Indiana Tribüne, Volume 21, Number 7, Indianapolis, Marion County, 26 September 1897 — Page 4
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SS Fndiana Tribüne ErschW Täglich uno oimiag Die tägliche Tribüne- kostet durch den Xxla" i Cent per Wochedie onntaaS.Xtt5üf Sextf per Woche. Leide ufacne 1 ttentt ,Kr es (Jentl p, Per Poft Serhald dr Htdt zugefchtikt in ?auie,ilg M X' !r. omi 18 CÜD ladama Ctxau Indianapolis, Ind., 26. Sept'br 1897. Sonntags MMei. Dat Ziel allen gortschrittö ist die Vergrößerung oder Verallgemeinerung der Wett. Du virft, lieber Leser, dielleicht geneigt sein, im ersten Augenblick die für baren Unsinn zu Hütten, und gewiß scheint es dlr unverständlich. Aber warte bi ich mich erklärt yabe. Ich lese eben im zehnten Bande von Webers DemoeritoS". DaS Kapitel ist überschrieben: Der Stand und die Lebensweise. Da stoße ich auf folgende Zeilen: Jene? NeichSgraf, dem man sagte: "On en pirlt batucoup dans le monda)" fragt : Dn lequel ?') Mir fällt dabei eine Stelle in dem bedeutenden Roman von Ouida Gil ileroy" ein. Sie blieb mir im edachtnisse haften, weil sie mir zur Zeit auffiel. Eine Herzogin sagt: Die Welt ist so klein; unsere Welt." 3n diesen wenigen Worten liegt eine ungemein große Wahrheit. Die Welt als SanzeS ist allerdings unendlich, aber die Wett deS Einzelnen, im ge sellschaftlichen Sinne genommen, ist sehr klein. Ich wurde recht lebhaft an diese Wahrheit erinnert, als sich kürzlich einmal Jemand bei mir darüber beschverte, ?)aß sich in den Spalten der Tribüne eine gewisse Mittheilung be fand. Ich machte ihn darauf aufmerksam, daß dieselbe Mittheilung auch in allen englischen Zeitungen ent halten war. WaS liegt mir an den englischen Zeitungen ?", sagte er, eS ist mir unlieb, daß eS in einer deutschen Zeitung stand." Die Welt die seS ManneS schloß die amerikanische Bevölkerung unserer Stadt nicht ein. Bestimmte festgezogene Grenzen für die verschiedenen Wetten giebt eö allerdingS nicht, aber sie unterscheiden sich meist nach Klassen oder Ständen. Wo eS Stände giebt, spricht man von einer vornehmen Welt. Diese Welt ist so ezklusiv, wie sie tausendjähriger Brauch und alte Ueberlieferungen nur machen können. - Es ist daö die kleine Welt, von der jene Herzogin sprach. Sie ist eine Wett für sich, mit welcher diejenigen, die in einer anderen Wett leben, fast gar nicht in Berührung kommen, die ihnen völlig fremd ist, und die sie nur vom Hörensagen und auS Romanen und Dramen kennen. Diese Welt hat, 'wie jede andere Welt auch ihre eigenen Gesetze, ihre eigene Moral, ihre eigene Anschauung ihren eigenen Begriff vom Leben. WaS man bei unS Gesellschaft" nennt, worunter man die sogenannte gute Gesellschaft" versteht, daS if auch eine Wett für sich, vollständig ab geschlossen von der Welt Anderer Wie ganz ander? ist der InteressenkreiS, ist die Atmasphäre in der sich eine sogenannte lociety Udj bewegt, von der Umgebung, von den Sorgen, von den Anliegen einer Arbeiterin ES sind das zwei ganz verschiedene Welten, die sich gar nicht um einander bekümmern, die gar nichts von einander wissen. 2e größer die Stadt, je- größer die Rang- oder Vermögensunterschiede, desto zahlreicher die verschiedenen Welten, doch ist im Ganzen die Zahl dieser Welten nicht groß. Eine Welt darf nicht gar zu klein werden, sonst wird daS Leben in derselben zu langweilig. Da jede? Mensch nothgedrungenr Weise zu einer oder der anderen Weit gehören muß, so bksindtt sich jeder Mensch in seiner eigenen Welt und jede andere Welt ist ihm persönlich so fremd und so gleichgiltig, daß er sich nicht mehr um sie bekümmert, wie um die Völkerschaften Afrikas, von denen er zwar mit Interesse liest, deren Thun und Denken ihn aber weiter nicht alterirt. ES geht ihm in dieser Beziehung, wie jenem Manne, von dem ich oben sprach und dem eS ganz einerlei dar, waS in den englischem Zeitungen stand, dem aber die Zeitung nicht gleichgiltig war, die in s e i n e r Welt zirkulirte. Mochte man in den anderen Welten von ihm denken, wak man wollte, man kannte ihn dort ja doch nicht. In seiner Welt aber -war ihm sein Ruf von Bedeutung. Nun ist eS ganz klar, daß diese verschiedenen Welten historischen und ) Un spricht viel davon in d Oelt. ) In el?,r?
