Indiana Tribüne, Volume 21, Number 10, Indianapolis, Marion County, 29 September 1897 — Page 2
ZnswNK Tribüne. (i-tf&tn:! Täglich und ScunlLgv.
täzttZe Tribüne- kostet durch den Xxlget i Ctntl per Woche, die eonntazS.rribünt'I Ztt per CJoie. Beide lüsterne 15 5ent8 des W StntJ pex ttaxtt. Ver Vft außerhalb de, "Sttbt tuzeschiZt U ,raukbezhlunz Jajt Cftui 18 Süd kllabams Straje. ZnölanapoUS, 2nd.,2S. Eepl'dr 1897. 2)aS NSmerrastell bei Holzhaus, Die Rutsche Reichs LimeZ - Commission untersucht seit einigen Jahren den das Taunusgebirge durchschneidenden römischen Grenzwall (Pfahlgraben). Theils wurden einzelne Strecken des Limes festgestellt, theil an Punkten, wo man Castelle oder Wachtthiirme vermuthete, Ausgrabunzen vorgenommen. So wurde unter cnderm auch bei dem an der äußersten nordwestlichen Ärenze des Untertaunuskreises zwischen den Dörfern Laufenselten und Holzhausen a. d. Heide begonnen, die Neberreste eines Römercastells aufzudecken, die schon von Dr. Nossel und v. Cohausen untersucht worden waren. Diese Arbeiten sind unter der bewährten Leitung von Dr. Pallat, Museumsdirector in Wiesbaden. der durch seine Mithülfe bei den Schliemannschen Ausgrabungen in Troja bekannt ist, vorgenommen worden. Nach feinen trefflichen AuZführungen liegt dal Castell mit seiner Längsseite dem Grenzwalle parallel, während diesem bei andern derartigen römischen Befestigungen stets die Schmalseite zugekehrt ist. Bon der Richtung des Grenzwalles aus gelangt man daher zuerst an die porta princi palis sinistra, von der ein Theil de Grabens, der Bärme, des ThorpfeilerS, der beiden Thürme und der Mauer nebst dem Walle freigelegt worden ist. Das Mauerwerk ist in Höhe von etwa 2 Meter vorzüglich erhalten. Es sind sogar noch einzelne Stellen des ehemaligen weißen Verputzes vorhanden mit rothen Fugen, wie man ihn heutigen Tages noch mitunter bei ländlichenGebäuden angewandt sieht. Von dieser Porta aus führte der Canal einerWas- . serleitung unter der Via principali3 durch. In diesem Canal fanden sich die Trümmer einer Marmorplatte, auf der Bronzebuchstaben mittels Metall stiften befestigt sind, ein Fund, der vielleicht einzig in seiner Art ist. Aus der Inschrift, die sich trotz der vielen fehlenden Buchstaben ergänzen ließ, weil die Worte zuerst auf der Platte etwas vertieft eingemeißelt worden waren. läßt sich mit Sicherheit schließen, da das Castell von einer Cohorte dem zehnten Theil einer Legion gleich 500 Mann besetzt war. Es waren dies Trierer, die cohors Treveronini". Die Inschrift der Marmorplatte, die. nach der Lage ihrer Fundstücke zu schließen, über der porta sinistra angebracht war, lautet nämlid soweit sie erhalten ist oder ergänzt werden konnte: Zur Ehre des kaiserlichen Hauses gewidmet dem Gotte Mars von der coliors Treverorum." Eine andere Inschrift, die, auf einem gewaltigen Felsblocke stehend, zutage gefördert wurde. , ist so weit zerstört, daß sich in Ergänzung ihrer Ueberreste nur vermuthen läßt, sie sei zur Ehrung des Kaisers Caracalla angebracht worden. Von einem kleinen Standilde eines Kaisers oder Feldherrn wurden vereinzelte Bruchstücke aufgefunden. Auf der Innenseite der porta ninistra, mitten in der via principa lis, zu beiden Seiten nur einen schmalen Pfad freilassend, befindet sich eine große Grube. Dr. Pallat oermii' thet, daß sie während der Belagerung des Eastells angebracht worden sei, um als eine Art Fanggrube, dünn mit Reisig und Erde bedeckt, die einzudrin genden Feinde aufzuhalten und einen geordneten Rückzug zu ermöglichen. Am entgegengesetzten (Inte der yia principalia, 106 Meter von der porta hinistra, liegt die porta dextra. Auch hier sind die Mauerüberreste Wohl rhalten, und stellenweise sind die 73 b:s 