Indiana Tribüne, Volume 21, Number 7, Indianapolis, Marion County, 26 September 1897 — Page 7
Wonatsroscn. Von Nataly ö. Eschstruth. ' Peter Claasen diente in Cuzhavsn cl5 Werft-Arbeiter. Als er noch daheirn bei den Eltern, auf der einsamen, slurmumbrausten Nordseeinsel lebt?, war er Fischer und ranz voll zähen Muthes, ja oft voll waghalsigen Trotze mit den Elementen, sein kargliches Brot zu verdienen. Er war der fünfte Sohn drei Schwestern wurden noch nach ihm geboren, was Wun der, wenn es in dem kleinen FischerHaus zu eng für so viele ward. Die älteren Brüder dienten bei der Marine auch an Peter kam die Reihe, und er fuhr jauchzend und frohgemuth auf schmucker Corvette in fremde, bunte, lockende Welten hinein! Als tx abermals heimkehrte, däuchte ihm das Elternhaus noch enger denn zuvor, und er packte sein Bündel und versuchte sein Glück in Cuzhaven ! Sein Glück! Ein fleißiger, braver und nüchterner Mann findet bald sein Glück, namentlich vxnn er so beschei. den und anspruchslos ist, wie Peter Claasen. Er bekam Arbeit und gutes Auskommen, er fand auch ein frisches, rothwangiges Friesenkind, das ihn lieb hatte und sein Weib wurde. Und während Ebba ihm in der lebhaften, unruhigen Hafenstadt ein eigenes Heim ' 'o traut wie möglich gestaltete, dachten ie beiden dennoch Tag und Nacht voll heimlicher Sehnsucht an die stille, K?eltferne Jnselheimath, wo das Leben so hart und schwer und dennoch einzig und allein ein wahres Leben war ! Viel Briefe kamen nicht von dort, in letzter Zeit aber kamen mehrere hintereinander, und ein jeder brachte so traurige Kunde, daß Peter Claasen still, mit tief geneigtem Kopf auf der Ofendank saß und mit schwieligen Händen über die Augen wischte; die Pfeife ward kalt und die Wange naß. Daheim starb eins nach dem andern. Die beiden ältesten Brüder verunglückt und von der See verschlungen, der dritte am gelben Fieber in fernen Landen dahingesiecht, der vierte seit einer Fahrt nach Chna verschollen, und die Schwestern verheirathet ode: in Dienste außer Haus gegangen, da war es leer und still in dem ehedem so vollen Fischerhüttchcn geworden. Nun lag auch der Vater hoffnungslos darnieder, und die alte Mutter ließ Peter durch den Herrn Pastor schreiben: Komm' heim, Peter, es will Abend für mich werden." Peter Claasen schaute seiner Ebba stumm in die Augen. Wollen wir heim?" fragte sein Blick. Und sie drückte ihm ebenso jiumm die Hand und dennoch sprachen ihre sehnsüchtig leuchtenden Augen: Ja, laß uns heim!" Da packten sie schweigend ihren kleinen Kram, lösten die Bande, welche sie hielten, und fuhren über die blaue See, der Insel zu. Als ihre gelben, kahlen Dünen über den Wogen auftauchten, zog Peter Claasen andächtig die Mütze vom Kopf, und sein Blick hing starr an demStrand, um den die Möven kreischten. und sein Auge leuchtete wie vcrklart. Ebba trug im Arm einen Blumentopf, ein kräftiges Reis der Monatsrose, welches vor etlichen Monaten auf ihrem Hochzeitstisch gestanden hatte das pflanzte sie Abends ist das kleine, kümmerliche Sandgartchen vor dem Fischerhaus, und strich liebkosend mit der Hand über die Zweige, die sich zitternd im Sturmwind bogen: ich will Dich fein warten und pflegen, bannt du Sand und Wind überstehen kannst !"
Und sie pflegte die Monatsrose. und die Rose faßte Wurzel im Sande und überstand die Winterstürme. Als der Sommer wieder m's L?n5 kam, lag in Frau Ebbas Armen ein flachshaariges Magdlein, und Vater Peter stampfte mit den hohen Wasierstiefeln fo leise wie möglich in das Stübchen und flüsterte der jungen Mutter voll strahlender Freud: zu: Und am Stock draußen ist übr Nacht ein Monaisrslein aufgeblüh: Die alten Großeltern und ihr Sohn bestanden daraus, daß die kleine Dirn den Namen Antje erhalten solle. Ebba aber schüttelte den Kopf: Sie ist auch eine Monatsrose und wenn ihr sie Antje tauft, so nenne ich sie dennoch Roslttn! Und wie eine Mutter ihr Kind ruft. kost und schilt, so heißt es; die Ant'e Claasen ward im ganzen Dorf die Rose genannt. Sie wuchs empor, schlank, blond und rosig anzuschauen, ebenso hold wie ihre Schwesterlein am Strauch vor Ebbas Fenster, nur daß sie von festerer Art als diese war. Die MonatsröZkin verblühten so schnell ach gar zu schnell! Sie liebten den Sturmwind, den rauhen, wilden Gesell, sie strebt? ihm mit schwellenden Knospen und hoffnungsgrünem Laube entgegen, und ' kaum daß der Treulose ihre rosigen Wangen geküßt hatte, kaum daß der Kelch sich voll erschloß, fuhr er wüst und erbarmungslos daher, ?!y die Blüthen an sich und entblätterte sie. daß sie Abends schon sterbend auf dem blassen Sande welkten. Antje liebte auch den Sturm! Ach wie sehr liebte sie ihn! Einsam auf hoher Düne stand sie und ließ hochathmend Rock und Für tuch flattern. dann saust: der wilde Gesell daher, gierig die Rozenwangen zu küssen, das Goldhaar zu" zaujen, daß es in langen Stilen über den Rücken flog, und A.iiU breitete iauchzend die Arme aus und ließ sich drängen und mit fort ttifcdn, hinab weiter immer weiter bis ! die Gischtflocken der Brandung um irc nackten Füße sprühten und eine istvolle Stimme rief: Rosenantj'.. zurück ! sonst kommst Du zu Schade5.! Der Jürgen schritt bei solchen Wo:te? bedächtig und schwerfällig d-ifar'- und wenn er neben dem schmucken Z!dchen
