Indiana Tribüne, Volume 21, Number 3, Indianapolis, Marion County, 22 September 1897 — Page 2

AQknsNS TriKüOe.

ifcrtßjtu iogliö) und Lonmugv X.e t3aU4e .XtltSni" kostet durch den Xrisec i (Xentk per Woche, die GoRxitagl'.Zri&ani"! tut ott f3o4r Bette ms ifn IS Scntf ,de, C- Itntl pex Vtaxtt. Per V!r ts&cxali v. tibi .geschickt ta Sxtittfi(tlUng V p Ja 8fftcfc 18 Qüd Vlabama Lttae. SnotanapolU, Ind., 22 Sepl'dr 1897. FlvUlsation" in Sallzlen. .2er gallzische Bauer- betitelt sich ein Aufsatz, den Dr. Iwan Franko in der Wiener Wochenschrift Die Zeitderöfftntlicht. Folgende ergreifende Stelle, die bal Verhältniß zwischen Adel und Bauernthum behanoelt, sei daraus mitgetheilt. Am Ende fast eine! jeden zalizi schen Dorfes so schreibt Franke, auf einem Hügel oder inmitten eines Parkes. umschattet von alten Bäumen oder umgeben von sorgsam gepflegten" Blumenbeeten erhebt sich ein weißes, mehr oder weniger geschmackvoll gebautes, mehr oder weniger reich, oft lururios ausgestattetes Gebäude. Es ist das berrschaftliche HauZ. das Palais, der Hof. Sein Inhaber nennt es stolz ei nen Herd der Civilisation inmitten der bäuerlichen Finsterniß. Das ' PalaiS ist gewöhnlich wohl gezäunt; in dieser Umzäunung unweit des Hauptgebäu des befinden sich mehr ?der weniger stattliche WirthschaftSgebäude. zahl, reiche Heu- und Getreideschober. Hsirbestalle, Maschinenhäuser, Ri.:der-. Käler. Schaf- und Hundeställe; außerhalb der Umzäunung stchm ici henweise gebauteWohnhäuser der heirschastlichen Dienstleute, Hznowerker und Aufseher, und ringsumher breiten sich'große, geschlossene, wohlgebaute ??eldflächen aus die herrschaftliche Meierei. Wirklich, eine end:re JKWi, als wir sie bis jetzt gesehen haben Im Hofe eine Menge Geflügel, Hunderte wohlgefütterter Kälber. Füllen und Schweine, die Dreschmaschine Pfeift und schnattert, die wohlgenährten Aufseher und Lakaien gehen umher, wohlgekleidete Herren und Damm spazieren im Park umher und führen geistreiche Gespräche über Nietzsche's Pbilosophie oder über den neuesten Noman von Sienkiewkz. Wirklich i n Herd der Civilisation und der feinen Gesittung, nicht wahr? Sehen wir unS aber diesen Hc,d frühmorgens um sechs Uhr an. Im Hofe ertönt die Glocke, und auZ dem abseits liegenden Dorfe beginnen lang, sam, keuchend und hustend erdfahle, gebeugte, in Lumpen gekleidete OJ?:üI ten herbeizukommen. Ihre Gcsichier sind verschlafen, in den Haaren steüen noch Strohhalme Ueberriste ihrer Kopfpolster; einige kommen wohl aus benachbarten Dörfern, viele hiöen den Glockenscklaa schon lanae vor dem aeschlossenen Thore erwartet, um ja nicht zu spät zu kommen. DaS Thor wird aufgemacht, die erdfahlen Gestalten, Männer, Bursche, Mädchen drängen sich in den Hof