Indiana Tribüne, Volume 21, Number 23, Indianapolis, Marion County, 12 October 1897 — Page 2
Zndiana Tribüne.
Erschein Täglich und 8onmag, ie tZzliche .Tribüne" kostet durch den Xxlget 1 Cent per Ooche, die Goxntaallrtt&e"0 Jextl per Osche. Seide iuf trt 11 Cents de, U Cents pnt. Ver Kerheli de Itxit ?2(fchi2t U orasie,THlua I' Halt. Offa! IQ G OlabSNS C;rt Indianapolis, Znd., 13 Oktober 1897. yrkyere CUrnlsOuaf fei gesenwärtiz cuSnuföl Jsrasa fcr.b die etwarze Hug Wr Ler. Staaten zu derselben s, weit im Vordergrundt bil ösfmttichtt Znteressel stehe irafc w ber nächst Au kirnst erst rkcht steh bllrfte. ss hier auch aa kni siliert tiifi 0i theilnahm bic C. GUctrn tn Schicksalen diese? Ä.nfi wnt sek, wobei tl sich freilich nicht m 8&$t leiten zwischen du 5 t und der spini schen Monarchie handelte, sinder, um die Durchführuna eine weitreichenden Gesetze? unsere! Lande. Schon in der jugendlichsten Zeit ihrer Geschichte bekämpften die Ler. Staaten officiell den Sklavenhandel. Bereits 1794 verboten sie die Einfuhr neuer Sklaven, und 1320 erklärten sie den Sklavenhandel auf hoher See für Seeräuberei und zögerten. au nicht, ihn thatsächlich als solche zu behandeln und ev. zu bestrasen. An de? afrikanischen Küste wirkte oie Flotte der Ver. Staaten mit' der britischen zusammen in der möglichsten Unterdrückung de Sklavenhandel auf d See. Viele Jahre dauerte dieseZ Zusammenwirken fort, bk um AuZbruch unsere Bürgerkriege. Da letzte Sklavenschiff, welche amerikanischerseitS gekapert wurde, war die Grie", mit 890 Negern. Dasselbe wurde imFrühjahr 13S1 unsern der Mündung de Congoflusse von dem AundeZdampfer Mohican" aenom men, und der Capitän de SklavenschiffeZ, Nathaniel lZordon, wurde nach den Ver. Staaten gebracht und 1862 auf Bedlow Island im New Vorker Hafen gehängt, an derselben Stelle, wo sich aezenwärtig die gnG heitö Statue ryeöt. Doch zurück zur Jnsellluba. CSu&a hatte nicht toent'f mit dem internationalen Sklaötthandel zu tbun. Man berechnet, daß in den Jahren von 1851 bU 18C4 mindesten 45,000 Neger jährlich von Afrika nach Cuba und nach Srastlien exporttrt wurden. Ungefähr till Viertel dieser Zahl wurde nach Cuba gebracht, ob wohl die Sklavm - SinsuZr auch gk gen da spanische Sese vnstiez. " Ohne Zweifel drückten manche der anischen Commandeurs der verschiedenen Provinzen ein AugH z oder roa tut direct an dem .Seschäst- UiitU ligt. Man wtiö. die SklavenEinfuhr nach Gu$a nsch viele Jahre nach 18C4 andauerte, und ti ist höchst wahrscheinlich, daj vitlt g:lsrent aü kanische Neger im Lager der jetzigen kubanischen Insurgenten zu finden sind! Besonder dürste die von jenen tollkühnen Rotten gelten, welche, manchmal bloS mit Welschksrn Messern bewaffnet und hlb NTckt, einen verwegenen Angriff unternebmen und , sich auch durch große körperliche Aukdauer auszeichnen, wie sie weder die spanischen Truppen, noch auch alle Cubaner aufzuweisen haben. Bis um da Jabr 1859 herum wurden von den Ver. Staaten nur Segelschiffe zur Unterdrückung des Sklavenhandel auf der See benutzt. Dann entschlossen sich die maßgebenden Persönlichkeiten, sich de Dampfe u diesem -Zwecke zu bedienen, und bei unserer kubanischen Expedition wurde der -Gedanke zuerst augeführt. Vier kleine Marine Dampfer, von je etwa 700 Tonnen innerer Eapacität. wurden im Sommer 1839 zum Dienst in den kubanischen Gewässern auSgerüstet. Zwei derselben wurden für die nördliche, und zwei für Txt südliche Wassergegend bestimmt. Da bedeutete. datz die Ver. Staaten einen unmittelbaren Antheil an der Regelung kubanischer Angelegenheiten nahmen. KeineSweg wurde diese Vorgehen von allen unseren Bürgern gebilligt. Die Besitzer jener TklavenSoste waren zum großen Theil Leute, welche an unseren nordlichen Seehäfen wohnten? auch erhielten diese Vste zum Theil von hier aus ihre Aukstattung. Steckte . doch Geld in diesem Seschäst! E läßt sich denken, bafc die Vetrzf senden in dem Einschreiten der Aunderegierun nur einen Eingriff in ihre geheiligten Eigenthum unb cZeschäftSrechtr erblickten. Und natürlich nachts dieser Schritt auch bei btn spanische ub crtanisch Jntntssenten btse vlut. Daaegen hatte bit ikanischen Le. höroen den morslisch Veistanb de General Serans, welch? bamal spnischer SenrralcapitSn m Cuba rr und sich ehrlich bemühte, baj spanische Gesetz durchzuführen. Ihm scheint diese Mitwirkung der Amerikaner ganz gelegen gekommen zu sein, da e? ja durchaus nicht alle Unterbeamten in dieser Angelegenheit aus seiner Seite hatte. In jenen Tagen war d Hafm von Havana in der Zeit vom Einbruch der Dunkelheit bi zum vollen Wiederanbruch de Tage für alle Schiffe ge. schlössen. General Serano jedoch machte dem amerikanischen Eapitan John N. Mafsitt gegenüber (welcher den Dampfer Erusader" befehligte) eine Ausnahme, und mittel privater Signale konnte die amerikanische Mannschaft zu jeder Stunde in den Hafen ein- oder auS demselben auSlausen. Dieser Nachtschlüssel" zum Hafen von Havana kam den Amerikanein nicht selten gut zu statten. Zwei amerikanische Dampfboote patrouillirten etwa vierzehn Monate hindurch die ' A56"Meilen der nördlichen Küste Euba'S eifrig ab, untersuchten Schiffe aller Nationalitäten und hatten einen Dienst, welcher an Strapazen und Ge fahren (auch durch Stürme) reich war.
