Indiana Tribüne, Volume 21, Number 8, Indianapolis, Marion County, 27 September 1897 — Page 2

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S'wDtatJö Trwüue. Ertt Täglich und SoamagV. Die tlzUche .Tribüne" kostet durch IcnXiian X Ctnti per Woche, die eonntagSribane"? JcxtS xer Woche. Beide iusaen ISSentS sde? KS Qtnti per Uloxat. Ver yft außerhalb Iv. tabt i-jjefitit im Soraukvi,ahluns i jt. QffUti 10 Süd Vladama Ctraftt Indianapolis, Ind., 27. Sept'br1897. TaS Aeft der Lm,snsmmler. Pari. 7. September. Auf das Bündnißfest ist am verflossenen Sonntag zur heilsamen !?echslung daZ Fest dr Lumpensammler in St. Queu im Norden von Paril LZfolgt. Der dritten Republik iji cl vorbehalten geblieben, dieser gemeiniglich so verachteten Menschenklasse zu ihrer vollen Anerkennung vom Wirthschaftlichen und hygitnischen Standpunkte aus verbolfen zu haben. Zeitwellig zwar sahen die Lumpensamm ler sich in ihrem Dasein geradezu bedroht, und zwar durch den berüchtigt ten Poubelle - UkaZ. Poubelle, der jetzige französische Botschafter beim Vatikan, war damals Seinepräfect und verordnete eines Tage, daß Kehricht und Haushaltungsabfälle in grof)?n .Blechkasten gesammelt und ohne Weiteres weggeschafft werden sollten, besagte Blechkaften wurden auch eingeführt und hießen kurzweg nach dem tarnen des Präfecten Poubelles. Darob entstand aber großes Klagen im Heerlager der Lumpensammler: sie veranstalteten Kundgebungen und lieften durch den Stadtrath der Präfcctur vorstellen, daß der Ukas in seiner rücksichtslosen Strenge 20.000 biedere Ritter vom Kehrichtfaß mitsammt ihren Familien brotlos machen würde. Das hatte denn auch insofern Erfolg, als ihnen die Erlaubniß gegeben wurde. in den Poubelles" vor deren Ausleerung herumzustöbern. Seitdem hat sich dn:n um diese neuen Kehrichtkasten !erum die Körperschaft der Lumpensammler neu gegliedert. Sie unterscheidet sich in die vornehmen Placiers", die. ihrem Namen entsprechend, bestimmte Au-beutungFplätze besitzen, die an sich ein gewisses Capital darstellen und als solche verkauft und vererbt werden. Zweiten in die CoureurS", die planlos arbeiten und mit Vorliebe in den Poubelles der Placier" eine Nachlese veranstalten, und drittens in die Sacqueux", die sich mit gelegentlichen Gastrollen während des Som mers begnügen, im Winter aber regelmäßig verduften und im Uebrigen Lumpenkerle von Lumpensammlern sind. Was die .Plac'ierZ" betrifft, so verfügen sie über höchst einträgliche Jagdgründe. So besaß ein Veteran der Kebrichtwinenschast die Ausbeute von drei großen Speisehäusern des Italiens, Paillard dem früheren Aignon . des Caf6 Niche und des Maison d'Qr. Später, als es sich da rum handelte, seine drei Söhne standesemäß zu versorgen, vertheilte er obige drei Restaurants unter sie; es reichte zu ihrem Lebensunterhalt vollständig aus. Zur Romantik des Lum pensammlerlebens sollen die eigen thümlichen Funde gehören, die sie oft machen, als da sind: Liebesbriefe aller Art, die entweder zerrissen oder zerknittert in den Poubelles anlangen. Was von Werthgegenständen sich in die Poubelles verirrt, wird redlich wiedergegeben; denn einer geradezu peinlichen Ehrlichkeit rühmt sich der Lumpensammler. Was sonst der Blechkasten enthält, ist willkommene Beute: Seidenfetzen, Eisenstücke, alte Geldbeutel, Hüte, Knochen zur Vereitung von Seife und Kerzen. Glasscherben. Sardinenbüchsen, alte Schuhe. Von höchster Wichtigkeit für den Lumpensammler ist es. sich mit den Pförtnern auf gutcn Fuß zu stellen, damit eben diese es soll das auch vorkommen nicht die werthvollsten Gegenstände des SchmutzkastenZ vorwegnehmen; der Lumpensammler trägt ihnen dafür das Holz zu den Miethern hinauf und besorgt kleinere Auftrage. Ihre Wcihnstätten haben dke Lumpensammler zumeist im Norden von PariZ. Von Clichy