Indiana Tribüne, Volume 21, Number 16, Indianapolis, Marion County, 5 October 1897 — Page 2

SaDtoaß Tribüne. E?tc'.7. Tüzlich uiß SvAUagv.

X-etW-feArlSSne- kostet durch Un Xxlg i Cent per LZoche. die SonntagS.rribüne'k Ztnti xer rZoje. Leide ustrwen IS Sent d 85 Cents t-ct lHt. Ver Vft tuer$al6 kc Mit j-uitsiZt i eenulbtitlUna p e, 'Ja5t. orrut 13 Cüfc laama StraKt. SnCtanapoliS, 2nd., 5. Oktober 1897. kordischs HochsomttrNeite. Sstin in seinen natürlich Erschei nungen betrechtet, abseits von menschlichen Nahrung? und sonstigen Sor qen, bietet das Leben in unfewn hochf:cn Nordisten nach der Polarregion zu ohne Zweifel neben seinen Plagen und Strapsen wundervolle und theil weise einzigartige Reize, wtlche noch ihrrS poetischen Äerherrlicher harren, der sie aber nickt blo! von Weitein U singen darf! Nachstehende Skizze ist einer Gchiltruna entnommen, welche aus eigener lnschauung geflossen ist. Ein alaökanischer Hochsommer-Tag ist bekanntlich ohne 9iad)t; im äußersten nördlichen Theil Alaskas geht die Sonne Kochen lan nicht unter, und ft!öst noch an so südlichen Orten wie Eiika und Fort Wrangel sinkt sie bloZ wenige Grade unter dem Horizont, soda sie rosige Farbe de5 Abends sich wunderbar mit derjenigen KeZMorgenZ verschmelzen und thatsächlich keine Kluft von Dunkelheit zwischen sich las sen. Tcr volle Tag eröffnet sich indek nur sehr langsam zu seiner ganzen Glorie. Um Mitternacht erschaut dak Auge mitten zwischen beider Gattungen Tämmerung einen niedrigen Lichtbogen. welcher sich erst wie scheu am Ho rizont entlang stiehlt, aber allmälig an Höhe und an Stärke deZ Tone? zunimmt, gewohnlich von rothn Wolken begleitet, die schon sehr lange, ehe die Sonne über den Berggipfeln erscheint, eine höchst auffallende Berkündiaung ihre Fortschreiten bilden. Kein Sonnenaufzang in z üblicheren Gegenden kann davon die geringste Borstellung bieten. Siach dem Sonnenaufgang erscheint noch mehrere Stunden in der Landschaft Alle3 ziemlich Ub und auZdrucksloZ. Die Inseln und die Berge Mit den Nebelreifen um sich werfen nur schwachbestimmte Schatten, dke Wolken vergehen wieder, und daZ ganze Firma, inent erlangt eine perlgraue Färbung, nur noch mit ein wenia Purpur darin. Aber welch' glorreiche Auferstehung der ganzen Natur gegen Mittag zu! ES verfliegt die kühle Nebligkeit der Luft, und die reicheren Sonnenstrahlen. die von oben strömen, baden alle Baien und Wasserläufe in unbeschreib lichen Glanz; funkelnd spielen die zahl, losen kleinen Wellen um den Saum der Eilande und über gar manchen fe, derbusch gestaltigen Streifen zwischen ibnen, bei jedem leisen Windhauch ihren Schimmer wechselnd zu immer neuen herrlichen Wirkungen. Doch auf den Bergen des Festlandes und in den vielen hochwandigen Buchten oder Fjords, welche die Küste besäumen, wirkt das Sonnenlicht noch größere Wunder. Die breiten weißen Busen der Gletscher glänzen wie lauteres Silber, und ihre Krystall - Fa?a, den und die Menge der treibenden, wirbeirrten Eisberge um sie herum, welche ihre unzählige Winkel der Sonne zu Zeh.en. entzünden einen Brand von regenbogenhaftem Licht, als ob die Schöpfung hier ihre höchstmögliche Stuse von Schönheit und Zartheit erreiche. AlleZ ist wie verklärt. Die wärmere Luft pulsirt und zuckt und macht sich wie ein lebend und lraftverleihender Ocean fühlbar, welcher die ganze Gide umfaßt. Erfüllt von Ozon, schlagen unsere Pulse lebhafter. und es ist un5, als ob wir zu. ruckaekehrt seien in da? Herz der yJeut ter Natur, wo wir die tiefste Theil nähme an Allem empfinden. Wal da lebt. Wir fühlen daZ Licht und die Be wegung um unZ und die Schönheit der ganzen Welt, von der wir schließlich auch einen Theil bilden. Die unablässig vorwärts und rück wärtZ strömenden MeereZfluthen. der purpurne Anttua der wetten Wiesen deZ Oceans, die wilden Ströme mit ihren Wasserfällen, gewaltige Wälder. welche die Sonnenstrahlen gierig aus saugen, nebelhafte Schwärme von Inselten, welche die ganz? Luft bewegen. die w:lden Scbafe und Äieaen an ara ib.: Anhöhen oberhalb der Wäsder. Baren in dem Beeren - Gestrüppe, Wiesel, Lieber und Otter im Hinterarund auf manchem Fluß und See, majestätische Vögel, die ihre Jungen tzenund endlich Indianer und Aben teurer, die ihre einsamen Pfade derfolgen und sia vielleicht aller dieser Herrlichkeiten nicht bewußt sind, aber doch mit zu dem Bilde gehören, dal Alles vereinigt sich zu einem, für unser Sehen und Fühlen unerschopslichenPa norama von Schönheit und froher Energie zugleich! llindcölicbe und Judianerfrage. Man hat schon von vielen Teilen die Indianersrage erörtern hören, abev noch wenig von Erzrehern oder Trzleherinnen von Beruf und langjähriger unmittebarer Evsahruna. In dieser 5)insicht sind die neuerlichen Auslai sungen von Frl. Mary S. FranciZ bemerkenZwerth. welche seit 17 Jahren bei dcn Indianern von Süd-Dakota als Schwester Mary" bekannt ist, de ren erzieherische Arbeit abev infolge der Zerstörung der vielgenannten Eli sabeth - Schule auf der Standing Zlod - Reservation durch Feuersbrunst bis auf Weiteres ruhen muß. Beiläufig bemerkt, kör.ncn Diejeniaen, welche d:e Theorie aufgestellt ha ben, daß das Amerikanerthum immer mehr verindiancrn", und dabei auf gewisse Erscheinungen deZ Sportölebens sowie auf Eicenthumlichkeiten x: der körperlichen Entwicklung der ein Geborenen Amerikaner hinzuweisen Pflegen, auch die Bemerkungen deö fixt

