Indiana Tribüne, Volume 20, Number 361, Indianapolis, Marion County, 18 September 1897 — Page 2
ZnMsuü Tribüne. Erscheint Täglich und Scznrtaf
Die tZztte.Triöüne- kostet buxch cnXtl; 1 Centi per Woche, lt onntag? .rriSK I iextl per OoS e. Beide uf II Cent sb, 83 Ctr-13 ptx rtc-xtt. Per Vft nSerhalS lt Tttbt ,uzesiZt 1 0,rait,Thlng V tu Jalr. Ossi 10 C& Vlabama etrade. Indianapolis, Ind., 18 Sept'br 1897. a Alaskas seltsame Wolkenstad?7 In Verbindung mit Un (Lold-Sen sationen am Kwndike und mit der kürzlichen Besteigung deS EliaJ Vergeö durch Prinz Luigi von Savoyen und seine Partie ist auch wieder du stille Stadt von AlaZka", mit ihren ge. heimnißvollenThürmen, ihren verlasse. v.tn Straßen, ihren seltsamen Dach gieöeln und ihrer ganzen eigenthümlichen Schönheit in' Gerede gekommen, nämlich die Luftspiegelung, welche unter jenem Namen bekannt wurde und jedenfalls zu den interessantesten und räthselhaftesten ihrer Art gehört. DieZ. mal ist sie von C. W. Thornton. einem hervorragenden Bürger von Seattle, Wash.. der zu Prinz Luigis Partie ge. hört, etwas näher beschrieben worden, wie er und seine Gefährten sie vom Mala-pina Gletscher auZ schauten. Es war im Jahre 1888. als dieseZ zauberische Luftgebilde zum ersten Mal bemerkt wurde, über das in ge lehrten Kreisen ein Streit entstand, bei bis, jetzt unentschieden geblieben ist. Damals berichtete der Metallsucher Richard C. Willoughby von Juneau. Alaska, daß er vom Muir - Gletsch aus eine wundervolle Wolkenstadt wahrgenommen habe, die sich sehr deut lich vom Himmel abhob; er beschrieö die Massen hoher Ziegelhäuser mit abfallenden Dächern, aus der Mittl der Gebäude zwei große Thürme, mit Bau - Gerüst ringsum, sich erhebend, Ulmenbäume im Vordergrund und in der Ferne einen Fluß mit Schiffen Mehrere Male so versicherte er sah er dieses Bild, und er behauptete sogar, daß er bei diesen Wiederholungen auch manche Aenderungen an dem Bauwerke" wahrgenommen habe. Willoughbys Angaben, sensationell, rote sie zum Theil waren, erregten erst dann besondere Beachtung, alö es ihm im Juni desselben Jahres, nach sei n e r Angabe, gelang, die Spiegelung zu Photo graphiren und daS Bild auf einer Platte festzuhalten. Diese Bilder verkauften sich eine Zeit lang wie warme Semmeln, aber bald entstand ein gar bedenkliches Schütteln des KopfeZ. Mehrere Perso nen erklärten, die Photographie sei wei ter nichts, als ein Bild der englischen Stadt Bristol, von dem berühmten Brandon Hügel aus gesehen. DaS wäre nun an sich sehr wohl denkbar, ohne daß jenen biederen Bergmann nothwendigerweise ein Vorwurf träfe. Denn obwohl die Natur solche Erscheinungen noch zum guten Theil ein Geheimniß ist. hat man noch in mehreren anderen Fällen bestimmt festgestellt, daß solche Erscheinungen nur Spiegel bileer wirklich vorhandener, mehr oder weniger weit entfernter Städte waren, wenn auch zum Theil etwas verzerrt, wie dies ja auch bei ganz alltäglichen Spiegelungen vorkommen kann und lediglich von dem Material abhängt, welches die Spiegelung verursacht; in deß haben noch keineswegs alle gele gentlich beobachteten Spiegelungen in den Rahmen dieser Erklärung passen wollen, und man muß annehmen, daß verschiedene Elassen solcher existiren. Doch das hier nur nebenbei. Professor David Storr Jordon aber, der Präsident der Stanford.Uni versitä!, beschuldigte in einein Aufsatz der Populär Science Monthly" den Bergmann geradezu des Schwindels und bebauptet. Willoughby habe nach einer alten Platte, die vor etwa 20 Jahre hergestellt worden sei, dieses Bild reproducirt, und gerade zur Zeit der ursprünglichen Aufnahme des Bil des seien an der berühmten Cathedrale von Bristol Reparaturen vorgenommen worden. Ein Qfficier deS BundesbooteZ Albatroß" untersuchte daraufhin die Photographie - Methode des Bergrnan nes: s kam iedock nicöts bei dieser lln ' i " i" tersuchung heraus. Willoughby blieb auf seinenen Versicherungen bestehen, weigerte sich aber anzugeben, welcher . Art von Chemicalien er sich zur Auf nähme seines Bildes bedient habe. Mag es sich nun mit diesem Bild verhalten haben, wie da wolle, mag wirklich der Bergmann damit bewufzten Schwin del getrieben haben, es kann heutzu tage, kaum mehr zweifelhaft sein, daß W. ursprünglich eine Luftspiegelung r i 4. , pi ii t - gejeyen yar, oeren gejcyasltlcye vlus Nutzung ihm als Nachgedanke gekom men sci.i mag. denn inzwischen ist die still? Stadt" wiederholt von andern. alZ glaubwürdig bekannten Versonen eschen worden, zuletzt, wie gesagt, von Thornton. Es ist auch bemerkenswerth, daß die Aussagen .dieser sämmtlichen Zeugen in mehreren wichtigeren Ein zelheiten mit einander' übereinstimmen: Beiläufig bemerkt, ist an der Glacier Bay" auch eine-Jndianerleaende der breitet, welche von einer solchen Phan tomstadt spricht. Sollte übrigens die besagte Pbotographie kein Schwindel gewesen sein, so wäre eS sogar möglich, daß wir eZ mit zwei verschiedenen, ge. leaentlich unter günstigen atmosphäri jschen Bedingungen' eintretenden Luft spiegelungen zu thun hätten, deren ine wirklich ein Reflex einer be kannten Stadt gewesen sein mag. Wer jttei? T ... Mit seinem Qermöaen !kußte dichter Barnard in Poughkeep. 'fit für die Richtigkeit seiner Lehaup tung einzustehen. Er hatte erklärt, daß seinGrundstück zu hoch zur Steuer veranlagt sei, und als einer der Ein schätze? ihm da-selbe für den von ihm selbst angegebenen Werth abkaufen vollte. sah er sich genöthigt, darauf jkwzu gehen.