aber sind sie jüngst auSquartiert worden; sie begaben sich darciuf nach dem benachbarten St. Queu, wo ihrer wohl 15,000 Hausen; und in St. Queu war es auch, wo ihnen am verflossenen Sonntag ein Fest veranstaltet wurde. Aller guten Dinge sind drei; daher sollte daZ Fest sich eigentlich in drei Tagen abspielen, dem Umzug in Arbeitstracht, dem Bankett und dem Fackelzug. Der Umzug fand wirklich statt; aber nur wenige erschienen in ihren Kitteln mit dem Trakorb, dem Haken und der Laterne. Die meisten setzten einen Stolz darein, wie behäbige Bürger im Sonntagsanzug auszusehen. Das Bankett zählte 200 Gäste; es fehlten dabei allerdings der Handelsminisier und der Polizeipr'äfect, die beide geladen waren; aber sie ließen sich wenigstens durch höfliche Ablehnung-fchreiben entschuldigen. Von der Güte t3 Banketts zeugte allein schon die Rubrik .Fisch", die Crevetten, Lachs und Steinbutte auswies; fügt man noch hinzu, daß Bordeaux, Burgunder und Champagner getrunken wurden, so begreift man. daß den Gästen später die zur Ausführung eines FackelzugeZ nöthige Ctehsicherheit mangelte, ganz abgesehen von den fehlenden Lumpensammler - Laternen, die mitsammt der Berufstracht zu Hause gelassen worden waren. Bei den Nachtischreden krzchten die Lumpensammler ihre Wünsche vor; sie bestehen erstens in der Einrichtung einer HilfZkasse. und zweitens in dem Bau eine? großen AusleseschuppenZ. Augenblicklich ha! der Lumpensammler, wenn er Morgens gegen 7 Uhr mit seiner Beute heimkehrt, die Sortirung deS Kehrichts in seiner eigenen Behausung vorzunehmen. was auS hygienischen Rücksichten durchaus verwerflich ist. Er sehnt sich daher nach einem großen offenen Schuppen, den ihm die Gemeinde J$ztn soll. Im Uebrigen können du

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Lumpensamnüer. trotz der vielen Mi-! kroben. in deren Gesellschaft sie sich le-' wegen, keineswegs über schlechte Gesundheit klagen; ihre Kinder sehen sehr srisch aus. und sie selbst erreichen oft ein sehr hohes Alter. Schließlich sei noch erwähnt, daß der Lumpensammler im Rothwelsch der öauptjtavt iq .Biffin" nennt. Tk,l,rfarbe.Seheimniffe. So Vieles ist für unö noch heute X der plötzlichen und noch mehr an tet dauernden Entstehung von Farbe in der belebten Schöpfung geheimnißvoll, und darunter nehmen auch die nachfol genden Erscheinungen eine interessante Stelle ein. Beobachtungen und suche tariert zum Theil überraschende Ausschluss darüber geliefert, wa für einen grokea Einfluß die Nahrung auf die Bestimmung der Farbe .vieler Thiere üben kann. Ein hierher gehörendes Leispiel ist weithin bekannt geworden : nämlich, wie leicht die Farbe nneZ gelben Kanarienvogels in ein OrangeGelb verwandelt werden kann, einfach dadurch, daß man rothen Pfeffer (Ca. yenne-Pfeffer) mit dem Futter desselben mischt. Es muß indeß hinLuzefügt werden, daß die Vögel noch jung und die Federn noch nicht vollständig ausgewachsen sein müssen, wenn dieie Veränderung bewirkt werden soll. Auch sind nicht alle Gattungen Kana rienvögel in gleichem Maße empfänglich für diesen Einfluß. Und endlich ist es eine merkwürdige ErfahrungsThatsache, daß. wenn blos d e ? Farbstoff selbst, welcher die rothe Farbe des Pfeffers verursacht, mit dem Futter vermischt wird, die gelbgefiederten Kanarienvögel nicht im Geringsten davon beeinflußt werden. während braungefiederte Vögel, oder auch die braunen Federn von gel' ben, eine entschieden hellere Färbung erhalten. Auch in der SchmetterlmgS-Welt kommt eine ganze Anzahl bemerken swerther Beispiele ähnlicher Art vor. Eine Gattung großer amerikanischer Perlmutterfalter nährt sich im Raupenzustande, sich selbst überlassen, von den Blättern der Ulme, während' di: Raupe der mit ihr verwandten kleinen Gattung lediglich auf Nesseln zu sinden ist. Schmetterlingszüchter