Indiana Tribüne, Volume 20, Number 362, Indianapolis, Marion County, 19 September 1897 — Page 10

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VERSTOPFUNG IM ALLEN APOTHEKEN Eine pljanfoIirdie Crüirtmtg. Der englische, Romanschriftsteller Barmg-Gould bringt in einem seiner Romane einen Mann von zweiselhaftem Charakter vov, welcher sich u. Ä. auch mit Gründung von Aktiengesell schaften beschäftigt, die er mit den glänzendsten Prospekten in die Welt schickt. So schildert er ihn, wie er mit der Gründung einer Aktiengesellschaft zur Produktion und Verwerthung von Bernhardinerhundrn beschäftigt ist, und die Art und Weise, wie er Denen, welche bekanntlich nicht alle werden die Chancen des Unternehmens schildert. ist eine Musterleistung, welche als vortreffliches Schema für so manche Gründung dienen könnte. Er schildert die Vortheile des geplanten Unternehmeiis in folgender Weise: Nachdem der Gotthardttumiel fertig geworden und die Reisenden sich an ihn gewöhnt, was wird da aus dem Hospiz werden, wozu kann man es noch verwenden? Es wird für ein Buterbrod verkauft werden, da binnen ' wenigen Jahren kein Reisender mehr über den Paß hinübergeht oder -fährt. Kann man sich nun irgend einen Platz denken, der mehr von der Natur bestimmt wäre, als eine Zuchtanstalt für echte Bernhardinerhunde zu dienen? Die nothwendigen Baulichkeiten bekommt man so gut wie umsonst, sicherlich umsonst, blos damit Jemand sie erhält und dafür sorgt, daß sie nicht zu Ruinen werden. Es besteht nun eine große Nachfrage nach Bernhavdinerhunden. welche nur geschickter Nachhilfe bedarf, um zu einer vollständigen Manie zu werden. In Deutschland wird allerdings nicht viel damit zu machen fein die Deutschen lieben es nicht, für solche Sachen j?iel Geld auszugeben; aber England und Frankreich! Wir werden unen besonders schonen Hund an Jh Königliche Hoheit die Prinzessin von Wales senden, dann werden die Bernhardinerhunde gleich Modesache in allen vornehmen englischen Familien. In Frankreich werden wir die Idee lebendig werden lassen, daß der echte Bernhardinerhund das Symbol dev Revanche gegen die Deutschen ist und daß alle wahren Patrioten einen echten Bernhardinerhund besiui müssen. Weiterwerden wir einige geschickte Journalisten eine Reihe packender Artikel in die illusi?irten amerikanischen Blätter bringen lassen und dann wird die Nachfrage dort ganz wahnsinnig werden. Rechnen wir, daß die Bevölkerung von Frankreich siebenunddreißig Millionen beträgt thatsächlich beträgt sie mehr von diesen sind zwei Drittel sagen wir fünfundzwanzig Millionen fanatisch auf die Revanche - Idee versessen, und von diesen ist etwa die Hälfte in der Lage, sich einen Bernhardinerhund kaufen zu können. Wir fachen dann das Revanchefieber zu enormer Höhe an, was sich mit Hilfe der Presse leicht bewirken läßt, und wenn dann nur ein Drittel von Denen, welche in der Lage sind, sich Hunde zu kaufen, thatsächlich welche bestellen, so macht das allem vier Millionen Bevnhardinerhunde, welche in Frankreich verbraucht werden. Dazu kommtEngland . Wenn er dort Mode wird und er wird Mode, sobald die Prinzessin von Wales einen Hund von uns annimmt und sich mit demselben im Park sehen laßt dann wird jede Dame von Distinktion und im folgenden Jahre fchon jedes Dienstmädchen einen Bernhavdinerhund haben wollen." An diese glänzende Schilderung der Aussichten des Unternehmens schließt sich nun folgende Rentabilitäts - Rechnung: Die