Indiana Tribüne, Volume 21, Number 6, Indianapolis, Marion County, 25 September 1897 — Page 1

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I ! l w ' A0 O AA K V vv y w w w y y y V ? ; Ofsice : No. 18 Md Alabama Otrasze. Telephon 1171. Indianapolis, Indiana Samstag, den 25. September 897. Jahrgang 21. No. 0

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EUGEN MEYER, Sonntag, 26 September 1897. Im fasst , 8fgtniUtt, onntag, Un 3. Oktsir. Spisbrtsn. :-: Mg i Bahn :: 82.2S nach Terre und 311. nef, Wegen der Wettrennen. TicketZ werden vom 27. Sep'. bis 2. Oct. verkauft, glltig bis zum 2. Olt. H. M. Bronso's. A. G. P. 21. Dle Ofsice von Dr. H. PIXK und Dr. C0LE, desindet sich in 9io. 24 Ost Ohio Strafe. T.lephon No. 27 wie bisher. lEIIectioii NolicCi Notice it herebjr ffiren, that the "Socitier Turnrerein of Indianapolis," will clect one trustee forthe terrn k three years, on the flrst Wednesday in October 1897, (Oct 6th) in "Das Deutsche Haus " Gko. Vonnecvt, President. G, Giivsi, See'. Die Walhalla ! Deutsche Rest auration undWirthschaft 237 Sst Wnshinston Lirnös. (Mannerthor-Halle,) F. II. Steinbart, Besitzer. Ausverkauf von Sommerschuhen fci . Karle, 73 st Wasbinion Str. Feine MSnrerschuhe von $1 auswärts. Arbeitsschule für Männer Kl. Feine schwarze und Tan Damer. schuhe Kl. Kinderschuhe, Orf.-rdS, werth Y5c und $1.00, zu 50c. Alle Serien Schuhe zu den billigsten Pni srn. Verffrn Sie den Ptctz nicht 73 Gst Washington Str. xeotga wsermmts r ÄPÄpki) ' v ' V-, lVW . ' L-S FsichenbsftaöösV, Ofsice : 26 Süd Deladareftr. Ställe : 120, 122, 124, 12s, 12s Ost Pearlftj Ttltäon II. Offen Tag und Nacht. McCullough & Reinhard, Nechts-Attwälte Zimmer 303 305 Indlana Trust Gebäude. Televhon 1017. err steinbarb twpfleSU lck lissntttf kra luticQta tiuciuun. 853 Massachusetts Jlve roohnt der -r-: : Schwoda Schuttes : : Tonrad Heef;, bei dem man immer etwas gnteS zu trinken und zu rauche.i findet. : 2uuä : -giebt eö den ganzen Tag.

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als Ausbeuter bezeichnen, auch als ehrliche Befürworter der Arbeiterlache zu betrachten. 9!iedrige Eisenbahnraten, billiges SaS, billiges Telephon usw. all daS sind Dinge, in welchen die Geschäftsleute ebenso, ja mehr alö ie Arbeiter interessirt sind. Wären diese Forderungen bloß im Interesse er Arbeiter, so fragt sich', ob eineS ieser Blätter den Mund aufmachen wurde. Soweit nicht eine Anzahl sebr ortschrittlich gesinnte? Leute für die Kandidaten der Soz,allsten bet dkr nächsten Stadtwahl stimmen werden, arf eö wohl als ausgemacht gelten, daß die Deutschen mit wenigen AuSnahmen für Thom. Taggart stimmen. Man kann aufrichtiger Weise nicht ägen, doß die städtische Verwaltung unter Taggar! nicht im Allgemeinen allen billigen Anforderungen entsprach und die Deutschen haben wenig Lust, soweit die Ausführung der lästigen Muckergesehe inS Spiel kmmt, eS mit den Republikanern noch einmal zu riS kiren. Da außerdem Harding keine Per fon ist, für den sich irgend Jemand begeistern kann und die Kandidatur Smithö kaum ernst zu nehmen, fein wird, so darf wohl die