hinein, wagen aber nicht, sich dem herrschaftlich'n Gebäude zu nähern, wie furchtsame Schafe steUn sie nahe am Thore, entblößten Hauptes, bei Frost, Schnee oder Negen, und warten lautlos. Immer neue Gestalten kommen herbei und vergrößern den Haufen eS sind die Arbeitsuchenden. Nach einer halben Stund: komm! der herrschaftliche Verwalter heraus er könnte schon lange da sein, ab:? die Autorität der Herrschaft verlangt es, daß die Bauern möglichst lange warien sollen. Er wird von den harten den mit tiefen Bücklingen b?giii&r, antwortet aber nichts auf ihren Gruß. Er nähert sich und sagt im trockenea, geschäftsmäßigen Tone: Heute bauchen wir zehn Männer, zehn Burschen und zwanzig Mädchen, die und die sollen bleiben. Wir zahlen deute den Männ:rn je 20. den Burschen und Mädchen je 15 Kreuzer in Quittungen - - wrm's nicht recht ist. mag gehen. Die Uebciqen können wir heute nicht beschäftigen, vielleicht morgen. Und nuirerhebt sich ein Geschrei und Geheul nicht zu laut, damit es nicht den gnädiaen Herrn au dem Schlafe wecke. Die Einm finden den Llhn zu gering und werven gleich weggejagt, die Anderen weinen, daß ihre Kinder nichts zu essen ben, und bitten, man möge sie, sei es auch nur ui IG Kreuzer, arbeiten lassen, damit sie nur nicht mit leeren Händen nach Hause zurückkehren müssen. Aber da hat der 23n Walter mit einem jeoen seine Privatrechnung: Du hast bei den Wahlen für den nnd den gestimmt gegen unseren gnädigen Herrn geh zu jenem, er soll Dir Arbeit geücn. Du hast uns vor Gericht anaeclagt wegen der Schläge und wagst es noch hierher zu kommen. Du wolltest zur Ernteit nicht kommen, als ich Dich ausdrücklich bitten ließ, und jetzt kommst Dus Marsch! Für solche haben wir keine Beschäftigung. So werden da alle Differenzen zwischen Bauer und Schlachzize ausgealichen. Ein schöner Herd der Civillsütion nicht wahr? welchm sich der Bauer nur von ferne, mit klopfendem Herzen und entblößtem Haupte nähern darf!Nach einer bewegenden Darstellung deö Zustands der Rechtlosigkeit und der Unterdrückung, in dem der gal:zische Bauer lebt, schließt Dr. Franko seine Schildung mit den Worten: . Jch breche hier ab. Ich Uhle cS. mein Thema ist lange nicht erschöpft, aber ich fürchte am Ende sentimen,al zu werden. Ich fühle mich zu sehr als galizischer Bauernsohn und möchte nicht bitter, nicht hart, nicht ungerecht roerden. Und die Versuchung dazu läge ja ziemlich nahe. Ein galizischer Bauernsohn und ein !ntellig:nt:r Pivletarier zugleich zu sein. daS ist wahrZich für die Objectimtät eine larte Klippe. Hat ja doch ein rutben'.scher Dichter das LooS eines solchen Men schen mit knappen Worten il3 ein dreifaches Elend bezeichnet: ver..'auerte Welt, vergiftetes Brot und :uhn!ofeZ 0rab!"