90 Zentimeter dicken Mauern über 2 Meter hoch; also noch in einer Höhe erkennbar, wie es selbst bei der berühmten Saalburg nicht der -Fall ist. In dem linken Thorthurme wurden im rrn i p ii 1 t , nranosHull. oer hier rote uoerau in mächtigen Schichten lagerte, ein kleiner Krug und mehrere Becher von Thon ganz unversehrt gefunden. Daneben ein Häufchen Spielsteine und eine An zahl runder Steine, die vermuthlich von den Schleuderern gebraucht wurden. Am nordöstlichen Ende der via praetoria wurde das imposanteste der Thore ein Doppelthor die porta praetoria aufgedeckt. Der Vor ihr bloßgelea.te Graben scheint überbrückt gewesen zu sein und zwar im Gegensatze zu den drei andern Thoren mit ei ner festen Brücke. Der jenseitige Graoenrand zeigt nämlich in dem gewachsenen Grunde Vier Einschnitte, die ae nau zu den Pfeilern der b:iden Thore passen und daher jedenfalls als Lager für Querbalken zu einer Brücke gedient haben. Die bei der porta prae tona aufgefundenen Nagel Verrathen durch ihre Große die Starke der hol zernen Thorflügel, die sich auf eisernen Pfannen drehten. Die massenhaft in dem Brandschutt Virkommenden Schie fer lassen darauf schließen, daß Thore und Tborthürme mit denselben gedeckt waren.Die via praetoria ist .Z7Meter lang und wird, wie bei allen römischen Lagern, in der Mitte Von der via priacipalia rechtwinkelig durchschnitten. Gtroa 100 Meter Von der porta prae etoria entfernt, befindet sich bal Prä torium. Sem halbrunder Abschluß, n welchem die Fahnen, Feldzeichen und das Archiv aufbewahrt wurden, ist i: einer Höhe von fast 2 Meter wunderbar schön erhalten. Diesem Abschluß cmnüUx liegt ein mächtiger, über 1 Meter im Quadrat haltender Socke von grauem Sandstein, der vermuthlich ein ver Apsis zugekehrtes Standbild eines römischen Kaisers trug. Leider wurde von diesem Standbild?, da; jedenfalls auZ Marmor war, auch nich der kleinste Theil aufgefunden. Dich
neben diesem Steittsockel läßt eine Mit Enterb: und Knochenübcrresten anefililt gewesene Grube auf die Stätte eines ehemaligen Opferaltars schlie-
Etwas seitwärts davon wurde I . - aelvlatten k-eleat sind. ' Unter Platten isurden mehrere gefunden, die den Stempel der XXII. Legion tra. aen. 5in dem Prätorium fanden sich euch Bruchstücke von GlaZgefäßen und torra Kiillata. Ferner die Ueberreste einiger Gewandnadeln, ein silberner und ein bleierner Armreif; ein Bronze. scheibchen, mehrere Fingerringe und eine Anzahl zum Theil vorzüglich er. haltener Münzen mit den Bildnissen der Kaiser Heliogabal, ServeruS und Caracalla, sowie der wohleryaltene Nopf eine? die Mauerkrone tragenden Geniuk. Auf der' Weae 'vom Prätorium nach der portn, aecumana sin den sich merkwürdiger Weise die Fall. gruben wieder, die wir innerhalb del Castell dicht n der porta lnitr, dextra und praetoria vorgefunden haben. Und zwar sind sie auf der ganzen Länge von etwa 40 Meter vorhan. den. Die Mauerüberreste der porta ilecurnana sind ebenso schön erhalten als die der übrigen Thore. In dem cznihiifnnunrüfT finh fiis ant Stunde erst eine Anzahl Nochlöcher aufgedeckt. Hier und an den Bäder, die sich zwi. . .....v, 0
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eine Heizanlage au gedeckt, deren Ca. niancam c. rl0a! if1 i-.äle rautenförmig laufen und mit schlich fialfti ibaon th Stellen otlb, roth und grünlich gefärbten Zie- j meder , he. der Schul ermin halb vor.
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schen Castell und Grenzwall befinden, : Z, iai ".ne,.,.", l"41 befindliche achtjährige Nnabe Nurt sollen die Ausgrabungen erst im näch. ! chwarm von Mannern vor. wie viele litscher. indem er aus dem Flurfencrv,f;u vr:.w. IcreS Landes ne denken, wie vieles s. s:u. m. k. cv,,.r..
