Indiana Tribüne, Volume 21, Number 12, Indianapolis, Marion County, 1 October 1897 — Page 1

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Staatssekretär Palmer von New Vork bat sich, wie die dortige Staatzeituna mittheilt, einer unerdörten, durch nicht gerechtfertigten Willkür schuldig gemacht, indem er die 3nkor porirung eineö deutschen VtteinS ablehnte, weil derselbe einen deutschen Namen führt. DaS Gesetz, auf welches er sich beruft, enthält nicht, waS ihm auch nur einen Schatten von Recht ertheilt, etwa zu verweigern, wa er gesetzlich zu thun gezwungen ist. Vo irgendwelcher dauernden Bedeutung kann seine Entscheidung übrigens nicht ein, denn die Gerichte werden ihm hoffentlich wohl sehr bald klar machen. daß er sich derartige Uebergriffe nicht erlauben darf. Von Muncie wird berichtet, daß der vierundachtzigjährige Dr. Nelson D. Clouser mit der hübschen sechzehnährigen Rosa Dill getraut wurde. Der Doktor ist (natürlich) reich. Er oll $100,000 werth" sein. Alö daS Paar, so wird gemeldet, nach Hartford City, dem Wohnorte deS jungen" Gatten fuhr, folgte ihm eine Schaar unger Leute, die es mit Reis bestreuen, und Gouverneur Matthewö und andere Passagiere auf dem Jug pplaudirten. Applaudirten! Wem denn? Vielleicht dem abscheulichen Handel, der da abgemacht worden und in dem ein jungeS eid da Kaufobjekt war ? Hier wird einer nach den Begriffen edeö anständig und vornehm denkenden Menschen höchst unmoralischen Handlung applaudirt. Wenn aber nmal zwei liebende Menschen in natürlicher Leidenschaft sich versündigen", dann rümpfen die anständig ein Wollenden die Nase. Und daS nennt man in unserer Zeit Moral ! Wie vorauszusehen war, ist e biS jetzt nicht gelungen, die Identität der Lyncher von Ripley County festzustellen. Wir glauben kaum, daß eö dem Gouveruör gelingen wird, in der Angelegenheit :twaS zu bewerkstelligen. Und selbst, wenn eö gelingen sollte, einige der Lyncher dingfest zu machen und vor Gericht zu stellen, so wird keine Jury ein Schuldig sprechen. Wie berichtet wird, ist die Stimmung dort so, daß Niemand aus Furcht vor Schädigung wagt, etwa? gegen die Lyncher zu unternehmen. Und die Thatsache ist ferner Vorhanen, daß die Mehrheit der Bevölkerung deS EountyS mit den Lynchern ganz einverstanden ist. ES wird berichtet, daß die Gelynchen zu einer Bande gehörten, welche seit Langem daS County unsicher machte und die Bewohner in stetiger Angst hielt, so daß diese sich, wie von einem Alp befreit fühlen. Dem mag so sein, und eS läßt sich deshalb begreifen, daß die Bevölkerung deS CountyS nicht dazu zu bringen ist, etwas gegen die Lyncher zu unternehmen. Wenn aber emGemeinwefen nicht imStande ist, auf dem Wege deS Gesetzes und deS RechtsVerfahrens, Sicherheit der Person und deö Eigenthums zu erzielen, wenn das nicht anders möglich ist, ' als durch Lynchen, dann streiche man dasselbe auS der Liste zivilisirter Gemeinesen. ,, DaS in dem Lütgert Prozeß gestern den ganzen Tag dauernde Verhör deS Dr. Allport gab aufs Neue die Verkehrtheit der hier gebräuchlichen Art der Vernehmung Sachverständiger kund. Prof. Dorsev hatte einen ibm vorgezeigten Knochen als das Schläfen bet einer Frau erklärt. Dr. Allport meinte, eS sei überhaupt kein Schlä sendein, sondern sei künstlich auS anderen Knochen in der Form eineS Schläfenbeins zusammengesetzt. Einen von Pros. Dorsey erklärten Nervein druck bezeichnete Allport als die Stelle, wo die Knochen zusammengefügt waren. Wenn Dr. Allport Recht hat, so ist offenbar eine furchtbare Schurkerei begangen worden. Es ist jedoch fraglich, ob in dieser Richtung je Weiteres zn Tage kommt. ' Den ganzen Tag über wurden an Dr. Allport Fragen gestellt, die keinen anderen Zweck hatten, als den, sein Wissen in Frage zu stellen. Die Fragen wurden von Pros. Dorsey sousffirt uns so gestaltete sich die Vernehmung der yachverstandigey ' in . Virklichleit z