haben Raupen, welche sie von Nesseln abgenommen hatten, mit Ulmenblättern gefüttert, und siehe da! die Färbung war fast dieselbe, wie diejenige der größeren Gattung, während in der Größe keine Veränderung eingetreten war. Umgekehrt wurden mit Nesselblättern Schmetterlinge auZ Raupen der großen Gattung erzielt, welche der kleineren Gattung merkwürdig nahe k.v men, in diesem Fall auch in der Größe. Es gibt kleine Schmetterlinge, deren Raupen meist, auf wilden Rosen in manchen Gegenden zu finden sind, und welche viele verschiedenartige Farben Variationen annehmen können, je nachdem die Raupe mit Linden-, Hollunder-, Eichen-, Hagedorn- oder noch verschiedenen anderen Blättern gefüi tert worden ist. Viele Räthsel geben die Farben von Tiefsee-Thieren auf. Man weiß, daß viele dieser Thiere in der ungeheuren Tiefe von 5 Meilen unter der Ober fläche des Meeres leben, wohin das Sonnenlicht gar nicht dringen kann : und in dieser, mehr als mitternächtigen Finsterniß findet sich ganz herrliches, glänzendes Farbenleben, das ebenfalls Veränderungen ausgesetzt zu sein scheint. Wahrscheinlich entströmt übngens manchen dieser Thiergattungen selbst ein phosphorescirendesLicht, dc.ch kann dieses wenig zur Erklärung der Farben-Erscheinungen beitragen. Da wir doch am Meere stehen, so mag auch noch auf Farben-Verände-rung:n bei den Möven aufmerksam gemacht sein. Mehrere gewöhnliche Gattungen Möven haben in den ersten drei Iahren ihres LebenS ein braungesprenkelte Gefieder, daS nicht die geringste Ähnlichkeit mit demjenigen der altern Vögel hat und sich durchaus nicht durch Hinweis auf Interessen b:3 Kampfe? um'S Dasein oder gar auf Zuchtwahl erklären läßt, die ohne Zweifel mit den Farben-Veränderun-gen in gar manchen andern Fällen im Zusammenhang stehen, aber offenbar auch mit den übrigen obenerwähnten Farben - Erscheinungen nichts zu thun baben. Wer die Gesetze kennte, welche dem Allem zugrundeliegen ! eüdSstttche Sturmwink,!. Die jüngste Sturm- und HschfluthKatastrophe zu Port Arthur und Sabine Paß. Tex.. hat wieder die Aufmerksamkeit auf den Golf von Mexico gelenkt, welcher ju den bemerken.werthesten Sturmwmkeln gehört. : Dieser Golf bildet thatsächlich einen riesigen Kerbschnitt au! dem Festlande heraus, und es erscheint ganz natürlich, daß Orkane -dorthin - gravitiren. Solche Stürme entstehen meistens in der Nachbarschaft der eigenthümlichen, eine schwimmende MeergraZ - Insel darstellenden Region, welche unter dem Namen .Saraaoisa - See- bekannt ist. .,,, Why not be Strong? Blood, tUiue, liealth and strength are generated from tbe sood we eat; iheresore, the maintenance of a vigorous digestion is quitc essential to Ilse. To atrensthen and help digestion, use Dr. Joliu W. Bull'3 Fills, the best remedy for stomach troubles ever deTlied. Mrs. C. J. Dobson, Kansas, 111., In ordering eome Dr. BulTi Pills, writes : "The people in tbia aection aro daily aecomplisbing good resulta with Dr. JobnW. Buli's Pills. An old lady told me tbe pills did her so mach good, sbo could not be vritbout them." Dr. John W. Bull's Pills (60 in a box) cost but 25 cent; trial box, 10 eents, at all dealers, or by mail. A. C Meyer & Co., Baltimore, Md. Ask for tbe ganu!n, Dr. JobnW. Bull', Pllli. Zu Haben bei: Ins. D. Gaulb, 201 Jndiana Lvk. I. O. v-z, ä :.n Crt

xreTTcn Die westindischen Jnjein. verlassen aber dieselben nicht selten wieder gleich einer Kugel, die eine Mauer in einem stumpfen Winkel getroffen Hat, eine kurze Strecke an ihr dahinstreift und dann wieder den freien Raum

