Indiana Tribüne, Volume 21, Number 22, Indianapolis, Marion County, 11 October 1897 — Page 2

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ZNSisnQ Tribüne. Erscherul Täglich und Sonntag. Die täztte.Tribäne' frflet durch lenXxIgec i (Jenii per Woche, d!e SonagIrrtbaeI txtl per LZsche. Leide lufairani li Cent tln SS Cent p rk,t Per yoft Kerhalt m Vta.it ;::t4t I oraub,Hln f Ht MU. cnuit 10 Lüd Ulaoans Cixclu 3n0ianapoli9, Ind., 11. Oktober 1897. (5 In eugllscher Peer. An die Abenteuer deZ Prinz fittttj erinnern die Streiche, die der ne Earl don Egmont, der soeben durch den Tod seines Vetters den Titel und die groben Besitzungen der Egmont sehen Peerschaft übernommen, in der buntesten aller LebenZlaufbahnen aus geführt hat. In Australien geboren, tarn Edward Perceval völlig rnttttUo vor etwa 18 Jahren noch London und trat, wie so viele andere jüngere ö ne". in die Marine ein. Er wurde alZ Gäbet auf dem in der Themse statte nirten Schulschiff, die .Worcester". untergebracht. Allein dieses mußte ihm gar nicht behagt haben, denn wir finden den jungen Perceval bald da rauf als einfachen Matrosen an Äord eines KauffahrteifahrerZ auf dein Wege in die Welt hinaus. Nach dem er mehrere Jahre sich auf allen Meeren umhergetrieben, lieh er sich endlich in London nieder, machte eine Eingabe an die Metropolitan Fire Brigade" und wurde als Feuerwehr mann zunächst in dev Centrale einge stellt. Da Perceval sich inzwischen mit einer jungen Amerikanerin verheira the! hatte, so schien etwa? mehr 5te tigkeit in seinem Leben eingekehrt z sein. Denn er blieb seinem Berufe zehn Jahre lang getreu, während seine Frau in einem größern Geschäfte uondonZ thätig ist. Perceval muß trotz seines leichten, unstäten Sinnes ein tüchtigerFeuerwehrmann gewesen sein, die Branddirektion stellte ihm ein gu teZ Zeugniß aus. und das zu einer Zeit, als noch kein Mensch daran dach, te. daß der junge Mensch einmal Peer von England werden könnte. Perce, val erhielt.,nachdem er die Feuerwehr verlassen, eu . Posten als Pförtner im Rathhause''cz Londoner StadtViertels Chelset. ' In dieser Stellung blieb er nicht lange, denn er führte die tollsten Streiche aus. Es waren ihm zu dieser Zeit einige kleine Legate zugefallen, die e? mit Hilfe von guten Freunden, an denen es ihm bei seiner Gutmüthigkeit und fröhlichen Lebens, tust nicht mangelte, schleunigst ver. puffte. Daß ev mit solchen burschikosen Liebhabereien seinen Amtspflichten nicht sebr getreulich nachkam, läßt sich denken. Aber seine Tollheiten krönte er noch mit einer Eulenspiegelei, die ihn bald unmöglich machte. In dem Wahlkampf um Chelsea fand im Rathhaus eine Versammlung statt, in welcher die feindlichen Candidaten.Sir Charles Dilke und Whitmo. zu i n Parteigenossen sprachen. Dabei erhitzten sich die Köpfe dev anwesenden Politiker derartig, daß das Meeting in einer solennen Prügelei endete. Alle Versuche, die Kämpfenden zu trennen, waren fehlgeschlagen, da verfiel Perce. val. in seinev Eigenschaft als Pförtner und in Erinnerung seiner einstigen Thätigkeit all Feuerwehrmann, aus ein probates Mittel. Er schleppte die Wasserschläuche herbei, drehte den Hahn auf und spritzte die hitzigen Politikev dermaßen mit kalten Strahlen ab. daß der Saal rasch geräumt war. Natürlich belangte man den Fcschickten Feuerwehrmann wegen gewaltthätigen Ueberfalls. Allein der Magistrats. richte?, der während der Berhandlungen das Lachen nicht bezwingen konn te, sprach Perceval frei, der bei seiner vorgesetzten Behörde nunmehr eine Gerichtskosten - Rechnung einreichte, die diese zu bezahlen verweigerte. SDa raus gab Perceval, da ihm inzwischen eine Erbschaft von $35,000 zugefallen war, sein Entlassungsgesuch. Ehe eö angenommen wurde, machte er sich noch einmal durch eine übermüthige That einen Namen. Als eines Nacht ein lustiger Hochzeitsball in dem gro. ßen RathhauSsaale stattfand und al, les beim flottesten Tanzen wav. drehte Perceval plötzlich daS Gas ab. alle Flammen erloschen und egyptischeFinsterniß sank über die Festesgäste herab. Nun war auch daS Matz voll, und der künftige Earl wurde entlassen. Aber so billigen Kaufs sollten die Stadt, vätev ihn nicht loS werden. Perceval miethete jetzt mit dem Rest seiner Er schaft den RathhauZsaal selbst, lud ulle Bettler und Gauner dir Ume. gend zu einem solennen Schmaul em, und in dem ehrbarenGebäude herrschte die ganze Nacht hindurch ein Tohuwa. bohu. Nach diesem letzten Streicbe und nachdem er noch einmal sich als Cementhändler versucht hatte, hielten seine Verwandten eö für dasBeste, den hoffnungsvollen jungen Mann nach Afrika zu schicken. Vor zwei Jahren nun starb sein Vater, und Perceval kehrte nach London zurück. Jetzt ist auch sein Vetter, der siebente Earl vcn Egmont, Arthur Perceval, kinderlos au dem Leben geschieden, und der einstige Feuerwehrmann und Rathhaus pförtnev ist ihm im Titel gefolat, ist aus dem Rathhause von Cyelsea in das Oberhaus von England als Peer eingezogen. . Eine standtSgemäheVerlobung hat in TemeSvar stattge. funden. Die Mörderin Marie Stettner, welche dem Zigeunerprimas La dislauS Hübner durch einen Revolver, schuß den GarauS gemacht hat, hat sich nämlich nach Abbüßung ihrer fünfjäh. rigen Zuchthausstrafe mit dem Mörder fl'-n. der seinerseits ein Mäd. "nenS Irma QaSkonyi umge. ,-yat. verlobt. Ei Kar im Te. Attoaxtx Centralgefängnisse, wo sich die Brautleute kennen und liebm Uzt' ten; die Trauung wird im Monst Octsber stattfinden.