Erwählung Taggartö alS sicher betrachtet werden. Eine internationale Frage von größerer Wichtigkeit mag durch daS neue belgische Gesetz in'ö Leben gerufen werden welches verlangt, daß Ausländer, die temporär ihren Wohnfitz in Belgien aufgeschlagen haben, in der Bürgergarde ihrer Dienstpflicht genügen müssen. Die Vefreiuung von AaSländern vom Kriegsdienst in einem Lande, in dem sie nur temporär ihren Aufenthalt aufgeschlagen haben, ist ein überall anerkannte? internationales Gesetz. Zu der Fremden-Eolonie der Künstler in Brüssel gehören eine bedeutende Anzahl Amerikaner und die Durchführung jeneS Gesetzes muß von den unfreiwilligen Confcribirten naürlich eine Anzahl Gesuche bei unserer Regierung zum Schutz zur Folge haben. Die belgischen Behörden behaupen nun zwar, daß die Bürgerzarde keine militärische Truppe sei, aber da dieselbe dem Gesetz nach als HilfSruppe für die belgische Armee im Falle eineS Kriege? unter die Waffen treten muß und im Falle der Gefahr in einer Sarnison den Wachdienst versehen, so st diese Behauptung der belgischen BeHorden, daß die Bürgergarde kein Miitär sei, höchsten? als leere Aukflucht aufzunehmen. ,. . Der Eskctivrath der American Federation of Labor hat eine Sitzung gehabt und in pomphaften Resolutionen daS knde deS Streiks als einen Sieg der organisirten Arbeiter erklärt. 8 ist merkwürdig, daß GomperS und Eonsorten den Sieg nicht als Resultat idrer Thätigkeit, oder wenigstens der Federation erklärt haben. An dem nöthigen "br2,s" fehlt eS ihm doch ahrllch nicht. Daß GomperS und College die Nothwendigkeit der am nächsten Montag in Chicago stattfindenden Conferenz nicht einsehen, war vorauszusehen. Diese Leute halten nur für .öthig waS sie selber thun. In den Resolutionen heißt eS : TradeS UnionS find nicht die Befürworter von Ruhestörungen, von Aufrühr oder Revolution. Wir bewegen uns auf dem Pfade der bistoriscben ruhigen Entwicklung. Wir find gesetzliebende Bürger und wenn daS Gesetz und die Ausführung derselben auch zuweilen gegen unö sind, so haben wir doch daS Vertrauen, daß die aufgeklärte öffentliche Meinung schließlich daS Unrecht gut machen wird. Deßhalb applliren wir an alle Diejenigen, welche Einfluß auf die Gestaltung der Lssent lichen Meinung haben, die Geistlichkeit und die Presse, gemeinschaftlich mit unS Stellung zu nehmen gegen den unbilligen und verfassungswidrigen Gebrauch richterlicher EinhaltSbefehle, welche die Volksfreiheit zerstören." Vom Standpunkte des Arbeiters aus ist dies daS größte Blech, da je geschmäht wurde, und ist ganz der Leute würdig, deren ganze Thätigkeit in Nichtsthun besteht. Wenn die Arbei

ter daraus warten sollen, bis ihnen

