Indiana Tribüne, Volume 21, Number 27, Indianapolis, Marion County, 16 October 1897 — Page 2

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Lttdisua Tribüue. Erschein Täglich und Somltag.

Die tägliche TriSSne- kostet durch den Xxlget 1 Citat per Woche, dle SonntagS,Irtöane'S Text per Woche, eide ttfsn 15 Set titz 65 Cent! per Ast. Per uberhalb Iv ttb: iijvfchtit u grauZbkihlz I' vtt Ia,r. Osftr.t 10 Süd klladama LiraZt. Indianapolis, Ind., 16 Oktober 1897. eszindluder mit Cnttl sam. In San Franciscoer Kreisen erzählt man sich neuerdings eine besonders U zeichnende. derKomik nicht entbehrende Geschichte von Chinesen . Pfiffigkeit, welche so weidlich versteht, m:t On kel Sam und semer Hausordnung Schindluder zu treiben. Als unser Congreß daS bekannte Gesetz erließ, durch welches alle vom himmlischen Reiche" gekommene Ve wohner der Ver. Staaten gehalten sind, sich registriren zu lassen und sich mit Certificaten zu versehen, aus denen jederzeit ersichtlich sein soll, daß sie dem Willen der Regierung nachgekommen sind, da wagte man zu hoffen, daß auf solche Weise die Vundesoeyorden sich stets über den Stand der chinesischen Bevölkerung auf dem Laufenden erhalten und die Zuwanderung dieser Klasse wirksam regeln körnte. Hatten doch die Bundesbeamten volle Befugniß. nach einem gegebenen Datum alle innerhalb der Grenzen unseres Landes betroffenen Chinesen, welche nicht be weisen könnten, daß sie sich jenem Gesetze gefügt haben, am Schlaffitchen zu nehmen und abzuschieben. Aber bald genug kam der hinkende Bote! Man erfuhr, daß das Gesetz schnöde umgangen und mit den besag ten Certificaten Kunkelmunkel" ge trieben werde, was u. A. auch dadurch erleichtert wurde, daß man, obwohl Copien aller Negistrations - Bescheinigungen an den Zollämtern aufbewahrt wurden, niemals ein Nachschlage-Ver-zeichniß dieser Copien zusammenstellte. ""n welchem Umfang aber mongolische .Schlauheit den Onkel Sam zum Nar--ren hat, davon hatte man doch noch keine genügende Vorstellung. Es ver- ' lautet darüber jetzt u. A.: Dieses Gesetz kann von Jchn Chinaman"' nicht nur umgangen wer den, sondern er versteht es auch, ein sehr schätzenswerthes Privilegium für sich aus demselben herauszuschlagen: nämlich das schöne Privilegium, jederzeit, wenn cs ihnen beliebt, eine Frei fahrt nach seiner blumigen Heimath auf Regierungs - Unkosten zu genießen! Das Verfahren, welches zu die i sem Behufe angewendet wird, ist ein verblüffend einfaches. Ein gewisser Ah Sin z. B. hat Amerika satt oder muß aus irgend einem Grunde heimgehen. Da lenkt er seine Schritte nach einer gewissenAgentur. welche ein regelrechtes Geschäft daraus macht, Certificate anzukaufen und sie dann an Chinesen, welche in unser Land eingeschmuggelt werden sollen, resp, an die Schmuggler, wieder zu verkaufen. Hier schlägt er sein Negistrirungs - Certificat für eine bestimmt, Summe los, erhöht also damit sklne Ersparnisse noch. Die Agentur thut aber noch mehr für ihn: sie sorrt dafür, daß beim Bundesmarschc.ll Anzeige erstattet wird, ein gewiser Ah Sin. welcher da und da anzu'.reffen sei. laufe ohne Certificat her, um. habe also kein Recht, sich in den Ver. Staaten aufzuhalten! Prompt nimmt die Bundesbehörde den Mann beim Wickel und befördert ihn nach China zurück. und in allen solchen Fällen muß Onkel Sam die Rechnung begleichen. Nicht wenige Chinesen-Nücksendun-gen. welche in neuerer Zeit erfolgt sind, sollen eine solche Geschichte haben, und in den Schlitzaugen Kreisen soll allgemeine Kichern darüber herrschen. Lundesbeamte aber, zu deren Ohren diese Geschichte gedrungen ist. erklären achselzuckend, sie ständen wie ein gewisses Thier am Berge. Postmeister im wilden Westen. Gar merkwürdige Gesellen hat Onkel Sam unter den Leuten, welche in den von der Cultur noch wenig oder gar nicht berührten Landstrichen im Westen und Südwcsten als Postmeister fungiren. Daß bei dem überaus geringen Verkehr in jenen weltfernen Gegenden nur die denkbar geringsten Anforderungen an die Postmeister gestellt werden, braucht wohl kaum besonders hervorgehoben zu werden, und in den meisten Fällen mögen dieselben wohl genügen, doch gibt es unter ihnen Leute, deren Platz dasZuchthaus wäre. DerPostinspektor Waterbury weiß von zwei solchen Biedermännern zu erzäh len. Eines schönen Tages erhielt er von dem Departement in Washington den Auftrag, das Postamt in Ehrenbürg, das 150 Meilen von Fuma be legen ist. zu inspictren, denn seit elf Iahren hatte dasselbe nichts von sich hören lassen, wiewohl gelegentlich Briefmarken dorthin gsandt worden waren. -Nach einer mühseligen Neise zu Wagen und zu Pferd gelangte der Inspektor glücklich nach Ehrenburg. wo er das Postamt in einer überaus ärmlichen Adobehütte etablirt fand. Der Postmeister, ein Mexicaner Namen? IesuS Daniel, war im Gebirge abwesend und kehrte erst nach Verlauf von mehreren Tagen zurück. der Zwischenzeit brachte Waterbury tn Erfahrung, daß kein Ortsbewohner mehr seine Post nach Ehrenburg adressiren ließ, und all der wackere Daniel endlich auftauchte, erklärte die Revision Alles. In dem Geldschrank fand der Jnspector 13 eingeschriebene Briefe mit Geld und anderen Werthpapieren. Hundertt. von gewohnlichen Briefen sowie sonstigeSendungen, von denen einzelne elf Jahre alt und fü? Leute be stimmt waren, die längst aus dem Leben geschieden waren. Der merkwürdigste Fund bestand aber au Schrei, ben der Post - Departements zweie,