ranciZ ih:ilttcife für jene ciwa5

rärntcuclid;: Anschauung h:rni.t h n;

, , ---is,.," V,i.- ck: flM vüv ""v ' 17 H. oci ei Hiuu iiu glll ruiüciuiia uicici n ? nP t rstuben gewisse sanitäre Vorschriften Auflösung bei. Schon bei 1000 Fancrn m ausgeprägterem ac. al,r. gs,sztar;sck emackt werden, um :.k7 , m.zt i.

,3 rtiKi-trtTtÄ f gendwelchen Anderen. aU Specialität Francii die wichtigste Rolle, da sie von ihr zum Angelpunkt ihrer ganzen Ideen über diese Frage gemacht wird. , ... - , 1 ' 1 O. Die überschwengliche Liebe zu den Kindern - sagt sie - ist die eine erlösende Eigenschaft xm Jndmner-Cha-rakter. welche noch eine allgemeine Hebung dieser Rasse verheißt, und n u r mittelk richtiger Auknutzung dieser Eigenschaft kann diese 5?ebung sicher . und in dem kürzestmöglichen Zeitraum ' zuwege gebracht werden. Ei ist aber keine richtige AuLnützung. wenn man v. , ' tvv. : -,,c :, V - ucn iicuicn uwauciiiiit'.iii uu uuu . j 4 M entkernten Schule lediglich chulwlnen beibringt und sie in sehr jugendlichem Alter wieder heimgehen läßt. Sobald ein Jndianerjunge vierzehn Jahre alt 171 .f.! S i'AtfsirrTili'TT 11, CllUHUl Cl uuuy vui tyivj.wvuuv. Heariffen die Unabbänaiakeit und ,:iUM.TrVt,nl hS 17?.-.nnpZtnmZ nv iMuuuMnii ....v-.., und chen p i inrn a vT vunT den Herrn deZ HauseZ! Manchmal bleiben Jndianerknaben dieses Alters l nocy dann i r 4 . . schritt gen und huna iuvu uw i f ... m ttk welcver Art vealeria. jtcijrcn nc in die h"mischn UinilTe urüd'fo ist el lein Äunder. bTft sie in ihrem Iw- : abSicif U! Stau ch an, in daZ wild. EUffiSI. kr Ach mmung d r sie bewundernden Uliem Wenn man aber daraiiZ fefcon 5 S4lu S tS ÄÄ g7,iebuna üb ba'ur ein Ä"a rglcyunz uoerqaul ein iWikj . sei. o ist man ehr au dem Holzweg. . 53m diesem W.ina d?r TSnae sfsicinen i jft rteicin ?ang oer nge jcueiner. irnluft nerndi d e s?iderre,:i!e st'I'n ' ireill) geraoe oie zclnoerreie k-rknaninvall i., )uil n.iAif eilislsrveryangnigvou. ja ua nacnit,eiugi. Element bei den tfitiilirmmrrm'ii; 1 -M),rni I di'. ! fT. : Cl' 1 chen zu sein. und doch kann man di Wirkung in da, gerade Gegentheil ver wandeln, wenn man e versucht! Wa, wir brauchen, ist zunächst möglichsi viele und vielseitige Negierungs' schulen aus den Jnd nen selbst, und stet, auch Jndust sein; sie müssen den indianischen Knaben und Madchen em tiefere und bleibende,, liebevolles Interesse für Die, oder Jene erwecken, da ihrer individuellen Natur am besten zusagt; sie müssen Ideale in sie pflanz?. Natürlich ist dies nur un ter wirklich berufener und hingebender Leitung möglich, aber ich habe gefunden, daß es seho gut möglich ist. Tre ten diese Erzogenen in ihre StammesUmgebung zurück, so wirken sie mehr oder weniger als Sauerteig; sie ziehen diese Umgebung allmälig zu sich herauf, statt von ihr herabgezogen ztt werden! Sie sind nicht mehr zufrieden mit den alten Zuständen in ihreiii elterlichen Heim, und durch ihren großen Einfluß veranlassen sie die Ääter und Mütter, sich möglichst den, von der Schule her gewöhnten Verhältnissen anzupassen. Und dabei ist doch