TU chtundvierziger" in den Ver. Staaten.
Von Nudolf Tronau. Einen gauz unerwarteten, mächtigen Anstoß erhielt die deutsche AuSwande rung nach Amerika zu Ende der vier jiger Jahre. Zwei wichtige Ereignisse boten den Anlaß: die Entdeckung dtr außerordentlich reichen Goldfelder Ca lifornienS und in noch - viel höherem Grade der Fehlschlag der deutschen Re volution von 1343. ES war am 19. Januar jeneS wild bewegten' JahreS, als man beim Bau ein Sägemühle auf dem am Süd arme des Amerikanischen Flusses in Californien gelegenen Grundstück deS SsdenserS Johann Auaust Suter Gold entdeckte. Weiter: Nachforschungen ergaben, daß ganze Strecken Califor nienö im wahren Sinne des Wortes als Goldfelder zu betrachten seien und reiche Ausbeute bringen mußten. Die Kunde davon durchslog die ganze Welt. Ströme von AuSwandirern kamen von Osten her, um vom Mississippi und Missouri auS in Karawanen durch die unermeßlichen Prairien nach den californischen Goldfeldern zu ziehen. Auch zu Schiffe kamen Tausende und aber Tausende von Europäern, die weite Fahrt über die Landenge von Panama oder die noch längere Reise um das sturmumtoste Cap Horn nicht scheuend und nur von dem Wunsche gelockt, in dem vielgepriesenen, voir einer Wun derglorie umleuchteten Californien i u werden. Verlockte die die ganze Welt er greifende Goldfieber viele Deutsche zur Auswanderung, so wurden doch noch weitaus mehr durch den Fehlschlag der deutschen Revolution über daS Welt meer getrieben. Berechnungen veran schlagen die Zahl der politischenFlücht linge, die in den Jahren 1343 bis 1854 aus Deutschland nach den Vereinigten Staaten kamen, auf weit über eine halbe Million. Der aroße Verlust, der dem deutschen Volke auS dieser Massenauswanderung zahlreicher sei ner besten Söhne erwuchs, bildete für daS Deutschamerikanerthum einen außerordentlichen Gewinn. Bisher hatte die deutsche Einwanderung fast ausschließlich auS Ackerbauern, Hand werkern und Gewerbetreibenden be standen, jetzt aber strömte eine mächtige Zsluthwelle deutscher Geistesarbeiter in's Land. Unter ihnen befanden sich Politiker und Staatsbeamte. Professoren, Doctoren und Studenten jeder Wissenschaft. Künstler. Schriftsteller und Journalisten. Prediger und Lehrer. Landwirthe und Forstleute, die als politische Flüchtlinge in den Vereinigten Staaten ein Asyl suchten und mit warmer Tbeilnahme willkommen geheißen wurden. Es konnte nicht ausbleiben, daß die ungeheure Summe von Wissen, von Begeisteruna und Idealismus, von poMischer und geistiger Emancipation, die in diesen Männern, den sogenannten Achtundvierzigern, aufgespeichert lag. einen gewaltigen Einfluß auf das Teutsch - Amerikanerthum ausüben munte. Levo? derselbe in wohlthätiger Weise fi bemertlich machte, verging allerdings eine gewisse Zeit, denn den' Ankömmlingen fiel es keineswegs leicht, sich in )vt ihnen völlig' fremden Verhältnisse, in die sie so urplötzlich vom Schicksal hereingeschleudert wurden. einzuleben. Wohl waren die deutschen Flüchtlinge und die Ameri kaner Träger eines und desselben Frei heitSgedankenS. aber eZ bestanden in anderen Beziehungen zwischen ihnen doch gewaltige Unterschiede, die. bevor sie sich auSglichm. manche Reibungen herbeiführten. Unter den deutschen Achtundvierzigern befanden sich sehr viele radicale Denker, die für die gänzliche Umgestaltung aller socialen Verhältnisse schwärmten, mit' aller Obrigkeit sowie mit Kirchen und Predigern am liebten reine Bahn gemacht hätten und sich niemals scheuten, diesen Wün schen durch Wort oder Schrift Ausdruck zu verleihen. Das Amerikaner, thum hingegen sowie auch diejenigen Deutsch - Amerikaner, die den zahlreichcn streng religiösen Sektenniederlassungen entstammten, waren von ztlv giösem Leben tief durchdrungen. Sie Wien fi . 0ti':; ahrb"ndert? daran gewohnt, die Kirche atf den Mittelpunkt deS geselligen und geisti gen Lebens zu betrachten, wobei sie in Sitten und Anschauungen viel Formliches und Puritanisches angenommen batten. Au die Freierdenkenden un ter ihnen suchten, theils aus gesellschaftlichen. ' theils aus geschäftlichen oder politischen Rücksichten, den äuße ren Schein so viel wie möglich zu wahren. Das Förmliche und Ceremoniöse prägte sich natürlich auch in der Tracht und im Benehmen . dieser Amerikaner aus. Sie werden uns von einem Acht undvierziger folgendermaßen beschrie ben: Hohe Cylinderhute, etwas nach hinten, gerückt, bedeckten den Kopf, während unbändig steife Vatermörder das glattrasirte,' völlig bartlose Gesicht umrahmten und Hals und Kopf wie in einer Zange hielten. Ein Frack oder Schwalbenschwanz machte daS Bild verkörperter Steifheit .fertig. Frack und Cylinder legten viele selbst beim Melken. Füttern, Pflanzen und Säen nicht ab.