Indiana Tribüne, Volume 21, Number 20, Indianapolis, Marion County, 9 October 1897 — Page 1
A 00 sVs O r V rlC W'ft K A A CvO V l IV w o W V V w W V Office : No. 18 Oüd cllabama Strafte Telephon 1171. Indianapolis, Zndiana Samftag. den 9. Oktober 1897 Jahrgang 21. No. 30
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Editorielles Der deutsche Tag" bei der u,. kellung in Nasbville scheint wenigkenß in gesangNcher Begehung ein Erfolg gewesen zu sein. Derselbe r,ar dem
Louisviller Liederkranz zuzuschreiben, welcher mehrere Konzerte gab. Die Festrede hielt der Congreßabgeorbnete Lartholdt von Et. Louiö in englisch er Sprache, mal von vielen der anwesen den Deutschen übel vermerkt würd e. und wie unö scheint, mit Recht. Der als Redner vorgesehene Gustav Tafel war nicht gekommen und so wurde die einzige deutsche Ree von einem Pa fior Paschau gehalten. Die deutschländische Presse beschästigt sich schon eingehend mit den im nächsten Zahre stattsindenden ReichstagSwahlen. Am stegeSgewissesten sehen die Sozialdemokraten der Wahlenentscheidung entgegen Behaupten doch selbst bürgerliche Gegner, daß da? Iah? 1895 einen Fortschritt der sozialistischen Stimmen in Deutschland zeigen wird, der größer ist, als jener, den die Wahlen von 1S90 gezeigt haben. Während die niedrigsten Schätzungen des zu erwartenden sozialistischen Fortschritts von bürgerlicher Seite dahingehen, daß leren Stimmenzahl von 1,500,000, die sie 193 erreichte, auf mindestens 3,500,000 ansteigen und daß die Zahl der eroberten Mandate sich von 48 auf wenigstens 76 heben wird, schlägt das Centralorgan der nationalliberalen Partei sich sogar mit dem Gespenst einer sozialistischen Mehrheit im Reichstag, also mit mindestens 200 sozialistischen Abgeordneten herum, und srägt, wai die Sozialisten denn thun würden, wenn sie die Mehrheit in der Gesejsgebung deS Reiches erlangt haben. Natürlich hat eS keinen Sinn, sich mit einer derartigen Ausgeburt bürgerlicher Furcht zu beschäftigen. Thatssche ist aber, daß eine große Zunshme der sozialdemokratischen Stimmen sowohl als auch sozialdemokratischer Mandate bei den nächsten ReichstagsWahlen zu erwarten steht. Die Unzufriedenheit mit der Re gierung des Herrn Wilhelm ist im Reich eine so allgemeine geworden, daß biS weit in die bürgerlichen Kreise hinein man nur noch mit Verachtung und Spott von diesem GotteSgnadenfrijen spricht. Wohl nie vorher ist monarchische Gesinnung und Unterthanentreue so sehr in Deutschland in Zersetzung gerathen, als in der gegenwartigen Zeit und selbst in ländlichen Kreisen, in denen daS GotteSgnadenthum stets seinen Halt hatte, haben die skarrenstreiche deS jetzigen Kaisers ein Echo erweckt, daS nicht besonders freundlich in die kaiserlichen Ohren tönen wird. Daß unter diesen Umständen den Sozialdemokraten die Agitationsarbeit ungemein erleichtert wird, liegt auf der Hand und mit Gewißheit ist schon jetzt zu sagen, daß ihre Wahlerfolge groß sein werden. Nicht minder groß aber, daS läßt stch ebenfalls schon jetzt sagen, werden die Wahlerfolge der bürgerlichen OpPosition sein. Die Begünstigung deS JunkerthumS durch die Regierung und der steigende i?ivfluh der Grundbesitzer, der sich in dem Kampf