die Verbindung zwischen Neservation und Schulleben eine innigere geblieben. Wnn ein Mädchen z. A. in der MuV ausgebildet worden ist. so will sie auch oaheim ihr gewohnte Musik - Instru .nent spielen. und der Aater oder die Brüder verkaufen ihre PonieZ, Kacken Holz und bringen jede, Opfer, um da, Instrument anschaffen zu tönnen. Die Mädchen wollen auch dieselben Gerichte kochen, für die sie in der Schule eine Borliebe gefaßt haben. In vielen ffällen wollen si mit dem Decken-Indianer" gar nicht mehr zu thun haben und entweder einen Weiter. oder doch einen jungen Indianer hei rathen, der geradeso ausgebildet ist, wie sie selbst. Auch die Knaben treten dementsprechend auf und suchen du ihnen eingepflanzten Ideale zur Geltung zu bringen; und den anZgespro . chenen Wünschen der Knaben fügen sich die indianischen Eltern erst recht! Ich habe schon manche rührende Beispiel dieser Art kennen gelernt. Kurzum, die Kinder sind tonang:bend, und mehr, al, bei jeder anderen Rasse, gilt e, hier. daß. wer die Kinder gewonnen hat, Alles gewonnen hat. Nothwendige Vorbedingung iß aber, daß der Besuch dieser Schulen überall ein gwangZweiser sei. nichi blo, der Form nach, sondern in der That; denn nur ss können wir die anfängliche Lässigkeit der Eltern überwinden und die Kinder zeitig in unser? Hände bekommen. Dieser erste Zwang ist aber der einzige, dev nothwendig ist. alle, Weitere besorgen die liebevoll und richtig ausgebildeten Jndianerkinder von felölt. Oin Unfehlbares Mittel. Das Feld der Wirksamkeit des berühmten Dr. Bull's Husten Eyrup wird immer fortbestehen, denn wenn eine Mutter einmal dieses unfehlbare Mittel gegen Husten,Erkälrung,Bräune oder Keuchhusten gebraucht hat, so wird sie nie eine andere Medizin ver, suchen. "Ich gebrauchte Dr. Bull's fitsten Symp seit 15 Jahren in der amilie gegen Husten, Erkältung und L)als-Leiden und fand ihn ein ausge, zeichnetes Mittel." Frau D.T.Elarke, 162CongreßStr.,Eleveland,O. Dr. Bull'S Husten Syrup wird überall für 25 Cents verkauft und man darf sich nicht von Verkäufern überreden lassen einen anderen oder etwas billigeren Artikel zu nehmen, denn nur der achte Dr. Bull's Husten Syrup giebt immer zufriedenstellende Resultate. Zu lzaven bei: Ins. D. vauld. 201 Jndiana Ode.

u,u7' ,1-fu;"7X:0 : ;rV lUlvergl lungcn u. . w. vorzuoeugen. den Gegenstand drückt, ner Theor.e überlassen bleib n diesen Qim soW)e Verordnung wäre auch in Druck von einer Tonne,

" rr m ... - - v w i ... ,

Ruinen H'cuct uuv:3uKiuHvi. unserem Lande am Plays, venn un-120 Centner auf denfa spielte du lefctrn Eigenthum. m sinb bie Fälle, daß Leute sich in Äie ba5 heißt, de

umicu m oen rorierungen oe uu. Mark erstuben b e soaenannte Bar-

sowohl sein Vater wie alle weibli- werk vollbracht haben, gründlich Die " 'v" M"' iucr., Mitglieder der Familie ermuthi- Hände zu waschen, ehe sie einen anderen . wurden sie vermuthlich mit ihren Ver. xul S, Hh SLw.fn ; wZ. . utMy! suchen, dagegen einzuschreiten, herzlich

40. X C-a, L2tt, 6 Lssz-n öet.

(Sesttndykitöpfle'ge in der Varbter. stttbe.