Gesellschaft kann einen Hund mit weniger als sieben Centimes täglich ernähren; das -macht-jährlich pro Hund rund fünfundzwanzig Franken. Diese billige Ernährung ist dadurch möglich, daß 'man in der Schweiz während der Reisesaison die Fleischreste aus den großen Hotels für einen sehr geringen Preis ankaufen kann. Die Fleischreste werden nach dem Hospiz geschafft und dort in dem EiS, welches nichts kostet, zum Gefrieren gebracht, so daß man nun auch außer der Saison das billige Futter, hat. Rechnen wir dzu die Zinsen de3 Anlagekapitals, die Kosien für die Hundewärter und sonsti gen Spesen gleichfalls mit fünfundzwanzig Franc pro Hund, so ergeben sich pro Hund fünfzig Franc Kosten und da wir keinen einjährigen Hund unter zweihundertfünfzig Franc derkaufen werden, so ergibt sich pro Hund ein Reingewinn von zweihundert Franc. Rechnen wir nun, daß nach Frankreich an revanchelustige Patrioten nur vier Millionen Hunde, nach England ' zwei Millionen und nach Amerika, welches alle englischen und französischen Moden nachäfft, sieben Millionen verkauft werden, so eraiebt sich bei dem Verkauf von dreizehn Millionen Hunden ein Reingewinn von zweiMilliarden und sechshundert Millionen Franc. . Dieser: kolossale Reingewinn wird aber kein einmaliger, kein vorübergehender sein; ein sehr wichtiger Faktor. für die dauernde Rentabilität ' unseres Unternehmens ist der Umstand, daß die Vernhardinerhunde, sobald sie in die Ebene kommen, sofort an der Lungenschwindsucht erkranken und sich. außerdem. fern-. von) ttrtgrn'

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I Schnee überhaupt nicht sorlpslanzen, zwei .Umstände, welche unserer Gesellschast eine dauernde Prosperität sichern. Man wird es unter , solchen Umbänden bescheiden finden-, wnn wir unseren Aktionären eine Dividende von fünfzig Procent in Aussicht stellen; in Wirklichkeit wird sie voraussichtlich sehr viel höhev sein." Man wird uns nach Kcnntnißnme dieser Schilderung der Chancen des , geplanten Unternehmens zugeben, daß ' wirklich der Gründer vom SchrifMel- . ler lernen kann, dnn welcher gewissen. , hafte Familienvater könnte nach Ein

sicht in diesen Prospekt ohne Evröthen seinen Kindern gegenübertreten, wenn er nicht den letzten Pfennig seines Wermögens in Aktien eines so aussichts vollen Unternehmens angelegt hätte? Deutsche ZtaalenpllZne in Den per. Staaten. . von Rudolf Cronau. Nach der Beendigung deS blutigen Befreiungskrieges begann der Strom der Auswanderung in mächtigen Wogen sich über das Besiedlung nunmehr gänzlich offen stehende Gebiet zwischen den Alleghany - Gebirgen und dem Mississippi zu ergießen. Raum war daselbst für viele Millionen von Menschen vorhanden, auch boten die von den Franzosen angelegten Forts und Niederlassungen geeignete Stützpunkte, von denen aus die Besiedlung in geordneter und gesicherter Weise erfolgen konnte. Solche Stützpunkte waren vornehmlich Louisville und St. Louis. Diesen reihten sich 1778 Cincinnati und 1796 Cleveland an und bildeten sich allmählich zu kleinen, Städten heraus. Ihre Bewohnerschaft bestand vorwiegend aus Anglo-Amerikanern, aber auch den Deutschen, deren Zahl in den Vereinigten Stckaten um da3 Jahr 1800 bei einer Gesammtbevölkerung von 3.300.000 Seelen sich auf mehr als eine Million belief. kam an der Erschließung und Besiedlung der sogenannten Mittelstaaten ein außerordentlich großer Antheil zu. Schulter an Schulter mit den Amerikanern vordringend, setzten