Indiana Tribüne, Volume 21, Number 26, Indianapolis, Marion County, 15 October 1897 — Page 3

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tOa.Ua.BO ItCt&XttACKTa I t"M ! C. C. EYERT8, Deutscher Zahn - Arzt. ?!o. 8J Nord Pennsylvania Str. 3 a 8 tokfc auf Wunsch angewandt. Dr. I. Gü hl er, 120 Ost fHcÖarii? Str. Sprechstunden ; 8 bU9 Uhr Vorm. ; 2 bU 3 ' hr Nachm.; 8 bis 9 Uhr Mends. Telephon 1446. EVrecdknade : Sotaznui Bormittaz. WALTER FRANZ, Zahn-Arzt, 5!o. Ost Market Straßs. Coffm Block. Zimmer 45. Ofstce.Stundea: 9bi,1Z Dm., I bi,Sm., 7 61 9 Uhr dd. ConalaAZ von 10 Uhr Bm. bil 2 Nhr m Notiz T Jährend der Monate Juni, Juli, August und September werd. n die Orsiftunden der Indianapolis Gas Co. No. 58 Süd Pennsylvania Str., von 8 Borgens bis 5 Uhr Nachmittags sein, ulgtn,mmen am 3.9., 10.. II. und 12. jeden Mona, enn fi r,a 8 Uhr Morgen bil G Uhr Nachmittag sein erd. s Zlaordnung des Ptäsivrvten. W. Vierke, Deutscher Vttchbindev. 408 Sud East, Ecke McCarty Str. Up Stairs. Cexv larl tnzpznk, 7 Sd Zadasiz'Sstz, n:nt sM Klr mi t .Mtkge? Adolph Frey, füll FreMorn Ä Rigbt.) "Xotary Public, Translator, Correspondcnt etc. No. 106 Clizabeth Stret. Tale Blake St. Car. IIEliSUNN LINKE, 135 Ost South Straße. ..1? J?a V? f X rv -ituif uiwi. ufti;vu;uii:vf Rastrmesser. Speeren und alle Arten Schneidemstrumente fadrizirt und geschliffen. j r( .. ?; Htztsujae ,fl)llÄ v' T 7v A Tt A V UlKrHD flULI!X3 rc intended or cK3c!rei Udic and all who prcfcr a medidne disguiscd coo scctlonc.lkThey'rnay r.owb$hd (put. cp in Tin Boxes, cventy-twö in boxV pncc'twcntysive ntser 5ve tgxcs kr vwiiwi vjtoöii nnj nc prvuc J1 j TTkT)tiA ''TtAtvVAt iuyiuu vutuyivUi Company -.:'' t'Ak i'ßdfffäsäö w..w- - " ' ' ' " 50 YEARS' KXPERICNOV. TRADI UARK8 niainy t . COPYRIGHTS Ao, Aiyont in5!nx a rlrtch tid dutription nr ,n1ctslr uoart&ln. fr, wbthr U luTtntlon I brobablj ptntaM. CuuinunlMtioui trtctlr U ArntriM. W hart a vraihicitoo oac. rimtm tjtkaa throuih Uuna 4 Co. rClT pootai noCio la th 8CIEIITIFI0 AMERICAII, katlfallf UlasTrrntsd. I&rt7t elnmUtloo bt elcatifl toarnL woakl 7, tarrna UM m TMr) iLiOttX Biontha. 8pcltnta oopi and 1Lamo IWOS 021 1MTIXTS ( fr. AddXU onflatntlju. U!slft ucucr ror mcutidc ptiiau MUN &. CO. Stfl Br4T. K UWll w rk. Tefostcr's iSsiteimatloiial : IDidiionary !nr!nble In the Horn. School. nd Office. Athorough reIIon f the UnabrUjed, thi purpoae ol which ha beea not display th proYttion cf rnatcrial for boastful and h. iowj BOX drertismentf but !5 üue, juüjaoui, bcuuiuij, tboroagh pericctnj oi work which la all th taget I Ita growth hs obtaiaed in a equal dcgree the faror n4 confidcac 0! tcholar and oi ihe kencral cubüc. Tb On Oreat Standard Autbority. t wriWi Hn. D. J. Brtw JiuCoa U. S. Saprama Cwa GET THB BEST. T3nd for ipmOmam pr" &.1CKERH1AIIC0.. Publlshert, WTESTTKÜ EiTTOiümL .oximrar Brunanaxn, itn. Bm1 ytmr nun for rroff 4 tu Work el Umso PUid, FIELDFLOWERS ttt &2tu Heu musstet Svnenlr The nett ttotlhil Art Productlon es the cea turjr. -A aatall kaach es tba aaaa (rafraat af dlaa rmM fr.n. th. tkrttmA irrii ftf Caftll tlmld'A riraesUTt," Contdn a iciection es the moit d?atikui ot the poeme oi Euren Field. lianaaomlT lllustrmted. by thirty &ire of tbe world'a ptliwinuuii nw wnina w umcni Kuna. Boliof im laDiacoairiunuy wi rU- thls bok cald t ka mmuUc larti foriT.a. Foraale et boofc atorea.or aat prepaidocreccirtcfjuo. The lorco&erlnjto !SE" ,r.tare lor tde kakaUy o5eke dlopoet, . Äa!.

