Indiana Tribüne, Volume 21, Number 25, Indianapolis, Marion County, 14 October 1897 — Page 2

Sndiauü Tribüne.

Erschein Täglich un) Sonntag, Die tZzliche. Tribüne- kostet durch lenXxlaet J (Jtnti per Woche, dle vonntagS.rribüe Senil per Goi e. Leide ms at IS kentö ikea 62 Cent pcx Vtt. Ver Kerhlb bei ttifct u;ti$tt U Vsiaukbkithlung p pti Ia,r. orrui 10 Süd Vlabama Ctzalt Indianapolis, Ind., 14. Oktober 1897. (ittttvitkluttg der Grotzstädte. Ueber die (Entwicklung der Groß siädte in dm letzten zwei Jahrhunder ten hat I. Belochs eine Reihe interessanier Einzelheiten veröffentlicht. Im 17. Jahrhundert traten- Wien und Madrid in die Reihe der Städte mit über 100,000 Einwohnern ein, wäh rend Antwerpen und Messma au5 schieden. Im Jahre 1600 zählte wohl keine Stadt des christlichen Europas mehr als 200.000 Einwohner. 100 Jahre später hatten Paris wie London die halbe Million erreicht oder überschritten, und zwölf weitere zählten mindestens 100,000 Seelen. Nach Verlauf eines weiteren Jahrhunderts giebt es bereits 23 derartige für damalige Zeit Riesenstädte: ti kamen Petersburg, Berlin. Hamburg, Kopen lgen. Dublin, Bordeaux, Marseille, yon, Barcelona, Valencia hinzu. Italien fotte damals die meisten Großstädte, nämlich 5, die pyrenäische Halbinsel und Frankreich 4, Deutschland 3, Oesterreich Ungarn und Rußland 2. Niederlande, Dänemark und Türkei je 1. Ueber 200,0)0 zähl. k man in 8 Städten, von denen Mokau. Petersburg und Wien erst neu hinzugetreten waren. Am schnellsten nahm Petersburg zu. ihm schließt sich Dublin an, Berlin und Reapel feigen. Um 1600 hatten die 12 Großstädte Westeuropas 1,800.000 Einwohner, um 1700 etwa 2.600,000. Im 18. Jahrhundert hat sich die Bevölkerung '''"Sroßstädte nur etwa in demselben vermehrt, wie die Gesammtbe j'ng. während es im 17. Jahr hundeit sich anders gestaltet hatte. Aon '18001890 haben sich Amsterdam, Birmingham, Brüssel. Manchester und Rom verdoppelt, Kopenhagen und Marseille verdreifacht, Prag. Lyon, Petersburg, Paris und London vervierfacht. Die Einwohnerzahl Dresdens. Kölns, Breslaus. Ham burgs und Wiens ist fünfmal, die Liverpools und Warschaus sechsmal größer geworden, siebenmal bei Shef fielv und Gla-nl'w. achtmal vei-Mün-chen, neunmal bei Leipzig. Ofen - Pest und Berlin, zehnmal in Baltimore. Diese Bevölkerunzsoermehrung wird aber noch weit überholt durch das Wachsthum amerikanischer Städte, wie New Iork, Philadelphia, Chicago und Brooklyn. Die beiden ersten zählen heute 25 Mal mehr Seelen als zu Anfang des Jahrhunderts. Die Bevölkerung Chicagos ist sogar im Verhältniß von 1:243, bei Brooklyn von 1:339 gewachsen. Letztere Stadt hat übrigens die äußerste Grenze eigener Entwicklungsfähigkeit erreicht, denn sie wird am 1. Januar nächsten JahreZ in New ?)ort eingemeindet. Vldmlral Vrommy. Äuf dem stillen Friedhofe deZ ol denburgischen Dorfes Hammelwarden ruht seit 1860 im Schatten hochragender Linden unter einer unscheinbaren Steinplatte der erste deutsche Reichsad. miral nach einem Leben vollArbeit und schweren Enttäuschungen. Einst viel genannt und viel gerühmt al! der Schöpser und Commandant der oeut schen Flotte zu Ende der 40er Jahre. .ist er bald in Vergessenheit gerathen, und kaum wußte man sein Grab zu finden. Jetzt endlich ist dem Manne -Gerechtigkeit widerfahren, indem ihm auf seinem Grabe in' der Familien gruft seiner Frau ein Denkmal gesetzt wurde. Das Denkmal ist vom Bildhzuer Robert Engelhard in Hannover ge schaffen; es besteht aus einem rohbe hauenen. obeliskenförmigen Granit, block, gekrönt mit ejnemKranz, an wel chem ein Anker ruht. In der Front feite ist in Medaillonform