Negierungen.die Bestallungen für zwei designirte Nachfolzer Daniel's knthiel. ten. Einer von ilnen, der bereits mchrere Jahr: todt war. hatte das Zeitliche gesegnet, ohne daß er von seiner Ernennung je eine Ahnung gehadt hatte, und den andern hatte Daniel in Unwissenheit erhalten, indem er das Bestallungsschreiben nicht ablieferte. Mit diesen schweren Vergehen im Amte war aber das Sündenregister des Biedermannes noch lange nicht erschöpft, denn derselbe hatte auch seine eigene Frau ermordet und gestand dicsesVcrbrechen offen ein. Das Weib war alt. häßlich und gönnte mir keine ruhiae Stunde," entschuldigte sich Daniel, und desbalb stieß ich die Megäre in den Fluß." Wegen diests Morveö wurde der Mann zwar zum Sofce vcrurtheilt, aber aebängt ist er noch nicht. Ein Gegenstück zu dem wackern Daniel fand Jnspector Waterbury in einem kleinen Orte bei Tellurid?. Col. Der betreffende Postmeister hielt nicht nur Briefmarken feil, sondern betrieb auch einen schwunghaften Handel mit Mondschein - Whisky. Zu seiner Entschuldigung gab er an. daß er den Schnaps nur alsMedicin verkaufe und zum Beweise dieser Behauptung deutete er auf mehrere Kranke, die im Postamt auf dem Fußboden lagen; die Krankheit der Betreffenden bestand freilich nur in einem Kanonenrausch. Als der Jnspector dem Manne Utzii tete. daß er mit dem Schnapsverkauf sich einer groben Gesetzesübertretung schuldig gemacht bätte. meinte derselbe, daß darin mehr Geld stecke als in der Postmeisterei. Eine eigenthümliche Auffassung von seinen Befugnissen hatte dieser wackere Postmeister auch an den 7.ag gelegt, indem er einen eingeschriebenen Brief, der an einen seiner Schuldner adressirt war. obne Weiteres öffnete und demselben die Summe von $16 entnahm. Den Adressaten setzte er dann in aller Gemütbsrube davon in Kenntniß, wie er sich bezahlt gemacht hatte. Fieberkranke Pflanzen. Da wir jetzt theilweise in einer sehr

iebrigen Zeit leben, gleicbviel, ob das leber tm aelbe oder son Uae Couleur at. so maa es von einiaem Interesse lein, sich auch nach Leidensaenonen in anderen Reichen ir Natur umzusehen. Daß es im Thierreick lieber genug gibt, ist bekannt; aber auch wenn wir bis in das Pflanzenreich hinabsteigen, können wir Fieber - Erscheinungen der allernatürlichsten Art finden oder hervorrufen, welche im Allgemeinen noch sehr wenig beobachtet worden sind und mit manchen, uns geläufigen natürlichen Fieberfällen eine auffallendeAehnlichkeit haben. Es sind in dieser Beziehung in neu?rer Zeit manche dankenswerthe Beobachtungen angestellt, und merkwürdige Experimente cemacht worden. So hat . M. Richards festgestellt, daß. wenn Pflanzen verwundet werden, ihre Ath; munzsthätigkeit" zunimmt, und gleichzeitig auch eine sehr merkliche Erhöhung ihrer Temperatur stattfindet, ganz wie in den Fällen von Wundfieder bei Menschen und Thieren. Es ist dies bei den verschiedenen Pflanzen in sehr verschiedenem Grade der Z?all und man hat sogar einen besonderem, schon äußert kleine Temperatur Veränderungen (von einem Vierhundtttstel Grad an!) verzeichnenden wärme-elec-irischen Apparat erfunden, um die Fieber - Temperatur an den verschiedenen Gattungen Pflanzen zu messen. Hinsichtlich der Messung der Athmungsthätigkeit hat man noch nicht so genaue Ergebnisse erzielen können. Ü. A. wurde eine Kartoffel verwundet, und es zeigte sich das Fieber bei ihr deutlich durch eine Temperatur - Erhöhung, welche am größten nach Verlauf von 24 Stunden war, worauf sie allmälia wieder zu sinken begann. Eine Zwiebel, die man alsdann in ähnlicher Weise behandelte, zeigte eine um viele Male größere Temperatur-Steiaerung. als diejenige bei der Kartoffel, und statt daß sich das Fieber auf die Umgebung der Wunden beschränkte, wurde so klein die Wunde auch war der ganze Körper der Zwiebel davon erfaßt. Ein rein örtliches Lieber scheint bei manchen Pflanzen - Gattungen geradezu unmöglich zu sein. In der That hat sich von allenPflanzen, welche man bisher in dieser Weise beobachtete, gerade die Zwiebel als diejenige erwiesen, welche daS Fieber am lebhaftesten empfindet. Uebriaens mo dieVersuche noch lange nicht abgeschlossen. und sie mögen sogar zu practischen Ergebnissen für die Pflanzencultur führen. Das Steigen der Temperatur im Fieberzustand wird durch erhöhten Verbrauch von Sauerstoff verursacht, welcher bekanntlich das wichtigste und allgemeinste Brennmaterial der Welt ist. 'Auch ein LeöenSunter, halt. Der Krempel lebt je&t aus. schließlich von seiner Schwiegermutter." Wieso? Die hat ja selber nichts." .Freilich! Aber der Krempel schreibt alles auf. was sie ihm anthut und verkauft die Manuskripte an die Wikblättei . Um Legen Qstr Dle Menschheit. Durch seine vielen und wunderbaren Kuren hat Salvation Oel sich einen un, sterblichen Namen gemacht, und Viele können für.stiny Heilkraft Zeugnis ablegen, "3d) gebrauchte SalvatioN Oel für Rheumatismus und fand es ein sicheres Mittel. Ich gebrauchte nur drei Flaschen und bin jetzt vollkom men gesund. Salvatt'on Oel ist ein Segen für die leidende Menschheit und lch wünschte ich könnte alle Rheuma, tismus Leidende davon in Kenntniß setzen." JameSH.Bryant,DebruhlS, N. C. DaS berühmte Salvatt'on Oel ist daS beste Liniment um Schmerzen zu stillen, eS kostet nur 25 CentS und unter keiner Bedingung lasse man sich ein anderes Mittel ausschwätzen. ES I lebt nur ern einziges sicheres und das st Salvation Oel.

