Indiana Tribüne, Volume 21, Number 15, Indianapolis, Marion County, 4 October 1897 — Page 2

ZQdtana LTibüus. ErscheuU Täglich und SomuagV.

StttitllcZrUltit" ksfttt durch endiget H gextfr pr Ooch, bl otagArtda-? 8cx:J x,Oochi. CiUiiufKxrvcallCistf tkn U XU n t 9ct Vft ierheli lc Otiit izsHttt U xnJlft)Uxa I' P 0U. m Cfjint 10 C& CU Cttalt Znb,anapoN5, Snd., 4 Oktober 1897. Stt LsB rtatl dlfUlffitt, ' Ei SelSftmZrdtt, velcher fc;r MenscZZelt unb dm mschliche Wissen Im Jenseit nützlich sei will. ahöit sicherlich nicht zu fctn alltäglichen Erscheinungen. Die ungttische Haupte ftabi ot nun eus bissest 'traurigen iätlult aCt den SksMdti über, slügelt, wdn ta trm Mauern ein Unglücklichtt fcn Zkd fxiteHItj gn sucht hat, um der unissendm Welt nach Verlaus eweZ ZaöreL alle Gehiininisse deZ Todtenreiches und seine! GeisterlebenL u enthüllen. Wohl hat dieser selbstauszpfernde Spiritist, noch bevor er sein große Studienreise in's Jenseits angetreten, aul dem irdischen Jammerthal die Kleinigkeit von 2000 Gulden defraudiri. allein auch diel g schah, wie er in seinem hinterlassenen Schreiöen resignirt bemerkt, nur im Interesse der höheren Sache, auf hö here (Zwgtdung. Ueber die Einzel beiten dieseZ SelbftmordeZ wird auZ Budapest da! Folgende berichtet: Der Aljährige Eduard KöpeZdi war seit einer Reihe von Jahren in der in der Kettenbrückengasse No. 2 befindlichen Großtrasik der Ilona Sarközy all Geschäftsführer angestellt und ge. noß dai volle Vertrauen seiner Brod geberin. Vor einigen Tagen fand man nun auf dem nächst der LaZzlovszky'schen Mauth befindlichen Friedhofe die Leiche Eduard wpeSdi'S mit durchschossene? Schlafe. Neben der Leiche lag ein Revolver; eö war äugenscheinlich. bafc ein Selbstmord vorlag. Kaum wurde die StadthauptMannschaft deZ 2. Bezirks von diesem Vorfalle vrständigt, all ihr die Anzeige erstattet wurde, dab Eduard llo peödi 192? Gulden desraudirt habe. Unlängst wurden ihm von der GeschäftSinhaberin 8250 Sulden einge. händig, mit dem Auftrag, im Hauptzollamte für diese Summe Tabaksor. ten zu kaufen. Er verausgabte jedoch nur 6423 Sulden 60 Kreuzer, über die fehlende Summe gab er die Auskunft, dab er dieselbe in die Sparkasse getragen habe. Im Sparkassenbücher war die fehlende Summ thatsächlich einaeschrieben, nur daß dasselbe, wie uch herausstellte, von KöpeSdi gefälscht war. Ehe KöpeSdt sich entfernte, hinterließ er für die gerade abwesende GeschäftSinhaberin einen Blies. Als Ilona Tarközy in daS Geschäft gurückkehrte, fand sie den Brief vor und brach denselben. Derselbe enthielt die einleitrnden Worte: Jch habe gegen daS Schicksal vergebens gekämpft, ich Inuß doch sterben. Im weiteren Verlaufe des Briefes erklärt er, de. fraudirt zu haben, und bittet, man möge seine Taschen durchsuchen, dort werde man die weiteren Gründe seines Selbstmorde? erfahren. Er giM auch an, dfc er in letzterer Zeit, um die defraudirte Summe zurückerstatten zu können, sich dem Glücksspiele zugewen det habe, jedoch kein Glück hatte. Nachdem die Polizei von dem Selbstmorde im Friedhofe und von der Defraud.ation fast gleichzeitig benachrichtigt wurde, begab sich ein Polizeibeamter nach , dem Schauvlatze der That. Dort wurde der freiwillig aus dem Leben Geschiedene als Eduard KöpeSdi agnoScirt. In seiner Tasche fand man nebst drei Stück über 106 Gulden lautende Lottozettel einige be langlose Briefe. Weit interessanter war jedoch ein kalligraphisch ausgeführter Revers, welcher beim Selbstmörder gefunden wurde und der wie folgt lautete: .Revers. Ich Unterzeickne! verpflichte mich hiemit, am 12. October 1893. Nachts zwischen 