das Bildniß deZ Admirals eingelassen. Eine unter demselben angebrachte Marmortafel trägt folgende, von dem bekannten Dichter unserer Wesermarschen Her mann Allmers verfaßte Inschrift: Karl Rudolf Brommy ruht in diesem Grabe, Der ersten deutschen Flotte Admiral. Gedenkt des Wackern und gedenkt der Zeiten, An schöner Hoffnung reich und bittrer Täuschung. Karl RudolfBromme (er vertauschte erst späterhin seinen Familiennamen mit dem englischen Brommy) wurde a.a 10. September 1804 zu Anger bei Leipzig geboren. Mit 17 Jahren ging er auf die Navigationsschule zu Hambürg. Nachdem er aus deutschen und amerikanischen Schiffen gedient hatte, trat er in griechische Dienste und mach, te als erster Officier der Fregatte tU las" den griechischenFreihitskrieg mit. Gegen Ende des Krieges erhielt er das Commando über zwei Fregatten und wurde nach dem Kriege in das MarineMinisterium berufen. Nachdem er zur Zeit, des Bürgerkrieges einen längeren Urlaub in Deutschland verbracht hatte, kehrte er 1833 in der Begleitung deö Prinzen Otto von Bayern, der griechi. scher König geworden war, nach Griechenland zurück, wo er zunächst ComMandant deS HasenS von ParoS und dann Direkte der Kriegsschule in Pi. räuS war. Im Jahre 1343 erhielt er infolge des auSgebrochenen AufstandeS. der sich geaen die Fremden richtete, seinen Abschied. Die Mußezeit benutzte er, um aus größeren Reisen die Flotten anderer Länder kennen zu lernen. Im Jahre 1843 trat dieNationalversammlung in Frankfurt a. M. zusammen und es wurde ein Marineausschuß gebildet, auf dessen Bericht 6 Millionen Thaler zum Ankauf von Scbiffen bewilligt wurden. Prinz Adalbert don Wreuöen begab siÄ im Oktober r.z

Frankfurt, um die nötbtgen Maßnabmen zu treffen. Um eben dieselbe Zeit würd auch Brommy dahin berufen, als Mitglied der Commission für Gründunq und Organisation einer deutschen Flotte. Die Schiffe wurden namentlich in England gekaust. Im Februar 1849 bestand die Flotte aus 10 Kriegsschissen und 86 Kanonenbooten, außerdem waren 5 Dampfercorvetten auf deutschen Werften in Bestellung gegeben. Brommy. der seit dem 9. März die ganze Organisation in die Hano genommen hatte, war zum Oberbefehlshaber ernannt worden. Trotz endloser Schwierigkeiten hatte er es in kurzer Zeit dahin gebracht, daß ..eine musterhafte Ordnung in der Seezeugmeisterei herrschte und auf der Flotte eine ausgezeichnete Disciplin bei angemessener Freudigkeit der Mannschaft obwaltete . Wie aber wurde diesem Mann gedankt? (kr lie ferte mit der Barbarossa" und den Dampfern Hamburg- und Lübeck" dem dänischenÄeschwader auf der Höhe von Helgoland ein siegreiche! Gefecht. Voll Stolz und Freude vernahm man überall in deutschen Landen die Niederlage des Daneborg aber die Tage der deutschen Flotte waren gezählt. Die Flotte wurde BundeSeizenthum. aber weder für ihre Erhaltung noch Verstärkung sollteetwa geschehen.Nach einem Beschluß deS Bundestages vom 2. April 1852 kam sie zur Versteige. runa. Die großen Fahrzeuge wurden in Bremerhaven, die kleineren in Vege sack verschleudert! Man denke sich den Schmerz deö Admirals. In setner AbschiedZproclamation vom 21. Mai 1833 spricht er erregt davon, daß daö mit so hoher nationaler Begeisterung erweckte und unter den schönsten Hoff nungen emporgeblühte Institut einer deutschen Marine wiederum der bloßen Erinnerung anheimgegeben würde". Als er seinen Abschied erhalten hatte, siedelte er mit seiner Gemahlin und sei. nem einzigen Sohne nach seinem Gute in Lesum über, wo er am 9. Januar 1860 im 37. Jahre verstorben ist. Seine Leiche wurde unter dem Ehren, geleit von 6 Capitänen und 6 Seeloot sen nach dem