Sechs Sklavenschiffe wurden in diesen Monaten von den Amerikanern gekapert, und man darf annehmen, daß eZ ohne den AuSbruch deS Bürgerkrieges und die Rückberufung deS schneidigen CapitänS Mafsitt (welcher als SüdCarolina'er die Partei der Eonföderirten ergriff, sehr zum Bedauern seiner nördlichen College) bald gelungen wäre, diesem Sklavenhandel völlig den GftnuS zu machen.
3t meiknisÄ ibirieu. Sia vruftione moralischer Entrüstung pflegen die Patent Amerikaner über die wirklichen und vermeintlichen räuel, denen die trafgefanaenen im Aarenreiche aulaefttzt-sind, ihr LerdammungZarthsrl ukzusprechen, uneinzedmk der Thtsche, daß sie im eigenen Lande ein Sibirien" haben, wo die Sträflinge eine womöglich noch brutalere Vthandlung erfahren, al die I 2r,lsarb!itVerurtheilte in den Verzwerten des UrTl. Der Buchstabe de Gesetze mgg hier zu Lande icht s, grausam sein, allein im amerikanischen Sibirien- sind di, Sträflinge der Willkür brutaler Aufseher, die im Solde von Privatunternehmern stehen, vollständig preiaegeben,Qlnd da letzteren die Arbeitskraft der Gefangenen vom Staate gegen einen bestimmten Betrag überantwortet ist,kann eö kaum Wunder nehmen, daß avü den Verurteilten soviel herausgeschunden wird, wie nur möglich. Der Staat Georgia hat den wenig beneidenSwerthen Vorzug, das schwarze Sibirien der Vereinigten Staaten zu sein; waZ in den dortigen Kohlengruben die Gefangenen zu erdulden haben, ist ein blutiger Hohn auf unsere vielgerühmte Civilisation und Humanität. Erst dieser Tage ist ein Sträfling au dieser irdischen Hölle befreit worden, nachdem er in derselben volle 20 Fahre zugebracbt hat, ohne während dieser Zekt daö goldene Sonnenlicht gesehen zu haben.und nur einem Gnadenakte des Gouverneur Atkinson verdankte der Unglückliche seine Befreiung, denn er war auf Lebenszeit verurtheilt. Ryder Dillard die ist der Name deS begnadigten Sträflings war als neunjähriger ttnabe von dem Obergericht in Fulton County. 0a., wegen einer That, die seine Ueberführung in eine Besserungsanstatt hätte angemessen erscheinen lassen, zu lebenslänglicher Zuchthaus strafe verurtheilt worden. Vier ältere Jungen hatten in Atlanta, Ga., einen öaden in Brand gesteckt und ihn zum Wachestehen benutzt; dieBurfchen wurden erwischt und wegen Brandstiftung auf Lebenszeit in'S Zuchthaus gesandt. Da nun aber in dem gesegneten Georjia die Sträflinge behufs Ausnutzung der Arbeitskraft Unternehmern überwiesen werden, so wanderten die Jungen in die Dade-ttohlengrube in den .Lookout - Mountain", um dort bis an ihr Lebensende die schwerste Arbeit bei der brutalsten Behandlung zu verrichten. Als der kleine Ryder Dillard dort anlangte, war er noch nicht stark genug, UM in der Grube zu arbeiten, und er wurde vorläufig zu leichten Verrichtungen verwendet. Nach Verlauf von zwei Jahren wurde er aber ebenfalls unter die Erde geschickt und dort verbrachte er volle zwanzig Aahre. ohne jemal da Tageslicht gesehen zu haben. Trotz der schweren Arbeit entwickelte sich der Knabe körperlich schnell und er wurde im Laufe der Jahre ein ungewöhnlich kräftiger Mensch; intellectuell aber blieb er auf der denkbar niedrigsten Stufe. Als er nach seiner Begnadigung nach Atlanta zurückkehrte, waren seine vier Kameraden längst dem furchtbaren Leben in den Kohlengruben erlegen, und er selbst erschien wie ein Wesen auS einer andern Welt. Seine Augen mußten sich erst an das Tageslicht gewöhnen und zu diesem Zwecke wurde ihm eine Brille mit dunkeln Gläsern "gegeben; die Namen der gewöhnlichsten Dinge auf der Erdoberfläche hatte er längst vergessen und seine Sprache wurde nicht verstanden. denn er hatte unter der Erde sich da? Idiom der Sträflinge vollständig angeeignet. E vergingen mehrere Tage, ehe der Aermste sich verständlich zu machen und die ihm gemachten AnWeisungen zu verstehen imStande war. Er erhielt Beschäftigung auf einem Kohlenhofe und dort zeigte ec sich als ein fleißiger Arbeiter. Trotzdem er vom frühen Morgen bis zum späten Abend sehr schwere Arbeit zu verrichten bat. hält Ryder Dillard sein jedigeS Leben für paradiesisch im Vergleich mit der fürchterlichen Eristenz in den Kohlengruben. Seinen Mittheilungen ufolge wurde ihm am ersten Tage in der Grube eröffnet, baß er pro Tag 12 Tonne Kohle zu fördern oder die Peitsche zu k,fien habe; für jede weitere Tse vSrde er einen Dollar erhalten. Zuerst artt außer