stand, dann schlug er die blauen Au. gen. die eben noch f glückstrahlend und
ciium uu ic üh"4',!.""'1 0" Boden, und schob die Pfeife in den an. u WimSminM und stottert? nur: 1 -. : - 1 c n ..r4,.,.i r, tv -n i Aus der Tiefe kommt Kein's wieeer Ms-Zf.' UUim Nns-nanti-v... " . " " hoch! Bleib' daheim. Rosenantje, der Sturm reißt Dich ja meder!" Sie lachte ihn mit schneeweißen Zäh- .. . r. jm 5 nen an: Wurvet w mico mcji wieder hochholen, Jürgen?" Der kraute verlegen den Blondkopf. ward blutroth und blickte zur Seite: unv oua:e zur eue: Nee. Antje Claasen -aus den Klip!en bier aebt's nicht! -Aber im Her;r. mun s'linnt' ick toi g.. v v. . 7 "prmgcn und ..... . . Und so dachte er vieles in seinem treuen, liebeheißen Herzen, aber Antje hörte eö nicht, und sie rümpfte ärgerlich das Rüschen über den langweiligen Bursch, drehte ihm den Rücken und ging oavon. Ack Sturmwind, lieber Sturmwind. blas mich einmal weit wez Von hier, in die große, bunte, schöne, lustige Welt, von welcher Vater erzählte, hier ist es gar zu eng ! ich sehne mich hinaus!" Und Rosenantje wiegte sich keck und lebensfroh auf den schlanken Hüsten und dachte: Den Jürgen nehm' ch . ' v -, t 1 l. 7 miftM Hl sn Tah imh ss'. wZWind nach Johanni! Ich aber halte es mit dem Sturm, der Ersteht bes. r,r a L ?fJi" ' nnth Ynfvrtnntl r fnTf 1 I" 1"" vv an fslnipn Fvfiffi inrfi1 ! iflui Vm IWJV. I I" 0" (-"w -J"l" 7 "7 "
A iie v n v r 1 , zens wcnvei lll) oer 7sl cyer, oen s0l- meil ncn oenn aucy iua)iig oaran, umSo weltfern die kleine Insel auch h, 'ZrrLn ' ' (nA ?fim ha m,r fwT?A mim,
,, f . - I inmitten der b auen Wogen gelegen. TA1P 4 " A r.HAHVKI A 4 A fr.VA r V t " uiui. l l i H u V c ' HvIK (lIA1lflt N . V I, crAmu(.v WM I wv ,u4C t umvic 1 den Dunen, der die ersten Badegaste in das Fischerdörfchen brachte! Welch' ein ungewohntes, nie geahntes Leben! Mutter Ebba erwachte bei dem Anblick der eleganten Städterinnen wie aus langem Schlaf und murmelte lächelnd: Wie dermalen in Cuzhaven!" Mit glanzenden Augen starrte Rosenantje das neue Schauspiel an und dachte tief im Herzen: Wie schön muß Vs? flrnT V v,,k st Wu I feine, herrliche Menschen giebt, die Vlt AJJtii tU UlUUiaa ItlU. IUU L3 tu I selbst Werktaas in Seide und Goldschmuck einhergeh'n!" - Vater Peter aber schüttelte finster den Kovf und svrack: .S'ist Trua und Schein. - diese Stadtleute sind wie die Qallen. bunt und aufgeblasen und gar schön anzuseh'n. aber sie taugen Nichts, und wer die Finger Nicht von ihL'zUtUckäKht.Denü6sie!--Herbstwetter! Der Sturm jagt Regenwolken und die See rollt bleigraue Mon nwn ht iZn,n i,h, gras raschelt und die Taue, welche die Fahne aus dem Strandmast halten, pfeifen ihr melancholisches L ed. 0 ......... ' 1 pfeifen ihr melancholisches Droben auf de? Düne steht Antje t 1 mt t uno oavet vou ouujt vle Zungen Glieder in dem Wind, der ihr oen flatternden rothen Rock um die Füße schlägt. Ihr ist's wunderlich zu Mu- ? v Ö ' :&M, wo bleibst Du?! itie ist so jungund schön - ihr H-rz Antje so heiß und durstig! wo bleibst Du, Glück? Wie der blonde Jürgen schaut es mcht aus, das weiß sie! Horch ein lachender Ruf! Ho-ho howhe! Dort naht eme schlanke Gestalt im wehenden Mantel, , rpi Ft. oen weicyen iviui)ui te : au? ountie, sturmzerwuhlte Locken gedruckt, das blitzende Schwarzauge auf die zunge m t v vw i m vllcyeroirne geoanm. ilvaus und steht regungslos. Da kommt er ihr entgegen wie der Sturmwind, keck, siegesfreudig, rück sichtslos, und er lacht sie mit flammen lur ein Scherz! Es ist nicht bös meint. er sagt's ja Mit lautem Lachen, und behauptet. der Sturm habe ihm eine Rose an die Brust geweht! Nun hält er r:. r.tt .. n. ,ic uhw vu w am cken auch .bei eralubend fich aus sei- , ' ' " . . ,v " ' .. nen Armen ringen will, er neigt sich . ;i ..C. ftlt C . M l v.:?f x.m nur wiw no9ei uno iuri iore Kippen, luni ne 0 ungestüm und gewaltig, wie der Nordost die armen Monatsrosen. . . i l f r 1 x 1 . uno ourcy amiea ecic gey: es wie ein Aufsckrei namenloser Wonne: Das ist Gliick! , , v.. ,.rr... ... m lau und flau!, der Wind nach oyanm. nein, oie orauen uoer iyr ..,4:.. 0:44:,. s. erz wie uic aciuu4iiäcu uiiujc .es Sturmwindes, unwiderstehlich, hinreißend sinnverwirrend! Dz Mr n zu ihren Fiikjtn und spütt die Trümmer des Wracks an den Uiujii rr:r. Mk?r.: rr?i-: :4, . "Mi" ui vpirn .u. du holder. verschwieqenerFreund heimpen. Ich geye und Du folgst mir !' flüsterte es in ihr Ohr. Und Antie folgte ibm. Ihre Thränen. ihr leidenschaftlicher Trotz, ihre schi:r krankhafte, verzweifelte Sehnsucht nach Welt und Menschen haben die Eltern gezwungen, sie ziehen zu lassen. In Hamburg hat sie wunderb
