Indiana Tribüne, Volume 21, Number 25, Indianapolis, Marion County, 14 October 1897 — Page 3

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in ALLEN APOTHEKEN vaiwgw,uuuwu, vtiuuciiww or&. EineStudentenehc SlcKf an von Luise Westkirch. (Fortsetzung.) Weil nun jeder sich fürchtete, im Gespräch einen Gedanken zu derschwenden, fingen sie bald an, Karten zu spielen. Arthur gewann ein paar Mark. .Mein Abendbrot hätt' ich heut' verdient," dachte er bitter, als er gegen Morgen heimkehrte. Sein Kopf war wüst. Er hatte viel getrunken, und als er in das blendend saubere, ein wenig nüchterne Stübchen trat, in dem seine Frau, müde von der Anstrengung eines harten Arbeitstages, in festem Schlummer lag, stieg eine Empfindung des Ekels in ihm herauf, Ekel an den andern und als sich. Es kam ihm vor, als brächte er einen Flecken mit in die rechtwinklige Eorrektheit dieses NaumeZ. Ein paar Worte des Doctors schwirrten ihm im Ohr. ein paarWorte über die Frauen. Er hatte sie treffend gefunden, er hatte darüber gelacht dort in jener Welt dS elektrischen Lichts, deS Cigarrendampfs, der Bierseidel. Bei der weißen, schlanken Kerze, die mit ihrem frommen Licht das schöne, ehrliche Gesicht seines Weibes übergoß, fand er sie geschmacklos, schief, abscheulich. Sie paßten nicht in diese Welt. Und diese Welt war mindestens so wirklich wie die andere. Vorläufig hatte er genug von Studienfahrten. Er wollte den Lassen, seinen ehemaligen Commilitonen, beweisen, daß er ein Kerl war, der das Recht hatte, seiner Kaste ihre staubigen Vorurtheile um die Ohren zu schlagen, eine Frau zu freien nach seinem Sinn, ohne in den Verdacht niedriger Beweggründe zu kommen. Niemand sollte mehr in Ver. legenheit gerathen, wie er sich zu ihm zu stellen habe. Die nächste Zeit saß er vor seinem Schreibtisch Stunde um-Stunde, und seine Feder flog. Rührend war's, wie Martha ihn dabei zu unterstützen strebte. Ganz zaghaft, lautlos öffnete sie die Thür, um ihm irgend einen Leckerbissen zum Frühstück zu bringen. Sie hatte eine ihrer Nähmaschinen m ein unbequemes, unheizbares Cabinett verbannt, damit ihr Gerassel nicht die Entstehung des Meisterwerks unguntig beeinslusse. Manchmal gcgenAbend am sie schüchtern herein, stand geduldig wartend, bis er sie zu bemerken geruhte, und bettelte: Es wird zu viel, mein Liebling. Du bist an solcheÄrbeitshetze nicht gewöhnt. Mach' Schluß. Geh aus." Dann wurde er ungeduldig. Das verstehst du nicht. Meinst du. daß ein Schriftsteller seine Stimmung einpacken kann in ein Etui wie seinen Federhalter und am andern Morgen unversehrt wieder herausnehmen? Jetzt ist die Stimmung da, jetzt muß ich durch.- Am nächsten Sonntag war er fertig. Willst du daZ Dings mal hören?" Ob sie wollte! Sie bebte vor Erwar tung. während er in seine Stube ging, um das Mannscript zu holen. In der tiefen Ehrfurcht, die ihre Unbildung vor allem Wi?en und Können emPfand, war ihr zu Muth wie den Gne chen Homers, wenn einer der Olympl schen zu ihnen herabstleg. Steif, athem los saß sie aus einem der rothen Renaissancesessel. Das kahle Empfangszimmer verschwand in Nebel um sie. Sie sah nur den Dichter unter dem rothen Lichtfleck, den die untergehende Sonne wie einen Glorienschein an die Wand hinter ihm warf. Sie hörte nicht mehr daö Ticken des Regulators über dem Sofa. Durch daö Tosen threS Blutes drana nur ihres Mannes Stimme, abgebrochen, befangen, mit ungeschickter Athemvertheilung, wie