Stande, das verlntt ldutntum zu liefern; als er aber fab. ke dte Vnfseher seine UnSlückS.qahrten in der brutalsten Weise veitschtm, arbeitete er mit der Kraft der vn,weifluz und er konnte da 2erlAgte leisten. Um vier Uhr Mo?gen erhielten die Sträflinge ihr ffriihstllck, um sofort an die Arbeit getrieben zu. werden, unb nach VollenOtr Oetnd Ist Oesiegt. Die Orippe hinterläßt in der Neael den Patienten in sehr schwacher öesundheir und oft mit einem anhaltenden Husten und angegriffenen Lungen. Für solche Fälle ist Dr. Bull'S Husten Syrup das allerbeste Mittel, welches, nenn sofort angewandt, die Gefahr der Schwindsucht veseitt'gt. Frau Maggie Tulaa, Jronton, Ohio, sagt: "Es macht mir viel Vergnügen mit in dem Lobe für Dr. Buü'6 Husten Syrup einzustimmen. Ich litt längere Zeit an der Grippe, aber nachdem ich eine Flasche von Dr. Bull's Husten Sprup gebraucht hatte war ich vollkommen rurirt und lch wurde den schrecklichen Husten los. Ich empfehle allen Leidenden diese vorzüglicke Medmn zu aebrauchen." Dr.. Vull's Husten O?rup kostet nur C5 LenU. Hu haden bei : Ans. D. Oasld, 1 Jsdiasa Ode. I. O. Cv21?3 & Zx ök-5t.
wsvsi
l)!:T;i tc? 7v5'rcrkeZ wurden sie mit Kctic ac'.rde? aefesselt, worauf sie nach tfr-'m 5er-5z!; an d?r Mündnnq ch.-:chtes gcfübrt wurden. Das ?rsp7."6i?n von einem Dollar für Zede webr ocförderte Tonne Kohle erwies s?Ä als eitel Humbuq, denn wer f'nil d'iS Minimalauantum übertörWr? bitte, muhte in Zukunft st-t das'ss,' iun. s?i?: tts-5!rausen b-i Y:r WrtfM cnft k? ni.t. lern rtt dZ, Spihhaue auch nur einen Augenblick c: h:n lien, bkam sofort die Peitsche u fühlen. Ob auf der Erdoberfläche 1?.,, f,',s ftWr Vm fXnnn- srntn tnitfc kV'klt Ite. WV WIV W"! . y ten die lebendig Begrabenen nicht; nur dak Hereinbrechen der Nacht verkündete die Glocke, wenn daZ Tagewerk vollbracht war. Dlllard'S Enthüllungen über das entsetzliche Geschick der in den Kohlengruben lebend! begrabenen Sträflinge sind haarsträubend und werden hos. fentlich dazu beitragen, daß da Gesetz, demzufolge die Gefangenen Pridatunternehmern überlassen werden, aufgehoben werden wird. Das erste Bild von Cap Horn. Zast Jeder, der lesen kann, kennt heutzutage daS Eap Horn, die öde und unheimliche Sudspitze von Sudamerika.'welche besonders durch eine Reihe See - UnaluckSgeschichten wahre und erfundene berühmt geworden ist. Man findet auch auf Landkarten dieses Eap nicht etwa punktirt (wie gewisse nördliche und südliche Polar-Ge - i genden), sondern mit festen Linien verzeichnet, wie etwaS genau Bekannte. ES mag daher Viele erstaunen, wenn sie die Nachricht lesen, daß eS zum allerersten Male kürzlich gelungen sei. ein photögraphischeS Bild vom Eap Horn zu erlangen, und sie mögen sich fragen, weshalb denn daran etwa? Besondere? sei, und waS bisher die Aufnähme cweS solchen BildeZ verhindert habe! Thatsächlich sind im Laufe der Zeiten schon viele erfolglose Versuche gemacht worden, eine wirkliche Abbildung von dieser Stätte zu erlangen. Für diese Mißerfolge gibt e eine ganze Reihe Ursachen, auch abgesehen von denjenigen, welche sür den Photographen von rein technischem Standpunkte aus in Betracht kommen. Doch lassen sich die Haupthindernisse in wenigen Worten zusammenfassen: Vor Allem ist eS gar nicht immer möglich. Eap Horn zu sehen, selbst wenn ein Schiff nur wenige Meilen davon entfernt ist. In diesem WeltWinkel herrschen fast stets Stürme, und mindestens musz man sich darauf gefaßt machen, eine sehr neblige Ätmosphäre vorzufinden. Wenn da5 Wasser verhältnißmäßig ruhig ist, herrscht allermeisten; Nebel. In den Zeiten der heftigen trockenen Winde und klaren WetterS aber würde sich kein Schiff bis in Sicht von Eap Horn heranwaM! Zu anderen Zeiten indeft herrscht gewöhnlich so wenig Helle, daß die Aufnahme eine Bildes unmöglich ist. In einigen günstigen Fällen hatte man leider gerade keinen Apparat auf dem Schiff. Außer an Licht, mangelt e für den Photographen hier auch an Eontrast. Gleichviel, von wo auS man daZ Eap aufzunehmen suchte: man erhielt unter gewöhnlichen Verhältnissen weiter nicht?, als das Bild von Wasser im Vordergrund, und darunter nur einen ganz unbestimmten Nebelssrich. Skizzenzeichner baben sich schon nach Eap Horn begeben, und einige wenige dieser waren so glücklich, ein vaar TheilSkizzen in den rohesten Züaen aufnehmen Zu können; das war Alles. Eine wirkliche Wiederaabe