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V 1 ,,, ' EineStttdentenehe Rcan ,on Zuise W estkirch. (Fortiehung.) In solchen Stunden kränkte sie auch das Schild an ihrer Thür, das noch beut die bescheidene Inschrift trug: Martha FranziuS, Damenconfec tion." Franzius! Andere Frauen führten mit Stolz ihres Mannes Na men. Er war ihr Schild im Lebenskämpf. Sie blieb trotz ihrer Heirath ein einsames Mädchen. Martha Franzius bei der Arbeit, bei ihren Kunden; Martha Franzius die ganzen langen Wochentage. Nur Sonntags in ihrem Kämmerlein war sie Frau von Lörsch. Dann erschrack sie über sich selbst, schalt sich empfindlich, thöricht, ungerecht, um in der nächsten Stunde denselben Gedanken nachzuhangen. Ihre Laune fing an, schwankend zu werden, untergraben von fünfzehn bis achtzehn Stunden täglicher, fieberhafter Arbeit. Seine Sorglosigkeit im Müßiggang, seine wia frohe Laune, sein übermüthizeS Lachen reizten sie jetzt, beleidigten sie geradezu. Je mehr fröhliche Muße er sich gönnte, eine um so rastlosere Geschäftigkeit entwickelte sie, aus Trotz, auS Widerspruchsdrang. Es kam vor, daß sie iym nicht antwortete, wenn er zu ihr sprach. That sie's, so klang Ungeduld aus ihrm Ton. Jch habe eben nicht so viel Zeit wie Du!" oder: Arme Leute können sich keine Rast gönnen." Einmal sagte sie: Ich hab' mir einen Schriftsteller ganz anders vorgestellt. . Kann denn so einer gar keine feste Beschäftigung bekommen?" Er lachte gutmüthig. Bist bange, MauS? Denkst, wenn einer nicht tüchtig bei der Arbeit spektakelt und sich abzappelt, er schafft auch nichts? Armes Ding! Du hast nur die eine Sorte Arbeit kennen gelernt, die SklaVenarbeit. Die Herrn arbeiten anders, darum nicht weniger, nicht schlechter. Und es kommt mehr dabei heraus. Wirst's schon sehen, wenn statt der sachtrinnenden Goldtröpflein, die Dei ne Nadel hervorstichelt, die Bäche meiner Einnahmen herangerauscht kom men. Gehst Du schon wieder aus?" Ja. was soll ich denn machen? Wenn Du schlechter Laune bist, keine Zeit hast?" Deine Freunde konnten Dich auch einmal hier besuchen." In Deiner Schnnderstuve? O it p.fjt. rmw-3 ja, wenn jjx sesllze caoels yasi, ivmmen sie sicher.. Sle runzelte die Stlrn. Ävenoz oder Sonntags mein' ich." Feierlicher Souper? Na. Du wllr. dest Dich wundern. Schatz. Schlechte Küche sind die nicht gewohnt. Bei kehren mit Aorlieve bei Börsianern. Die Kosten wollen wir uns doch nicht aufhalsen." fxck, meine mcht den ganzen 2ro? fremder Menschen. Hast Du nicht einen oder zwei Freunde, die Dir näher stehen?" Einen woru und von Alters yer. Er dachte an Milius. Aber, Schatz, Faminensimpeln geht der nicht." Es ist, als ob wir den Aussatz hat. ten." murmelte sie erbittert. Nicht einer! Und sonst stand Deine Thür nicht still." Er aber tröstete: el ruyia. Wenn ich meine Berühmtheit erst weg habe. sollst Du Deinen Salon bekommen, tu . r m . Orti ? nen ver eriren ernns. is oayin mußt Du mit mir vorlieb nehmen. Wird Dir's sehr schwer?" Und er rünte sie. Er war immer freundlich, immer aleichmäßia Hebens würdig. Aber auch diese Liebenswür. . . . . . n jr . m je 1 diakeit. die e unveiwu luazeosumleu, das Ergebniß einer glücklichen Naturanläge, die frühe Schulung in anmuthlgen Formen zur lrtuosttat ausge bildet hatte, krankten, reizten sie, die gewohnt war. rückhaltlos ihrem Temperament nachzugeben. Sie schienen ihr falsch, gemacht, unheimlich' ja. eine Nichtachtung, gleichsam als halte ihr ' ... ? .. r? je. .". t . Mann ste sur zu geng. um 1109 uoer n m erzürnen. 