Autoren ihre eigenen Schöpfungen zu lesen Pflegen. Hmv. Werk! Sem Werk, pochtt ihr Herz, sein schönes Werk. Mein Mann ist einer der ganz Großen w der Welt, ein Leiter, em Stern für die andern. Und er ist mein Mann." DaS aing so eine viertel, eine halbe Stunde lang. Auf einmal, sie wußte nicht, wie es geschah, hörte sie wieder aanz deutlich daö harte Tiktak, daö den Laus ihrer Tage begleitete. AuS dem blut rothen Glorienschein an der Fensternische tauchten wieder scharf abgegrenzt die Schattenrisse ihrer Großeltern auf. Sie sah die Schweißtropfen, aus der Stirn deS Dichters und daß die Sohlen seiner Lackstiefel klafften, ja, sie er. tappte sich beschämt darauf, daß sie bei den Worten deS großen Mannes leb haft an einen neuen Costümschnitt gedacht hatte. Von der Decke schien unendliche Schwere sich auf sie herabzusenken oder wälzte sie sich gar auS der Fensternische heran, in der der Lesende saß? Nun?" fragte Arthur jäh in der. ändertem Tonfall. Sie schrak auf. .Du sagst ja kein Wort. Ich möchte erst daö Ende hören." Die Geschichte ist doch zu Ende Zu End:? Ach nein..Freilich! wie wir Modernen schlie ßest. Nun. sag'S nur grad' heraus. Sie gefällt dir ntcht." Sie ist ganz anders als alle Ge schickten, die ich kenne." Daö will ich hofsen! Aber gefallen thut sie dtr nicht?" Dte Thränen waren ihr nah, doch sie konnte nicht lügen. Ach.' Lieblina, ich bin ja so dumm. ich versteh nichts davon. Auf mich kommt'S auch gar nicht an." Lum SlöÄ nt. Uebri2?Äk hätt'

tO'Mti'S denken unnen. Was man

roth, grün, gelb oder blau ist, das heißt euersgleichen nicht Farbe. Die endlose Skala der gebrochenen Töne, in denen wir Modernen schwelgen, ist für eure Augen ein Buch mit sieben Siegeln. Gleichwohl hatte ich geglaubt, daß du, wenn nicht durch den Verstand, doch durch das Gefühl Basta! Es geht auch fo." Sei mir nicht bös," bat sie. So herzlich wie ich, wünscht keiner auf der Welt, daß dir recht was Schönes gelingen möchte " Reden wir nicht mehr davon. Abgemacht." Er ging mit großen Schritten im Zimmer auf und nieder. Ob er sich's aleich selbst nicht gestehen mochte, mt Aufnahme, die bei einem naiven Gemüth die Schöpfung fand, von der noch jede Fiber in ihm in Arbeitswärme schwang, traf ihn wie em kalter Wasserstrahl, ihn und sem Gefühl für die. die ihm diese Enttäuschung bereitete. Er spürte ein qualvolles Verlangen nach Anerkennung, nach Aufmunteruna. Ich muß hören, waö MiliuS zu dem Ding sagt. DaS ist wichtig. Nein, ich will's nicht auf die lange Bank schieben. Es thut mir leid. Maus, aber heut Abend treff ich ihn sicher." Jum ersten mal ging er an einem Sonntag ohne seine Frau aus. Der Doktor beglückwünschte ihn mit Begeisterung zu dem vollendeten Werk. Er war aber nicht der Gimpel, sich mit dem Opuö eines angehenden Dichters den Sonntagabend verderben zu lasft. ., .. Vorlesen? Um Gotteö willen! wenn Sie mir'S vorlesen, verreiß ich Ihr Werk ganz unfehlbar. Vorlesen hören, macht Mich unzurechnungsfähig. Lassen Sie mir das Manuskript da. Jawohl! Legen Sie's auf den Schreibtisch zu den anderen. Ich sag' Ihnen dann meine aufrichtige Meinung, ganz aufrichtig? Wie? Ob ich'S in den Borfenkurier lanclren kann? Aber Sie Grünhorn! Wenn Sie was Rechtes geschrieben haden. werden Sie s doch nicht an eine Tageszeitung verzetteln! Eine große Revue ist das einzig: Richtige für den Ruhm wie für den Geldbeutel. Und nun wollen wir uns einen vergnügten Abend machen auf