Indiana Tribüne, Volume 21, Number 15, Indianapolis, Marion County, 4 October 1897 — Page 3

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1iaO ttötein Ol AllUlZili ÜÄJIJSUX UU., 0. 0. EVEilTÖ, Deutscher Zahn - Arzt. No. 8z Nord Vennlöldania Ttr aS wirb aus EBunfcft angewandt. Dr. I. Wühler, 120 Sst ZAcCnrty Ltr. Sprechstunden : 8 bis 9 Uhr Vorm. ; 2 613 3 j ! hr Nachm.; 8 bis 9 Uhr Abends. Telephon 1446. kdreZstusden: Sonntag! nin Bermtttaal. WALTER FKANZ, Zahn-Arzt, No. 90 Ost Market Straße. Coffin Block. Zimmn 43. Offick.etunden: 9 Hl 12 33m., 16115 Hrn., TU 9 Nlzr bd. Sonntag von 10 U5i Bm lii 2 Nhr Rm dpfetie RlPANS TABUIES re intended for chUdren, hdies and all who prcfcr a medicine disgubcd con secü'onery. Thcy rnay now be lud (put et) in Tin Boxes. sever.tv.twb In x hox pricc, twcnty.lvc ccnts or siveboxes for cnedollar, Any druggist will getthcnj isyou insist. and thcy rnayiüVaysbe obtalncd by rcniitting the price D lhc Ktpans Cnemlcaisr,r--ijomDnnv.-'.A!. Lwaio'jsMfW , DPRÜCE Notiz T Während der Monate Inni, Juli, August und September n?erdn die üfttctftunben ! der Indianapolis Gas Co. No. 58 Süd Pennsylvania Str., von 3 Morgens bis 5 Uhr Nachmittags sein, nzn,mmen am 8.. 9., 10., 11. unb 12. jede Monat, cnn ft vn 8 Uhr Morgen bi O Uhr Nachmittag sein er,en. i.f Zlnordnuug des Präsidenten. W. GierNe, Deutscher Buchbinder. 408 Sud Eaft. Ecke McCarty Str. TJp Stairs. Cttt Satt Pingpanf, 7 SSd labama'BtraS linrnt 1flfttHnae" str w nrm. 1 1 'm ' " 1 Adolpli Frey, (Old Freedom 4s Right.) Tfotary Public, Translator, Correspondent etc. No. 196 Elisabeth Stret. Take Blake St. Car. HEKMAKN LINKE, 197 6üb Meridian StraZe Deutscher Messerschmied, R sirmesser, Scheeren und alle Lrten 9iAm Wr'ir0r'l' t'- -tfeMl5 vvA44 SO YKARS XPIRIKNO. TRADI MARKS V DMIONS, CQItVRIOHTI Aa. COPYRIGHTS Ab. Anyon Bandln tkateh a aaaarlptlon ibt aalckly aaoartaln. fr, whtbr am lnTnttoo robÄbly pattnUM. CommunlMtlODt ttrlctlr tonfldntlL 0)dit jrancy foritcuiinf patanU (n Amorl. W hT Whicf toa offlc. Ptitnu talraa tfaroafk Uaua A Co. tmoIt tpdi notlo la th SCIEIITIFIO AMERICAH, tvMQttfaltr tIlnsTrtd. Unrast dmilitloa' ( f mr actntlBO lournl, wMklr,Urmi UM m tut lliOttx morjtbt. SpctmQ coplei and iLkno UOOK. OJT FATXXTI MQt fr. Addrtsa MUNN & CO., tSl Drtaiwar, Mw Trk. Webster's Üsiteniatioiial IDictlonary Invaluable In t!i Home. School. and Office. A thorough revblon of the UnabrlJfced, lhc purpoe cl whkh ha bea not dipUy nor th proviiioa cf material for boastful and ihowy adTertuement, but tha due, judicioui. icholarly, thorough pertectng of a work which ia all ui tage of tts trowih ha obtamcd in an equal degree tbe f-iror and considenc of ichalait and cl the ceneral publie. Tb One Great Standard Aathority. IU wrlt l(n. D. J. Crawer, Jtic V. S. Baprm C.urt. OET THB BEST. t7cd for (pecimea ptfM t G.iCWEnniAMCO., Publishera, VEBSTEITS IDiTEEJanOKAI Dicnoor SrauiariKU), ix. -o9n4 ytxr ntmf for Socrvaafr et tü Works of Eazo FU1J, HELDFLOWERS ttt euaese TleldUlcsxssent Scurenlr ThoiBwtbeantiful Art Productlon of the Century. A acsall kanch f th noat fr trat t f blov m fmthtrtd sroa th braad acre af Eot caa Flald'a Parta es i." ConUins a selection of the most beautiful.-f thepoemi of Eugen Field. Handaotnelv illn.ttrated br thirtv-Sve of the world

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BON-BONS