12 und 1 Uhr, in Paris, der Hauptstadt FrankreiS, in jenem Lokal, in welchem dieser Revers affichirt sein wird, wenn dieS überhaupt möglich ist, im Geist zu erscheinen. Ich werde hievon Zeugenschaft ablegen, auf die an mich gestellten Fragen antworten, mit einem Worte, ich werd Alle? im Interesse dS menschlichen Wissens thun, damit übe? daS geistige Leben über daS Grab hinaus Licht verbreitet werde. Von dieser Idee durchdrungen, habe ich dieS über höheren Befehl geschrieden. - Eduard KöpeSdi." Diesem NeverS war eine umfangreiche Erklärung beigesSloffen. in welcher der Selbstmorde? schrieb, daß er am folgenden Tage sterbe werde und dafc sein Verbrechen, für welches ihn nach menschlichem Ermessen Ehr- und FreiheitSrerluft ereilen würde, als die Folge irgend inn Zwangslage betrachtet werde rnSa, welche daß verhänznitz im Interesse deAroßen Zie leS gewollt. Oa -die Nuckkel au dem Jenseits :et?iffr. ?a!e e? deshalb die franeZsistz Hauptstadt gewählt, weil er dort noO niemals gewesen. Er will daher eine Vergnügungsreise nach dem Tode machen. Er bittet, daß sein Reverl in der in demselben bezeichneten Stunde auf eine schwarz: Tafel affichirt werde und' daß gleichzeitig eine Mustkcapelle Faust' spiele. Vu. tzerdem möge in.de betreffenden Saale ein Telephsnapparat aufgestellt werden, damit man .sich davon überzeuge, welche Wirkung sein Erscheinen auf die Magnetnadel ausübe. Kchlieklich verzeichnet er vier Fragen, auf welche er in erster Linie antworten wolle, und zwar: .Gibt eS über daS lZrab hinaus ein selbstbewußte geistige Leben? - GIM e eine Berührung zwischen den Geistern? Gili e eine Verüb rung zwischen . den Geistern und den Lebenden? Ist e gestattet, sich hierüber eingehend zu Lußern?Die voltzei ist m diesem Falle in ;iitff tu OlZßl!chleik de? Änzaben - 1.

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und Versprechungen 5vöpeZdi's auer Stand. Recherchen zu pflegen un'o beschloß, ruhig den 12. October 1893 -lbzuwarten und erst zu dieser Zeit 'inen unerschrockenen Detectiö nach Paris zu senden. Die chwekf,lder. In Cltztsn. Wssinzisn 5ovnship. Verkl Evunty, Pa.. -gingen di: Schwenkfelder oder Schwnkfeldianer, die Anhänger der Lehre k im Jahre 1061 verstorbene schleichen ixUU manne Ksp.r vsn Schwenkfeld, dieser Tae den 1. Jhretag der Ankunft ihrer v-rfahren in Philadelphia in althergebrchter Weis durch ein Dankfest, bei toeichen: sämmtlichen Thnlnehmern, die sich u den Coun lies verkf, Msntzomery, Lehigh und yhiladelpbk ngefunden hatten. nch altväterlicher Ueise, und wie die auch schon vsr Itt Jren Geschehen, ein auS ykuSSckenem Vrod. Butter, Vpfelkr.ut und Sider bbftede krugale Mal vorgesetzt wurde. Äukerdem wurden englische und deutsche Neden gehalten. Es war am 19. Juni 1734 a!S 1S1 Schwenkfelder, etwa 40 Familien bil. dend, von Rotterdam aosezelten, um in Amerika die religiöse Freiheit zu su chen, welche ste in Deutschland nicht finden konnten. SZach neunzigtägiger Fahrt trafen sie am 22. September in Philadelphia ein und am nächsten Tage begaben sich die männlichen Mitglieder der Tlpedition, welche über 16 Jahre alt waren, in daS State House, wo sie George II., ttönig von Großbritannien, durch Unterschrift Unterthanentreue gelobten. Am 21. September hielten sie die nun berühmt gewordene Danksgungfeier, welcher da? einfache Festmahl, au Vrod, Aut ter. Apfelkraut und Cider bestellend, folgte. Diese Feier ist seitdem biZ auf den heutigen !ag alljährlich erneuert worden. Wegen ihrei Fleiße und ihrer Sparsamkeit sind die Schenkfelder im ganzen Staate bekannt. Schönere Farmen al die ihrigen giebt