Indiana Tribüne, Volume 21, Number 23, Indianapolis, Marion County, 12 October 1897 — Page 3
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I VERSTOPFUNi IN ALLEN APOTrUKW Eine Studentenehe 31 Zllile Oestlirch, (ßöttfjunß.) Cneffctg toai, Maul?'' fragte er seine Braut, und Martha bewundtrt ehrlich. Erkundigte st sich nach seinem Roman, so küßte er sie. Schatz, ein Verliebter ist ein schlecht ter Arbeite Für jetzt begnüg' ich mich. Material zu sammeln. Ausarbeitung erfolgt nach der Hochzeit; aber dann mit Dampf." Am Sonntag zogen sie zur Verlobungsfeier in den Gmnewald. Paula und Phine in leuchtend hellen Waschkleidern mit Aermeln. die nve Kinderröcke bauschten, mit Taillen, die ein Armring umspannt hätte, die kecken Stumpfnäschen und pikanten Stirnlöckchen durch weiße Tüllschleier gehoben. Der phlegmatische Postsecretär, sehr rein gewaschen, strahlte in seinem behaglichsten Humor. Böhmens Schusier, trotz seines demokratischen Römersinns bis ins Herz geschmeichelt dadurch, daß ein Baron" ihn eingeladen hatte, enthielt ch gewaltsam aller bitteren Auslassungen über Staat und Gesellschaft, schimpfte nur ein ganz klein bißchen über die Wege, wobei er aber großmüthig anerkannte, daß hieran der Gewitterregen der vergangenen Nacht schuld sei und kein Mensch dafür könne. Wenn Martha sich zu Anfang ein wenig bedrückt fühlte .durch den Umstand, daß von der Familie ihresBräutigams niemand zugegen war. sie als Braut zu begrüßen, niemand durch irgend ein Lebenszeichen von ihrem BorHandensein Kenntniß genommen hatte, so schwand dies Weh mehr und mehr in der allgemeinen herzlichen Fröhlichkeit. Die Sonne schien in goldenen Firnken durch die Lücken der Tannenwipfel auf das grüne Moos, auf dem die Paare sich um die Maibowle und LörschS unerschöpflichen Eßkober gelagert hatten. Hell zwitscherten die Vogel m den Zweigen,- und wie Schmetterlinge flogen Scherz und Witz und heitere 2rinksprüch von einem der glücklichen Paare zum andern. Da plötzlich mitten in einer lustigen Nede ließ Arthur sein Glas sinken und sprang aus die Füße, roth im Gesicht wie ein ertappter Schulknabe. llle Wetter! Der Alte! -Den wenig begangenen Fußpfad herauf kam eine kleine Gesellschaft, voran eine junge Dame mit steifen, spitzen Bewegungen. Ihr schwarzes Kleid erschien wie ein Fleck in der son nigen Landschaft; dahinter ein Herr mit schiefem, grüngrauem Jägerhütchen, mit rothem Gesicht, das ein breites Monocleband wie ein schwarzer Kreidestrich durchschnitt.An sememArm führte er eine blonde Dame, deren runde Augen sich zu Kreisen weiteten bei Arthurs Anblick. Und dann wie auf Verabredung irrten die drei Augenpaare unsicher ab, die spöttischen jungen und die erstaunten alten, als wollten sie taktvoll nicht sehen, was vor ihnen war. Aber mit dem Heroismus der Gemse, die dem Jäger an den Kopf fliegt, weil sie keinen Ausweg sieht, trat Arthur breit vor die Nahenden. Guten Tag Papa, Mama. Editha." Der Freiherr klemmte das Monocle fester ms Auge und musterte langsam die Gesellschaft seines Sohnes. Sein Gesicht wurde noch röther. .Guten Tag," erwiderte er trocken und wollte vorüberschreiten. Er besann sich aber, ließ den Arm seiner Frau loö und trat dicht zu Arthur. Ich muß bekennen, daß ich deinBetragen unqualifizirbar finde. Du hast dir alle Wege verrammelt, alle Brücken abgebrochen, uns unseren Nachbarn ae genüber in der rücksichtslosesten Weise bloßgestellt. Und