gegen die Börse, in den verschiedenen Grenzsperren, der küvstllchen Ausschließung ausländischer landwirthschastlicher Produkte u. s. w. zeigt, hat daS Bürgerthum deS Reichs in einer Weise in oppositionelle Bewegung gesetzt, wie zu keiner anderen Zeit seit Bestand deS Reichs. DaS Nieder mit dem Zunkerthuml" ist ein Schlachtruf von Zeitungen geworden, die sonst mit der Regierung durch Dick und Dünn gingen, und bis tief in die nationalliberalen Neihen findet dieser Nus Widerhall. Der Widersinn, der darin liegt, daß ein Industriestaat, . wie Deutschland, von einem halbabsoluten Regiment regiert ttird, leuchiei endlich auch dem deutschen Bürgerthum ein. Sö ist nach den herrschenden Strömungen als sicher anzunehmen, daß neben der Sozialdemokratie bei den nächsten ReichStagSvahlen auch die Demokraten, die Fortschritt! und die Freisinnigen, einen großen Erfolg haben werden. Und da ist eS denn nicht unmöglich, ja nicht einmal unwahrscheinlich, daß diese oppositionellen
Alemente bet der nächkien Wahl allerdingi die Majorität trn Reichstage erhalten. Was dann?! Werden Her? WilHelm und dle Seinen eS dann sagen.
( den Kampf aufzunehmen, den NeichStzg aufzulösen, mit dem sich von seinem Junkerstandpunkte auS nicht regieren läßt, und unter Suspension der Verfassung dak allgemeine Wahl recht, das ihm einen solchen Reichstag bescheerte, ausheben 7 ! Sticht unmöglich, daß eS dazu kommt. Möglich aber auch, daß die Regierung vor einem solchen Schritte zurückschreckt. ' Wie sich aber auch die Dinge entwickeln mögen, sicher ist, daß lebhafte Zeiten in Deutschland bevorstehen. MMMilW. Inland. Wetterbericht. Kälteres, schönes Wetter heute Rächt; kälteres schönes Wetter am Sonntag. Höchste Temperatur inner halb der letzten 24 Stunden 83 Grad. niedrigst? 62 Grad. Fünffache Begnadigung. Denver, Colo , 3 Okt. Durch die Bemühungen deS italienischen KonsulS Dr. Zose Cuneo, haben fünf un schuldige Leute, welche lebenslängliche Haft im Zuchthause in Canon Cittz verbüßten, die Brüder Ananano, Perruea, Oberto und Chiabod, sämmtlich Italiener, die Freiheit wieder erlangt. Sie wurden im Jahre 1S6 wegen Ermordung deS Italieners Rukco in Walsenburg verurtheilt. Später stellte stch jedoch heraus, daß die wirklichen Mörder den Dolmetscher mit f 175 bestochen hatten, damit er die Berurtbeilung der Angeklagten herbeiführe. Zwei von den Verurtheilten haben Familien. Dr. Cuneo, der im ZuchtHause von dem Sachverhalt hörte, sammelte daß Veweikmaterisl und erlangte für die Leute einen neuen Proztß, der zur Freisprechung führte. DaS gelbe Fieber. Washington, 8 Okt. DaS Bulletin de SeneralarzteS Wyman giebt die folgende Uebersicht über die gestrige Entwickelung deS gelben F'.eberS : New Orleans 1 neue Erkrankungen. 