VERSTOPFUNG IN ALLEN APOTHEKEN vaicagu, aiunuc, vUb,uuslow ui. 2U Grryloö Woodö. Xsmzn ,sn Zt ose f Lreumn. (Fortsetzung und Sölui.) 65 ist fast zwölf Uhr. Ueöer im Mittelländischen Meere, den Palmen, Gä?ten und Hügeln der Riviera, dem irkann tm titnifc YifT ?I?.?e". Atatn ! den Nizza, das von VergnugungSjägern und Gesundheitsuchenden auS allen Theilen der Erde fast überfüllt ist, brütet die Mittagshitze. Auch auf die hübsche, von Orangen- und Citronenbäumen beschattete, gerade m der Hauptstraße liegende Villa Maria", welche von einer schönen Amerikanerin bewohnt ist, fallen die heißen Strahlen ' der Sonne; es scheint fast, als ob die -strahlende Himmelskönigin alles Leben . in dem schmucken Hauschen ertodtet hätte, so still und regungslos ist es in demselben. Die Uhren in der Villa schlagen eine nach der anderen Zwölf, und wie durch die heilen Töne erweckt, erscheint auf der Treppe ein schwarzer Page in Livr6e, welcher in der Hand eine kostbare über und über mit Theerosen gefüllte Vase trä?.t. Er gi an einer der seidenen Portieren ein leises Zeichen, und gleich darauf wird dieselbe von einer zierlichen Kammerzofe bei Seite geschoben. Schläft Mrs. Iris Greylock noch?" erkundigte sich der Schwarze. .Ja." versetzte das Mädchen, inem sie die duftende Vase in Empfang nahm. Als sie gestern von Monaco zurückkam, war sie sehr erschöpft; sie hat am Spieltisch viel verloren und" die Kleine zuckte die Achseln es verstimmt die Gnädiae immer, wenn sie verliert. Mein Himmel! Diese Amerikaner sind ja so reich, daß ein paar tausend Francs mehr oder weniger ihnen doch unmöglich etwas ausmachen können!" Der Schwarze zog sich in den Eorridor zurück. Die Zofe wurde imgeduldig; sie öffnete die Thür des Schlafzimmers ihrer Herrin und blickte hinein. Es war die ein wirklich reizendes, kleines Gemach, dessen Fenster eine herrliche Aussicht auf die Promenade und das Meer boten. Die Wände waren mit Spiegeln und Vergoldung reich geschmückt, die Möbel kostbar ein gelegt und das Bett, welches m der Ecke stand, mit künstlerisch ausgesuhrtem Schnitzwerk verziert. Die Zofe schlich leise und vorsichtig auf dasselbe zu. Eine sckön aeformte Lzand laa bewegungslos auf der Decke: das wachs bleiche Antlitz der Schiaserm war m die gestickten Kissen gepreßt. Die Zofe sckaute bin: sie beuate sich über das Bett, berührte die Herrin, schob den Fenstervorhang zurück, blickte noch einmal bin und floh dann, einen aellenden Schrei ausstoßend, auö dem Zimmer. Laufe zu dem englischen Arzt!" rief sie dem herbeieilenden Neger zu; .mit der gnädigen Frau ist etwas nicht in Ordnung. Oh, mein Gott! ich glaube, sie ist todt!" Der Schwarze rannte davon. Weniae Minuten später kam der Arzt; er prüfte die still und kalt auf dem Bett liegende Mrs. Iris reyloa, betrachtete aufmerksam eine kleine Flasche und ein Glas, die auf dem Tische standen, und erklärte dann kurz: Sie ist schon seit mehreren Stunden todt!" Ob. mein Lerr!" kreischte die Zofe. Jst es Selbstmord?" Eine zu starke DosiS Chloral wahrscheinlich." meinte der Arzt. Madame munte ibre Tropfen haben." sagte das Mädchen; sie konnte ohne diese nicht schlafen, und da sie i . r , f. ITkS.fh.v gestern viocno inyoic ssjuste in Monaco sehr aufgeregt war. befahl sie mir. die Dosis ein wenig, ern ganz klein wenig starler als oni zu machen. Ach. wie schrecklich! Man wird sie in Nizza sicherlich noch für lange Zeit nicht vergessen; kannte doch Jedermann die hübsche Dame, die mit ihrem Gelde so freigebig war wie eine Herzogin." In Nizza wird an Niemanden lange 'gedacht bemerkte der Arzt kühl, als er das Hauö deS TodeS verließ. DaS ewig Pläne schmiedende Hirn und däS rastlose Herz der ehemaligen Tänzerin sie hatten endlich Ruhe aefund'en. Aus einem Tische nahe dem Bett lag ein unvollendfter Brief, der, wie die Aufschrift erkennen ließ, für die jenseits deS OceanS lebende Tochttt der Verstorbenen bestimmt war. Die letzten Zeilen lauteten: DaS Leben, ist nicht