- Solch steifleinenen Persön, lichkeiten konnten die in Schlapphüten kurzen Joppen, Garibaldihemden und umgeschlagenen Hemdkragcn einher marschirenden, ganz staatsgefährliche Bärte tragenden und viel, sehr' viel Vier vertilgenden deutschen Freigeister nicht besonders sympathisch erscheinen, und meyr und mehr bildete sich unter ihnen die Ueberzeugung auS, daß durch den Fortzug dieser an gar nichts glau benden In51lctla oder Heiden" daS alte Vaterland nur gewönnen habe. Auch in . den ' politischen Ansichten traten schroffe Gegensätze zutage. Un. ter den Achtundvierzigern gab eS dkelr Feuerköpfe, die sich in einem Zustande revolutionärer Erregtheit befanden und sich mit gänzlich unklaren sociali stischen und kommunistischen Ideen trugen. Widerspruch ertrugen sie nicht, nur ihre Ansichten wollten sie alZ maßgebend betrachtet wissen. Richt gering war die. Zahl derer, die eines Sinne! mit dem Dr. Goxgt eub Ho bsken waren, der rintj Zcz'l h Ctx
öffentlichen Versammlung feierlich er klärte: Meine Herren! Mein StandPunkt ist.einfach der: ich bin gegen alles Bestehende!" Manche dieser Ra dicalen gingen dann auck so weit, die Umänderung der Bundesverfassung und die Abschaffung deö Präsidenten amteS zu verlangen, ohne sich recht darüber klar zu sein, wai an deren Stelle treten folle. Auch eine Repu blik der Arbeiter", eine Vereinigung aller arbeitenden Klassen zum Zweck ihrer Freimachung vom Capital, so wie manche andere utopischen Luftge bilde wurden auf'S eifrigste befürwor tet. Mit der geschichtlichen und cul. turellen Entwickelung der Vereinigten Staaten sowie mit der Cesinnuna ihrer Bewohner wenig oder gar nicht bekannt, trotzdem aber sich sofort zu den unbarmherzigsten Kritikern der Verhältnisse des Landes auswerfend, waren sie auch mit der politischen Stellung deö DeutschthumS in Ame rika durchaus nicht zufrieden. DaS selbe, so meinten sie, müsse die Füh rung und zwar unterLeitung der Acht undvierziger haben. ES schwebte dem Gei,?e vieler dieser Achtundvierziger noch zu mächtig daS Traumbild vor, da sie in Deutschland nicht hatten verwirklichen können: daS Bild eines deutschen Freistaates auf dem Boden jener Grundsätze, die zwar noch nicht erprobt waren, für die sie aber gekämpft und gelitten, um derentwillen sie die Heimath aufgegeben hatten. Diese Träume sollten nun hier ver wirklicht werden. Zu diesem Zweck wurde die Vereinigung aller in Nord amerika lebenden Deutschen, die sich bisher ihrer Ueberzeugung nach dieser oder jener politischen Partei ange schlössen hatten, zu einer rein deutschen Partei angestrebt, die den Namen Union der freien Deutschen" tragen und natürlich unter der Führung der radicalenAchtundvierziger stehen sollte. Auch - die Gründung rein deutscher Staaten wurde befürwortet, wobei die Achtundvierziger aber nicht bedachten, daß sie damit den Widerspruch aller derjenigen hervorrufen mußten, die in diesenSonderbestrebungen eine schwere Gefahr für den noch in seinem Aufbau begriffenen Staatenbund erblicken mußten. Wollte man. so sagten die Träger des .amerikanischen Einheits gedankens mit Recht, den Angehörigen eines bestimmten Volkes die Gründung besonderer Staaten innerhalb des Staatenbundes zugestehen, so würden über kurz oder lang auch die Abkömm linge der anderen in Amerika vertretenen Völkerschaften mit ähnlichen Son dcrstrebungen hervortreten. Neben dem von den Deutschen geplanten Neu-Deutschland" würden gar bald auch ein ..Neu - Irland." ein NeuSkandinavien." ein Neu - Polen", ein Neu - Slawonien", ein Neu - Jtalien." ein Neu - Judäa", ja. wohl gar ein Neu - Nigritien" oder Neu. Afrika" entstehen, was unfehlbar den Zusammenstoß der so sehr verschiedenen Interessen all dieser Völkerelemente und schließlich den Zusammen bruch des ganzen Staatenbundes herberühren müßte. Aus diesen gewichtigen.Gri;nden stemmten sich nicht nur die Amerikaner, sondern auch die meisten alteingesessenen Deutschamerikaner den radicalen Achtundvierzigern entgegen. So lange die letzteren sich damit begnügten, ihre modernen Mltverbesserungsideen in den von ihnen begründeten Zeitungen zum Ausdruck zu bringen, ließ man sie ruhig gewähren; als sie aber began nen, Revolutionsvereine" zu gründen, und Gelder und Waffen zu sammeln, um mit der allgemeinen Umkrempewng deS politischen und socialen Le den? zu Vegtnnen, da spitzten sich die Dinge zu dem sogenannten Kr:eg der Grauen und Grünen" zu, in dem die vor 1843 eingewanderten, mit den Landesverhältnissen vertrauten Deut schen, die sogenannten Grauen", auf die Seite des AmerikanerthumS traten, um gemeinschaftlich mit demselben den