Zu haben bei: Ins. D. Cauld, 201 2r.Mar.a Ove. 3n piM, cfi ft r4 W Hlttj U -r ( Vttw)

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lvcf. Tarr'ö Grönland-Forschung. Den klimatischen und geologischen Schwankungen Grönlands und der amerikanischen Seite von Bassinsland hat Professor Tarr von der Cornell Unirersity aus einer lanqeren Studien reise .eingehende Aufmerksamkeit gewidmet. Seine Forschungen führten ihn, wie er jetzt berichtet, bis zum 74. Grad nördlicher Breite und lieferten namentlich werthvolle Aeiträze zu unserer Kenntniß von den grönländischen Gletschern. Der Nand Grönlands ist außerordentlich unregelmäßig, die Küsten sind rauh und hoch, von unzähligen Inseln gesäumt und fast überall von engen, tief einschneidenden Fjorden zer- i klüftet. Die vorlagernden Theile des . Landes, Halbinseln und Inseln, zeigen sich fast frei von Gletschern, wenn-' gleich selbst auf ihnen in den geschütz ten Thälern und auf den höberen Gip feln größere oder geringere Lagerstät ten von Eis angetroffen werden. Der Rand Grönlands ist aber im Allgemei. nen frei von Eis. Nähert man sich von der Küste aus dem Innern, so trifft man auf eine riesige, zuweilen sehr steile Eismauer von 100 bis 200 Fuß Höhe, die jedock an einzelnen Stellen zugänglich ist. Von hier ab erfolgt die Erhebung nur allmählich, doch so. daß schon wenige Meilen von der Küste die Eisobersläche 1 bis 2000 über dem Meeresspiegel liegt. Das ganze InnereGrönlands zeigt sich als eine große sanft ansteigende Eisfläche in einer ungefähren Ausdehnung von 500,000 Quadratmeilen, auö der nur einzelne Eisgipfel bis zurHLhe von 10.000 Fuß emporragen. Die Oberfläche dieses Ei ses ist im Allgemeinen eben und leicht äu überschreiten, nur an wenigen Stel len wird sie unwegsam, so daß ein Vordringen vollständig unmöglich ist. Das Klima wird nach dem Innern zu immer kälter, und selbst im Som mer fällt kein Negen noch schmilzt die Oberfläche der Eiskappe. Uebereinstimmend mit Peary findet Tarr, daß das Commerklima des inneren Grönlands zu den unangenebmsten gehört, die je mals bisher irgendwo angetroffen wurden. Der beständige Schneefall, der fast keinen Verlust durch Schmelzen erleidet, hat das ganze Innere so voll ständig begraben, daß irgend welcheBodenunregelmäßigkeiten auf der Oberfläche der Eiskappe nicht merklich werden, obgleich man aus der KüstengestaltGrönlands schließen muß. daß das Innere ein Hochland von Bergen ist. T)er fortgesetzte Schneefall hat die Oberfläche des Landes weit über das Normale Zrhöht. Wie viel Schnee im Lause eines Jahres fällt, ist schwer zu schätzen, doch kann es kaum weniger als zehn Fuß sein. Da hier nun kein Schmelzen stattfindet und nur ein kleiner Theil fortgeweht wird in Gegen den, wo ein Schmelzproceß vor sich gehen kann, so müßte die Erhebung fortwährend bis ins Ungemessene weiter j zunehmen und in 1000 Jahren also in j dieser Weise etwa auf 10,000 Fuß anwachsen. Es sei hierbei an Folgendes erinnert. Für den Schneefall m den j Alpen hat der englische Physiker Tyn dall berechnet, daß seit Beginn der christlichen Zeitreclmuna in den Alpen 1700 Meter Schnee gefallen sind; um soviel oder doch nicht viel weniger hät-1 ten also die Alpen in dieser Zeit erhöht werden müssen, wenn nicht eine, mit ' der Anhäufung ziemlich aleichenSchritt haltende Abnahme stattfinden würde. Die Erhöhung der grönländischen Eisfelder würde lm Vergleich hiermit nach Tarr etwa den dreifachen Betrag ausmachen. Aber der Schnee findet auch im Innern Grönlands, wo keine Schmelze stattfindet, ein Mittel zu entkommen. Durch den beständigen Druck des nachfolgenden Schnees werden die unteren Schichten zusammengepreßt und, gleich wie ein Schneeball durch den Druck der Hand, in festes Eis überführt. Dieser im Innern wirkende Druck veranlaßt nun von der größten Erhebung des Landes aus eine abfließende Bewegung der ganzen Eisschicht, die durch die ei gene Schwere der abrutschenden Massen noch unterstützt wird. Ueber die Größe dieser Bewegung ist nichts Sicheres bekannt, da das Studium des Grönländer noch zu neu ist, uni Schlüsse zu erlauben. Das Vorrücke'! kann jedoch nur langsam erfolgen, vielleicht nur wenige Zoll im Jahr, denn sonst müßte die Oberfläche des Eises infolge der entstehenden Spannungen mehr Risse zeigen. Die Oberfläche des Gletschers ist frei von allen fremden Materialien, nur in der Nähe der Küste bilden die Moränen eine Ausnahme, und dann zeigt sich als zweite Ausnahme ebenfalls nur in der Nähe der Küste eine Art Staub, welche durch den Wind vom Lande dorthin geführt worden ist. Dieser Staub besteht aus außerordentlich feinen Lehmthe'l chen und bedeckt die Eisoberfläche in beträchtlicher Menge. Aber wenngleich dieser Betrag die Anhäufung von Iahren vorstellt, so ist die Menge doch nich, hinreichend, um die Farbe des Eises ir gendwie ?u verdunkeln. Im Allgemei. nen haftet der Staub nicht, an derOberfläche des Gletschers, denn da er dunkel ist, so saugt er mehr Sonnenstrahlen auf als das umgebende Eis und sinkt infolge dessen einige Zoll tief ein. Dieser Vorgang ähnelt qanz dem, welchen wir zur Winterszeit täglich an den auf der Oberfläche des Schnees lagernden Blättern oder anderen Körpern wacnehmen können. In die so entstandenen kleinen Eishöhlunen fließen nun von den benachbarten Seiten die kleinin Staubkörperchen zusammen, und. so findet man zuweilen ein Viertelpfund Staub in eine? Höhlung von 6 bis d oll im Durck'meFer. Tiefe di'scr Staubbrunnen" richtet sich ganz danach, wie weit die Sonnenstrahlen di kt reichen können, was bei diesen ho. hen Breiten, wo die Sonne nur wenig über den Horizont kommt, nicht sehr tief sein kann. Die Staubbrunn'n ge stalten die Oberfläche des Gletschers nahe dem Landrande sehr unreg:linäßig. Sie überfrieren den Winter, werden durch Schneefall begraben, und im nächsten Sommer wiederholt sich der Vorgang von Neuem. Man findet sie nur in einer schmalen Zone von wenin Meilen längs des Gestades, weiter sanp:in?M stnd5 nj&t mls ange-