2U anoem stunven, wenn sie ,yn vor sich sah in seiner blühenden Ju gendfriscke mit dem sorglosen Lächeln auf den Lippen, daö die Widerwärtig. keuen deö Lebens herauszusordern schien: .Versucht'S doch! Was könnt Ihr mir anhaben?" vergaß sie alles. was ne aerechterweise im Herzen ihm vorwarf. Die alte Leidenschaft ergriff sie, etne wahnsinnige Angst thn zu ver lieren. Dann forschte sie unter der Decke seiner ewig gleichen Freundlichkeit nach Anzeichen für das Erkalten semer Liebe und fand sie. Das verwunderte Emporziehen der Brauen, wenn sie zornig eine Thür ins Schloß warf, das spöttische Hucken der Lippen, wenn ihr im Eiser ein Kraft auödruck von der Gasse entschlüpfte. mitten zwischen ihrem mühsamen Schriftdeutsch; der Blick mit dem er sie streifte, wenn sie abgearbeitet, in Hast zu Tisch kam, ffadenenden am Kleid, oder einen Fettfleck an den Fingern. Ein bißchen sorgfältiger könnten Sie Dinertoilette machen. Frau von Lörsck. ES ist fast die einzige Stunde I . ' , . i rrt. cfi. I ds Tages, tn der ich die izyre yaoe. s . flntin u s,kxn. " w . ' - m , , cv-Ä. DüNN VUtt t ftul tN VdCiX -iflüC """i1 1 It i. " s -r i IflNg Wie ZU einem Fest. Wusch, frlsirte sich neu. Aber das kostete Zeit, kostbare, unersetzliche Zeit! Und hinter ibr ltaud di: Notb mit ibrei Ledveit

Iche. Im Lauf der Wochen hatte Arthur sich zu eine? zweiten Novelle auf, geschwungen, die das Schicksal der ersten theilte. Würde si: sein Genie übe? Wasser halten können, bis sein von ihm verheißener Erfola kam? Sie begann am Erfolg zu zweifeln und am Genie auch. Ihre Achtung sank, ihre Geduld wurde knapp. Sie war gewohnt, ihr Schicksal zu lenken und das ihrer Nächsten dazu, und ihre ZU aelband war nicht immer sanft.

Mit dem Schreiben geht's nicht. Du mußt es mit was anderem versuchen. Irgend etwas muß ein Mann doch um die Hand haben!" Er sah sie schweigend an und ging hinaus. Er ging immer aus, wenn sie unfreundlich war. Und sie war jetzt alle Tage unfreundlich. Wenn er heimkam, erzählte er von Festen. Auf. zügen. Lustparthieen. Er strahlte noch in der Erinnerung. Von Sorgen sprach er nie und nie vom Geldverdie- l nen. Laß doch, Du Unruh. ES wird ch ja schieben. AlleS schiebt sich. Daß Du keinen Krämer heirathetest. hast i kl Offs f!W Tl. Vtn iuji mju yciuuui. 'uiu iuu Ajiuy uitiu. Ich kann nicht am frohen Tage Ger t i r v .?t i.lt ."t-a CV 1". icyier scyneioen, weit uoers ayi uiti eicht ein böser kommt." .Wer in der Jugend nichts erwirbt. hat nichts im Alter." schulmeisterte sie. Auf Deme Art kommen wir an den Bettelstab." Sonderbar! Das hat mem Alter mir auch in unserer letzten feierlichen Unterredung angedroht. Es lst nicht zu glauben, was für Grillen gescheite Menschen manchmal fangen! Bettler ch! So wenig Bettler wie Tageöhner." Was willst du denn thun, um es zu verhindern?" Kann ich dir doch heut nicht sagen. Wart's ab. Es wird sich zeigen. Und zeigt sich's, so greis' ich's. Zum Donnerwetter! Haben denn nur die-Schu-hus im Leben Glück? Ich meine doch, die munteren Spatzen, mit denen ich eine innige Verwandtschaft .in mir fühle, schlagen sich auch durch, und gut ogar! Oder hast du schon einmal einen verhungerten Sperling gesehen? ?ea also!" Um Weihnachten flackerte die alte Liebe rtoch einmal empor. Arthur überchutteke sein junges Weib mit Gaben. alle reizend und alle unpraktisch. Sie