uiijcif tutn.n uuaM; Sr itfrtsA für rtss W,trftr-- itnh 1 ? ö "I- ' , . Uebtrtraaunaen von Krankbeiten. . ' c Barblerttuben die soaenannte bierkräke und andere ekelhafte Krank itn holt haben, ja schwere BlutVergiftungen sind wiederholt in BarO I ' bierstuben zurückverfolgt worden. Den pariser Vorschriften zufolge müssen bie Barbiere alle Metall . Utensilien unmittelbar nacb dem Gebrauche in eine kochende Seifenlösung legen, in ! Zukunft nur Metallkämme benutzen und Scbeeren. Rasirmesser. Clipvcrt" , und Bürste khe sie einen Kunden damit bearbtt7cn, entweder U einem Ofen einer Hitze von 100 Grad Celsius n r iTw o--t ...m,. -v 1 64 Kjiao ijayiciujcu; aucyui vu . m ! ,n ernen mit emer vorgejchrleoenen chemischen Lösung angefüllten Behälter legen. Schließlich sind die Figa roZ gehalten, ihre Nastrpmsel vor unö i4 (frnnl:tt in ?rtrfinhI OTiflfa iiui vtüi uvvvuuu tt ser u tauchen und sich, nachdem sie an Qurtr, d N,rsn-runaL-vi. """V" P. vvrr In ew )ork steht man tm zegriss, die Pariser Verordnung nachzuahmen, . . u w v : . oi u u.k Kiv a . t :r::;' :X , m uc viijc" buvfr Ine artUrPufc to Sie ort te wclchec bie Utensilien so in gkhallm werden, wie eS sich gehörte. Au W Deinigen btc Bürsten und Kämmt i würde durch, nicht die erfrderliche Sorgsa t verlrtndet. Mit Bezug auf die angeführten Sie-' ulatione erklärte ein sehr bekannter . . . . ... v.4 mAr Olc UlOlliiaiicn geiyan qauiu, ai vi.u . l.nt :tt , . ' VCizvn ic ciaa iui. viv i aal0 V4i . 7, . . , w."m.fi:,. lüCOen oei un ii, ua 5 uic vi. - m-s'. IllUliaCll ÜUil WC. Uiumta - k,vwv mungen adoptirt werden sollten. Unter den geaenwärtigen Verhältnissen sei Je- " i r.jf. : vk!? oermann. oer iiu; in ciuci juumv stube rasiren odei die Haare schneiden läfci, der Gefahr ausgesetzt, daß er sich ihre Utensilien im Großen und Ganzen nur sehr oberflächlich reinigen. Was die strikte Durchführung derartiger Bestimmungen betrifft, so würde es nach Ansicht eines Advokaten r j . vl.rft.. ... iinSn im Einllana mit den Lteaulatlonen bandeln.. und zweitens könnie ein Gesed Äetresfs Ernennung von Larbierslubn - Jnsveltoren passirt lo?rden. 2lc allc lösende alzflntlz. In neuerer Zeit mehren sich die Versuche, untergegangene Schiffe oder ihren Inhalt, selbst von mehreren Generationen her. zu heben, und der Erfindunggeist scheint dabei werthvollen Beistand zu leisten durch dieErfindung von Tauzcrglocken, mit denen man in größere Tiefen dringen kann, al, man noch vor wenigen Jahren zu hoffen gewagt batte. Niemand kann sagen, wie weit diese Ersindungen noch gelangen werden, sicher nbei i,t es. dafz ihr praktisäer M:rth. soneit Fünde im Meer in Lctrc't kommen, bei gewissen Tiefen und qer ;ij"en Zoittäumen eine Grenze hat, die n i e n a l Z überschritten werden far.n; eir.utch dcocn. weil tnter den b!tref'e-.:dn Velbältnissen absolut nic'-ts N'.ch'. Z!I finden ist. als der zähe bläulich: Grund schlämm. In diesen ist Alle vcrwad'clt! Nenner dc? Lcschasfenheit de5 MeereZgrundeZ bccen cndgiltig festgestellt, das) dieser Grund in den bedeutendsten Tiefen vollständig frei von Freindstofsen ist. obwohl solche in Menge von ihm aufgenommen worden sein müssen. Von allen Fahrzeugen, welche mitten auf dem Ocean untergegangen sind, von den Körpern und Effecten aller mit Ertrunkenen, von sämmtlichen umgekommenen Mcerthieren, die in die Tiefe gesunken sind, von allem Lehm. Sand und NieZ, welcher durch schmilzende Ei5berze niederfällt, von den zahllosen sinkbaren Substanzen, welche durch wechselnde Strömungen von jedem Gestade zugeführt werden, von dem Allem bleibt keine Spur übrig! Meerwaffer von 100O bis 2000 Faden Tiefe bedeckt Weiler nichts, als den besagten einförmigen Grundschlämm. Lehterer sieht übrigen, nicht unter allen Umständen so sey? einsör mig au,. Unter einem sehr starken Jeraröizerung?glaZ bietet ein Bischen solchen Schlamme? einen Anblick von seltener Schönheit. Man gewahrt vor Allem eine Menge wunderbar zart und zier1!S gestalteter Tiefsee Muscheln; ja diese bilden bis zu einerTiefe von 2500 Faden den Haurtbestandtheil. Weiter hinunter aber schein! der Jcdcn Hauptsächlich au5 Producten zu bestehen, die .sich auZ der chemischen Wirkung von Meerwasser auf LimLstein und ande ren vulkanischen Stössen gebildet ha ben. Hier herrscht ein einheitlicher röthlicher Grundschlamm vor, und der kohlensaure Kalk, welcher in Gestalt der herrlichen Miniatur - Muscheln einen so großen Theil deZ ersteren Grundschlammcö bildet, fchlt hier bei nah: gänzlich. In allen diesen bedeutenderen Tiefen aber erweist sich daöMeerwasser alZ ein so universale? AuslösungZMittel, wie eZ nur irgendwo gibt. Die Gelchrtenwelt und ein gewisser, neucrdingZ in der . amerikanischen 1 Dresse viel erörterter Tkeil der Verbre-