J4MV1UVV WltVfcV UUVJlltvllllilvtl werden. Einen merkwürdigen Umstand mu en wir zum isaziune nocy m r. ..f... f.,. c w.m ,:nr.m ?m ivuiuuii vviiyv.ii. vbu fcu4 im verschwiegenenWalde gelegenen Castell. wa t rn slslnj Karte slI5 Ae. satzung befand und die stolzen, weltbe. herrschenden Adler Rom, aufgepflanzt 7 ir f - " " 1 st i u" rnnn wurden rder die Ueberreste mcnschlichtt Nörper. Nch Wafskn oder RüstungZstück aufgefunden. Und dch anen ie iww age aur c ra. . V v v w iv rv tvj unn rvr unrfrnn nn rnia rninrrn , Porphyr die? in reichstem itafee er. oarten lassen sollen. Wir stehen hier vor einer Reihe von Vermuthungen. Haben unsere tapferen Vorfahren, die berühmten Alemannenhäuptlmge vJla krian und Hariobaud, die die Römer endgiltig au? dem TunuSgebirge der. trieben, die Besatzung etwa bei heiterm Spiel an der Spitze ihrer Krieger ur. vlöklick überfallen? !Hst die in den ' . . . . ' . . .. ichtigen Schichten dek BrandschutteS thaltene Asche daS einzige Zeichen, daS unS Kunde gibt von der cohor Trevenrnm,, die sich hier gegen die steten Anariffe der feinde vertbeidiate i m . i und vielletckt tavfer kämvfend den Tod jaNöf yai jiC3 Sie eiaung, ioie unS die Fallgruben vom Präto. rium nach der porta decumana ver. muthen lassen, nach einer hartnäckigen Vertheidigung etwa auf diesem Wege e 'm r 1 i i i r cm . r l r e i. . I i. m . r Z uoer oen nyem gerelleri uer vermag das zu sagen! Eine? aber ist keine bloße Vermuthung das Gefühl des Stau, nenö nämlich. daS den Beschauer bei Besichtigung dieser mehr alS tausend, jährigen Ueberreste einstiger römischer Herrlichkeit und Macht ergreift. Paradies für Ehecandidattnnett Denn Jdaho ist ja noch ein wahre Paradies für heirathbare und begeh renöwerthe MadelZ und sei hiermit alS solches in die empfehlendste Erinnerung gebracht. ES herrschen hier die Berhältnisse. wie sie früher in vielen westlichen Staaten bestanden, jetzt aber ander. wärtZ meisten? verschwunden sind, noch in vollster Glorie. Wer eZ noch nicht weiß oder eS vergessen haben sollte, sei hiermit achtungsvollst daran erinnert, daß in Jdaho bis auf je 10 unverhei rathete Männer nur Eine junge Frau, ensperson kommt! Infolge dessen gibt es hier Hunderte und Aberhunderte hübscher Männer, welche auch Geld ge. nua haben, und welche vergeblich nach Lebensgefährtinnen seufzen und Jung, aesellen auS Zwang sind. Und Jdato ist doch unstreitia eine viel schönere Ge. gend, als Klondike Einer der besten praktischen Kenner auf diesem Gebiet ist Dr. (5. Whitwell, Wohlbestallter Bürgermeister von Sal. mon City,' einem reizenden Städtchen von 1500 Seelen am Salmonflrß. im nordöstlichen ' Theil von Jdaho. WaS er darüber nach zehnjährigerSrsahruna sagt, hat eigentlich in erster Linie aus die Schulfra in Jdabo Bezug, welche jedoch, wie ehedem in jo' vielen westli. chen Regionen, in einem gewissen sehr enaen Zusammenhang mit der Jung, gesellennothsteht. Möge er hiermit sei. der einige Äugentticke daS Wort ya ien? , , ,,, , vnllko tke Reat ot Thcm. Dr. Jolin W. Bull' PilU &ro a loter eLmrernedr; ihejare notlike ordinarr, caihartic pilli that Tiolcntlj purg tbo bowels, but tliey possess specific, curatiro poweri , wbich stiraul&te the stomftch, lirer, boweli and kidnejt, giring themyitalitj,toaeand healthsul action. 'I haTö med Dr. Buli'i PUU sor lirer, kidney and itomack diieaaet, and sound that thej art tho beit and loreit eure sor theie ailmentj. I keep Dr. Bull'a rUla in the houte jear in and out, and mj wifo ean not praUe them enough. Otto Konchel, 1401 W. Hain Lt.. Imports. Ind." Dr John V.LulI' Pills (lixty in a box) coat but 25 etnti; trial box, 10 eenti, at all dealert , or bjr mall. A. C llejer & Co., SalÜraora, Hd. DiTTtriosimititioiu. u habe bei: ?ls. D. Osuld, 01 Silru Ztt, 3. d. s;buAC;.3 1
Ganz unverantwortlich ist el .
plaudert ein Eorrespondent au, Jdaho f i uten i aUa er. gefallen und ertrunken. unsere heirathSfahigen Gin Militärzug fuhr junger unb allerer Jahrgange jetzt sttn stc ttenart lM0 Ui Gr. Paglau in eine Rindviehheerde gar nach der Klondike. Goldregion zu Z. deS Oekonomierath, Borrmann. als sie locken, wie e, in der jüngsten Zelt von men . the, , Frftreu emzein , Bahndamm überschritt. Bier eimgen gewissenlosen Men cken mehr oder w JÄ"1" werthvolle Milchkühe wurden getödtet. oder weniger versucht worden .m Zellen emge chloren, ooch g e . ' ltnf. wa to,tiefct ist (?S ist ja wahr daß auch Zellen, die gang vollgestopft Mit ne schwer und mehrere leicht verletzt. S dor oön ara am Ewig ' B.kte?ien erscheinen Uebertragung,. " Aufsein txxtgt bu ! erbaf. Weiblichen mäkelt: aber die betreffen. ' versuche auf Thiere smd bisher nicht wna btf. Oureaii ' rtsienn jug den Jungfrauen brauchen durchaus gelungen; indeß spricht da, an sich ,Dser ha te fl j 5
nicht so weit und in eine so schauderöse mcht gegen die krankmachenden S qen. z nu Gegend zu gehen, m rasch und gut : schien M neu entdeckten K.imeS, da f unehmen sich unter die Haube zu kommen". - daS auch der Jnf uenzabazilluS sich mcht - kraul daß er sich Mt ten wn .,. (:...(:. n.u...1..t-L.i nnf 26 ert llberimvien läkt. Stet : Antragstellern, meist armen Leuten,
. lsl außerordentlich schwierig, m Jdaho eine genugende Anzahl Schulmamsells zu behalten. Jedes Jahr Wird ein bedeutendes Contingent Leh-
rinnen aus oem jizn gcuiui, au . j Tl - - C - s" i . . 1. lA.l Gehalteö ab. denn die Lehrerinnen wer den bei uns sehr anständig bezahlt verhaltnißmaßig wenigstens; sie oe kommen in ländlichen Districten 565 den Monat und in größere und klei. neren Städtchen $70 bis hinaus zu ' 585. Selbst in dem kleinsten ländlichen Schulhäuschen ist 560 per Monat daS allergeringste Lehr . Gehalt. Aber der j Mangel an Lehrkräften liegt auS. schließlich daran, daß der Mangel an ' Ehecandidatinnen ein. noch größerer j ist, und dementsprechend auch die Ver. . lockung dieser Mamsells zum Heirathen ' immer eine entsprechend starke wird!