aber fichlte nur die Liebe, die sie spendete und war beseligt. Zu Neujahr kamen die Rechnungen ür all die schönen Geschenke, nicht für diese Geschenke allein, für Blumen, Bonbonnieren, kleine chmuckgegenstände, die andere Wege gewandert wa ren. Die Premiere von Henningers Drama hat sie rerschwnaen." erklärte Arthur. Er hatte nSt'irlich die Darstellerinnen sein HeZdtnnen eingeladen. Was willst vu? Unsereins kann niedlichen kleinen Mädchen nicht mit zugeknipstem Portemonnaie gegenüberltzen. Das ist nicht Brauch. In die sznniae Fröhlichkeit seines Wesens mischte sich jchk manchmal ein fremder Zug: Fiechhel. Die Gesellsckaft. in der er seine Anende zubrachte, färbte ab. Die Weisheit tft Dr. Mi nus Lebenserfahrung gezeitigt hatte. war keine menschenfreundl-che. keine einem Mann aus guter Familie angemessen?, der auf wenig mehr als ein Vierteljahrhundert glattin, ehrbaren Lebens zurücksah. Zuerst hatte sie den ehemaligen Studenten abstoßen. Allmälig stumpfte W Gwo!M,eit sei nen Widerwillen au, der i'ien ns Ge gensatzes machte sich geltend. l?r mochte des Doctors bitterem Sariasn.us nicht mehr entbehren, nicht die Verirügun gen, die jener ihm zu bereiter wüßte. Spat in der Nacht kehrte er h'lm, um mit dumpfen Kopf energielos en Tag zu durchträumen, des nächstenAbends harrend. Hatt; irgend ein Erfola ihn Muth' gemacht, er würde sich aufgerafft haden. Ware ihm ein warmes, fröhliches Heim bereitet gewesen, vielleicht würde er sich dorthin geflüchtet baben. A5er seineFrau versteinerte und verstummte. Öed war sein Haus. Und die Tage liefen hin IN so rasender Schnelligkeit. daß er sein Hirn wirbeln fühlte und eine nie gekannte Angst ihm zuzeiten das Herz beklemmte. Er sah sich treiben im Ostrom des Lebens schneller, immer schneller bergab, wie sein Vater, wie sein Weib es ihm vorausgesagt hatten; und er wartete aus das Seil, das trgend eine Hand ihm zuwerfen mußte, zuwerfen würde! Aber das rettende Seil blieb aus. Er fand auch nicht in sich die Kraft, dem Strudel zu entschwimmen. Er wartete. Der Jahrestag derHochzeit, der erste. Ein Tag gemacht zur Abrechnung, zum Bilanz ziehen. Arthur saß in einer Nische des FranziSkanerbräuS neben Dr. Milius und starrte in denTabaks. qualm, der den Raum erfüllte. Es würde ein einsamer Abend werden. Die Jungen probten daS Stück eines der ihrigen, das nächstens zur Aufführung kommen sollte. Er hatte auch einStllck geschrieben, b niemand führte es auf. Er sah den Mann an. der schweigend an seiner Seite die Times- las. Eigentlich ein sonderbarer Mensch! Seit einem Jahr fast sein steter Gefährte und er wußte so gut wie nichts von ihm. Grade jetzt vor zwei Tagen !atte Miliuö einFeuilleton über die Frauen drucken lassen, das in erlin, dem Meer von hunderttausend Wellen, von denen die tint. die andere verbirgt, durchkreuzt, abplattet, be merkt worden war. Und Arthur wun derte sich, woher dem düsteren, verschlössen Gesellen solche Erfahrungen kamen. UebvgenS gratulier' ich." murmelte er. Ich aratulier' r Bullhmtheit, Doctor. Bei Ihnen bricht sie allgemach durch." Milius ließ die TimeS" sinken. Berühmtheit, wiederholte er lang sam. Soll ich Ihnen sagen, waS Be rühmthelt ist?" Auf dem Tisch stand noch der Nacht! ch ihrer Mahlzeit. Zwt schen Krachmandeln und Sünigkeiten lagen Knallbonbons. Er hob em in Goldpapier gewickeltes auf. Da haben Sie sie. So sieht die Berühmtheit von Außen auö. Inwendig steckt eine Narrenkappe." .