werth, gelebt zu werden. Ethel; daS meinige ist Hoffnung?. loL verfehlt; Alles belästigt und ermlldet mich; Du bist glücklich', preisen, daß Du dieNatur Deiner Mutter niHt geerbt hast. Ich hin und war all' mem Leben lang eine unglückliche Frau Dieser unvollendete Brief wurde mit der Nachricht von dem Tod der Schreiberin Lber'S Meer gesandt, denn Mutter und Tockter waren ia durck Tausende von Meilen von einander getrennt. Die Leiche der Mutter ruhte, wenn auch im sonnigen Italien, so doch in fremder Erde, während die Tochter in der Heimath, im freien Amerika, als alücklickie Gattin lebte. Ethel nahm den Tod der Mutter nicht, allzu tragisch auf; hatte sie doch w;. st!., v. c i". . l? JE 4itfPC PCJ CItt0C JUt

pfinden können. 4ait Bet tem Je plötzlichen Hinscheiden derjenigen, die sie seit ihrer frühesten Kindheit als Mutter zu betrachten gewöhnt worden war, mehr erschüttert; sie machte sich Vorwürfe darüber, daß sie ihr, der sie doch eigentlich ihr ganzes Lebenlglück verdankte, nicht das gewesen, waö sie ihr eigentlich hätte sein ssllen eine hingebende Ächter. Ihr Gemahl tröstete sie hierüber; in seiner ruhigenWeise meinte er: Jhret wegen hättest Du noch heute ein Stra ßenkind sein können; Du warst ihr nur daS Mittel zum Zweck; Dank hast Du ihr nie geschuldet." Im Sommer deS nächsten Jahreö trafen sich die einstigen beiden Bettel linder auS Harmony Alley, daS wirkliche und das angenommene Kind der Tänzerin, in Nizza und legten Kränze uf daS vereinsamte Grab Derjenigen, die eine so wichtige Rolle in ihrem ben gespielt hatte. (End e.)

EineStudenteneho Roman von Luise W estkirch. (Fortsehung.) In diesem Augenblick trat auS einer Thür, die sie geräuschlos öffnete. Edi tha. krankhaft, welk, wie eine in der Vase verblühte Blume, die von vergeblichem Wünschen und Sehnen verzehrte Gestalt von einem weichen, schwarzen Kleid umschlottert. Sie sagte nichts, sie sah den Bruder unverwandt an. Etwas Altkluges, Spöttisches lag in dem Blick. Aus deö Vaters Schelten und Dro hen, aus der Mutter Klagen und Er Mahnungen sprach immer noch vergötternde Liebe, hohe Werthschätzung. Der Blick der Schwester war von deleidi gender Objectivität. Er drang durch alle Hüllen. Er blätterte gleichsam die Pose des hochstrebendenJünglings, den Nimbus des ringenden Genies herunter und legte die Seele in ihrer hilflosen Nacktheit blos. Was hast du zu gucken?" fragte Arthur ärgerlich die Stumme. Ein jäher Verdacht schoß ihm durch daö Gehirn. Danke ich vielleicht dir den Auftritt da drinnen? Spionin!" Editha zuckte die Achseln. Ich deranlasse nie UeberflüssigeZ." Die Stimme klang wie Blech. Wie ein Holzapfel neben einem schwellenden Pfirsich erschienen die Geschwister nebeneinander. Ueber dem leichtsinnigen Taugenichts lag aller Reiz fröhlicher Jugend, bestrickender Anmuth, gesundheitstrotzender Schönheit. Alle Grazien schienen an seiner Wiege gestanden zu haben. Wenn sie die Schwester beim Eintritt in's Leben wirklich begrüßt hatten, von der vorzeitig Gealterten waren sie längst scheu gewiazen. UeberflüssigeZ?" wiederholte Arthur und zog die Stirn kraus. Er ahnte, daß der Ausspruch keine Schmeichelei enthielt. Editha nickte. Papa und Mama haben dich mir immer vorgezogen; immer hab' ich gegen Klch zurückstehen müssen. Sie schelten auch jetzt nur, weil sie dir wunder' was zutrauen, meinen, du könntest es leisten, wenn sie dich nur gehörig antrieben. Ich treib' dich nicht an. Wozu? Ich hab' immer gewußt, daß du nichts Ves,nderes leisten kannst." Kannst?! Sei so gut! DaS ist naiv! Was weißt denn du, was ich leisten kann?Jede Dummheit!Du bist " Arthurchen, bleibst du zum Nachtessen?" fragte Frau von Lörsch, die