die Leistung. AlsArthur, etwas taumelnd, zu seiner Frau heimkehrte, bückte er sich beim Durchschreiten derLhür, um nicht oben am Rahmen anzustoßen, so sehr gewachsen kam er sich vor. Das machte, der gefällige Freund hatte ihn ' on heut ausgiebig am Schaum des Ruhmes nippen lassen, indem er ihn als Ihresgleichen einer Schaar ungedruckte? Autoren zuführte, die auf s großmüthigste bereit waren, ihre heimliche Unsterblichkeit mit ihm zu theilen. Zum ersten Male hatte Arthur das berauschende Glück genossen, sich ein Künstler unter Künstlern zu fühlen. Wir Künstler " sie sagten'ö unzählig'e'Male. und er sagte eö mit, und mit dem Wort zogen sie einen Scheidestrich zwischen sich und der übrigen Menschheit. Wir Künstler! Wir. Auserwählten, Gott begnadeten! Wir Elltemenschen! Wochen vergingen. Die großen Revuen brachten ArthursNovelle nicht. die kleinen,-zu denen er hcrabrneg. brachten sie auch nicht. Du mußt s mit einer anderen versuchen," ermunterte Martha. Jawohl! nach dem grünen Kostüm ein blaues, und nach dem blauen ein gelbes. So und so viel Stunden zeden Tag. WaS fertig wird, wird fertig. Eine Dichterphantasie ist keine NähMaschine, Schatz. Man schneidet Novellen nicht nach dem Dutzend. Die Individualität des Autors steckt in der einen wie in der anderen. Die Jndi vidualität. verstebst Du! Ehe ich nicht beruhigt bin über dies Stuckchen melner Persönlichkeit, werd' ich den Kuckuck thun und der Welt ein anderes hinschleudern. Ich hab' auck nicht die Ruhe. Aenastiqt's Dich? Begreif' doch! Aus den Erfolg kommt s an, und der ist immer GotteSgabe. Kein Frohndienst zwingt ihn herbei, aber dem forglos Träumenden fällt er in den Schooß. Zu Karrengaul - Allüren hab' ich nie Talent gehabt. Darein mußt Du Dich finden." Ich sorg' ja nur, daß Du den Muth verlierst." Den Muth verlieren, weil ein paar Schafsköpfen meine Schreiberei nicht gefällt?! Das gerade beweist mir, daß sie etwas taugt. Ein Buch, das sogleich verstanden wird, ist gar kein Buch, sagt Göthe oder etwas Aehnliches wenigstens." Er war in dieser Zeit viel in der Stadt. Wenn Du doch nicht mit ausgehen willst! Den ganzen Abend kann ich nicht in der Schneiderstube sitzen, daS mußt Du einsehen." Sie sah es ein, sie hielt ihn nicht zurück. Um so mehr konnte sie fertig bringen. Und daS war nöthig. Denn daS Geld, daö sie bei ihrem einschichtien Hausen auf der Sparkasse anaeäuft hatte, schmolz bei der Wirthchaft zu Awelen wie Schnee unter der FrühlingSsonne. Mit unheimlicher Geschwindigkeit lmolz eS hin. Dabei war ihr Mann kein Verschwender. Die hundert kleinen Bedürfnisse, die die bürgerlich Erzogene nicht kannte, gehörten u seinem Rang, seiner Eriieklng. feiner Persönlichkeit. Sie etzte ihren Stolz darin, daß er keine einer Gewohnheiten abzulegen brau che. weil er sie einer Millionärötochter vorgezogen yatte. Und sie nähte die halben Nächte hindurch, damit eö ihrem Gottbegnadeten an nichts fehle, bi? der Erfolg kam. auf den er. baute. Ach. die Arbeit war nicht daS Schlimmste. Viel schlimmer waren die Reden. 'die über die rasselnden Maschinen, über dte feinen Garnirungen hinflogen und mit ihren Widerhaken sich fest einbohrten in ihr Herz. Da saß Paula, die- feingliedrtge. graziöse mit den Voaelbewegungen. bastelte an einem Ballkleid und schwarte: Sie, Frau FranziuS. gestern Abend hat mein Bräutigam Ihren Mann gesehen. (Zr.war bei'.Popven.. n Cwni fct n.ir fnfi

Lokaler aus. 5aZ muü fcäii tiix.