rrofsen worven, einmal Well de? SkluS ! wohl nicht bis dahin vom Winde fort-' getragen wird und dann vor Allem.

weil die schmelzende Wirkung dr Sonne hier nicht mächtig genug ist, um sie zu verursachen. Die wandernde Bewegung des Eises vollzieht sich vom Innern aus nahezu radial, d. h. das Eis schiebt sich von dem höchsten Punkte in grader Nichtung nach dem Meere hin weiter. In der Nähe der Küste, wo die Gestaltung des Bodens sich dieser Bewegung oslmals entgegenstellt, wo die Bodenunregelmäßigkeiten der gradlinigen Bewe gung Hindernisse in den Weg leen, ändert sich auch die Bewegungsnchtung, und es kommt vor, daß die Endbewe gung des Gletschers rechtwinklig u seiner ursprünglichen Richtung vor sich geht. Nach dem Meere zu wirö die Be wegung immer schneller, der Absturz ins Meer selbst erfolgt sehr rasch. Im Sommer schwankt der Betraq zwischen wenigen Fuß bis zu 100 Fuß an einem Tage, und zuweilen ist die Bewegung so heftig, daß das Eis nicht Zeit sin. det, sich den Vodenunregelmäßigkeiten anzupassen, sondern brechend zersplit tert. Nach Tarr's Beobachtungen erfolgt die Bewegung also weit heftiger, als sie bei den alpinen Gletschern gefunden wurde, wo sie etwa 6 Zoll bis 3z Fuß täglich betrüg?. DaS stete Vorrücken des Gletschers läßt sich vor Allem dadurch feststellen, daß das Eis Sand und Steine mit sich trägt, deren Ursprung anderswo zu suchen ist. als auf den Felsen, über die das Eis sich hinabschiebt. An der Stirne des Gletschers, da, wo sein Absturz ins Meer erfolgt, ist das Wasser mit zahlreichen Eisblöcken bedeckt: denn nicht nur durch den Schmelzproceß und die Spaltungen werden Stücke abgebrochen, sondern die Meereswogen schmelzen bei der höheren Temperatur, welche sie besitzen, das Eis ununterbrochen ab und unterspülen es. begünstigt durch die am Grunde des Gletschers abfließenden Gletscherwässer. Dieser stete Verlust des Gletschers gleicht theilweise ' Vorrücken wieder aus. Zuweilen er em oU gen auch so umfangreiche und hef ige Abkürze des brechenden Eises, daß in der See Wogen entstehen, deren Wlrkungen meilenweit zu spüren sind. Das geschieht namentlich dann, wenn bei hohem Wasserstande der Auftrieb das Eis hebt und einen großenBruch verursacht. Man hat berechnet, daß von Grönland aus jährlich auf diese Weise demMeere gegen 100 Kubikmeter Eis zugeführt werden. Die Küstenstudien an Grönland zeigen, daß daS jetzt freie Land vor geologisch nicht langer Zeit vom Eise eingeschlossen war. In dem Theile, wo Prof. Tarr seine Forschungen unternahm, fand er den Beweis, daß der Gletscher mindestens 30 Meilen weiter gereicht und all das jetzt frei liegende Land bedeckt traben müsse. Auch eute noch ist der Gletscher in einer ÄückwärtSoeweguna. und Moränen, welche auaenscheinlich an dem Ende des Eises aufgebaut wurden, befinden sich jetzt in einiger Entfernung davon. Einzelne dieser Moränen sind von dem Eise erst so kürzlich verlassen worden, daß keine Vegetation, selbst nicht einmal Flechten, Zeit fand, sich auf den Felstrümmern zu entwickeln. Dieser Rückzug des Gletschers in der Gegennxrrt hat uns gerade einen interessanten Theil des Landes entbüllt, ob er sich noch weiter fortsetzen wird, und ob Grönland wieder der Sitz eines gemäßigten Klimas und einer gemäßigten Flora werden kann, wie eS vor der Eiszeit der Fall war. darüber lassen die Untersuchungen natürlich keine einwandfreien Schlüsse zu. Junge Liebe. Von Paul Nouget. I. Da sie nicht mehr genügend sehen konnte, um zu lesen, so schloß Valentine den Band und lehnte sich aus dem Fenster. Glycinien und Schlingpflanzen, die in großen irdenen Töpfen auf. dem Balkon standen, bildeten einen reizenden Rahmen, während in einem klei nen, an der Wand hängenden Käfig zwei Stieglitze schliefen, die von Zeit zu Zeit einen leichten Schrei ausstießen. gerade, als wollten sie sich guten Abend wünschen. Und das junge Mädchen schloß halb seine sanften großen Augen, die eine unendliche Schwermuth verschleierte und verlor sich, wie jeden Abend, so auch heute in eine tiefe Träumerei. Durch eine rasche Fluth der Gedan?en versetzte sie sich in glücklichere Tage zurück, da ihre Mutter die liebe, gute Frau noch bei ihr in dieser kleinen Wohnunz des sechsten Stockes lebte. Und als in einer sternenhellen prachtvollen Augustnacht die arme Frau plötzlich in's Jenseits abgeschieden war, da hatte das junge Mädchen, daö damals zwanzigJahre zählte, den höchsten Schmerz kennen gelernt. Zwei Jahre waren gegangen. Valentine hatte die bescheidene kleine Wohnung im sechsten Stock nicht verlassen. , Sie arbeitete dort beständig und verließ sie nur. um Arbeit zu holen oder abzutragen. Wenn sie zur Zeit der Dämmerung ihr bescheidenes Mahl beendet hatte, dann trat sie.an's Fenster, sagte ihren Stieglitzen ein zärtliches Wort und streifte mit ihrer blassen Stirn die Schlingpflanzen und Glycinien; manchmal blieb sie lange Zeit am Fenster stehen und. betrachtete traumverloren den Himmel, an dem die kleinen Sterne wie leuchtende Seelen schimmerten. n. ' Warum schien sie an diesem Abend so verwirrt? Warum seufzte sie so schwer und bang? . Weil ein neues unbekanntes Gefühl sich seit einiger Zeit in ihr regte seit dem ersten Tage, da sie bemerkte, daß es ihrem Fenster gegenüber in demselben Hause ein anderes gab, hinter dessen Vorhänqen sie ein großer blonder junger Mensch von schüchternen träumerischem Aussehen fall beständig beobachtete. Die Nacht war wirklich prächtig, voll beraulcbender Düfte, die der Wind