Friedhof in Hammelwar. den gebracht. Seinen Le:b und den Deckel seines Sarges bedeckte die Flag ge des Barbarossa", seines einstigen Flaggschiffe. Braker Damen hatten ihm dieselbe geschenkt, als er im Juni 1849 gegen die Dänen auszog. Als die Flotte das erwähnte traurige Ende nahm, vertrauten sie ihm daS Banner an, und er schwur. eS aufzuheben, bis eine neue deutsche Flotte erstehen würde. Sollet eS ihm aber nicht vergönnt sein, diesen Tag zu erleben, so wolle er die Flagge mit inS Grab nehmen, als erster und letzter Admiral des deutschen

Reiches. Brommy'S Wittwe lebt, 72 Jahre alt, in Oldenburg. Sein einzi. ger Sohn ist 1870 vor Metz gefallen. Lluf der Flucht zur Natur. Wenn die Städter dem Getöse und den Sorgen ihres Alltagslebens entrinnen und unmittelbar an den Bus?n der Natur flüchten wollen, zeigen sie erklärlicherweise eine viel kränklichere Natürlichkeits-Sucht. als ihre ländli. chen Mitmenschen selbst, und oft ha ben sie in der Wahl ihres Zuflucht orte Einfälle, wie sie nicht leicht einem Ländler unter normalen Verhältnissen je in den Sinn kommen würden. Sol. che excentrische Einfälle kommen besonders beim Amerikanerthum häufig vor, und auch der abgelaufene Sommer, hatte wieder eine ganze Ernte solcher aufzuweisen. ES soll damit nicht gesagt sein, daß nicht auch die fashionablen und halb fashionablen Sommervergnügung. Plätze in West und Ost beträchtlichen Zuspruch gefunden hätten, besonders soweit der Geldöeuiel die erlaubte. Aber bezeichnenderweise sucht eine b;r hältnißmäßig bedeutende und wahr, scheinlich im Zunehmen begriffene Zahl Amerikaner nicht gerne mehr solche Plätze auf, wo sie mit Vielen ihreSglei. chen zusammentreffen, und sucht auf der Flucht zur Natur am liebsten auch eine paradiesische Einsamkeit, mit sei ner andern unmittelbaren menschlichen Gesellschaft, als den etwaigen FamilienMitgliedern. ES ist dieS ein Zug, welcher einigermaßen an die Tage NousseauS in der europäischen Cultur. Welt erinnert. Unsere ländlichen Ge. yenden geben Gelegenheit genug zur Befriedigung diese? Dranges, obgleich wie gesagt, gewöhnlich rni; die Städte: solche Gelegenheiten am Schöpf fassen. Unter den vielen sonderbaren Ein fällen dieser Art in unserem Lande, deren Vertreter sowohl in reichen wie in ärmeren Klassen zu finden sind, seien einige auf's Gerathewohl herausge. griffen. Einer unserer östlichen Millionäre, welcher den Winter über mit seiner stolzen bessern Hälfte", zwei erwach jenen Töchtern und einem academisch gebildeten S'öhnchen eine sehr elegante Stadtwohnung innehat, kam aus den Gedanken, sich und ben Seinen eine Sommerwohnung in einer FelZ. höhle an der einen Seite einer Berg schlucht einzurichten. EI mag noch hinzugefügt sein, daß der betreffende Grund und Boden ihm gehört; aber auch obnedieS wäre kür den einsamen. -- Cln WabreS Oprüchtvort. "Nichts ist so erfolgreich wie Sffolg." Dlese Behauptung ist nie beiser bewiesen als wie durch den Erfolg von Dr. Ball's Husten Syrup. Diese wunderbare Medizin kurirt jeden Fall von Erkältuna, Husten und Bräune in der kürzesten Zeit und immer mit tfr folg. Frau S. W. Richards, 2214 T Cumberland Str., Philadelphia, Pa., schreibt: "Ich habe Dr. Bull' s Husten Synq) seit 9 Jahren im Gebrauch und fand ihn ein sicheres Mittel geaen Bräune. Ich brauchte ihn in den schlimmsten Fällen und rathe allen Müttem dasselbe zu thun." Dr.Bull's Husten Syrup kostet nur 25 Cents. Versucht kein anderes Mittel sondern bleibt bei dem alten und bewährten Dr. Bull's Husten Cjpro? und $r wrrdet Ute entäuscht sein. . Zu haben bei: Jno. D. Sauld, 201 Zuteil ntfc I. Q. N?t, SSUumJ & Z2l9 ifttt.