Noch kewe alttn Jungfer!

Wir leben in einem Zeitalter stnsationeller Gerichts - Entscheidungen, wenigstens soweit unser eigenes Xianb in Betracht kommt. Die nachstehende Entscheidung, welche ein Rechtspriester in Atlanta, Ga., jüngst gefällt hat. dürfte zwar in der potttischen Wilt keinen Staub aufwirbeln aber von ung:zählten TausendenAngehöriger des o genannten Altjungsernthumö" mit Jubel begrüßt und als Anbruch einer neuen Aera für sie betrachtet werden, obgleich die Entscheidung nicht zugun ten der betreffenden Petentinnen over och nicht ihreS unmittelbaren materiellen Interesses ausgefallen ist. Seit undenklichen Zeiten schon ha ben sich Vertreter beider Geschlechter darüber gestritten, von welchem Lebentiahre im Allgemeinen eine ledige Maid als alt" zu betrachten ist, und obwohl diese Frat'mnnaU zu einer! bestimmten Schlichtung gelangt ist,' herrscht doch in der neueren Zeit der Menschenaeschichte eine Art stillschwei-. genderUeberemstimmung darüber, daß j nach dem 30., alleryöchstenS nach dem 35. Lebensjahre, das- Altjungfernthum in Kraft getreten sei. Die'Angehöri gen jener Classe selbst erkannten dieS vielfach dadurch an, daß sie sich nach Erreichung dieses Alter oft thörichter weise' bemühten, die Zeit und den Kalender zu corrkglren". Ja Manche bei ünS waren sogar so gefühllos, das Altjungfernthum schon nach Vollendung bti ersten Vierteljahrhunde rtS eineZ solchen Frauenlebenß ' beginnen zu lassen: namentlich in Vollölut-Nan. keekreisen war diese BerechnungSwetse ! ziemlich weit verorenet. Nun kommt aber ein südlicher Fankee und macht kraft seiner richterlichen AmtSwürde dieser Auffassung ein En de. Seine officielle Entscheidung geht dahin, daß einFräulein noch nicht nach der Erreichung deö'40.Jahreö eine alte Jungfer ja daß sie sogar nach Durch lebung ihreS 44. Sommers noch immer eine junge Dame w t e l a n g e. darüber hat er zwar keine directe Erklarung abgegeben, aber er hat durch sei nen Spruch die Stellungnahme des betreffenden gegnerischen AnwalteS, welcher ausgeführt hatte, daß daS Altjungfernthum jedenfalls nicht früher, als vom 65. Lebensjahre an gerechnet werden dürfte, sozusagen stillschweigend gutgeheißen! Veranlaßt wurde die Entscheidung dadurch, daß Frl. Annie und Frl. Lillie Cunningham beim Gericht um einen Befehl eingekommen waren, welcher verhindern sollte, daß ihre verhypothekirte Heimstätte von Gläubigern beschlagnant würde. Diese beiden Fräulein begründeten ihre Eingab: damit, daß sie bejahrt" seien, nämlich im Alter von 42 beziehungsweise 44 Jahren, und als bejahrte Jungfern nothwendigerweise für ihren Unterhalt ganz auf sich selbst angewiesen seien und daher unter dem Gesetz wenigsten Anspruch auf Schutz deö HeimstättenTheiles ihreS Eigenthums vor Weg nähme hätten, trotz der Hypothekar!schen Verpflichtungen. Die sonsiigen Einzelheiten deS Streitfalles mögen hier unerwähnt gelassm werden, da sie kein allgemeines. Interesse beanspruchen können. Jener Auffassung trat der Anwalt der Gläubiger aber ganz entschieden entgegen.' Er berief sich auf die Erklärung deS Wortes 'bejahrt- oder altin Noah WebsterS unabgekürztem Wörterbuch, in welchem dieser Begriff ganz allgemeinhin folgendermaßen desinirt sei: Lange gelebt, beinahe bis zum Ende der gewöhnlichenZeit gelebt, welche für die betreffende Gattung von Wesen angenommen ist; auch auf Thiere oder Pflanzen angewendet; daher spricht man z. B. von einem alten Mann, ode? von einer alten Eiche Und weiterhin führte dieser Rechtsdeuter nun aus, daß, wenn einem Manne 70 Jahre, auf. dieser Erde zugewiesen seien, er nicht als alt" gelten könne, ehe er mindestens daS 65. Jahr erreicht habe, und daß absolut kein Grund vorHanden sei, für ein weibliches Menschenwesen eine andere Berechnung gelten 'zu lassen.zumal wenn, wie bei uns. die Statistik zeige.daß die durchschnittliehe Lebensdauer der Frauen eher noch länger, sei. als diejenige der Männer. Und siehe da! Der Richter Hnlsey mit. Namen stimmte dieser letzteren Ausfassung zu. erklärte die Petentinnen für jung und wies daher ihr Gesuch ab. So. Jetzt wissen wir'S von amtZwegen: Vor dem 65. Jahre darf kein Fräulein als alte Jungfer angesehen werden! Um dieser Entscheidung aber eine wahre praktische Bedeutung zu verleihen, wäre eS eigentlich noch erforderlich. daß Jeder und Jede, der oder die sich ihr inWorten und Thaten nicht füat. wegen Mißachtung deSGerichtS hofeS' straffällig werde! - . Ch r l i ch "e L e ü t e. -.Potz El:. ment, hört. 'mal, Earl ist eingesperct worden weil er einen Rock gestohlen hat!" Geschieht ihm ganz recht; konnte er nicht einen Rock 'kaufen und ihn nicht bezahlen, wis andere ehrlicheLeute es thun.-... - ii MIM i ' ' - f ' " Why not bs Strong? Blood, titiue, health and strength ax generated trorn tlie iood wa eat; therefore, the rnaintenance of a vigorous digestlon I quite essential to Ufa. To Btrengtheü and hclp dlgesüon, eso Dr. John W. Bull's TlU9 the best rernedj for stomach troubles ctct deTued. Mrs. C J. Dobson, Hansa, 111., In erdering some Dr. Bull's Pills, writes : ,:The people in thia section aro doüj &ccomplisbing good results with Dr. JobnW. Buirs Pills. An old lad told me the pills did her so mach good, he could not be without them." Dr. John W. Bull PUls (60 in a box) cost bat 25 eents; trial box, 10 eents, at all dealers, or by maü. A. C Meyer & Co., Baltimore, Md. Asi for the genuine Dr. JohnW. BulPi PiUi. u bad, bei:

JO. D. vautt, L01 JRdi-n Ode. I. O. C;xf ü C;:a C-

Fisch und Fischer-Curiosa. Die Gaben der gütigen Natur für den Comfort des Menschen stnd be-