iUHl leider rüiijii, uiciciuc ju ciflwui-1 erfahrene uingcoocciic oie PelijU)? gen. Erstens würde das Publikum - schwingen, und die Treffsicherheit, die schon darauf achicn. das; die Barbiere i selbst auf die größteEntfernuna mit

erwelt könnten fast mtt neldlscheni

Verlangen diesen Lösungsstoff ansehen. wenn derselbe ein BiZchen schneligcr cyaniiac ut.i rcr vjiawt tragt oone o, :t.r u'-v. . v:.'r. u tvmin UUB VHWllUi V19 nss w,s- rr. ,,f v ii v V vimv w vmv wv v uui ungefähr dem oder mehr als den Quadratzoll ir Druck ist mehr i als hundert Mal so groß, wie an der Spiegelfläche deZ MeereS. In den zrößeren Tiefen aber erst ist dieser 3hi Im Tu irnfi nr-r 6 nr Zckt V M.UVMkMV,VV4Q Ufc IlltUt jh widerstehen zu können scheint Theilweise hat man sich davon schon h.i Tiefsee . Messungen überzeugt ink, tirf- m-ts?r, ffhT?v,,r mit dem Senk . Apparat hinabgelassen wurden, ganz zerdrückt waren al? sie wieder k,raus,,,n wi.rn .. ehälter vom stärksten Gla die sich innerhalb dieser dicken Metall-Eylin-der befanden, in viele kleine Stückchen J ' V"""ik" zermalmt waren Mrter-2Serkzeng für Hunde. Wenn die Thierschukvereine da oben in Alaska oder in Grönland vertreten nVren N !- Jl rn ??nn. fanven ste in mancherBezie ung W0YI ?ton genug, um sich vor sCf.4, .C V. rt-L.e n.tv ' . c , hW 9stiffn Knfc. AT"aj;,,v",L. .Da st vor Allem die Behandlung aesckildert. sind aber auck diese unde t ... . ; . - . -- , y , "" ' l tt t Bon ue,ml, Wildheit und Bösartigkeit, fast aller Sunde . Tugenden ermangelnd und nur durch dm Schnckm regirrw; 3 finb f'l, von ung. KKKt Wichtigkeit für daZ BerkehrZefen n den meisten dieser Gegenden. höchst intelligent und sehr ausdauernd, (9 n fnT.r ftnh vn ihn inn Viv iwuhhj mu u;iucicu :u ssp y nn lii?.;,. s.r ,.5. ' L.K . v,u" v cs.. .... ort.....t v"- u)uuu" ' o1 r.f n 5 Snrrns ... .s. , Ein: solche Peitsche" ist bi5 zu 50 Fuß lanc. und solche von etwa 40 Fuß ArnWrt n. O 1s O ff ,.C vv vv;i.i nwy gt yv.iyi.il. uui wi xw Jvn uus vcn ' Griff kommen) sind sehr häufig. Sind ; diese Peitschen doch für Züge von 20 dem Neuling ebenso schrecklich werden, wie den Thieren. Er kann sich halb dabei erdrosseln oder sein Gesicht schauderhaft beschädigen. Wunderbar : ist aber die Geschicklichkeit. mit welcher ! r - . ir-i i. n . i r derselben erzielen können. Diese Peitsche wird hauptsächlich auZ Nobbenhaut gemacht, welche gefaltet und geflochten wird. Im Verhältnid zu ihrer Größe ist sie leicht; sie wiegt selten mehr als 4 Pfund oder eine Kleinigkeit darüber. (Nobbenhaut wird bekanntlich auch zur Anschirrung der Hunde an den Schlitten verwendet, wobei für jeden einzelnen Hund eine besondere Leine von verschiedener Länge angebracht ist. und alle diese Stränge an einem Geschirr aus leichtem Segeltuch befestigt sind.) Wenn die Peitsche ruht, so läßt sie der Schlittenlenker in ihrer ganzen Länge nachschleifen, aber ein Zucken und eine rasche Drehung seines Handgelen, keö. und die Peitsche .fliegt vorwärts und schlägt ein, daß der Pelz von den Hunden aufstiebt! Sie schneidet wie ein Messer ein und kann ganze Stücke blutender Haut abreißen, welche man dann im Schnee finden kann. Der getrof fene Hund stößt nur einen scharf gellenden SchmerzenLschrei auS. und schneller saust der Schlitten dahin. EI ist ganz phänomenal, waö diese Thiere an Schnerz und Strapazen ertragen können. Daß man öfters die Peitsche auch blo zur Warnung über die Köpfe dieser halbwilden Hunde dahinsauscn und knallen läßt, braucht kaum gesagt zu werden. Wenn die Hunde für die Nacht auS geschirrt werden, lagert sich die ganze Schaar auf der ersten besten Decke, die ihnen vom Schlitten auZ auf den Schnee zugeworfen wird, und verharrt so. zu einem dichten Haufen geballt, die ganze Nacht. Die ESkimoS haben nur wenige Eommandoworte für sie, worunter die gewöhnlichsten sind: .Auk" (rechts mit deutscher Au?, spräche deZ Wortes). Arrah- (linkS) und Holt" (geradeaus). Oft reichen CommandoS und Schreckenspeitsche noch nicht ganz auö, und einer der Leute muß der Hunde-Eompagnie auf Schneeschuhen vorauölaufen. Unweit von Lawrence. Kan., haust ein Einsiedler, Gen. Hugh Eameron. der kürzlich nach einem Spaziergang von über 4000 Meilen in seine Klause zurückgekehrt ist. ?er jede apostolorum hat der Mann Washington. D. E., und andere Groß. städte im Osten besucht. )Dt guten Freundinnen. . . . Ein reizender Stoff ist hr Kleid . wirklich entzückend, eine Llonde müßte er eigentlich noch viel besser kleiden!" V 0 ö h a f t. Stimme auS' dem Hintergrund (während ein NechtSanl?alt bei einer Gerichtsverhandlung schlecht plaidirt): Herr NechtSanwalt, nehmen Se sich doch 'ne Advokat !" Verdächtig. Frau: .Den neuen Hut haben mir meine Freundinnen schon gründlich leid gemacht!" Mann: Wieso?" Frau: Sie finden ihn nämlich alle entzückend!" SinauterMenscb. Der Doctor Müller, der neue Ant, scheint .ein sehr gute? Herz zu Habens" Dat stimmt; wenn zum Beispiel 'mal ein Gesunder mit einer eingebildeten rAnkh-tt kcsirrt, kt n i5n gesund.-