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it-clccr.en Viaum iretter letne Ae? wcr.Dung zu sindcn. Immerhin kann fcitjer Ljauioncser a!ö Besitzer d?3 Lauduachens mit der Felsyohle vö!lig cüifarin, was er will, und so tief) ttu et denn zunächst, da das Sonnenund da Älondlicht nicht hincindrang, ein elcctrischcs Veleuchtungssystem oarin ein. etlva zwei Dutzend electrischerGlühlichter in buntfarbigen Glas kugeln erhellten dieselbe feenhaft. Sodann sorgte er durch Anlegung ver schiedener Röhren und Anbringung eines VentilationsfächerZ für ein genü gendes Lüftungs-System. Die Höhle wurde in mehrere Gemächer eingetheilt, die sehr komfortabel, aber doch - nicht mit übertriebenem LuxuS, auSmöblirt wurden. Alles bewährte sich Vorzuglich, und so führte diese Millionärsfamilie ein neuzeitliches TroglodytenLeben, während manche Elemente an den vornehmen Badeplätzen sie schmerz lich vermißten. Allsommerlich soll dieses Leben fortgesetzt werden, so lange wie eS irgend geht. Sin gelungenes Sommerquartier für eine moderne Familie ist auch eine Windmühle, die schon beinahe 200 Jahre alt ist. Dieses Beispiel hat ein: Familie der Kirchenstadt" gegeben, und 5 Personen hausten drei Sommermonate in dem Thurm der Windmühle sehr fröhlich und zufrieden, mit den Feldern ringsum als Tummelplatz. In nicht wenigen andern Fällen ist e Gepflogenheit geworden, sich irgend ein altes unbenutztes Canalboot zu miethen je verwitterter, desto besser und darin nach Herzenslust und ohne Rücksicht auf Gefahr sich monatelana herumzutreiben. An einem kalifornischen Borstrand stellte eine sechsköpfige Familie einen alten gestrandeten Schooner auf den Kopf und erhielt so einen höchst gelun genen Sommer-Pavillon. welcher sehr fest im Sand eingebettet ist. Abgelegte Eisenbahn- oder Stratzenbahn-Wag. gonö, in irgend einer Wildnitz in dec Nähe einer Quelle (und nicht allzuweit von einem FarmhauS) liegend odcr dorthin geschoben, sind ebenfalls zu beliebten Sommerwohnungen geworden. Wieder Andere, wie der Maler Kingsley mit Weib und Kindern, haben sich ein wandelndes Sommerhaus auf Nä dern gebaut und ziehen in der phantastisch - zigeunerhaft aussehenden Wohnung weit herum; dabei gibt eS auch viele Gelegenheiten zu dankbaren Kunststudien. Endlich mögen noch dieBaumwipfe! Wohnungen mancher Liebes- od-r Hochzeitspaare und der alte aufgezebene Leuchtthurm unfern der Küste des Golfes von Mexico erwähnt sein, woselbst etliche unerschrockene alte Jung, fern sich ein ganz romantische Sommerheim schufen! Gemeinnütziges. Rohe Eigelb verrührt sich ohne Mühe glatt und eben, wenn man einige Tropfen kaltes Wasser dazu giebt. Uebriggebliebene gekochte E ie r. die durchgeschnitten sind, trocknen leicht ein; man erhält sie am besten, wenn man sie umgewendet auf eine Brotscheibe legt. Echte rothe Wäschetinte erhält man dadurch, daß man gleiche Theile Eisenvitriol und Zinnober, fein gepulvert, beutelt, mit gutem Leinöl auf das sorgfältigste anreibt und schließlich durch ein Seihetuch treibt, woraus die dickliche Flüssigkeit zum Schreiben mittels Kielfeder brauchbar ist. Diese Mischung ist auch zum Zeichnen und Stempeln von Baumwollengervebcn zu verwenden, die nach her dem Bleichproced unterworfen werden. Frische Weintrauben zu Weihnachten. Will man sich diese Freude machen, so b-folge man folgende Rathschläge. Man schließe die Schnittfläche des Traubenstiels sofort nach dem Abernten mit Siegellack und hänge die Trauben in einem luftigen, trockenen, srostfreienRaume an Schnüren frei auf. Man schneide die Tragreben, welche so wie so beim Schnitt entfern! werden, mit den anhängenden Trauben ab, und stelle sie in einen Raum, wie vorher angegeben, in Gefäße mit Wasser ein. So conservirte Trauben halten sich sehr lange Zeit und sind von frisch geernteten nur schwer zu unterscheiden. Aufbewahrung derWeißk o h l k ö p f e. Man ziehe im Spätherbst die am festesten geschlossenen Köpfe mit der Wurzel auö, entfern: die nicht feftfchließenden