kanntlich in den, zetzt so vieldelprocyenen hochnordischen Gold Regionen mager genug gesät; doch fehlt es nicht ganz daran, und eine der werthvollsten dieser Gaben, von vielseitigstem Vortheil, bildet jedenfalls der sog. Kerzenfisch, welcher allenthalben an den Gestaden Alaskas entlang reichlich zu finden und auch den Metallsuchern der Klondike-Region zugänglich ist. Dieser wunderbare Fisch liefert gleichzeitig Nahrung, Beleuchtung, Heizung' und Medicin! Ein solches Geschöpf ist es gewiß werth, daß man es sich einen Augenblick naher, ansieht. Der Kerzenfisch gehört der Gattung der Stinte an (hierzulande srnelta" genannt), ist jedoch größer und fester, als der gewöhnliche Stint, der sich keineswegs der Beliebheit aller unserer Fischesser erfreut. Es ist schwer, ihn zu fangen, und wenn man ihn an'ö Licht hält, ist er beinahe durchscheinend. Die Alaskaner trocknen diese Fische in großen Mengen und heben sie für die Winterszeit auf. Ist ein Eingeborener in Alaska eingeschneit und ohne Licht, so braucht er dann weiter nichts zu thun, als, einen solchen getrockneten Kerzensisch am Schwanz in irgend eine passende Ritze zu stecken und dann vorne in die Nasengeend ein Streichholz zu halten, um tm schönes klares Licht von drei Kerzenstärken zu erzielen. DaS Rück grat des Fisches besteht zum großen Theil aus PhoSphor, welches nicht blos die Leichtigkeit des Entzündens verursacht, sondern auch der Stärke der Flamme sowie der entwickelten Wärme zu Grunde liegt. Ein anderer Hauptbestandtheil deS Fisches ist Fett, und dieses verhindert das rasche Abbrennen, in derselben Weise, wie der Talg bei emer guten Kerze, aber mit stärkerem Licht. Außerdem ist dieser Fisch, wie gesagt, ein recht werthvolles Nahrungs. Mittel. Ferner kann man ihn als guten Ersatz fürLcbcrthran gebrauchen.da er ebenso wie dieser die natürliche Wärme des Körpers unterstützt, als Schutz gegen die heftige Kälte dient und zu heilenden Zwecken sich verwenden laßt. Es fehlt fast nichts mehr zu seinen Vorzügen, als daß man allenfalls'aus seinem Magen auch Goldkörner oder Perlen holen könnte! Aber dann o wehe! wäre er wohl schnell genug ausgerottet. Es gibt ohne Zweifel auch sehr viele Fischer von Beruf, welche vön der nachstehenden merkwürdigen Methode des Fischfanges noch nie etwaö gehört haben, einen Fischfang mit einem riesigen Kamm, der zugleich, wenn er nicht in dieser Eigenschaft sich in Thä. tigkeit befindet, die Stelle eines Rurers einnehmen kann. Man trifft dieseö Fischer . Euriosum bei den Siawash . Indianern, welche im Staat Washington wie auch in Britisch-Co-lumbia vorkommen und neuerdings di. Aufmerksamkeit der wissenschaftlichen Welt .dadurch in besonderemMaße auf sich gezogen haben, daß Forscher die allerbestimmsten Beweise für die Abstammung dieser Menschenkinder von den asiatischen Malayen gefunden haben wollen. Doch daS hier nur nebenbei. Eine Angelruthe mit Schnur oder selbst ein Netz ist diesen Fischern lange nicht gut genug, und sie fischen mit nichts lieber, als mit ihrem Kamm. Selbiger ist ein große? Stück Cederholz von 16 bis 18 Fuß Lange und könnte von Weitem etwa mit gewissen mittelalterlichen Marter-Jnstrumenten verwechselt werden. Er ist ungefähr zu zwei Dritteln seiner Länge rund wie ein Pfahl; der übrige Theil aber ist tm Großen ähnlich wie ein gewöhnli. cheö Tischmesser gestaltet. Am dünnen Rand entlang waö man beim Messer die Schneide nennen würde treibt der Indianer Drahtzähne durch daS Holz. Diese stehen wie die Zähne eines Kammes ungefähr einen Zoll hoch em por und stehen auch etwa einen Äoll von einander ab. Nachdem der Indianer sie so scharf gefeilt hat. wie Nadelspitzen. kann das Jagdgeschäft loösehen. Er rudert in seinem Canoe so lange weiter, bis er eine Schule" Hä. ringe oder Stinte entdeckt, hat. dann stellt er das Rudern ein und bewegt mit einer besonderen, seit vielen Generationen ihm eigenen Gewandtheit den Kamm" in das Wasser und wieder heraus und wieder zurück. Jedesmal wenn er ihn mit rascher Beweaung herauszieht, hängt an den Kamm - Zähnen eine Anzahl Fische, manchmal ein Dutzend zugleich, die er it geschickter Seitenbewegung in das Boot schleudert, um sofort die Operatton wieder zu beginnen. Man hat schon beobachtet, daß ein runzeliger aller Sinwash auf solche Weise schon in eine? halben Stunde sein Boot vollständig mit Fischen gefüllt hatte. Jin durchgebranntes ykirchen, Edgar Cissel von Taylsrlville, Spencer County und Mayme Thompson von Nelson County. Ky., traf neulich in Jeffersonville, Ind.. ein.um sich trauen zu lassen, doch kam die Ehe nicht zu Stande. Nachdem di jungen Leute in Begleitung von William Lee und dessenGattm und Frl. Elle ErnI piker in der Office de FriedenSrichterS Hause eingetroffen waren, kam Mayme zu der Ansicht, daß eZ ihr nicht so sehr um'ö Heirathen sei. Nach lan gerem Hin- und Herredm willigteFrl. Thompson endlich ein. und als Frie denörichterHause imBegriffe stand.den ehelichen Knoten zu binden, war Cissel dsrGeduldöfaden gerissen und weigert, er sich, daS Mädchen zu feiner Frau zu machen. Trotz aller Bitten seitens de Frl. Thompson ließ er sich nicht', an, derS stimmen, und als die Bealeiter des jungen Paares , einsahen, daß mit Cissel nichts anzufangen war, verlie ßen die Leute die Office, ohn daß die Trauung vollzogen worden wäre und fclrin r.ä afc:i turLZ. . ;

Europäische Kund schau.