I her eZzpreK'Oelt. In mehr als ein Beziehung eh men die Expreß Gesellschaft bei unS eine eigenartige, aus den lüntwicklungS - Verhältnissen veS Lande? y vorgegangene. ft tltmlüb ditlsnrise Stellung ein, und wer glaubt, daß dak Sesöäst dieser esschafttu einzig in der Beorderung und Nbltefnun, von Ekaun oder $t:ml - QM tu stehe, irrt sich aetvaitta. Zunächst gtfcn tti$ttiUi;e SMnun öaargtldtl satt unt fort fcurd die Hände dies Ost2sch,stm, und Jeder, welcher die Btticht ilter nsere Eisenbahn - Subenien liest, vkv f diese Tha!sche j mit kr Nase sU tzen. Doch das ist noch lange nichtÄlleH. ES haben sich noch allerhand weniger bekannte Dienstchweige der amerikani schen Ezpreß - Sesellschaft hnaulgebildet und theiltveise einen erstaunlichen Umfang enelcht. Angenommen . 8 Jemand ttiÜ in einem Stadtchen, fcal viele Meilen v,n seinem Wohnsitz entfernt ist, eine Urkunde eintragen lassen oder seine Steuern bezahlen oder irgendwelche ge richtliche Papiere zustellen lassen, und ist selber nicht gut in der Lage, solchen Angelegenheiten direct nachzugehen.

Er kann srettlch Anwälte damit oe trauen, möchte aber keine extra hohen Preise für eine solche Arbeit zahlen, die der erste Beste übernehmen kann! Da ist die Expreßgesellschaft bereit, die Sache für ihn zu besorgen und sie au den Händen der Anwälte fern zu hal ten. ' Auch treibt die Erpreßgesellschatt Aechnungen. Wechsel. Tchuldverschretbungen und sogar vividenden ein. An. dererseitS. übernimmt sie auch Geld Auszahlungen in jedem Betrag aus telegraphischem Wege. Wenn Zemand sein Zeitung - UkOnnement sder seine Club- oder ssnstigen Leittiiae in irgend einer weit abgelegenen Stadt schuldet, kann er einfach dr Erpreß . Gesell, schaft den Betrag zistellen und sie tu suchen, die Zahlung durch irgend einen ihren vielen Agenten für ihn zu machen. Manche dieser Vlgenten haben alle Hände voll mit solchen Aufträgen zu thun. Oder noch heiklere Angelegenhei ten! Hat z. B. Jemand auf seinen Rei. sen das Pech gehabt, daß seine Koffer als Sicherheit für eine unbezahlte Jdrst. oder Logir , Rechnung beschlagnahmt worden sind, so kann er nach der Ankunft daheim vaZ nöthige Geld an den gefälligen Expreß . Agenten auszahlen und durch ihn die Sachen reclamiren lassen. Ja auch für arößere fmancielle Schwulitäten ist auf diesem Weg einige Fürsorge getroffen! Ein gar nicht un bedeutendes Geschäft der Expreß-Ge-sellschaften besteht in der Auslösung verpfändeter Waaren sder Effecten für ihre Kunden. Das betreffende Departement wird als .st r e n g d e r t r a lich" behandelt, sodaß sich Niemand zu geniren braucht, von ihm Gebrauch zu machen. Pfandzettel zur Einlösung müssen natürlich stets von dem vollen Betrag begleitet sein, da die Leih.Onkel unerbittlich sind und nicht einmal auf die Verwendung der mächtigen und reichen Expreß . Gesellschaften hin auch nur in Tüpfelchen von ihren Förderungen zeitweilig für Versprechungen preisgeben. Die Expreß Gesellschaften sorgen selbstverständlich dafür, daß sie selber niemals zu kurz kommen, und waS immer sie sonst sein mögen: Pump Agenturen sind sie denn doch noch niemals geworden! Ferner ist daS Einkaufs- und Com. missionS - Departement dieser Gesellschaften ein Unternehmen, daS noch iin. mer in raschem Wachsen ist, im Berhältniß zu dem steigenden Bedürfniß nach einer solchen BequemllchkeitS-An. stalt für Viele, die außerhalb der Stadt wohnen. (E5 gibt zroar uch da und dort in den Städten Herren und Da men, welche sich speciell damit befassen; aber meist müssen deren Oienste in der Stadt selbst, durch ein Hotel oder sonstwie, engagirt werden, und ihre Forderungen sind naturgemäß etwa höhere). haushltl Gegenstände und Waaren zeder Art können aus diesem Wege regelmäßig gekauft werden : ja man kann Öchmuckschen, Blumen, Bücher u. s. w. durch solche Vermittler sorgfältig aulwählen lassen, wenn man entsprechend genaue Wettunaen gibt. Bekannte in der Stadt öleiben so osl mancher, für beide Theile peinlichen Inanspruchnahme glüalich üoerhobenl UebrigenZ sehen die S;preß - Gesellsckaften beim Ueberneknen aller solchen Aufträae gewöhnlich darauf, örtlichen Geschäfts Interessen dec kleineren Orte keinen ÄbbruQ iu thun, denn die Artikel, deren Kauf fU ksvrgen. sind fast stet