des Eaps bat bis vor Kurzem noch nirgends eristirt. So ergibt sich denn, daß daö Eap bisher keineswegs so bekannt gewesen ist, wie Viele anzunehmen 'geneigt wa ren. und die endliche Erlangung eines vollen photographischen Bildes von demselben durch den Schisfscapitän RiverZ kann daher ein epochemachendes Ereigniß genannt werden, wenn auch in bescheidenem Umfang. Die Fusjchett der Kleinen. Dieser Tage hat wieder einmal eine nationale Convention von Müttern getagt, zu dem löblichen Behuf, sozusagen eine fachliche Ausbildung der Mütter für die Kinder - Erziehung zu fördern. Allerhand schöne ideale Fragen hinsichtlich GeisteZ- und Gemü theS - Entwickelung wurden da besprochen; doch sollten auch sehr naheliegende leibliche Fragen nicht auS dem Auge gelassen werden. Viel vernachlässigt oder verpfuscht wird z. B. die Entwickelung der Füße der Kinder. Die besten Kenner auf diesem Gebiete kehren immer mehr wieder zur Natur zurück und erklären e für absolut nothwendig, daß daS Kind mindesten mehrere Stunden jedes TaaeZ seine Füßchen völlig frei und bloß habe und die kleinen Muskeln und Sehnen volle Gelegenheit zu natürlicher Betbätiguna und Uebuna erhalten. Kleine Strümpfe und Stiefelchen, so zierlich sie auch aussehen mögen, tragen bei übertriebenem Gebrauch nur zur Schwächung und Verunstaltung de Fleisches und KnochenwerkeZ bei. daö in ihnen steckt. Man thut auch in dieser Beziehung am besten, sich möglich nach dem natürlichen Instinkt deZ Kindeö zu richten! DaZ Kind liebt eZ. mit seinen Zeden zu spielen, baarsüßig im Zimmer herumzukrabbeln, in späteren Jahren noch viel baarsüßig zu laufen und auf GraS und Sand baarfuß herumzuspringen. Bei allen diesen Bewegunaen werden die Zehen zum großen Theil unabhängig vom übrigen Fuß benutzt, ebenso die schöne Fußwölbung, die wir Spanne nennen. Kolche beliebte Bewegungen sind äußerst werthvoll für die dauernde Stärke und Schönheit de FußeS. Kleine Kinder, welche beständig Schuhe und Strümpfe tragen, während sie wach sind. er. hauen schwache jeyen und werden sehr austg plattsüßig; Muster. von . Schöneii können niemals au ''.den ??Uken olöer Kinder werden, i. .
Waldkuters Waricchc.
Ein Malerabenteuer in der Pfalz von Richard Müller. So viel Laub' als an der Linde ist. Soviel tausendmal hab' ich mein' Schatz geküßt. Ach ja, ich muß gestehn, ES Hat'S kein Mensch gesehn. Nur die Amsel soll mein Zeuge sei. Wir war'n allein." Co klingt e hell und frisch au junger Mädchenkehle über da Wie. smthal hm. Der sunge Mann, der den schmalen Pfad läng de Waldrandes emporschlendert, bleibt überrascht stehen. Er theilt die Büsche, die den Weg einsäumen, und blickt suchend über die i Sonnenlicht flimmernde Halde. Auf einem Bündel Waldgrase, das lose in ein viereckige Tuch eingeschnürt ist, sitzt die Sängerin. Da hellgeblllmte Kopftuch $ ihr den Nacken gesunken. Die krausen, blonden Haare spielen im Winde und flattern um ein frisches, rothbackige Gestchtchen.' Eine buntfarbige Bluse umschließt prall die vollen Formen, die Hände, die die Sichel noch umfaßt halten, ruhen lässig im Schooß. Der junge Mann mustert das Mä'd chen eine Weile mit aufmerksamen Blicken, dann tritt er rasch auf sie zu ; und bleibt, auf den dickknotigen Stock ' aestufrt, vor ihr stehen. Na, Frauleinchen," redet er sie lachend an, ist denn daS dem jungen Herrn nicht schließlich zu viel geworden?" Sie blickt auf und in sein Gestcht nicht überrascht oder verlegen o nein, ganz kühl und ruhig, so ein bis chen von oben herab sogar. Dabei vibriren die Flügel deS kleinen StumpfnäLchen, und thr Gesicht nimmt einen recht abweisenden Ausdruck an. Wie meine Se?" Na, denken Sie nur so viel Laub al an der Linde ist " er zeigt nach einer Linde, die hoch und breitästig am Waldeörande steht, ich will ganz niedrig schätzen, aber unter einer Million Blätter sind' sicher nicht, und eine Million Küsse waS?Sie lacht. Ja,' ome Sta'dtev Bürschche wär'S allerdings zu viel zugemuth " So halten Sie Ihren Schatz für ausdauernder?" Sie streift mit lustig geringschätzt gem Blick sein Gesicht und seine Gestatt. Schon! Aber." da? Näschen zieht sich wieder in abweisende Falten, z aber eigentlich geht Sie daS gar nix IM UN! Da haben Sie recht," bestätigt er lachend, aber unsereinem, dev zu sei ner Belehrung durch'S Land streift, ist solche Frage wohl verzeihlich. Da ist mehr Wissensdrang als