aus welter Ferne von 'ceuoon unv Bellcville herüberwehte; das dumpfe Lärmen von Paris drang zu ihr herauf wie das Stöhnen eines brausenden Meeres. Die Augen schließend, dachte Valentine an die glücklichen Paare, denen sie zuweilen in den Straßen begegnete, und sie dachte daran, wie schön es doch wäre, am Arm eines großen blonden, sanften und schüchternen jungen Mannes durchs Leben zu wandern. . . . Doch plötzlich schwand ihre Vision. Ein trauriges Gesicht erschien vor ihr: das ihrer Mutter. Run hatte sie gleichsam Gewissensbisse, und 'chloß heftig das Fenster, nachdem si: den Käfig hineingenommen, in dem die Stieglitze jetzt fest schliefen . . . III. Fast in demselben Augenblick öffnete sich das von drüben. Dort gab eS weder Vögel noch Blumen. Andrs Duval, so hieß der Miether, ging schon am frühen Morgen nach dem "großen Geschäft, in dem er angestellt war. und kam erst am Abend nach Hause. Der junge Mann lehnte sich eben falls hinaus und hielt die Augen starr auf das andere Fenster gerichtet. Ein matter Lichtstrahl schimmerte durch den beweglichen Vorhang und spielte auf den Pflanzen. Und dieses Licht erschien dem Träumer wie ein geheim nißvoller Schimmer des verlorenen Paradieses. Und regelmäßig trat er, w.'nn er nach Hause kam. tiefbewegt, ohvt seine Lampe anzuzünden, an's Fenster; eine unendliche Zärtlichkeit schwellte seine Brust und er verlor sich in die Betrach tun seiner Nachbarin, die sich sofort zurückzog, sobald sie merkte, daß er sie beobachtete. IV. Madame Bourdot!" Was steht zu Diensten, Herr Duval?" Ich möchte sie um eine Auskunft bitten." Wenn ich sie Ihnen geben kann, mit Vergnügen." Der junge Mann war in die Loge der Portiersfrau unter dem Vor!vande getreten, um nachzufragen, ob während des Tages Briefe für ihn eingelaufen wären, dann sagte er zögernd: Sie werden entschuldigen. Madame Bourdot, es ist wegen meiner Nachbarin; Sie wissen doch? die einen Käfig und Blumen vor dem Fenster hat." Die Portierfrau lächelte verschmitzt. Haha, Herr Duval. Sie sind vielleicht auch verliebt! Aber ich glaube. das ist umsonst! Da ist nichtt mehr zu machen. Der Platz in ihrem Herzen ist schon besetzt. Wie?" Oh. reden Sie sich nichts ein! ... Fräulein Valentine ist klug wie ein Engel! Seit dem Tode ihrer armen Mutter wohnt sie noch immer in demselben Stübchen; da arbeitet sie dfe ganze Zeit und geht nie aus . . . Das ist ein junges Mädchen, wie es hcutzutage nicht mehr viele giebt, Herr Duval!" Aber Sie sagten doch, der Pla; wäre besetzt.Ja, ich glaube eS . . . Fräulein Va. lentine ist nämlich einmal in mink Loge gekommen . . .Ich scherzte wie jetzt und meinte, sie dürfte nicht ewia allein bleiben. Es wohnte da gerade ein Künstler im Hause, ein junger Mann, der ihr den Hof zu machen versuchte, ein junger Maler, doch vor dem floh sie, sobald sie ihn bemerkte. Und ich sprach mit ihr von ihm. . . da schnitt sie mir sogleich das Wort ab und sagte: Madame Bourdot, sprechen Sie nicht weiter, mein Her? ist nicht mehr frei!" Ah!" sagte Andr6 und wurde ganz blaß. Ich danke Ihnen. Madame Bourdot!" Und damit ging er. V. Sie wollen also auch fort, Mamsell Valentine?" Es muß sein, Madame Bourdot; ich habe eben eine gute Stellung in einem Geschäft auf dem linken Ufer gefunden, und bin genöthigt, näher zu ziehen." Ja, ich begreife. Aber es ist mir doch unangenehm, wenn alle meine guten Miether mich verlassen. Da ist Ihr Nachbar von oben, Herr Duval. ein ganz reizender, sanftmüthiger und ernster junger Mann; er gefiel sich hier sehr gut und doch ist er auch fortgezogen... Und sehen Sie, um ganz aufrichtig zu sein, ich glaube Mamsell Valentine, er ist Ihretwegen fort . . . Ja wirklich! ... Eines Tages hat er mr nach 5hnen . über Verschiedenes gefragt ..." Er hat mit Ihnen vvn mir esprochen?" Die Wangen des jungen Mädchens färbten sich purpurroth. Gewiß, seine Stimme klang sogar ganz eigenthümlich, und ich habe wohl bemerkt, daß er. mit Respekt zu melden, in Sie verschossen war!" Und was haben Sie ihm gesagt, Madame Bourdot?" Alles, was ich ihm sagen konnte .... daß Sie ein ehrenhaftes und rcizendes Mädchen wären, und daß alle Welt Sie achtete.Und das ist alles?" Dann habe ich auch gesagt, daß er nichts zu hoffen hätte, weil Sie schon eine andere Liebe im Herzen trügen." Und da...?" Da hat er mir gedankt, und , ich habe gesehen, daß er ganz geknickt war! Der arme Junge! Der Maler daS war nicht ernsthaft; aber Herr Duval liebte Sie aufrichtig. Acht Tage dar auf theilte er mir mit, er würde im folgenden Monat ziehen. . Und er ist auch gezogen!" Sie wissen, wo er wohnt?" Gewiß, er hat's mir ja gesagt: Rue de Servaudon Nr. 60 hinter Saint Sulpice." Das junge Mädchen war jetzt blaß geworden; ihre großen Augen blickten traurig und als ein Fremder die Thür der Portiersloge öffnete,. um. sich nach dem Preise einer Wohnung zu erkundigen. benutzte sie die Gelegenheit, um zu verschwinden und in ihr Zimmer hinaufzusteigen. VI. An jenem Abend war Andrö Duval, alS er noch .tzariger als eewöhnlich in