bündig lustig ist Ihr Mann gewesen. Gott sei Dank. ja. daS Vt er." Jetzt arbeitet er wohl?" Er denkt den ganzen Tag nur an seine Schreiberei." Kann man denn gar nich mal was von seinen Sachen zu lesen kriegen?" Ich weiß nicht. Schriftsteller sind so eigen. Ich glaube, er will seine Werke als Buch herausgeben." Mar tha beugte sich tief über ihre Arbeit. Wie schwer war daö Lügen! Aber unbändig viel Geld muß er verdienen," meinte Phine, ihre Nadel einfädelnd. Prien hat ihn auch jesehen, in einer Droschke erster Jllte, un denn jab er noch dem Rosselenker fünf Silber Trinkield." DeS sind die feinen Herrn so gewohnt." Nu eben! Prien sagt auch,, der Herr Baron hatte schon recht gethan, das Studiren an den Nagel zu hän?en. Denn wenn die Advokaten den Leuten auch das Fell über die Ohren ,ögen. an das. was so'n Romanschrei:r zusammenllaute. könnte die Sorte nich tippen. Er hat einen jekannt: im einen Jahr konnte der seine Stiebeln nich berappen un im andern fuhr er aus Jummi. Aber das sollt' er nich leiden, daß Sie sich so die Nächte durchquälen, Frau Franzius." redete wieder Paula. Un denn müßt' er Sie Abends mit ausnehmen. Nee. ich rede als Freundin. Es jiebt Leute, die wissen nich mal, daßSic verheirathet sind, un halten ihn schlankweg für 'nen Junggesellen. Meinen Postsekretär erzieh ich mir mal anders." Wie dunkle Fledermäuse umflatterten diese Reden die junge Frau, wenn sie einsam trübselig bei der Lampe stichelte. während der harttickende Regulator drüben die Stunden schlug, elf. zwölf. Mitternacht und oft noch die zweite Morgenstunde, ehe sie ihr Nähzeug niederlegte. Noch andere Gedanken kamen, in ihrem eigenen Kopf entsprungene. böse Gedanken. Es war ihr nicht gleichgültig, das kleine Kapital hinschwinden zu sehen, das sieGroschen für Groschen selbst erworben hat te, ihren gegenwärtigen Stolz, ihre Hoffnung für die Zukunft. Sie brachte aus grenzenloser Liebe die Opfer; aber durfte der Mann, der sie liebte, es annehmen? Nacki der Weise des Volkes schätzte sie Arbeit genau nach dem. was sie eintrug. Arbeit, die gar nichts eintrug, war Spiel. DaS mochten sich reiche Leute gestatten; arme mußten verdienen. Diese Regel auS ihrer Kinderstube. die nüchterne, harte Weisheit der Proletarier haftete unverrückbar ihr in Hirn und Herz. Sie konnte nicht darüber hinweg. Und diese Weltani'cbauuna verdammte ibreir Mann. (Fortsetzung folgt.) Die Kavlarkatze. Von Cduard Jürgenfen. . August Nietzsch hieß er und er un tcrschied sich von dem großen Philosophen eigentlich nur durch das fehlende kleine e am Ende seines Namens; im llebrigen war er ebenfalls sehr philosophisch angelegt und hatte geradezu übermenschliche Eigenschaften. Während des französischen Feldzuges hatte ich ihn als überzähligen Vice-Reserve-Geschütz - Gefreiten unter meiner spezicllen Aufsicht gehabt und ihn stets be währt gefunden. Sechspfündige Granaten hat er mir nie aus dem Protz kästen gestohlen! So nahm ich ihn denn, als ich mir einige Jahre nach beendetem Feldzuge einen eigenen Hausstand einrichtete, in meinePrivatdienste, denn ich hatte mich an meinenAugust gar zu sehr gewöhnt. Daß er freilich gern gute Cigarren rauchte, einen feinen Tropfen keinesWegs verschmähte und auch ausgesuchten Delikatessen gegenüber nicht gerade einen unüberwindlichen Widerwillen empfand, muß ich zugeben; indes haö waren wohl hauptsächlich die Folgen meiner eigenen ausgezeichneten militärischen Erziehung, die ich ihm hatte zukommen lassen, denn August war bei jedem