yresse- und lZeistlichkeit helfen, dann können sie sehr lange warten. Presse und Geistlichkeit sind, von einzelnen Ausnahmen abgesehen, immer Fus Seiten der Mächtigen und sehe im mer die Dinge mit deren Augen an. Wer sich selber hilft, dem hilft Gott" ist ein alteS deutsches Sprichwort und anders ist eS nicht. Alaljlillilhrichlen. Inland. Wetterbericht. Schönes Wetter heute Nacht und Sonntag, Höchste Temperatur tnnerhalb der letzten 24 Stunden 75 Grad, niedrigst? 56 Grad. AusruhrinNewOrleanS. 9! e w Orleans, 21. Septbr. Nach der gestern Abend abgehaltenen Äürger - Mcssen-Versemmlung sammelte sich eire aufrührerische Menge um daö Vennregard Schulgebäude und drohte offen, eö bei erster 'Gelegenheit in Brand zu stecken. Während deS gesteigen TagtS hatten Schwester Agneö und eine Anzahl barmherziger Schwestern daran gearbeitet, das Gebäude für die Aufnahme von GelbsieberPatienten herzurichtn. Der Schulrath hatte inzwischen alle Pulte und andere Möbel entfernt, wahrend die Hospitalleute Feldbetten ic. herbeigebracht hatten. Bei Anbruch der Nacht wurden Dr. Bloom, die Schwestern und Andere gewarnt, und eö wurde ihnen gerathen, daS Gebäude zu verlassen. Sie befolgten die Warnung und suchten unter Führung von Schwester Agneö ihren Weg durch eine dichte Menge von erschrecken cn Bürgern. Dann wurde eine kleine Polizei-Abtheilung aus den Platz beordert, aber während siedle! aufrührerische Menge vordem Gebäude in Schach hielten, setzten zwei Branostifter den Hinteren Theil deS Gebäudes mittelst Petroleum in Flammen. Die erste Spritze war kaum auf dem Plae erschienen, als auch schon die Schläuche durchschnitten wurden. Ebenso ging es den später eintreffenden Spritzm. I Endlich kam eine starke Abtheilung Polizei an und trieb den Mob zurück Nun konnte die Feuerwehr an die Arbeit gehen, und die gänzliche Zerstörung des Gebäudes verhindern. Heute Morgen wird daS Auftreten deS Mobs überall verurtheilt. DaS Schulhauö i3 ein schöne? Gebäude, ganz isotirt und im Mittelpunkt eines großen Platzt gelegen Eine Ansteckungs gefahr war nicht vorbanden, wenn aber nicht eine Compagnie Soldaten zum Schutze des Baues beordert wird, so wird der Versuch wohl heute Nacht wiederholt werden. . . . DerLütgert -Prozeß. Chicago, 24. Sept. Die Vertheidigung brachte drei Zeugen von Kenosha, WiS., welche die Frau Lüt gertS nach dem Tage, an dem sie angeblich ermordet wurde, dort gesehen haben wollen. im DaS gelbe Fieber. Mobile, Ala., 21 Sept. Se,t dem letzten Berichte um 2 Uhr gestern Nachmittag sind 3 Todesfälle und drei neue Erkrankungen vorgekommen. DaS heutige Bulletin lautet : 41 Erkrankungen ; fl Todesfälle ; IQ Genesungen und 16 unter Behandlung. New Orleans, 24. Sept. Be kannte Aerzte glauben, daß die Arbeiten deS Gesundheitöratheö gute Resul täte haben und daß daS Fieber sich nicht ausdehnt. BiS jetzt sind etwa? weniger als 100 Erkrankungen und 15 Todesfälle vorgekommen, also etwa 15 Prozent. Zn 1873 betrug die Sterblichkeit etwa 16 Prozent, sodaß also die Krankheit ungefähr ebenso bösartig auftritt als bei dieser letzten großen Epidemie. Heute kamen 2 Todesfälle und 9 Erkrankungen vor. Von sammtlichen bis jetzt vorgekommenen Erkrankungen find bis jetzt nur 4, Neger ergriffen. Nash ville, Tenn., 24. Sept. Der StaatS-SesundheitSrath hob heute die Quarantäne gegen Oft- . MittelTennessee auf und modifizirte die gegen West Tennessee. Personen von ivfizirten Punkten können nach Mittelund Ost - Tennessee kommen, müssen aber 10 Tage lang unter Kontrolle deS NatheS bleiben, ehe sie nach West Tennessee gehen.