sslcke. welche in der Nähe de Hrfini ihrer lkidliHn Kundin überhaupt nlcht ix $aSn sind, und ssl. che rttkel gilt a immerhin di, Menge. Schließlich mrt n,ch ei vrcLtiae unction solch lellscHrfkn erwähnt em. nanutcy: vn Useumuxaen für ersonm, welche etm grZre5keis un ternehmen od entszrntt Ockennt, er. werten, und nicht gesshnt find, lange frahrten allein machen. QxroctHt g. B. ewe Familie w Chicago einen Freund von Europa und möchte alle Scbeerereien vermeiden, welche ihr naÄ ,,,,,, Gexbütc Cin OrüheS Oväb Wie oft hören wir daß ein frühes Grab durch eine vernachläßigte rkältung herbei gefühtt wurde. Le, denke dies und gebrauche Dr. Bullys Husten Sprup, welcher sofort alle Hals und Lungen-Leiden kurirt. Herr W. H. Mahoney,Lowell, Mass., schreibt: Jch ar sehr krank mit einem schlimm men Husten. Doctoren konnten mir nicht helfen und jedermann sagte daß ich die Schwindsucht hätte. Em Lerwandte? empfahl mir Dr. Bull's Husten Spcup und nachdem ich zwei Flaschen davon gebraucht hatte war ich kurirt. Es war wunderbar! Ich werde Dr.Vull's Husten Syrup immer meinen Freunden empfeblen denn ich weiß daß er ein unfehlbares Mittel ist." Dr. Iull's Husten Syru? n überall für 55 Eents Verfpsr. Zu haben bei: 5. O. Ctf, ZZl t'zi Ctu L C! C-'3 ö csr3 Cr

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AnZunft deZ Bekannten am amerlkant schen Hafenplatz erwachsen könnten, so kann sie eine Expreßgesellschaft von ih. ren Wünschen in Kenntniß setzen; ein Vertreter der Gesellschaft empfängt dann den Passagier schon an Bord des Dampfers, sorgt für die möglichst rascke Abfertiauna seines Gepäcks am Zollhaus, kauft ihm sein Bahnbillet, bringt ihn auf den Suq u. s. w. Ebenso umgerehrt im Tall einer ers,n, die von h? nach öuropa gehen will. Diese Gesellschaften sind in gewisse Sinne Ärmlich ein Äück Vorsehung gevor Abenteuerliche, esäfirne. Wne der seltsamsten ud unheimlichsten Wasserpätten in den Wildnis sen des Territoriums tfrtpna ist .De jert Ttatn", wischen Ehrenburg nd der alten Hauptstadt PreZcott. von Desert Station selbst ist eiaentlich nur nsch der Name übrig geblieben. auZ den Tagen, als hier eine wichtige Station eine? schon langst aufgegeie nen OmnibuSPostNoute lag, und in den 60er Jahren von großer militärischer Bedeutung war. Heute ist blos noch der Brunnen selbst vorhanden, ein gefürchtet? uneinaefriedigteS Wasserloch von 140 Fuß Tiefe, inmitten wüsten Landes ganz unvermittelt daliegend, ohne alle Vorrichtungen zur Heraufbeförderung von Wasser (wenn man nicht etwa folche mitbringt), gefährlich schon bei Tage und noch gebnmal gefährlicher bei Nacht. Niemand mehr kommt an diesem Brunnen vorbei, als gelegent lich einige Metallsucher, und während man stch sonst in derartigen Gegenden mit freudigen Gefühlen einer Wasser stätte nähert, ist hier da? gerade Ge aentheil der Fall! Nur im alleräu ersten Nothfall machen Durstige von diesem Brunnen Vebrauch, und in ei nem Nothfall ist eS allerdings schon vorgekommen, daß die verschmachten den Bergleute Kleidungsstücke in lau. ter Fetzen rissen, einen langen Strick daraus bereiteten und daran ein löe faß w die Tiefe hinunterließen, deren Dunkel manche Tragödie verdecken soll. Aber auch diese Schmachtenden aenossen die Gastfreundschaft- dieser dtätte nicht länger, als unbedingt nothwendig, namentlich in der Dunkelheit. AllermeistenS aber wurde und wird d Ort scheu gemieden. Dazu trug nicht blos das Gefühl von Gefahr, sondern auch der Aber glaube bei, von welchem ja jeder rich tige' Bergbauer eine gute Portion be sttzt. An Nahrung für diesen Aber glauben fehlt eS aerade nicht. Die un mittelbare Umgebung nicht weit da von soll auch ein jheil der Schätze MontezumaS, des unglücklichen Azte ken - Herrschers, irgendwo i'm Schooß der Erde verborgen sein war ehe dem der Schauplatz blutiger Indianer kämpfe und gar mancher, niemals auf geklärten Metzelei in wildm Pionier Tagen, und schon mancher einsame Abenteuerer soll in des Brunnens geheimnißvolle Tiefe gestürzt sein. Da. her wird in der Bergbauer - Sage diese Stätte zu den Spuk - Plätzen" gerechnet, und allerlei gruselige Geschich. ten sind auch in dieser Beziehung über sie verbreitet worden. - Aber auch abgesehen davon, lassen schon die gewöhnlichen und beglaubigten