längst wieder unstät im Hause herumfuhr, über das Treppengeländer. Kann wirklich nicht! Guten Abend. Mama." Mit einem Knall warf er die Hausthür hinter sich in'S Schloß und stand aufathmend still. Vor ihm lag die Glitzerfläche des Ses. Er trat ganz nahe heran. Ein bischen sonderbar war ihm im Kopfe, ungefähr fo, als hätte ihm Jemand das Gehirn sauber ausgeblasen, wie Knaben den Dotter aus der Eischale blasen. Bis vor einer Viertelstunde hatte er sich für den Sohn eines reichen Mannes gehalten. Sein ganzes Leben hatte er auf diesen Glauben aufgebaut, und nun riß sein Vater das Fundament seines Lebens ein, ohne ihm nur Zeit zu lassen, die ärmlichste Stütze unterzuschieben. Dabei bekam er noch Vorwürfe, weil er gelebt hatte, wie es dem Sohne eines reichen Mannes zukam. Also, bei dem Alten gab'S nichts mehr zu holen, daS stand fest. Er selbst hatte nichts, wußte nichts, konnte nichts. Den Referendar machen? ExamenonkelS sind boshaft, besonders gegen Studenten, die ihre Collegien nie besuchen. Wahrscheinlich ging daS Ding schief. WaS dann? Er seufzte. Er versuchte sich so zerknirscht zu fühlen. wie der alte Lörsch eS ihm als Pflicht vorgeschrieben hatte. Er schaute tiefsinnig auf den See. die letzte Zuflucht gescheiterter Existenzen. Aber da sah er daö Spiegelbild deö flammenden Abendhimmels imWasser. in das mit unirdischem Schwarz ein Kranz auf den Wipfeln stehender Föh ren einschnitt. Und über die goldige Fläche kam ein Kahn gezogen, von zwei hübschen Mädchen gerudert, schlanken, kräftigen Gestalten. Ihre hellen Kleider, ihre blonden Löckchen wehten. Im Nu strahlte Arthurs Gesicht auf. Lustig schwenkte er seinen Hut den UnSekannten entgegen. Wie schön die Welt. daS Leben! Arm waren sie? Arm? Unsinn! Er dehnte seine kräftigen Glieder. Das Beste im Leben läßt sich mit Gold gar nicht kaufen. Arm? Ja, waö hieß arm? Genug zum nackten Leben für sich und seine Frau würde Vater Lörsch sich doch gewiß irgendwie gesichert haben. Editha schleppten sie mit durch. Unverheirathete Töchter wurden immer von ihren Eltern durch, geschleppt, kein angenehmes, Familienanhängsel. aber auch keinS. tysj vM

kfie!e. Mleb er, Urthur. R, er llein würde doch urch die Oelt kirnmen! Spaß! Ob er daS Examen be. stand oder nicht, durch kam er. DaS verbürgte ihm das Blut, daS .warm und freudig durch seineAdern lief; daS verbürgten ihm die Lebenslust, der LebenSdrang, die feine Muskeln schwell ien, Erbtheile einer zähen, kraftvollen Rasse, die irgendwie immer durchgekommen war. Den Kopf hoch, zwischen den Zäh nen leise die Melodie von Ich hai meine Sach' auf nichts gestellt" pfei send, bestieg er den Zug, der ihn in's Universitätsviertel zurückbrachte. Während er im Coup saß, er ihm ganz heimlich übermüthig zu Sinn, wie einem lustigen Bursche auf der Maskerade. Arm! zu sonder-, i bar! Arm sein, wenn man immer reich gewesen ist. Im Grunde nur eine A&-

wechSlung, mal WaS Anderes, vielleicht gar etwas Amüsantes! - Er stellte sich vor, wie er, Vrthur Lörsch, in einer billigenKneipe zu Mit tag aß und den Groschen in der Hand umdrehte, der ihm als Trinkgeld u kostbar schien; wie er seine Stiesel selbst wichste und um sein Abendbrot, einen Hering oder ein Ende Wurst, in einem Budikerkeller feilschte. Er mußte lachen. Wirklich wie auf emer MaSkerade! ES war ja auch nur ein ' Uebergang. Ein paar Monate ging eS ' ihm schlecht. Dann aber sollten die Kaffern sehen. WaS ein frischer, kraftvoller Bursche leisten kann, wenn er will, wenn er sich anstrengt. Bisher k war's ihm nicht der Mühe werth gewesen. Brauchte er aber seine Kraft, fein Talent, wo war der Gipfel, den er nicht erreichte? Er sah sich alö