Jhin, nun " Eine Attrappe für unreife Buben, sag' ich Ihnen. Der Kluge weiß, daß im Leben wie im Theater die dämmerigsten. unscheinbarsten Plötze die'bebaalicbsten sind. Ich bab's immer wohl

begriffen, daß Menschen Scepter und Thron ausschlugen, um srieollcy ryren Kohl zu bauen." , Sie thun aber nicht wie jene." Weil mir zum Kohlbauen immer der Acker gefehlt hat. Und dann die verdammten Ansdrüche. die einem im Blut liegen, die man sich nicht abgewöhnen kann!" Er brach ab und starrte inS Leere. Der Regen schlug prasselnd gegen die Scheiben. Am Himmel jagten schwarze Wolken über den Mond wie Gespenster. Ein unwirthlicher Abend! Ein Abend, an dem die Schatten einer bankerotten Vergangenheit umgehen und spukend das Unglück der Zukunft ansagen. Sie haben die Frauen gründlich studirt." begann Arthur und brach erstaunt ab, da er den Doctor jäh zusammenfahren sah. i Aber daS freie offene SiegfriedSge sicht vor ihm mochte Milius beruhigen. Er lachte spöttisch. Eben darum fühlt' ich mich berufen, der Welt einigeLichter aufzustecken. c- r.;r.. i. . vi. cm ZUM elspiel, oa giauocn oie mm sehen immer, daß die ehelichen Tra'ö dien aus großen Eonslikten entsprängen Gar nicht! Aus die kleinen Le bensaewobnbeiten kommt es an. auf die Kinderstubendressur! Daß der eine seinen Stuhl so rückt, seine Serviette so faltet wie der andere, die Gabel ebenso handhabt, das Schnupftuch, den Tanzstundenknlcks und dieHosltchkettSvbrase. Herrscht in diesen Punkten Uebereinstimmung, fehlt's auch nicht an dem nöthigen Schmieröl, vulgo Geld, um die Räder in Gang zu halten, so ist'S nicht zu glauben, über was für Unebenheiten solch ein Ehewagen hinrumpelt. Dagegen hab' ich schon Ehen aus dem Leim gehen sehen, bloß weil der eine Theil die Ofenwärme liebte und der andere die Zugluft." Sie haben die Frauen gründlich studirt. Doctor." wiederbolte Arthur. dessen Gedanken ihren eigenen Weg gingen. Eine Spezies vermisse ich doch unter Jyren oaracterkopsen. Die Sie kennen? .Das sind die Eorrekten. die Makel losen, Weiber ohne weibliche Schwächen. Es fehlt ihnen gleichsam der Henkel, um sie dran zu greifen. Man würde sie küssen für die erste reizende Nichtswürdigkeit, die sie vermenschlichte, aber sie begehen keine. Wie Bildsäulen bleiben sie auf ihrem Postament und zwingen den Mann, der mit ihnen leben mutz, sem Vasem aus den Futz-spitzen-zuzubringen. Eine ganz verdämmt unbequeme Existenz, kann ich 5ilmen saaen! Es tauat nickt, wenn die Frau sozusagen ein Frescogemälde ist und ver mcann nur ein gemüthliches liederliches Gettrebildchen." Er redete eifrig, es war die Fortsetzung der Gedanken, die ihn den ganzen Tag beschäftigt hatten, die Ant, wort auf das, was seine Frau ihm wahrscheinlich an diesem Abend sagen rC5 . v f. r( r TT 1 M sjCkv. . ii'iiiw. j,uituiiiu uuic (i uyyii uci lyc sein. Er zögerte doch. Er redete ungern ..rjc.t rr ? v -n t. uoer geeycne inge. yr ronungs sinn dagegen gesiel sich darin, jede Handluna und ihre Ursachen auseinanderzuwirren und aufzuwickeln wie fCsiWn tfirr (tSMVinrrt stt IV ( J v V I J V vivviivvubtt VI 111 sauberes Knäuel, das erste Jahr ihrer Ehe! Ihm graute. (Fortsetzung folgt.) ,, Die jjciratl) eines Schüchternen. Von A. Cim. Auf dem Telegraphenbureau in R. arbeitete damals ein Postbeamter erster Klasse, der vor der Besärderung stand, sehnlichst sich zu verheirathen wünschte und doch Keiner das Geständniß dieses löblichen Vorhabens zu ma. chen wagte. Edmund Charoy, so hieß er, war schüchtern, sehr schüchtern, der schüch' ternste und furchtsamste Mensch der Welt. Seine Eltern, die als einfache flci ßige Landleute ihre Aecker bebauten, warteten schon lange darauf, ihren Sohn versorgt zu sehen, war er doch den Dreißigern schon bedenklich nahe. Natürlich fand sich so leicht kein Madchen, das gut genug sein würde; an eine Bäuerin war nicht zu denken, und die Bürgcrkrnse von N. blieben ihm bei seiner Schüchternheit verschlossen. So standen die Dinge, als Edmund. der den Dienst nach Paris besorgt?, eines Morgens gewahrte, daß sein Correspondent, d. h. derjenigis College in Paris, der seine Depeschen abnahm und beantwortete, gewechselt hajte: an Stelle eines Beamten correspondirte eine Beamtin mit ihm und zwar eine unverheirathete. Nachdem er ihr verschiedene Male bei Gelegenheit telegraphirt hatte: Madame; Ja, Madame; Schön. Madame; wenn Sie die Güte haben würden, Madame"; klapperte es zurück in der kurzen Telegraphistensprache. Nicht Madame. Fräulein!" In demselben Maße wie Eduard Eharoy tn Gegenwart Anderer scheu, unsicher, wortkarg war. zeiate er auZ der Entfernung, tu seinen Briefen oder am Apparat. Keckheit und Unterneb mungslust. Ein gewisser Ausaleich. Binnen einiger Wochen besaß er das völliae Vertrauen seiner Correspondentin, die ihm ständig von ihren ErlebNissen. Aussichten usw. svracb: aeaen seitig gestanden sie sich alleS waS beide bewegte, dem Reglement zum Trotz, das Privatgespräche zwischen Beamten streng ahndet. ' Meine Mutter habe ich schon früh verloren, mein Vater stand damals als Hauptmann in einem Linienregiment, als taiuonSchef ging er ab. Nach der Pension blieb ich 2 Jahre zu HauS, was mir we:t besser aefiel. als außer halb Zu gehen und zu arbeiten, oh ja! Aber da mein Vater außer seiner Pen sion keine Einkünfte hat, Mama'S Mitgift hat ein Notar veruntreut, so mußte ich mich nach einem Broterwerb umthun. -.us. diesen Broterwerb werden Sie

zevenfans fruyer oder 'später verzichten um zu hetrathen," meinte Eduard. Das glaube ich nicht; keine Aussichten dafür vorhanden. Heutigen Tages heißt es: keine Mitgift kein Mann!DaS ist auch wahr!" Sie ist gar nicht übel, die Eollegin, und noch weniger dumm," überlegte Edmund Charoy. Er fragte nach ihrem Namen.