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Eine Geldgeschichtc.

5on F. Stieber. 'S ist ja ganz lustig aus der breiten Heerstraße, in dem bunten Gewühl und Gedränge, in dem Alle vorwärts kommen wollen. Wessen Ohr jedoch noch nicht geschwächt ist durch den Lärm de? Tage?, wessen Auge durch Meteore nicht geblendet worden, den locken lieb liche Stimmen auf wenig betretene Seitenpfade; dem weisen sich Bilder ,md vildchen. die. so unscheinbar sie sich geben, dennoch einen Blick in die Tiefen der Menschenbrust gewähren, in ba, Wttnen und Lachen, da, nun einmal unser Leben ausmacht. Seme Eltern waren arme Leute. ?r war ihr emzige, Kind; lw Freude. ,hr Stolz. Ihr innigst Wunsch war d.ß au, lhm etwa, andere, würde als solch nn Oualhol,. sie selbst ihr Lebtag waren. Da war denn w Freuo.e groß, al, t, gtlang. den tri& ttt einem Militärer,iehung,hause nterzubringen. Nun nd er schon feinen 2?eg machen! Ein hübscher Junge mit ostenem Kopse und ehrlichem Herzen giebt einmal einen braven OssiZier. dem c-Z nicht fehlen kann. le karg en, damlt cö dem jungen an Nichts fehle, und sie dachten dabei auch bei Zeiten an die Zukunft und legten Kreuzer um Kreuzer zu,am. men sur oen großen ag. oaer xleulc- j nani weroen wuroe gen dahin, dem den Alten zu ra der große Tag paaien oie anen me il re cyar.e zusammen, baare vierhundert Gulden, sie dem Sohne zu senden. Tabei dzchten sie nicht an die Muhen und kntbeh. rungen. v:e an dem ielde lnngen. sondern gaben sich lediglich der Freude hin, dem Jungen so viel bieten zu können. In ihrem Herzen war eitel Sonnenschein und die Alte rief ein über da? andere Mal: . 1, (y. f .. Ta; ist mein glücklichster Tag seit dem Tage, da wir ihn be'amen und JiV4 unserem HochMag!" a f9 a k w 1 a Vv a a & a a &k k c 1 uiy ic, uit cuicu ucuacüuuciii Lieutenant überkommen, wenn ihm m a u A mm A a m I mV f 1 W W. m m, C a ganz unerwartet ein Geldbrief in die stube füllt, nehmen freilich eine andere Richtung. Wer noch keine Vergangen heit hat, in die er blicken könnte, der schaut in die Zukunft. Fritz war nicht der Mutter; aber sein erster Gedanke war doch: Jetzt kann ich meinen Licu tenant gehörig feiern!" Und als drängte sich jetzt aus einmal die ganze Lebensjust und der Jugendmulh hervor, die er die Zeit über fein bescheiden zurückgeschoben, kam er mit sich übercin, ein paar Tage in Wien zuzubringen und einmal zu leben" ! Fritz dünkte sich ein junger Gott. Die kurze Zeit, die er in Wien verbrachte, kam er aus dem Taumel nicht heran?. Aber ein grauerer Kater hatte vorher noch keines ManneS Seele umtlammert als jener, unter dessen Krallen der arme Fritz ein paar Tage später stöhnte. Die Frucht jahrelangen SparenS seiner alten Eltern war bis auf einen ganz geringen Rest in drei Tagen vergeudet! ?!un konnte er auch nicht, wie e? seine Absicht gewesen, den alten Leuten unter die Augen treten. Er batte nur den einen Wunsch, so rasch wie möglich in seine neue Garnison abzurücken. Weil er aber das Bedürfniß hatte, seine schuldbeladene Seele zu entlasten, ging er zu Therese. Das war ein anspruchsloses Mädchen, die älteste von einer Schaar Kinder, mit der die Wittwe Nebenhall gesegnet war, die unter Mithilfe ihres ältesten SohneS da? Geschäft ihreZ verstorbenen ManneS fortführte. Wahrhaftig, eS bestand durchaus seine Liebelei zwischen den Beiden; denn Fritz war Frauen gegenüber von einer geradezu uniformwidrigen Schüchternheit, und Therese war zu ges5)eidt dazu . aber Fritz hatte sich während seiner Kadettenzeit so sehr an das Mädchen und dessen Familie gewöhnt, daß er sie an allem, waS ihn bedrückte oder erfreu te, theilnchmen liefe. Sie wurde ihm die richtige Soldatenschwester, die ihn: Natherin war und Trösterin und der eS nicht darauf ankam, ihn gelegentlich derb auszuschelten. Nun halte sie doch wenigstens einmal rechten Grund dazu. Und sie schalt denn auch zuerst, aber weil er gar so zerknirscht war und ihr auch nichts von dem verheimlichte, was er in Wien getrieben, überlegte sie mit ihm. wie der Streich wieder gut zu machen wäre. Sie kamen ül ercin, daß er zunächst trachten müsse, das durchgebrachte Geld wieder zusammenzubringen-, daß vorher die Eltern von seinem Leicht sinn nichts ersahren dürfen: daß t nichtsdestoweniger aber den nächsten Urlaub bei den Eltern zu verbringen habe. So detretirte Therese Uiid so war eZ dem Fritz auch recht, nur verlangte er, daß Therese das Geld, da er allmonatlich senden würde, verwalte denn nach seinem ersten tollen Streich traute er sich selbst nicht mehr. .Fritz statuirte da5 Exempel eines Lieutenants, der nicht nur mit seiner Gage auskam, sondern davon noch ein ErllecklichcS erübrigte. Seine neue Garnison in einem weltvergessenen Winkel im Osten der Monarchie kam allerdings seiner Sparfreudigkeit ente--gen und vollends nach dem Wiedersehen mit seinen alten Eltern hatte er nur dcn einen Gedanken, für ihren Lebensabend zu sorgen. Und so sandte er Monat für Monat einen Theil seines Einkom' nienS der treuen Therese. Darüber vergingen die Jahre, das Geld, das ei einst in Wien vertollt, hatte er schon mehrfach hereingebracht, und nun oll te er seinen Vater vermögen, sich von seinem kleinen Amte zurückzuziehen. Unter Verwendung seiner wenn auch lisch bescheidenen Ersparnisse würde sich mit der Pension wohl leben lassen. Er malte sich die bescheidene Ruhe und daS Behagen seiner Eltern im Geiste aus und fühlte sich so glücklich, ihnen nun doch ihre viele Liebe vergelten zu können da traf ihn die Schreckens noch?icht. daß feine Eltern an einem Tage, in ein und derselben Stunde einer Epidemie zum Opfer gefallen seien. Dem Oientenani n) ar, lZ habe

