Indiana Tribüne, Volume 21, Number 5, Indianapolis, Marion County, 24 September 1897 — Page 1
o I AA A0 A hCV KV A V w v w o yy v i yo Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 1171. Indianapolis, Indiana Freitag, den 24. September 8)7 Jahrgang 81 Wo. 5
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Benefiz -Picknick,
Ü0m I - SS wurde dieser Tage gemeldet, Xrid'plS. Ziederlcrant aß Canada gewisse Zollbegünstigun--fde I gkn habe eintrete lassen, von denen
VervalterdeS White River ParZS ! EUGEN MEYER. Sonntag, 26 September Im Fall ezenmtn. Conntaj, da 3. Oktober. Lpisfzbrntsn. :-: lEleclion Motive. Notice 18 hereby giren, that thc 1 i . . C Trt4tnnl. I Socialer Turnverein of Indiana ";z"r: rs , , 'II 1 A . 1 Wednesday in October 1897, (Oct. 6th) in "Das Deutsche Haus" Geo. onnegut, President. G. Guuss, Sec'jr. wird am 24. Septemb Um zurückkom rnen. Von dkfem Tage an wird er mit sei Office Ro. 21 Ost Lhl' Str., zu ebener Erde zu finden sein. Telephon No. 027 wie bisher. tmrl m . 1 ww m m ww .mmMM '. .L H'g r'j MOZ ABT-II ALLE, S7 und 39 TüdDeloware Straße, Die Slteste, g?Sgte nd schönste dkrarttge Hall in Jndianapott, tet neu und elegant auSge Hattet, ftkhr Vereinen und privaten tir Ab Haltung von ioiMerten, aliei,. ersammlungep u. f. id. unter liberalen Bedingungen zur Ber uu litt ung. TlubAciume sür Vereine sind jeder zu Haben. Die Walhalla ! Deutsche Restauration und wirthschaft 237 Sst WnshiNZtonLtcnke. (M anneroll or-Halle,) F. II. Steinbart, Besitzer. Ausverkauf von Sommerschuhen Jos. 0. tsaile. 73 Ost Washington Str. Feine Mänrerschuhe von Kl aufwärts. Arbeitsschuhe für Männer 91. Feine schwarze ur.d Tan Damenschuhe Kl. I mreruse, ns. werty 7oc und zu 50c. Alle Serien Cchuhe zu den billigsten Pret sen. Vergessen Sie den Platz nicht 73 Gst ÄSnshington ötr. George Hermann rrnhrs , .1 v , k: ü X7o & HÄgenveftattev, Ofsiee : 26 Süd Delawareftr. etiSc : 120, 123, 124, 123, 128 Oft Pearlp, T!evZen yn. Offen Tag und Nacht. apageien Cubaner, Süd Amerikaner, Mezica " nrr zu'den billigsten Preisen. Junge Spottvögel zu S2.SY. Uqulria's, Goldsikche. Käsige, Futter ete. C. F. KleppGr, F 55ornt 4S3 Iiassachusetl au, Ptfch 9ma$nt nd 'titg j,.
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Editorielles.