Jackson, Miss., 4. Sept. Der

Ctaati-Gesundheitkrath erließ beute folgendes offtzielle Bulletin: Der Rath erhält täglich Gesuche auS dem Norden von Personen um Erlaubniß, ach ihrer Heimath zurückkehren zu dürfen. und hat besülossen, die? vor der Hand nicht zu gestatten. Wenn der Rath sich überzeugt hat, daß daS gieber auf Edwards und unmittelbare Nachbarschaft beschränkt ist, dann wird wahrscheinlich die Quarantäne über Eisenbahnen, die nicht mit ivfizirten Punkten in Verbindung stehen, aufgehoben werden. Der offizielle Bericht von Edwards feit 7 Uhr gestern Abend zeigt 20 Erkrankungen von Weißen und 10 von Farbigen, im Ganzen 30. Die Totalzahl der Erkrankungen war blö jetzt 130, die der Todesfälle 4. Heute kam kein Todesfall vor. ,....,.. Beging Selbstmord. M ex i k 0, 24. Sept. Der in Verbindung mit der Lynch-Assaire verhaftete Polizei-Znspektor Velakquez hat sich im Gefängniß erschossen. In einem hinterlassenen Briefe an daS Publikum sagte ValeSqnez er fühle, daß sein Tod die Genugthuung sei, die er der Gesellschaft schulde, und er werde diese Genugthuung geben, indem ,er die Welt verlasse. DaS Verbrechen sei ihm von Inspektor Villavieaneio vom 2 Polizei-Distrikt, der sich im Gefängniß befindet, vorgeschlagen worden. Er labe gefühlt, daß seine Loyalität für den Präsidenten, auf den ein Mordversuch gemacht wordei sci,ihn berechtige, Anyozutödten. Velakqaez war ein sehr tüchtiger Beamter. der alS General-Jnspektor der Polizei diele Reformen eingeführt hatte. Ausland. Eröffnung deS S st erreichtschenReichSrathS. Wien, 24. Septbr. Nieder mit Badeni", Hlnauö mit dem Ministertum", und dazu ein Geirülle, gegen welches auch mit gewaltiger Lungenkraft begabte Redner nicht aufkommen konnten. Dazu ein Scharren mit den Füßen, als ob der Fußboden in Grund und Boden gestampft werden sollte. Mit den Fäusten bearbeiteten . sie die Pulte ; die Redner wurden niedergeschrien ; drohende Arme erhoben sich; um die Tintenfässer klammerten sich, zum Wurf bereit, vor Erregung zitternde Hände. DaS war die Wiedererössnungksitzung dcS AbgeordnetenKaufes deS österreichischen ReichSratlzS. Aller Tumult und alle Erregung der Straße ist hineingetragen worden in den Sitzungssaal deö Parlamente?. Den Sturm, welchen der Polengras im Sessel deS österreichischen MinisterPräsidiums gesäet hat, heute ist er losgebrochen. Die Abgeordneten find fast vollzählig erschienen. Wie im lenenstock, so rennt eS und summt eS d ircdeinander. DaS St'mmungsbarometer steht auf Sturm. Der Führer der Deutsch. Nationalen. Georg Schönerer, eilt von einer deutschen Gruppe zur andern. Er spncht mit fernem Parteigenossen Dr. Med. Krl Türk, dem deutsch fortschrittlichen Dr. AloiS Funke, auch mit dem christlich. sozialen Josef Gregotig. ES ist, IS ob die Rollen vertheilt würden. Die Minister treten ein, einer nach dem anderen, ohne daß ihr Erscheinen Anlaß zu irgend welcher Demonftration giebt. Man wart?t, noch ist daS Ttichwort nicht gefallen. Da erscheint der Miister-Präfident. Gras Badeni. Todtensttlle herrscht einen Augenblick. Und in diese Stille ruft Schönerer mit machtiger Stimme hinein : Der Schöpfer der deutschen Einigkeit, er lebe hoch und nochmals hoch, und zum dritten Mal hoch." DS war daS Stichwort, daS Signal zum Hervorbrechen deö Tumults. Lachend, schreiend wurde der ironischen Aufforderung 5.?,,. fe' 5. nachaerommen. unke? arosem Larm chgekommen. Unter großem Lärm schritt dann Gras Badeni auf den Regieruvgötisch zu. Der Ruf : ,,Nieder mit Badeni" folgt ihm. Der Alterspräsident, der Rumäne, Dr. Johann Zurkan, erhebt wie zur Beschwörung des Lärm? seine Stimme: Lasset den Streit ruhe. GotteS Friede walte" Doch die einzige Antvort ist lauteS, andauernde? Hohnlachen. Graf Badeni will die ErössnungSbotfchaft verlesen, er wird indeß von den deutsch. fortschrittlichen Abgeordneten ?r. yloiß gunk und Dr.