Grünen", d. h. den radicalen Acht undvierzigern, entgegenzutreten. Sehr unvorsichtige Handlungen der Grünen, wie g.B. der Erlaß deS berühmten LouiSviller Programms", steigerten die Erregung der Grauen und Ameri kaner bis zur Erbitterung. Blinder NativiSmuS flackerte überall empor, und schließlich kam es an mehreren Orten, besonders in Cincinnati und LouiZville, zu blutigen Zusammenstö ßen, in denen zahlseiche Menschen ihr Leben verloren. Erst allmählich legten sich die hochgehenden Wogen wieder. Unter den Kadicalen trat eine Ernüchterung ein, die um so heilsamer wirkte, als sie er kannten, daß sie sich selbst über die Art und den Umfang iyrer Plane im aller flrößten Zwiespalt befanden. Mit der Zeit, mit dem Einleben in die neuen Verhältnisse sahen auch viele ein, daß die von den Grauen" gewandelten Wege doch die rechten waren. Sie be merkten, daß manche Einrichtungen, die ihnen anfänglich widerstrebten, durchaus berechtigt waren und ihrer natürlichen Entwickelung gemäß nicht wohl anders sein konnten. Sie lern ten auch die guten Seiten deS amerika. Nischen Lebens würdigen und schätzen und reihten sich damit mehr und mehr all nutzbringende Olieder der Allae meinheit ein. um von nun ab zur He bung deSDeutschamertkanerthumS und damit auch zur Hebung her gesammten Bevölkerung der Verewigten Staaten in großartiger Weise beizutragen. Si gründeten zahlreiche Zutungut aller Art, halfen gemeinnützige Vereine in'S
Leben rufen, bekleideten Lehrstellen an Schulen und Universitäten, wurden öffentliche Beamte, trieben Literatur. Feunste und Wissenschaften und wirr ten durch diese Vethätiaung ihre rei chen Wissens so befruchtend auf daS bis dahin unverkennbar einseitig ge blieb ene Volksleben, daß dieses ein ganz anderes, freieres und fortschritt sicheres Gepräge erhielt. lluch in den volttischen Ansichten der eisten Achtundvierziger vollzog sich ein wohlthuender Wandel. Mit der Klärung und dem Neifverden ihre? Urtheils wandten sie sich mehr und rnehr von den fanatischen Oerfechtem tZ) .C-icj. ncuilfcx c?,-J
munistischen. Niederlassungen, der so cialistischen Jdcalstaaten und ähnlicher Phantasiebilder ab. Sie, die doch auch in Deutschland die Einigung deö Va terlandeö angestrebt hatten, lernten einsehen, daß die Wohlfahrt und Zu kunft des ihnen zur neuen Heimath ge wordenen Landes nicht etwa durch Sonderbestrebungen, sondern nur durch vollste Bcherzigung deö amerika nischen WahlspruchS: E plurlbus unum, Aus Vielem EinS" gefördert und gesichert werden könne. Wie tief diese Ueberzeugung in den Herzen der Achtundvierziger allmählich Wurzeln geschlagen hatte, zeigte sich bereits in den Jahren 1860 und 1861, als die südlichen Staaten sich von dem Staa tenbunde zu trennen beschlossen. Zn diesem kritischen Augenblick sowie m dem die Feuerprobe deS Staatenbun des bildenden Bürgerkriege befanden die Achtundvierziger sich mit wenigen Ausnahmen in den Reihen derjenigen, die mit Schwert und Feder am beaei stertsten für die Aufrechterhaltung deS EinheitSgedankenS stritten. Franz Sigel. Freidrich Hecker und LouiZ Vlenkert. die Häupter deS badischen AufstandeS. waren die ersten, die beim Beginn deS Bürgerkrieges deutsch amerikanische Regimenter einrichteten und an deren Spitze zum blutigen Kampfe zogen. Ihrem Beispiel folg ten Karl Schurz. August Willich, Pe ter Osterhaus. Adolph Buschbeck, Kon. rad Krez. Knoderer und viele anders Achtundvierziger. Von den 2.772.403 Soldaten, die im Secessionskriege fochten, stellten die Deutsch Amerikaner nachweislich 137.853, wahrscheinlich aber gegen 200.000 Mann, und stehen mit dieser
Zahl nur hinter den geborenen Amen kanern zurück. Rein ' deutsche Regi menter unter deutscher Führung gab eö über zwanzig. Viele derselben erlitten. ein Beweis für ihre Tapferkeit, außergewöhnlich schwere Verluste. So kehrten z. B. von dem 52. New Norker Regiment, den Sigel'schen Rifleschü tzen, im October 1864 nur 5 Officiere und 35 Mann unter Führung deö Majors Retzius zurück. Nachdem eS neu ausgemustert und auf seine frühere Stärke von 2300 Mann gebracht wor den. zog es abermals auZ. um zu Ende des Krieges nur noch 200 Köpfe stark heimzukehren. Von den deutschen Generalen der amerikanischen Armee unter denen ausser den schon aenannten Achtundvierzigern noch die Generäle Steinwebr. Kauk. Weikel. Schimmel Pfennig. Gilsa u. a. hervorzuheben sind, fielen Henry Bohlen am W. Au aust 1862 in der Schlacht am Rappa hannock. Johann A. Koltes am 30. August desselben Jahres bei Bull Run. und Zsranz vassendeubel :m 3ul 1863 während der Belagerung von Vicksbura. Auner ibnen fielen Tausende und Abertausende von Deutschen auf den amerikanischen Schlachtseldern. ein