3 Todesfälle; Mobile 4 Erkran kungen, keine Todesfälle; Bilori 10 Erkrankungen, 1 Todesfall; Ocean SpringS keine Erkrankungen und keine Todesfälle; Seranton 7 Erkrankungen. keine Todesfälle; Edwards IS Erkrankungen, keine Todesfälle; Nittayuma keine Erkranukungen, keine Todtösälle; HendersonS Point 2 Srkrankungen, keine Todesfälle; Clinton, Miss., bis heute 10 Erkrankungen und 1 Todesfall. Mobile, Ala., 8. Oktober. Der Bericht deS Gesundheitsamtes sonfiatirt heute 6 neue Fälle am gelben gieber und die Krankheit forderte heute in Schwester Agnes, Margaret MeCartdy aus der Gegend von Boston, ihr 17. Opfer. NewOrleanS, S. Oktbr. Bis zum Abend wurden laut dem Bericht deS GesundheitSratheS heute 46 neue Erkrankungen angemeldet, und eS erlagen dem Fieber Frau Tpannio, TbomaS Bell, Elijah ParkS, Antonio Copro und G. Ferio Die Nachforschungen nach dem Ursprung der verschiedenen Fälle find jetzt eingestellt. Einige Erkrankungen sind in Häusern vorgekommen, welche bereits infiznt waren. Der Bierkrieg in Chisago. Chicago,ß. Okt. Den Aussichten nach wird eS in nächster Zeit in Chicago billiget Bier für die Consumenten geben. Der offene Krieg unter ben Brauern ist erklirt und daS End nicht abzusehen. Voraussichtlich wird der Kampf heftiger die je zuvor werden, und auch die Saloonwirthe werden bald in denselben hineingezogen werden. Die Manhattan 5rewing C., Mitglied der Chicago und Milvaukee Srewing Association, setzte heute ben Preis deS BierS um W Senil per Barrel, auf $4 herab, nachdem zuvor schon eine Ermäßigung um 60 Cents von 95 erfolgt war, um der Konkurrenz der 6 oder 6 kleinen äuSvärtiaen vrauer zu begegnen, welche in Chicago'
Geschäfte machen. DaS vorgehen der Manhattan Co. wird jedoS nur alß
der SröffnungSschuß der Campagne? betrachtet. Ausland. Kosten dek indischen Nothfi an d e S. London, S. Oktbr. In der heute abgehaltenenSchlußsitzung deS Comites für den indischen Hilfsfonds im Nanfion House wieS der Lord-Mayor nach, daß im Ganzen 649,300 Pfund aufgebracht und nach Indien übermittelt worden sind. Zu? Zeit erhalten noch 1,500.000 Personen Unterstützung, aber die Nothwendigkeit, dieselbe zu gewähren, verringert sich rapide und selbst die NothstandS-Arbeiten werden in den meisten indischen Provinzen? in den nächsten Wochen eingestellt werden. Im Ganzen wurden für die Nothleidenden in England, den Ver. Staaten, den britischen Kolonien und Indien etwa 1 Millionen Pfund für die Nothlkibentzen ausgebracht und der Nothstand verursachte Kosten im Betrage von etwa 10 Millionen Pfund. Bei der Beantwortung der Dank sagungS-Adresse deS Sekretärs für Indien gedachte der Lord - Ma'yor dankbar der Bemühungen der Frau Häuser in Chicago, welche den Plan eingeleitet hat, große Quantitäten Kleidungsstücke für die Nothleidenden nach Indien zu schicken. ,, Der neue spanische Kurs. M a dri d, 8. Oktober, Mitternacht. DaS Kabinet hat die sofortige Abberufung deS Generals Weyler aus Cuba beschlossen. Eine Verfügung, welche den Generalcapitän Blaneo F. ArenaS, MarquiS von Pena-Planta,.züm Gc veral - Gouverneur der Insel ernennt, wird morgen von der Königin - Regentin unterzeichnet werden. Nach Angabe deS Heralbo werden 20,000 Mann Verstärkungen General Blanco nach Cuba begleiten. 