Marie Valdier." .Und wie alt?" Oh, Sie coketteS Mädchen, warum nicht? Sie müssen Ihren Geburts schein einreichen so gut wie rch auch. Ich bin 26! So. sind Sie befriedigt?" Wirklich? Sie wissen, daß ick ungefähr nach dem Dienstalter schätzen kann?" Er erkühnte sich soaar auö der Entfernung war er sehr frech nach ihrem Aussehen zu fragen; ob groß oder klein - Eher groß.Und schlank?" .Ja." Blond oder braun?" Blond." Blaue Augen?" .Ja." Und eine sehr weiße Haut, ver muthe ich?" So ist s. wie Sie vermuthen." Oh. oh! Aber. Sie müssen nicht häßlich sein, Fräulein." Aber genug letzt. Entwerfen Sie nun Ihr eigenes Bild, wenn ich bitten darf." Ganz wie Sie wünschen, Fraulein." Und Edmund schilderte seinen hohen Wuchs, die schwarzen Haare, den zugespitzten Bart. Ganz allmälig wurden diese Gespräche so fesselnd für Edmund, daß er sich in seine Partnerin zu verlieben bek ann. Bon da bis zu dem Entschluß. :e zu sehen, war nur ein Schritt. Meiner Treu, ich gehe hin! Und wenn sie wirklich so hübsch ist warum sollte ich nickt um sie anhalten? Sie ist ein anstandiges Madchen, hat Muth und Verstand gezeigt, Herzensaüte besitzt sie auch, entstammt einer feinen Familie. Vermögen hat sie ja keines, aber dafür ist sie ohne kostspielige Neigungen, thut gerne Hausarbeit. braucht also kein Dienstmädchen. Ich thue vielleicht nichts so Dummes, wenn ich sie heirathe, ja gewiß!" Edmund Charoy erhielt einen zweitägigen Urlaub und reiste nach Paris ab. ohne Vorwissen seiner Correspondentin. Er wollte sich bis zuletzt seine Freiheit, zu handeln, wahren und sie sehen, ohne von ihr dabei beobachtet zu werden. Ihr Charakter gefällt mir, wenn ihre Erscheinung dem entspricht. Ich schwärme doch gerade für Blondinen, schlanke, große, elegante Blondinen!" Der vorsichtige junge Mann v:rmochte sein Programm ohne Schwierigkeit durchzuführen. Er kannte Fräulein Marie Baldier's Adresse, Universitätsstraße 193. wußte, wann sie Dienst hatte und begab sich sofort am Morgen seiner Ankunft in den Hinterhalt vor der Wohnung unserer Telegraphistin. o kann ich sie gut weggehen sehen, da sie um halb L Uhr aus drm Amt sein muß." Wirklich trat um halb 8 Uhr auZ dem Hause eine große Blondine mit Vergißmeinnicht Augen und einer lilienweißen Haut. Sie war's. Edmund folgte ihr in Entzücken, sein Ideal war erreicht. Trotz seiner Schüchternheit würde er sich in der Aufregung wohl ein Herz gefaßt und sie angeredet haben, wenn nicht eine Schaar Colleginnen sich ihr unterwegs angeschlossen hätten, mit denen sie unter fröhlichem Geplauder den Weg zum Amt zurücklegte. So beschloß er, durch den Drah mit ihr zu reden. Augenblicklich fuhr er zurück, suchte seine Eltern auf. welche anfänglich über die vermögenslose Partie keine geringe Entrüstung bezeigten, und eilte dann auf feinen Posten, um mit Marie zu sprechen. Was war denn mit Ihnen die zwei letzten Tage?" frug diese. Ich war nach Paris gegangen, eigens um Sie zu sehen." Waö sagen Sie da?" Und ich habe Sie gesehen und bin Ihnen aesolgt von Ihrer Wohnung bis auf's Amt." .Welche Lügerei!" Bestimmt!" Aber warum? Was bedeutet " Weil ich Sie liebe, weil -" Folgte ein leidenschaftliches Ge. ständniß und die inbrünstige Bitte, ihn nicht zurückzuweisen. So wenig Marie Valdier auch auf eine derartig rasche Erklärung gefaßt war, hatte sie doch in den vier Mona ten ihrer Bekanntschaft genügend Ge leaenheit gehabt, sich von dem liebens würdigen, sanften Wesen ihres Partners zu überzeugen. Sie versprach daher, itfl oder seinen Vater bei seinem nächsten Besuch freundlich aufnehmen zu wollen. Um nicht von neuem Urlaub zu neh.men, sandte Edmund seinen Vater zu Valdierö und erbte umgebend v.e Nachricht, daß seine Wünsche in Erfülluna gegangen seien und die Sochzeit in Bälde vollzogen werden sollte. Edmund erhielt die Erlaubniß, auf 3 Wochen auö dem Dienst zu gehen und fuhr noch am selben Tag zu Herrn Valdier. Marie ihrerseits hatte sich frei aemacol und wartete im ?aion aur v Gäste, au deren Bewirtbuna sie aebüb Jedermann sagt so. CakcaretS Eandh Cathartic, die wundervollste medizinische Entdeckung bet Zeitalters, angenehm und erfrisehend im Seschmack, wirkt sanft und m tr 'tr - a c nqer aus utctcn, uever uno Cingeroel de, dak ganze Oyftem reinigend, ent fernt Erkältung, kurirt Kopfweh, ffie der. anbaltende Berstodkuna und Un bttdaulijkeit. Hausen und versulhen Cic eine Cäaäiel bon . (. . Beute t 10. 25. und 50 Gent), verkauft und Ctilunj Lsstir! d allen Opttheken.