Beweis, dafo sie aleick ihren amerikanischen Mitbürgern ihr Blut pnd Leben für die Aufrechterhaltung i rr i r i A.' .it .1 Der inycn iqicx neuen zgcimaiq rjngc, setzt haben. f Turlutl.: Es war zur Zeit, als Napoleon U: Dritte aus der Hohe seiner Macht stand. Damals strahlte die junge Kaiserin in Schönheit und Anmuth, und ihr liebenswürdig ungezwungenes W: sen gewann ihr alle Herzen im Fluge. Wie munter sie manchmal zu sein wußte, das läßt ein kleiner Vorgang erkennen, den Massa uns erzählt. Die Kaiserin hatte einmal dem Exercirei? des Regiments bei Fontameblcau zu aesehcn, und während einer Pause lud sie die Offiziere zu einem Frühstück, l dessen Vorrathc sie mitgeoracht hatte. 1 ... i 7- r cn.r . yJian gruppillc itcu aus oem nazen um sie herum, und nach genossenem Imbiß fragte die Kailenn, ob Nicht unter den Osslueren einer sei, der, wie eö zu et ner richtigen Landpartie gehöre, ein Lied zum Besten geben könne. Sofort . riefen alle: Batsalle!" Herr v. Bat- : salle war ein jungerOffizicr. der durch seinen Eoupletvortrag seine Ztamera i den schon manchesmal ergötzt hatte. Diesmal zögerte er aber, und als oie Kaiserin ihn drängte, erklärte er verle gen, seine Lieder wären wenig für die Ohrcn Ihrer Majestät geeignet. Bah." erwiderte diese, wenn ein allzu sreies Wort dorlommt, dann e: sehen Sie es durch ein Turlututu"!' Ja. dann . . Was denn noch?' Dann wird es eben nur Turlu tutus" geben, Madame.- Glückli cherweise bereitete das Signal Auf gesessen! der Berlegendett des San ers cm willkommenes (5noe. Abgesunken. Fräulein : Ach. ist cbre Schwester ein Uibä Mädchen; so eine Sch'wägirin mochte ich mir wünschen!" Herr: Wie schade', daß Sie nicht einen Bruder haben, de? it heiraten konnte!' A gescheit'S Kerlche. Vater: Was sagst. Du MoseSleben. daß Du hast bekommen eine gute Note auf die schriftliche Arbeit. Da steht oocy . ,., d. y. sehr schlecht- V Sohn: Wie heißt sehr schlecht" ? Das bcujd .sehr kukird-n"" - Most Mothers Know It. Babic3 arc always suffering frorn flatulcncy, uiail-colic and griping, vIiich, ty distending Ihcir littlo bowels, inako tlicrn draw up their liny lega and cry sor pain. To rclievc the insant of tUi3 clisconisort, cxpcl tho wind, soothe hls little boweU antl induco refrcsliing slurnbcr, givo Dr. Joha'W', Bull'8 Baby ßyrup, a most cfllcacloua, yet harmlcsa mediciae for all baby disOrders. 4iI haye used Dr. Bull's Baby Sjnip for eight years. It bas given persectsaüsfactionevery ümc. Iwould not bo withpqt it in the housc. It 1s the best remedy In tho market for babies. Mrs.Barney Truckey, Bay City,Mich.' Dr. John W. Bull'- Baby Syrup cost 25 cents at all detlcrs. Rcmcmbcr, ask for Dr. JohnW. Bull's Baby Syrup. Zuhaben bei: Ins. D. Sauld, 201 Jdis, Ove. I. t- Crjv aStett 6 Tsszn Sk',
OS C3ltrt
J'n 'dem idyllischen Punx sutawney lebt ein 81 Jahre alter alter Greis Namens William Long, auf dessen Schädel wieder frischer Haarwuchs sprießt, nachdem derselbe jahrelang kahl wie eme Billardkugel gewesen war. Der Mann hat durch auS keine von Aerzten oder Quackfal bern empfohlenen Haarerzeugungsmittel angewendet, sondern seine Kopfhaut mit der größten Regelmäßigkeit kalt' gewaschen und dann mit einem rauhen Handtuch frottirt. Anfänglich zeigie sich nur ein wenig Flaum, derselbe wuchs aber und heute hat der Mann ca. fünf Zoll lange, braune Haare, die fein und glänzmd wie die eines Kin des sind. In Chippewav B a y. N. Z)., lst JameS I. Kelloaa hm., cm promi nenteS Mitglied deS AtHletie Clu au ElizabetH. N. I., von einem Adler nicht unerheblick verletzt worden. Kel loaa verbrinat feine Serien bei Cbiv peway Bay, dort schoß n einen großen Adler flügellahm und der Vogelfiel in'S Wasser. Kellogg fuhr in einem Nuderboot nach dem Adler und ver suchte, ihn in's Boot zu ziehen, wurde aber durch die Krallen deS AdlerS übel zugerichtet. Als eS ihm schließlich ae lang, den Adler am Halse zu packen, kenterte daS Boot. ES aelana aber Kellogg doch, den Adler zu besiegen iWid mit ihm an'S User zu schwim men. i Im Dixie .Land scheinen ! die CampmeetlngS die geeignetsten Ge : legenheiteu zum Abfassen vonGesekeS ; Übertretern zu bieten, denn da dort die ländlichen Schönen nicht fehlen, finden sich auch die jungen Thunichtgute ein, mit denen die Sicherheltsbeamten ein i Hühnchen zu pflücken haben. . Von t dieser Erfahrung ausgehend, besuchte ' K fcZftZ t.