Nicht die rechte Nahrung zur unrechten Zeit zu sich genommen, tft däuftg dle direkte Ursache vo Dpspepsie. Gebraucht Dr. Luguft König's Hamburger propren, die rechte Sache zur rechten Zelt unv prompt Heilung wird die Folg sei. OÄvQRvO, 1n ?:uva;en rrar. uoerrai??r, m rrn. selben einen Lichtschein zu erblicken. ES war die Mansarde von gegenüber, die . -1 i.i . er i . p? ' eritucgiei war. is oayin roar t un bewohnt gewesen. Jedenfalls war während des Tages ein neuer Miether eingezogen. Neugierig näherte sich der junge Mann dem Fenster und hob den Vorhanq hoch. Nur mit Muhe unterdrückte er einen Schrei. Vor ihm in der hellen Nacht erschien das Fenster von gegenüber, und Glycinien und' Schlingpflanzen, die man in aller Eile an der Wand fest, gebunden, bildeten einen wohlbekann ten Nahmen, in dessen Mitte sich ein nicht minder bekannter Mädchenkops abzeichnete, der träumerisch zu den Sternen empor blickte. Andrt glaubte an eine Sinnestäa, schung und fuhr mit der Hand über die Stirn. War er unbewußt in jene Mansarde in der Rue Lepic zurück'. - kehrt, wo er u schöne Träume gesponnen, de ein so trauriges Ende genom men hatten? Oder war das Mädchen da drüben doch eine andere? Er muß!c sich überzeugen.... ML Er kam. rannte üccr d'e Treppen und sein Herz klol'fle zum Zersp:insn, als er in ihr Jiu'mee trat. Sie! Sie sind's!" rief er. Ja, ich!" Über durch welchen Zufall . . .? ;0, Herr Andr6, der Zufall thut mancherlei!... Doch sagen Sie mir. warum haben Sie die Nue Lepic oerlassen?" Weil . . . weil . . . Er wagte nicht zu gesehen, und er röthete wie ein Schüler, den ir.a.i aus einer Lüge ertappt. Ich wette, weil man Jh'en schlecht? Dinge über mich gesagt hat?" Oh, mein Fräulein!" Dcch, es ist wahr! Man hat Ihnen gesagt, mein Herz wäre nicht mehr frel, und darum sind Sie fortqegangen." Ja, es ist wahr!" Nun. so erfahren Sie denn: ich habe nie Jemanden geliebt... lch schwöre cs Ihnen! Wenn ich es Madame Vourdot gegenüber behauptet habe, so geschah das, damit sie es einem rwfe i lunaen Maler wieoeryolte. oer :m Hause wohnte und mich mit seinen Lttbesantragen verfolgte. Eine Minute verstrich. Man hätte die Pulsschläge ihrer Herzen hören können. Andr erariff zuerst wieder das Wort. So sind Sie also frei?" Ich bin frei. Das heißt . . Das heißt?" Er hatte ihre Hand ergriffen und erwartete das Geständniß. doch da sie schwieg, neigte er sich über sie und murmelte: Valentine, ich liebe Sie. wollen Sie meme Frau werden? Andr6! Andrö!" stammelte sie als Antwort und ließ ihr Haupt auf die Schulter des jungen Mannes sinken. Und beide lehnten sich ernst und schweigsam an das Fenster neben den Käfia, in dem die Stieglitze zeitweise einen leisen Schrei ausstießen, als hatte ein Traum ihren Schlummer gestört. Eine Eheschließuna mit romantischem Hintergrunde wurde dieser Tage m der Elty Hall zu New gork vollzogen. Es war der 19 Jahre alte Mime Friedrich Wulfs und die 23jährige, etwas broncefarbig angehauchte Sarah Fürst. Beide waren aus Lübeck durchgebrannt, weil ihre Eltern, die Juden sind, von dem Verhältniß mit dem christlichen Schau spieler nichts wissen wollten. In der Bärge - Office lenkte die Matrone die Aufmerksamkeit der Aerzte auf den interessanten" Zustand deö jungen Mädchens und dem Paare wurde erst die Landung gestattet, nachdem sich Wulff bereit erklärt hatte, seine Sarah sofort zu heirathen. Die Liebenden wandten sich, um ihren Wunsch in Erfüllung gehen zu sehen, an ihren be rühmten Landsmann, den Impresario. Dichter und Heldentenor vom Germania Theater, Herrn Adolph Philipp. der ihnen denn auch sofort seinen lie benswürdigen Schatzmeister, Herrn Leo Winterfeld, sowie seine brüderliche Liebe. Paul, zur Verfügung stellte, um das Weitere zu veranlassen. Aldevman Goodman vollzog die Trauung und Frau Sarah Wulff, geb. Fürst, dankte ihm mit einem vielsagenden Blick und einem innigen Händedruck endlich hatten sie ibr Ziel erreicht In Montgomery Eounty. Alabama, sitzen 26 Neger, des Mordes angeklagt, hinter schwedischen Gardinen. Im benachbarten Dallas Eounty harren 13 schwarze Mörder ihres Prozesses. Daraus ist zu entnehmen daß selbst Richter Lynch im Süden lässig wird. In Folge eines eigenthümlichen Unfalles hat Frau W. M. Hobbs in Sykesville, Md., ein Auge verloren. Als sie den Knoien eines Schuhriemens eines ihrer Kinder mit einer Gabel offnen wollte, glitt die Gabel aus und die Zinken trafen die Frau in'S Auge. Sie wurde nachBaltimore gebracht, wo es sich' heraus stellte, daß das Auge entfernt werden