erfolgreicher Dramatiker. Berlin jubelte ihm entgegen. Aus einem Gebüsch von Lorbeerkränzen hervor verneigt er sich dankend. Die Morgenblätter begrüßen ihn als Deutschlands größten Dichter, der Kaiser befiehlt ihn in seine Loge. Theaterdirectoren drängen sich, reißen sich um sein neuestesWerk, überbieten sich. Er aber hält zurück, er ist zäh. er weiß ja, wie Armuth thut, und er ist kein geduldig hungernder Hasenfuß, kein geborener armer Schlucker, wie die meisten Dichter. Er -zwingt die Aussauger zu ungeheueren Preisen. Eben rollt er in seiner Equipage auf Gummirädern zu feiner Villa. Da steht sein Vater auf dem Asphalt. Er winkt ihm herablassend, einzusteigen. Weißt du noch. Papa? Ohne deine paar Kröten sollt' ich zu Grunde gehen! Ich! Und grüß mir auch Editha. die so gewiß wußte, daß ich nichts leisten kann " So weit war er gerade, als er vor seiner Hausthür anlangte. Der Portier reichte ihm schweizend ein halb Dutzend Briefe, Rechnungen, Mahnbriefe ungeduldiger Gläubiger, Schulden, die fein Vater nicht mehr für ihn bezahlte. Verwünscht! ganz derwünscht! Mit spitzm Fingern trug er sie die drei Treppen hinauf in seine Wohnung. Die Papiere hatten eine so angenehme körperliche Wirklichkeit, daß all' seine schönen Träume davor in Nebel zerrannen und nur die quälende Frage blieb: WaS soll werden? Er saß rittlings auf feinem Diwan und dachte über die Fraae nach. Die eleganten Möbel feines JunggesellengemacheS verschwamme in der D'ämmerung, graue unbestimmte Schatten wie seine Zukunft. AuS den dunklen Ecken kroch die Erkenntniß der Wahrheit. wie ein kaltes, giftiges Gewürm an ihn heran: Zwölf Semester ltederlich verthan. Ein leichtsinniger, haltloser Bursche mit so viel und so wenig Verstand wie tausend Andere, ohne Fleiß, ohne Selbstzucht, ohne scharfkantigen Willenstrotz. Erobert die Art die Welt? Nicht im gefälligen Maskenkleid, in grauenhafter Echtheit trat zum ersten Male die Gestalt der Armuth vor ihn hin. Er sah keine auf Gummirädern rollende Equipage mehr er sah ein dunkles Wasser zusammenschlagen über lachenden Augen. Er sah die kahlen Wände einer Dachkammer bespritzt mit Hirn und Blut, auf teppichlosen Dielm eine abgeschos sene Pistole. Er ertrug seine Gedanken nicht länger, die Dunkelheit, die Einsamkeit. Er sprang auf und nahm feinen Hut. Muß doch sehen, ob der tolle Malten eS fertig bringt, der Corpsdogge das zwölfte Seidel einzugießen." Unter der Gasflamme, noch im geschlossenen Vorplatz, blieb er stehen. Die Rechnungsräthin, die ihm die Hinterzimmer vermietete, hatte die drei Vorderzimmer an eine Schneiderin abgegeben, die anfing, Ruf zu gewinnen,' Martha Franziuö. Eben trat sie auS der Küchenthür, ein Brett mit Geschirr tragend. Arthur sprang sogleich heru. um ihr artig ihre Stubenthür auszuklinkm. Cit hielten gute Nachbarfchaft. Als der Student mit einem Capitalschmiß über den ganzen Schadet da yv hüten mußte, hatte Martha im Wettstreit mit der Räthm ihm da, Krnkenlager erleichtert, und als zwei Kameradm einmal spat in der Nacht selbst taumelnd den Taumelnden in sein Zimmer bugsirten, hatte die FrangwSm folgendm Tage ihn s, mlltt. ich lieb darob ermahnt, daß Arthur nie mehr auf unsicheren Füßen w sein Lude zurückzukehren waate. lieber blieb er tm Hotel. Ohn sich dessen klar bewußt zu sein, empfand er je deSmal einen tiefen Respect, wenn er die fleißige Maschine drüben noch rasseln hörte, wenn er seinen benommenen Kopf auf'SKissen fallen ließ, lanoe nachdem die drei Näbmädchen. welche Jedermann sagt so. Eakcareti Candy Cathartie, die wundervollste medizinische Entdeckung deS Zeitalter!, angenehm und erfrischend im Geschmack, wirkt sanft und sicher auf Nieren, Leber und Sivgeveide, dat ganze System reinigend, entfernt Erkältung, kurirt Kopsweh, ftieder, anhaltende Verstopfung und UnVerdaulichkeit. Kaufen und versuchen Sie eine Oüachtel von C. T. (5. heute ; IsV fi ..... V Ist (T .l