3ungt zu langsam, : Soldatenschwester durste das' schon 'ch' ?u mal war mt m fie j0t waren, sagte die ln die Wake geruckt, w.? stt-..',t

unoanlvur, ")n veicuiiaiogar ic.ie ha c5 nun nicht mehr ür die Eltern Rührung, als er die klare Schrift , eines i sn kann, so weiß ich nichts Würdi Vaters las uud darunter die Fertigung . n(r,. sli8 ,. llm j , n. wir

v I f.. t. .r.t:x. r l : r i

er ieinc5 X.'tfcn5 vestkn Inhalt verloren. Ter Gedanle allein, daß sie zusammen gegangen waren, gab ihm Trost. Ge rade am Tage deS Begräbnisse-? kam er in seiner Vaterstadt an. Dann drängte e5 ihn wieder einmal.

seine treue Kameradin Therese zu sehen. Er fuhr zu ihr. Sie war unverändert geblieben, die Soldatenschwester, die gern ein biSchen bevormundet. Gerade das war, waZ ftrifc besonders an ihr schätzte. Ihm haftete ein wenig von jener Un selbständigkeit an, die einzigen Kindern häufig eigen. Sie saßen lange beisammen, die Mutter TheresenS war auch dabei und die Schaar der Kinder, die den Lieute. nant 0-n aUtn Seiten bedrängten. Aber dennoch kam sich Fritz so verlassen vor; und er sprach e auch au,, daß er nun nicht wisse, wofür er lebe, worauf Therese ihm erwiderte: Für Ihren f, Fih. ist da, nicht,?" Er blickte dem Mädchen bei diesen Worten gerade voll in, Gesicht, in da, liebe gute, wenn auch nicht schöne Gesicht mit tm klugen braunen Augen und dem schelmischen Mund, der so gescheit zu plaudern wußte; und da war ihm auf einmal als erwache er aus einem langen raumlosen Schlaf und sähe die Wirklichleit vor sich; und ihm entging nicht, daß Theresen die Rothe in die Wanqen . stieg, wie er sie so eindringlich anblickte. r 6at ba5 Mädchen, mit ihm einen daß da5 einmal kommt, aber ich sehe 0a5 ($n0C Auf ihrem einsamen Spaziergange sgen sich die Zwei, was sie sich schon toflr cvaDr lInb a0 mtm r00m denn sie hatten sich stets von Herzen lieb gehabt. Jetzt wußten sie'S Beide ganz genau. .Wa? hätt'S un? auch geholfen, Fritz V i-li hin in rtnnoÄ in,- TNaS stta. ) " V... VI. uiy, vjv- ! t Aas Niiiirt n5 wnfl- h,r fn -in - int fnftpt sivih tmh m.idn j icht ist, da kommt die Liebe zu kurz. - - j Und duft Du aus Teine Laufbahn ; verzichtest, daZ hätte ich nimmer zuge- , " geben, nein, daZ sicher nicht, Fritz!" Therese, schau, ich habe einen Gc danken gefaßt. Ich bin schon einmal so schön im sparen drinnen: ich glaub'. ich werd' nicht davon lassen können; und sind ja jung, Therese! Etwas haben wir schon, und wenn einmal der Grund vorhanden ist, dann geht eS gleich leichter. Wie lange kann'S dauern, ein paar Jahre, und wir haben die Kaution beisammen." Und eine lange, lange Prüfung?zeit unserer Liebe hinter uns!" fiel Therese lachend ein. Aber eS gilt, Fritz, ich 'nehme eS an! Geheirathet hätte ich bestimmt keinen Anderen." Und so vergingen weitere Jahre, bald war daS Dutzend voll. Der Lieute nant Fritz hatte schon einige Male die Garnison gewechselt und war Haupt mann geworden; aber die Liebe zu Therese war