ra,Z,Bn, fnS. 3 rXnkS In ,,"rn' rTJS we,"äs mahls. Dies mußten denn auch whl iÄin JfflFiSl bw und Saunkraut bestand N- ,,ie beiden Lehrjungen empsindln. xl Sch" über ihnen hm. An ,e aber turlich wurde auch tüchtig gezecht, denn yrm Wr ,1 ' Xn Z,' :,,. ,
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Strand, die dn Fil ch und Treulostg- K'?!, 'Z " "r. m. JV auch zufrieden, wenn ch nicht den ,eit des Windes erzählen. - Antie vl',stde ach Hause käme, s pffei mache. aber schließt die Augen und sieht sie uff a : st e.n Stunde und langer wi Sonnabend, und
licher Liebe klagst Du nicht um die. Zl .Ist die Zeitung nock. nicht da, Herr Rosen, welche ein Sturwind entblät- V?. ? W!' Wirth?- fragte P?ch den letzteren. ' .i i :c. ?in hatte ihm den Rock schon wieder- lt ?M.-I. m. !44.,
ieri yiuuj ciuniu4 et iitc
schnell ein Unkerkommen und guten . I Fürsten ltebt an dem niedern ?.aun des lAartckens imb streckt ibr die Kart?r Vist b "ö Akarbeitete Hanv entgegen, r itt Dicia) ov. i.v. o" i xj u 1 7- -- h2 in ht hhn h ntn unh nnh h.nr . "rY"Z karger oenn onn. Sie lächelt ihm flüchtig zu und hastet an ihm vorbei die Zweige der Monatsrose klammern sich angstvoll an ihren Rock und Jürgen sagt mit stockender Stimme: Bis zum Sommer hUth' hnrt virthei rtrht innntr ! dann bol' ick Dick, beim! 5la. soll fvv y v m v vj m mäi MmH,n F. TOrfitf n or..Tv.'i 7: K "" i" ' 'auuiuu 111 iciuciu iicucu, cuiiiucji Gchch.' du Sie zz ia IUUI U1UUUII UND alle Hoffnung nehmen. so nickt sie und lächelt kurz: Soll ein Wort sein. Jür gen, um Pfingsten holst Du mich heim!" Und dan scheidet sie, so hastig, als orenne oer ooen oer eimaiy unicr lhren Fußen. Der Sturmwind stößt in die Segel des kleinen Schiffes und treibt sie wie cm wilder Dämon von dannen. Wieder ist's Sommer geworden. ang uno unveyolsen steyt Jurgen l t" yur oes auies. in oem mii : "4U."'4.iüClu "7 7 Ö Aii4tAnittA t9 A!.! 1 ityrn tiit yiuu, juciuuc ci uuu iiyi fragt, gleichgültigen Tons gesagt. m... i .-1.1 t nr 1: . rugl, gicicqcjumgcn 0N "C . T"ic , Z ucht. Die S unden vergehen, es wird Nacht. Wo bleibt sie! Schweren HerM,. .i.i c nri:. t 1 l . JiU" aui)c lumuu auuyi. uv vleioi ne: schweren cr3 . 1 . r -f r'r r . jmvui y g 4VUltlili I till und düster ist es auf derBrücke. I.. ... ' 1 ' I über die er schreitet. Auf dem Geländer sitzt in den Mantel gehüllt eine . Frauengestalt und starrt h nab n d e auraelnden Moaen. üb di. h,r w. wind saust. Ein Flackerschein der Lalerne trifft ihr Gesicht, und Jürgen ri.il . . rm ,m . . Iicqi roie geiayml vor. entsetzen uns starrt sie an. Diese bleichen, verzerrten 5Zllae diese tief umtänihim Uu aen dieses Antlik. in tntl&tm fiffi alle Seelenaualen spiegeln - ' . I r P I rosenantje!" schreit er auf. &t zuckt jiisslmmcn nh um si in entsetzter, verzweifelter Abwehr die ä v. ' nnnnP Antie!" ruft er nock einmal und eiU nnf fi nt Da ringt sich ein dumpfer, halb erMckter Sckrei kn ihr, 9 hS - " wZ. ,? znn.n r.J.n nntJni vornüber eine w de Beveauna - - und drunten im Wasser rauscht tl auf w Einen Auaenblick stebt Zürnen mZ. gelä m? esT Auaen und ein Sckmer, zuckt brennend to" ! ei "S Ä 2!:: tttlch durch sein ditiA. miu uann irnmnTT rr rt Hände um das Geländ - Antie " murmelt er und b?rmals ibAUn M to. 7i w t. r Wen der Sturm m die Tiefe ge- ? ?" ma" mc "!e lettfn' i VfSZ ?nnm ar".' " Serben mit der entblätterten Rose! Die Wogen rollen einförmig gegen ü" ÜCt une ycrao orau k der j UX en blC Das Lotterieloos. Humoreske von rik Alerander MoSdein. mm Ei,n,m;w s. w 1. Stammtisch des Gasthofes 5tum fidelen ;ucbs" in dem ein! w.utiiitiii 1 m vyuiiuviw Meilen von Berlin belegenenStädtchen I . ' B. aina es beute besonders lutt a ber. Der Tischlermeister Hobel hatte in der Lotterie gewonnen und gab heute I . . V ' . semen Stammtlschgenossen ein soleneinen , aulen Cr-i. 7c rm r c r y ÄLW :U:.L T: V ' T, ' r-r fcÄÄÄ auch wirklich Pech. Er in der Schule mcht immer der fleißiaste aewesen. hatte es aber doch so weit gebracht, daß er lesen und schreiben konnte. Er war der Sohn armer, aber redlicher KU, .s. c,.. IV V ii 7 U"fff V? tlges hatten lernen lassen wollen. fm.M r. c - t V t - Wenn auch das Schuhmachrhandwerk I ttt nnn hm(Vii4nAi KaK.. li. . 7. w" 1 .7"".'""" ar. , 4,tte ibm sem Meister doch die nothige Lust und lebe zum Handwerk mit dem I unimtmtM VlAAVAl M . TA "".tt 4. Uttv ,v 4vll us ihm ein tüchtiger Schuhmacher ae- . k, 4. r . ' r . .5 T ""L0?! V9 il I I Fr j 1TTPTT MrTTinTTI V 4 11 lAt i ,ww..:t!.:2t-l. cv Z r e nWu 5m,ata JungftauF'q iT-; r - TCN. und nun war es mit seiner krr. t..;; " ' glichen 5s j vorbei (2tirx.rr.i: m .c . Klatschsuchtige Nachbarn behauptef?" u g'wnt .m Haus e j b m n SR . t Win (T.r. sCtXTP l.':x.. k jjuua4uut ueucn uiiü uunrn f.: c..P4.::- ri.c. t- " i Wfjnr. f. .Vllj: ,.. Uicy gute iüjortc aeben, um endlich von r . (v,1trrt(i, ,1t -7.' : vvtwik. ilU, U11V 4VU3 VUiltl solt mit dem umgekehrten Besenstiel EitartrfTnhH mnUnh ,r u wirf nnr
Ä'; l"i "i" gefunden
oJu , Vw a i ie soeben eingelaufene Ze ung. Än? inlmPä Pech begann dieselbe sofort durchzuiit dem Taschengelde sollte es auch oL7 ftfts,a mÜ.w.