indeß die Ver. Staaten ausgeschlossen sind. DaS ist die Antwort auf eine Bestimmunq des Dingley-Tarisö, welche aus Waaren, die über Canada nach den Ver. Staaten eingeführt werden, einen Zollzuschlag von zehn Prozent legt. Wie diese Bestimmung in die Zollbill kam, ist noch eine sehr dunkle Sache. 3etcnfaQ6 gelangte sie zur Annahme . . . ohne daß der größte Tyeil der Mltd., CnM. .,, .e wußte. Der Zweck derselben ist eine indtnlte Subvention 'der amerikanischen Pacisic Bahnen. Der Handel zwischen den Ver. Staaten und Ostasien ist nämlich stetö . im Wachsen begriffen, Wenn nun nicht die canadische Pac'fic Bahn wäre, so würde alle auö diesem Handel entspringende Fracht, ausgenommen diejenige, welche um Cap Horn gebt, den Pacisie Eisenbahnen zufallen. Sie ti l -".r.l ..x v.tvkll eine &uuiviiiuiui uii v' langen unverschämt hohe Frachtraten Sie kontrolliren auch die PanamaEisenbahn und schließen denMitbewerb von dieser Seite aus. . Nur noch die kanadische Pacisic Bahn steht ihnen im Wege. Sle nahm niedrige Gebühren und in Folge dessen siel ihr ein großer Theil deö Geschäftes zu. Der Zuschlagzoll von zehn Prozent sollte sie desselben berauben. Diese zehn Prozent find ein relneS Geschenk an die cmerikavischen Pacisic Bahnen neben den riesigen Geschenken, welche sie an baaren Subventionen und Landschenkungen schon erhalten haben und ei ist auf corrupte'Weise erlangt worden. Denn wie immer die Bestimmung in die Bill gekommen setn mag : eö g.schah hinterrücks und wäre unmöglich gewesen, wenn man eS rechtzeitig enthr?f hätte. In Folge eine? vorgestern vom Generalanwalt abgebenen Gutachtens wird die Bestimmung zwar hinfällig. indem darnach der Zuschlag aus Waaren, welche bloß in tranito durch Canada nach den Ver. Staaten gehen. I nicht erhoben werden kann, aber daS ändert an der Absicht nicht, mit welcher die Klausel eingeschoben wurde. Ein weiterer ähnlicher Betrug ist in derselben Bill entdeckt worden. Die amerikanischen Schifföbesihtr erstreben schon seit langer Zeit Subvention für ihre Schisse an. Schisse, welche die amerikanische Flagge führen, müssen bekanntlich im Inland gebaut sein und sollen theurer zu stehen kommen als ausländische. Die Versuche, auf geradem Wege eine Subvention herauszuschlagen, find mißglückt. Aber aus krummem Weg hat man eS theilweise wenigstens gleichfalls durch die Ding-ley-Bill fertig gebracht. CS geschah einfach durch die Weglassung der zwei Worte durch Congreßgestje". Durch ein solches Gesetz war nämlich ein ZuschlagSzoll von zehn Prozent für alle in ausländischen Schiffen eintreffenden Waaren festgesetzt worden. Und dann hatte eö geheißen : Dieser ZuschlagSzoll soll nicht anendbar sein aus Waaren, welche in nicht den Ver. Staaten tuaehöriaen Schiffe eintreffen, die zur Zeit deö Eintreffen? durch Vertrag oder Congreßgeset) berechtigt waren, ihre Fracht gegen Zahlung derselben Zölle zu lan den, welche aus m Schiffen der Ver. Staaten ankommende Wzaarer. zu ent richten ftd.' 3n dem Paragraph 22 deö jetzigen Tarifs ist an der ent sprechenden Stelle für daö Wort Con greßzeset)" daö Wort Convention" (Uebereinkunst) substituirt, so daß die Stelle lautet : die zur Zeit deö Ein treffen durch Vertrag oder Weberei kunft berechtigt waren etc." Der Eztrazoll mag oder muh also erhoben werden von Schiffen solcher Nationalitäten, mit welchen keine solche Convention besteht. Die Schiffe Argentiniens, Belgien?, VrasilienZ, Chiliö, Dänemarks, Deutschlands, Griechenlands, Hawaiis, Hollands, Italiens, Oesterreichs, Rußlands und der Türkei würden nicht betroffen wer. den, denn mit diesen Landern bestehen bezügliche Verträge. Die Schiffe Frankreichs, lZroßbritsnnienS, ZapanS, Mexico?, Nikaraguas, Portugal? und . m i r II Spaniens oaaeaen, neige tcfit nur durch Gesetz diesen Vortheil haben, wurden unter du ZuschlagS-Verfu gung sauen. .