noch die des Lieutenants und seine Sparsamkeit stand im Verhältniß zu dieser Liebe. Ein paar kurze Besuche abgerechnet, hatte Fritz keinen persönliehen Verkehr mit Therese; aber auch der Briefwechsel war ein knapper. Er wollte eS so. Worte ruiniren uns die Gefühle!" Das hatte er vom Vater. Ihm wurde beinah bange, als ec dem Ziele immer naher kam; aber dann überwog doch wieder die Sehnsucht nach dem lange und treu erstrebten Ziele. Es überraschte ihn förmlich, als er sich ans einmal knapp davor sah. Unangemeldet stand er vor Therese, sie in den ausgebreiteten Armen zu empfangen mit einem Schrei der Verzweiflung sank sie ohnmächtig vor ihm nieder. Eine Fluth der unge heuerlichsten Gedanken durchflog blitzartig sein Hirn. Ter Gedanke.' daß sie seiner unwerth geworden sein könnte, lähmte ihn; dcn starren Blick auf die Bewußtlose gerichtet, stand er uzungslos da. Die alte Mutter kam herein. Nachdem sie Therese gelabt und zu sich gebracht hatte, nahm sie daS Wort, und der Hauptmann Fritz wurde immer trauriger dabei, und Therese konnte sich vor Weinen nicht fassen. .Umsonst, alles umsonst!" stöhnte er. Und unwiederbringlich verloren!" So war es. DaS von dem Bruder geleitete Geschäst war zu Grunde ge gangen und mit ihm die Kaution, deren Verwaltung Therese dem Bruder über tragen hatte. Sie fand nicht den Muth, ihrem armen Fritz das Unglück mitzutheilen; feit Monaten lebte sie unter Qualen. Und nun faß sie neben .Fritz, dessen bekümmerte Miene ihr in vie Seele schnitt. Aber eS kam kein Vorwurf über feine Lippen. Es klang recht unlogisch, entsprach aber seinem guten Herzen, als er sagte: Wenn sich Dein Bruder wenigstens mit dem Gelde aufgeholfen hätte!" Er konnte sich deZ Gedankens an seine Eltern nicht erweh ren. die einst für ihm gedarbt und ge spart und denen er die ungeheure Lleoe mit einem tollen Streiche gelohnt hatte. Unwillkührlich suchte er einen Zusam menhang zwischen diesem und dem grausamen Schicksal, daS ihn nun getroffen, als sei daS Eine die Süh nung des Anderen. Der Gedanke, an den er sich festklammerte, stimmte ihn ruhig und milde. Und wieder sind ein paar Jahre ver gangen. Der Hauptmann Frit) hat n o, " ! die Uniform ausgezogen. Im grauen Lodenrocke schreitet er dahin, ein stäm miger Vierziger, und an seinem Arme, in ihrem grünlichen Touristcnanzuge, den welchcn Lodenhut auf den kurzge Mn ZZn 3 UrJiP &i schnlttenen Haaren, Therese. So gehen sie leichten Schrittes neben einan der her, eng aneinandergeschmiegt, un unterbrochen mit einander plaudernd, häufig einander in die Augen guckend. Äir haben' soviel nachzuholen!" sagte sie lachend, nachdem sie an dem runden Marmortische dcS Kaffeehauses, in dem sie täglich mit ihrem Fritz er scheint, mir die kleine Geschichte ihre! Lebens erzählt hatte! ' Aber wir haben' iebt zum Glücke nichts Anderes zu thun, ergänzte der; Hauptmann Fritz. Und wie ich sie f, anbttcie, U jchtp

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