E.?J??M 3 V V'S"" Z.n ta tott ' . MMer Pech wußte sich aber zu hel-
I r nrrr l; je. r ny . -ti
umonalna). wenn er nacy xiim Vam a j l'jti.i. - .0 r ? e r , t je iuui, uui -ttuu.tiuiu.uic au liiuuycu. cyie er es 10 ein. oan icm auch nocy ... -. ? c? . lwa lUI 0lc """perei uorig Mieo. Sein Lieblingswunsch, auch Lotterie rh:,T,n 1tnS ui, m? , o - f'""' fcl" sl werden, war ihm aber bisher versagt ..r. .?s r.:. refcrn. gewesen, weil seine Ehehälfte hierzu nie zu bewegen gewesen war; sie wollte don solchen Sachen absolut nichts wissen. Heute empfand es nun Meister Pech doppelt schwer, zu Hause nicht das Wort zu haben, und oft kam es denn, "VJ ZUFOSi !!? 1 E bfte Glückes glücklichen Gewinners ooei ersUlll war. Hierzu ram v- 77 vnfc ftnh! AgKA, eine ffisliHn bat4, mf(h vniinsrfitf ihm hnn nnnifrn seinen Drucken rifdertke aur c ' s?,r,M m,r A,f1tnM?n N,trnckwnn wi,?d, n nläklick nnterbuchen. Der Fuchswirth brachte ein donnerndes öock auf den freundlichen Gastaeber aus. in das auck Veck mit einstimmen mußte. Man rühmte den Fleiß des Gasigebers und sprach noch viel Gutes von ihm. Namentlich wurde hervorgehoben. daß er lm Gluck auch'selner Freunde gedenke und ihnen heute ern astmayl o az ein guier ug emes .iVlvl2 7. ms-S-iC :xi9 r M . i ? 13 s.;H iuiiii 1 UU11VIC, uia CIU ÜIUU UIU UCll v v..- ,.. iun rc? w,.s. iricuuucji ju it,cuui tu. wuw wieder eine neue Lage gebracht und m:t cem vaiigcoei anBqiüücn. ztciiiciuj m n . t . ri-c.- cYr.:ri-sn-jc rjr i v i . . IVtllVl, VU lllll VUV V ..V tM.l" dete. Inzwischen war es spät gewor- . , m den. und man brach aus. um llch nacy Hause zu begeben. Meister Pech hatte des Guten zu viel genossen und wankte schweren Schrittes seiner am anderen Ende der Stadt belegenen Wohnung zu. 7Zdn eriuute nur ver eine iseoame: Morgen, wenn Du nach erlin sayrst, um Leder zu kaufen, besorgst Du Dir ein Lotterieloos, und wenn der Teufel Dich davon abhalten sollte." An seiner Hausthür angelangt wurde er. nachdem ? I C. viIX tx eine qaioc lunoe euoii, mvuaj von seinem Ehegesponst hereingelassen und mit den üblichen Liebenswürdigl?- fistrttssJnwmri T? fitrtThinpn VVl vnwittivmmiin. vv wv..v..' pdigt zog sich heute besonders in die Lange und dauerte noca fort, nachdem Meister Pech längst in das Land der Traume Hmubergeschlummert war. Diese umgaukelten ihn denn auch in liebenswürdigster Weise. Ihm träumte, 5 ha auch LoHene gedt un d roat ein reicher Mann geworden. Statt des counermeuers lzaile er OK viüuuns?. der Hand und trennte Mit glucklichem Lächeln die falligen Zmscoupons von seinenWerthpaPieren. Am anderen Moraen wurde Meister Pech i . . , r r i 'nraumen eimas uyami 5Ueruttelt. Seine liebenswürdige Gattin ha sei n chon wiederholt gernfen. oyne van er erwacvl war. ?ein war wüst und in seinen Gliedern lag eö wie Blei. Ein kalter Wasserstrahl brachte ihn endlich zur BesinLlrZ mnr Mm-mmnnmu m?f rt. l?s folgten nock mebr derarMM S echerr oren, w dieSvrecherin in die Küche gegangen war. um den Moraentrunk zu bereiten, den ne mit dem edlen Namen Kaffee benannte, dessen Hauptbestandtheile je- !.. rr . ... . . , c oocy icyorien waren, roaoreno nur ei1 fX.ct2 iiiyt xjuijiiai juiuuuym dvujt(.9 vuj Verwendet wurden. Heute war nun die Frau Meisterin besonders sparsam mit den Kafseeboh nen umgegangen, denn sie war schlecht ter Laune über das späte Nachhausekommen ihres versumpften EhegeSV VV j WV ff v;, ...t. kt TTn..M ttk I TTiiÖt ui( iui wit jyuvutwi vii jvu fee mal wieder durch die' Sparbüchse loofen lassen. Der arme Meester. heute Wird er et wohl wieder ut haben. ' . Nach diesen Vorgänge war ein hal-1,2-TrdVW ,.7. au .:.r.J - etn föugtl n' reincm aatx unruhia umher und taasuber wenn r. 0 f,-ner au nickt beobacktet z von i einer rau mu)i oeooacqiei fühlte, holte er zu wiederholten Malen L r.?. p...4.c,? ..v. WU lUiUIUUl VUVUUIUUVS ticiuu uuu beliebäugelte es. Nr. 41,766 lautete I ? die Nummer. Das Loos muß gewinn.