Anton Pergelt unterbrochen. Der

Kaiser soll die Sitzung in eigener Person öffne, so Verlangen fit. Schließlich . wird diese Unterbrechung überwunden. Doch immer höher steigen die Wogen der Erregung. Seinen Höhe Punkt erreichte der Tumult, nachdem Graf Badeni daS übliche Hoch auf den Kaiser ausgebracht hatte. Wieder gab Schönerer den Anlaß. Er rief : DaS deutsche Volk lebe hoch." Die gesammle Linke fällt in den Ruf ein und wieder heult eö durch den Sitzungssaal: Nieder mit Badeni." Der christlich - soziale Abgeordnete Joseph Gregorig behauptet, daß 16 alö Diener verkleidete Detektiv? im Saale anwesend seien, und verlangt deren Entfernung. Brüllend, mit den Füßen scharrend, nimmt die Opposition dieses Verlangen auf und immer wieder ertönt e? : Hinau? mit dem Ministerium." Unter ungeheurem Tumult wird dann die Präsidentenwahl vorgenommen. Der frühere Präsident, der Centrumsführer Kathrein, wird doch wiedergewählt, und er nimmt die Wahl an. Von Neuem erhebt sich der Tumult. Die Abgeordneten Karl 3ro, Karl Tuerk, Karl Herman Wolf von der Schönerer-Gruppe und Franz Kittel von den deutfchvolklichen rufen dem neuen Präsidenten, alö er den Stuhl einnimmt, entgegen: Wir wollen keinen Volköverräther," Elender Bube, Kinder und Kindeskinder werden Dich verachten." Der Abgeordnete Dr. Pergelt beantragte, daS HauS solle sich vertagen, der Antrag wurde indeß mit 197 gegen 102 Stimmen abgelehnt. So geht eS noch eine Zeit lang weiter. Schon erheben sich drohende Fäuste auf beiden Seiten. SS kommt beinahe zur Hauerei. Nur das energische Einschreiten besonnener Männer verhütet den schlimmsten Skandal. Die Erregung, welche im Sitzungssaal zum AuSbruch gekommen ist, hat sich aber fortgepflanzt bis auf die Straße und ganz Wien ist in stürmischer Stimmung. Hinaus mit Badeni," daö ist daS Stichwort, welches für die deutschen Massen abgegeben worden ist. allerlei. In dieser Zeit der Goldfünde in Klondike. Californien. Mich!gan, Peru u. s. w. kann die Auffindung neuer Goldfelder eigentlich nicht mehr überraschen, aber dennoch bat die Kunde Erstaunen erregt, dah der Lloyd-.Damvser Roland-, Capt. I. Jantzen. der nach 13ttägtger, theils stürmischer Fahrt in Baltimore ankam, ein neues Goldland entdeckt hat. Es war dem zweiten Offizier de Dampfers. Hrn. C. Nath. vorbehalten, die Entdeckung zu machen und zwar auf der Herreise bei den Banken von Neu sundland. Als dieser Offizier nämlich bei'm Passiren der Bänke, wo 24 Stunden lang dichter Nebel herrschte, diese maß. brachte er mit dem Senk blei ein Gold . Nugget" herauf von der Gröke einer Pferdebohne. Der Nugget ist schwarz, die Goldfarbe schimmert aber hindurch, und der Zahlmeister. Hr. R. von Schmid, welcher längere Zeit in den Goldfeldern von Australien zugebracht Hai, erklärt den Fund mit Bestimmtheit alö goldbaltia. Das Vorhandensein von Gold auf den Bänken von Neufundland P 1 . v r x . 