statt dich nun zusammenzunehmen und vernünftig und ernsthaft mit den Deinigen zu erwägen, was für deine verlorene Zukunft noch geschehen kann, lässest du dich nach achttägigem Berschouensem unter Umstanden antreffen, vte mich veranlassen, eS taktlos, ich sage taktlos! zu nennen, daß du die Stirn hast, deine Mutter und Schwester zu begrüßen. Wir reden mehr davon be: uns, wo ich dich morgen früh bestimmt erwarte Arthur faßte dle Hand Marthaö. r war kein ??eiallna. Wie wtllia er auch dem Peinlichen auö demWeg ging, der entscheiden Augenblick fand lhn immer aus der Höhe. .Erlaube jedenfalls, daß ich dir schon heut in Fraulein Martha FranzwS meine Braut vorstelle sagte er laut. Minutenlange Stille folgte dieser Erklärung. Der Freiherr ließ mit jäher Leweaung deö Monocle aus seinem Auge fallen, die Freifrau hob die gefalteten Hände bii au ihren verwunderten Augen: .Aber mein liebstes 5lunachenl Die Gesellschaft um die Bowle batte sich erhoben, erreat dem beginnenden Drama entgegenharrend. Und aller Augen richteten sich aufMar tha. nur auf sie. JhrHerz schlug wie ein Hammer, daS Blut stieg hell in ihr bleicheS, volles Gesicht. Sie hörte Frau von Lörsch, zu ihrer Tochter gewandt, wisvern: Aber um GotteS willen! Wer ist denn di Person?" und Edltha zurück flüstern: Weißt du nicht. Mamachen? Cm , fv m W! i.u.!W. cariya ranzius, 01c neue vujucivc rin." Endlich sprach der Freiherr: Mein liebeZ Fräulein. Sie dürfen sich nicht .wundern, wenn iü in dieses, jungen
MtnfLen UrNSexng vorläufig nrr sehen kann all einen geschmacklosen Scherz. Es ist bei unseren Söhnen nicht Brauch, daß sie sich verloben ohne Borwissen ihrer nächsten Angehörigen. So viel ich wein, ist daS in keinem anstän-
'diaen Hause Sitte. Ich kann nur bedauern, daß 7öt sich daS nicht selbst gesagt haben." In Marthai Gemüth begannen Scham und Schreck allmälig einer ou nigen Empörung zu weichen. Selbst die Stimme dieses Manne? war Beleidi gung, dieses Mannes, der seinen Sohn hatte verschachern wollen! Nein, vor diesem schlug sie die Augen nicht nieder. Auch ich hätte mich lieber einem Mann verlobt. Herr Baron," antwortete sie mit fliegendem Lthem, dessen llngehörige mich willkommen geheißen hätten, w ti mir gebührt, denn Ach tung darf Ich von zedem Menschen sordern. Und wären Sie munem armen Urthur ein wirklicher Vater gewesen, fc, niemalt hätte ich mich in ?lbre gsTmilk drängt, nie wäre mir derGe vanke gekommen. Ich meine aber, wer ' sllr seinen Sobn, wenn er in Noth geräth, nichts übrig hat als ein UeberfahrtZbillet nach Amerika" Stop! Stop!" mahnte Arthur, die Zornige am Kleid zupfend. Sie fuhr fort: Nichts als einUeberfahrtsbillet nach Amerika, wie man eS zuletzt jedem Vagaounden in die Hand druckt der hat das Recht verwirkt, diesen Sohn einer Frau streitig zu machen, die alles was sie ist und hat ohne Klage hingeben würde für sein Glück." Herr von Lorsch hörte längst nickt mehr. Er hatte seiner Frau den Arm geboten und d'- Familie war weiter gegangen, nutzer sich vor Forn und Bcschämunq. schlug Martha aufschluchzend die Hände vor ihr Gesicht. Arthur nahm sie in die Arme. Martha! Maus! Liebling! Kannst du so böse werden?" Warum hast du mir nicht beiaestanden?" zürnte sie. Beisteben? Brauchtest du Beistand? Du warst an Schneid ja die reine Jungfrau von Orleans." Sie sah ihn aus thränennassen Augen groß an. Machst du dich lustig .!.- 1l.t. . 