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die Bisääftiatc. Neierabend gemacht hatten, und die längst schon ieoer tn .yatigknt war, wenn er die verkaterten Augen aufschlug. Wie er sie jetzt vor sich sah im hellen Lampenschein, das volle Gesicht von ein wenig blasser Farbe, aber die großen, schwarzen Augen voll sprühenden Lebens, rasche Anmuth in jeder Bewegung'ihrer Glieder, fiel eS ihm wie ein Gewicht von der Seele. So was lebte auch in Berlin, schlug sich tapfer durch, war nicht verbittert, nicht philisterhaft, nicht langweilig und ging nicht zu Grunde. Die krassen Gespenster, die seine Seele gequält hatten, versanken vor der lebendigen Gegenwart dieses Mädchens. ,Et ei, Fräulein Franziuö. Sie erden Polterabend machen. Wetter! Sie haben ja der Räthin ganzen Geschirrschrank geplündert! Für wen . denn all' die Tassen?" I Ach, ich muß mich schrecklich sputen! Danke. Herr von Lörsch! Zwei Costüme mußten ft sertia werden. und wn feiern doch heute Verlotrniig Sie?!" Ach, gehen Sie! Ich! Nein, ich nicht. Meine Erste mit einem Postsecretär. Ich freu' mich recht für die Paula. Ein sichireS Brot und ein solider Mensch. Aber sie ist eine Waise. Jemand mußte die Verlobung doch feiern, nicht?" Sie war. während sie sprach, in die Stube getreten und kramte die Tassen auf einem weißen Tischtuch auf, über daS die mitten auf dem Tische stehende Lampe ein freundliches Licht ausgoß. Arthur von Lörsch war ihr gefolgt, sah ihr zu und über ihre flinken Hände weg die Wände der Stube entlang. Es war daö Empfangszimmer für die Kunden mit seiner üblichen unpersönlichen Einrichtung, den rothen Sammetsesseln, dem Vertiko, dem kleinen Tisch, dem Regulator an der Wand. Aber in dem matten Lampenschimmer. in dem seine kahlen Ecken in Dämmerung verschwommen, schien es dem jungen Manne lustig, verglichen mit der prunkvollen Gruft, in der die Semigen versteinerten. Und die Gegenwart eines frohen, kraftvollen Mensch that ihm wohl. Er fürchtete sich vor der Einsamkeit, wie ein Kind vor dem Dunkel. Im Stillen fürchtete er sich auch vor der Gesellschaft seiner übermüthigen Freunde. Die würden fragen. Hier fragte ihn Niemand. Er zögerte. Er konnte sich nicht los reinen. (jortsetuna folgt.) ,, lileili Jndcrsack's LHrcidcvricf. Geöhrter Herr Edithor! Sie hen Wahrscheins mehbie auz mein letzte Schreiwe genohtißt, daß hier, auch nit Alles in so e Schchp is. wie ich'ö gern gegliche hätt'. Der Christ Hot mich arig viel Truwel gemacht, un wann ich was zu en gesagt hen, do hätte Se emol sehe solle, wie er sich do gehabt Hot. Bei Galle, er is so mähd worde, als wann er der Bahs wär un als ob ich froh sein müßt, daß ich das Lewe hn. Der Mehr Hot auch alsemol oft de Kopp geschüttelt un Hot zu mich gesagt, ich sollt den Christ stappe, sonst gäb's noch emol arige Truwel. Die Zittisens hen komplehnt. der Christ mit sei Vliesfohrs wär nicks, als wie e Gang Toffs un die ganze Zittie wär voll Krucks un Spitzbuwe. Well, ich war in e beese Ficks, bikabs se hen mich for Alles geblehmt. Cen gutes Ding war noch, daß i ch in m e i Offis mei Duhtie gedahn hen, sell Hot Jedes gesuht, awwer den Christ sei Monkiebißneß Hot Alles Widder gespeult. E paar Dag zerick Ware BorglerS in de Mehr sei HauS. Alle Silwerstoff un Tfchuhlerie un auch käfches Geld hen se getäckelt, un am neckste Morgen Hot der Mehr die drei Borglers un t Halmes Dotzend Blieömänner in sein Keller gefunne. Se. hatte sein ganze Wein