Blätter, setze an einem recht trockenen Tage im Gar. ten dieselben in gerader Linie, d''e Köpfe nach unten, dicht aneinander, mache dann n beiden leiten eii'e Rinne und werfe die gewonnene Erde so l och, und ziemlich breit über den Kohl, daß nur die Wurzeln hervorragen. Unbedenklich kann man ihn aber ja unberührt den Winter über ourchfrieren lassen, der ??rost zieht im Frühlina durch die Wurzel wieder ab. Selbverständlich muß die AufbewabrungSstelle frei und trocken sein daher nicht unter Bäumen liegen. BorzllglicheS Fleckwas. s e r. Man durchkocht ein halbes Pfund Chlor, ein halbes Pfund Soda, ein halbes Pfund Pottasche mit 4 Quart weichem Wasser. Man läßt die Flüs. sigkeit eine Stunde stehen, bis sie sich abgesetzt hat, dann gießt man die Masse durch ein grobes Tuch in ein Gefäß und füllt sie in Flaschen. Während der Grund aut zum scheuern zu verwenden ist, leistet daS durchgelaufene Wasser beimReinigen aller Flecken vorzüaliche Dienste. Ä i n i n angebrannten B r a t en wieder herzustellen, bediene man sich folgenden Verfahrens: DaS angebrannte Fleisch schneide man herunter und thue den ganzen Braten in kochendes Wasser, wo man eö langsam 10 bis 15 Minuten kochen läßt. Sollte das Wasser schnell dunkel werden, ersetze man eS durch frisches, aber benfalls kochendes. Dadurch verliert sich der angebrannte Geschmack. Nun lege man den Braten in die steiaende Outt?r. und lasse iw. .unter. Mrzeisem

ugzccn von vxaa uns nsq ven.c: von Brühe, langsam dämpfen, bis et weich geworden; alsdann bräune und bereite man ihn nach Belieben. Er wird dann trotzdem noch sehr gut. BesterPorzellankitt. Bes. ser als alle Kitte hat sich weiße Oelfärbe bewährt, wie man sie zur Oe! malerei in Tuben kauft. Man kann diesen Kitt ohne weiteres verwenden, braucht den wieder herzustellenden Gegenstand auch nicht vorher anzuwärmen, sondern bestreicht einfach die Bruch- oder Sprungflächen gleichmäßig mit der Oelfarbe. Man drückt sie fest aneinander und umwickelt sie sorgsam. Hauptsache ist jetzt nur ein genügend langes Trocknen- und Ruhenlassen des gekitteten Gegenstandes. WenigstenS ackt Wochen sind dazu erfor derlich. Dann aber kann man den Gegenstand wieder in Gebrauch neh men, da weder Wärme, Kälte noch Nässe den Kitt wieder lösen. Wenn etwas Oelfarbe nach dem Trocknen herausgequollen sein sollte, kratzt man si. einfach mit dem Messer ab. Um Regen Würmer aus Blumentöpfen zu entfernen, läßt man die Erde eines Blumentopfes, in dem man Würmer vermuthet, so weit abtrocknen, bis ein Begießen nothwendig ist. Nun zerreibt man eine Roßkastanie aus einem Reibeisen, schüttet das Geriecn'c in einen kleinen Tassentopf voll kalten Wassers, rührt ein biZchen um und gießt den ganzen Inhalt der Tasse auf den betreffenden Blumentopf. Nach Verlauf von wenig Minuten erscheinen sämmtliche Regenwürme?, groß unz klein, an der Oberfläche der Erde, wa5 ganz spaßhaft anzusehen ist. Ist der Blumentopf ziemlich groß, so verwendet man zwei- zerriebene Roßkastan':, und eine Portionstasse voll Wasser zu diesem Aufgusse. Dieser zieht nicht vollständig in die Erde deö Blumentopfes ein. sondern e bleibt oben ein Satz zurück, den man am nächstenTage beseitigt, damit sich nicht bci späterem Begießen Schimmel bildet. Die Kastanien bleiben bis zu? nächsten Srnlf auch noch länger, zu dem angegebenen Znck verwendbar, nur müssen sie bei der Aufbewahrung vor Nässe geschützt bleiben. Ob man die harte Sck'zle mit rreibt oder nicht, ist gleichziltig. , Deutsche Lokal'vkachrlchten.