111 ui'cr rnicg ueoer niicni Mein lkedes Herz, du meinst eS so warm Aber recht gemacht hab' ick's. nicht?" Gott weißt du. wenn du dick ein bißchen hättest menagiren können es sind doch immer meine Eltern. Nickt? Ueberhaupt, wozu so laut reden unter freiem Himmel vor fremden Menschen?" Soll man. unter freiem Simmel nicht sagen, was recht ist?" Arthur wandte sich zu der Verlo bungsgesellschaft, die in verlegenem Schweigen dastand. Trinken! Trinken, Herr Oberpostdirector! Herr rten, künftiger Dictator! Dteö kleine ntermezzo stand nicht auf unserem Programm. Schwamm drüber! Wir sind lustlg. Weiter haben wir heut gar keinen Zweck." Aber diesen kleinen Leuten, die keine Herrennaturen waren wie er, gehorchte die Lustigkeit nicht. Sie war fortgeflogen. ste kam nicht wieder. Man brach auf. Die tiefstehende Sonne schien schräg über den Weg und färbte die braunen' Fichtenstämme wie mit Blut. Feurig r . i . l yy ri v . iiammie oer uejlmmmel. 'canya schritt stumm an Artkurs Arm. stumm bei seinen Scherzen, seinen Liebkosungen. Sie überlegte schwer und peinvoll. Weit hinter den anderen Paaren blieb sie stehen. Arthur", sagte sie gepreßt, ich hab's nicht gewußt, nicht geahnt, wie fest dein Herz noch an ihnen hangt, an ihrer Art. Ich meine, sie stehen dir trotz allem näher als ich. Ja. ja, daS ist so. Es war immer meine große Angst Aber liebes Herz!" Laß laß. sonst bring' ich's nicht heraus! Und ich muß es sagen, jetzt aus der Stelle. Wenn du so fühlst halte dich nicht durch dein Wort gebun den, nicht an mich gebunden. Ich geb' dich frei, siehst du. Keinen Vorwurf will ich dir machen du sollst auch nichts einbüßen. Was ich dir gebo ten habe, bleibt bestehen." Sie sprach hastig, mit scheu gesenkten Lidern. Du weißt, es war von Anfang nur als Freundeshilfe gemeint " Fräulein Franzius," unterbrach er, die Brauen zusammenziehend, wenn ick eine Geldheiratn schließen wollte, hätte ich die Erbin einer halben Million Ihnen vorgezogen!" Ich weiß ia, ich welb." stammelte ie. unv oas m oas cyllininste. Du bringst Opfer. Opfer für mich! Und dann kommt die Enttäuschung. Ich genüg' dir nicht. Du fühlst dich md. uualuckuch mit mir. neben mir! Auenn oas iir aus tiueio; iaa, ii gleich! Sag' eS heut! Jetzt ertrag t'S vielleicht noch, dich zu verlieren. vielleicht! Später später sterb' ick dran. Und später geb' ich dich nicht mehr fteil fti, mehr! Nein, später nicht mtUV ie sprach mtt wilder Snng-ie. Zm letzten blendenden Sonnenschein sah er ' , j f - VI . . Ist m in lyrer ganzen vmaijc vic wiucnx kräftigen Züge um ihren Mund. Die Gluth, die auö den dunklen . Augen brach, schlen von der glühenden Son. nenkuael selbst aeborat. Artbur. in seiner Äewobnbeit über den Dinaen u stehen, sogar seine eigenen Nöthe und Schmerzen mit einer gewlssen oblectl. ven Schnodderigkeit zu betrachten, dachte: WaL für eine Feuerflamme ist dies Mädchen, daö fo gehalten und würdig durchS Leben geht!" Und er freute sich an ihrem Temperament, wie er sich am Muth eines edlen Pferdes gefreut haben wurde.Lächelnd nahm er ihre Hände, die kalt wie EiS rn den seinen lagen. .?!st'S nock nickt aenua? Bin ick noch nicht genügend gestraft dafür, daß ich meinen Alten nicht auf offener Straße durchgeprügelt blbe? Na, wenn durch, aut gehauen sein muß. dann komm. hau' mich mal. Und danach sind wir wieder gut. ta r Bor seiner zärtlichen Ochalkhaftig. . keit sank ihre Ueberreizung. Oh brach O'ramau-
.fftäulfiin. tiulttl" saate er.