Alltags - Erzählungen kein großes Verlangen aufkommen, an dieser Was serstätte, die zugleich Fallgrube ist, einzukehren. Seh? heikel darf wenigstens der Durstige hier nicht sein. Ende der 70 Jahre spielte sich z. B. hier fol. gender bezeichnender Vorfall ab : Mehrere Edelmetallsucher mit zwei Maulthieren machten hier Rast und bewerkstelligten eS glücklich, mit einem Timer und einem langen Strick das erfrischende Naß heraufzubesördern. Nachdem sie in Hast selber an dem er. sten Eimer WasserS geschlürft, setzten ste e den Maulthieren vor. aber merkwürdigerweise wollte diese, so durstig sie auch sein mußten, durchaus nichts davon trinken. Man unter suchte, jetzt den Inhalt deS Eimers ge nauer und da erst huh! bemerkte man in demselben auch einen Men schen Scalp mit fliegenden Haaren! Bekanntlich sind Maulthiere und Bser de, wenn sie auch noch so großen Durst empfinden mögen, viel gewissenhafter oder heikler beim Trinken, als die meisten Menschen. Wer weiß, waS sonst noch GraustaeS dieser Brunnen bergen mag! ' DaZ Beste wäre wohl gewesen, denselben, nachdem die Station eingegangen war, einfach zu schließen, da man sich doch nicht weiter um ihn kümmern wollte, und derselbe so out wie gar keinen praktischen Werth mehr hat. An ge schichtlichem Interesse würde damit die Stätte ja doch nichts eingebüßt ha ben. Oefoppte ergbau-er. lluZ den Tagen, alZ eine ähnliche llsreguna über die Sdelmetsllerz. Funde in Arizona herrschte, wie gegen, wörtig über die am Klondike, wird neuerdings ein bezeichnendes Geschicht chen erzählt, wie erfahrene uno scknei dige, aber sehr abergläubische Bergbauer von frisch auö dem Osten g'kom. menen .Telbschnäbeln" gefoppt wur den. Einer der Gefoppten selbst mag hiermit da Wort habsn: .Wie so viele andere der unaenS. hatte auch unsere Partie sich nach neuen Feldern umzusehen. DaS (Slück war uns ziemlich hold, und an der einen Seite einer großen Schlucht entdeckten wir heimVraben Anzeichen, welche unS hassen ließen, daß wir unmittelbar vor ein, der größten (SoldkieS'Lager tänden, die mir je vorgekommen. Nun rifch d'rauf loS gewühlt! Smsig ver. olgte ich, meist auf den Knien rut chend, die Spur weiter, da btxtm tlitM Pech! aerade an der Stelle, wo da5 Gold am dichtesten zu liegen schien, stieß ich aus einen Friedhgf! Äier Kreuzlein fcn in den Laden ge pflnt? bzS sagt, genug. C v? mir petT etn UN) offen k:sagl. ich n t ta cn. - wt.r.. 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ei geradeso, dazu waren wir zu echte westliche Bergbauer. Mit gierigen Augen blickten wir Alle auf die Stelle, wo so reiche Schätze zu schlummern schienen und ihre Todtenwache" hat ten; aber Keiner von uns hätte eS über sich gebracht, ' die unheimliche Stätte uih nur mit dem Fub zn berühren. Nach isbruch der Dunkelheit wagte sich sogar nicht leicht Einer von unS uch nur in die Nähe. Den Taz üb:c rteiteten wir in dem benachbartenVs den weiter, auch nicht gerade erfolglos, uxV heder steckte sein AnspruchSstüci a nd wühlte darin nach besten Kräs. ten. Aber bei allen Erfolgen wurmte unZ stets der Gedanke, daß wir auf die beste Gelegenheit hatten verzichten müs. sen, und den unbekannten Todten wurde mancher kräftig Fluch geweiht. Ss verging ungefähr ein Mont. Einel schonen Morgens, als ich mir wieder im ersten Dämmerungs'grauen den Schlaf aus den Augen rieb und uS meiner Hütte lugte, war ich sehr staunt, auf txm, FriedhofS-Stück ei Lager abgesteckt zu sehen. Meine Ue. berraschung verwandelte sich bald in Zorn über diese rücksichtslose Entwei hung. Ich machte mein Schießeisen bereit, weckte noch zwei der Jungend, und wir traten sofort eine Unter. suchungS-Tour an. Die Ruhe de? Todten zu stören und die Heiligkeit der Kreuze zu schänden, so etwas durfte nicht geduldet werden, und wenn diese Gelbschnäbel denn offenbar waren eS Neulinge auS dem Osten nicht gutwillig ausrückten, so mußten wir ihnen westlicht BergSauer.Zucht und .Sitte auf fühlbarere Weise beibrin gen! Bald standen wir vor den Neu kömmlingen, rüttelten sie derb aui dem Schlaf, setzten ihnen die Sachlag: auseinander und erklärten ihnen in dürren Worten, daß sie sich geräusch. loS verziehen müßten, wenn sie nicht den Xovten da unten Gesellschaft leisten wollten. Doch sie lachten