Requiriren" mein unzertrennlichcr Begleiter gewesen. Dazu eignete er sich vorzüglich, er fand alles, waö Lebensmittel hieß, ganz sicher herauS und wenn'S zehn Klafter tief unter der Erde gelegen hätte. Nun war er also in meinem HauS halt als Universal - Faktotum angestellt und als ich eines schönen TaaeS mal eine größere Gesellschaft geben wollte, da mußte mein August selbst verständlich die nöthigen Besorgungen machen. Unter anderen Delikatessen hatte er auch eine Zweipfundkruke vom besten mausegrauen Astrachan-Kavia? anschaffen müssen, die er inFolge meiner Ordre an einem recht kühlen Platz im Keller aufbewahren sollte. Kurz nachher fuhr ich alsdann, von meinem getreuen Nietzsch begleitet, noch auf die Jagd, um die zur Vervollständigung des MenuS für den folgenden Festtag nothwendigen Waldschnepfen womöglich selbst zu schießen. Ich würde mich zwar auch ' keine Sekunde gescheut haben, dieselben im Nichtfalle' beim Wildprethandler baar zu erlegen! Kaum waren wir aber so etwa anderthalb Stunden draußen auf der Chaussee, als mein August, der unterWegs bereits bei jedem Wirthshaus einen felbst für feine Verhältnisse unge wöhnlichenDurst entwickelt hatte, plötzlich von seinem Bock her die Frage an mich richtete: Haben Sie denn auch den Keller richtig zugeschlossen,. Herr Geschützführer?" So nannte er mich respektvollerWeise noch immer, obgleich der FeldLua längst vorüber war. Er MIM Jedermann sagt so. 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mochte diel tn seiner Unschuld woyi für einen sehr hohen Titel kalten. Ich? Den Keller zuschließen? Was fällt Dir'denn ein. August? DaS ist doch Deine Sache!" Gewissermaßen, ja! Aber man kann doch immer nicht wissen!" Was kann man nicht wissen. Du Himmelhund?" Na, ich meine man gewissermaßen mit die kleine Miesekatze. die sich der Geschäftsführer vorigte Woche zugelegt haben: indem doch die Kruke mit dem mausegrauen Kaviar unten im Keller siebt " Unsinn. August! Bei Dir rappelt'S wohl?" Gewissermaßen, nein! Aber Se Kissen doch, so'ne KaKen. die requiriren immer alles Mögliche, gerade wie wir damals in Frankreich " Ach was. dummeö Zeug! Die Katze wird den Kaviar schon nicht requiriren. Waö Du immer für Ideen hast!" Gewissermaßen manchmal recht gu te, Herr Geschützführer, wie Sie wissen." Ja, das weiß der liebe Himmel!" Na. das Thema wurde fallen gelas sen. Wir beendeten unsern Jagdausslug. der insofern sehr günstig auslief, als ich schließlich wenigstens noch einen mir bekannten Förster traf, der mir zwei selbstgeschossene Waldschnepfen apportirte, und am Abend kamenwir heil und gesund wieder in meinerWoh nung an. Kaum hatte ich meine nassen Stiefel ausgezogen und es mir ein bischen gemüthlich gemacht, als ich draußen auf dem Hausflur einen Höllenspektakel sich entwickeln hörte, als dessen UrHeber sich alsbald mein getreuer Lcibdiener herausstellte. Er zankte mit dem Dienstmädchen. Sie sind ja gewissermaßen die dümmste Gans, die mir in meinem Leben vorgekommen ist!" hörte ich ihn da draußen herumtoben, weshalb haben Sie denn nicht wenigstens die Kellerthür zugemacht, wenn Sie sie auch nicht abschließen konnten. WaS wird nun blos der Herr Geschützführer fagen!" Ich öffnete die Stubenthllr: Potz Kartätschen und Brandgranaten, waö ist denn schon wieder los?" Gewissermaßen alles, err Geschlltzführer! Der Kaviar nämlich Du Unglücksrabe! Was ist mit dem theuren Kaviar?" Den bat gewissermaßen die Katze aufgefressen, weil die dumme Trine hier die Kellertbüre nicht