e5 imganzcn Lande nicht. Ihr igcnthuin vcrerbt sich von Generation auf G?nera tion.' Niemals wird eZ ostattet, basi ein Schwenkfelder bettelt oder gar in ein Armenhau geht. Um die zu verhüten, hatten sie schon in allerfrühester Zeit einen ArmenfondZ angelegt, der aber sehr selten in Anspruch genommen wurde, und in welchem sich g?genwärt'.z $8000 befinden. Schon lange, efc im Staate Pennsylvania daS ÄolkZschulsystem eingeführt wurde, hatten sie einen Schulfond, au5 welchem tii Kosten der Erziehung ihrer Kinder besiritten wurden. Die Schwenkfelder zählen etw.i 100') Mitglieder, welche sich auz die obengenannten CountieS vertheilen. Sie sind in zwei Distrikte getheilt und die Iahresfeste werden abwechselnd in jedem Distrikte gehalten. Da letztjährize wurde in Wrcefter, Msntzomery County. gefeiert. Mit den TunkartS oder Mennoniten haben sie durchaus nicht! gemein, dagegen sagt Varcl'ay. der Geschichtschreiber der Quäker, daß die Quäker in England der Lehre Schwenkfeld'Z entsprungen sind. Blumen und ttrAuterbndcr. l Diese Arten Bäder, die man bereits im classischen Alterthum ziemlich gut kannte und theilweise auch bei wilden und halbcivilisirten Naturkindern südsicherer Gegenden sehr wohl kennt, erobern sich bei un allmälig ein großereS Gebiet, natürlich am meisten beim weiblichen Geschlecht. Abgesehen vcn bedeutungslosen oder blos der Mcde dienenden Liebhabereien, sind manche dieser Bäder von bedeutendem k r ä ft i g e n d e n und heilenden Werth, und verschiedene der b-ireffen-den Zusammensetzungen lass;n sich billig genug herstellen, daß ihre Anwendung nicht daS Borrecht fashionabler Kreise zu sein braucht. Zur Stärkung und Festigung der Muökeln von al, Schultern. Armen und Beinen sind manche dieser Bäder nach allgemeiner Erfahrung ' außerordentlich wirksam. Rsenblätter. gestoßene oder zerriebene Veilchen, 5)eublumen, Haferflroh. Schachtelhalme und Fichtenzweige liefern z. B. eine Zusammensejjunz für ein vIr,;üglicheZ Blumen- und Kräuterbad. Ein solcheS ist warm zu nehmen, gefolgt von einer kalten Douche und dann kräftkgem Reiben, besonder der Arme und deS Nacken. Man kann aber auch einzelne Bestandtheile für sich allein, öder mehrere derselben, mit großem Vortheil an wenden. In allen Fällen kommen die verschiedenen Kräuter oder Blumen nur jeweil eine lZattung in Säckchen, die ein halbe bi zu einem ganen Pfund halten, und über diese wird kochende Wasser geschüttet. Am meisten wird empfohlen, sie etrsa zehn Minuten kochen zu lssen. dann den Kochbehälter sich etwa abkühlen zu lassen und den Anhalt in da Bad zu schütten. Heublumen - Väder (unter LerWendung der Ueöerrestt vcn Stengeln. Blättern, lvtbm und Samen) sind mit Recht beliebt. Der Schachtelhalm hat bekanntlich nicht blo für Vadezweae. sln-'- ro-it tiv.tZ tH Glück Im Hause. 5)äu6licher Fn'ede und Glück werden immer bewahre werden wenn die Elkern die nöthlge Vorsicht bei Erkaltung, oder Hals und Lungen Leiden der Kleinen anwenden. Klndcr sind immer geneigt eineErkalrung leicht zu nehmen, Dr. Bull'6 Husten Syrup jedoch kurirt sie rasch und sicher. "Ich gebrauchte Dr. Bull' 6 Husten Syrup für meinen acht Jahre alten Sohn. Er hatte die Bräune und ich versuchte viele Mittel fand jedoch daß Dr. Bull'6 Husten Syrup das beste von allen war." Frau A. Geib, 317 Demott Str., WcstLoboken,N.J. Dr.Vull's5Men Syrup kostet nur 25 Eentö und er ist besser und billiger als wie alle die anderen MirturenwelcherderHändlcranpreist.' Kauft nur Dr. Bull's 5)usten Syrup denn er ist immer wirksam und gut. Xu baden bet: vauld, LO1 yndiana Lve. V. D. rn-J, :irib & 22sen Seurt.