Neugierde." Einerlei," meint sie wegwerfend, naöweiS sind bei uns nur die alte Weiber, und zum Schulmeister bin ich nit ckusgebildt." Wenn 'ch aber nun aus Mitgefühl gefvagt hätte," meint er, wenn ich den jungen Mann zum Beispiel entlasten möchte?" Sie?" ihr Blick gleitet spöttisch musternd über ihn hin, ich danke!" Er wirft sich in Positur Bin ich denn so übel?" Ich hab' schon schönere gesehn!" Ei, muß das aber ein Ausbund von Schönheit sein!" Wer?" Na Er. der die vielen ftüsse vertragen kann."Wenigstens red' der nit so dumm, wie Sie!" Dumm geboren und nichts dazu gelernt, das stimmt," bestätigt er übelnehmen dürfen Sie mir das nicht! Aber" wie Sie heißen, sehen Sie, das weiß ich doch, ohne daß Sie mir'S sagen." Na?" fragt sie. Mariechen." Die braunen Augen blicken ihn verdutzt an Wer hat's Ihnen gesagt?" Gleichviel ich weiß es ja!" Sie ahnt nicht, daß er das rothe M gesehen. das ihrem Kopftuch aufgestickt ist, und daraus auf den richtigen Namen geschlossen hat. Jawohl," sagt sie schelmisch knicksend, 's Waldhüters Marieche und Sie sind Musterbub?" Sie deutet nach der schwarzen Leinwandmappe, die er unterm Arm tragt. Ganz richtig," lacht er, aber ein umgekehrter! Ich suche schöne Muster, nehme sie. wo ich sie finde und versuche sie dann zu Hause an den Mann zu bringen." Sie schüttelt den blonden Kopf. .DaS versteh' ich nit." Darf ich Ihnen vielleicht meine Muster zeigen?" Lasse Se nur den Kaste zu mir brauche nix!" Er lacht hell auf. Dann nimmt er ein Skizzenbuch auL seinerMappe und reicht eS ihr hin. DaS Ansehen kostet ja nichts, Yräuleinchin, bitte!" . Sie nimmt ihm daö Buch ab und blättert mit spitzen Fingern darin dabei sieht sie verständnißlos bald nach ihm, bald auf die Blätter in ihrer Hand. Dann aber wird sie lebhafter. Ei guck da das iS ja der Schloßberg! Wie hübsch daö alte Thor der Thurm und da na da sollschte griesche das is ja der Hüterfranz mit sei'm Buckel und auch sein Pfeifestümpche hat er angebrannt " Sie sieht den jungen Mann mit großen Augen an. das hawe Se selbst gemacht?" Mit der Hand, schönes Marieche." Dann sind daZ die Muster, die Se suche, und die Se dann zu HauS vev kaufe?" So- ungefähr," bestätigt er, und Wissen Sie auch, daß ich soeben wieder ein neues gesunden habe, das ich sicherlich nicht auslassen werde?" Sie blickt mit suchenden Blicken rund umher. Wo denn?" DaS sollen Sie bald sebcn." Er setzt sich ihr gegenüber a'f einen -Siein und beginnt" eifrig zu zeichnen. Mit. geschickter Hand hält er sie auf dem Vaviere fett. Da ruben die scüönen
Glieder lässig aus dem weichen Sitz, die Löckchen wehen um daS Schelmengesicht. und aus den Augen schaut ganz dev lustig abwehrende Blick, mit
dem sie ihn angeblitzt. DaS Mädchen gibt sich den Anschein, als merkte sie seineAbsicht nicht, aber unwillkürlich streicht doch die Rechte über daS widerspenstige Haar, und die Linke schiebt unmerklich da kurze Röckchen weiter über die Füße herab. DS Thal Z hüvsch," sagt die Schelmin, aber dort hinte hätte Se auch? Dorf gesehe und mitzeichne könne " dabe: sitzt sie regungslos still, und nur die Augen folgen verstohlen den Bewegungen seiner Hand. Hawe Se' bald?" Im Augenblick!" Noch einiae flüchtige Striche, dann reicht er ihr da Buch hinüber Stimmt'S?" Hach!" schreit sie aus und leat dann rasch die Hand aus den Mund, al woll sie den Schrei sticken, daS ist " Jawohl." lacht er. da ist'S Marieche!" Na. so waS und wie hübsch!" Sie sieht unsicher zu ihm auf WaS mache Se jetzt mit dem Bildche?" DaS wandert halt auch in denMusterkoffer." meint er, und zu Hause blüht'S dann auf der Leinwand wieder auf." Und daö sehen dann die Leut in der Stadt?" ' Sehen? -O ja. viele, viele, und hoffentlich kauft'S auch einer," nickt er. Hach," schreit sie wieder, und abermals fährt die dämpfende Hand nach dem Munde, in der alte Blus?!" Ev lacht lustig auf. Trösten Sie sich. Mariechen, wer schön ist. ist'S auch in alter Bluse." Aber ich hab doch die neu daheim, und mit den verzauste Haar und die Sichel m der Hand " Gerade so, und wohl mir. wenn'S just so hübsch wird." Sie schaut eine Weile in die Weite, während er noch mit flüchtigen Strichen die Gegend skizzirt. Na und ich?" fragt sie dann. Sie?" Ja ich! Gelt, dann lache die Stadtleut über des Waldhüters Marieche mit dem Franzelkops und dem alte Kleid und denken Wunders was, und waS hab ich davon? Sie müsse " sie hält inne. Wa,?" Mir