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Wir könnten ja männliche Lehrkräfte Unvorsichtigkeit hinter der Bühne eine anstellen, aber die sind erst schwer zu ' Sängerin erschoß, wurde wegen un. haben; nur wenige Männer in Jdaho freiwilliger Tödtung zu 20 Monaten entschließen sich zu einer Schul - Ca-. Gefängniß und 500 Lire Geldstrafe riere. da die allermeisten Männer bei verurtheilt. Im sogenannten Scheu uns ihre Können und Wissen Vortheil, nenviertel und zwar in der Koblankhafter zu verwenden im Stande sind. siraße hat der 25 Jahre alte Arbeiter Aber Zet)n gegen Eins: wie sollten Hermann Letzel seine 21jährige Ge
va vte yrauensper onen elv t tanvig bleiben? Sobald eine junge Dame das -jcrcfi t"i . w uly.ilcn ansangr um? manrymai t wird die Dauer der Jugend noch ziem, , ' " ' a Geld I w dr Bank haben, und i , " dctuna undAnwtunfl entaeaenbr naen. g " .. " f Die HeirathS - Antraae kommen ihr . joinui ioic aroraiene uoen in oen tm..w .ti-- ..w :n ... . um, 5 iu wciicn, daß sie bald inen derselben annimmt. rr , . " t . 1 , m S Ware sehr Wunderbar, WkNN eS c " fni.c.t ' , e . o-v rr. r rVtlJnLll M .Dann ad , Schu stube! Ander, " - --j; - -;7 JJX n' VI , oinHv mu t j - t . auf die Schulmamsells angewiesen sind tttuchhuften Bakterien. Den Erreger des Keuchhustens zu ' entdecken, ist zwei Königsberger For schern, dem Privatdozenten Dr. E. .zapiemsrl uns ur. . eniei, wie ste in der Deutschen med. Wochen .!n millyenen, gelungen. ;ic bisherigen Arbeiten über die Ursache r r ii i . w. - m - w m. - m iti . vie,er Plage oes lnoesazier, z. . die von Ritter, Sohn und Neumann, hatten wohl schon gewisse Keime zu Tage gefördert. Kurloff hatte sogar . umic unyuiuyni yvivwuii us vit Erreger angesprochen, indeß diese Befünde erwiesen sick nach den Nachfor. , schungen Anderer doch nicht ganz stich. 'haltig. CzaplewSki und Hensel haben I 1M tlt naii(itUKiiRWMt.( I f . Iv . ITvlSa.. ff) i min fl V ? ' in nntui suuyv"i"'M 'stets ein sehr kleines kurze Stäbchen mit eiförmig avgerunvelen noen gefunden, daS sich in Remcultur Uchten läßt. ES erinnert durch sein Färbe. verhalten an den JnfluenzabazilluS, wächst aber auf dem gewöhnlichen Nährboden, waS der Jnfluenzabazil. luS nicht thut. Die kleinsten Formen erscheinen wieKokken, die sich zur Thei. lung an schicken wie Doppelkokken. In ! tf i 4 jr war er aber ve: teuajou uentranien Kindern vorhanden und schon im An. fang der Krankheit nachweisbar, wenn die Kinder wohl schon etwas husteten, aber erst später aulgesprochen an Keuchhusten erkrankten. Für die BLS. artigkeit des neu entdeckten KeimS spricht auch noch.' daß Dr. SzaplewSki während des Arbeiten mit diesem Keim an einem heftigen Husten mit Allgemeinerscheinungen erkrankte, in dessen Verlauf an manchen Tagen krampfartige Hustenanfälle auftraten. Die Cultur, die alle Welt beleckt, hat auch auf die .wilden Männer" deS preußischen Wappens sich erstreckt. Dem preußischen Wap. pen dienen bekanntlich als WappenHalter zwei mit Eichenlaub umgürtete, mit dem Gesicht gegeneinander ge kehrte graubärtige Männer, die sich auf den Hauptrand deS WappenfchildeS stützen. Auf dem großen königli. chen Wappen hält der rechtsstehende Schildhalter mit dem rechten Arm die preußische, mit dem linken Arm der linksstehende die brandenburgische goldbeschaftete Standarte. Auf dem mittlern und kleinern preußischen Wappen hält mit dem rechten Arm der rechtsstehende, mit dem linken Arm der linksstehende wilde Mann- eine Her. culeökeule, deren dickes Ende abwärts gekehrt ist. An dem neuen Abzeord. netenhauS in der Prinz Albrechtstraße zu Berlin ist jetzt daS preußische Staatswappen, das sich inmitten der schon vor einiger Zeit aufgestellten vier allegorischen Figuren aus dem Mittel, i bau . deS HauvtaebäudeS erhebt.