Mjrt!emvcrl. Stuttgart. Nadfahrende Polizisten soll die Hauptstadt von Württemberg in Folge der Verhaftung eines Rowdy durch einen Verlocipedisten in nächster Zeit erhalten. Dieselben wer den die berittenen Schutzleute ersetzen. Das gegen den vom Amte stlspendirten Schultheißen Schlör von Beu telsbach eingeleitete Disciplinarversabren ist jetzt vor dem Disciplinarhofe für KLrperschaftsbeamte anhängig. Göppingen. In der hiesigen Armen-VesckäftigungS.Anstalt stürzte der 7gährige Pflegling Leyrer, ein Zimmermann von Heiningen, zu einem Fenster deS zweiten Stocks heraus und war auf der Stelle todt. Groß - Süßen. Nachts bruch in dem zusammengebauten Wohnhaus deö Schuhmachers Andreas Bantleon rnd des Bauern Gustav Wiedenmann Feuer aus, welches daS Anwesen vollständig in Asche legte. Heilbronn. Die Stadt Heilbronn beabsichtigt, dem seit Jahren herrschenden Mangel an billigen Wobnungen, der eine Calamität für die lhlreichen Arbeiterfamilien geworden ist. durch die Erbauung von ArbeiterWohnungen abzuhelfen. K a n n st a d t. Im hiesiaen Schwimmbad von Lenze wurde der Claviermacher Hacker von Stuttgart in dem Augenblicke verhaftet, als er aus einer Cabine einem Badenden GQ Mark entwenden wollte. Frühere dort vorgekommene Diebstähle stellte der Beschuldigte entschieden in Abrede. Im Arrestlokal machte Häcker einen Selbstmordversuch. K r a i l ö h e i m. Die Frau deS KameralverwalterS Häußermann kam mit einem brennenden Lichte einem Vorhang zu nahe, so daß dieser sofort Feuer fing. Die Frau wurde hierdurch derartig erschreckt, daß ein Herzschlag ihrem Leben ein Ende machte. Laden. Au a. R h. Hier wurde die Leiche deS Käsehändlers Gustav Beil auS Ulm gelandet. Da die Leiche keine Beinkleider an hatte.' auch Portemonnaie und Uhr fehlten, so wird jetzt wegen der Möglichkeit, Bub könnte daS Opfer eineSVerbrechens geworden fein, weiter geforscht. Bühl. Auf dem hiesigen Manöverfeld stürzte der Commandeur des in Schlettstadt garnisonirenden 8. JägerbataillonS. Oberstlieutenant von Uechtritz und Steinkirch, mit seinem Pferde und erlitt eine schwere Rückgratsverlejung. Freiburg i. Ar. Stadtpfarrer Georg Länain, der bekannte HebelBiograph und Verfasser liberaler Schriften, ist am. Herzschlag gestorben. Nachts entstand fZseuer in der Kaiser Straße im Gotthard'schen Hause. DaS HauS brannte vollständig ab und bei dem Brande kamen zwei Frauen um. Konstanz. Wegen Beleidigung deS Großherzogs von Baden verurtheilte die Strafkammer den ledigen, vielfach vorbestraften Bierbrauer Karl Pflanz von Ueberlingen a. S. zu fünf Monaten Gefängniß. Mannheim. Kaufmann Siefan Doerr, welcher der Schiffs- und Maschinen - Ballgesellschaft 21.000 Mark unterschlagen hatte, wurde von der Strafkammer zu 2 Jahren Gefängniß verurtheilt. Umfangreiche Waaren - Diebstähle sind in dem Manufakturwaarengeschäft ' von Albert Ciolina von einem Theil deZ Personals begangen worden.- Luchhalter Schumann wurde verhaftet. Aerschiedenen kleinen Handwerkern steht Anklage wegen Hehlerei in Aussicht. . O b e r s ch , w a n d o r f. Im Wohnhäufe deS KöhlerZ A. Stemplet brach Feuer aus. welches auH daZ , benach Karte Wohn- und Oekonömiegebäude deö LandwirthS W. Schafheitle einäscherte. Frau Kemvter rettete sich mit

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ihrem lOjahrsgen Kind durch"' das Fenster. Schafheitle brachte seine Habe in Sicherheit, während Kempter Alles verlor. Der Gesammtschaden beträgt über 13.000 Mark. Zlbcinpfalz. ns. ii.iü 1 1 o c & 9 c i in. , jücrn aiuers meister Otto Brandner brannten der Laden, das Magazin und die anstoßenden Wohn und Schlafzimmer Nachts vollständig aus. Die schlafende Familie konnte sich noch rechtzeitig retten. F r a n k e n st e i n. Die 12 Jahre alte Charlotte Nabinger, Tochtev der Wittwe Martin Nabinger, welche mit anderen Kindern in der Behausung deS Aufsehers Daniel Müller spielte, wurde von dem 9 Jahre alten Sohne Philipp deS Letzteren erschossen. Kaiserslautern. Am hiesigen Güterbahnhof kam dev verheirathete Knecht deö Spediteurs Bach mann, als er zwischen zwei Waggons hindurchschlllpfen wollte, zwischen die Puffer und wurde am Kopf levenSge fährlich verletzt. Zwischen den ErzHütten und der Kaisermühle gerieth an einer abfallenden Stelle der Fuhrmann Christmann von Weilevbach unter sein mit Holz beladenes Fuhrwerk und war sofort eine Leiche. Krähenberg. Die Ljährige Tochter Klara deS AckererS Philipp Kau ertrank in einer Wassevfammelpfüde. Elsaß-Lothringen. Colmar. Der