unS in'S Gesichr, worüber wir natürlich noch zorniger wurden. Schon schickten wir unS an, die Sache nach Bergbauer.Recht au zufechten, als einer dieser Spitzbuben uns zurief: Kameraden, 'macht doch keine dumme Geschichten! Wir haben die Kreuze in den Boden gesteckt und wissen, waS unter ihnen ist, und der Anspruch gehört unS in aller Forin echte.Ei der Teufel," antwortete ich ihm. toUS darüber ist, daS sehen wir ja. Todtengebeine! WaS brauchen wir mehr zu wissen? Jawohl, Gebeine," antwortete der Kerl grinsend, aber Gebeine von Maulthieren. Nur hierher spa ziert, Sie sollen eS selber sehen!Wir traten unmittelbar an die Stelle, und der Schlaumeier warf mit seiner Schaufel Erde und Setine em por und öffnete ein gewaltige Grab. Richtig kam ein, Skelett eines Maul" esels zum Aorschein. das nicht erst von einem knochengelehrten Sachverstand!, gen als solches identificirt zu werdet brauchte; Gott weiß, wie alt dasselbe sein mochte, jedenfalls war eZ von diesen verfluchten Grünlingen unterweg? schon fix und fertig" aufgelesen worden. Was aber mein Auge noch viel mehr fesselte, war der Anblick cineZ EimerZ voll Goldstaub zwischen d.'n Vorderbeinen des Gerippes. Die Kerle hatten außer diesem An spruchsstück nech ein anderes, wollten aber daS vorliegende bis zuletzt aufhc ben und es sich doch nicht wegschnappen lassen, obwohl sie eS nicht sofort benutzen könnten. (So daß also Jumper" es hätten nehmen können.) AZch trauten sie ihren Kameraden in der Gegend, wo sie daZ andere Stück beacbeiteten, nicht recht; daher legten sie hier ein Magazin für da Gold an, waZ sie an dem andern Platz au'gewa schen hatten. Umalle Eindringlinge fernzuhalten, so lange wie e5 hnen paßte, steckten sie die Todtenkreuze in den Boden. In der Nacht bewachten sie ihre Ausbeute hier unten, und in der letzten Nacht, als sie da? andere Stück aufgegeben hatten, setzten sie sich hier fest und steckten den Anspruch vorschriftSmäßiq ab. Wir waren die Gc leimten! Ich glaube, ich habe daS dümmste Gesicht meines Lebens fai diesem Befund gemacht." GcmcimulmgcS. N e i n i g e n d e Kräfte der Holzkohlen. Wenn man ranzigeS und riechendes Brenn- oderSpeiseöl mit Kohlenpulver schüttelt, so wird dasselbe vollkommen geruchlos. Das Kohlenpulver wird dann durch Jiiltriren entsernt. Diese Erfahrung wird nicht nur für Haushaltungen sondern auch für manche Gewerbe von Nutzen sein. Ueberhaurt gestattet die geruchzerstörende fäulnißwidrige Kraft der Holzkohle vielfach: Anwendung. So erhält schimmliger und zäher Wein durch Schütteln mit Kohlenpulver seinen reinen Geschmack und seine Klarheit wieder. In neuerer Zeit wendet man für Kranke, die sich nicht reinhal ten, Kissen mit Kohlenpulver an. die sich sehr bewährt haben sollen, indem sie nicht allem Gerüche zerstören, sondern auch ohne Erneuerung länger brauchbar sind. Um üble Gerüche und schädlicheAusdünstungen in Krankenzimmern zu zerstören und unschädlich zu machen, soll man Gefäße mit Holzkohlen aufstellen, die indeß öfters ausgeglüht und durch frische ersetzt werden müssen. Gurkenlangefrischzuer. halten. Um Gurken lange frisch zu erhalten, suche man beim Abnehmen der Gurken die schönsten und vollkommensten Exemplare aus und sehe besonders nach, daß dieselben dicht an der Nanke abgerissen oder abeschnit ten werden, damit der Stiel an der Gurke bleibe, um sie später daran auf. hängen zu können. Alsdann reinige man die Gurken im Wasser mittelst einer weichen Bürste sehr sorgsäliig von jedem Schmutze und trockne sie nachher aut ab. hierauf bestreich: man diese! den mit Erweiß, und zwar so. daß keine CUtit der OberNacbe verfehlt