- dachte er. Eine Sieben ist darin, vnh fnTjZ p00f, binnen Umn' Wie wollte er schwelgen, wenn nur die I I ' s ' Z ehuna erst heran wäre. D ese Unge. .rl Y&i. L S" c. 7 " ü I UUiU 1VU1C Vtl 11 UUS3UUIIC11. Endlich erschien im Gemeindebolm. I . . I iiwa uu uue uuiuc üiuuut vui $auf( m, um im .ifc&n Fuchs' Vjt C aYIaa 'n der Zeitung abgedruck e Z ehungs..Vr . " a. u ie ourcozu eyen. eloer aoer immer ohne Erfolg. Sein Loos war noch imut m viu. vcui uu 4vut uuuj im :. n a v . inuy yv4u um a wuf nigstcns zehntausend Mark gewinnen 5te. dach. er. .Schlich bin. ich Vlutv uv vnwi wwuuuuttm, uuu m.. 5.-5 r.. f....:i5 ..4. w.V" VC UilU IU VCIClltf UUICt 4jtll Cl 4-7. ruzn v' i - . v: rnu c vsjmmmuic im tfi delen Fuchs Ur mlih . . Damit überreichte chm der Wirth . 5 Si Sexten 3!ehu3 b 199sten Hbrngl. Preußischen lo ene ist heute aus , Nr. schwarz vor den Au-
ilZiuiurn lures oerilliuuiicii iucuc
ycu. iic )uuyiuücii uno cujicn cc-
a. ir. . 111 tri. w r 1 . 1. 1 t gannen zu tanzen. Hurrah!" iubelte er im Innern, also doch, ich wußte es ja, daß ich gewinnen würde." Es hielt lhn nicht langer. Die Gaststube kam ihm plötzlich zu klein vor. Schnell bezahlte r seine Zeche und verabschiedete sich etwas stürmisch von seinen Tischgenojsen, ohne auch nur ein Wort von seinem Glück zu erwähnen. Das giebt aber eine Ueberraschung." dachte er. Deine Alte wird aber staunen. Na, die kann sich ja gratullren. Jetzt bm ich . der Herr im Hause." Zu Hause angekommen, machte er seiner beklommenen Brust dadurchLust, daß er mit seiner Frau tüchtig zu zanken anslna. Da hast Du es nun," meinte er. .Hättest Du mich schon früher spielen lassen, so hätte ich mich nicht so lange zu quälen brauchen. Nein, so was, und auch gleich das große Loos zu gewinnen. Na, ich habe es aber immer gesagt, zum Schuster bin ich auch nicht geboren. Das überlasse ich anderen Leuten. Jetzt werde ich erst mal aufleben. Aber das sage ich Dir. Nike, jetzt geht's danach, Was ich bestimme, jetzt bin ich der Herr im Hause." Die Frau Melsierm war über diesen Redefluß und die Kühnheit ihres sonst so ruhigen und folgsamen Mannes dermaßen erstaunt, daß sie ihn wie geistesabwesend anstarrte. Endlich gewann sie wieder die Sprache und meinte: Nun sag' mal, Christian, plagt Dich ' der Böse, oder was ist Dir passirt, was schwatzest Du denn da für Unsinn zufarnrnen? - Ach Gott, ach Gott, ich glaube, der Mann ist von Sinnen." Jetzt erzählte nun Pech aus ührlich. aß er dem Lederhändler nicht bezahlt, .7 , ..... 1.. .Pr'' daß vielmehr einen Wechsel unterschrieben und für das Geld trn Loos aekauft hätte, und dieses sei nun mit dem großen Haupttreffer aezogen. Frau Fnedenke war über diese Hinterlistigkeit" ihres Ehegemahls zwar zuerst furchtbar erbost, beruhigte sich aber schließlich mit dem Gedanken, nun ??rau Rentier zu sein, und man vegav ttch zur Ulllye. ÄM anoeren'cors VrnTYt 9Cir( nnrf 5WrT?rt ffthrort ittrt mm r V f i IW uvil iwutb yiyi 1 uuj uurni, um L: f.: oiZtt r.;- m. uii viiitm iwi4t.itv.wuttitu. tiutii vifc Vntnn ,1. .rUUn. ..Stt.1..Vf''V.. O T. ' - . . . ... nn..i".v:- vr. rv . t - j. : j. 1 i'ccrirouiviq, vaij ver c:: nvu muii depeschirt hatte, er hatte ihm doch so - . . bestimmt versprochen, sobald sein Loos gezogen sei, ihn telegraphisch zu benachv? cy-i cts . . r jC. . 1. rlcnligen. yta, oie epcia ivnnie ja auch verloren gegangen sein, beruhigte sich Pech und schlief daraus em. Äald erwachte er ab?r schweißtriefend. Er hatte einen schlechten Traum gehabt, A.rf- 1 I . Jt V r.I TJ . ym lraumie, naivem er icin vcio in Berlin avaehoven. ier er au: oem 'cachhauiewege angefallen und beraubt worden! Bald schlief er wieder rrn. IWWiVVtl U4U IUilV V VIfcVfcfc fctlM Jetzt träumte ihm, sein Loos sei ihm als angeblich gestohlen in Berlin abaenommen und er selbst verbastet. Er konnte nicht zur Ruhe kommen. Frühzeitig stand er deshalb am andern Moraen auf und weckte seine beiden Lehrjungen mit dem Befehl, sich schleu niast in die. Sonntagskleider zu werfen. Die Jungens waren ganz erstaunt, U ;frn StttSM Wnrh pZnp? vn-:i, aaTi r Um satten Vvr Hunnen I W 1 U 11 11 UVll VlblViil j VUIV. W.WVM VXkVV Ksk M5.,. ith tn ttt itnrtnS 1 V V1V V V v j v w UU uuiitkU(. " iiwvw. ' r..,.4. t..,. Zf. Ars,;. -s4 liril ir III II 111111 lliL 11 llU L UL4JLl4LlLt UkU& nach der Vogelwiese heraus und amuWv " -" U" r iJ sttt Euch. Die 50 Pfennige können alle YnerUn fir snTTt Aifrfi 'trrrrT emtrt sllls IVbtVVIII 17 IW. ...... 