sucht, und schießen dann entweder auf die Küste von Mexico oder auf diejenige von Texas zu (je nach ihrem Aeivegungö - Winkel), Tod und Werderben in ihrem Pfade. Nicht fehr häufig sind diese Stürme, aber sie können von rasender Heftigkeit sein. - Die Yluthwellen,- welche durch sie hervorgerufen werden, sind nicht mlt wirklichen Fluthwellen zu verwechseln, wie man ei in den betroffenen Gegenden und zum Theil auch anderwärts gerne thut. Sie werden nicht durch einen inneren Aufruhr des Meerwassers verursacht und stellen überhaupt keine wirklichen Erhebungen deö Wasserö dar, sondern die Gewässer werden einfach durch Winddruck gegen eine niedrigliegende Küste zusammengetrleben manchmal erst innerhalb des Lande? und in Verbindung mit Flußund Seewasser bis sie übertreten. In vielen Fällen findet die nur allmälig statt, und es ist Gelegenheit genug vorhanden sich in Sicherheit zu bringen. in anderen Fällen jedoch ruft die heftigeErregung der Luft diese Erscheinung plötzlich hervor, und dann kann tl Landsturm- und Wasserunglück zugleich geben. So war es auch in den letzten Tagen; mitunter ist aber die Unheil noch ungleich größer ausgefallen! Wahrscheinlich der größte derartige Sturm nebst Fluthwelle- in der Geschichte dieses Golfes stellte sich am 10. August 1856 ein. und derselbe dauerte drei Tage. Er traf die Küstenlinie aber weiter nach Osten u, an der Mündung des Mississippi. So gewaltig war damalS die Triebkraft deS Windes, daß der Mississippi zu Donaldsonville. welchet mehr als hundert Meilen von der Flußmündung entfernt ist, um 20 Fuß stieg! Nickt weniger als 600 Me schen ertranken an dem New Orleans Sommervergnügungs - Platz L'Jle Dermöre oder Last Island. ES sind inzwischen noch manche andere Orkane hierherum gekommen; aber noch heute erzählen sich ältere Leute m Louisiana von jener Katastrophe als d e m großen Sturm.Wer den Friedhof in der Halbmondstadt abwandelt, stößt noch jetzt öfter auf einen moosigen Stein, auf welchem der Name irgend eines der Opfer dieser schrecklichen Heimsuchung verzeichnet ist; die betreffenden Gebeine aber würde man unter dem Stein vergebens suchen, denn 'die Leichen wurden durch den mächtigen Rückfluß, der ebenso denkwürdig war. wie die Katastrophe selbst, weit in daS Meer hinaus geschwemmt und dienten den Fischen zum Schmaus. Diese Grabsteine sind daher nur Gedenksteine. Drastisch hat erst dieser Tage ein alter FlußbootCapitän jene Sturmkatastrophe beschrieben. ES war ein Wind." drückte er sich aus, gegen den man sich drei Tage lang mit dem Rücken lehnen konnte! Drei Tage hindurch war der Sturm so stetig wie eine Mauer Auch der Golf - Eyclon, welcher 1875 von Westindien her die tezanische Küste traf, hatte einen recht dämonischen Charakter. Von BrownZville bis nach Sabine Paß donnerte die Windsbraut, und fraßen die gepeitschten Wogen daS Land auf. In einer Anzahl Baien konnte unmöglich ein Schiff fahren. Nach Süden blickend, sah man nur eine Welt von Bergen in vollem Aufruhr. Noch 13 und mehr Meilen weg. im Binnenlande, triefte von den Bäumen, die nicht im Kampf der Elemente untergegangen waren, dak Salzwasser ab, todtes wildei Geflügel war über die ganzen Prairien verstreut, und am Vorderstrand fand man Leichen zu Dutzenden; da und dort ragte ein Bein oder ein Arm aus dem Sande heraus. Eine große und gedeihliche Landfläche wurde in eine völlige Trauerstätte verwandelt. Von dem blühenden Städtchen Jndianola blieben wunderbarerweise drei oder vier Häuser stehen, und sie stehen noch heute, aber keine Menschenseele hat je wieder darin gewohnt. Aach die weit au dem Weg liegendeStadt Galveston erlitt großen Schaden an Leben und Eigenthum, und die Galvestoner.sprechen noch heute mit verhaltenem .Athem von dieser Schreckenszeit, von der Niemand sagen kann, ob sie nicht wiederkehren wird, denn Galveston hat eine außerordentlich gefährdete Lage, und hätte es damals die Macht des Sturmes in solchem Maße zu kosten bekommen, wie Jndianola. so wäre wohl nicht viel von dieser bedeutenden Stadt übrig geblieben. Die niedrigen