-. ssf.it.. cm cn. vu uvu. viimisuuiij, um. Kid, cm bei Weston stattfindendes Camp Meeting und dort erwischte er einen j lange gesuchten Pferdedieb Namens Harvey Howey, wie er einer mgendll chen Landschönen, Alice Medöcar mit Namen, die Cour machte. DaS zärt liche Stelldichein wurde natürlich .ins saon unterbrochen und Home.') in's Gefängniß spedirt. Dort erschien noch am selben Tage Schön Alice mit einem Pastor und verlangte mit ihrem Liebhaber copulirt zu p?erden. Selbstverständlich wurde sie von dem Sheriff abgewiesen. Ein Handwerk, welches von jHrr-i. n c rv oem rslnoungsgel'i oer ceuzeli noco Nicht berührt worden ist und nach alt hergebrachter Sitte gepflegt wird, ist das Jockeyreiten. An die Innungen vergangener Jahrhunderte und deren strenge Lehrbestimmungen erinnert ein Dokument, welches im Bureau deS County Clerks zu Brooklyn. N. Y., hinterlegt wurde. DaS Schriftstück ist ein zwischen den Rennstall-Besttzern Daniel Bearns und Clarence Water house auS San Francisco geschlossener Vertrag mit den Eltern deö 14 Jahre alten Wm. Meaney aus Sheepshead Bay. welchen sie das Jockeh-Handwerk lehren sollen. Der Junge verpflichtet sich, drei Jahre lang treu und gehör sam zu. dienen, sich niemals aus den Ställen zu entfernen u. s. w. Den Lehrmeistern steht daS Recht zu. über seme Person zu verfugen und ihn zurückzuholen, wenn er davonlaufen sollte. BeidemVersuche, über die Feuernothleiter in'S Nachbarhaus zu gelangen, stürzte die 5ahrige Margaret Boyle vom zweiten Stockwerke deö HauseS No. 88 Amerdam Ave., New Sork, auf dieErde herab und liegt nun mit einem Schädelbruch im Roosevelt Hospital todtkrank darnieder. Im zweiten Stocke deö Nachbarhauses wohnt rau Lreston.' die Großmutter der Klemen. Letztere faß. bevor sich das Unglück ereignete, aus dem Feuerbalkon vor dem Fenster, plauderte mit der Großmama und bat dieselbe, ihr einen Penny" zu schenken. Im Scherze lud Frau Treston ihre Enkelin ein, sich den Cent selber zu. holen. Margaret ließ sich daS nicht zweimal sa gen, kletterte aus die Brüstung deS Söllers, that einen Fehltritt und stürzte ab, Zur größten Ueberraschung aller interessirten Parteien sind die Arbeiten an dem m Spottswood bei New Brunswict, N. I., im Bau befindlichen Fabrikgebäude für die Rheinisch . Westphälische Sprengstoff G:sellschaft" plötzlich abgebrochen wocden und zwar auf Grund einer vom Sitz der Gesellschaft in Deutschland eingetroffenen telegrapbischen Ordre. Die Gesellschaft hatte 600 Acres Land belegt und Bauten zum Kostenpreise von $25,000 accordirt. Die Errichtung der Fabrik war geplant worden, um für den amerikanischen Bedarf mit Umgehung, des Zolles zu arbeiten. Was die Ursache der plötzlichen Sinnesänderung der deutschen Unternehmer ist. weih Niemand zu sagen. Vermuthet wird, daß die deutsche Regierung der Gesellschaft gewisse Zugeständnisse machte, um die Industrie im Vaterland zu behalten. Ein altes, ehrwürdiges Denkmal, welches eng mit der Geschichte der deutsch.- texanischen EinWanderung verbunden ist und an das sich manch' theuere Erinnerungen knüpfen, nämlich die alte.Vereins-Kircke auf dem Marktplatze zu Fredericksbürg. 2ex.. muh jetzt auch dem 5?ortschritt weichen und wird behufs Durch legunq der an ava -tr. abaebrochen. Die Kirche wurde wegen ihrer m i Ti i i s. ? ' . onoeroaren eucm vom Äolksmunde allgemein die Kaffeemühle- benamst. und reiner on nacy ffreverlckSbura kommenden Fremden versäumte einen Besuch derselben. Bei der Oeffnung deS Grundsteines fand man dessen Höhlung mit schmutzigem Wasser ge füllt, welches im Laufe der Iah wahrscheinlich durch den porösen Stein bindurchgestckert war. Der dann be findlicht Blechkasten war infolge dessen ; aus einer Seite durchgerostet und der ! Inhalt deS Kastens, ein Buch und eine Anzahl Dokumente über die Grün duna de? Stadt, vollständig verfault,
Oö
cus'erne'r 'Vtudren-' reise durch daS deutsche südwest afrikanisches Schutzgebiet, die im Auf. trage deö Syndikats für Bewässe rungkanlagen unternommen wurde, lst Herr Watermeyer, Mitglied deö land. wirthschaftlichen Amts der Eapregie rung, das Opfer einer Rohheit gewor den. In Keetmanshoop (Großnama qualand) gerieth der Eigenthümer eines Hauses, in dem Herr Watermeyer wohnte, mit zwei Soldaten in Streit. Auf feine Hilferufe eilte Herr Water. meyer zu seinem Beistande herbei und erhielt in dem sich entspinnenden Streit einen Stich in die linke Schul ter und einen solchen in die rechte Brust. Er wurde sofort in ärztliche Behandlung genommen und befindet f 9 L M 1 am mm icy aus oem iUKg ve? enerung. wenn eine Genesung auch langsame Fort chritte macht. L2S hrend ssch M Stierfechter im Allgemeinen auS der verwahrlosesten Straßenjugend rekru. tiren, kommen doch allerlei Auönahmen vor. Einer der bekanntesten Stierfechter, Mazzantini, der bis .zu seinem 25. Lebenöiahre StationSchef war, widmete sich dann der Kunst des StiergefechteS, um eS in wenigen Iahren zur Berühmtheit und zu großem