einem haßllkden Zanke zwisch n den--

selben. Dab be, einem solchen Ver- trolle. B,rd S Sole?, Vrooklyn ; hör. bei welchem Antworten odne die Vräsident beS StadtratheS Jacob RuMöaltchkeit eine sorgfältigen Nach. pert. jr . Manhattan. Die angenomdenken gegeben werben, auch der größte mene Platform läßt Natiönolfragkn Gelehrte sich in Widersprüche der- . ganz und gar au dem Spiele und b,-

wickeln kann, ist natürlich, besonder wenn der Fragesteller solches zu veranlassen bestrebt ist. Auf folchr Weise erforscht man nicht die Wahrheit, sondern macht die Wis. senschast verächtlich. m m Tli ii l")inid)i irijlni. Inland. Wetterbericht. Schönes Wetter heute Nacht und j m m morgen. Poque Ä.empe?alur innerhalb der letzten U Stunden 83 Grad, niedrigste 68 Grad. IH Daö gelbe Fieber. Washington, 30. September. Nach dem mit Abschluß deS gestrigen TageS eingereichten amtlichen Berichte über die Gelbfieber-Epidemie kamen im ganzen Lande bis jetzt 632 Erkrankungen und 60 Todesfälle vor. Dieselben vertheilen sich aus die Städte wie folgt: Edwardö, Mlss , 211 Krank-. 6 Todte; New Orleans, 203 Kranke, 25 Todte ; Bilozi, M,ss.. 135 Kranke, 7 Todte : Mobile, Ala., (bis Dienstag Abend) 53 Kranke, 8 Todte ; Scranton, M,ss., 39 Kranke, 3 Todte Ocean Spring, Miss., 23 Kranke. 6 Torte ; Barkley, Miss., 10 Kranke, 4 Todte und E.,iro, JllS., 4 Kranke. -In Atlanta, Ga., LouiSville, Ky , Perkinton, M,ss und Beaumont, , wurde je ein Fall berichtet, der in Louikville und Beaumont ödtlich verlief. Jackson, Miss , 20 September. Der StaatSgesundheitSrath hat soeben eine Depe cve 'vonttmon eryaiien, tn welcher zugestanden wird, das dort sieben Personen am gelben Fieber erkrankt sind. NewOrleanS, 30 Sept. Die Situation änderte sich heute nicht. Der Bericht deö TageS ist folgender: Todeöfälle 2. nämlich Jameö Gray und Pierre Poulland. Neue Erkrankungen 20. Ein Fall kam jenseits deS Flusseö in Algiers vor. B i l o c i, Miss., 30. September. Hier ist die Lage gefährlicher geworden. ES traten heute zwei Todesfälle ein. Mobile, Ala., 30. S pt. DaS offizielle Bulletin deS GesundheilSratheS weist heute Abend folgenden Fieberbericht auf: 1 Todesfall; 6 neue Erkrankungen. Gesammtzahl der bis jetzt Erkrankten 74; Gesammtzahl der Sterbesälle 11; als geheilt entlassen 34; unter Behandlung 29. Cd war d S, Miss., 30. September Der Staats-Gesundheitsrath berichtet heute Abend einen Todesfall durch gelbeS Fieber; 29 Neuerkrankte Bis jetzt starben hier 9 Personen. Für Erfinder. Washington, 30. Sept. DaS Postdepartement hat ein Zirkular versandt, welche? Personen, welche neue Ideen oder Entwürfe für Apparate zur Abstempelung von Briefmarken haben, ersucht, dieselben dem neulich ernannten Comite sür Aufsindung einer Verbesserung in der Briefabstempelung zu übersenden. DaS Comite wird Modelle irgend einer derartigen Erfindung biS zum 1. Januar 1893 entgegen nebmen. Ein Mord. D a y t o n. O., 30. Sept. Adam Holtzhauer, ein Bankier, erstach beute Morgen um 6 Uhr 30 Mm. im Becket Hotel den farbigen Aufwärter Robert Reed. Holtzhauer ist ein Deutscher. 35 Jahre alt und hat Frau und Kinder. Er befindet sich in Haft und behauptet, daß er in Selbstvertheidigung gehandelt, da Reed ihn angegriffen und eben im Begriff war, ihn mit einem Teller an den Kopf zu schlagen. Der Todte war 20 Jahre alt und gut bekannt, dq er früher Oberkellner in einem anderen Hotel war. HI Die New Sorker Stadtv'a hl. New Jork, 30. Sept. Die bt mokratische Ttadt-Konvention nomi nirte heute Abend folgende Veamten sür Oroß New Corf. Nayor, Ncbert