Provinz Brandenburg. B e r l in. Der Mitbesitzer und Re. dakteur der Staatsbürger - Zeitung", Karl Erdtmann Klokow. ist nach längerem Leiden im 73. Lebensjahre ge storben. Der Hoföuchhändler Alexander Duncker, der Bruder des 1868 gestorbenen früheren fortschrittlichen Abgeordneten Franz Duncker. ist im Alter von 84 Jahren einem Herzleiden erlegen. Selbstmord begingen der Fuhrherr Ravothnig in einem Schwermuthanfall, derGastwirth Bugge, weil er der Räumlichkeiten, in denen er seit langen Jahren sein Geschäft betrieb, infolge Abbruchs des Hauses verlustig gehen sollte, der Schleifer Hirthmann wegen privater Widerwärtigkeiten, der Arbeiter Franz Kuhnel infolge unglücklicher Ehe und der Schlosser Oskar Ludwig. Die Eröffnung und der Schluß der Berliner städtischen Bade- und Schwimmanstalten erfolgt deS Morgens und Abends mit deinlichster Gewissenhaftigkeit unter polizeilicher Aufsicht. In der Bade- und Schwimmanstalt am Nordhafen bei der Fenn Brücke steht sogar ein Schutzmann mit einem Kalender in dec Hand, auö welchem Büchlein er d?n Auf- und Untergang der Sonne abliest und hiernach den Beginn oder den Schlub der täglichen Badezeit anordnet. Charlottenburg. Der 25jährige Portepeefähnrich a. D. Graf ssriedrick von Lobenthal wurde wegen . gemeinschaftlich begangener Körper. Verletzung und Beamtenbeleidigung zu 2 Monaten und sein Selfer. der Pferdehändler arl Marwitz, zu l Monat Gefängniß verurtheilt. Eberöwalde. In Heegermühle ist daS große Lokal von Gustian Bastian ein Raub der Flammen geworden. F e h r b e l l i n. Die von ihrem Manne geschiedene Frau Radam Ui ihr einige Tage alteS Kind in den Abort geworfen, wo man die kleine Leiche fand. Provinz Ostpreußen. K ö n i g S b e r q. Die Untersuchung der schulpflichtigen Kinder der städtischen Lehranstalten durch denGcheimrath Professor v. Esmarch auf Augenkrankheiten ergab, daß gegenwärtig mehr als 25 Procent an contagiöser Augenkrankheit (Granulöse) erkrankt sind. Die große Verbreitung der Krankheit wird dem Pregelwasser zugeschrieben. D a r k e h m e n. In der Angerapp ist der frühere Kaufmann Emil Kleinfeld ertrunken. G e h s e n. Die Rettungsmedaille am Bande ist dem hiesigen GemeindeVorsteher Gustav Kelch verliehen worden. Kelch hat mit eigener Lebensgcfahr daS Kind der Czerwanski'schen Ehcleute bei einem großen Brande d?n Flammen entrissen. Provinz Westpreußcn. D a n z i g. Der 10jährige Gustav Spangenberg ertrank beim Baden am offenen Strande bei Weichselmünde. Das 42 Jahre alte Fräulein Kraujc. Schwester eines wohlhabenden Kaufmannes, wollte einen Wagen der tUU irischen Straßenbahn besteigen, der ur Abfahrt bereit stand. Sie kam zu Fall, gerieth unter die Räder, die ihr über Leib und Brust gingen und wurde sofort getödtet.' Barlewitz. Ein bedauerlicher Unfall ereignete sich auf der Hinterseer Mühle. Der Altsitzer Stein war mit dem Einschmieren der Mllhlenwellen beschäftigt; alö man ihm den Kaffee brachte, fand man ihn mit eingedrücktem Schädel todt am Boden liegen. Stein hat seinen Tod durch einen Sturz von der höheren Mühlenetage gefunden. Der Verunglückte stand in den siebziger Jahren. V r o d s a ck. Wohnhaus und Stallgebäude des Gutsbesitzers Hermann Wiebe wurden durch einen Brand ein. geäschert. Provinz Pommern. Stettin. Die Rettungsmedaille am Bande ist dem Gefreiten Bolduan vom zweiten pommer'schen Feldartillerie - Regiment Ro. 17 verliehen worden. Der Direktor der Kaiserin Auouste Viktoria Schule Professor Haupt feierte fein LOjähriges Dienstjubiläum. A n k l a m. Die Mehlhorn'sche Spiritusfabrik nebst der anstoßenden Dampfmehlmühle brannte total nieder. Als ein großes Glück ist es zu , bezeichnen, daß durch umsichtiges Ein'greifen eine Entzündung der 22.000 ( Liter umfassenden Spiritusvorräthe ! ferngehalten wurde. I Franzburg. Der Schutzmann . Kornillö auö Berlin, der bei seinem rüder, dem Vostverwalter Hierselbst, in der Sommerfrische weilte, brach i durch die Bretter des Göpelwerks und gerieth so mit denBeincn in die Kamm räder. Hierbei wurde ihm das eine Lein unterhalb deS KnieeS vollständig rmalmt, während ihm daS andere geprochen wurde. . Provinz Schlcsicn. Ares kau. Kaufmann. Mar Kaplan, Inhaber der bedeutendenConfektionsfirma Kaplan & Co., ist unter der Anklage der Wechselfälschung verhaftet und . über daS Vermögen der Firma der ConcurS eröffnet worden. Die Passiven sollen bedeutend sein und nur wenige Aktiven denselben gegenüberstehen. Der hiesige Arzt Dr. ' Kurt Sandberg hat angeblich aus un 1 alückliüer Liebe in einem Öotel zu Buj dapest mit einem Revolverschuß seinem Leben em Ende gemacht. G l a tz. Ihren 100. Geburtstag feierte die Postschaffneröwittwe Anna Elisabeth Wünsch, geb. Gracz. Goldberg. Am Morgen nach ihrer silbernen Hochzeit starb die Frau deS Müllermeisters Eckerkunst am Herzschlag. Greiffenberg. Auf hiesigem Kirchhofe machte in Folge von Schwermuth der 72 Jahre alte frühereTöpfermeiste?, jetzige Rentier, Scholz seinem Leben durch Erschießen ein gewaltsameZ CntV' f :