- in mächtiger Ausführung vollendet. Aber beide' bartige Manner, welche daS Wappen flankiren, stützen die umgekehrten Keulen nicht auf die Erde, son dern tragen sie auf ber Schulter, auch sind die Figuren nicht nackt, sondern mit einer flatternden Gewandung umbüllt, welche den Rücken vollständig be. deckt. Eine eigenartige Klage hat W. S. ttirt in San Francisco ge. gen den dortigen Zahnarzt W. A. At. wood angestrengt. Er verlangt von dem Aahnkünstler einen Schadenersatz von Z260,weil bieser sich geweigert hat. an seiner mit 'einem eztravägenten Licvclecostüm bekleideten. Oattin'eine vher auZbednngene Vpe7atton"jluk-X-fÜSta : ...... .r : ,
ßttropäische Mildschalt. Provinz Brandenburg. Berlin. Der Commerzienrath JuliuS Heese, Chef der altberühmten Berliner Seidenfirma I. A. 5zeese, ist in Bad Wildungen, 79 Jahre alt. am Herzschlage gestorben. Der Heimge. gangene sowie sein im November vori. gen Jahres verstorbener Bruder haben
sich um die Einführung der Seiden Zucht in Deutschland große Verdienste erworben. Der BörsenbesucherMax Kosterlitz. der Anfang der neunziger Iah Direktor eine! großen Berliner Mühlen - Unternehmens war, wurde vor vier Jahren wegen Gefällsüber. tretung zu 250.000 Mark Strafe ver. urtheilt. Kosterlitz, der sich der Strafe ! durch die Flucht entzog, wurde in Lu. apest verhaftet und nach Berlin ein. geliefert. Der ttunstschütze Karl Steinert auS Berlin, der in Nom aus liebte Amalie Robde ermordet und ! dann sick selbst da Leben aenommen. '. ' : ' . ' t Einen Selbstmordversuch machte der bei dem Stepper Sauer in Pflege Ittl VUlilll VJiVU( V( 4JUUIB ( DreSdenerstraße 86 auf den Hof hin. av prang: er erlitt ledenegesayrliaie m..,.t...?' XJCllCÖUliyCH. , Charlotten bürg. Im jüdi,.4,. ,.f.,.r. ... m.,? tt.f. sji.tui v bie 67 af)Xt aUt Wittwe Seelig, die ! in bcr AnSbacherstraße No. 47 hier- i ' viitsvuuywv uut, Jiv, tc uiu s.,. f.. . ek.,,:.. i: ' wuint uuw w v iiittiuui unstützurgm lebtk. Nach ihrem Tdk fand ihrer ärmlichen Wohnung 10., M. in Werthpapieren. ,?! i, itr-t Tot. IIVUIJ AitllMril Königsberg. Hier wird die Errichtung eines Freihafens geplant ; die Kosten sollen eine Million Mark betragen. A l l e n st e i n. Die Ehefrau deS Maschinenputzers Rosentreter kochte Wasser, stellte eS auf eine Bank und entfernte sich. Da in der Stube zu. rückgebliebene ein Jahr fünf Monaie 11. cfj .i r. i ct erne -toajicra;cn ging zur am, e, te den Topf und goß den heißen ulte Töchterchen ging zur Bank, erfaß. 3 w - w . . i w . - r r halt über sich, wodurch es so schrecklich verbrüht wurde, daß eS am anderen Tage starb. Bartenstein. Postassistent F. jcuuyuci ii uuu uiuci (uiugmig von .Geldbriefen im Werthe von 57,00 M. .flüchtig. Quer. Im Geserichsee ertranken 'beim Baden die beiden zwölf- und ' . "!? f i. . r' f .. t. X. CTD . !fi 17t.k,w t. i'.eunlayrigcn soyne oc oajuninaajcc. 