bösel MäuSchen." 0c zig sie an sich und küßte ihre wunderbar klein und zart geformte Ohrmuschel. .Von dem ganzen Trotzköpfchen ist da der 1 einzige Theil, der mich heut nicht miß ! handelt hat. Und daS an unserem Verlobungstag!" Den Kopf an seine Schulter gelehnt wurde sie ruhic, durch seine Gegenwart beschwichtigt, nicht durch seine Gründe. Die Hoffnung begann wieder mit ihren Spinnwebfäden denAbrund zwischen ihm und ihr zu überziehen, in dessen Tiefe der Jnftinct de Kinde auk dem Volke einen Augsnttick schaurnd geblickt hatte. 4 Am nächsten Morgen setzte Arthur sich mit dsn Seinen aukeinandtr. Der Freiherr, zu ernst zum Psltn, sprach sachlich und fast kalt. Ich bin kein Moralbsnze, ich nehm daö Leben, wie e ist. Sin jungerMann kann ein Schock Tollheiten, ia Gemein heiten begehen, hne sich wesentlich zu schaden. Nur einet soll er nie: sich selbst , aus dem Stande verbannen, in dem er geboren ist, aus die Vortheile verzichten, die eine lange Reihe von Ahnen für ihn aufgespeichert hat, die Verbindungen zerreißen, die Jahrhunderte zu seinem Heil von Familie zu Familie gesponnen haben. Heut, wo jeder Stand und Beruf sich ab und zusammenschließt, der schäbigste Proletarier sich durch ein Schutz- und Trutzbündniß mit seinesgleichen stärkt, heißt sich isolircn moralischen Selbstmord begehen. 6s ist nicht bloß sittlich, sich unter allen umstanden den Traditionen seiner Familie und seines Standes anzupassen, es ist auch daö Klügste, was der Einzelne thun kann." Arthur erwiderte: ES ist billig, daß der sich den Traditionen seiner Familie anbequemt, der was er ist, durch seine Familie ist. Bin ich so einer? Mir scheint, die todten Lorsche geben Mlk nichts, keine Spanne Landes, keinen Ministersessel, nicht daö bescheidenste Capital; die lebendigen, wie mein verehrter Onkel, ziehen die Hand von mir. Nackt und allein wie irgend ein Müller oder Lehmann muß ich mich mit dem Leben herumbalgen. Warum soll ich in diesen Kampf schwereres Gepäck mitschleppen als sie? Ich pfeif aus Tradihonen, die mirf ' tor dem Ver hungern schützen." Eberhard von Lorsch unterbrach hier. Es ist nicht wahr, daß die Lörsche dir nichts geben. S haben dir dei nen Namen gegeben, die Solidarität mit hunderttausend Standesgenossen, die dich tragt und stutzt, ohne daß du eS merkst, die deine Unternehmungen begünstigt, deinen Erfolgen Nachdruck giebt, die Schlappen, die du erleidest. sorglich zudeckt. WaS eS heißt, diesen tarken Schutz entbehren, wirst du erst ühlen, wenn die Brücken abgebrochen ind. Eine Heirath, wie du sie planst. macht dich zur wurzeflosen Pflanze, ist der Verzicht auf jede Möglichkeit einer ehrenvollen Zukunft, der. Anfang det mabaleltens, daö lern Stocken und Rasten kennt, bis zum inneren und äußeren Lumpenthum hinunter. Denk' an mich! Du wirst zu Grunde gehen." en. r...'j -ixi .uiu...i.i. Of . O" fliuuu muji , uuwuuucic ai ihur in dem wohligen Kraftgefühl, das denMenfchen überkommt, wenn er eben mit kühnem Satz einen socialen Zaun überflogen hat. Geschah eö aber, so ieh ich wenigstens zuGrunde auf meine 'aeon. AlS Olga Berndorfs Mann Wär ich unfehlbar ein Lump geworden. Das ist Jacke wie Hofe." Eberhard von Lw stand aus. Je denfalls will ich Nicht theilhaben an diesem Narrenstrelch. Hör also mein Letztes. Wenn du dich auf diese Caprice verbeißest, so zerschneidest du damit !as Tischtuch zwisöen uns. Ueberlege !r's. ob diese cbskure Person dir wirtlich mtÜ q'.l: alZ dein: Eltern. I.. in- JtamlMe. r.ril-'.:? Uud g!fa'!5 aus. Wtv cl.::i icch mct sentimental werden. Papa, nicht wahr! Du hast mir klipp und klar allerdings etwas plotzuch an-. gekündigt, daß du nichts mehr für mich thun kannst. Ich mach' dir keinen Vor' wurf. Nicht einmal nach Nam' und Art deiner auffallenden Verluste hab' ich mich erkundigt. Aber du wirst mir's ni' verübeln, wenn ich meinerseits k etwas steinig gewordenen Levenst. 