Vermögen zu bringen, daS ihm ermöglicht, einen fast fürstlichen Hofhalt zu führen. Der Stierfechter Lefaca, der im verflossenen Jahre getödtet wurde, stand auch vor dem letzten juristischen Examen, als er zum Degen deö Stier fechterö griff. Jetzt tritt ein Doktor der Philosophie. Mediavilla mit Namen, in dieselbe Laufbahn, obwohl ihm in seinem Berufe eine glänzende Karriere bevorstand. Trotz seines ju endlichen Alters er soll erst- 22 Jahre alt sein - hat er sich vor Kur zem durch sein Wissen undKönnen eine Gymnasialprofessur erworben. Die Vorstellungen seiner Freunde, seiner früheren Lehrer und seiner Eltern, ihn von seinem Vorhaben abzuhalten, wa ren vergeblich. I m G r o ß-G'e r a ü e r'KreiS vlatt stand kürzlich folgende Erkla rung: Ich Unterzeichnete erkläre hie mit. daß ich die rohen, schweren Belei digungen, die ich gegen Johannes Heid III. und dessen, aanze Familie in einer Pasquille ausgedrückt habe, als unwahr zurücknehme, bekenne ferner vor aller Welt, daß ich emen angeborenen Charaktermanael besitze und dak ich mich mit Sachen befasse, die mir als Frau gar nicht zukommen, und nur Uebermuth und Bosheit die Schuld hieran tragen. Ich bitte die Beleidig ten inständigst um Verzeibuna und be reue mein Thun, verspreche fernerhin. Nie und Nimmermehr die geringste B leldzgung gegen diese Genannten auö zusprechen, da ich gerichtlich belangt würde, während ich die Erlaubniß zu dieser öffentlichen Erklärung als einen Alt der Gnade betrachten kann. Eli sabethe Wesp. geb. SZothenhäuser, Braunshardt. DaS Opfer eine be stialischen Verbrechens ist die elfjährig e Maria Koch aus Staudheim bei tain am Lech geworden. Der Vater des bedauernswerthen KindeS, der Gutler och. degab sich mit feinem elf jährigen Töchterchen nach dem kaum eine Viertelstunde entfernten Dorfe Mittelstetten zum Besuche seiner Verwandten. Nachmittags begleitete ex mit dem Kinde einen zur Bahnstation m m f , . nain. nor vem Jüoxt an ver Straßenkreuzung schickte er daS Töchterchen nach Hause. Kurze Zelt daraus sänden drei Lehrjungen daS Mädchen, un. weit vom Dorfe Staudheim, mit durchschnittenem Halse und verstopf tem Munde im Straßengraben. Der Bauch war aufgeschnitten und die Ge. därme drangen auf den Boden. Alö muihmaßlicher Mörder wurde br übel beleumdete Dienstknecht Jakob regele aus Amoach verhaftet und rn das Gefängniß zu Rain eingeliefert. rc : cv r r . . Vlll II U 111 j.0U OU C at h ender Schnellzug stieß bei dem Nr It.t . y i rr ucau - utoergang von toaini - kdciu denö mit einem Einspänner, auf dem sich fünf Personen befanden, zusam men. Alle fünf, Frau Martin auS Balentine.ihre 6jährige Tochter Made seine, und ihr dreijähriger Knabe Fer nand, ihre 16jährige Nichte Marie peoneie uny emFraulem VeynteChambert wurden von der dahersausenden Locomotive erfaßt, auf dem Boden Mltgcschleift und entsetzlich verstüm melt. Der Leichnam der Leonie Chambert wurde bis in den ungefähr 2j Meilen entfernten Bahnhof donSaint Gaudens mitgeschleppt und bildete eine unförmige blutige und staubige Masse, als man ihn endlich losmachte. Die Katastrophe, der die fünf blühenden cenicyenieven zum Opfer gefallen sind, ist auf die Pflichtvergessenheit d Bahnwärters zurückzuführen, dtr den Uebergang nicht genugend geschlossen yatte, - . Wie man eö macht ! frsiUen Sie eine lascbe oder ein aeaZKn, liche Wasserglas mit Urin und lassen Gi e vierundzwanzig ewnden stehen ; bleibt ein Satz, so zeugt da von einer Krankheit l cr 1 cm 9 i ' tr. vzt yucrcn. xuenn unn tyieaen rnarni, tu k:.x r.ü n , 7i vv püiumrr ocrocia von yaerenrrani heit. Zustarke? Wasserdrang oder Schmer cii mi jiuucn iu toemaua ein seicncn. cern ren uno viat m unoronunamv. Was thut man dagegen 7 Sin Trost ist eS u missen, da Dr. Kilm' Smamp'Root, das große Nieren'öeilmittel. Schmerzen im Rücken. Nieren. Leber. Blase uno lontlgen Theilen, welche in Verbindung - sl.c ! l cm e - n f t r . wumu iicycn, lucgiummi. s eui unsaytg keit de WasserhaltenS und brennenden Schmerz beim Wasserlassen, oder Folgen, die durch den Genuß on Liquören, Wem oder Hier enttteoen und entbeot Oie der unanae. nehmen Notbwtadigkett währen der Nacht oft durch Wasscrandrana aufstehen w müssen. Die milde und außerordentlich Wirkung vs mamp'Root ttüt nq vaid em. Ck ist be. annt für wne vunderoaren Kuren der chllmmsten Zsalle. . on den votbeken für LOe und $1.00 verkauft. Schreiben Oie un eine Probeflasche und Pamphlet, erwähnen Sie den Namen der Jndiana Tribüne dabei und wenn Jbre volle Adresse an Dr. Nilmer ta -Co., Umghamton, N. y., senden, T. .:v At... eci t i w..-. ri r. so wird Ihnen OdiZ frei twxfi lit r:st jk? c-ti?:tt UfVÄ vi&Ü WiJX Sji?. "
l v r J Xt .