müsse Se'ö gewe. das Bildche. denn ich bin ja drauf!" Na und ich?" fragte er dagegen. Sie?" Ja ich!" parodirte er. Gelt, dann lacht das Marieche und sein vielgeküßter Schatz über den dummen Maler, der sein Bild umsonst hergegeben hat. Sie müssen " Was?Einen Kuß müssen Sie mir dafür geben. Einen? nein drei fünf zum mindesten, dann sollen Sie's hoben." Sie blitzt ihn von der Seite an. Gleich?" Na freilich ausschieben heißt Zeit vergeuden." Er beugt sich herab und schlingt den Arm um sie. Wie der Blitz aber ist sie auf und frei. Ein rascher Griff, ein kräftiger Schwung der kleinen, sonnenverbrannten Hand, und sein runder, weißer Strohhut saust in. hohem Bogen durch die Luft. Einmal im Schwünge, rollt er auch die reichlich steile Böschung der Halde hinab weiter und immer weiter. Dem Maler bleibt keine Wahl, er muß ihm nach. Sie lacht wie toll. AlL er ihn endlich erhascht hat und aufathmend Rast halt, steht sie oben und hält sein Skizzenbuch in der Hand. Sehn Se," lacht sie hinab, jetzt braucht ich's bloß herauszureiße und dann wär's mein. Bis Se da rauf käme, wär i fort, hundertmal! Aber ich will ehrlich sein und warte, bis Se da sind." Sie tritt an den Rand der Böschung und reicht dem Kletternden die Hand entgegen. Er schüttelt die Uebermüthige derb an beiden Annen. Du Wetterhexe war das nöthig?" Jawohl war's nöthig!. Sollich mich küsse lasse, daß es die Leut sehe? Wenn Jemand den Burgweg heraufgekommen wär?" ES kam abev Niemand!" ES konnt aber Jemand kommen!" beharrt sie. Und's Bildche," hebt sie dann wieder an, ist daS jetzt mein?" Daß ich ein Narr wäre! Billiger, als zum ausbedungenen Preis, wird' nicht abgegeben." Sie sieht eine Weile vor sich hin, dann zuckt'S wie Wetterleuchten über ihr Schelmengesicht. Wie weit' wolle 6 denn heut noch."fragt sie forschend, blS in die Stadt?" Fällt mir nicht ein, daß ich gehe! Da Nest da unten hat so viel SchöneZ. daß ich mehrere Tage da bleibe." Den Weg herauf, den kenne Se?" Er nickt. Sehe. Se, dort vom Waldeck hundert Schritt links hinüber liegt' ForsthauS, dort wohne mer." Ich komme von dort." Dann kenne Se auch die alteBuche rechts vom Haus ja?" Sie senkt den Kopf, und die rechte Hand faßt spielend den Schürzenzipfel. Heut Abend," flüstert sie dann zögernd, mit dem Bildchen und ich " Und Sie? Sie werden dann meinen Hut wieder fliegen lehren, wa?" Nein, der ist zu schwach gebaut," lacht sie. aber ich lös mir'S Bildche aus." Er faßt ihre Hand und schaut ihr scharf in die Augen. Ist's wahr. Mädel?" Mit fünfen, grad wie'S bedungen war." Fünf Küssen?" Fünf Küssen! Au. Sie zerdrü. cken mir ja die Finger!" Du willst mich foppen. Teufelchen!" j Sie reißt sich lo und eilt leialtfllw
nüftlm
von dannen. ' Seyatte Se'S ichIeb auch so " Er ordnet langsam seine Skizzen in der Mappe und geht dann auch wei ter. So 'ne Dornhecke," brummt er. Wette, daß ich angeführt werde aber wegbleiben? R, daö wäre feige." Ein schöner FrühlingSabend liegt über dem Thale. Tief dunkel sieht der Wald. 6r sthmet seinen würzigen Duft, und in langgezogenen Tönen singt die Nachtigall ihr Wonnelied. Den Hut in de, Hand, wandert der junge Künstler aus dem moosbewachsenen Wege dem Forsthause zu. Sem Gemüth ist at' dem süßen Zauber der Frühlingenacht hingegeben, er denkt kaum des eigcartigen Abenteuers, dem er entgegengeht. Jetzt aber blinkt M Licht des einsamen Hause durch die Zweige, und drüben breitet die Buch, die man ihm al Ort de Stelldichein bestimmt, ih dichtschattendenAeste u. Er ist zur Stelle. Vorsichtig blickt er sich um nach allen Seiten ring al-, leö tief dunkel und still. Um den ! Stamm der Buche ist eine Holzbank gezimmert, und naher tretend sieht er das Mädchen dort sitzen, den Rücken an den mächtigen Stamm gelehnt. Guten Abend. Mariechen," grüßt er leise und freudig. Also doch Wort gehalten, daö ist schön von dir!" Ev greift in die Brusttasche und reicht ihr die Skizze hin. die sie hastig ergreift. Und meinen Lohn, Mariechen?" er beugt sich nieder und schlingt den Arm um sie. Rasch erhebt sie sich, nimmt ihn um den Hals, und in rascher Folge brennen vier schallende Küsse auf seinen Wangen, und der fünfte, .der kräftigste, auf seinem Munde. Pfui Donnerwetter." schreit er auf, die hat ja einen Schnurrbart, wie ein Wachtmeister." Er will sich befreien, wird aber zu gleicher Zeit von sechs kräftigen Armen umschlungen, die ihn einpressen, wie