mußte, um wenigstens das andere zu erhalten. ......

Kank sah und siegte. Wenn Du Schmerzen in de Mu kein, Gliedern, Knochen oder k?er. tn haft, hast Du KheuutatismuS oder Neuralgie. . . . . . Man nehm ..... St. SaKobs Oel, gebrauche es, und alle Echmerze erde in kurzer Zeit verschwunden sei '

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fi44i44.4 j X l&tNCUtNatt ZUgö ! i i H. & v. B . K. Abfahrt Ankunft Indianapolis Cincinnati. Ankunft 7 308 , 1120im i254?m Abfahrt 8Vm 7SSBM 10 4SBm Z5M 4 42NM 7 VSNm SVVNM . 1 45M 10 bNm Tayton Zuge, C. H. & D. N. R. Abfahrt Ankunft Indianapolis Dayton bfahrt 3 40nt nkunft 7 40rn J0 4533m , 2 2551m 2 45Jim 6 2"ttm zNm . T 5591m m 7 0531m II vzm Toledo & Detro'lt Züge. C. H. & D. R. R, Abfahrt Ankunft Ankunft Jnd'plS : Toledo : Detroit Abfahrt I05vm Ank'ftL4Nm n!'ft8Nm . 7 05rn , 4 098m 61553m ) Ausgenommen Sonntags. Ticket-Dssicen : Union Station und No. 2:West Washington Straße, Qit Meridian. Via 4 Route ! nach Chicago u. zurück. Samstag, 10. Oktober 1897. Tickets werden für alle regulären Züge am Samstag verkauft. Für die Rückfahrt gut auf allen regelmäßigen Zügen am Sonntag, den 17. Okt. '97 Heimsuchcr Excmsion. Nach dem Westen und Süden. Vom 5. biö 19. Oct. Ein Fahrpreis und 52 für die Rundfahrt H. M. Bronson. A. 6. P. A. im . L00K . LISTEN Dir populäre kWMMsN m...A1i4 ist die beste Linie ach G III I Ä Q. dW,.4! 5tunden. Bier tägliche Züge, Verlassen Jndianapoli j 7 008m 11 5033m 2 82NM 12 55 Nachte nkunft tn Shicago jj 00271t 6 0benk? 8 20 Ad 7 2025m Züg. treffe hier ein.... j ZZVm Tgflrn t neuesten verbesserten Vestibüle Wgen, Pullrnnn Schlnfn?ngen - elegante Parlor Wagen und Vßwagen. Lokal'Echlaswagen in Indianapolis stelzt uv 8 3 Abend berett. erläßt Chicago 2 45 Morgen. Sann jeder .U A fti-k (W . . ... am naq mj oeno oenuyr eroe. I West Washington Straße. Titket.Ossices Union ahnhos und Mafsa au,ci oe. aonyor. Geo. W. Hayler, D. P. V. Einfache Neifreparatur. Löcher in einem Morgan & Wright Reifen sind so leicht zu rcpanren als man einen Scvnm am Flnger mit einem Heftpflaster zu klebt. Innerhalb des inneren ReifenS liegt .1 r ir l : r m rn , . V ein mngcr citeijen rparir !Zummi, VCV vies: Indem man den M. & W. quick-repair" meinem cmnoBi uns ven sln? mit dem au. men herunter drückt, nnc dies : wird ter Gummistreifen vom Cement ange . .. l I..B o r. . ei , k jvtfcn UNS vas vq zugemaqr, iric cie Sehr einfach aber jeder Raler muk diese zwei Provisionen merken, sonst gelinat es ihm nicht. Ebe der Cement einaeMt tl Reifen flach, toi dieS: und der Cement dringt nicht nach Jnn, vo Pi .. . ; !. ccx uninnzrreiien war. Im Falle der Nets durczlöert wird, fi. n Sie sofort ab. Fahren auf einem V.n gen