'meisterS Ehrlichmann. Rössel. Da? in der Fischerstraße 'belegene Wohnhaus deS AltsitzerS jGlang wurde bis auf die Ringmauern tn Milb der Flammen. Man vermuthet Brandstiftung. rori; cftvrcucu. D a n z i g. Bon dem Dampfev Hecht" ist der 10 Jahre alte Realmit Beträgen bis zu 10 Mk. hat ho noriren lassen. Die deswegen eingeleitete Untersuchung führte zur VerHaftung. Potzdorf. Als zwei Abtheilungm des FeldartillerieregimentS No. 3 hier in ihre . Quartiere abrückten.brach ein heftiges Gewitter loS. Ein Blitzstrahl fuhr, mitten in die marschirende 4. Batterie und tödtete auf der Stelle den Unterofficier Odia nebst Pferd. Andere Leute wurden nicht getroffen. Der Messingbeschlag deS HelmeS beö Getöbteten war theilweise abgeschmol. zen. Provinz Pommern. Stettin. Durch einen Unglücksfall ist bie Familie beö General-Su perintenbenten von Pommern, Dr. Pötter, in Trauer versetzt; ber acht Jahre alte Sohn gerieth aus ber Stra i zwischen zwei Lastwagen unb trug eine so schwere Quetschung der Brust davon, bah der Tod bald darauf eintrat. DaS Opfer eines räuberischen Ueberfalles in seiner eigenen Behausung. No. 9 Mittwochstraße, wurde der kxleischermeister Emil Neumann. Der Ueberfallene packte den Angreifer, und eZ entspann sich ein heftiges Ringen, wobei N. mit einem Hackbeil einen Schlag übev den Kopf und mit einem Schlächtermesser einen tiefen Stich in die Brust erhielt. Der Schlag mit dem Lnl hat bie Schabelbecke zertrümmert und das Gehirn bloßgelegt. Dnn Angreifer gelang eS zu entkommen. Provinz Schleswlgcholsteul. Ll l t o n a. Die Wittive Thiede. mann ist durch ihren Bräutigam, den Schlosser Littfeld, auf offener Straße in der Großen Bergstraße auS Eiser sucht durch HalSabschneiden ermordet worden. Der Mörder zeigte Reue un) lieh sich ruhig festnebme. Apenrade. Eine brave Tho.t führte der Fischer SLrensen auS, in dem er unter, großen Anstrengungen zwei Knaben und einen schwedischen Matrosen vom Tode deS Ertrinkens errettete. FlenSburg. Der frühere See mann Peter Ludwigsen. der vom Schwurgericht wegen Ermordung der Tagelöhnerfrau (Tarifen in Ho'ckerup zum Tode verurtheilt war, wurde durch. 'den Scharfrichter Reinbel auS Magdeburg hingerichtet. . , Kiel. Auf bem Schulschiffe Qna derunalückte der Matrase
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Gerth. Er fiel von' einer Bactspiere anscheinend todt Zn's Wasser. Alle Bergungsversuche mißlangen. Beim Einlaufen des Panzers Hildebrand" ist der Obermatrose Bergmann über Bord gefallen und ertrunken. Der Unfall ereignete sich unweit Friedrichsort. Provin; Smlkslen. B r e S l a u. Die hiesige Strafkammer verurtheilte die beiden Rechtscandidaten v. Amrogowicz und Philipps thal wegen 'ZweikampfeS mit töbtlichen Waffen zu je sechs Monaten Festung. Die Veranlassung beS unblutig verlaufenen PistolenouellS bildete ein in Thätlichkeiten ausgearteter Streit ia einem hiesigen Eaf6. K a t t o w i tz. Der fünfzehnjährige Sohn deS LocomotivführerS Schilder wurde auf der Straße von dem gleich alteriaen Schreiber Bischof erstoche::. Der Tod trat sofort ein. Der Messer, helb würbe verhaftet. Lauban. Sämmtliche Brunnen wurden wegen der durch daS jüngste Hochwasser hervorgerufenen TyPbuSge fahr polizeilich geschlossen. Mühlseiffen. Häusler August Finger erschoß sich. Oberleschen. Bei den Aufräumungsarbeiten im überschwemmten Gebiet sind der Arbeiter Melzer und der HäuSler Fechner in den Fluthen umgekommen. Provinz Polen.