Inseln, welche an einem großen Theil der texanischen Küste entlang liegen, dienen in solchen Fäl len als Wellenbrecher, und z. V. Corpus Christi ist auf diese Art geschützt, vlber der unqes'hükte Theil kann s?ch stets auf das Verhängniß gefaZralten, daZ würde indeß niemals einen richtigen Küsten - Texaner veranlassen, weiter in daZ Land hineinzuziehen! In diesem trägen Fatalismus hat er etwas vom Spanisch - Amerikaner. Kriegsunglülk und LZankec.Prosit. Stets hat es unter den Amerika, nern unternehmende Individuen in Menge gegeben, welche eS tresflich .verstanden, mit oder ohne Hilfe Onkel SamZ inneres und äußeres KriegSunzlück für sich gewinnbringend zu machen, während sie immer über furchtbre Schädigung durch dasselbe klagten. So auch jetzt wieder bei dem unalüekstligen Revolutionskrieg auf der schönen Nachbar - nsel Cuba. Man. che glauben, derselbe bedeute für die Amerikaner nur einen gewaltigen financiellen Verlust. Jahr für Jahr, soweit sie überhaupt von dieser Seite etwas direct oder indirect zu verlieren haben. Wie die Rechnung im Großen und Ganzen ausfallen wird, das maa hie: dahingestellt bleiben; jedenfalls ist im Einzelnen jener Glaube nicht beSründet, und zum Theil hat FankeeUnternehmungsgeist aus den cubaniIttz Qirrm reckt lobnen.de Einnahme-

Quellen für sich gemacht.' Zon einer dieser mag hier kurz die Rede sein. Als dieser mörderische (wenn auch am wenigsten infolge der verschossenen Kugeln verhängnißvolle!) Kampf schon längere Zeit wüthete.und die GewerbZthätigkeit der unglücklichen nsel in'S Stocken gerieth, kam dem ÄeschästSführer eines unserer größerenSchmelzwerke der capitale Gedanke, daß sich ein colossales Geschäft machen lasse, wenn er die ruinirten und verrostenden Geräthe und Maschinen in den Feldern und Factoreien Cubak, während die Pflanzer und Arbeiter im Kamps oder doch nicht auf dem Arbeitsfeld stand:, für eine Kleinigkeit, vielleicht auch nur für gar nichts erwerbe und hierzulande kostbar wieder verwerth. Gedacht, gethan. Eines Tages brach eine Expedition von 78 Mann nach Cuba auf, abe, keine Flibustier", sondern Leute, deren einzige Waffe in einem unbegrenzten Credit bestand, den sie jederzeit anzapfen konnten, um womöglich die ganz Maschinerie der Insel als alte Metall für die billigsten Baarpreise anzukaufen und noch den Wer. Staaten zu befördern. AniangZ sahen die spanischen Be. hörden daselbst, wie stch wohl denken läßt, diese Expedition mit großem Argwohn an; ja es fehlte einmal nicht viel, daß die ganze friedliche Trödler. Partie als verkappte Flibustier behan. delt und m'3 Gefängniß geworfen worden wäre. Doch gelang es ihnen, die Spanier von ihren friedfertigen Absichten zu überzeugen. Und nun zerstreuten sich diese Trödel-Agenten über die ganze Insel hin und hielten Umschau nach den Besitzern oder zeit weiligen Verwaltern von Maschinen. Dampfkesseln. Pflügen. TabakszuchtEinrichtungen, Zuckerplantagen-Gerä. then u. s. w. Die Aneignung dieser Reliquien kubanischen GewerbssleißeZ erwies sich noch leichter, als man an. fang erwartet hatte. Wo man die Besitzer überhaupt finden konnte, waren dieselben froh, das Zeug für irgend einen Baarpreis loszuwerden, der ihnen geboten wurde. Und wo die spanischen Kugeln das Eigenthum gänzlich herrenlos" zurückgelassen hatten, da waren die spanischen Beam ten erst recht bereit, mit jenem Agen tcn ein kleines Nebengeschäftchen an fremdem Gute zu machen. So rasch, wie diese gewaltigen Massen Geräthe und Maschinen erworben werden konnten, wurden sie nach den Ver. Staaten gebracht. Eine Schiffsladung nach der anderen ging ab. Wenn irgend welche Spuren von der früheren Landwirthschafts, und Gewerbthätigkeit Cubas übrig geblieben sind, so ist dies sicherlich nicht die Schuld jener fünfundsiebzig' Männer! Der größte Theil der Sachen wurde eingeschmolzen, resp, wird es noch, und wieder als Rohmaterial benutzt, und es soll daran ein ganz enormes Geschäft gemacht worden sein. Außerdem aber konnten nicht wenige Maschi nen. nach geringer Ausbesserung, seconhändig" zu einem sehr guten Preis wieder verkaust werden. Wenn einmal jener Kampf zu Ende ist. und die Cubaner Alles von Neuem erwerben müssen, dann werden sie am Ende gar von denselben amerikanischcn Speculanten ihr ehemaliges Ei