hiesige Bezirks, commandeur, Oberst z. D. v. Zmow, hat sich erschossen. Da der Oberst schon längere Zeit an hochgradiger Nervosität litt, vermuthet man, daß er die That in einem Anfalle von Geistesgestörtheit verübt habe. Stadtrath Jean Boell Hierselbst hatte sich vor der Strafkammer unter der Anklage des fahrlässiaen Meineides zu verantWorten. Aus Grund der BeweiSaufnähme erklärte sich das Gericht als unzuständig und verwies den Fall vor daS Schwurgevicht.weil Boell nicht des fahrlässigen, sondern deS wissentlichen Meineides dringend verdächtig sei. G e r m i n g e n. Die ledige 32jährige Victorine Distel wurde in ihrem Bette todt aufgefunden. Die Untersuchung der Leiche ergab, daß die Distel durch Erwürgen gewaltsam getödtet wurde. Ein 27jahriger Bursche wurde als der That dringend verdächtig, fest, genommen. AZccklenburg. Blankenberg. Auf dem hie sigen Bahnhofe wurde der 18jährige Streckenarbeiter Runge aus Zahrensdorf von den Puffern zweier Wagen so schwer gequetscht, daß nach zwei Stunden qualvollen Leidens der Tod eintrat. G r a b o w. Der Metzgermeister Moll verunglückte beim Aushängen eines geschlachteten Schweines auf einen Haken, indem er hierbei mit seiner Last fiel und sich einen anderen Fleischhaken in den Unterleib riß. Nach anfänglich gutem Befinden hat sich sein Zustand jetzt verschlimmert. Im Dorfe Gorlosen ging in der dortigen Schmiede ein Feuer auf. welches, die ganze Schmiede einäscherte. Oldenburg. Baut. Die Maler Eiben und Senger sind beim Baden in der Jahde ertrunken. E u t i n. Der ArbeitSmann Schrö der von hier fiel von einem Jauchewagen, dessen Pferde durchgingen, so unglücklich, daß die Räder ihm über Kopf und Brust gingen. Man brachte den Verunglückten in's Hospital, doch starb der alte Mann schon an demselben Abend. Freie Städte. Bremen. Der Expertenküper Böse. Justizstraße wohnhaft, ist kürzlich beim Baden in der Weser in der Nähe von Woltmershausen ertrunken. Ein seltenes Jubiläum feierte Capitän Supmer, der langjährige bewährte Führer des Lloyddampfers Sachsen." nämlich die Vollendung seiner 23. Reise nach und von Ostasien. Das 13jährige Mädchen Anna Klunder. die Tochter eines Arbeiters, suchte und fand aus Furcht vor Strafe wegen eines geringfügigen Vergehens den Tod in den Fluthen der Trave. fstcrreich-llnganl. Wien. Frau Agnes Buchegger, die Gattin eines Eisenbahnbeamten, erlitt in dem Keller ihrer Wohnung. Untere Viaductgasse No. 2, in Fole einer Petroleumexplosion so furchtbare Brandwunden, daß sie denselben erlag. Der 22jährige Jurist und Einjährig - Freiwillige Otto Hirschfeld hat sich erschossen.weil er bei der OfficierSPrüfung durchgefallen war. Durch einen verhängnißvollen Irrthum büßte der 67jähriae Werkführer Ferdinand Hilger in seiner Wohnung, Martahilf, Luftbadgasse No. 9, sein Leben ein. Er wollte nach einer Numflasche areifen, evgriff aber in der Dunkelheit statt derselben eine Flasche mit concentrirter Carbolsäure und tbat einen tüchtigen Schluck. . Hilger stürzte mit furchtbaren inneren Verletzungen zusammen und war bald darauf eine Leiche. In Berlin wurde der Beamte des Wiener Bankvereins Max Langer, der auf das Depot feines Freundes Gkgmund Feyer dem Institute mittels gefälschter Empfangsbestätigungen 8141 Gulden herausgelockt hat, verhaftet. Vergiftet hat sich in einem hiesigen Hotel der auS Düsseldorf gebürtige Uhrmachev Joh. Const. Esser, der in Brüssel etablirt war. Die Trainer Goff und Sohn wurden wegen Veruntreuung von Rennpreisen im Betrage von 3Q00 Gulden verhaftet. Arad. Der GUterdirektor bei Baron Solimossy in Tanova Max Krieger ist von dem herrschaftlichen Kutscher Sandor mit der Heugabel erstochen worden. Der Morder hat sich selbst dem Gerichte gestellt. Bielitz. Der 10jährige Sohn der Frau Linnert gerieth unter einen Lastwagen und zog sich dabei lebenöge. fährliche Verwundungen zu. ' ' B o S k o w i tz. Der 40jährige ehemaltge Grundbesitzer Franz Sedlak bai seinem LeLen.in eMmörderische?