'g ungehemmt von unfruchtbaren Rücksichten zu gehen Wunsche Worauf spielst du an? Was soll das heißen?' Einfach: ein Capltän findet unbedingten Gehorsam, so lang seinSchiff richtigen Curs steuert. Wirst er's auf die Kllppen, so ist die Disciplin gelost und jeder hi-lft sich wie er kann. In dem Fall sind wir beide" er legte seinem Vater die Hand auf die Schulter, mitleidslose Ueberlegenheit lag in dem Blick, mit dem er ihm in die Auacn sah nicht durch meine Schuld. Wir wollen uns gegenseitin die Rettung nicht erschweren, Alter waö?" (Jortsetznnß folgt.) IHM Allerlei Prüfungen. von o. Adeuko. Der Brigadier hielt in der'Unterof. fizierS - VildungSichule deS Regiments die Schlußprüfungen - ab. In allen bisher durchgeprüften UntenchtSgegeN' ständen haben sämmtliche Lehrer und Bildungsschüler daö uneingeschränkte Lob des Herrn Generals aeerntet. Au letzt kommt die Wasfenleh an die Reihe. Man wußte, daß der Herr General seit Einführung deS neuen RepetirgewehreS mit besonderem Fleiß und Eifer sich dem Studium det Waffenwesen gewidmet hatte. vhia der diesen iZ,g,nstand vortraB Jedermann sagt so. CatcaretS Candv Cathartix, die wundervollste medizinische Entdeckung bet Zeitaltert, angenehm und ersrischend im Seschmack, wirkt sanft und sicher aus Nieren, Leberund Cingeveide, dat ganze Ofitm reinigend, ent sernt Erkaltung, kurirt Kopfweh, Nie der, anhaltende Verstopfung und Ua verdaulichreit, aufen und versuchen CU eine Schachtel von T. C. . heute ; 10, 25, und 50 Cents, verkauft und Heilung gsntirt d:n ellen f:tzereJ
zende Oeerl!eutenant Sxannrleget wußte'diet; er sah daher mit ein wenig Bangen der Vornahme seines" Gegenstandes entgegen. Wenn der Herr General denVerschluß" und den Zubringermechanismus" ausließ, dann ging ja Alles gut. Aber daran war nicht zu denken. Den Lauf" konnte er doch nicht einem Jeden aufgeben. Ein Glück war eS nur. daß gerade diese Frage - der Mindestbefähigte erhielt denn den Lauf" kannten Alle. End lich kommt der Brigadier zu dem gefürchteten RepetirmechaniSmuS. Er nimmt die Sitzordnung zur Hand und wählt sich den in der letzten Tischreihe allein sitzenden Infanteristen Kuchta US.
nfanterist Suchte" ierl" aen Sie !r. uS welchen Thei le die Zubringervorrichtuna besteht Ud wie dieselbe funktionirt. " Infanterist Kuchta antwortet sofort thue Zögern: Die Zubringervorrichtung besteht US der Kudrinqerplatte. dem Zubrmgerhebel, der Zubringerfeder." und so geht eS fort. blS der Mann die gestellte Frage zur besonderen Zufriedenheit des Herrn Generals, sowie des beifällig nickenden Regiments - Com Mandanten tadellos beantwortet hatte. Die Prüfung war beendet. Der Herr General wendete sich an den Herrn Oberlieutenant Spannriegel, um auch ihm seine Anerkennung für die von ihm erreichten AusbildungSresultate in dem ungemein wichtigcn Fache Wassenlchre" auszusprechen. Dann belobte er den seines Erfolge sich bewußten Jnfantensten Kuchta mit folgenden Worten: Es freut mich, bei Ihnen fo vm Sinn und Verständniß für das Wasfenwefen zu finden; behalten Sie das Erlernte und bestreben Sie ssck. bre militärische Ausbildung zu vervollkommnen. Es wlrd Ihnen nur zur Ehre und zum Vortheile gereichen. Sind Sie Prosessionist?" Jawohl. Herr General. Welcher Profession?" Kunstschlosser." Wo haben Sie denn zuletzt aearbeitet?" ,Jn Steyr, in der Waffenfabrik" Und was arbeiteten Sie dort?" Melde