in einen Schraubstock. Nee, bin nur Gemeiner gewesen," lacht daö vermeintliche Mariechen, dem das Kopftuch nun auch in den Nacken gesunken ist. Ein grobgeschnitteneZ Burschengesicht mit borstigem, rothem Schnurrbart kommt zum Vorschein. DaS hat geschmeckt, was? Es wäre mir auf einige mehr nicht angekommen, ab?r Du hast Dir ja nur fünfe auöbedungen." Und jetzt verhaut ihn ordentlich, daß er die Mucken verlernt," ruft einer der beiden anderen Burschen, die ihn festgehalten haben. Nee. gehaue wird nit." befiehlt jetzt da wirkliche Marieche, das seitwärts auS den Büschen hervortritt, dumm gebore und nix dazu gelernt übelnehme darf mer da nix! Laßt ihn laufe!" Der Maler steht einen Augenblick stumm, dann aber lacht er hell heraus. Wenn das einem andern passirt wäre, ich lachte mich zu Tode, aber so ist'S bitter. Na" er reicht dem Mädchen die Hand hin Sie sind doch ein Blitzmädel. Marieche!" Da hawe schon mehr gesagt." meint sie wegwerfend. Und das hier ist wohl der Bewußte. Sie wissen ja " Nee," lacht sie, sein Se froh, daß der jetzt bei de Soldate is, sonst wär's ohne Prügel doch nit abgegange. ' Die drei sind meine Bruder. Also tout en sarnille. Na, ich will euch emen Vorschlag machen. wendet er sich an die Burschen, ihr geht mit mir ins Dorf hinunter, dort trinken wir einen Schoppen aufs Wohl von Schwester Marieche! Stimmt's?" Na, so ganz ohne sind Sie doch nit," meint das Pseudomädchen, und die Bruder stimmen bei. Bis früh morgens sollen die Herren dann zechend in der Schenke gesessen haben. Der Maler behauptet übrigens da Honorar für die Skize an jenemAbend noch emmal, und zwar vom einzig berufencn Munde in Empfang genommen zu haben. Die Zahluna sei er folgt vor der Thüv des Waldhauses in jenem Momente, als die Brüder dem Pseudomadel aus emen Augen blick ins Haus gefolgt waren. Ob es wahr ist, weiß ich jedoch nicht. Jedenfalls aber hat der junge Herr an dem Abend .etwas dazu gelernt". Individueller Idealismus. Vater: Rebekkaleben, Dein Bräutigam hat mer abgelassen von Deiner Mitgift zehntausend Mark und ist zufrieden mit neunzigtausend!" Tochter: Ich wußt'S, daß er hegt zu mir ideale Liebe!" unter Freundinnen. Ah. wie beneide ich Dich. Vertha, Du kannst Deinen Mann auf dieselbe Stirne küssen, auf die ihn die Muse geküßt hat." Bei der Aushebung. Stabsarzt (dictirt denBesund): Derzeit untauglich, verspricht aber, sich zu kräftigen." Freiwilliger Kohn: Ich versprech gar nichts. Herr Doctor." Aus der Schule. Lehrer: Was ist ein Trugschluß?" Der kleine Moritz: Wenn mein Vater Sonntags das Geschäft vorne zu hat und rückwärts die Kunden doch hereinläßt." Erwünschte Drohung. Schuster: Sie zahlen nicht? Ich bin ein armer Teufel und brauch' mein Geld, sonst muß ich mich an Ihren Vater wenden." Student: Thun Sie daö. Meister, wenn er Geld schickt, so vertrinken wir'ö zusammen." Eine praktische Frau. Er: ES ist doch fürchterlich, WaS wir im Leben schon alleS durchmachen mußten." Sie: Weißt Du waZ, schreibe einmal alle auf, dann verkaufen wir unser Unglück an einen berühmten Schriftsteller." Viel verheißend. Vater: Den ganzen Tag sitzest Du hier in der Kneipe! Repetirst Du denn gar nicht ein wenig für daö bevorstehende Examen?" Studwsuö: O, waS ich gelernt habe, kann ich in einer halben Stunrevetirenl" . . '
Mj Ofc" 5 , V f i w ?k vnrv gujte Dmmt, 3nPil. acj . t c! ta t bitt I, brr oooooo Oa vorzügliche Bier : : : der III U COMPANY. In Flaschen zu beziehen durch JivMzgenfio Telephon 407. jsszssssssszsssessszszsssit ymi Tfe;äWAYf oseo. 1 $cefti4w GvciMitt cm BAR RXTURES, ORAim BOARDS ANOAtk Ttn, Zlnct DroQQ, Coppor fllokcl find all tatchort end ö Platod utonatto H CIüö. Vood. MörbtOaPorceloln. Etc jp CCORCB WMi HOFFMAM mum mmauiciv ui civptiatuj Ä 2QS Caat UAAMiMAtataS.. taeiAaivALt. fi tu " Z Titr DIQ.VCCOrOC' CDItttt ni -41iU KKiriU.UUia 1UU.I1U in S2n252S2S2SESZ32S2S2SHS2SS22fr IU n ua .MtMiu tm oAaft M ET Zum Verkauf in Apotheken 25 Cents per Pfund. The Twentictli Century, ine ausgezeichnete Wochenschrift, welche onschrttmch geMvten Lesern sehr zu einpfeh en ist. In der Tendenz zwar sozialifiilch. eroen icq andere fortschrittlich Theorien oann unvarteusch besprochen. Man bestelle direkt bet der Humboldt Publishing Co.. 19 After Place. New Voxt. Japanischer '.'lvcrgiaube. Die Japaner glauben, daß man sich während einer Reise die Fingernägel nicht schneiden