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Eisenbahn-Tabelle

Ankunft und Abgang der dnschiedmen Eise: , bahnzüge im Union Depot, Indianapolis. Vandalia Wgang Postzug 7 M ?b xpretz u z 5 Expreß 12 0 Km Llccomodation 7 20 V Expreß 4 00 9Jm örvreß 10 Vm Ankunft Expreß Expreß 4 4S Slm Accomodatisn 1000 3?rn Expreß 2 35 91m Schnellzug 715 35m Acumadatisn 120 91m Cleveland, Cincinnati, Chicago und St. Louik. Indianapolis und Cleveland Dtviston. Abgang Expreß.. 415 Wn, " Expreß 6 35 Lm Expreß .. , v 30 Wm Limited Expreß 11 15 53 rn Erpreß 6 25Nrn Ankunft Expreß 3 10 9lir Expreß 11 30Vrn Limited Expreß 8 45 Ab Expreß vONm Erpreß i 10 50 Km St. LouiS Diviston. Abgang Expreß 7 30Z?m Limited Ervreß 11 45 rn Expreß 11 20 Km Expreß, täglich 3 50 Km Ankunft Expreß täglich 4 0SVm Expreß 10 30 83m Limited Expreß 5 30 Km Expreß 6 10 Vrn Thicago und Cincinnati Division östlich. Abgcng Schnellzug 3 45 Vrn Accomodatisn täglich 6 3) Vrn Accomodatisn 10 60 rn Postzug 2 45 Km Accomsd. snur Sonntags). Accomodation 5 30 !rn Ankunft- Rushville Aecomodation. Postzug 11 40m Jnd'plS Acc. (nur Sonnt.). Accomodation 11 15?rn Accomodation 40 Ah Schnellzug 11 05 Km Chicago und Cincinnati Division westlich. Abgang Accomodation ... 710 Vm Schnell.Post 11 45 Vm LafayetteAccomadation.... 5 15 Vlrn Schnellzug 12 30VM Ankunft Schnellzug 3 30 Vm Lafayette Accomodation ... 10 30 Vm Schnellpost 2 35 Km Accouudation 5 45 Km Peoria Diviston westlich. Abgang Expreß 7 25 Vm Expreß 11 15 Km Danville Accomodation. ... 4 35 Km Expreß 11 45 Vm Ankunft Expreß 8 3) Vrn Danville Accomodation. ... 10 20 Vrn Expreß 2 42 Km Expreß 6 16 Km Peoria Diviston östlich. Abgang Expreß 6 2) Vm Accomodation.... Expreß 8 25 Km Ankunft Expreß 11 35 Vrn Accomodation Expreß 9 00 Km Lake Erie und Weftern. Abgang Expreß 7 00 Vm Expreß 1 20 Km Expreß 7 00 Km Schnell'Expreß Ankunft Schnell'Expreß Expreß 10 20 V Expreß 2 4 Nm Expreß 00Km Pittöburg, Cincinnati, Chicago und St. LouiS. JndianavoliS Division. Abgang Expreß 5 00 Km Columbus Accomodation.. . 30 Vrn Expreß 6 50 25m Richmond Accomodation. . . 1 30 Km Erpreß 7 20 Ab Ankunft Richmond Accomodation 9 00 Vm Schnellzug 8 00 Vrn Expreß 12 30 Km Accomodation 3 15 Km Expreß 6 50 Km Expreß 10 15 Km Chicago Division via okomo. Abgang Expreß 11 35 Vm Expreß 12 35 Nm Ankunft Expreß 30Vm Vxpres , 50 ?nn Louisville Diviston. Abgang Expreß 3 40 Vm Lomsvllle Accomodanon. .. 8 10 Vrn Schnellzug 3 25 Km Accomodation 4 0) Km Ankunft Accomodation 10 15 Vrn Schnellzug 1133 Vm Accomodation 5 50 Km Spezial täglich 12 25 Km Cincinnati, Hamilto und 3ndiaaapoliö. Abgang Expreß 3 40 Vrn Cmcmnatt Accomocotn . . 10 45 Vrn Expreß 7 05 Ab Expreß 4 45 Km Erpreß 2 45 Km AÄunft Accomodation 11 65 Vrn Expreß 12 45 Vrn Expreß 7 60 Kot Expreß 10 20 Km Erpreß. 6 50Vm Andianapolil und Vinl-ennek. Abgang Expreß 815 Lm VincenneS Accomodatio 4 00 Km Ankunft VincenneS Accomodat on10 40 Dm Expreß 4 68 Km Cincinnati, Wabash und Michigan zang Expreß 6S5V Expreh 11 ld m Erpreß 4 50 Km Ankunft Expreß 9 25 Cm Expreß 3 lo scm Expreß.. 8 45 Km Indianapolis, Deeatur und Weßern. Abgang Expreß 815 V ecomovatlsn 3 46 Kot Schnell.Erpreb 11 10 Km T?l"e?'5 8 35 C I S v 4 43 Bw Albany nud Chicago. Abaana Ern5 .,265 V xpreß 3 85 Km Monon Accomodation Ankunft Erpreß Z80Vm Ttono Accomodation expreß 7 45 Km The Twentietli Century, ine ausgezeichnete Oochenfchrift, welche ortfchrittlich gesinnten Lesern sehr zu empfez ist. In der Tendenz ltrar ss:lali0. werden doch enden fcrtjrUill Thesricz darin u-ra?tkttsch U'if; r. i. i't f v. rr wml Vli.( --. l k .m Patlicliinj Cc 13 Z.s

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