sie sich besonders auf den nach Westen führenden Hauptstraßen fest, auf der Linie New Gork-Albany-Buffalo-Cleveland und. De. troit, in den Thälern des Ohio und seiner Nebenflüsse sowie endlich im Thal des Mississippi. Gestärkt wurden sie durch einen stetig wachsenden Nachschub deutscher Einwanderer, deren Zahl für den Zeitraum von 1813 bis .1830 auf jährlich etwa 500 bis 1000, für den Zeitraum von 1830 bis 1848 aber auf jährlich etwa 15- bis 20.000 geschätzt wird. Durch diesen von außen kommenden Zuwachs sowie durch Geburten erhöhte sich die Zahl der Deutschen in den Vereinigten Staaten bis um das Jahr 1846 auf etwa 4. Millionen fai, einer Gesammtbevölkerung von 18j Millionen. In manchen Theilen der Mittelstaaten herrschte das Dcutschthum so stark vor, daß' es den Ortschaften ein eigenartiges Gepräge verlieh, so be sonders in Cincinnati und Louisdille, wo ganze Stadtviertel fast ausschließlich von Deutschen schaffen und bewohnt wurden. Da und dort entstanden auch rein deutsche Niederlassungen. in Ohio z. B. die Orte Germantown. Steuöenville. Zanesville, Berlin, Bremen, Minster. Freiburg. Glandorf, Uniopolis sowie die communisti schen Dörfer Zoar und Neu-Deutsch-land. In Jndiana entstanden Neu-Elsaß.-Oldenburg, Hermann. Ferdinand. Leopold. Betzville, Germantown, Hannover, Neu-Harmony. Geneva, Bern u. a. Die Ortschaften in Ohio wurden meist von Norddeutschen, die in Jndiana von Süddeutschen, Elsössern und Schweizern gegründet. In Kentucky ist der Ursprung der Stadt Frankfort auf Deutsche zurückzuführen; in Tennessee gründeten im Jahre 1845 sechzig Familien aus dem sächsischen Erzgebirge die Ansiedlung Wartburg. ! Von Ohio und Jndiana aus kamen später zahlreiche Deutsche mit dem immer weiter gegen Westen vordringenden Strom der Auswanderung nach Illinois. Michigan, Missouri, Iowa. Wisconsin und Minne-' sota. Deutsche befanden sich unter den ersten Bewohnern von Chicago (1831), Milwaukee (1835) und St. Paul (1841). In Illinois entstand die deutsche Ortschaft Teutopolis, in Jowa das am'Mississippi gelegene Gutenberg. Zahlreiche Deutsche saßen in fast allen am Vater der Strömegelegenen Uferstädten, besonders in Memphis, Vicksburg und Natchez. New Orleans hatte im Jahre 1841 bereits 10.000 deutsche Bewohner. Ueberall verstanden es die Deutschen, durch Fleiß.Ausdauer und Ordnungliebe die Achtung des bessern Amerikanerthums zu erwerben, ja häufig forderten sie durch ihre Erfolge den Neid minder glücklicher Mitbewerber her aus, denn man begegnet in den anglo? amerikanischen Zeitungen jener Zeit manchmal nativistisch angehauchten Klagen, daß die Germans" in der Eroberung deö Handels und Gewerbes unwiderstehlich seien. Mehrere rößere Ortschaften, besonder Cincinnati, .Louisville nd St. Louis wurden mit der Zeit Mittelpunkte deutschen Lebens, da? sich in der Gründung zahlreicher - Wohlthätigkeits- und UnterstützungS - Gesellschaften, Logen, Gesang-, Musik-, Lese' und Turnvereine. Hochschulen und Museen bethätigte. Diese von dem Deutschthum erntngenen Erfolge veranlaßten manche hochherzige Deutsche, sich kühnfliegenden. Hoffnungen und Plänen betreffs der zukünftigen Stellung des Deutschthumö in Amerika hinzugeben. ES war: ihnen nicht entganaen'daß der fitöjjte Theil ihrer nach Ämertta, über-

siedelten Landsleute mit der Zeitiver-