Diese Maßregel maa vielleicht zur elunvhettsraly von Äliania, a., oeftolae haben, daß amerikanische Sch'sse richtete heute, daß Carrie Fleming, ein
trrtz böherer Frachtraten e,nen &ntu des Verkehrs an sich ziehen können, Man hat eS hier also offenbar mit . ' einer indirekten Subvention zu thun, Die Sache wird noch vielen taub auswerfen, schon weil die betroffenen ausländischen Staaten reklamiren werden. Zunächst aber liegt die Sache so, daß amerikanische KapitalistenCliqaen eö fertig bringen .können, heimlich Gesetze durchzuschmuggeln, die ihnen Millionen und Millionen einbringen müssen. Ob etwa? ähnliche? sonst in der ganzen Welt möglich ist ? ! - Arahlllllchrichlell. Inland. Wetterbericht Schöne? Wetter heute Nacht und Samstag Höchste Temperatur mnerhalb der letzten 24 Stunden 78 Grad, niedrigste 53 Grad. - Der Bock a l ? Gärtner. Litle Rock, Ark. 23. Septbr. Professor E. T. Hörne, Hauptlehrer der Hochschule an der 2t. Str , wurde heute vom Schulrath wegen Jmmoralität zur Rechenschaft gezogen. lr war beschuldigt, die Schülerin Laura William? verführt zu haben, weßhalb deren Rruder ihn kürzlich anschoß. Hörne ist ein in Schul- und politischen Kreisen bekannter Neger. Er war einst City Recorder in Chattanooga, Tenn., und ist auch Hauptlehrer an den Hochschulen in Jndianapoli? und Evan?ville, Ind., gewesen. Die Bewei?aufnahme ergab, daß er vor etlichen Jahren schon in Jndianapoli? unter einer ähnlichen Anklage verhastet wurde, und daß.damal? Präsident Benjamin Harrison Bürgschaft für ihn stellte. Hörne hat Empfehlungsbriefe vom Pension?commissär, Hon. H.'Cloy Evan? und anderen hervorragenden Republikanern in Tennessee. Der Schulrath suspendirte Hörne bi? zur Untersuchung seiner Personalakten in Indianapolis, welche Superintendent Rightsell dort einsehen wird. Pfuscharbeit. Key West, Fla, 23. Sept. Silvanuö Johnson wurde hier heute Morgen um 11:20 wegen Schändung hingerichtet. Der Henker verrichtete schlechte Arbeit. Der Knoten rutschte dem Verbrecher unter da? Kinn und Johnson zappelte volle 10 Minuten am Galgen; er war nach 25 Minuten noch lebend. Der Gerichtete hatte sein Verbrechen eingestanden. Die zuschauende Menschenmenge verhielt sich ordentlich. IHM Daö gelbe Fieber. New Orleans, 2Z. Septbr. Die Situation besserte sich heute nicht. Bi? heute Abend um 6 Uhr waren dem Gesundheit?rathe während der letzten 24 Stunden einige Neuerkrankungen weniger al? gestern angemeldet, e? war aber ein Todesfall mehr vorgekommen und eS wurde berichtet, daß 4 Patienten in gefährlicher Lage sind. Eö waren bis ö Uhr Abends 4 Todesfälle und 9 Neuerkrankungen angemeldet. Mobile, Ala., 23. Sept. Der heutige offizielle Bericht weist nach, daß bi? j,tzt hier 53 Falle von gelbem Ireber vorkamen, von denen 3 tödtlich verliefen, Iß al? geheilt entlassen wurden und noch 19 unter BeHandlung sind. Zwei der Fälle wurden heute berichtet und 10 wurden heute entlassen. Eine neuer Todesfall trat heute Abend noch ein. Der Todte ist John I. Bourne, Chefclerk der L. und N. Eisenbahnwerkstätten. Edward?, Miss., 23. Sept. E? wurden hier 15 Neuerkrankungen am gelben Fieber angemeldet, e? kam aber heute kein Todesfall vor. E? erfrankten hier seit AuSbruch der Epi mie bis heute 100 Personen, vonenen nur 4 starben ; wieder hergestellt wur. den 33 und 63 befinden jich noch in Be Handlung. LouiSville, 23. Sept. John McDougall, der junge Maschinist von Mobile, Ala., welcher hier am gelben Fieber erkrankte, starb heute im Hospitalr. Dr. White behauptete, daß sich da? gelbe Fieber hier nicht weiter derbreiten werde. Atlanta, La., 23. vept. Der
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14 oaqrc ane iubojch, wav utt. eapitain Weyler von Cuba abberufen ihren Eltern von Mobile entsteh und, und auf der Insel Selbstherrschaft hier in einem Kosthause wohnte, am'gggh totbf ÖOna$ ttn 9ßtt