zugemacht hat! Ich Hab's ja aber gleich gesagt " Jb. da soll ja doch ! Du wirst mir hie? doch keine Kriegsgeschichten erzählen wollen. August?" Indessen an dem Faktum als soluzem war nicht zu rütteln. August stand da mit der leeren Kaviarkruke in der Hand, auf deren Boden sich hoch stenö noch zwei bis drei Eßlöffel voll des theurenStoffes befanden, während das arme. Dienstmädchen mit Thränen in den Augen umherlief. Die des schwerenVerbrechens bezichtigte Mieseratze aber faß ruhig und unschuldsvoll in einer Ecke, als ob sie nie in ihrem Leben Kaviar gefressen hätte. Die Geschichte erschien mir denn doch in hohemGrade räthselhaft. Nachdem ich meinem August zunächst in sehr energischen Worten klar gemacht hatte, daß ihn, ganz einerlei, wie die Sache läge, die alleinige Schuld träfe, da er eben allein für das Zuschließen des Kellers verantwortlich sei. ließ'ich ihn mit der Kaviarkruke zu mir ins Zimmer treten und befahl gleichzeitig dem Dienstmädchen, die Katze einzufangen und mir hereinzubringen. Dann begann daS Verhör. Also. August. Du bist wirklich der festen, Ueberzeugung, daß. Niemand anders als die Katze den Kaviar werzehrt haben kann?" Gewissermaßen, ja wenn nicht etwa hier die Emilie " Dieselbe begann sofort wieder zu heulen und be theuerte schluchzend ihre absolute Unschuld. Hm! Denn nimm also mal jetzt einen LLsfel und kratze den kleinen Rest aus der Krke heraus. Wir wollen jetzt mal sehen, ob die Katze überhaupt Kaviar mag!" August that, wie ich ihm befohlen. Während er aber diese Arbeit verrich tete, meinte er bedenklich: Wenn sie man nicht vorläufig jetzt gewisserma ben satt ist!" Das roerden wir ja sehen, August!" Inzwischen war also der Rest der schönen Delikatesse auf ein kleines Tel lerchen gehäuft und ich hielt ihn der Miesekatze unter die Nase. Aber obgleich daS Zeugs so schon mausegrau aussah, wendete sich die Katze doch mit einem förmlichen Ekel und Abscheu davon ab. Du siehst, lieber August, sie mag ihn absolut ntchtl" Na ja. natürlich! Sie wird ihn sich gewissermaßen über gegessen baben!" meinte Auaust. Ich blickte ihn scharf an. Ist daS wirklich Deine ehrliche Ueberzeugung, August?" Gewissermaßen, ja! Außerdem wissen Sie doch aber auch, Herr Geschützführer. daß der beste Kaviar immer oben liegt, je weiter nach unten, desto schlechter wird er doch, und weil so'ne Katze doch ein sehr kluges Thier ist " ES ist schon gut, August! Ihr könnt jetzt gehen." Da ich emsah, daß aus diese mii kein Resultat zu erzielen war. so entließ ich also die Gesellschaft, indem ich daö übrige der Zukunft überließ, denn ich kannte meinen August gu gnz vom Feldzuge her. wo er sich, wenn er irgendwo falsch requirirt hatte, ebenfalls eher hätte todtscblagen lassen, bevor. er. eingestanden haben würde, er sei'S gewesen. Um mich also nun von dem Schre cken etwas zu erholen, machte ich mich sofort daran, für den nächsten Tag eine kleine Bowle anzusetzen, eine mir von jeher stets sehr sympathische Beschäftigung.welche, wenn man nicht gar zu viel probirt, ungemein nerven biruhisend zu wirken Pflegt, Nach dem iZ di) schzzittise. We vyllendet.

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My work as a scliool teacher orten ferings on a statc of Intense nervousness, which prevents digstion and results in severc headaches. I have found that by watching my feelings and taklng ajtjtjtjtjtjt'jfi'j

U flpanius

when I f cel myself becoming tired and nervous Iget relief at the time and prevent further trouble.