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wirthschaftlichen Ursachen ihre Ent-
Sehung verdanken. Die higonsche Entwicklung der Stände einerseits und die wirthschaftliche Entwicklung anderseitö erzeugte die gesellschaftlichen Unterschiede, welche die Grundlage der verschiedenenen Welten bilden. Republikanische und demokratische Anschauungen haben sich in den letzten Jahrzehnten rasch entwickelt und sich e frig damit beschäftigt, den Ständen das Grab zu schaufeln. Dagegen ist die Kluft zwischen den wirthschaftlichen Klassen immer größer geworden, aber auch diese Entwicklung eilt ihrem Höhepunkt zu und auS dem Schooße der gegenwärtigen Gesellschaft wird sich eine neue entwickeln, welche die Klassen nicht kennt. Mit dem Verschwinden der Stände und Klassen werden auch die verschiedenen Wetten verschwinden und eine Welt wird alle Menschen um fassen. Darum sage ich, daß das Ziel deS Fortschritts die Veraroöeruna und Verallgemeinerung der Welt ist. Der Plauderer. , m Eine Erholungsreise. Bon Marie 2taU. ftolt sei Tank, da bin ich wieder in irtincu vier Wänden! (S wird zwar urst) eine l&ei.c dauern, bis die alt: Ordnung und ;cnlütlilichkeit bei unZ lv:roeiteüt ist. bis ich den entseklichcn Mottenpulver-tteruch ausgelüftet habe in'.d r.iich wieder Menjch fühle, aber meine empörten Nerven beruhigten sich bereit? bedeutend, seitdem die Koffer uiii) daS ttur-buch meinen Blicken ent sch'.vunden sind. Tie Aerzte haben ganz recht, wenn sie unS für axofo und kleine Leiden alljährlich eine Erholungsreise" verordnen. (5s ist die beste Kur für jedes häusliche linde Hagen. Unser Ziel war da? Bad T im Schwarzwald. Wir hatten also eine Eisendahnfahrt von beinahe vier und zwanzig Stunden zu machen. l5S giebt Menschen mit gottgesegnetm Nerven.' Ich glaube, man könnte sie in einer Holzkiste vierundzwanzig Stunden lang auf einem Knüppel, dämm hin- und herkarren, sie würden ruhig schlafen und gestärkt erwachen. Zu dieser Spezies gehört Arthur. Ich bin minder begabt. Und so schloß ich während der langen Tour im Bahn wagen, in dem wir bei glühender Hunds tagshitze eng eingeschachtelt saßen, kein Auge. Mir gegenüber saß ein alter Herr, der seine sämmtlichen Habseligkeiten in einigen gröberen und kleineren Papierpacketen bei sich zu führen schien. Er that nichts weiter, als seine unzähligen Packete, furchtbar ungeschickt und um ständlich, auf und zu zuknüppern, und schien immer wieder ein neues System zu ersinnen, nach welchem sich der In halt noch praktischer vertheilen ließ. Und wenn er eben damit fertig war und ich erlöst aufseufzte, fiel ihm ein, ta'i er sewen Trinkbecher oder seine Reis.'' kappe brauche, und sämmtliche Packe' wurden von Neuem aufgeknüpprc, denn das Gesuchte fand sich stets in den verborgensten Tiefen des allerletzten. Weil er dann vergeblich kämpfte, die entfesselten Habseligkeiten wieder zu einem Packet zusammenzubringen, mußte ich, trotz Hitze und Migräne, mich seine? erbarmen und für ihn zusammenlesen und packen, und als wir auf dem Stuttgarter Bahnhof den Zug Wechsel ten und Aufenthalt hatten, bin ich thatsächlich mit einem Theil seiner Packete beladen hinter ihm hergekeucht. Arthur lief 'schnell voraus, um ein Mittagessen für uns zu bestellen, und mir that der alte Mann zu leid. als. ich sah, daß er niemals sich und sein Handgepäck an Ort und Stelle bringen würoe. Er hätte die Hälfte sicher unter wegS verloren. Leider war meine Hilfe nicht ausrei chend, denn unsere Wege trennten sich. Gerädert, erschöpft, lebendig gebra tcn. zolldick mit schwarzem Staub U deckt, mit rasenden Kopfschmerzen kam ich an. In dem einzigen großen Hotel des Ortes war kein Zimmer frei, wir nah men also Logis in einer Privat-Villa. TaS mäßig große Zimmer war sehr theuer und unsere liebenswürdige Wir thin. schien Kleiderschrank und Kommode ür ebenso unnützen Ballast der Ziviliatiou zu halten, wie eine Südsce'Jn ulanerin. Ich weiß jekt. was die beste Kur für Ehegatten ist, die sich daheim in ihrer Häuslichkeit an einander reiben und das Leben gegenseitig schwer machen. Man sperre sie zur Erholung" vier Wochen lang in einem vollgepfropften Badeort zusammen in eii enges Zim mer, d.is für ihre sämmtliche Garderobe fünf Kleidesken f;nter einer Gardine . A Helpless Suf ferer. aiotners, do not allow tue teethinf babjr to sufler vrlth paius froni colic and otber bowel dlsonlcrs, wbsa euch , a reliable and safe remedy as Dr. joba Vf. LuU's Baby Syrupgiyes immediate relief and perfect easo to the little sufserer. 