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rcnbc Vorb'n:i:angcn getroffen hätte . . Zitternd, aus allen Himmeln qc stürzt, stand Edmund wankend nebon dem dargebotenen Stuhl und vcrmochte kein Wort herauszubringen. Schlaff hingen die Arme an seiner Seite herunter, mit offenem Munde starrte er vor sich. Es war nicht Sie! Sie, die er aus dem Haus hatte treten sehen und ihr bis auf's Amt gefolgt war. Diese hier war nicht blond: sie war roth, hell, leuchtend roth, ein Fuchsoder Eichhorn-Roth. Sie war nicht groß und elegant, diese hier: sie war mittelgroß, untersetzt. Oh! ! Wie! Das da war Fräulein Vdl dier, seine Correspondentin? Sie hatte die Anmaßung, sich für blond zu halten, war frech genug, sich schlank zu nennen? Nun, dann besaß sie all?dings eine hohe Meinung von ihren Reizen, alles, was wahr ist! Und ihre Augen! Blau allerdings, wasserblau. Porzellanaugen! Wie ließ sich der Irrthum erklären? Wie! Waren Sie das wirtlich, mit der ich correspondirt habe?" Ja. mein Herr." Ich correspondirte seit vier Wochen?" Gewiß, mein Herr. Sie müssen mich doch wiedererkennen, da Sie, wie ich von Ihnen selbst hörte, doch nach Paris gekommen und mir nachgegangen waren." Sicher sicher ", stammelte Edmund, der nicht mehr wußte, was sagen und thun, er zitterte immer ärger, in der Furcht, sich zu allem Unglück auch noch lächerlich zu machen. Herr Valdier lud seinen zukünstigen Schwiegersohn und dessen Vater zum Mittagessen ein. und bei dieser Gelegenheit löste sich endlich das Räthsel. Erlaube, daß ich Dich meiner Freundin Vertha vorstelle," hieß es. sie ist eine Collegin. Ah, das hättest Du nicht gedacht (er stand vor seinem Ideal), wir wohnen auch im gleichen Haus." Fräulein wohnt Hier, im dritten Stock." Und wir, wir sind " Wir sind Eollegen. alle Drei Eolle. aen!" vollendete Marie mit glücklich'M Lachen und schlug heiter ihre großen Hände zusammen. Edmund Charoy gehörte, wie wir wissen, nicht zu den Leuten, denen es nichts ausmacht, einen Schritt rückwärtS zu thun, Trenn sie zu weit vorgegangen sind. Er ließ der Sache ihren Lauf und stand bald mit seiner Gaitin vor dem Altar. Doch wenn cS eine Schuka'ottin für Ue Muthlaen silebt. scheint es doch, als wir? auch eine solcke t Gunsten 5er Sckl'chternen. denn unserHeld brauchte die Partie nicht u berrnen. Nein, im flen.wtfil! TOrefct? fie noch so roth sein. Marie ValdZer besaß vortreffliche Cigenschasten und verstand es, ihren Gatten glücklich zu machen. Edmund hatte eine gute Stelle inne und seine Frau, die sich vom Dienst zurückgezogen hat, führt das HauSWesen musterhaft und widmet sich cvr. Erziehung ihres Töchterchens und ihrer zwei Knaben. Was die Schönheit Vertha anb?trifft, so ist von ihr wenig zu vermelden. Die Postbehörde sah sich eines Tages genöthigt, sie zu entlassen . . . - Oitt Unfehlbares Mittel. DaS Feld der Wirksamkeit deS berühmten Dr. Bull's Husten Sprup wird immer fortbestehen, denn wenn eine Mutter einmal dieses unfehlbare Mittel gegen Husten,Erkälrung,Bräu ne oder Keuchhusten gebraucht hat, so wird sie nie eine andere Medizin versuchen. "2ch gebrauchte Dr. Bulr Husten Syrup seit l5Jakren in der Familie gegen usten, Erkältung und Hals-Leidcn und fand ihn ein auögezelchnetes Mittel." Frau D.T.Elarke, 163CongreßStr.,Eleveland,O. Dr. Bull'S Husten Syrup wird überall für 25 Cents verkauft und man darf sich nicht von Verkäufern überreden lassen einen anderen oder etwas billigeren Artikel zu nehmen, denn nur der üchte Dr. BulfS Husten Syrup giebt immer jufn'edenstkllende Ncsultate. Zu haben bei : JkZ D. GsaXi, 31 Indira 3 a, cn. 2:i:il & 2i$n Ccu:t

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