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TheeZ äußerst Wertzölle medicmische Eigenschaften. Fichtenzweig . Bader (e frischer die Zweige, desto besser. auch die harzreichen Tannenzapfen sollten geschnitten mitverwendet werden) sind nicht bloZ sehr zuträglich, sondern überaus angenehm; daß nebenbei auch die Schönheit gefördert wird, kann iedensaN? nicht schaden! ückstchtslose Ausbeutung. Dr. Lincoln Cotbran- läßt in der euesten Nummer eine unserer westlichen Magazine einen Schmerzenöschrei erschallen, welch?r zunächst darauf fce rechnet ist, in der Bundeshauptstadt ein Echo zu finden, ein Echo im Jnits resse der armen, von räuberischen Monopolen aukgesogenen ESkirnoS i westlichen Alaska. Er ruft dem Onkel Sam zu, in seinem Eiser um dieS schützung der Robben nicht unthätig, ja blind e geschehen zu lassen, dafc seine kunkelhäutigen Kinder i jenen Legionen vollend dem HandelSmono ißol einiger Dukend Weißen aus fcaj Erbarmungsloseste geopfert würden, sogar ohne den geringsten Gewinn für die Civilisation. Man hat zwar schon Manches hin und wieder über die traurigen und em p'örenden Verhältnisse in jenen Segenden gehört, aber daS Bild, daS unS Dr. Cothran aus unmittelbarer Erfahrung entrollt, sollte tief genug gehängt wer den für die Masse de menschlich füh lenden Publikum. Zunächst schildert er diese a,kimo al ein schlichtes, getreue, stet ehr. liche und wahrheitliebendeS Bolk. da nie so glücklich sei, al wenn e emem Weißen m Roth und Wesayr Hilfe leisten könne; zum Dank dafür morde der Weiße langsam Körper und Seele dieser Menschen, mißhandle und beschwindle sie auf das Schamloseste, hungere sie au und suche sie moralisch .zu verpesten. Diese braven, dabei ar beitsamen und trotzdem heimlosen Menschen seien die Beute von drei der herzlosesten Corporationen der Wlt geworden, und niemals würde man diesen Greueln bei unZ ruhig zusehen, wenn man eine richtige Vorstellung da von hätte. Er führt dann diese schweren Anklagen u. A. folgendermaßen auZ: DaS Traurigste im Leben Vtt'i unglücklichen Volkes ist vor Allem sein unsägliche; materielles lZlend. Zer fetzte Häute sind die Kleiduna dieser Menschen, und ihre Nahrung, die nur wenig besser ist, als AaS, ist eine so karge, daß jeden Winter Viele HungerS sterben, ohne daß gewöhnlich ein Wort daiübe? zu uns bringt! Und diese Leute sind arbeitSliebend rnrt sparsam, und vor zwanzig Jahren noch lieferte ihre Jagd und Flscherer - Jw dustrie ihnen überreichlich Haute für Kleider sowie vollauf Nahrung, welchh für diese einge Klima geeignet ist! Aber drei große Korporationen, deren Häupter sich in San Francisco bcfin den. haben ihnen LebenSblut sanimt Unabhängigkeit und Mannheit auZge saugt; ungefähr SO Individuen sind enorm reich geworden durch die auzzcr sie Verarmung und Erniedrigung eines tuacndyasten und stets selosterha tungSfähigen VolkeZ! Man würde bei Türken und anderwärts vergeben nach einer so grauenhaften Menschen Ausbeutung suchen. Eine wichtige Nahrung und Ge schäftSquelle. der Walfisch, ist durch Dampf - (chooner der Paclsic Wya !ing l?o." aus den atlantischen tfJewäs fern hinaus dynamitisirt, und oic ÄobIsn und andere pelztragenden Thiere sind durch die Alaska Für & (7om mercial Co." zu Land und zu Nasser sogut wie vernichtet worden; die letz tere Gesellschaft erhält die Eingebor:n?n in emem viel abscheulicherenFrohn verhältnifz. als Sklaverei eS ist, sofern sich namllch gar keine Verantwortlich keit für die Sklaven damit verbindet. Unter dem Lorwand. daS Wild vor