1 vc cr ; oavurcq enianicD, oay icocs ayr uiberge und Gletscher vom Norden herunter kommen und Erdmassen und Gestein mitbringen und in lener Geaend ablagern. m . JN'lstr presse ipufft wieder mal eine holländische Millionenerbschaft, trotzdem wiederholte amtliche Bekanntmachungen ausdrücklich besag ten, daß die Regierung im Haag U nerlei derartige Nachlassensch asten derwalte. Die Erbschaft, welche igeblich dis Kleinigkeit von $45,000.000 beträgt, soll von ewem Kaufmann, John Christian Weber in llniwerpen stammen, der seinen nach ihm benannten Sohn, weil er gegen seinen Willen beirathete, enterbte und sein nach Mllion äblendeö Vermögen der holländtschen Regierung mit der Bestimmung überließ, es mit Zinsen an seine Erben l Ni ver vrmen eneraiion msw i len. Dem enterbten Sohn rourden tn n.ü Vut.. rrt.i-izessen-Darmstadt drei Cöhns. Christtan. Friedrich William und Jost, so. wie eme Tochter geboren. Letztere. Pard, und Christian und Jost roanderten. nachdem sie geyenatyet yauen, naq Amerika au. Erbberechtigt find anedlick derOrckiesierdiriaent Wm. Fred. j Weber und der Musiker Louis F. W. Weber in Washington, S. IS., yrau Jennie McDonald, Frau Annie Cook und Frau Barbara Sinclair von An. napoliö, Frau Mary Rector von Warrenton Spring?. Ba.. Frau Amelia Forcht von Louisville, Ky., sowre Fred. William Weber von Hamsvurg 'und sein Schwester.

Kopfweh.

:25algla und heftige NerdSfliät. ich achtzehn Jahr: alt torn bi ,u dir Z:tt tf CZ ich von Tr. MileS Stärkunzlmittkl hört,, litt ich an Kopfschmerzen, heftiger Nervvsität und schwacher Verdauung. Mit der Zeit erzeugte sich auch Herzkrank, heit. Ich wurde don mehreren Aerzten behandelt, je doch ohne Linderung zu erhalten. HestigeS Herzklopfen, mit Schmerzen in der linken Brust, kurzer Atem und Ohnmachtöfalke machten mich hei Leben? müde. Ich besorgte mir Dr. SJliltV Rtstoratlve Nervlne und N-w Heart Cure und natttt diese bweck selnd nach den Anweisungen ein. Vesskrunz stellte Dr. Milcs' flch sofort ein und machte solche Fortschritte, dak ich Nervine Restores Health.. binnen sechS Monaten sechs und dreißig Pfund aa Gewicht zunahm. Alle Schmerzen am Verben sind fort und ick, bin völlig frei Von aller Nervdsitlt.' Frau Charles Knapp. E3. German St.. LUlle Falls, vt. ?)., 7. Sivv. 1895. Dr. MileS' Remedlcs w?rdn tinn nfson Wnnt?. unter gewisser Sarantie verlaust. Wirkt bit erste Flasche gar keine Bessernng. so wird da Geld zurück erv....(A.a ta..i oi.ij. w w r. rckiuui A-iuiiuc juu4 uui ;cc!urficivunii uc9 er l'nl und der Nerve rmrd auf Üi.rlonn.n fr.i schift - i a... ,. DR. MILES MEDICAL CO.. Ellchart. Ind. Eine Escadron D ra . goner wurde bei St. Egydi unweit von Marburg in Oestereich während einei Nachtmarsches von einem Gewitter cr eilt und von einem Blitzschlag förmlich auseinandergesprengt. Ein Pferd wurde vom Blitze getödtet, der Reite: durch den Sturz stark verletzt. Alle übrigen Pferde wurden scheu und waren