A. Van Wyck, Manhattan ; Comv-

schäftigt sich nur m,t Lokalsragen. . ES sind demnach biS jetzt vier Kardidaten nominirt : Von den Demokraten Van Wyck, von den Republikanern Geo. Tracy. von dem Reformelement Seth Low und von den Oilberdemckraten Henry George. Auö Cuba. -H a v a n a, 30. Sept. In hiesigen politischen und kommerziellen Kreisen ist man begierig, daS Resultat -der KabinetökrisiS in Madrid zu erfahrenn. Die allgemeine Anficht geht dahin, daß die Conservativen berufen werden, ei? Kabinet zu formiren. Die Resignation deS Generals Azcarrcga und seiner College haben die Börse icht beein flußt. Y$tutt wurden 800 spanische Soldaten, die entweder verwundet oder krank shb, nach Madrid zurück gesandt. Während der letzien 10 Tage haben die Insurgenten in verschiedenen Gefechten 25 Todte, unter denen 5 Majore und 13 andere Offiziere waren, verloren. Regen fällt jetzt in allen Theilen der Insel. Ausland. Minifterkrisis in Griechenland. Athen, 30. Septbr. Die Boule (gesetzgebende Kammer) versammelte sich deute, um den Friedensvertrag mit der Türkei, und die politische Situation im Allgemeinen zu berathen. Die Gallerien waren überfüllt und man olHte.den Verhandlung:-, mit groß?r.2i Interesse. Premier Ralli bestieg die Rednertribüne und gab eine Uebersicht der Ereignisse biS zum Anfang der FriedenSbedingungen. Er ersuchte die Kammer der Regierung ein VertrauenSvotum zu geben und unterbreitete eine dahin lautende Resolution. Unter großer. Erregung verwarf die Kammer die Resolution mit 93 gegen 40 Stimmen. Diese Niederlage veranlaßte eine Krisis. ES wird für M. Ralli als unpraktisch betrachtet, mit dem Kabinet, so wie eS jetzt zusammengesetzt ist, im Amte zu bleiben. Die Anhänger DelyaniS' find in der Kammer in großer Majorität und kein Kabinet könnte ohne deren Anerkennung die öffentlichen Geschäfte führen. London, 1. Okt. Der Athener Correspondent der TimeS" sagt : Premier Ralli schrieb bei .der Unterbreitung deS FriedenövertrageS Deutschland die Schuld sür Alleö zu, waS gegen Geiechenland gethan wurde. Er sagte, er werde keine Resolution für Anerkennung deö Frieden? unterbreiten, weil derselbe keiner Anerkennung bedürfe und weil ferner ein solcher Schritt den Hvheitörechten deö Staate? und der Krone entgegen sr. DelhaniS, der Ex-Premier, drückte seine Anerkennung in dieser Stellung auS, tadelte aber die Regierung dafür. daß sie wiederum ein Vertrauen?votum ersuche, weil ein solche? schon einmal gegeben sei. Daher nehme er an, daß die Regierung schon v"n anderen Gründen geleitet würde und halte daher seine Unterstützung zurück. Darauf erfolgte die Abstimmung. Athen, 30 Sept. Da? griechische Kabinet hat refignirt. Au? Spanien. London, 30. Sept. Sine Spezialdepesche sagt, daß ein Gerücht herrscht, die spanische Regierung habe von den Führern der kubanischen 3nsurgenten ein wichtige? Schreiben ervalren, in welqem die KZaftS einer möglichen Schlichtung der kubanischen Schwierigkeiten angegeben wären. Madrid, 30. Sept. Infolge der Unterredung, die General Azearraga, der abtretende Premier, und General Palavieja mit der Königin-Regentin hatten, ist Ihre Majestät zu der Ueber zeugung gekommen, daß die Wieder Vereinigung der Konservativen, um ein starkes Ministerium zu bilden, unmöglich ist. Daher hat sie die Refignation der Minister angenommen. E? herrscht allgemein die Anficht, C:n O-apa, der liberale jZuh-

rer, der Nachfolger de? General? Az.