gehorsamst: Zubringervorrichtungen. Herr General!" Die Mannschaft saß auf den ComNlißbänkchen nebeneinander wie Sperlinge auf der Dachrinne und lauschte Mit mehr oder weniger qetheüter Auf merksamkeit den Offenbarungen des Herrn Lieutenants über die Gliederung der Feuerlinie im Allgemeinen und über den Zweck der Reserven" im Besonderen. Da gellt aus der Kehle knapp neben der Thur sitzenden Tambours ein nervenerschütterndes fcabt Ackt!" durck das für einiae Stunden der hohen Schule militarischer Gelehrsamkeit dienende Mannschaftözimmer. Alles springt mit dröhnendem Schlage von den Sitzen auf. Der Herr Major ist erschienen. Wie Mauern stehen die Reihen der Leute zwischen den Bänken, mit Spannung der Dinge harrend, die da kommen sollen. Auf die liebenswürdige Einladung des Herrn Majors, nur weiter zu machen," setzte der Vortragende dle Erklarunq über den Zweck der CompagnieReserve" fort und führt selbe bald darauf zu Ende. Der Vertragende hofft. daß, dank seiner Veredtsamkeit, jetzt jeder der Anwesenden ganz genau wisse, wozu imGefechte die Reserve" ausgeschieden werde. Dieser Meinung schelnt sich auch der Herr Major hin zugeben und zeichnet, um sich von der Richtigkeit derselben zu überzeugen. den vor ihm sitzenden Mann Mlt ferner Ansprache aus. Infanterist...? Martin Flinta, Herr Major!" Also Infanterist Martin Flinta, sagen Sie mir, wasSie unter der Reserve" verstehen und wozu sie dient?" .Meld' a'bur am t, Herr Maior, drei Jahr Linie, sieb'n Jahr Reserve und drei Jahr' Landwehr!' .Sie irren sich, mem Lieber! Ich fragte nicht um die Dauer der aesetzlichen Dienstzeit. Merken Sie gut auf: Was ist das, die Reserve?" .Viertes un' finstes Patallon!" Nein, falsch! Das ist das ReserveCommando; um das handelt es sich aber hier nicht." Der Herr Major vertritt denlÄrundsak. dak die theoretischen Unterrichtsgegenstände in den Mannschaftsschulen so volksthümlich als nur möglich, und zwar in steter, sinngemäßer Ber i. r m - zugnayme aus oie sruyete uuuc schäftiauna iedeö Einzelnen vorzutra. aen seien. Er beschließt also, seine Lehrmethode dem Herrn Lieutenant zu e aen. Ein vielsaaender Blick, welchen er dem jungen Offizier ' zuwirst, saat diesem klar und deutlich: Jetzt passe auf, so macht man'S! Dann wendet sich der Herr Major wieder an den Infanteristen Martin Flinta. , . WaS sind S im Civil r .Meld" a-bursamst. Tischler! .Tischler? Gut. Angenommen. Ihr Meister befiehlt Ihnen ein Brett abzuhobeln. Dazu brauchen Sie ia erster Linie..?" 'ö Prett. Herr Major!" Daö Brett ist da. Waö brauchen Sie denn sonst?" 'n HoW Einen Hobel: sehen Sie. dieser Hobel bedeutet bei unö die Schwarmlinie. Wenn Sie eine zeitlang gehobelt hat ten, so wird der Hohe!...? Nun?" .Dar Hob'l wird stumpf wer'n!" .Ganz richtig! Zn ähnlicher Weise ergeht es auch mtt der Schwarmlinie; auch die wird stumpf werden, daö beikt. sie wird sich abnützen, sie wird Verluste erleiden. Sie müssen also. um weiter hobeln zu können, einen . . . nun. Sie müssen emen...l' I muaß an Schleisstaan nehm un ' Hob'leis'n aschlaas'n!" Nein, nein, mein Lieber: wir ver stehen unö noch immer nicht. Sie wer den ganz einfach den Neserveyovel ney men und mit diesem weiterarbeitet öerr Mawr. meld' 'hursainst, bei
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aatur ltalx . To paoplo ot auB.Mry hau, prorosalonal aal ominass men. and particularlr to womon. thaa Tabulea injura a regulär habit, comfortablo digostlon, and aclearhead ; proranting many a serious illnesa with its longtrain of 6ufferinj and expenao. The two most important processea of life (assimilation of sood and elimination of waste) depend almost entirely upon the stomach, liver and bowels ; their healthy action, maintained by Ripana rr l l . i , . i M . , i i l i '