3 " 4. r uu Freudestrahlend entfernten ich vie - .V 1 ' i . . - . . beiden Zungen, rroo. mal yeme nimi unter der Aufsicht der Frau Meisterin zu sein. Du. meinte der Aeltere. m gloobe, mit unsern Meester is et nich janz lC 11 r1 t. . 1 lo Z. MMJP J vvJp V . nuj4iy. zu uui i )u iiutii juuuu( wj. w?s,n und dZ, Meestern bat oock nisckt k " " 17dajejen jehabt. det wir heute blau mackien " .Wat jehts uns an," meinte der Andere, wir amunren uns. An der nächsten Ecke wurden denn . (f aucy zwei Cigarren zu vuns Pfennige aekauft. und lustig dampfend setzten sie ihren Weg fort. Inzwischen erschien der Bursche des Lieutenants von Pumpwitz bei Meister Pecy, weicyer oereus geirern wieoerholt bei diesem gewesen, um sicb zu erkundlaen. ob denn die an den Stieseln seines Lieutenants vorzunehmende Reparatur noch nicht gemacht sei. n Morgen Meester. na sagen Sie mal. sind denn Herrn Leitnants Stiebel noch nicht fertig, ick soll sie mitbringen. Durch diese Anrede geneid Meister Pech in Zorn. Sie sind wohl nicht geIchelt, Kerl, wie können Sie sich erlauben, zu mir Meester zu sagen, ich bin seit gestern Rentier. Lassen Sie 3h Stiesel machen, wo Sie wollen, ich repanre keine Stiesel mehr. Damit packte er den Ahnungslosenbeim Kragen und beförderte ihn etwas un anst zur yur dinaus. ihm die Stiesel nachwerfend. Aehnlich erging es nocq zwei anoeren uca hatte seine Sonntag und wanderte zur ttn zu fahren und feinen Gewinn einzucassiren. Er grüßte die ihn begegnenden Bekannten nur mit herablassender Bewegung des Kopfes. Man muß semen Stand zu wahren wissen merrti T 7M sich vfUii inlt' ntf nU "i .Jl-irriZ: cC V. UKVrli In Berlin angekommen, besuchte er ' rr gy, . . M."F"und.umKd V
. . , t -V 04 VUHV 4VVIV IVV t vittv. j und begab sich in em nahebelegenes Re- stisch7 neben dem Vorzimmer, zeichstaurant, um das frohe Erngrnß ber ei- ' . s.4,-. K tLuti, mfa.
"ÄL,!i"ar rr f r cn r ts n n W"N. D.e L kr ' - . c. ' "P-m- T'e Ul"alhln' tTTJlfi frni ÄtlTf n' U tlt noch n guter Bekannter zu den n. SSSI,w Ä ml Jn? 5rrSt? n l1 .B0"
lliKU VCiyu C4UUU4CII, U1U llU Ulll I r , 1 rtX .. V Lotterie - Collecteur zu begeben. Hier onn noch nie war jemand clnanaelanat präsentirte er sein Loos und lamx- ßcttelen slCi- - Un -bü '
verlangte den darauf gefallenen Ge-
winn ausgezahlt. Der Collecteur sah seine Listen durch und meinte endlich, indem er Pech sein Loos zurückgab: Sie haben nichts geWonnen, lieber Freund, vielleicht ein anderes Mal.- I
Was", schrie Pech, ich habe nichts sich in die Finger, gewonnen? Das große Loos habe ich Eines Tages sagte er plötzlich: gewonnen, Sie wollen mir. das Geld Komm mit mir spielen." nur nicht geben, Sie wollen mich be- Sie erhob sich verdutzt, öffnete den trügen. Sie Sie ". Mund und war selig, als sei ein WunJetzt wurde dem Collecteur die Sache der geschehen. Auch an diesem Tage aber doch zu bunt, er ließ einen Schutz- war er in schwarzen Sammt mit Gold mann holen, und Pech wurde abge- stickt gekleidet. Sie spielten. Luführt. ,ian saß rittlings auf einem Stuhl, Unterwegs gebärdete er sich wie ein bm Gerte ziehen mußte. Er war kräf. Toller, so daß er schließlich von meh- fia und schwer, sie schwach und zart, ren Schutzleuten überwältigt und zur zeuchte vor Anstrengung, aber fühlte Polizeiwache gebracht werden mußte. glücklich. Der Knabe trieb sie mit Man sperrte ihn m die ?!solirzelle, Faustschläqcn zum Laufen an und sie um ihn am anderen Morgen, nachdem ief jubelnd: Ach Gott, ach Gottler seinen Rausch ausaeschlafen. zu vrt J.z r.