rasche: Ausrottung zu bewahren und Erhebungen gegen die Handelsposten dieferGesellschaft zu verhindern, wurde m Washington der Erlaß emeS Vun dcZgeseheZ erschwindelt, welches den Verlauf von Feuerwaffen an diese Eingeborenen verbietet. Die hatte aber nur dcn Zweck, alle anderen V?rkäufer fernzuhalten, damit die Äesellschuft die unverschämtesten Preise für diese Feuerwaffen fordern konnte! Dies ist nur ein Beispiel von sehr vielen; diese Handelsposten hab:n da Monopol von allen möglichen und unmöglichen Dingen! Und in wenigen Jahren wird, wenn eZ so weihrgeht, auch die allerletzte NahrunzQuelle für die Eingeborenen zerstört sein durch die vielen LachS - Einmachereien. welche unter der Controlle der dritten großen Corporation, der Alaka PackerZ' Association", stehen. Alle Gesetzgebung betreffs AlaZkaS ist bi'her ohne weitere Untersuchung ganz auf da Geheiß dieser drei Äesell. schasten. zur Unterstützung von deren Verbrechen, fabricirt worden, 'tnd diese sind die einzigen Jidioiduen, denen bi jetzt der Ankauf AlaZkaS durch die Ver. Staaten überhaupt zugute gekommen ist. Sollte der Präsident durch eine wirklich zuständige und selbstständice Commission die Zustände im n'c.dll chen Alaska untersuchen lassen. diese Commission würde einen Bericht erstatten, welcher der schwärzeste und jammervollste wäre, der in moderner Zeit'geschrieben worden ist! Gtn frecher Einbruchs dicbstahl reat die Bevölkerung Karlsbad auf. Der an der verlehrreichen Alten Wiese" in dem sogenannten Steinernen Hause" gelegene Laden deö Präger Juweliers Dobrvvsky wurde auZgeraubt gefunden. Es sind Waaren im Werthe von etwa 50,000 Gulden verschwunden. Die Decke deS LadcnS zeigte eine 20 Zoll weite Oeff. nung nach dem Zimmer des r.sten Stockes, das ein Abends vorh:r ange kommener angeblicher Kurgast gemie thet l?atte. Das Zimmer war ver schlössen, die Thür mußte qe'valtsam geöffnet werden. Der Miether war unter Zurücklassung einer braunen Neisetasche. eines Ueberzichers und eines Sacktuches offenbar durch daS Fenster svurloZ bersmwunden.

'Vculiten der Zzerbstmode. Nach allen Richtungen hin zeigt sich die Mode zur Zeit ziemlich beharrlich, nämlich in den Toilettenformen und in der Begünstigung bunter Farben. Se wisse Aenderungen bedingt da Wesen der Mode ja immer, nur sind sie bi jetzt ganz geringfügiger Art und be deuten eigentlich mehr ein Fortschreite auf dem einmal eingeschlagenen Wege als wirkliche Neuschöpfungen. I euen Farbencombinationen dgeaen ist die Mode jetzt ußnsrwitlich schöpferisch. Die ausgesprochene Lieblingfrbe ist zur Zeit allerdings vi,, kett in allen Schattirunaen aus den sich wieder da rothviolette m4mi noacMi" besonder heraushebt. Dabei bleibt aber die Vorliebe für ttoth und Grün, die in der berganzenen Gaifiit f bemerkenswerth hervortrat, besteh. Nur wählt man dak Noth heute nicht mehr ss leuchtend wie biHlsng, sonder zieht thi dAnkleH Wein- ßder kwbm roth vr. on Kleiderformen ist die sich leicht bauschende Blusentaille mit Gürtel nach wie vor recht beliebt. Häufig er, scheint sie mit kurzem, rundem Schoß ck?n, da bald glatt, bald hinten gefal tet oder auch ganz in Patten geschlitzt ist. An den englischen Costllmen fin det man vorzugöwetse einen .Frackschooß, während die Taillen vorn mit Schneppen gearbeitet sind. Die Aermel sind eng und haben an den Schul tern nur kurze Puffen, Epauletten, Plissö. Frisuren u. deral. und am Handgelenk breite Aufschläge oder kleine, rundgeschnittene, auf die Hand fallende Manschetten, Frisuren, Plis.