Posen. Hauptlehrer Sell in Mieltschin, welcher bei einem Kaiserhoch sitzen geblieben war, ist seines Amte als erster stellvertretender Standesbeamter infolge Erlasses des Oberpräsidenten enthoben worden. Bromberg. Hier erstach in der Bahnhofstraße der Hausdiener Urbanski den Schlosser Rosenthal. Der Mörder wurde verhaftet. Zwischen den Avantageuren Hering und Hoppe vom 34. Regiment fand in dem Exercirhause ein Zweikampf statt. Einer der Duellanten wurde schwer verletzt. -- Die Strafkammer verurtheilte den Restaurateur Seifer in ber Vorstadt Schleusenau wegen Majestätsbeleidigung zu sechs Monaten Gefängniß. Der Verurtheilte wurde sofort verhaftet; seine eigene Ehefrau hatte ihn denunzirt. Provinz Sachsen. Magdeburg. Hier wurde eine Anzahl von streikenden Arbeitern und Arbeiterinnen der Harmonikafabrik von Traugott Schneider & Co., unter ihnen der Streikleiter Bernstein, verhaftet. Breitenstein. Schmiedebläser Wolf fuhr in Begleitung des Glasbläsers Hermann Adam nach Hermannsacker. Auf dem Rückwege stürzte der Wagen um, wobei Adam so schwere Verletzungen erlitt, daß er alsbald verstarb. Erfurt. Der Umbau des hiesigen Doms, eine der prachtvollsten Denkmale spätgothischer Baukunst, hat jetzt in vollem Umfange begonnen. Die Arbeiten sind auf vier Jahre berechnet und erfordern einen Aufwand von über 300,000 Mark. Halle. Der Arbeiter Leopold, der Brodpapier, eine Nummer des socialistischen "Volksblattes", auf eine Hecke geworfen hatte, wurde vom Schöffengericht von der Anklage, Druckschriften ohne Polizeierlaubniß angeheftet zu haben, freigesprochen. Provinz Hannover. Hannover. Der Ober - Regierungsrath Adolf Busch, Dirigent der Finanzabtheilung beim hiesigen Oberpräsidium. wurde in der Eilenriede bei der Fischereiche todt aufgefunden. Ein Gehirnschlag hatte seinem Leben ein Ende gemacht. Emden. Der etwa 70jährige Schiffscapitän Siemrrs erlitt am Delft einen Schlaganfall und war auf der Stelle todt. Lehe. Erschossen hat sich in seiner väterlichen Wohnung der 29jährige Sohn des Capitäns Putscher hierselbst. Liebenau. Tödtlich verletzt wurde bei einer Attacke während des Brigadexecirens auf der Haide hierselbst der Ulan Schütt von der 2. Escadron des Hannoverschen KönigsUlanen - Regiments. Schütt war mit seinem Pferde in einen mit Buschwerk verdeckten Graben gerathen und zog sich bei diesem Sturze so schwere innere Verletzungen zu, daß er am Nachmit tag verstorben ist. Nienburg. In der Aue an der Hokenbrücke bei Bühren fand man die Leiche des 40jährigen Steueraufsehers W. Krage aus Roxel bei Münster, der sich anscheinend im Wasser erschossen hat. K. war unverheirathet, lebte in geregelten Verhältnissen und hielt sich zum Besuch in Liebenau auf. Provinz Westfalen. Münster. Die Jagd an Sonnund Feiertagen ist durch eine Provin-zial-Polizeiverordnung in der Provinz Westfalen gänzlich untersagt worden. Bochum. Wegen ihrer wackeren haltung bei einem Unglück auf der Zeche Prinz von Preußen, wo sie vier verschüttete Kameraden retteten, erhielten fünf Bergleute auf Anordnung des Ministers durch den Berghauptmann Täglichsbeck eine öffentliche Belobigung ausgesprochen und ein Diplom überreicht. Es waren dies die Hauer Friedrich Mäder, Hermann Göring und Eduard Gerigh aus Bochum, Wilhelm Oferloh aus Altenbochum - und Eduard Udelhoven aus Laer. Dortmund. Der Looseschwindler Wilhelm Busch wurde hier zu 2 Jahren Gefängniß verurtheilt. Herne. In hiesiger Stadt grassirt die Ruhr in voller Heftigkeit; während kurzer Zeit sind der Krankheit 100 Personen, 85 Kinder und 15 Erwachsene erlegen. Remscheid. Beim Radfahren verunglückt ist hier Herr Ebgar Hasenclever. Er kam auf dem Wege am Klingenberger Hammer zu Fall, stürzte eine Böschung hinab und erlitt einen Schädelbruch, an dessen Folgen er kurze Zeit darauf starb.
!-&ttiiLreutav Köln. Ein von hier nach Troisdorf fahrender Güterzug stieß bei dichtem Nebel vor der Station Urbach auf sieben Güterwagen, die in Folge Neißens der Kuppelung von einem Güterzuge getrennt waren. Maschine un? drei Wagen deS Personenzuges sowiz vier Wagen des Güterzuges entgleisten und der Packmester Decker des Personenzugeö sowie der Bremser Oitcn des Güterzuges, beide auZ Deutz, wurden getödtet. Verschiedene andere Bahnbedienstete trugen leichte Hautäbschürfungen davon. Von den Fahrgäsien wurde niemand verlebt.