Aituuiua, tuspeis a tong ust oi aiiments. r or neaaaene, uiuiötion, dyspepsia, biliousness. constipatiou, disainftta,
nuttering ox tne heart. ftluggishness, poor sleep, loss of appotita, depression, heartburn. nausea. bad taste in tha mouth. sallow ekin, and all the illa caused by a disordered Etomach. takd a RUMNS TABULE. One Will do you good. mezn'n Malier tcib'n m'r a eo r ititi an Hob'l g'hcbt!" Der Infanterist Martin flinta sa?i den Herrn Maior an, dieser den Herrn Lieutenant linb dieser wieder den thtmaliqen Tischler, der nur einen Hobel gehabt hatte. Dann sagte der Herr Maior: Adieu Herr Lieutenant! Machen Sie nur ruhig weiter; die Leute sollen sitzen bleiben" und ging kopsschüttelnd zur Nachbar - Compagnie. Auf dem Wege dahin brummte er für sich: ..Ja, es gebort manchesmal eme Engelszeduld dazu!" Ter ürmste Narr. ?on Q Kernstock. Jost, Wendel. Pfalzgraf Friedrich'; Narr. Ritt au am Maienmorgen. Eitt Vvunnlem traf er. silberklar. Im Tannengrün verborgen. Dort kos't ein Neck mit einer Fei; Der thät Jost Wendel'S spotten Em armer Narr! der letzt im Mai Ohn' Lieb' durch'S Holz muß trot. ten !" Mio gab mein Herr die Narrentracht". Sprach Jost, doch laß Dir sagen: Die eine Frau zu Narren macht. Sind noch weit mehr geschlagen. Jost Wendel, Pfalzgraf Friedrich'5 Narr. Ritt auö im Spätherbstregen Da scholl vom Brünnlem silbevklar Ihm Kampfgetos entgegen. Man sah ein grimmig Wasserweib Mit einem Neck dort fechten. Klitsch! Klatsch! Behend traf seinen Leib Die Fei mit ihrer Rechten. Jost Wendel!" schrie der wunde Mann. Magst nun deS Spott's nicht sparen! Ein Weibernarr' jetzt glaub' ich d ran Ist der ärmste aller Narren!" - I m E i f e r. Professor (welcher in einer kleinen Stadt einen Vortrag halt): Sehen Sie. das sind die Segnungen der Neuzeit. Früher waren diese Wissenschaften, die ich Ihnen eben erklärte, nur den größten Gelehrten zugänglich; heute versteht sie, so zu sa gen. jeder Esel!" Wohl möglich. Zimmervermietherin: Ach. Herr Brüller. die Nachbarschaft läßt Sie bitten, Sie möchten doch Ihre Gesangsübungen bei geschlossenem Fenster abhalten!" Opernsänger: Das geht nicht! Bei geschlossenem Fenster halte ich es selbst nicht aus!" Französische Grenz aufsehe: hielten einen Leichenzug an, det sich von Belgien aus nach Monbliart bewegte und aus einer Anzahl Personen in Trauerkleidung bestand. dle emen Sarg in ihrer Mitte trugen. In letzterem fanden sich statt einer Leiche eme Mencze ferner belgischer Spitzen. Die Leidtragenden ergriffen die Flucht, doch gelang es den Beamten, einige von ihnen einzuholen und zu verhasten. e Oewig Nur NachläNgkeit. Es ist unbegreiflich daß es noch Leu, te gibt welche von Rheumatismus ge, plagt werden, wcun er so leicht von Salvation Ocl kurirt wird. Daß die wirklich so ist wird durch Herrn G. F. Schradcr, Picrce, Ncbr., bezeugt, er sagt: "Ich gebrauchte Calvan'on Ocl und ick bin überzeugt dag eö kein bese screö Lmimeut giebt. Ich litt viele Monate an Rheumatismus und könn. te keine Linderung bekommen bis ich Salvation Ocl gebrauchte. Zwei Flaschen kurirtcn mich ganzlich und ich befinde mich zctzt so wobl wie früher." Salvation Ocl sollte in keinem Hause fehlen, eö kostet nur 25 Cents. Wenn Verkäufer einen anderen oder billigeren Artikel empfehlen so aehe nicht dazauf ein, Salvation Oel ist daS beste von allen Linimenten. Zu haben bei: ' ßljn D. aulVZOl Jndiana Ave. J'C2 Cfi3f tti:s 5 & 2"eä Cttcrt i
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