uno noch ein oiöchen meine im immec zurückgebliebene Miesekatze getätschelt Hatte, zog ich mich in meine Kemenate zurück und schlief den Schlaf deS fegenannten Gerechten. Wer Hätte eS aber wohl 'geahnt, daß mir der nächste frühe Morgen sofort wieder eine ganz ungewohnte Aufregung bringen sollte? Sobald ich mich nämlich angezogen hatte und in mein Arbeitszimmer getreten war, begab ich mich naturgemäß zuerst zu der Bowle, die dort aus dem Tische stand. um zu sehen, ob sie nun auch genug gezogen hätte. Dieselbe war leer, radikal leer bis auf den letzten Trop fen! Jh.da soll doch ein hunderttausendmillionenfaches Gewitter hineinschlagen! Mgust! Au gust!" Mit vollständig verglasten Augen und brandrothemGesicht trat er herein. Sage mal. Kerl, bist Du hier ge stern Abend noch in meinem Zimmer gewesen?" Ich?' Gewissermaßen, nein!" August, sieh Dich vor! Hier ist nämlich die ganze Bowle auSge soffen!" Ist nicht möglich! Hatten der Herr Geschützführer vielleicht die Katze hier ?" Hallunke, Du wirst mir doch nicht einreden wollen, daß die Katze " Gewissermaßen, doch! Denken Sie doch blos mal an den Durscht. den die nach all dem Kaviar haben mußte!" Unwillkürlich blickte ich mich nach der Katze um. Sie lag ruhig in d:r Sophaecke und schnurrte vor sich Hrn. August. August, ich warne Dich! Bedenke, wessen Du die arme Katze jetzt wieder beschuldigst. Wenn sie wirklich die ganze Bowle ausgetru?k? hätte. so müßte sie doch jetzt einen riesigen Kater haben!" Da schien August mit seinen Ausreden zu Ende zu sein. Stumpfsinnig blickte er vor sich nieder. Schon glaubte ich einen reuigen Sünder vor mir zu sehen. Da plötzlich leuchtete eS in seinen gläsernen Augen auf und in dem er mit dem Finger aus Urc Fenster zeigte, rief er triumphirend: &inen Kater? Gewissermaßen allerdings! Dort geht er gerade über die Dächer!" Im For st Hause zu SiahlHammer im schlesischen Kreise Lublinitz war der Musketier SzYgiel der 9. Compagnie des Infanterie-Regiments v. Winterfeld während des Manövers einquartiert. Er erklärte seinem Quartierwirth die Construction des Gewehrs und schoß bei dieser Gelegenheit zwei Platzpatronen in der Stube ab; drei Platzpatronen ließ er in der Gewehrkammer liegen und stellte daö Gewehr in die Ecke. Kurz vor dem Schlafengehen nahm er das Gewehr und zielte im Scherz auf die 12jährige Tochter seines Wirthes, die auf einer Ofenbank saß. Hierbei aber entlud sich das Gewehr und daZ Mädchen sank getroffn 'todt zu Boden. Szygiel hatte jedenfalls vergessen, daß er die drei Patronen in der Kammer gelassen hatte. Der Soldat wurde in Untersuchungshaft genommen und nach Aeisse abgeführt. Vereinfacht. A. (feinem Freunde in den Brief schauend): An den Lumpen schreibst Du: Hochgeehrter Herr??!!" B.: Ja. wie soll ich ihn denn anreden?" A.: Schreib' einfach: Lieber College!" Glück Im Hause. Häuslicher Friede und Glück werden immer bewahrt werden wenn die El tern die nöthige Lorsicht bei Erkältung, oder HalS und Lunczcn Leiden der Kleinen anwenden. Kinder sind immer aenciat eincErkaltung leicht zu nehmen, Dr. Vull'6 Husten Sprup jedoch kurirt sie rasch und sicher. Jch gebrauchte Dr. Vull'S 5)ustcn Eyrup für meinen acht Jahre alten Sohn. Er hatte die Bräune und ich versuchte viele Mittel fand jedoch daß Dr. Bull'S Husten Syrup das beste von allen war." Frau A. Gcib, 317 Dcmott Str., West Hobokcn, ?e. I. Dr. Bull's Husten Syrup kostet nur 25 Ccntö und er ist.bcsser und billiger als wie alle die anderen Mirturcn welcher dcr5)ändlcr anpreist. Kauft nur Dr. Bull's Husten Syrup denn er ist immer wirksam und gut. Zu haben bei: AsZn D. Gauid, 201 Jndiana Lr. aj. O. J2insi5 ä J-Hrn CccS.

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