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wild; das Eiweiß bildet sozusagen eine undurchdringliche Haut, die dev Luftzutritt verhindert. So behandelte Gurken läßt man lufttrocken wer. den und hängt dieselben mittelst eines Bindfadens, der an den Stielen be festigt wird, einer Schnur öder Stange in einem trockenen Raume uf. Auf diese Weise lim min Gurken iu Gurkensalat 5i ,u Weihnachten frisch erhalten. Goldene Ketten reinigen. Man thut sie in eine Flasche mit warmem Wasser, gibt etwa geschabte Seift hinzu und schüttelt recht tüchti. Dann wäscht man sie mit reinem Was ser ab. Nachdem thut man etwa Kalk Pulver in Wasser, schütetlt wieder recht gut nd spült die Ketten mit Wsser ab. Um gewöhnliche Wäsche rasch zu zeichnen nimnlt man ttothstein (rothen Thoneisenstnn), den man in jeder Droguenhandlung kaufen kann, u. löst ihn inEssig auf. Mit dieser Lö sung zeichnet man mittelst einer oder eines Pinsels die Wäsche. Weder die Wäsche noch die Bleiche nimmt diese Farbe weg. Behandlung eingewachs e n e r N ä g e l. Der Nagel bedarf vor allem einer monatelangen, sorgsamen Behandlung. Bei dem Abschneiden deS Nagels, wenn dieser wieder anfängt in da? Fleisch hineinzuwachsen, ist besonders darauf zu achten, daß an der Seite keine Spitze stehen bleibt, da diese von neuem eine Entzündung her vorrufen würde. Außerdem ist ' der Nagel durch häufige! Baden in war mem Wasser zu erweichen, damit er sich der ihn umgebenden Haut anschmieat, zu gleichem Zweck ist die betreffende Seite deS Nagels mit einem scharfen Messer dünn zu schaben. Jeden Abend, anfänglich auch am Tage, lst die durch den einewachsenen Nagel hervorgerufene Vertiefung im Fleisch, mit Borsalbe zu bestreichen, welche den Nagel weich erhält und eine Entzllndung deZ Fleisches verhindert resp, heilt. Nach mehrmonatlicher Behandlung in dieser Weise ist dann der Nas.el, ohne Schmerzen zu verursachen wieder bis an die Kuppe der Ache vo gewachsen. Ein zu tiefes Abschneiden deZ NagelS ist naturlich zu unterlagen Einen sehr guten, slüssi aen Leim erbalt man. wenn man Tischlerleim in Salpeteräther löst Diesen Aetber bereitet man so. dak man Salpetersäure auf Stärkemehl gießt und die sich entwickelnden rothen Dämpfe in 85 Grad vuroyoi teuer Dieser Aether löst nur soviel Leim auf dak man eine snrupdicke Flüssigkeit er. hält, welche die doppelte Klichkraft deö gewöhnlichen elms veitzt. Ascbe und Komposterde Asche sollte nie unter der Komposterde fehlen. Man werfe sie nicht planlos auf den Düngerhaufen oder in den Garten, sondern vertheile sie reaelmäßig. Im Spätherbst und Winter kann man überall davon im Garten ausstreuen, zu anderen Seiten aber bünat man sie nur auf Kompost und Erdb,lufcn. Sie trägt zur Vertilgung der Ärut schädlicher Insekten der, schließt den Boden auf und wirkt so düngend. Allzuviel davon wird allerdinaZ den Pflanzen nachthema. Um Vogelkäfige geruchl o 5 zu machen, bestreut man den Voden derselben mit 5?eldaivS und darnach mit eiuer Schicht Sand. Dasselbe rv i i i ' Pi r . fr 1 m Mittet in oel auoen- uno vuyner stallen anzuwenden. Geaen die üiibnerauaen sei als Heilmittel das Aufstreichen ei. ftf . r Y ner iMingleil empfohlen, welche aus gleichen Theilen Salicylsäure. Milchsäure und Eollodium besteht. Nack, dem Aufstreichen bildet sich ein Schorf, der beim Ablösen das Hühnerauge mit ' m r I (N. C . ist i . uch sorinimmi. coe Apolyere vereitet dieses Mittel. ' Zlliidchenlifl. Bon B. Anders. im:.' .... mt aeiaar irrn vattett ant nichts GefcheidtereS thun können als conllne m meine Obhut zu geben. Mit diesen Worten schloß die verwitt wete Frau Justizräthin Bertha Baumgart eine längere Rede, die an die Adresse ihres Bruders gerichtet war. Dieser, Herr Templer, ein höherer Posiveamier. ebenfalls verwittwet, ging, die Hände vergnügt reibend, im Zimmer auf und ab. Plötzlich blieb er vor seiner Schwester stehen, legte ihr die Hände auf die Schultern und sagte: Du hast Recht, liebe Bertha. ich sehe eZ immer mehr ein, daß eS gut war. Deinem Rathe zu folgen. Ich selbst konnte ja Leontinen mcht die nöthige Aufmerksamkeit zuwenden dazu ließ mir der Dienst zu wenig Zeit, und die Liebschaft mit dem Fe dersuchser wurde mir doch zu bedenklich. Also Du bist fest überzeugt, daß die Beiden sich nicht wieder gesehen haben?" Seitdem Leontine in meinem Hause ist, sicher nicht. Aber sie correspond! ren fleißig miteinander." Und daö läßt Du so ruhig geschehen?" Warum denn nicht? In LiekeS fachen muß man zart vorgehen. Laß mich nur machen ich werde schon meinem CerberuS - Posten Ehre ma chen. UebrigenS Dir als dem Vater LeontinenS muß ich wohl Ein sicht in die Eorrespondenz der beiden LiebeSleute gewähren." Bei diesen Worten erhob sich die alte Dame, ging an den Schreibtisch ent nahm diesem ein Päckchen Papiere und legte diese mu emem sonderbaren La cheln vor ihrem Bruder aus den Tisch. Da " sagte sie dabei daS ist die Eorrespondenz." Herr Templer blickte überrascht bald seine Schwester, bald die Vaviere an. Dann fragte er zweifelnd: DaS daS soll die Eorrespondenz sein? DaS sind ja nur die leeren CouvertS!" Die Justizräthin nickte überlegen mit dem Kopfe. Allerdings", sagte Ire dann nach emer Wette nur leere CoudertS. und doch die Correspon denz!" Und fragend setzte sie hinzu: Hast Du als Postmensch denn noch nie etwas vorder Briefmarkenfpcache gehört?". :