vernehmen. Infolge des reichlich genos- " I senen Bieres versank Pech denn auch bald in einen tiefen Schlummer, aus dem er erst am andern Morgen mit Mühe geweckt wurde. Jetzt wurde er wen seines Auftretens bei dem Lotterie - Collecteur befragt. Pech zeigte sein Loos vor und memte. er sei doch m seinem guten Recht, er habe das große Loos gewonnen, und man wolle ihn um seinen Gewinn betrugen. Der Wachtmeister des Polizeireviers hatte zufallig die Zeitung, in der die Nummer des gezogenen großen Looses . W X 1 B."S.rfe ...... ; iutt iu, iuua, vuD v" 01".. r n-ü At r.; Nummer, nämlich 41.766 gelesen vtx auiicuuuu iuu x,iuvj itmt hatte. Pech war geknickt unv suyr sofort nach Hause, um bei seinerRike reuevolle tiitZiLL. zk-ts. cts. &.:t r.:n. Abbitte für seine Dummheit zu leisten. Schließlich verzieh sie ihm auch. Aber 0-11 : ti v;Vvi. fh?Tm Lotterie hat er nicht wieder spielen dürfen. Die Kleine ZNagd. Von Catulle Mendee Klein, zart, schwach und gebräunt. I t . l . T. r.-.Tl.. I 4. . zerlUinpi, Mll großen lllNsicn, cm IveI X 1 1 ir m rt S)litnr fr Y-1? r ft tror i tiui viitiitiii. ti uuiit. i ..mu iv ikwt. ctL wr. tuJ U roiT ä Ur auu ii uyt viitv uiiw vi. ll?Ar (SATnf.. I V V ftV.V. V 1 V WM V II w I ' . . ' M . 1 rr - 1. : :jlm r 1. i;. l. iLiv4 a 0111 iai , luaic uc ucirn üuuim I " . - nur und wartete, bis die Antwort kam: Gut". sah sich die blanken, in der Sonne erglänzenden Küchengeräthe an 1 , , w v : oreyie vericgen oa cnurzcuoano in den Händen' und der Koch im weißen Aniuae erschien ihr dabei wie ein hohes. vbantastischcs Wesen. Sie war eines Ochsentrcibers Kind und ihre I . . . . rvn r l MUller war lool. wenige mumcn. wie ne Kien: denn da man iie immer nur mit einer Weidcnqcrtc sah, mit der sie die Gänse dr sich her auf die Weide 9 ' : ' ' lt VIV VUtlfc KU V1, " I vl1 WHVV trieb, so hatten sie ihr den Spitznamen ..Gerte fen! TOI. t.i'il Vrhrnfe mnAn ifir h?, Gänse; gar die größte. Wieviel lieber hätte sie Schafe gehütet. Schafe sind ' ' ' 1 ii i ' fnrtFnrn itnS rnnn fslnn mit thNPtt UMWhrinn. oA wr hom nock zu klein: später würde sich ihr Traum tiv vtHvii ' l '-"j" 7 verwirklichen; zu Ostern war sie ja schon A cvrtt,Ullll .lUUli I5inmf st -1- C?nA jit ?fir? s? V l4 UVltV V V V V VM n ff -r I ij ' ' . RX ?.,4 , STTJ nn nrf M h' I lliiW vfcUit iiiiuu viiiyvvvj .wv r.. n x s.s? I lf I J II I II II I II III 1 r 1 Jk 11LLIL UL1 Lll l " - -7- , - - - - Vitr(4a si trn Pont VU.I.k llt t)4t VIHAIUIIV HIHk V. rn.;n r; Jrtnf im rft.n Mnl bUU 'V WVH, IV ...... g..... v.,.v.. welchen und schnitt Gesichter dabei; doch I . ' 1 ' . ' .1 der Kock. der krok seines Älters ein lustiger Kumpan war, beredete sie. immer mehr zu trinken, bis sie betrunen war. Sie plauderte und plauderte, erzählte all' ihre kleinen Angelegenheit i i v.r. vs. rrt v . r r . r . ri v ! . ren uno oan oie anie ne 10 osl tg m; fimi ituuiii fb..iviyi,t. v.vt. Man gab ihr noch zu trinken, bis sie ttsi vlis frins. iiifeti I llvk Vi.U IUV..V. .V UV sich in der Küche auf zwei Stühle legen. Ihr Gesicht war grünlich, ihre Augen weit geöffnet, sie hatte Schmerzen, litt. O " ' . . ' - ' mnZ und konnte nickt fanen. was ibr sei. Da trat Luzian. der Sohn der Schloßherrin, in die Küche, er sah das Mädchen dort liegen und zwickte sie schmerzhaft meinen der rothen, dünnen Arme Sie schrie auf und drehte sich um, ss, n ,nZ.is,i-ia?n Knaben in schwarzem Sammctanzug mn loiü Kimm Snihrnfraam: aoldhnde Locken fielen auf seinen Hals fctinUnn Und irht &Me sie und neigte freundlich einige Male den f0pj Später nahm die Schloßhcrrin warmen Antheil an ihr und nahm sie mit nach Paris, um sie als Kammermädchen ausbilden zu lassen. Das Kind ging inmnl ",s fci? Wd. fpfcte sick ....... I "7 0am Rand der Wiese nieder und sprach ' ' zu ihren Gänsen: 3ch werde jetzt nach Paris gehen, ihr kommt aber nicht mit! Wie sie so dasaß zwischen den bestaubn WrmtiWftrftnrfwn smpZst? ibr nn; rn ijmifn Un Uftnub Brombeersträuchern, schweifte ihr -m Gebüsch ein altes leeres vertrockneMt sie holte es heraus und nahm mi n rifet t cine ach der anderen von ihren jai, dachte sich, wie schön sie im ' ' '. .n .A fcywarzen ammeianzug mir mijvm Spitzenkragen sein müßten, und strel. .,4. V; rt,i vun nnf 1 vut.i4v uuw wiv ipn iiwiuuu Halse, trotzdem sie sie so ost und schmerz. . . . - In Paris UUt Re m ein JenI luv cuuuiiuuwil vttiv v n ,uivwk. ahm gelebrt aber nicht lesen; wenn man liest. bcert man nicht mehr so gut aus. Die anderen Timst. boten konnten sie nicht leiden; sie war schweigsam, gehorsam nnd d r Herrin Nur Sonntags ging sie ans. bis in die Kirche, denn sie lax romm. hne etwas von Religion ,u verstehen. Von Paris kannte sie nur das Stück. chen Strabe. das man vom Fenster aus
Das machte sie froh und stolz, sie fühl- u "s te. nun trat sie ins Leben. Später es kümmerte sie nicht. Sie chien über-
immor mitn mnn aupl ma. i mcqr out ocr vrroe ZU :cocn:
azsragenoen. Pecy Zlick unbewußt über alle bekannten Vül W -unu ,anu ,ir skleider anoelegt Orte und sie scbien von ibrcr Umaebuna noch einmal die Melodie: Un 'jour,
