dem Hotelbesitzer zurückließ. Das gleiche Stückchen hat in einem Gasihofe tu Sangershausen ein Handelsmann vollbracht. Er war mit seiner Frau dort angekommen, hatte Abendbrod gegessen und übernachtete sodann. Am anderen Morgen entfernte er sich unter einm Vorwand, aber statt seiner traf zu Mittag ein Briefchen ein. in welchem der Wirth ersucht wurde, die Frau als Pfand zu behalten; er werde die Rechnung bald begleichen. Mit Gruß an Sie und meine liebe Frau verbleibe ich u. s. w..", schloß der Brief. Wobl oder übel mußte die Frau im Gasthof verbleiben und dem Wirth blieb auch nichts Anderes übriq. als die Verlassene weiter zu beköstigen. Am dritten Tage erschien der brave Gatte und löste seine, ihn nichts we::!ger als freundlich empsai aende Gattin aus. lr hätte sich erst to Magdeburg bei einem Verwandten Geld besorgen müssen, erklärte er zu seine? Entschuldigung. Das Ehepaar zoo Hierauf nach Eisleben weiter, um borl Geld zu verdienen. Verhüte Ein Frühes Ovdb Wie oft hören wir daß ein ftübes Grab durch eine vernachläßigte Erkältung herbei geführt wurde. Be, denke dies und gebrauckie Dr. Bull'6 Husten Cyrup, welcher sofort alle Hals und Lungen-Lcidcn kurirt. Herr W. H. Mahoney, Veröd', Mass., schreibt: "Ich war sehr krank n:it einem schlimmen Husten. Docrorcu konnten mir nicht helfen und jedermann sagte daß ich die Schwindsucht batte. Ein Werwandtcr empfahl mir Tr. Bull'ö Husten Syrup und nachdem ich zwei Flaschen davon gebrauclt hatte war ich kurirt. E6 war wunderbar! Ich werde Dr.Bull'6 Husten Syrup immer meinen Freunden cmxfeblcn denn ich weiß daß cr ein unfcdlbarcs Mittel ist." Dr. BuU'6 Husten Syrup wird überall für 23 ci$ verkauft. Zu haben bei: Jshn D. Gauld, 201 Jndtana Ave. j, O. OrtFl, J?inoii & Js5son Court.
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