genthum wieder theuer kaufen: Eifern Geschäft. pariser Zllolcbcriäjt. . Wenn die ersten gelben Blätter gleich Abschiedskarten des SommerZ herniederflattern und die bronzefarbe z nen Töne auf Baum und Strauch vorherrschen, dann stimmt auch die Mode den in der Natur wahrnehmbaren Mollton an und breitet einen die Farbenfreudigkeit dämpfenden Schleier über ihre Erzeugnisse. Einstweilen gilt es zwar noch als lohnende und erfreuliche Aufgabe, mit Zuhilfenahme frischer Zuthaten die Toilette für die Uebergangszeit aus den vorhandenen Beständen modegerecht herzustellen, aber immerhin sind doch die erstenNeuheiten als Richtschnur hierbei zu beachten. Als besonders günstig erweisen sich neutrale Farben, welche in harmonischer Vereinigung mit kräftigeren Tönen die hübschesten Wirkungen hervorrufen, und die auch in den neuesten Erscheinungen der Textil - Industrie bevorzugte Verwendung finden'. Zum überwiegpden Theil sind es neben den schon bekannten Kaschmir- und Tuchgeweben stark gerippte oder Veloursartige Stoffe, welche Mode mit Lila. Olive mit Kupfer. Reseda mit Fraise, in kleinen mosaikartigen Musterndereinen oder auf weinrothem Fond durch sich kreuzende schwarze Balken, deren langhaarige Fäden einen wohlthuenden Effect hervorrufen, gemustert werden. Eine unverminderte Gunst bringt man den schottischen Mustern in liorne-spnn oder im Cheviotgewebe mit loop-Streifen entgegen, deren gewalkteö Material eine Art Farbenbrechung vermittelt. Eingewebte breite carrirte Bordüren oder aufsteigende, sich nach oben verjüngende Bajaderen muster. mit weißen 'Mohairschlupfen gleich einem Schneegestöber überrieselt, zählen zu den neuesten Phantasien. Schwarz umrandete Block - Carreaur. sowie nattös mit hervortretenden Seideneffecten excelliren neben einer Fülle sleinmustriger. durch ihre harmonisch ineinander fließenden Farbentöne dis cret wirkenden Gewebe. Bei der bekannten Unbeständigkeit der Mode

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Oiüß die Lebensfählgleit der schwarztseißen Toiletten um so mehr in ErFaunen .setzen, als man seit Iabr und Tag in wahrhaften Farben-Bacchana-len schwelgte. Das vornehmste Arrangement dieser schwarz - weißen Toiletten bilden schwarze ChantillySpitzen über einem Unterkleid au? weißer Seide, auf welchem sowohl mit Rüschen abschließender Spitzenstoff. Spitzen jeder Breite oder EcharpeS als Garnitur dienen. Betreffs der Formen haben wir mit engerem Rock, anschließenden, auS leichterem Stoss kreisförmig eingekrausten Aermeln mit Achselbausch, linksseitig zu schließender Blusentaille und einer koketten Aoleroform tu rechnen. Im Uebrigen leben wir in derSaison deS t.Uor-rn.Se.KostUmS. dessen Vervollständigung ein großes Cape mit mächtigem Capuchon übernimmt. Der auf seiner Rückseite mit effectvollem Muster durchwebte Stoff dieses UmHangs ist dick genug, um ein Unterfllttent Lberflüsssa erscheinen au