Bahn, um nachBer- . m.n ntmnhrit passant a Mcudoir, loue nch die
war sie nie traurig. Zuweilen lay ja
ihren jungen Herrn, der so stolz und so stark war. Wenn er in das Zimmer trat, in dem sie arbeitete, flog ein Bebcn durch ihren Körper; sie wagte nicht den Kopf zu erheben, die Nadel flog emsiger durch die Arbeit und sie stach 1ILX L1L I l .Ich möchte eine Peitsche '." Fluas lief sie in die Küche und holte einen Klopstock; er schlug sie nun kräftig über Rücken und Schultern, sie cL nter w Qual: m hm jr Herr!" sm sic Abends still in der Küche saß, murmelte sie in Rückerinncrungen der. runen: Wt flut war!" Der Koch aber, der es hörte, sagte: en ekermaul'" " ages nahm Luzian heimlich . lac- Wein aus dem Schrank sagte, Gerte habe es gethan; da l,rf,g,c d e Aaronm das Mädchen und Lu;ian riet: Neckt ac anem lr!' .u" Ull- nm -. .r w -u . m Sik cmxv9PAv. M M. ... . hVwh immpr rflctbct onb siäfeKÄ 'lymaqng. lchlechl gtt IClOct II W Lunan war ein iunaer .'cann ae "t"1"" worocn. vjinc Zlbcnds sagte er zu ihr: Die Mama verweigert mir den Hausschlüs sel; damit sie nicht hört, daß ich doch spät nach Hause komme, bleibe auf und warte auf mich. Ich will nicht läuten, will aber dreimal in die Hände schlagen. Komm' geräuschlos hinab!" Das war zur Winterzeit; sie saß oft bis gegen Morgen un cittgcn Zimmer i . -t - , . , . . und harrte des Zeichens. Dann gmg r .. . ff' . () . : Sa. 4ArtV stc Mit ClNCr fletNCN 1'slMpC iN Dd VNd I rf f . , . f . I ?iirH t nrt , (cfiii Ti -ti?2 ittr fern 1 uurnu, avu vu vu ui v uuv, u . .. -. " . . , I I ItlTM II I 11 ? I Illflll VII llflllT Geräusch zu machen, durchschritt den großen Hof barfuß. Ost lag hoher Schnee; sie war erstarrt vor Frost, ihre Zähne schlugen auf einander, die Hand konnte kaum die Lampe halten. Sie erkältete sich und wurde die Fol gen nicht mehr los; Luzian aber schrie sie an: Soll ich hier erfrieren, daß Tu. mich so lange warten läßt!" So werde ich im Hose warten!" rr - it.i ei . fr: ni . lu .C. i - ". 1; ln Jlaai1' c uzmn belrunlen zurück; er taumelte aiiV V SrAA X-yV4 4 A mKav w . . . - , , , , U' der Treppe drehte sich oben V.ihr ms Gesicht, fayte sie u :ii um dieTaillö ilNd kÜßtö sie ?oh ÜUf dkN MllNd Das Mädchen erbebte, sank ohnmachtic; aus den Boden, die Lampe zerbrach IKrtn3" m itvrnnlt) ni- itnn (ntirt tt ' ",ut,mu. UHUV den Un Refrain eines Gaenbauers: iour, passant a Meuüon unejeune , . .1. .rt. 1. r .i0 tiilg. p lonaiso" oann vericywano er I n-. . m m . w 0N oa ad latz Gette Nicht meyr in 1 r, TV , , p . I nA rii- 4 X avKa(4a!a 4avNa muuui iuc uau uiwcuiic, unuuu i -. . . r- r - v t . . v ItC tfRIC 110) slUt 0IC ODCrllf tUsk Der .'".' ' . I , , . , . . k, ln ihrem Blick loderte eine eigene ttlam r . , r A vfw1 " ' Vinf lll hin I In inn nt-jnnf r vor sich bm: Un iour, passant a Meudon .... Oft sang sie's laut war glücklich und weinte doch dabei. Luzian heirathete ein schönes, reiches junges Mädchen, das er zu lieben wähnte. Gerte bat, die jungen Gatten bedienen zu dürfen. Am Hochzeitstage t r y .. -, i r f t V Obeschäftigte sie sich den ganzen Tag m den Ihnen bestimmten Gemachern, ord- . .... . . . , , Ruat f enoene ; peiiojoxiic '"u"'. UUÜ ; luu Sie war m schwarze nde ge flAtXtf tu IChviH ,s? tf K44 5, kleidet, zu Ehren dieses Tages hatte sie das Kleid bekommen. Gegen Mitternacht half sie der jungen Frau beim Umkleiden; w'e schön war das Zimmer im rosigen Tämmerlicht. . 2Bie schön Sie sind," sagte Gerte zu ihr. Tann strich sie noch einmal mit Alternder Hand ub?r das weine Seiden Ncgligee der jungen Frau und sagte zu dem eben eintretenden Luzian: ,'ute Aachr, seien le glücklich. langer Herr!" I . v. t;i. . f - . V . o vzmz lunoe Ipaier oenicp ne oas Hus. Eshatte geregnet, die Straßen lagcn verlaiiensie schritt schnell au-, An einzelnen d; j zeig e der sonst bedeckte Himmel lichtblaue sternenbesaete Streifen; auf dem naj,cn Straßenpflast Zlttcrte das Licht der Gasflammen. I a J 4 j Jt. mm u u xm, :ie ging immer rascher und immer weiter, sang und jch'.en ßlüdli4ynblifr h " Rauschen des Flusie Auf der Brücke stand sie eine Welle still, sah sich um und murmelte etwas leise sh sich um und murmelte etwa Schürzenbänder, umwickelte und band .as dünne Röckchen fest um die mageren Beine nnd verschwand mit cine'N Shrung im Wasser , Oben blautem -tuck Himmel und 1eihUitn U stirn - Zurückgegeben. S:e sind schon zu alt, mein Lieber. Ihre Ansichten entspringen der grauenTheone, während ich gewissermaßen des Lebens goldenen Baum vertrete." 71 mi dazu! Allerdings grün genug nno ic Schlechte Behandlung. (Bei der Tante.) Warum hast Du setzt Dein Schwesterchen gehauen. Du böser Junge?" Weil es mich geärgert, daß es das Mariechen immer viel desser bei der Tante hat wie ich!" Auchnoch lügen! Du bist ja der erklärte Liebling der Tante!" Ist gar nicht wahr, Mama! Ich muß allemal der Tante einen Kuß geben. Mariechen braucht es aber nicht zu thun!" . .
1 rr : .ri:- v ci...i. 1 j.l r: . ? .
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