s5S li. s. w. Ha'uskg sieht man kuch die sogenannten Blusenärmel mit brei ten, ziemlich eng anschließenden Manschetten, die am unteren Rande kleine Aufschläge zeigen. Für elegante Kleider bleiben Spitzengarnituren. sowie Stickereien in Seide. Chenille und Perlen in Mode, während man für einfache und praktische Kleider viel Borten. Verschnürungen, Passementerien, schräge Stoffblenden u. f. w. verwendet. Vielfach sind auch die Röcke mit Vl f en verziert, die sie ringsum in gleichmäßigen Ent fernungen oder gruppenweise umgeben oder sich in vertikalen und diagonalen Linien herunterziehen. Man grenzt durch die Garnitur auch am Rock eine schmale Vorderbahn ab, zerlegt ihn durch den Besatz in Keile, und verfährt ganz nach dem individuellen Geschmack der Trägerin. Sehr beliebt für Taittengarnitur sind vorn schmale, gerade Einsätze auZ plissirter Seide und Gaze, auZ Sammet. Spitzen, Passementerien und Stickereien. Apart sind Herbstkleider mit Paletot aus weichen, tuchartigen, mitStreifen oder Carreaus durchzogenen Wollengeweben mit Aufschlägen und Capuchons aus milchweißem, freisartigem Wollenstoff. Milchweiß" ist eben, falls eine sehr beliebte Farbentonung der heutigen Mode und beginnt mit dem bisher so gern gewählten Cröme" stark zu wetteifern. DaS an sich berechtigte Verlangen nach kürzeren Kleidern für die Straße tritt naturgemäß zur Herbst und Winterzeit mit größerem Nachdruck hervor. Wenn nun auch in Hau und Salon das den Loden streifende Kleid, für besondere Verhältnisse auch die Schleppe, nach wie vor getragen wird, so giebt die Mode doch für Straßenkletder den kürzeren Röcken den Vorzug nur fordert sie dabei eine besondere Aufmerksamkeit für die haussüre. Man trägt deshalb bei Kleidern in neutralen Farben gleichfarbiae Lederschuhe oder Stiefel, bei solchen aus kleincarrirten Stoffen schwarzes Schuhwerk mit Gamaschen eu dem Stoff des Kleides. Ebenso kann man bei einfarbigen,- dunklen Kleidern die Gamaschen passend anfertigen. Sonst trägt man sie Grau, Dunkelblau, Schwarz u. s. w. Sehr viel Neues bringt die Mode in Phantasicgeweben, deren Musterung und Farben in der That überraschend vielseitig sind. Schöne, tuchartige Ge. webe in unkelroth. . Pfaumenblau, Mtblau, m!nne, Grün, Heliotrop Goldbraun und anderen Farben zeigen bald gleichmäßige, ornamentale Muste rung in Schwarz, bald vertikale oder horizontale, reliefartige Streifen und Carreaus in kleinen Blocks oder Car reauö. die sich durch das Kreuzen unre gelmäßig gestellter Linien bilden. Auch rautenförmige und verzogene, durch daS Kreuzen welliger Linien gebildete Carreaus sind neu. Elegant wirken EpinglSZ mit ramagirter, schwarzer Musterung, Stoffe mit reliefartigen Streifen aus abstechendem Qrund,

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tuHtrrZ Stosse ti dcttttui it drei Fr5en, sowie . mit Streif u schwsrztt Himalajawolle oder it Streif und Carreau au glänzenden, schwrzm Mohgirschlingen. j Alm in ehr ksmme jetzt Vordürrnstosse in Ausnahme: sehr hübsch ftnd melirie. tuchartige Gewebe r den genannte Farben, au denen, wie UlTNende Flocke, einzelne Schlingen in den Farben del Grundstoffes herausleuchten. . Elegante, fein getönte Lome spiins, schottische foulirte Wollengewebe in ganz neuen Farbenzusammenstellungen j und Carreaus, blau-grüne Stoffe mit ! Streifen und Carreaus, Tuche und tuchartige Kaschmire mit gerauhter Unterseite u. s. w. bilden mit den oben ; genannten eine reiche Auswahl für Herbst- .und Winterkleider. Recht ! apart wirken ferner foulirte Stoffe in ! zwei Farben, wie Schwarz mit Roth. ii n'! - i ii lau irrn iiiuu, jjcuuiiop rnu Schwarz u. s. w. Alle diese Stoffe sind auS dem besten Material gewebt und zeichnen sich durch weiche, satte Farbentönung au. Wie beliebt jetzt auch Carreaus in den schwereren Stössen sind, sieht man an den langen Mänteln und halblangen CapeS. von denen die ersteren vielfach auS schönem, langhaarigem, bunt carrirtem Himalajastoff, die letzteren meist auS schachbrettartig in zwei Farben carrirtem, glänzendem Schlingen stoff hergestellt sind. Die