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zerr Templer vtegte nachdenllich den Kopf. Gehört wohl," sagte er dann, aber offen gestanden, nsch nicht darum gekümmert habe ick mich!" Nun denn, so paß auf!" Die $u stizräthin nahm die CouvertS, br:itete sie nebeneinander auf dem Tisch auS und deutete auf die Marken, die sich auf den Briefumschlägen befanden. Jede Marke hat eine andere Stellung aus dem Toneri dilö siehst Du Herr Templer nM. Und jede Marksnstellung ht ihre besondere Bedeutung; den Schlüssel dazu habe ich hier in der Tasche!" fuhr die Juftiznithin s,rt. Dabei entnehm pe ihrer Kleidertsche ein zierlickeS Vüchlein, aus dn He?r Templer mit wachsendem Staune die Aufsebrift riefmrkenskrTche" 11. Und dan fuhr sie f,rt: .Diese Stellung hie zu Beispiel fes9: Ich gehe in', Museum Niltürlich sorgte ich dafür, daß Leonrnee gerde an diesem Lage für ich eine Bestel lung auf der entgegengesetzte Seite der Stadt auszurichten hatte. Mehrmals auch bedeutete die Markenstellung laut Briefmarkensprache: habe heute keine Zeit!" Dann redete ich ! Leontine zu, gerade an diesem Tage spazieren zu gehen. Kurz, dank diesem kleinen Büchlein hier bin ich in der ' Lage, Leontinen'S geheime Correspondenz zu controlliren, ohne daß sie eine Ahnung davon hat. UebrigenS ! auch heute ist ein Brief eingetroffen; j seine Markenstelluna bedeutet: ..Ich ; gehe auf die Eisbahn." Da hab' ich i mir vorgenommen, zu erfahren, ob der I geheimnißvolle Correspondent wirklich j der Federfuchser ist wenn Du Lust hast. Dich ebenfalls zu überzeugen. können wir uns ja heute Nachmittag an der Eisbahn treffen." Herr Templer versprach, zu kommen. und verabschiedete sich dann schnell, da ihn der Dienst rief. Am Nachmittag desselben TageS. gleich nach dem ttaffee, rüstete sich die Frau Justizräthin zum Ausgehen. Leontine beschwor sie, daheim zu blelben. der kalte Nordwind werde ihrer Gesundheit schaden. Allein die alte Dame hatte keinGehör für Leontinen'S beschwörende Worte. Etwa eine halbe Stunde, nachdem die Justizräthin ihr Heim verlassen, klingelte ein hübscher, junger Mann an ihrer Borsaalthür. Leontine ging selbst hochklopfenden Herzens hin, um zu öffnen, und stand :m nächsten Au genblick ihrem geliebten Georg gegenüber sie hatte gewußt, daß er kommen wollte, um die Tante um ihren Beistand im Kampf wider Herrn Templer'ö Abneigung gegen denStand der Federfuchser zu bitten. ' Unterdeß gingen die Tante und Leontinen'S Vater verzweifelt in de: Nähe der Eisbahn auf und ab. A! die Erwarteten gar nicht kommen woll ten. meinte schließlich Herr Templer Weißt Du waS. Bertha. jetzt dauert's mir au lanae mir svrmaen di ehn bald ab vor Kälte. Ich werde Dich heim begleiten. Zie iZrau Juitlzratym war damit einverstanden, und so machten sie s:ck C 1,1 r.2,.UHr di,. ""2"! v ,vui4n . Hmvnynia so eans erbärmlich, wie ich bisher imtr ."irtsrt trff iis. tf SrtS OrinS snfi-f I eines Federfuchsers doch nicht. Wie ich heute lm Bureau aus zuverlä,fizer Quelle erfahren habe, hat der der iiu, mju vtini iu ;tv4iiitwii h.SCI 0.AnUMP. genommen gar nicht mehr durchaus gegen Leontinen'S Wahl?" fragte di( Justizräthin. Herr Templer brummte etwa? in den Vart. waS ebe? so gut ein Ja wi ein Nein bedeuten tonnte. Dann sciat er laut: Gott sei Dank, daß wir end lich da sind 'S ist wirklich eine lische Kälte heute! Da die Frau Justizräthin ihn viiäitt nickt ,u sramt vermuiuele. scklok Ne. an der WobnunaZtbür an. gelangt, diese selbst auf. Ihrem Ar. der köransreitend. öffnete sie dik Thür zum Wohnzimmer, blieb abei l ' O ... I I - - V II I rfr.rff Aitf .r VnpN ftWn im 1 iimSte 1Sir5 scher, junger Mann. Leontine m seiner Armen haltend Georg, der Feder-1 fuckser i 1 . . . . I Etwa eine Viertelstunde später hielt