3n der schon erwähnten Depesche WeylerS an Premier Tagafta, in velcher er seinen Posten in Cuba der Regierung zur Verfügung stellt, sagte der General : Wenn die Funktionen, welche die Regierung mir anvertraut hat, bloS die deS General - Gouverneurs von Cuba wären, so würde ich mich beeilen, zu refigniren. Aber der doppelte Charakter meiner Mission und meine Pflicht als Höchstkommandirender, der dem Feinde gegenüber steht, hindern mich, meinen Abschied zu sordern. Tenor vagasta erwiderte : Ich danke Ihnen für Ihre Erklärung und Ihre schStzenSwerthe Offenheit. Ich erlaube mir, Ihnen zu versichern, daß dle Regierung Ihre Dienste und den Werth, der Ihnen beizumessen ist, anerkennt, aber sie glaubt, daß eine Aenderung der Politik, um Erfolg zu haben, erfordert, daß die Autorität allein beim Ministerium liegen sollte. ,,, OSear Wilde. Neapel. 8. Skr, OSear Wilde ist hier von England eingetroffen. Seine Gesundheit ist untergraben und er hat hier Wohnung in einer Villa, Eigenthum deS Lordß Alfred Douglas, SohneS deS MarqniS von QueenSberrv, genommen, welcher in WildeS Unzuchtbpkvzeß bekanntlich eine hervorra gende Rolle spielte. Lord Douglas wohnt in Neapel schon seit geraumer Zeit. Hl OH!l1ö,5!aHriHten. Angekommen in : N e w - v or k, Fürst viSmark von Hamburg, St. SouiS" von Sourhampton, Campania" von Liverpool, Barbarissa" von Bremen. Q u e e n t o v n, Lueania" von New.gork nach Lievrpool bestimmt. Marseille, Misika" von Newvork. & I v c t p o o I, Vsvie" und Lucania" dsn Nev-Vork. Philadelphia, ?ndiana" von Liderpool. Antwerpen, Illinois tzon Philadelphla. Q e n u a, Fulda" von Nev-Sork. Neapel, Qerra" von Ned-Vork. Die uffallendsten Heilungen von Serofeln, die man kennt, find mittelst Hood'S Sarsaparilla erzielt. Dieses Mittel sucht seines Gleichen bei Olutkrankheiten. Gebraucht nur Hoo d's. Ho ob's Pillen find mit der Hand gemacht und völlig gleich anOröße nd Oesir. :3.
Allerlei.
ore et illtfttx uttfc tattrigsten Seereisen, fcte jemals gt Vlcht worden sind, hat das britische vsllschisf .Hhnemnn- zurückgelegt, elche von Newcftl, England, nach 214-täaige? Neife in San graneiSco anlangte. Capitan Binton war unte?. wegS gestorben, mehrere Matrosen wa ren am Skorbut erkrankt und die ganze Mannschaft mehrere Tage hindurch der Gefahr dek Verhungern! ausgesetzt. DaS Schiff brauchte einen Monat, um aus dem englischen Canal zu kommen. Vier Monate war der Hahnemann" von New Castle entfernt, als er glücklich Kap Horn fpatirt hatte, um peinlichen Windstillen zu begegnen. Capt. Binton erkrankte an Erystpelas und starb. Neun Matrosen erkrankten am Skorbut. Zwei Monate lang lagen sie unter der tropischen Sonne. Dann brachte sie eine Brise in die Straße der Honolulu-Fahrer. Abcr inzwischen war aller Proviant erschöpft, nur gesalzenes Fleisch und SchiffLzwiebäck rraren vorhanden. Der Steuermann lies; Nacketen . Signale aufsteigen, aber kein Schiff kam in Sicht. EndlZck erschien daS Ver. Staaten - Schulschiff Adm5" als Erlöser und versah der Hahnemann". mit ivelchem Capt. Binton seine erste Reise aemacht hatte, mit Kartoffeln, Nets, 6itronensaft und Arzneien. Aufgestachelt durch die aberwihiqen Hekvredigten einer farbigen Evangelistin,- hat der weiße und schwarze Mob in Etowah, Ala.. dem besseren Element der dortigen weißen Bevölkerung den Tod geschworen. Da? Frauenzimmer, daS sich Sckwe ster Savp" nennt, bat dem unwissen den Volk den Glauben beigebracht, daß sie der Messt? sei, daß sie alle Krank heiten heilen, mit dem Blitz todten könne und dergleichen Unsinn mehr. Da die einsichtsvollen Bewohner . des Ortes vor ihren Umtrieben