CapeS werden im Rücken häufig anschließend gearbeitet. Man wählt gern besonders leuchtende Farben dafür, wie Schwarz mit Smaragdgrün, Türkisblau, Amethystfarben u, dergl. Derartige Mäntel sind nur für einen aparten Geschmack und vörlanaen eine einfach getönte,, gediegene Toilette. Die neuen, geschweiften Kragen für die Herbstmäntel. -CapeS und -PaletotS sind noch höher geworden, als sie schon waren. Man arbeitet sie jetzt biS 8 Zoll breit, oft auch auS Pelzwerk, besonders auS Skunks, Nerz. Biber, Persianer oder Astrachan. Auch für PaletotS. deren Schöße bedeutend länger getragen werden, wählt man neben dem stets gebräuchlichen Schwarz jetzt bunte Farben, wie smineue, Heliotrop, Dunkelblau oder Braun. . Ihr Schmuck besteht hauptsächlich in schönen Handverschnürungen,, Stoffstreifen und Steppereien. Die MediciSkragen sind innen mit Pelz, außen mit abstechendem Sammet bedeckt. Die Aermel sind nur mit einer kleinen Erweiterung an der Schulter versehen und mit Epauletten geziert, die Schöße saltenlos, zuweilen geschlitzt. Die ganze Form ist darauf berechnet, die Figur schlanker, schma ler erscheinen zu lassen. Dasselbe gilt von den langen Mänteln, derenSchooß den ganzen Rock des Kleides verhüllt. Für Vormittagsausgänge sind die sogenannten Blusenpaletots und Kleider in Redingoteform beliebt, die durch einen Gürtel vorn unterhalb breiter Falten und Aufschläge nach innen geleitet und aesck,lossen sind. Für junge Mädchen sind die etwas kürzeren, sogenannten tailormadeCapeS äußerst modern, und wenn auch die neutralen Farben wie Sandfarben und Beige, vorherrschen, sieht man diese Capes doch häufig in einem schöNen Roth oder Dunkelblau. Mit Streifen besteppt ode? mit flotten Schleifen sehen die Capes besonders hübsch au. Zu allen CapeS und Pa letotS -verwendet man schwarzes odu farbiges Seidenfutter. Neben den großen HalSrüfchen, di nsch' immer von der Mode begünstig werden, erscheinen zur Zeit schwarzc Directoirecravatten auS Moir6. Atle? u. f. w. . Sie sind mit breitem Ste' kragen und Ueberfafftheilen gearbeitet und haben vorn eine gebundene Schleife. Ebenso beliebt ist wieder die Federboa, die außerordentlich viel getragen wird; ihre Kleidsamkeit ist außer 'Zweifel, und besonders elegant erscheint sie in Weiß oder Silbergrau. Doch trägt man auch dunkelfarbige oder schwarze BoaS auS Strauß- und Phantasiefedern. Auch an den Hüten steht man sehr viel Farbenabwechselung. Die Hutköpfe sind meist hoch und schmal, die Krempen gerade, wellig gebogen, an einer Seite aufgeschlagen, hinten in scharfe Falten gepreßt u. s. w. Von einer bestimmten Modeform bei ihnen reden zu wollen, ist fast unmöglich; denn jede Form ist zulässig, wenn sie kleidsam und chi ist. Zu den Schleiern auS Gittertüll mit Ehenilleflöckchen gesellen sich Tüllschleier mit auSgebogenem, mit PicotS begrenztem Rande und schmaler Bordüre auS Medaillonbändchen. Öon den Illustrationen veranschaulicht die erste eine Serbsttoilette auS iyopelln in Delftur Blau unh in Blau und Noth carnre, eine Zusammenfielluns. die citt dtt2 d-nil. ettZnhn

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blauen Sammetbesatz ein fescheS Ensemble hervorruft und auch sehr geeignet ist, ältere Kleider zu modernisiren. Die blusenartige Taille öffnet sich vorn Über einem Einsatz von carrirtem Stoff, der sich, am Halsausschnitt einaekräust, ringsum passenartig fortsezl

t Den Ausschnitt der Taille garniren in i der hinteren Mitte geschlitzte und mit Sammetband begrenzte Frisuren. Vorn schließt dieTaille mit drei Spangen und schönen Straßknöpfen. Der gefaltete Stehkragen und die anliegenden Aermel bestehen gleichfalls aus carrirtem Stoff, während für den Gürtel blauer Sammet verwendet ist. Der einem Futterrock lose aufliegende obere Rock besteht zunächst nur aus einem kurzen, die Hüften glatt umspannenden Theil, dem sich ein mit Sammetband garnirter, m gleichmäßige tiefe Quetschfalten gelegter Volant anschließt. Den Ansatz de Faltentheils deckt gleichfalls Sammetband. Da sehr modern wirkende Kleid, gigur 2, ist au dunkel resed