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ÄdIchl durch rTrlZänsen .ein Ende gemacht. Der Grund der That sind zer. rüttete Vermögensverhältnisse. B u d w e i S. Der Fleischhauermeiste? Josef Hawelda feierte mit seiner Gattin Marie daS seltene Fest der goldenen Hochzeit. Baden. In den beiden Villen Landau und Baron Steinbach in der Helenenstraße wurde ein verwegener Einbruch verübt. Die Strolche luden die gestohlenen Effecten und Werthsachen ungenirt auf einen Handwagen und fuhren in aller Ruhe davon. Luremburg. Luxemburg. An der Grenze bei Wasserbillig wurde der 33jährige M. L. Kuliche auS Dumrofe der preußifchen Gendarmerie überliefert? derselbe wird von Saarbrücken aus wegen Betrugs versölgt. , M untern ach. Der S2jährige Müller Johann Jakob, Moritz stürzte auf dem Heimwege von FelSmühle mit seinem mit zwei Pferden bespannten Fuhrwerke von einer hohen Straßenböschung hinab und erlitt lebenöge jährliche Verletzungen am Kopf. Schrsch. A m l i k o n. Die von ihrem Manne geschiedene Frau Marie Hugentobler schnitt ihrem zehnjährigen Kinde Marie mit einem scharf geschliffenen Rasirmesser den HalS ab, daß der Tod augenblicklich eintrat. Der Schnitt ging von einem Ohr zum andern, traf alle Halögefäße, die Luft- und Speiseröhre und selbst die Wirbelsäule bis zum dritten und vierten Knochen. Nach vollbrachter That begab sich die Mörderin in ein Nachbarhau und sagte dort: Ich habe mein Kind getödtet, Ihr könnt die Anzeige machen." Die Kindsmörderin steht in der Mitte , der dreißiger Jahre und ist eine große Person von blühendem Aussehen. A r t h. hier wurde vom Gotthardzuge ein SOzährigcr Mann Namens Oswald Müller von Walchwyl überfahren und getödtet. B a s e l. In Schweizerhalle ertrank im Rhein der öjährige Knabe derFrau Dr. Heer von hier. Viel. Im hohen Alter von 76 Jahren starb Alt Ständerath Jean Seßler - Bay, Cigarrenfabrikant. B ö n i n g e n. Im fogen. Bönigberg wurde ein Wildheuev Namens Peter Mühlemann (Husarenpeter) in einer einsam gelegenen Hütte todt aufgefunden. Brugg. Erwischt wurde hier durch die Kantonspolizei der von der Präfectur in Neuenburg wegen Wechselfälschung polizeilich verfolgte Albert Hofer, geboren 1874, von VallmooS. F l ü e l e n. Wegen der vielen und heftigen Regengüsse der letzten Zeit erreichte der Vierwaldstättersee einen so hohen Wasserstand, daß er viele Güter ganz und auch daS Dorf theilweise untev Wasser setzte. Dasselbe reichte biS um Hotel St. Gotthard. andere Gastofe - hatten die Erdgeschosse unter Wasser, und auf den Straßen mußte gebrucknet werden. Graubünden. Seit 1843 glaubt man im Thale Mesolcina kei-. nen so vorzüglichen Wem geHast zu haben, wie er dieses Jahr in Aussicht steht. Die Quantität werde ebenfalls diejenige derJahrgange seit 1870 übertreffen. Horw. DaS zwei Jahre alte Knäbsein deS Polizisten Stocker starb in Folge Blutvergiftung durch einen wraswurm, ven es m vte Oanv aenommen und dessen Haare eS sich in die Haut gedrückt hatte. U tz e n st o v f. In der Pavierfa brik wurde der 21iäbriae Arbeiter ?lo hann Schärer von einem TranSmifsi onöriemen ersaßt und getödtet. ' Beim Besuch König TschulalongkornS in der Pariser, Nationalbibliothek ereignete sich ein drolliger Zwischenfall. Der Leiter der Bücherei zeigte dem König eine siamesische Urkunde, die seine eigene Untersckrift trägt, bisher nicht entziffert werden konnte und für ein Werthstück der Sammlung galt. Tschulalongkorn warf einen Blick auf die Schrift und brach in ein Gelächter aus. Das Werthstück war einFeuerversicherungsVertrag mit einer chinesischen Gesellschaft. ' JnNanieSistNosaPompon gestorben. Gleich der Cora Pearl war sie eine der berühmtesten Damen der Lebewelt während des Kaiserreiches; gleich Cora Pearl starb sie bettelarm. nur fand sie. ungleich der rothhaarigen und widerborstigen Engländerin, seitens einer barmherzigen Schwester des Hospitals zu Nantes eine li:bevolle Hand, die ihr die Augen schloß. Einst besaß sie Wagen, Pferde, eine eigene Villa, Diamanten und Alles, was ihr Herz begehrte; in der Closerie de Lila, im Jardin Mabille, im Vois de Voulogne kannte man sie als die reizende blauäugige Blondine mit dem niedlichen Namen; und noch bis in den Anfang dieses Jahrzehnts hinein hatte das Alter sie nur sachte berührt. Seitdem aber ging's bergab. Mit dem Neste ihrer Habe übernahm sie ein Miethhaus in Neuilly; das Unternehmen mißglückte: eines Tages fand sie sich auf der Straße, obdachlos, und in tiefem Schnee. Geblieben war ihr nur ein kleines Vündlein von Liebesbricfen. für die ein Autographensammler einen hohen Preis gezahlt hätte; sie bildeten ihre Lectüre bis an ihr Ende auf dem Krankenhausbette. Kokett blieb sie immer noch; ihre Augen untermalte sie sich mit einem angcbrannten Streichhölzchen; sobald . sie dies unterließ, ahnten die Schwestern, daß es mit ihr zu Ende ging. Schön scheint sie immer noch gewesen zu sein; denn geradezu dithyrambisch klingt, was die Schwester über sie sagte: Sie hatte noch alle ihre Zähne, ein üppiges Haar, wie man eö auf Gemälden sieht, und ein Lächeln! ES ist vielleicht schlecht von mir, dieS zu sagen, eber so muß man wohl im Paradiese lächeln!WaS die Liebesbriefe betrifft, fo. hat die Schwester sie verbrannt. ES soll daS sehr trostlich sein für deren Verfasse?.

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