warnten. ließ die Evangelisttn" ihren Segnern Wiederholt heimlich, auflauern, doch entgingen die Bedrohten der Gefahr. Dieser Tage veranstaltete Schwester Sapp" in der Nähe von Littleton ein .ssußwc'schen- von Schwarzen und bei dem die Schwarzen und Weißen sich gegenseitig die Mße waschen mußten. Die Ceremonie endiyte damit, daß die Neger die Weißen küßten, ihnen den sog. heiligen ctufc" geben mußten. Am Tage darauf traf die Schwarze mit dem Doctor Doyier aus GadZden. der in besonders eindringlicher Weist vor ihr gewarnt hat, zusammen und sofort begann sic. ihn mit den unfläthigsten Verwünschungen zu Lberhäufen. Als der Doctor sah, daß er sich der .Prophetin" tn reiner anderen Weise entledigen konnte, regalirte er sie mit einer Dopö Prügel. Dies hat die Erregung zum Siedepunkt gebracht und eS kann jeden Augenblick zu inem Ausbruch kommen. Auf dem Dampfer Sedae m o 1 1" von der Johnston-Lwie vat die Engländerin Hanna Webbn, all Mann verkleidet, die Reise von Saltimore nach Liverpool als Qiehwarter mitgemacht. DaS Mädchen kam vor elf Jahren mit ihren Eltern nach Ame rika; Letztere starben bald und hinter ließen die Tochter tn bitterer ArmutY. Sie ging daraus zum Theater und spielte Männerrollen. Als sie auf einer Bühne in New Fork ebenfalls in Männerkleidern spielte, wurde sie plötzlich krank und in ihren Bühnenkleidern in ein Hospital geschafft. In demselben Costüm wurde sie auZ der Anstalt entlassen. Sie kam dann nach Baltimore und verdingte sich auf dem .Sedgemore" als Biehw'arter. Sie rauchte und kaute Taback wie der beste Matrose, und hatte England bereits erreicht, als ihr Geschlecht entdeckt wurde. Beim Heben eines HeuballenS verletzte sie sich innerlich und begann Blut auszuwerfen. Unter diesen Um ständen war sie genöthigt, dem Capitän Barclett ihr Geheimniß zu verraihkn. In Liverpool nahmen sich die Eigentbllmer deS Sedgemore, Johnston & Co., des Mädchens an. Eine klassischen Ge slchtöerker. der auf Äestelluna ange fertigt ist, kann sich Frau Sophie Gal. derer. No. 23 Bartlettstraße in Brook lvn, N. F., wohnhaft, rühmen. Vor wenigen Monaten war ihre Nase nichts veiter als ein vom Krebs entstellter Knochen. Die Metamorphose wurde durch eine geschickte chirurgische Opera, tion herbeigeführt, welch Dr. Joseph D. Bryant. der Hauöarzt deS Ex.Präfidenten Cleveland. im Bellevue Hosvi. tal vollzog. Seit fahren hatte die grau am NasenkrebZ gelitten, vor vier Jahren kam sie mit ihrem Gatten, einem Mechaniker, uö Oesterreich nach der neuen Welt. Hin verschlimmerte sich das Leiden, so daß die Frau mehrere Speztalisten zu Rathe zog. Dieselben waren mit ihren Bemühungen erfolglos, und erst dem vorerwähnten Mediziner gelang es, der Frau Heilung unh Ersatz für die vom KrebS zerstörte Nase gu dersclffen. Er nahmFleisch von ihrem eigenen Fleisch. AuS der Hüfte schnitt der Arzt die Haut, welche er zum Bedecken deS Na senbeinS henöthigte. Langsam wuch sen diß Fleischtheile zusammen, und unter der sorgfältigen Behandlung deS ArzteS wuchs eine griechische Nase. Die Operation hat keine Spuren hinterlassen, und Frau Galderer's Profil ' m 1 L r-qi c:;:mcno an qorii. rn?vnnr.
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