earraga werden wird. Viele der Präfekken, Unteesekretäre und Generaldirektoren haben ebenfalls refignirt. London, 1. Okt. Eine Depesche de? Standard" von Madrid berichtet : Die Königin-Regentin hatte heute, Donnerstag, eine lange Unterredung mit dem Herzog von Tetuan, mit dem Senor Coö-Gayon und Senor Elduayer. Der Letztgenannte empfahl ein liberales Kabinet, im Falle die Spaltung der Konservativen fortdauern sollte. Die Rebellion zu Ende. S i m l a, 30. Sept. Der Feldzug gegen die Mohmandö ist erfolgreich beendet, und ist nichts weiter mehr zu thun, als die Strafen einzuziehen. Die oberen Mohmand? find schwer bestraft und die unteren Mohmandö, welche durch die Erfolge der britischen Truppen eingeschüchtert find, acceptiren die Bedingungen der britischen BefehlsHaber. Eine Schaar von rebellischen Eingeborenen griff gestern Sadday an; sie wurde ohne Schwierigkeiten zurück geschlagen. 3m Kurrum Thale find alle englischen Frauen nach sicheren Plätzen gebracht. , ,,, , Wegen der Insel Samoo. London, 1. Oktober. Der Daily Cdronicle" läßt sich auS Berlin telegraphiren : Laut dem wohlinformirten Hamburger Correspovdenten" hat Präsident McKinley den neuen Ver. Staaten Consul in Berlin irstruirt, seine Ansicht über eine Aenderung deö Samoa Vertrages einzusenden. Man glaubt, daß die Ver. Staaten beabsichtigen, nc neue Eor.ftnz zu berufen.' Deutschland wird natürlich sehr stark einer Schwächung seine Halteö auf Samoa opponiren. Die vollständige Abtretung der Inselgruppe an England würde hier größere Unterstützung finden, alö eine amerikanische Einnähme derselben." EinPrinz i n G e f a h r. L o n d o n, 1. Okt. Eine Depesche von Copenhagen an die Daily Mail" sagt: Eö wird in Marinekreisen behauptet, daß daö vom Prin,en Carl befehligte Torpedoboot bei der Rückkehr von dem Jubelfeste deö Königö von Schweden in einem Sturm nahezu scheiterte. Die Einzelheiten werden streng geheim gehalten; eö stellt sich aber jetzt heraus, daß das, Boot stark beschädigt ist und daß die Mannschaft desselben, welche alle Hoffnung aus Erreichung des LandeS ausgegeben hatte, schließlich mit den größten Schwierigkeiteu die Insel Bornholm erreichte. UM Allerlei au ? Deutschland. Berlin. 30. Sept. Wiegestern kurz mitgetheilt, brachte die Vosfische Zeitung" die Mittheilung, daß zur Deckung der Marine-AuSgaben die norddeutsche Brausteuer von 2 Mark auf 5 biS ez Mark erhöht werden sollte. Die Vosfische" begründete ihre Information damit, daß den preußischen Hauptsteuerämtern Seitens der General-Steuerdirektion die Weisung ertheilt worden ist, bis zum 15. Okt. darüber zu berichten, ob sie eine staffelförmige Erhöbung der Brausteuer ohne ernstliche Gefährdung des BraugewerbeS für möglich halten Die Nachricht hat in de? Presse einen großen Sturm erregt und wird nach allen Seiten hin weidlich kommentirt. Die Norddeutsche Allgemeine Zeitung" versichert zwar an ihrer ofsiziösen Stelle, daß eine Erhöhung der Lrausteuer von der Regierung durchau? nicht geplant sei, weil die projeklitte Stärkung der marit'men Wehrkraft in Rückficht aus die zu erwarten den Steuerüberschüsse im Reich und in den vurdeöstaaten sich ohne jede Steuererhöhung durchführen lasse, aber diese Ansicht stößt bei anderen Blät tern auf Widerspruch. Diese meinen, da? Projekt der Brausteuererhöhung hätte nicht sollen bekannt werden, bi? die Flottenvorlage vom Reichstag an geommen sei. Jetzt seien der Regierung die Trauben sauer. Tante Voß ist natürlich stolz aus ihre Enthüllung und ihren Erfolg und sat heute, wie sich auch die Cache ver halten mör, wir find befriedigt, den ?l2J lzz?.;:zit zu haben. -