.gelven glever errranrr vt )er au ljl icqr rntioc. )ie gamine omt m 0 m . !l! . I alle Bewohner de? Kosthause? sind unter strenge Quarantäne gestellt. Ocean Spring?, Miss., 22. Sept. E? wurden hier heute zwei neue Fiebererkrankungen angemeldet. Der Lütgert-Prozeß. . Chicag o. 23. Sept. . Der Lüt-gert-Prozeß wurde heute fortgesetzt und erregte der Vertheidiger Vincent eine Sensation durch die Behauptung. daß starker Grund für die Annahme. vorliege, daß die Polizei die Zeugen der Vertheidigung einzuschüchtern vsrsuche. Er ersuchte um einen richte?lichen Besehl, daß diese? schändliche Verhalten der Polizei eingestellt werde. Der Richter erklärte der Polizei, daß die Zeugen von ihm beschützt werden würden. m , Ausland. Die Hußmann - Sensation verpufft. Berlin, 23. Sept. Heute liegt auch über die vielbesprochene Heirath de? Fräulein Hußmann au? Aachen eine Aeußerung vor, die Kaiser WilHelm dem Erzherzog Franz Ferdinand gegenüber in Budapest gemacht hat. ver Kaiser sagte dem Erzherzog scherzend auf die Verhältnisse in Aachen anspielend: Nun j'ht dementiren Sie sich ja schon selbst. Ich bedauere lebhaft, daß der dumme Rummel von Deutschland auöging, und ich wollte. ch hätte die Mittel Aehnliche? zu verhindern." UebrigenS hat Maria Hußmann an die Redaktion de? Politischen Tageblatt" in Aachen geschrieben, ihr Gatte ei weder ein Erzherzog, noch ein Mädchknhändler, noch ein Schwindler und an ihrer Verheirathung mit demselben ei durchau? nicht? geheimnißvolle?. Dem Staatöanwalt Peterson ging ein in Hamburg aufgegebener, aber wahrscheinlich au? England stammender, gleichfalls von Maria Hußmann geschriebener Brief zu, der besagt : Mein Mann ist weder Erzherzog, noch Mädchenhändler, noch Schwindler. Wir sind nach dem Auslande gereist wegen materieller Verhältnisse, und um dort zu heirathen." Der Bruder der Hußmann soll die Unterschrift seiner Schwester angeblich anerkannt haben, und der glückliche Gatte der vielbesprochenen Maria den Namen Behrendt oder Becker führen. Sehr viel Worte. Madrid, 23. Sept. Der hiesige Correspondent der Associated Preß erführt au? vertrauenswürdiger Quelle, daß die vielgenannte Besprechung, die letzten Samstag zwischen dem amerikanischen Gesandten Gen. Stewart L. Woodford und dem spanischen Minister deö Aeußeren, Herzog von c tuan stattfand, nur eine einleitende Konferenz gewesen sei. Gen. Woodsord legte dem Herzog den Ernst der Lage auf 'uba vor und bat Namen? der Ver. Staaten, daß e? Spanien gelingen möge, den Krieg baldig zu be endigen und den Kubanern gerecht zu werden. Zu dem Behufe bot er die Dienste der Ver. Staaten an. Sollte e? Spanten innerhalb angemccnn 0iu nicji gelingen, ccn er 3. 14 x. i t : v oi den auf Cubä wieder herzustellen, so werden die Ver. Staaten einschreiten. Allerding? hat Gen. Woodford da? nicht gesagt. In dem Falle könnte Spanien nicht auf die Unterstützung der europäischen Mächte bauen, da die amerikanischen Botschafter bereit? ermittelt haben, daß sämmtliche europäische Machte bi? aus Oekerreich e? anerkennen, daß die Ver. Staaten Grund zur Einmischung haben. . Die Correspondeneia de Espana erklärt, daß zwischen den . Ver. Staaten und Spanien ein Notenwechsel zweck? friedlicher .Beilegung det Schwierig leiten auf Cuba stattfinde. . El Epoea verweist, nachdem sie die Nachricht betreff? eine Ultimatums als eine Ente bezeichnet, darauf hin. daß die Cubaner den Krieg gegen Sps ien nicht ohne die moralische und materielle Unterstützung deS amerikanifchen Volke? führen. ES wird behauptet, daß die Liberalen in Kurzem ein Cabinet bilden und
daß nach der Rückkehr der Königin von!