amerikanlsirte, d. die Sitten und Sprache der Anglo-Amerlkaner- an nahm. Dies war besonders da der Fall, wo die Deutschen emer bestandi aen starken Berührung mit den An glo-Amerikanern ausgesetzt waren,' wie z. B. im Moyawktyal, dessen ursprünglich rein deutsche Niederlassungen im Laufe weniger Jahrzehnte gänzlich ihr deutsches Gepräge verlo ren, nachdem die Anglo-Amerikaner nacb Beendiauna des Befreiunaskrieges massenhaft in daS Mohawkthal einströmten. Diese auch an andern Orten gemachten Wahrnehmungen regten bei vielen Deutschen und Deutsch-Amerlkanern die Frage an, ob es nicht möglich sei, den Fortbestand deutscher Sprache und Sitte m Amerika zu sichern, waS vielleicht ermöglicht werden könne, wenn man den bisher ungeregelten, über fast alle nordamerikanischen Staaten sich ergießenden Strom der deutschen Auswanderung in festere Bahnen fasse und nach bestimmten Gegenden lenke, wo er dem Einfluß des Anglo-Amerikaner-j tyums weniger stark oder gar nicht ausgesetzt sei. In Deutschland waren eS besonders Friedrich Münch und Paul Follen, die den Plan, deutschem Volksle. ben auf dem Boden der Neuen Well eine würdige und bleibende Heimstätte zu schaffen, mit Wärme verfochten und zuerst auf seine Verwirklichung ausgingen. Sie riefen im Jahre 1833 die GießenerAuswanderungsgesellschaft" ins Leben, der zahlreiche vermögende und wissenschaftlich gebildete Leute beitraten. Auf die Absichten dieser Gesellschaft hatten die Reiseschilderun gen eines deutschen Arztes, Gottfried Duden, dei in den zwanziger Jahren Missouri bereist und sich dort niedergelassen hatte, einen bedeutenden Einfluß. Dudens Schilderungen hatten, obwohl in der Hauptsache getreu, einen romantischen Anstrich und ließen die in Missouri bestehenden Verhältnisse und Aufsichten für die Zukunft im Gegensatz zu den damaligen stark rückschrittlichen Bewegungen in Deutsch,and gradezu verlockend erscheinen. Seine Briefe zogen thatsächlich tausende von Deutschen nach Missouri und veranlaßten auch die Gießener Auswanderungsgesellschaft, jenes noch fast jungfräuliche Land zum Schauplatz ihrer Colonisationspläne zu machen. An der Spitze von mehreren hundert deutschen Familien segelte Friedrich Münch im Frühling 1834 mit zwei Schiffen von Bremen ab, um in Missouri einen deutschen Staat, ein junges Deutschland aufzurichten. Man nahm eine Glocke für die erste zu bauende deutsche Stadt mit. desgleichen ein kostbares Fernrohr für die erste zu begründende deutsche Hochchu'e. Die rauhe Wirklichkeit aber machte die Träume von einem Jungdcutschland zu nich!e. Sii scheiterten an dem unpraktischen Sinne der Führer des Zuges, sowie auch an der Un-' fähigkeit der einzelnen Theilnehmer, die ungewohnten, mit der Urbarmachung deZ noch wilden Bodens verbundenen Beschwerden und Entbeha:v.?ei zu ertragen. Auch verloren die Thciwchiner s.hr bald ikren Zu samn'.erhalt. Es schien, wie Löher schrieb, in der amerikanischen Luft etva'i zu liegen, wa- jeden, der sie ein.thr.te. sofort selbstständig und unabhängig machte. L2as der Gicßener AuswanderungsGesellschaft nicht gelang, vermochte selbst von einiqen devtsck .imerikanischen Gesellschaften nicht durchgeführt ,u werden. In Philadelphia bildete sich im Sommer 1836 eine auf An'h:ilschein.en begründete deutsche Anstcdlungsgesellschast die im Gasconade - Bezirk von Missouri 12.000 llcresLand kaufte und im Jahre 1838 den Grund zu der Stadt Hermann legte, die noch ietzt vorwiegend von Deutschen bewohnt ist. Eine größere Ausdehnung vermochte die Gesellschaft ihren deutschen Colornsationsplanen aber ebensowenig zu geben, wie die New