'I Lavc been using Dr. Bull' Baby Syrup in family for aome time, and can say, wituout any exception, it la the finest medicine for babies sussering rom colic. I recommend it to eyery houaehold. Henry ILDegges, 2229 Tenth St., X. W. Washington, D. C." Dr. John W. Bull's Baby Syrup can be bought everywhere for 25 cents. Always resuse unknown or öbscure preparations and Jemand Dr. John TW Bull's Baby Synip,a well tried and efficacious xemedy for all baby disorders. Zu haben bei: Ins. D. Gauld, 201 Jndiana kwe. 3. 0. Bryan, 2Uu & JaSZsn st. :
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Diese alten Scharteken sollte ich kennen, dachte ich. In demselben Augenblick kam auch schon eine lange, hagere Gestalt mit neunundneunzig weiteren Papierpacke ten unter dem Arm um die scharf, Biegung des Korridors herum, di, Treppe herunter. Gleich darauf ertönte ein leiser Schrei ailZ Frau WosowZkas Munde, die lan ge Gestalt stürzte sich mit einem Sprung auf sie, packte sie an beiden Handgelen ken und redete zornis auf sie ein, in einer Sprache, die wie polnisch ode, russisch klang, während sämmtliche Packete in alle vier Winde flogen und wun. derbare Sachen den Augen der stannenden Umstehenden enthüllten. Man wußte wirklich nicht worüber man sich mehr wundern sollte, über die Art der Begrüßung oder über das wag der Alte alles mit sich in der Welt her. umschleppte. Ta hatten wir die Bescheerung. Ter Alte war Gisela Wosowökal Vater und sie war gar keine Frau, ebensowenig wie Dr. Otbmer ihr Bru. der. sondern sie waren ein Liebespaar und dem armen Alten durchgebrannt, der sie mit seinen hundert Packeten unter dem Arm seit einem halben Jahr vergeblich in der Welt gesucht hatte. Du glaubst nicht, was ich durchge macht habe, bis der Alte endlich seine Einwilligung gab! Zwei Mal habe ich Gisela von Selbst, mord und drei Mal von erneuter Flucht zurückgehalten! Und schließlich richtete sich der Hauptzorn des Alten gegen Arthur und mich, weil er glaubte, wir wären an allen, schuld. Endlich reiste er mit dem verlobten Paar und seinen vielen Packeten unter dem Arm ab. um in Nußland die Hoch, zeit zu feiern. Ich athmete auf, als das letzte Packet glücklich in den Bahnwagen befördert war. ohne noch einmal aufzuplatzen und Stief:lzieher, Journale und gebrauchte Wüsche über Arthur und mich auszuschütten, die wir Abschied nehmend yuf dem Bahnsteig standen. ' Und Gott sei Dank, daß ich miede, daheim bin und meinen eigenen Klei? derschrank und meine Kommode habe! ,, EQle man c$ maä)t l . Füllen Sie eine Flasche oder ein aemöhnlicheö Wasserglas mit Urin und lassen Sie e vierundzwanzig Swnden stehen ; bleibt ein Satz, so zeugt das von einer Krankheit der Nieren. Wenn Urin Flecken macht, ist die ein positiver Beweis von Nierenkrank heit. Zu starker Wasserdrang oder Schmer en im Rücken ist ebenfalls ein Zeichen, daß Nieren und Blase in Unordnung -sind. . . WaS thut man dagegen? - Sin Trost ist es zu wissen, daß Dr. Kilmer' SwaiNp.Root, das große Nieren.Heilmittel. Schmerzen im Rücken, Nieren, Leber. Blase und sonstigen Theilen, welche in Verbindung damit stehen, egnimmt. ES heilt Unfähig. Mt deS WasserhaltenS und brennenden Schmerz Keim Wasserlassen, oder Folgen, die durch den Senuß oon Liquören, Wem oder Bier entstehen und enthebt Sie der unanae nehmen Nothwendigkeit während der Nacht oft durch Wasserandrang aufstehen zumessen. Die milde und außerordentliche Wirkung von Smamp.Root stellt sich bald ein. : Es ist be sannt für seine wunderbaren Kuren der schlimmsten Fälle. Von den .Apotheken sür L0e und 51 .M verkauft. Schreiben Sie um eine Probeflasche und Pamphlet, ermähnen Sie den Namen der Jndiana Tribüne dabei Lud wenn Sie Ihre volle Adresse an Dr. Kilmer & 5o., Binghamton, N. ?)., senden, so wird Ihnen OöigeS frei durch dle Post zu, gesandt. Wie aarantiren für di Echtheit dieser Offerte. ' ' ' -
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