I San Sebastian nach Madrid General Maaten kein Vorwand für ein Sinschreiten ihrersett? verbliebe. Eröffnung de? öste rreichischen Reich?rath?. Wien, 23. Sept. Premier'Badeni eröffnete beute nach Wiederzusammentritt de? Reich?rath? da? Unterhau? unter feindseligen Demonstrationen der Mitglieder der Schönerer Gruppe, welche eine Abtheilung der deutschen Opposition bildet. Der Premier forderte zu Hochrufen auf den Kaiser aus und Herr Schönererrief dagegen Hoch für da? deutsche Volk !" 3n da? von Herrn Schönerer auSgebrachte. Hoch stimmte die deutsche Linke mit lautem Rufe ein. Sin Mitglied fragte, ob .e? wahr sei, daß 16 al? Mitglieder verkleidete Polizisten sich in der Sitzung de? Unterhause? befanden. Die Frage erregte großen Ausruhr. Dr. Kathrein, von der Opposition, wurde ohne Abstimmung und unter unau?gesetztem Lärm und Wortgesechten zwischen den Deutschböhmen und Jungtschechen zum Präsidenten de? Unterhaus,? erwählt. Dr. Kathrein wurde bei dem Versuche, eine Rede zu halten, durch leidenschaftliche Unterbrcöungen überschrieen. Schließlich forderte er zu Hochrufen auf den Kaiser Franz Joseph auf, die mit Enthusiaömu? ausgebracht wurden. Dr. Pergelt protestirte gegen die Erwählung des 'Dr. Kathrein zum Präsidenten des Unterhauses und stell'e den Antrag für Vertagung de? Hause?. Der Antrag wurde mit 195 gegen 103 Stimmen verworfen. 'Eine Reihe von Anträgen wurde gestellt, welche auf Anklage gegen die Minister lauteten. Die- deutsche Volkkpartei verlangte, daß der Premier Badeni wegen de? Benehmens von Vertretern der Regierung bei össentlichen Versammlungen in Anklagezustand versetzt werde. Die deutschen Radikalen und die Schönerer Gruppe wollten ihn wegen Verbot? einer Versammlung der Deutschböhmen in Eger. Böhmen, angeklagt haben. Sie verlangten ferner Anklagen gegen den Grafen Glei?bach, Justizminister; Dr. BillinSki, ginanzminisier, und Baron Glanz von Eicha, wegen angeblichen Mißbrauch? ihrer ministeriellen Gewalt durch einen Erlaß für den ofsiziellen Gebrauch der tschechischen Sprache in Böhmen. - Die Expedition nach Ma r o 1 1 o. Tangier, 23. September. Der V. St. Kreuzer San Francisco", Flaggenfchiss de? europäischen Geschwader?, welche? am Dienstag hier ankam, um die Belästigungen amerikanischer Bürger in Magador zu untersuchen und die versprochene Schlichtung anderer amerikanischer Ansprüche zu erzwingen, ist heute von hier abgefahren. E? wird hier behauptet, daß ein V. St. Geschwader nach Marokko gesandt werden wird, wenn, die Forderungen der Ver. Staaten nicht in gehöriger Zeit erledigt werden. , Der Sultan von Marokko hat ein Armeecorp? au?gesandt, um Rtffpira ten sür neuere Seeraubereien zu bchra fen'. . ,,,,,,,,, D i e'B a n k v o n Eng land und die anderenBanken. London, 23. September. Der Protest, den die Bankier? von London gestern in ihrer Versammlung im Clearing?house gegen die Politik de? GouvernorS der Bank von England erhoben, wurde heute der Bank einge händigt. Die Resolution ist von ei nem Briefe begleitet und der Protest ist im Namen deS Clearinghouse ge schrieben, obwohl nicht alle Mitglieder desselben in der Versammlung ver treten waren. Ein hoher Beamter, der an den Un terhandlungen zwischen den amerikani schen Commissären ud dem britischen Kabinet theilnahm, sagte heute einem Vertreter der Associirten Presse : Ich fürchte, die Bankiers werden die Regierung beängstigen, so daß sie von ihrem bimetalliüischen Stand punkte herabsteigt. Sie haben der aessen, daß daS Parlament einstimmig s