Tuch gefertigt und mit schwarzem Sammetband, schwarzen Passementerien und ' . r . i ... li rs -I weiter seioengaze gepui. zen ziemlich weiten Rock besetzen in Kniehöhe zwei BolantS, die in Bogenform aufefetzt und mit je zwei Sammetbändern berandet sind. Den oberen Rand nimmt ein Stoffbündchen auf, mit dem der Rock über da Leibchen tritt; diese hat ein anliegendes Futter mit vorderem Schluß, da? vorn und hinten in Form eines kleinen LatzeS mit weißer, gefalteter Seidengaze belegt ist, der ebenso wie der Oberstoff nach linkö llberhackt. Der Oberstoff ist oben glatt und unten, vorn wie hinten, in GUrtelmitte eingereiht; der Latzlinie folgend, ist dreimal Sammetband angebracht; außerdem zieren die Vordertheile drei Verschnürungen, die einen Schluß nachahmen, indeß der thatsächliche Schluß deS OberstoffeS links seitlich .liegt. LängS der Schlußlinie zieht sich - ein Seidengazevolant her, gleiche Volants zieren den mit faltiger Seidengaze bekleideten Stehkragen und die mit Sammetband verzierten Keulenärmel vor der Hand. Gürtel aus carrirtem Gurtband. Das Kleid Figur 3 wirkt durch solide Einfachheit sehr vornehm. Zu seiner Herstellung ist weinrothes Tuch genommen. während den Ausputz schwarzeTressen und außerdem schwarzer Sammet zu Stehkragen und Gürtel ergeben. Der mäßig weite Rock ist unten mit drei Reihen Tresse besetzt und oben in den Gürtel genommen, mit dem er übcr das Leibchen tritt. Dieses hat ein anliegendes Futter mit Schluß in vorderer Mitte, das hinten glatt mit Stoff bespannt ist. Die Vordertheile sind oben glatt und unten eingereiht; der linke ist so breit geschnitten, daß er bis zur Schulter überhaken kann, und auch der rechte, der oben als Aufschlag zurückgeklappt, tritt nach unten etwas über den linken. Der letztere schließt anscheinend durch Knöpfe, während den thatsächlichen Schluß verborgene Haken vermitteln. Die Stehkragenbekleidung hakt verborgen rechts seitlich; Ellbogenärmel mit kleinem Bausch. Figur 4 stellt einen Jackenumhang und Herbsthut für Damen in mittleren Jahren dar. Der Jackenumhang. auZ beliebigen Stoffen zu fertigen, zeigt in der Vorlage mittelgrauen, leicht gerauhten Stoff. Die Jackentheile werden mit laschen ausgestattet, sind durchweg anliegend gearbeitet, und die Umhangärmel folgen hinten, fest aufgesetzt, der seitlichen Rückennaht, während sie vorn, gleichfalls über die Schulter reichend, lose gelassen sind. Abgesteppte Spangen, durch kleine Knöpfe anscheinend gehalten, vermitteln zwischen Aermeln und Jackentheil, und saubere Steppreihen begrenzen alle Ränder; der Schluß liegt verborgen in vorderer Mitte. Gelappter Sturmkragen mit Auflage von schwarzem Sammet. Der kleine Hut hat ein Gestell auS Draht, das mit schwarzem Sammet bauschia bezogen ist. Eine Sammetrüsche, m deren Tiefe gelbe Sammetblumen angebracht sind, legt sich vorn um den Rand, und stehende Reiher bilden den Auöputz aus Kopfhöhe. Die letzte Abbildung veranschaulicht eine durchweg anliegend gearbeitete, links überschlagend schließende Jacke, ist aus hellgrauem Manteltuch hergestellt und zeigt auf dem hinten runden und vorn spitzen Kragen Auflage vcn schwarzem Sammet. Sie ist hinten längs der Nähte mit Blenden besteppt und vorn mit Taschen ausgestattet, die anscheinend durch über Perlmutterknöpfe knöpfende Patten schließen. Eine gleiche Tasche ist auf dem linken Aermel angebracht. Perlmutterknöpfe vermitteln links den Schluß und wiederholen sich rechts als Zierde. m m Der Lebensretter. i

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Ein Vkärche von Fred. Franzel. ZS war einmal ein großer. König, welcher eine sehr schöne Tochter hatte. Infolgedessen war der Hof oftmals dev Schauplatz förmlicher Freieraufzüge. Die Prinzessin wollte jedoch nur demjenigen Mann die Hand zum ewigen Bllndniß reichen, der im Stande war, daS allergrößte Opfer zu bringen. Die. Weisen deS Landes entschieden übev die ungeheure Zahl Anerbieten.' Sie wählten endlich da? Opfer eines Oiüterlin:). welch siö rnriliöteie. i . ,

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