lassen und bietet außerdem mit seiner abstechenden Rückseite für Capouchon und ReverS eine hübsche Garnitur. Cape und Paletot theilen sich einstweilen in die Herrschaft der herbstlichen onsectlon und werden voraussichtlich 'mit ihren unzähligen Varianten noch ferner das Interesse rege erhalten. Als eleganteres Material für CapeS ver'wendet man Sammet mit .spitz zum . Hals aufsteigenden Theilen auS hellgrauem Schneehasen, außerdem mit reicher Pailletenstickerei auf dem Sam- ; met verziert. Einen ungewöhnlichen ! Erfolg verspricht man sich von der ' Wiedereinführung der Feder - Krimi mer. Reizende feine gelockte curls in ! zarten Farbentönen machen den Pelz- ! imitationen der wunderbar schillern- ? dern sogenannten dreispitzigen PlüschoaiL den Vorrang streitig. Unter dem Hutmaterial bleibt daS Chenillegeflecht mit reicher Paillettenstickerei auf Tüllflügel, sowie mit nickenden Reiher- oder Auerhahnfedern earnirt. bevorzugt. Aigrettenartig geformte Batist- oder Spitzentücher, Gold - Guipüres. Spitze jeder Art. sowie malerisch in Farbe und Form geordnete, mit Draht gesteifte Bandflügel gehören nt den beliebtesten Garnituren. In unseren Abbildungen sind mehrere elegante Herbsttoiletten veranschaulicht. Figur 1 zeigt eine solche aus beigefarbenem Tuchstoff mit einer reichen Garnitur von bräunlicher Picotlitze. Die Blusentaille. die für den Herbst die beliebteste Form sein dürfte, ist ringsum dreimal mit Picotlitze umgeben und. wie der große Kragen, an der linken Achsel- und Seitennaht geschlössen. Den bogenförmigen Rand des Kragens begrenzt oben und unten schwarzer Sammet und Picotlitze; im übrigen ist er mitApplikationsfiguren aus Tuch geziert. Der die Hüften flach umschließende und nur hinten in der Mitte in galten geordnete Rock ist längs der vorderen Nähte, sowie auf den Seitentheilen zweimal vertikal mit Picotlitze besetzt und dazwischen vorn dreimal mit einer Figur au Picotlitze geziert. Ein schwarzer Sammetgürtel mit schönem Metallschloß verbindet Rock und Taille. Die Aermel erweitern sich oben zu kleinen Puffen und haben am Handgelenk Aufschläge auS schwarzem Sammet und Picotlitze. Der Hut aus schwarzem Phantasiegeflecht von Filz und Seide hat eine seit' lich aufgeschlagene Krempe und ist mit beigefarbenem Seidenstoff und langen.' gebogenen, schwarzen Reiherfedern ge ziert. Unterhalb der aufgeschlagenen Krempe befinden sich Edelweißbluthen. Auö grünem Sammet beraestellt ist die Toilette. Figur 2. DaKleid ist ! mit glatter, runder Taille und maßig weitem Rock gearbeitet, der oben die ! Hüften flach umspannt und nur hinten : in der Mitte in nach hinten gelegte i aiien georonet )t; eine Rocksorm. die wir fast bei allen neuen Herbstkleidern finden und die für die Kleider auZ schweren Stoffen und für schlanke Fi. guren besonders günstig ist. Zwei Rei hen schwarzer, seidener Hohllitze, die in regelmäßigen Entfernungen in kleine Schlingen gelegt ist. grenzen am Rock ein Vordertheil ab. auf dessen Mitte unten die obere Litzenreihe eine pyrarnkdenförmige Verschnürung bildet. Der Rock ist mit Seidenfutter versehen und innen mit einem auSgeschlagenen, seidenen Volant garntrt, der jedoch auch durch einen Spitzenvolant ersetzt werden kann. Die an der ein?n Ach-sel-und Seitennaht unsichtbar . geschlossene Taille ist auf den Rückennäh ten mit Litze verziert, die obvn und unten kleine Figuren bildet; ebenso vorn in Brandebou'.g . Form. Ein breiter, außen und innen mit Litze verschnürte? MediciSkragen schließt die Taille ab. Die Aermel sind unten an

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de Ecken abgerundet unv ßlNeZsttt mit Litze verziert. Für einfachere Zwecke kann für Ut Kleid statt deS Sammets auch sch warzer oder dunkler Cheviot verwendet werden; ebenso ist die seidene HohMtze in diesem Fall durch wollene zu er setzen. Da? zu dieser Toilette gehörende hübsche Xoquehütchen aul grüne Phantasiegeflecht von Filz undSeidenstreifen ist an der linken Seite mit cremefarbenen Federn und vollen, bauschigen Rosetten aus Seidenband garnirt. Die dritte Toilette aus tuchartigem, rothviolettem Wollenstoff mit schwarzer Musterung hat als Garnitur schwarzes Sammetband . und einen modefarbenen Westeneinsatz. Der Rock mit hinten