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' Kopfweh. rittlgks und heftige ZltKlsML achtzehn Jahr; alt tarn 613 in der Z:U all ich lon Tr. MUes Stärkungsmittel hörte, litt ich an KopsschmerzkN. heftiger Nerdösität und schwacher Verdauung. Mit der Zeit erzeugte sich auch Herzkrank heil. Ich wurde von rnehreren Aerzte behandelt, je doch ohne Linderung zu erhalten. Heftige? Herzklopfen, mit Schmerze in der linken Brust, kurzer Atem und OhnmachtSsalle machten mich de LebenS müde. Ich besorgte mir Dr. MileS' Restoratlve Nervine und New Heart Cure und nahm diese abwech selnd ach den Anweisungen ein. Besserung stellte Dr, MileS sich sofort ein und machte Ncrvine Restores solche Fortschritte, daß ich binnen sechs Monaten sechs und dreikigZfunda Gewicht . .. O fr . ?r.. - !fill uiiuyui. tue suiiucracH um it -aiin . . . . Herzen sind fort und ich bi völlig frei do aller Nervbsität. Frau Charle Knapv. D. Eermaa Ct.. Lulle Falls. . Z) . 7. Nov. INS. Miler Remedies werden von allen Apothekern t""tt gennffer Garantie verkauft. Wirkt die erste 'ische gar keine Befsernng, so wird da Geld zurück, er.tauet. Teutsche Buch mit Beschrnbuna des Her W . V.Hw. w in . w . m schickt. trlvc kviro auj Bkitangen jrei zuge DR. MILES MEDICAL CO., Elkhart, Ind. und Silber zu schassen und daß der Schatzkanzler, Sir Hicks Beach, sich verpflichtete, alles zu thun, waö ia seiner Macht liegt, um diese Nesoluion auszuführen. Das englische Publikum hat ferner vergessen, daß zehn der vierzebn Mit. glieder der Ackerbau. Commission einen Bericht unterzeichneten, in welchem BimetalliömuS als Hilfsmittel gegen die landwirthfchaftliche BedrSngniß in England empfohlen wird. DaS Publium .unddie Zeitungen scheinen zu denken, daß die Negierung nur von dem Wunsche, den Beifall der Ver. Staaten zu sichern, beseelt ist, wenn sie versucht, die erklärte Politik deS Parlament? auszuführen." Barrill'S Urtheil. Madrid, 2Z. Sept. Daö Ober ribunal hat daö Erkenntniß auf.40 Jahre Zuchthaus gegen den Anarchisten Barrill, welcher am 3. Sept. den Po izeichef PortaS und feinen Gehülfen zu ermorden versuchte, kassier. Daö Gericht stützt sich darauf, daß nicht nachgewiesen ist, daß Barrill Anarchist ist. - SchissS.Nachrichteu. Angekommen in : N e v S o r k : Bremen" von Bremen. Neapel: Emö" von New Sork. Plymouth: Fürst BiSmarck" von New Jork nach Hamburg bestimmt. Bremen: Trave" von New Aork über Plymouth. Liverpool: State of Califor. n-.a" von Montreal ; ,Cusic" von New Jork; Pennland" von. Phila delphia. Hamburg: Patria" von New Jork. -- Rheumatismus im Rücken, m den Schultern, Husten, Aenreln, Elbogen oder Handgelenken enfteht durch zu viel Saure tm Blut. Hood ö Sarsapanlla Heilt RheumattömuS Hood'S Pillen sind die beste Abfuhr.und Leber-Medizin fur Fami lienaebrauck 25 Der New York Store. lEtabllrt 1853.) Agenten für Buttericks Muster. Ein Laib Brod und eine ModpMnne - tat - . - I "Ots. - )m neuen Vasement morgen
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