K o tz e n a u. Die Eheleute Rentier Richter, früher Gasthofbesitzer und Fleischermeister, feierten ihre goldene Hochzeit. Provinz Posen. Bromberg. Schlossermeister Teschner sen. feierte sein 50jährigeZ Handwerks - Jubiläum. Beim Baden ertrank der 11jährige Sohn deS Steueramtsdieners F. Kriegerke in der Brahe. Ertränkt hat sich der Arbeiter Beyer im benachbarten Schweden Höhe durch einen Sprung in denBrun nen auf der dortigen Ziegelei. Er hat-, te schon an drei verschiedenen Stellen sich zu erhängen versucht, wurde aber jedesmal daran gehindert. I n o w r a z l a'w. Ein seltenes Familienfest wurde im nahen Bergbruch gefeiert. Die beiden Brüder Peter Hammermeister aus Bergbruch und

t David Hammermeister aus Jackschitz, ! -I Ow !fY!?v-i rl !ftvv Clil .Qiumuiysf uui, (.iitiiit mit iilu Frauen, die ebenfalls ein Zwillingspaar sind, ihre silberne Hochzeit. L a t k o w o. In der Scheune deS Besitzers JonaS brach Feuer aus, daS , ! - i r" lii j. . tj ..". v . v IN lurzer eii lamminuc eouuvi vrs Besitzers sowie eine Scheune des Gutsbesttzers Zühlk in Aiche leLte. Provinz Schleswig-Holstetn. Schleswig. Das 60jährige Geschäftsjubiläum feierte der Kaufmann C. F. Josten. A l t o n a. Auö bisher unermittelten Gründen machte der Bauunter nebmer Müllner feinem Leben mittelst Cyankali ein Ende. Sein Bruder hat . sich vor ewigen Jahren eoensalls vergiftet. Beim Baden in der Elbe ertrunken ist der Zollbeamte Preller. Bargfeld. Infolge eines Blitzschlages brannte daL Gewese deS Land, mannes HarderS nieder. Elmöhorn. Der Kirckenrech. nungsführer Köhnke im benachbarten Hörnerkirchen, der reichlich 6000 Mark Kirchengelder unterschlagen hat, ist jetzt, nachdem er von seiner Krankheit wieder hergestellt ist. verhaftet und in das Landgerichtsgefängniß zu Altona überführt worden. ' Kiel. Sein 50jährigeS Amtsjubiläum beging der Rektor der ersten Knabenmitielschule, Rektor Heinrich. Provinz Sachsen. Magdeburg. Ein Revolverattentat wurde Abends auf den Wirth der Nationalfestsäle, Carl Lange, von dem Schlosser Zimmermann verübt. Er war im Garten mit Anzünden der Gaslaternen beschäftigt, als er hinter sich den Ruf hörte: Hund, jetzt mußt Du dran glauben !" Als Lange steh umwandte, feuerte Zimmermann, doch ging der Schuß fehl. In dem sich entspinnenden Handgemenge feuerte Zimmermann noch mehrere Schüsse ab. doch wurde nicht Lange, sondern ein Knabe auf der Straße getroffen. Zim mermann wurde verhaftet, Erfurt. Der Arbeiter Heinrich Kerst wurde in seiner Wohnung erhängt aufgefunden. Selbstmord liegt unzweifelhaft vor. Als Motiv wird Schwermuth angegeben. Provinz Hannover. Hannover. Das Fest der goldenen Hochzeit begingen diePrivatiersEheleute Heinrich Hengstmann und Charlotte, geb. Breuer. Wegen arger Bierpantscherei wurden der Busfetier Roloff zu 200 M. Geldstrafe, die Ehefrau Johanna Fischer zu 1 Monat Gesängniß und deren Sohn, Restaurateur Heinrich Fischer, Jnha-ber-des Nordstädter Gesellschaftshauses. zu 500 M. Geldstrafe vevurtheilt. A l f e l d. Die 36jährige Ehefrau Feunebold in Hoyershausen wurde auf dem Felde vom Blitz erschlagen. B r e i n u m. Der Hofbesitzer Gükenkok sen. stürzte vom Boden seiner Scheune so unglücklich herab, daß er sofort todt war. D o r u m. Ein Blitzstrahl entzündete die Scheune des Hofbesitzers Friedrich Ernst auf Heuhausen bei Dorum; dieselbe wurde total eingeäschert. In der Scheune verbrannten außer einem großen Vorrath von Heu auch 20 Schweine. Fahrenhovst, Kr. Syke. Erhängt hat sich der hiesige Schneidermeister Meyer. Er hinterläßt eine Frau und 6 unmündige Kinder im Alter von 1 bis 13 Jahren. Provinz Westfalen. Arnsberg. Erhängt hat sich der frühere Gerichtsbote Ruhrmann. welscher bis vor ca. 2 Jahren hier angestellt war, in dem Arrestlocal des hiesigen Rathhauses. Ruhrmann wurde vor ca. 2 Jahren von hier nach Schwelm versetzt, dort aber im vorigen Jahre tvegen Trunksucht aus dem Dienjte entlassen. Weil er in Schwelm noch nicht Heimathberechtigt war, wurde er von dort nach hier überwiesen. Da er mittellos war, wurde er im Arrestlocale untergebracht, wo er die unselige That vollführte. B e ck u m. Kreisphvsikus Sanitätsrath Dr. Heyne feierte sein 60 jähriges Doctorjubiläum. Nachts brannte das Wobnaus des Schuhma cherö L. Ricke. Kurze Zeit nachher stand auch schon daS Nachbarhaus des Küsiers I. Rottmann in hellen Flammen. DaS Rottmann'sche Wobnhaus ist vollständig zerstört, während daS Ricken'fche theilweise ausgebrannt ist. Nhcinprovtn Aachen. Auf dem nahe der Stadj gelegenen Gute Wiesenthal ' entstand in dem Zimmer, in welchem die Leiche der Rentnerin Gercke aufgebahrt war, durch Umfallen einer brennenden Kerze Feuer, daö so rasch um sich griff, daß der Sarg und die Leiche der Rentnerin zum großen Theil vernichtet wurden. Düren. An dem Bahnübergang der Düren-Jülicher Strecke im Hambacher Walde wurde das mit einem Pferde bespannte Fuhrwerk des Gemüsehändlers Kaspar Wirtz von hier, auf dem sich außer dem 5)ändler drei Kinder und ein Knecht befanden, von der Maschine eines Zuges erfaßt und zur Seite geschleudert. Hierbei gerieth ein lljähriger Sohn des Wirtz unter den Zug und wurde an beid: .Beinen schwer verletzt. Im KrankenHause in Jülich wurden ihm der rechne und das linle Betn unterhalb des