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&w A.. V 5 .vj Cfrtt Georgien ist der Name der Frau I. . Har (27 well, (geborne Julia Emma Flemming) wohl bekannt. Sie schreibt: .Mit Freuden spreche ich eine Dankbarkeit aul sür die wunderbaren Linde rungen. welche ich genosiea durch Tr. TTdtt' RstOf tlve diervlue, besonder da? NervenstarkungSmittel. Nerven und Leber.Pillen. New Heirt Care und VntiTchmerzen.?illea. Eigene Erfahrung hat mir ihren Wert gezeigt. Keine FamUie sollte ohne diese! Dr. Milcs den sein. Sie haben mich voll ständig h rgestellt von einer ge mischten Unordnung des Her enö. Nervensystem! und der Nieren. Wenn Ich aus Reisen gehe nehme ich immer ei Jh Hcart Cure Restorcs Health.... rer nti'Tchmerjea Pillen ehe ich den Zug besteigt und verhindere somit Kopsweh und Schwindel, an welchem ich seit mehreren Jahren gelitten habe.' Tr. Milk' Rmedte3 werden von allen Avotdekera unter gewisser Garant verkauft. Wnkt die erste Flasche gar keine Beffekung. so wird da Geld irück erstattet. Teutsche? Buch über Herz und Nerven wird aus Verlangen srei zugeschickt. DR. MILE3 MECI0AL CO Eltti&rt. In. Eugen Richter'S Freisinnige Zeitung" zieht die Eile, mit der die Ne gierung in der Flottenvermehrung jejf' vorgeht, al? eine verdeckte Unterstütz' ung de? Kanonenkönigö Krupp an Um Krupp'sche Spekulationen zu fördern und ihm die Mittel zu geben, die vor. ihm unlängst gekaufte, und sehr vk - größerte Germania Werft in Kiel voll zu beschäftigen, sollen die Flottenbauten überstürzt werden Dtssen sollten die Reichssteuerzahler jetzt urid bei den Wahlen eingedenk sein. Der deutschen Musik scheinen in Pari? nicht mehr die ftüherrn Schwierigleiten der Aufführung bereitet zu werden Der Münchener Hofmusik-Di-rektor Richard Strauß, bekanntlich einer alten Münchener Musikersamilie entstammend, ist von Eolonne in Pari? eingeladen worden, dort zwei Konzerte zu geben, bei denen nur seine eigenen Kompositionen zum Vortrag gelangen sollen. Die Wiener Polizei hat dem KarlTbeater, dessen neuer Direktor Kar! Ritter v. Jauner ist, die Aufführung der Weber" von Gerhard Harptmann verboten. Die berliner Polizei will erfahren haben, daß da? Goenczi'sche Ehepaar in Amerika angekommen sei Dasselbe soll über England oder Belgien trotz der hin!er ihm erlassenen Steckbriefe entkommen sein. Wer einen Eatarrh Keilen will, muß mit dem Blut anfangen Hood'? Sarsaparilla beseitigt die Urfache diese? Uebel? und heilt Katarrh dadurch, daß sie da? Blut reinigt. Hood'? Pillen wirken milde aber rasch und sicher auf die Leber und den Magen. 25L. Der New York Store. lEtablirt 1853.) Agenten sür Buttericks Muster. Schul - Anzüge für Knaben im Alter von 8 bi? 15 Jahren. Sie sind au? schottischem Cheviot gemacht und. in Farbe von hell- bi? dunkelbraun. Sie find gefüttert und die Hosen haben einen doppelten Sitz und doppelte Kniee und eitra Knövfe. E? find $4 Q QQ Anzüge sür öliüO Zweiter Stock. i3f "CD XtC'U TZTX Saloon u. Billiard-Hall Ro.SZ Oft Washington tr. Ookn eilacher. Clr.th.wXt

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