Yorker Gesellschaft Germania". die im Jahre 1839 ins Leben trat. Den Gründern schwebte qleichfalls der Plan eines völlig deutschen Staates m Word 'i Amerika vor, doch waren die Meinungen darüber, wie und wo er zu verwirklichen sei. sehr getheilt. Die einen schlugen vor, der Staat müsse "zwischen dem obern Mississippi und den großen Seen, also im heutigen Wisconsin gelegen sein. Andere bevorzugten Tezas oder das fern am Pacisischen Ocean gelegene Oregon. Einige meinten, der ,. deutsche . Staat müsse zur Union gehören, die andern wollten seine, völlige Unabhängigkeit gewahrt wissen. Da die größere Zahl der Mitglieder wohl fühlen mochte, daß der Plan, inmitten des angloamerikanischen Staatenbundes einen rein deutschen Staat aufzurichten, auf den Widerstand der Amerikaner, stoßen werde, so einigte man 'sich endlich dahin, Texas, zum Versuchsfeld? zu machen. Texas, ursprünglich zu' den Vereinigten Staaten, von. Mexico- gc hörend, war im Jahre 1837 aus jenem Verbände ausgeschieden und 'bildete eine unabhängige Republik, in der sich, an verschiedenen Orten bereits mehrere tausend. Deutsche . niedirgelasse hatten.' Thatsächlich qinä om 2. ÄoJedermann sagt so. ' . CakcaretSVandy Cathartic.'.jie wundervollste 'medinnisäe, Entdeckung de. Zeitalters,' angenehm uno' ersrir.fc :. n.rmv 'i-:.if:iifh:i lujcuv iui vijuiuu, ivi(i4 uni.. uun sicher aus Rierert, Leber und Eingevei de, bat ganze Syftettreinlgend. enU sernt Erkaltung, kurirt Kopsveh', Weber, anhaltende Verstopfung und UnVerdaulichkeit, -kaufen und. Versuchen Sie eine Schachtel von C. C. heute ; 10.' 25. und 50 Cents..". Verkauft und ! Heilung garantirt von allen Upotheken.

dember '1839 die erste aus 130 Ansiedlern bestehende' Abtheilung auf- der von der'Gesellschaft erstandenen Brigg

wona- nach eras ad. Sie landete wohlbehalten , in Galveston, löste sich aber bereits in Houston auf. vorauf der Führer und diejenigen Mitglieder der Expedltion. die noch Geldchesaßen, mißvergnügt nach New York zurückkeytten. De? an und für sich nicht LblePlan, den Freistaat Texas in erneu unabhän gigen deutschen Staat unter dem Schutze Deutschlands umzuwandeln, wurde bald darauf von verschiedenen deutschen Fürsten aufgegriffen, die gleichfalls von dem Wunsche beseelt waren, rne deutsche Auswanderung auf einen Vunkt zu lenken, wa ibrNutzbarkeit für daL Mutterlanv aur O 1 1 .rjt l r ' rr i r wc , uaync eil gciicyeri ZL OUOCIC sich unter dem Vorsitz des Herzogs von cauau, ves gegenwartigen . Großher zogS von . Luxemburg, der sogenannte .Mainzer Adelsverein", dem die Her- - - . rm , . zöge von Meinmgen und . tzoourgGotha, der Prinz von Preußen, der Landgraf, von .Hessen-Homburg, - die vurittn pon cywarzvurg-Nudolstadt. Solms-Braunfels, Neuwied. Colore-do-Mansfeld sowie verschiedene andere Grasen und Prinzen angehorten. Ihr Plan gmg dahin' so viele deutsche Auswanderer nach Texas, zu werfen. daß die Deutschen m Laufe der Zeit dort das. Uebergewicht erlangen- und den Freistaat .'völlig beherrschen könnten. Im Mai1842 gingen die Grafen Joseph v.'BooS-Waldeck und Victor.v. Leiningen nach Texas ab., um Ländereien für die zu . begründenden Niederlassungen auszusuchen. Der Landkauf, wurde auch vollzogen, jedoch fiel der Verein dabei Schwindlern in die Hände, die ihm neben manchem guten Lande auch viel schlechtes aufhingen. Im Mai 1844 reiste Prinz Karl von Solmö-Braunfels uls Generalbevollmächtigter deS AdelsveremS nach Texas ab; ihm folgten