KnieS' abgenommen. Der ' JVÄJe dürfte kaum mit dem Leben davonkommen. Provinz Hesscn-Nassan. Kassel. Der Ober StaatSanwalt, Geheime; Oberjustizrath BartelS feierte sein fünfzigjähriges Dienst-Ju-viläum und zuz.eicy sein fünfundzwanzigjähriges Juoiläum als Oberjuiatsanmalt in Kassel. Bürgstadt. Ein Kind deS SchneidermeistersHohmeyer stürzte von einem mit Sand beladenen Wagen und war sofort todt. Erndtebrack. ' Zur Feier des Kriegerfestes sollten Böllerschüsse, söge, nannte Ka.enköpfe, abgefeuert werden. Durch einen Schuß, der zu früh abgefeuert war. wurde der 49 Jahre alte Maurer Asslerbach schwer verletzt. Nach Anlegung eines Nothverbandes sollte der Verletzte nach Berleburg in'S dortige Krankenhaus gebracht werden. Auf dem Transporte nach dort wurde jedoch der bedauernswerthe Mann, der eine Frau mit 4 Kindern zu versorgen hatte, von seinen Schmerzen durch den Tod erlöst. Frielendorf. Der Auszügler Heinrich Vogel von hier, etwa 70 Jahre alt, ist auf dem Felde am Wege von hier nach Dillich von dem Erntewagen seines Sohnes gestürzt und hat dabei den Tod gefunden. Mitteldeutsche Staaten. Bernburg. Der 9jährige Karl Jünemann ist m der Nähe deö An-