darf, es würde sonst den Reisenden ein Unfall ereilen, bevor er noch sein Ziel erreicht. Auch zur Nachtzeit sollen die Nägel nicht geschnitten werden, weil Einem sonst Katzenklaueu an den Fingern wachsen. Die abgeschnittenen Nägel darf man beileibe nicht in's Feuer werfen, das ruft großes Unglück herbei. Wenn während des Beschneidens ein Stückchen Nagel zufällig in's Feuer fällt, wird die Person, der das passirte, bald sterben. UebrigenZ verbindet stch auch in manchen Gegenden Deutschlands mit dem Beschneiden der Nägel manch' ein Aberglaube. Wenn man z. B. diese Operation an Händen und Fllben kreuzweise am Freitag Abend vor Mitternacht vornimmt, so bat man in der kommenden Woche. Glück; dagegen Pech, wenn ste bis Freitag Nachts 12 Uhr nicht geschehen ist. Mtttistereonsum in Oesterreich. Seit dem Jahre 1848 hat eS in Oesterreich insgesammt 170 Minister gegeben. Man zählte 19 Ministerprästdenten. 19 Justizminister. 13 Unterrlchtöminister, je 17 Minister des Innern, Finanz- und Handelsminister, dagegen gab eS nur 10 Ackerbau, und 9 LandeSvertheidigungSminister. Viel stabiler stnd natürlich die gemeinsamen Ministerien. ES gab 9 Minister deS Aeußern. 11 ReichZkriegS- und 5 ReichSfinanzminister. Unter den 170 Ministern gab eS gerade 17 bürgerlicher Abkunft. Am meisten Minister, deren 26, hat daS Jahr 1843 gesehen. Sei sparsam. Studiosus Süffel hat eö durchgefetzt.daß ihm sein Alter" da Geld für einen mehrtägigen Besuch der Ausstellung in X. 'rausgerückt" hat. natürlich nicht ohne die üblichen Ermahnungen, recht sparsam zu sein. Gleich in der ersten Nacht wird Süffel in 26. im Rinnstein liegend gefunden. Fremder: He. mein Guter, was machen Sie denn da?" Süffel: Spare Hotel!Großartige Otjfe hungSresultat. Ein sehr in telligenteS Kind. .Ihr nr:!n:3 konnte wohl' schon mit ganz gut sprechen?" Üuii::: r -chen? Schimpfen konnt" C ; '
i
j
9 fZi V
l fo
tS ' rs M 1 O
1
AAAA
V
V "V v
in - im rui . , v- ly
8 4- iflnte fN Sf'i - l IM I ii II MSHSMilj ' Öj AtDTTS 1p WZlIM i: $ 6 fi
Ö
koooxcxx
Thut seilte Dienste gut.
whmt, II, fchiftta t tt mummom ötiiUöl llnlulla Orfit-0 V 3 d Im a'?3 1 (fc3s STOP - LOOK LISTEN Die populäre (MM':Wm) ist die beste Linie nach GMIGVG-G. d?trt,u 4i Stunden. Vier tägliche Zügel erlassen Jndtauapoli, j jgj g4tf Ankunft in hicaa, jlioojJlt obend I Si0b 7 20Lm Züge treffe hier ein.... Z Z0Vm 7 45 ( Z SNm 4 879181 Die neuesten besserten Vestibüls Wngen, Pullmnn Schlnfwngen elegante Parlor Wagen und Vßwagen. Lokal.Schlafwage t Jdtanap,li pelzt 80 Abend berett. Verläßt Chicago 2 45 Morgen, an lebet Zeit nach 9 30 Abend denützt werden. . . West Washington ErraKe. Tlaei'OlNceö Union Bahnhof und Mafsa . chusett Ave. Bahnhof. Geo. W. Hayler. D. P. ?. Cincinnati Züge! V. H. & D. R. K Abfahrt Indianapolis Abfahrt eoBm . 1 b5m 10 4SBvl . liiKm , 4 45NM . T 02NM Ankunft Cincinnati. nkuvft sV . ii . IMfrn VON . fiWm 10 , Tayton Züge, C. tz. & D. N. N. Abfahrt Indianapolis Abfahrt 4m . 10 SBn, ZtSm . 4 45Nm T VSSkm Ankunft Daytoa Akft fOVm i kftm orwm T min 11 Ulm Toledo & Detroit Züge. C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Jnd'plS : Toledo : Detroit Abfahrt 10 418 nk'ft S Nm nk'ftS40N imim . 4 098 , 1!L ) ttnCgenomnten Sonntag. Ticket-Ofsicen : Union Station und No. 2 West Washington Straße, Ecke Meridian. Big 4 Route ! nach Chicago n. zurück. Samstag, 1. Oktober 1897. Tickets werden für alle regulären Züge am Samstag verkaust. Für die Rückfahrt gut aus allen regelmäßigen Zügen am Sonntag, den 17. Okt. '97 Heimsucher Exeurfion. Nach dem Westen und Süden. Vom fi biö 19. Oct. Ein Fahrpreis und 52 für die Rundfahrt. H. M. VrOnfon. . . y. A. Einfache Neifreparatnr. Löcher in einem Morgan & Wright Reifen sind so leicht zu rc Pariren alS man einm Sckniti am Finger mit einem Heftpflaster pc klebt. Innerhalb des inneren Reifens liegt ein langer Streifen Reparir Gummi, wie dies: Indem an den M. 23. suick,reair" Eeert einflößt und den Reif mit dem Daumen herunter drückt, wie dies : ir der vummistreifen o Cement enge ißzen und da Loch zugemacht, wie dies Oeir ewsaeb aber ieder Ritte hu diese zwei Provision merken,' fonft gelingt S ihm nicht. Ehe de, Cement eingeflößt wird, raub der Neifen aufaedumst wn-d Wenn dies nicht pefchieht, wird Ux inner " Reifen na?, rote ritt: t tx Cr-:r.t kr1. t r.t' t r.,t ' ; . .j . . . " r -- - ' 1 s :! ( x (
V
i. . . - A