aedrunke un hen do gelege un hen geschlofe. Den gestohlene Stoss hen se noch all bei sich gehabt. Well, do Hot's awwer eenö gewwe. Der Mehr Hot mich gleich genohtifeit, un mir hen dann mit e paar Zittisens die ganze Gäna eingeronnt. Dann hen ich den Christ Wort geschickt, daß ich en sehe wollt. Er iS auch komme, un dann hen ich gesagt: Christ," hen ich gesagt, .ich stehle arig sarrie, awwer ich kann nit annerscht, ich muß Dich dißtschahrtsche. Du Host kei Bliesfohrs. Du Host e Gäng von RabberS un DiefS un die ganze Zittie klehmt, daß Du mit fe unner eine Decke steckst. Ich sin eschehmt von Dich, un Du kannst an mein Suppohrt nit mehr kaunte." Was wer'n Se denke, was der Christ do gesagt Hot? NickS Hot er gesagt, natting. awwer gegreint Hot er, un mich Hot W Geschieht so getatscht, daß ich auch hen gr:ine gemißt. Christ, stapp un hör uff," hen ich gesagt, ich will Dich Alles verzeihe, blos hör uff mit daö Greine, ich kann's schuhr nit stende." Sell Hot's gesettelt. Der Christ Hot mich en Kiß gtwwe un Hot mich geprammist, daß er sei Fohrs von jetzt an in e differente Schehp rönne deht. Deselwe Dag Hot er se all bis auf sechs gefeiert, un die Zittisenö hen Ruh vor ihn gehabt. Ich hen auch von selle Minnit an kein Kahs mehr gehabt, zu kicke, un AlleS iS ganz schmuht gange. So sin t paar Dag vergange, un der Christ iS dann emol in mei AffiL komme. Er Hot alliwwer geschmeilt un Hot gesagt, er hätt' e arig große SurpreiS for mich, ich müßt awwer noch e wenig warte, bis er die NuhS zu mich breche deht. Well, well, hen ich gedvikt. was werd dann do die Mätter sein? Ich hcn ihn getiest, er sollt mich doch sage, was los wär, awwer er Hot kee Wort nit gesagt, er Hot blos geschmeilt. Well, ich hen dann auch weiter nicks m:hr gesagt. Was dich ich ennihau kehre? Der Ehrist Hot kontwjuhd, sei Assis in t forscht siläß Schehp zu rönne, un der Mehr, wo arig zu mir gestocke Hot. Hot so häppia cefiehlt. lvie.e Kittie, wo e i Borksahssetsch for Breckfest gefunne

A New York tuiincu man, 4 f iik'er &nt( cAmper -out in vacation time for f orty years, says that 4 4 K'I-lfcAS Tabules arc the nt plus Ultra of medicine for a sportsman's need", and that he would as soon think of omittin; his fly Book as of goino; away without a iozen or two of Xiiesc little regulators, correctors and comforters. J

hin. Wie ich U armer Morge in mei Affis komme sin, do hen ich e Jnwiteh scheu von den Christ uf mei Dcsk gefunne. Der Christ Hot mich in die Jnwitehschcn gefragt, am Sonndag in sei Ruhm zu komme un Dinner mit ihm zu nemme. Jetzt hört sich awwer doch Alles uff. hen ich zu mich gedenkt, warum kommt der Christ nit selbst zu mich? Ich hen ihn schon for zwei Dag nit gesehn gehabt. Ich hen for ihn gefragt, awwer ich hen nor immer gehört, daß er arig bissig wär. Well, der Sonndag is komme un do Hai ich mich so korz biefor Dinnerteim in mei Sonndagssuht geschmisse, hen mei Stohfpeiv uffgese'tzt un sin losgeschowe. In e paar Minnits war'n ich in den Christ sei Vohrdingshaus. Die Ländlehdie war do, un ich hen gelernt, daß der Mister Bliesdirecter in e Minnit rettig wär. Ich hen gewart, un uff eemol ruft der Christ: Seb. Meik, dann komm doch inseit!" Ich sin in das Ruhm, un der Schlag Hot mich bald gestrocke. wie ich gesehn hen. was er for e Surpreis for mich gehabt Hot: Die Selma un all die Kids hen do aestanne! For ebaut f ins Min