neuwerderS beim Beden in der Saale ertrunken. Braunschweig. WegenMUnzVerbrechens waren der Müllergeselle Karl Schlesinger und der Graveur Vogeö in daö hiesige Kreisgefängniß eingeliefert worden. Beide hatten Ein und Zweimarkstücke angefertigt und in den Verkehr gebracht. Ersterer hat sich nun im Gefängnisse er hängt. Wie alljährlich, so hatte sich auch zu den diesjährigen Harzburger Rennen eine Anzahl Berliner Buchmacher eingefunden, von denen vier, der Kellner Clemens Scheinpflug. Albert Blöckwitz. Ernst Kurth und Bierverleaer Heinrich Bemeier. Criminalpolizisten in die Händo sielen. Sie wurden von der hiesigen zweiten Ferienstrafkammer zu je einem Monat Gefängniß verurtheilt. Einen Selbstmordversuch machte der Arbeiter Staats aus Bettmar. Zwei Kuaeln drangen ihm an der linken Seite des Kopfes in die Schläfe, während eme Kugel den Magen verletzte. E i s e n a ch. In unserer Nachbarsiadt Waltershausen hat ein großer Brand gewüthet, dem 14 Häuser zum Opfer fielen. Sachsen. Dresden. Bon einem schwer Schicksalsschlage ist die Familie dcS Oberregierungsrath Münzner hier betroffen worden, indem der 21 Jahtt alte Sohn Richard Karl Julius, welcher auf dem Rittergute Röhrsdorf als Landwirth beschäftigt war.durch einen umstürzenden Thorflügel erschlagen wurde. Tödtlich verunglückt ist der in der Eisengießerei von Gebr. BarneWitz beschäftigte Formerlehrling C. Eichler aus Lobtau. Der kaum 16jäh rige Knabe war während der Vesperpause auf einen Baum gestiegen, stürzte herab und schlug mit dem Kopfe auf die dort , lagernden Formenkasten. Altbernsdorf. Vom Blitze getödtet wurde der 22 Jahre alte, auZ Hennersdorf bei Görlitz gebürtige, in Diensten des Gutsbesitzers E. Engler Hierselbst siehendeKnecht Alb. Schmidt. A l t e n h a i n. Infolge Pilzvergiftung starb die Ehefrau deö Bahnwarters Matthes, wahrend deren Ehe mann auö derselben Ursache schwer krank darniederliegt. Die Vergiftung trat ein infolge des Genusses von an scheinend sog. Wald Champignons. B a u tz e n. Bei Gelegenheit einer unweit Bautzen vorgekommenenSchla gerei wurde der aus Oppach gebürtige, 69 Jahre alte Schneider Arnold der maßen zugerichtet, daß er starb. Bernsgrun i. ms. In einem nicht genügend verwahrten Brunnen fanden vom Felde heimkehrende Land leute das vierjährige Töchterchen des GutSbesiers Adler ertrunken auf. Die Kleine war von den mit Erntearbeiten beschäftigten Eltern längere Zeit ohne Aufsicht gelassen worden. Ebers bach. Der Fabrikarbeiter Rößler, ein stark dem Trunke ergebe ner und von seiner Frau getrennt lebender Mann, setzte seine Wohnung in Brand. Was HauS brannte vollstem big nieder. Rößler wurde verhaftet. G r i e S b a ch. Das Geschäft d:Z Schmiedemeisters Junanickel wurde durch einen Brand zerstört. Hart ha. Der Gutsbesitzer OsWald Hofmann überfuhr mit einem Lastgeschirr sein eigenes dreijähriges Tochterchen, welches bald darauf seinen Verletzungen erlag. Hessen-Darm!tadt. Darmstadt. Von der hiesigen Strafkammer wurde der 15 Jahre alte Schreinerlehrling Georg Peter HaaS auö Ober-Rawstadt wegen Brandstiftung zu 3 Jahren Gefäng niß vecurtheilt. Der Bursche hatte die Werkstatt seine Lehrmeisters Oesterling in Eberstadt in Brand gesteckt, um auö der Lehre zu kommen. ES entstand ein großes Feuer, das viel Schaden anrichtete; zwei über der Werkstatt schlafende Kinder konnten gerade noch rechtzeitig gerettet werden. A l S h e i m. Der hiesige Gesangverein Sängerbund" feierte das Fest feines L0jährigen Bestehens und zugleich daö 60jährige Dirigentenjubiläum des Lehrers Marx, der ununterKrochen feit der Gründung deö Vereins die Leitung in Händen hat. DaS Fest verlief in allen Theilen auf's Beste. Büdingen. In dem hiesigen Sandsteinbruche wurden die beiden Arbeiter Eifert auö Rinderbügen und Simmer aus Wolforsborn von, einstürzenden Gesteinsmassen erschlagen. Beide hinterlassen Familien mit Kindern. Ol-nzt ' Nco's 'Qt2 Cz

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... .... Daö specifische .... Keilmittel für die Grippe.

5s ist allen Aerzten bekannt, daß diese Kranlhcit sich in Folge ron Trlältunge entwickelt. In allen ibrrn Formen greift sie die schwacden Stellen des Systems an. Tie allgemeinen Symptome sind dieselben wie dei heftiAea ErlZItungen, und da Erkältung die Ursache ist, aird eine allgemeine Be Handlung vorgeschrieben. Viele Aerzte, welche den Werth ron Dr. August König's Hanburger Brustthee kennen, rerschreiten denselben bei der veiandlung on Grirpe, da er das Blut wärmt, die Nerven kesZnftlst, die Funktionen stärkt System aufbaut, und auf diese Weise die Krankheit vertreibt Fr. August Aöuig'ö gamburger Frustthee heilt gustra, toMteuge, Oronchitis, Hattlelden, vsthma, Orustschnrrzm und lindert Lnnienleide. Der ächte Vrvsttiee wird nur in Orlginal-VsSete zu 25 Cents dlA ' Packet erkauft, und ist in allen Spotheken zu habe.

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