iiu, üu vtii u ;twiiiii,ii v i. O" v. ,tiivwig jivut vjiuiiiiiu vlnfnfirt Beitfm - mit Mnem legten SfÄ TO 3nbionapoIi mtU verdient, als ich in einem ganzer. WWW!r7Hümboldt bfahr. Iah! ?ud1isd1g Oo.. 1 Astor lace, New ' .Also wärest Du wohl im Grunde Lork. " j

jri - , r.' -rr:.:.rr.i WeZhalb warft Du eigentlich heute nicht auf der Eisbahn, Leontine? Irnnh Wr yiist firnin n im Laufe de! Gesprächs unvermittelt. . , . n.. - - j l"U 7 I I Diese warf ihrem Aräutiaam einer I hTsrrnhfn 53Ttrf ,tt dann frflote tlf Harmlos daaegen: Jch? Wie kommst - nr - Du darauf? Da zog die Tante triumphlrend di; ra.:.c .,.r.,. rffr i und sagte. Georg lächelnd mit den vuntmui uu(fc w ..v -7 Finger drohend: Sie glaubten wo; Nn7 ftnnri frfiTm! au sein wi Frauen sind aber doch noch icyiauer ! n i jt !' tr -X ... CV f. t I U"0 "Vl 17 0- l -, I icr i jöoiu,! ö w w mn nTnrrMhnndMti. I v;Tk.V 'rV m, N.ttit, einen schelmischen Blick.. Dann sagi Leontine: Verzeih, liebes aantfflen, y a chiJ rPniWiiTAimft tertiitrA T DaS Südlichen" ba3 Du da in ver Hand hast, enthält allerding, den n-.s ... ' '..f.. k?.sandenz. 7?: ""11 .rrrw ' XK, 7 7ta KÄmarfen räche angeschafft hattest. um mich u contr.lliren. Deshalb ' - 9 . m l verabredeten wir ßwei. daß für uns

ijjcorg eonilne ai feme ojti3icuc I 4itiut" mr' "oVraut umschlungen. böte" erzählt eine Anekdote auS dem

allemal die dritte Zeile vor der Bedeutung der von Georg angewandten Markenstelluna gelten sollte," Die Justizrathin war über diese Er. Öffnung ganz geknickt. Herr Templer aber lachte laut aus und meinte mit gutmüthigem Spotte: Ei, ei, liebc Schwester da scheint mir Leontine doü die Schlauere gewesen zu sein!- - Unsrt.willigeKonUk. TuTr .Muldenthal ZNachnHten-CZ-SiD !I.Cttt?r4is&

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Dee Kassenbste einer Brüsseler Margarinfaörtk, NamenH Lavergne, der seit dem 1. September mit einer Summe von 5000 Francs verschwunden war, ist in einer Wirthschaft der Vorstadt Molenöeek ermor. det aufgefunden worden. Dt, Inhaber der Wirthschaft, ein Franzose Namertf Mourö und dessen Maitress, ezt Frau 2o!r. hatten die Wirthscast sei September geschlossen und st, tzz lass. Der Eigenthümer, d:? s.z d' rl sg, öffnet., fand dtI t:l ! , ' - (

sühlt nisnch! ls 9 (m S!rt breche würde. ..........

ST. JAKOBS OEL Hamburger Tropfen ! U liWf, (( Big 4Route ! nach Chicago u. zurück. Semstag, 1. Oktober 1897. 5icketö werden für alle regulären Züge am Samstag verkauft. Für die Rückfahrt gut auf allen regelmäßigen Zügen am Sonntag, den 17. Okt. 'b7 Heimfucher Gxcurfion. Nach dem Westen und Süden. Vom S. bis iv. Oet. Ein Fahrpreis und $ für die ttundfahrt. H. M. Brsnss. . 0. y. A. STOP - LOOK LISTEN Die populäre ist die beste Linie nach 0 H I G A Qr 0. d?.Ä 41 Stunden. Bier tägliche Züge! erlasse Jnaall. jg g nkunft ta khieaa, jli oovkt 6 oo bend " I 810b TSOBrn Züge treffe hier et.... k "Bm rB z tSNm izifln Die neuester, tzerbefferten Vestibuie OSngsn, Pullmnn Schlnfwngsn elegate Parlor Wagen und Vßwagen. Lokal'kchlafwagen in JndiavapoliI steht um 8 0 Abend berett. erläßt Chicago 2 3 Morgen, an jeder Zeit ach V 80 Abend oenfifet werde. . - . Ä West Washington Strafe, Ticket.Ossice, : WSMÄsv Gco. W. Hayler. D. P. g. Cincinnati Züge! C. H. & D. E . ß. Abfahrt Indianapolis bsahrt . r55m 10 SB Ankunft Cincinnati. n kunft rsov . 5m 00M T Mim 10 so iUlm l 5?!m 7 VSm Tayton Züge, E. Y. & D. R. R. Ankunft Dahton Aenft f40tn ttm tmiwi r 11 mm m m 1 0Sm , Toledo & Detroit Züge. C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Toleoo : Detroit m nk'ft-Nm nk'ftk 059! lOQKm i(Km ) nigenomme onntag. Ticket-Officen : Union Statiori und No. 2 West Washington Straße, Ecke jyicncian. f Mrifreiyavntnr vi,vuiu. öcyer tn nnem Morgan Wright Reisen link f f.! tl ... .ii . i 6 funifn man nncn raTnÄÄnnrn lilrt n langer Streifen Reparir Qxmmi, w out; n Un A a cenert emflöbt und den Rnf mU dem c menyerunkervruar.wlev,: l I A f ' u der vummistreifen tzo Cement ze. . . . 0 ' Vk. , Mg -zjtelte wirdl mui der Neifen rufgepumpt we?de CTT? .mmm kl. .1X1 .4.1.11 . 1 ..w V i Wenn die nicht peschiet, wird der innrr Reife siach, die die! : vtr. i Crtent tziJ r". r: :r,t tL .irr: :-ir--it.y... !rtnL'if;,;:ir.,

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