bald 150 deutsche Familien, die im December in Lavacca. dem heutigen Jndianola, landeten und nordöstlich von der Stadt San Antonio die Niederlassung Neu - Braunfels gründeten. Anfänglich gmg hier alles gut, nach und nach stellten sich aber Schwierigkeiten ein, besonders als die Geldmittel des Adelsvereins sparsamer zu fließen begannen. Die Uebelstände wuchsen, als Prinz Solms - Braunfels abdankte und nach Europa zurückkehrte. Der an seine Stelle tretende Regierungs assessor Freiherr v. Meusebach, der nördlich von Neu Braunfels die Niederlassung Friedrichsburg gründete, vermochte trotz größter Sparsamkeit die finanziellen Schwierigkeiten nicht zu bewältigen, die ins Ungeheuerliche sich steigerten, als der Adelsverem' im Jahre 1846 die Unklugheit beging, den beiden Niederlassungen gegen 250 neue Auswanderer, aber kein Geld zuzusenden. . Als .die Auswanderer :n Lavacca an kamen., fanden sie an dem öden Strande weder Unterkommens noch Nahrung noch' Beförderungsmlt? tel um die über 200 Kilometer wute Reise nach .Neu - Braünfels ausführen zu können Es .brach . eine - furchtbare Noth unter den .Unglücklichen aus, so daß Hunderte an 'Entbehrungen, Fiebern und' Seuchen'. zu 'Gründe gingen. Die meisten machten, sich Endlich zu Fuß zur Wanderung nach ceu raunsels aus. Der. furchtbare Marsch durch die noch wüste Gegend unter halbtropischer Sonnengluth war für ; viele em To desmarsch, dennkaum 1200.Persoyen, erreichten den Bestimmungsort.' Dort wüchsen die Verlegenheiten von Tag zu Tag. denn baldsahen sich die deutschen Colonisten völlig auf die eigene Hilfe angewiesen, indem . , der , Adelsverein theils aus Mangel, an Geldmitteln, theils infolge der -in .Deutschland: im mer stärker hervortretenden Revolu-' tionsbewegungefl:sich'aufloste... UeberdieS' war der Freistaats Texas, am 29 December 1846 dem nordamerikani-V schen' Staatenbund ,deigetreten. .womit die Möglichkeit.. Texas , in einen . rein deutschen unabhängiaen.. Staat .unter deutscher .Schutzherrschast rjimziittan dein, als gescheitert zu betrachten war. Die - beiden Niederlassungen NeuBraunfels . und Friedrichsburg .'entwinjf' r.&ir f a. aTav. Viitr&' ?Ttft' . ucucu iuf uuiiyjjviwif ' vu.uf uut und Ausdaüer"geläng'eS aber den' dort ' befindlichen Deutschen." ihre'.Lage allmählich 'zu 'verbessern. : Als man' im Mai 'deö: Jähreö' 1895' daS - 50jährige. Bestehen von5 Neu-Br'aünfels feierte.' konnten die 1500 deutschen Bewohner des : Ortes ' diese- Feier ' 'unter- den "hefnedigendsten t Verhältnissen : 'begehen ein Beweis 'dafür.' daß sie.'durch'.Ausdäuer ?und''' Fleiß" die'-, zahlreichen' Schwierigkelten,"die'' ihnen : entgegenstanden,' glücklich 'zu-überwinden ver-' standen hatten. . . - . LASgdlem bad' t. Hötft.dli den .ywkenschläg i ; Draußen im 'Hain? r.-.v. Ist das em lichter Tag. : SonnigerSchelvl''- ' Erde ist weit und Hnit- ' - Freudvoll erwacht .'. . Mägdlew, ist Frühlingszeit,' - Nimm dich in acht! .. JäKrbürschWeMt, Stmft'im-Gehec?. I" Pirschet auf Edelwild , . . ' ' prunken am ?ieg. -7 ; . Horch.' wie daSKauz'chen schreit, Laüsch'M Bedacht. .' ' . . -Mä iltn. ''S ist ; NräblmaSzeit. ' Mmm dichtn acht! Kuckuck ruft sonder Zahl,-; I Hei, wie daß. haM!-' ' ... Vier-fünsechS.sie6mmal ' . . .Giebt eS der Wald..." ... Wie ist mein' Lieb noch'weit" ' . 'S Dirneteitt lacht . : ' ... .' 'Mädchens'S ist FrühttngSzrrt. ty t l.fjt 1 jti I Iitmm otq in aaju , -

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