nits hen ich kee Wort sage könne, dann is awwer die Selma uff mich zukomme un Hot mich in Front von ihrn Mann en Kiß gewwe. Sie liewer, guter Mister Habersack," Hot se gesagt, was sin ich so froh, daß ich Widder emol daö Plehscher hen, Jhne zu sehn. Ach. was hen ich gesoffert. weil mein Christ fort war, un was Un ich so hart schaffe gemißt, for nici Lewe zu mache. Ich sag Jhne, ich sin e different Mummen. Mei Wiel hen ich verkauft un hen for das Geld mei Rent bezahlt un die Kinner warme Unnerwehr kauft. Ich hen mich aus mei Veisickel - Suht un mei Vluhmersch Stoff gemacht, daß ich mei Gliedercher nit verfrorn hen. Alle Dag sin ich ausgange, for annere Leit die Wasch duhn, un Nachts hen ich mich in mei Bettruhm gesetzt un hen die Kids die Löcher gemend, wo se in ihre Pehnties un Stackins gerisse hatte. Wahr is es, Sie tn mich sellemol ganz jämmerlich verhammatscht, un ich hen noch drei Woche kel Glied muhfe gekönnt. Awwer ich sin deswege nit mähd an Jhne. Es war e gute Lessen, un ich hen auch eingesehn, daß ich mein goldige Christ nit recht . getriet hen. Sell soll awwer jetzt Alles disferent werde." Wett, wie ich von mei Surpreis rikowwert war, do hen ich angefange, die Selma ganz gut zu gleiche. Sie war e gutguckiges Frauche. un do hen ich dann gesagt: Well. Missus Baldrian, es soll Alles vergesse sein, was gehäppend is, awwer cen Ding will ich Jhne sage, so wie Se sich nit beHefe un den Christ odder mich de al lerkleinste Truwel mache, dann sin Se de Katze. Dann wer'n Se gepinscht un komme Jhne Ihr ganzes Lewe nit mehr aus die Tschehl Ecksäktlie," Hot die Selma gesagt, un oann sagt se, ich sollt se Selma rufe un sie wollt mich Meik rufe. Ich deht jo doch zu die Femmillie gehöre, un sie deht so viel von mich denke, wie von ihrn Mann. Mer hen dann auch Ariderschaft gedrunke, un der Christ Hot sich gefreit wie en Schneckeenig. Schuhr genug Hot er denselwe Dag en Duft kriegt. Er sagt, er hätt die Selma nor emal teste wolle, ob se wirklich impruhft hätt. In Fäckt Hot se ihn kee Bische geschkohlt. Ich wunner nur, wie lana der Svan dauern wird. . Oine Nützliche Erfindung. Durch die Erfindung deS berühmten Salvation OelS ist der Mechaniker und Handwerker jetzt in den Stand gesetzt, ohne Zeitverlust, leichte Verletzungen, Wie Quetschungen und Verrenkungen xu heilen. Dic)c6 vorzügliche Liniment kunrt alle Schmerzen sofort. "Kürzlich verletzte ich durch einen 20 Fuß tiefen Fall mein Vcin und nur durch die Anwendung von Salvation Oel wurden die Schmerzen beseitigt und die Verletzung völlig geheilt. Ich kann bezeugen daß Salvation Ocl ein ganz ausgezeichnetes Heil-Mittcl ist." A. Jacob Rice,. 520'Cburch Str., Easton, Pa. ' Salvation Oel ist überall für LS Cents zu haben und sollte immer bei der Hand sein. Beim Einkaufe seht darauf daß Ihr das ächte bekommt denn es sindNachahmungen imMarkte haben kei: Zohn D. Gauld, 201 Jndiana Av. i C Css, 31! ö ZtCt C0 i r--

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I - ndiana nlmne ist daö einzige Blatt in Snöisna, weljc$ Mi CV 4-rtT VaS lftfrt ! 4UCitH fOVllV gegenüber der Macht der Plutokrati, vertritt. M Organ des Bslkes uno nicht thut iutlä oder Partei'.!! Kresse Ifcföft vic traeiiiäeai tti Freiheit n. Recht uf tätx &SUtia d tUil TsNeik ist fc Schöpferin a&ifc Wohlstandes und da. rum wirken wi? für solche soziale Ae fvNkN, welche die Arbeit zur freudebringeudeu Lft, tatt hu nieöerdiLckenden Last macheu. Zeder fortschrittlich Gesinnte, sollt eS all nrolischz Pflicht empsinder Leser dn 3stitea Tribs zu sen DeS 5r5chyMse - - Sonntags ' Viait bietet eine Fülle uaterbältenben ß(5of9i &cr WfHmmmmtS Preiö in täglichen Tribüne ist 12c deß SanntagkblattS ge, beider zusammen lg IjK., per Woche oder SS Gift per Monat. Durch die yoft dersaudt, kostet daö Tageblatt OB dak SonntagölAati. 62 per 2ahr, beide zusarmne 03 in VorauSbe.sHlänz. wm mm 5 w H ZiM?rkv. 3sV

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