Aachen. An der Vahnunterfüh- j rung in der Nahe deS Marschierthores j Vi. r " jf. . I . on iV r- i i ivuiüc ine eie oes nciilners ANi.on Prömper auS Eschweiler gefunden. Der Mann hatte sich im Wahnsinn ei Messer in bie Brust gestoßen unb bann unter bie Röber eines Zuges geworfen. Barmen. Einen gräßlichen Tod erlitt-der 45 Jahre alte MaurerKreb. Der Mann zog eine zweirädrige Handkarre, karambolirte unterwegs nlit einem Brauereiwagen und wurde in Folge des Anpralles unter die Rä der geschleudert. Beide Räder gingen ihm über die Brust und zermalmten sie, so daß der Tod sofort eintrat. Provinz Hesscn-Nassaa. Kassel. Ein bedauerlicher Unalllcksfall ereignete sich auf dem hiesigen Rangirbahnhof. Der Rangirer Lang wurde von einem entgleisten Waggon umgeworfen und derart verletzt, daß er auf dem Transport nach dem KrankenHaus verstarb. Auf WilhelmShöhe starb im Alter von 66 Jahren der Wasserbau - Director Nehls, der die Hamburger Hafenbauten errichtet hat. Frankfurt. Ein Zug der Cschersheimer Localbahn überfuhr und tödtete den Arbeiter Schäfer von Preungshim. Der 5j Jahre alte Knabe Heinrich Dippel stürzte aus dem Fenster des dritten Stockwerkes des Hauses grofe. Sandgasse 19 auf das Straßenpflaster unb zog sich erheb, liche Verletzungen zu. H a n a u. DaS mit Mauersteinen betadene Schiff Sofia" deS Herrn Eduard Zoller aus Dorfprozelten ging gegenüber dem Schlosse PhilippSruhe bei Kesselstadt unter. Der Bahnarbeiter Theodor Bergmann aus KleinOstheim gerieth beim Rangiren auf dem hiesigen Ostbahnhof zwischen bie Pusfer zweier Wagen unb erlitt berartige Verletzungen, baß er todt vom Platze getragen werden mußte. Mitteldeutsche Staaten. A l r o s e n. Die zroße Pappenfabrik von Haupt im Diemelthale wurde mit allen Vorräthen und Maschinen Nachts eingeäschert. Die beiden WehnHäuser sind gerettet. G e r a. Infolge eine SchläganfallZ ist die Wirtschafterin Kamilla Gerth beim Baden ertrunken. Greiz. Unweit von Wellsdorf wurde die Leiche deS Arbeiter) Daßler aus Pausa gefunden, dessen Kopf fast gänzlich zertrümmert und zerfetzt war. Der 23 jährige Stellmacher Hugo Hahn, der in Noßwitz verhaftet wurde, hat die Mordthat eingestanden. Er leidet an zeitweiser Geistesstörung. In Elsterberg, wohin man ihn brachte, hat er in seiner Zelle alles demolirt, so daß er in Ketten gelegt werden mußte. Der 48 - jährige Fabrikant August Meyburg. einer der CbefS der Firma Heinrich Meyburg Söhne, der eine ErholunaZreise nach Bayern, Tirol und der Schweiz unternommen hatte, wo bei ihn seine Frau und sein Sohn be gleiteten, ist beim Edelweißsuchen abaestürzt und todt aus dem Platze geblieben. G r e u ß e n. DaS Mühlenbauge schäft der Herren Landgraf ist niedergebrannt. GrohkromSdorf. Nachts brannten die Mül)lengebäude der Dampf - Ocl- und Mablmühle nieder. Ich ter s hausen. Der Knecht Friedrich Göpfert auS Vindersleben wurde von dem von ihm geführten Wagen todtgefahren. K a a s ch w i tz. Der erst 16 Jahre alte Schuhmacherlehrling ThierL auL Dieödorf bei Magdeburg, der versucht hatte, die Frau seines MeisterS, deS Schuhmachers Graf, mit einer PhoSphorlösung zu vergiften, wurde zu drei Jahren Gefängniß verurtheilt. Sachsen. Dresden. Der VergnügungS reisende Franz Schlütev von hier ist vom Gipfel des Rosetta bei Bozen abgestürzt und hat schwere Verletzungen erlitten. Der Tourist Karl Franz Jhle aus Radebeul ist unter Zurücklassung seines Gepäcks von Weggis nach Flüelen gefahren, um von dort aus eine Tour übev den Gotthard und den Rhanegletfcher ,nach Meningen anzutreten. Er dachte vier bis fünf Tage von Weggis wegzubleiben. Er ist seither nicht zurückgekehrt und hat auch keine Nachrichten von sich gegeben. Man befürchtet, es sei ihm ein Unalück zugestoßen. Das hiesige Schöffengericht verurtheilte den socialdemokvatischen Reichstagsabgeordneten Geo. Horn wegen VerÜbung groben Unfugs zu 600 M. Strafe. Horn hat in dem Preßorgan des GlaSarbeiterverbandeS aufgefordert,' auS bestimmten Orten den Zuzug fernzuhalten und zugleich die Zuwiderhandelnden mit dev AuSstoßung auS dem Verbände bedroht. Chemnitz. An dem Baumeister Winkler aus Limbach wurde im Rabensteiner Walde ein Raubmord verübt. F r a u e n st e i n. Der Tourist Simon Bein von hier ist beim Abstieg von der Jungfrau nach dem Eggis bom in Folge Schneebruches sammt seinen Führern ' abgestürzt. Beide Führer blieben todt; der Tourist wurde schwer verletzt. Leipzig. Den Flammentod fand die 25jährige Aufwärterin im Armen, Hause beS StabttheilS Connewitz, Heincmann. Sie stand vor dev Feuerung unb beachtete nicht, baß herausgefallene Kohlen ihre Kleider in Brand aesetzt hatten. Nach unsäglichen Qualen rnMv sie wahrend der Nacht im Krankenhaus. , . '
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