nach der Mitte hin gelegten Falten ist dreimal mit Sammetband besetzt, das sich vorn kreuzt, seitlich etwaö emporsteigt, um in geraden Linien bis zu den Hinteren Falten fortzulaufen, wo eS abermals bis zu drei Viertel der Höhe ' des RockeS emporsteigt und mit kleinen Schlingen endigt. Die Zackenformige, hinten anschlie ßende Taille hat ziemlich enge Aermel und einen kurzen, glatten Schooß. Vorn fällt sie lose herunter, ist zu beiden Seiten geschlitzt und hat kleine, stolaartige Verlängerungen. EinSammetband begrenzt den unteren Rand, und mehrere schmälere Bänder bilden einen gürtelartigen Besatz an der Taille und kreuzen sich vorn mit gleichem Besatz, der am vorder Rande der Taille emporsteigt, um unter den drei avgestustkn, shawlartigen Aufschlägen deö mit Stepperei und goldenen Knöpsen gezierten Westenemsatzeö zu verschwinden. Goldene Knöpfchen schlie ßen a::ch die Bänder unten ab. Die Aufschläge vereinen sich oben mit einem stark geschweiften, vtvletten Kragen, der von zwei übereinanderliegenden, nur an einer Seite aufgesteppten Tuch. streifen umgeben ist. Die Weste läßt ein kurzes, weißeS Chemisett mit breitem Umlegekragen frei, den eine zier liche Krawattenschleife schmückt. Der dazu gehörige elegante Sut aul schwarzem Filz ist an der seitwärts aufgeschlagenen Krempe mit einer Ro sette auS violettem, vlisssrtem Seiden stoff, sowie um den Kopf mit einer aleichenStoffwmduna aarnnt. die den Ansatz schöner schwarzer Straußfedern in wirkunasvollster Weise deckt. Aeußerst originell und eleaant ist die Toilette in Figur 4 auö dunkelgrüner selde, an der die Blusentaille und der obere Theil deö RockeS, mit AuS nähme deS in Falten aeordneten Sin terblattes, mit milchweißer Guipüre bekleidet und der Ansatz mit gestickten und straßverzierten Bordüren aus rosa Seidenmusselin bedeckt ist. An der Taille grenzt gleicher Besatz einen eckigen. mit plissirter rosa Seidengaze gefüllten Ausschnitt ab. dem sich'ein mit Bordüren bedeckter Stehkragen anfügt. Den seitlichen Schluß der Taille markirt eine Faltenlage aus rosa SeidenMusselin, die sich vom Ausschnitt bis zum Gürtel aus grüner Seide hinab zieht und in kleinen gebundenenSchleifen endet. Die ziemlich engen, mit Guipüre bedeckten Aermel haben an den Schultern dreifache, mit schmaler Spitze abschließende Plissefrisuren auö rosa Gaze. Nach Belieben kann die Rockgarnitur auch ganz fortbleiben, wodurch daS Kleid einen zwar weniger auffallenden, aber , noch immer recht tleganten Charakter behült.Einem einfacheren Geschmack entspricht. die Toilette in .Figur 5 aul leichter, blauer, in sich : gemusterter Seide mit glatt gearbeitetem Rock. Die Taille ist mit krausem, gemustertem, schwarzem Seidentüll bespannt, und durch ein hinten und vorn zweimal ge schlikteö Boleroiäckcben vervollständigt, dessen Enden vorn zu beidenSei ten und hinten in der Mitte in dem vorn und hinten in Medicisform gear beiteten faltigen Gürtel auS glatter blauer Seide verschwinden. Da , Jack chen ist, mit einer kleinen, pufsigen Seidenkrause umrandet. Die anschließenden Aermel .sind am Handgelenk zackig geschnitten und . mit. . .seidenen Frisuren besetzt. ' An den Schultern haben sie kurze Puffen, die in ersichtlicher Weise durch Stoffknoten zusammengerafft sind. Ein blauer Steh kragen schließt die Taille oben ab.'' . Chinesische Theegärten. Obwohl die Chinesen ein äußerst nüchternes, arbeitsames Volk so fehlt es ihnen doch nicht an BelustigungS orten. Jede Stadt besitzt als solchen einen Theegarten, welche, .so weit man sie kennt, sämmtlich einander ähnlich sind. - In dem zu Shanghai befinden sich Wasserbassins mit. mgnnigfach aus- und eingekrümmten Becken von Stein gemauert, sowie mit Inseln, selcht durch Brücken verbundgl- sind.

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