nicht mehr zu halten, sondern sto ben nach allen Richtungen auseinan der. In der Finsterniß stürzten viels und einzelne reiterlose Pferde wurden erst am nächsten Morgen eingefangen. Ein Rittmeister erlitt durch den Sturz mit dem Pferde einen Beinbruch. E i n e n e u e A r t v o n Eisen. b?hnwagen ist euf den belgischen Staatsbahnen zur Einführung gelangt und bereit zu den Pilgerfahrten nach Lourdes in Gebrauch gestellt. Der betreffende Wagen ist in Wirklichkeit ein vollständiges Hospital und enthält 24 Betten mit Spiralfedermatratzen, eine Apotheke und verschiedene chirurgische Hilfsmittel. Auch befindet sich eine kleine Kapelle in dem Wagenab theil und hat der Papst seine Erlaubniß dazu gegeben, daß ein besonderer Priester während der Fahrt in dieser provisorischen Kirche die Messe celebriren darf. Die Jungfraubahn i st aus dem Stadium der Projecte längst heraus. Bei Lauterbrunnen ist. die Kraftstation an der Lütschine in vollem Bau, mit der Herstellung der Lei tungen nach Wengern - Scheidegg ist man eifrig beschäftigt, zahlreiche Stan. gen mit fünffachem Draht sind schon aufgestellt. Die Tagesstrecke, die an der Bergbahnstation Wenaern - Scheidegg beginnt und am Eigergletscher endet hiev beginnen die Tunnels und Galerien ist fertig tracirt und bietet einen guten Weg zur Eigerhöhle. In einigen Jahren wird also der scheinbar so abenteuerliche Plan wohl durchgeführt sein. Während einer Pause in der Vorstellung in der SingspielHalle Folies Bergöre zu Rouen such, te der 25jährige Matrose Edouaro Fontaine auf seinen in der ersten Sitzreihe der zweiten Gallerie delegenen Platz zurückzugelangen; um schneller hinzukommen, wollte er über die beiden Bankreihen, die ihn von der Seinigen trennten, hinwegspringen. Er bcrechnett aber seinen Sprung so schlecht, daß er gegen die Balustrade und zwar dermaßen unglücklich fiel, daß er mit dem Kopf nach vorne über sie hinweg sprang und hinunter aus das Haupt ilnci ZuschauerK im Parquet, des öhampagner-Reisenden Olivier Clair türzte. Ein Schrei deö Entsetzen ercholl im Saale und man eilte von al en Seiten herbei Fontaine und Slair lagen besinnungslos da; der erstere, dessen Kopf auf die Kante einei SikeS aufaescklaaen war. veraon Ströme Blutes uS einer klaffenden Wunde am Schädel; Herr Elair war gleichfalls schwer am Haupte verletzt. Man brachte dle Verwundeten sofort in ein Krankenhaus, wo der Letztgenannte am folgenden Morgen starb. Der Zustand Fontaine'S ist gleichfalls verzweifelt: er hat einen Doppelten Ripvenbruch erlitten und außer der schweren Kopfwunde gefährliche innere Verletzungen sich zugezogen. , ,, m ' Wer einen Eatarrh heilen will, muß mit dem Blut- anfangen. Hood'ö Sarsaparilla beseitigt die Urfache dieses Uebeli und heilt Katarrh dadurch, daß sie daß Blut reinigt. Hood'ö Prllen wirken milde aber rasch und sieder auf die Lebe? und den

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