HC30532 S3333& KS ina im u MiiBja ui Sf'f (A 's,, n4I4 g 'iljupjnia yy K cojdojx j3IjnqrooH .2kol)zi snSny M,,auig i4,u aq3 n uuia U8n$tt$ ch, V' rlk wk syö!uz?auQ ? V f l h ' Vj. . v v i ? m m ' m m r-m im i 4 tQfÜ qu nutp uj4 f 'u4nu9 ino rGOwr i c "i) ) m "V J taVlll JU! aqi if UUl u, cg 'itnmuttpnq flCU ff fl f fl lta4urni iyj ( PWl KMmtyuipnuuv ZZR
Das vorzügliche Bier :. : : der In Flaschkn zu beziehen durch JÄzgi' Telephon 407. '; 0"Cg THIEP,' ALVAYSfÖsa. BAß FIXTURES, 02AIPJ BOARDS AR DALI Tln, Qno, Crc30$ Ccppcr Htokot end Qtt tütehcA end g Plsltod Utonolto ) CIccoV7oodr.lnrbIoPor j cololn, Etc I f CEORCB WU. H0FFMAH UU tUintxtuzn M4 tttttoau 1 "298 CtWamiito St tnoiAMA4.t. Vit oio.rrcccDC rvicrn 1IIW UAirftLUUM I lUUiUi in 7zz?5zz?r72zzz-:.7zz?u mm. Zum Verkauf in Apotheken 25 Centk per Pfund. r f 1 Während der Monate Jnai, Juli, Vlogust uno epremver werv.n dieOsnnstunom der Indianapolis Gas Co. No. 68 Süd Pennsylvania Str., von 3 5?orgenS bis 5 Uhr Nachmittag sein, augtn,mmen am 8., V. , 10 II. und 12. jeden Monat, winn sie von 8 Uhr Morgen bi tZ Uhr Nachmittag sei erb,. s nord deS Präsidenten. Einfache Reifreparatnr. Löcker i einem Moraan & Wriabt Reifen sind so leicht zu repanren als man einen vcdnitt am mnaer mit einem Qeftvilaker ,u. klebt, innerhalb des inneren Reisen lieat nn ißnacx üitexien Tiraarxi urnrni. nie -l r r i i r rn . t . dies : Indem man den M. A. W. ..auickvair emenx etnnoBt no cen ietT mit dem Dau men herunter drückt, wie dies : roird der (Summißreiftn tomx CTetnent anatm zogen und das Loch zugemacht, wie die? : Sehr einfach aber jeder Radler muk sick ' diese ,ei Provistonen merken, sonst aelinat eö ihm nicht. Ehe der Cement eingeflößt . . ... rV , ? m l mvn, inub oer NNsen ausgepumpt werden. irrn lt.. 1 -f. i ..rjt'.. t . nxnccd nii ge roieol, wiro MV inner Reisen flach, wie die: und der Cement drinat nickt naS nen. d? der Summistreifm liegt. 3tat StstlT hr 9?if VittrArMorl tnirb. ftr4. am Sie sofort ab. Fahren auf einem Reihen in dem NS etwa ei Naael befindet, scöadet Vwiniciota vnxscytticy. r t u. n.ii!"iitA y t ' The Twentieth Centnryi int kukaneiönete OoSensSritt, . ütlit ortschrittlich gesinnten Lesern sehr zu empfel en ift. In der Tendenz war sozialiAfa erd deö andere settschriMu? Th?i darin unparteiisch besprochen. -nesiedtrt ber der Uurndoiat ?nl)llok1iiki Cc IS ur Uzt,
I COMPANY.
M ! c, I SS1 f I I eMvnMOUtfe9 r I
lV? 3?
L.
m
Sontttagsschul-PicknickS Como lake Park an der WMHja 15 Meilen von Indianapolis, empfiehlt sich wegen der kurzen Distanz besonder. Er ist in der besten Ordnung. Guter Platz für Ballspieler, hübscher See eine genügende vnzahl Boote, bedeckte Audi torium, SpeisthaUe, gute Quell-Wasser etc. (Zünftige Raten für Picknickgesellschaften. Sprechen Sie in der Big 4 Office, No. 1 Ost Washington Straße, vor und sichern Sie sich Tage. H. M. Bronson, A. 0. P. A Ciucinnati Züge! tt H. & D. B, R. Abfahrt Indianapolis bfahrt Z4SVm , 7 m , sBm , zsm . i mim m T VöM Daytsn Züge. C. Abfahrt Indianapolis bfahrt 4?m . 10 4SBm ASm 4 4SNm r vöNm Ankunft Ciucinnati. vnkunft rsom . II m , ilirn , VMM 7 4Sm 10 N H. & D. N. N. Ankunft Dayton Ankunft 7 4?M . 1 ZSSiM 2W?m T Nm II 00 m Toledo & Detroit Züge. C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Jnd'plS : Toledo : Detroit Vbfahrtia5m nk'ftSNm Lnk'ft840Nm . 7 0SM . 4 0Lm . SISVm ) VuSgenommeu eovntagk. Ticket-Offieen : Union Station und No. 2 West Washington Straße, Ecke Meridian. STOP - LOOK LISTEN Ditppnlä llMwliMsi) fl le vtnt L'tnte acy GkküGGG. . dW zn 4! Stunden. Qier tägliche Züge! erlassen Jnd.anapoli. j Z . Rkunft tn hicaas (13 00372t soobend j 8S0d 7208m 8üa treffe licx et.... I 2LLS!m 4 8791m Sie neueilett toerbefferten Osstibule Wngen, ttlitnan Schlfn?gen elegante Parlor Wagen und Cßwagen. Lokal'kcblafkvgen in Jndianapoli fteht m I S0 bend bereit, - erlikt Chicago tti Morgen, ann jeder Lctt nach 9 LO Abend benützt werden. . . Wen Washinato Etratze. Ticket.OssiceS : Leo. W. Hayler. D. ?. S. rks C0AST LINE to AUCKINAC " THE I -- T0 iTV MACKIN AC DETROIT PETOSKEY CHICAGO 2 New Steel Pxisienger Steamers The CrMtMX Prfctlon ytt attaloed In Boat Conttractlon UmrlMs Eqalpmcot, ArUitlc rnUhlnr. Dcoratloo and ErUdcnt Service. MiriMK ihm if ht dfrc f COslFORT, SPEED AND SAFE1V. PtuR Trim pm Wux IrrwiM Toledo, Detroit 4?Mackinac flTOIKiy. THI ,00." MAÄQyETTE. 1 tin . -t i LOW RATE t PIctnrMqo llmMame an nu ujuu i rv. rtnrat IncJiidinf slaal and Bert tarn, incmainr nJ and Bcrtn. Prmn TtUad, fit; troai Tolad, if fran Otrolt, WUTIIA j. vir ivtNiN BctTrecn Detroit end Cleveland Caaaaatinr at Clvlnd wltn Kartlest Trains tr all aoiau Wsst, arn and Southwest and at IHtroit ff all piats Nortk and Northwest. taaasj Trist Jsnt.Jity. August ana SssUabar Oaty. VBY DAY BITWEKN Clerchnd, Put-ln-Bay Toledo aad far XUastraU4 raayklat. Addrcaa A. A. 0HANT2 a. r. a. DITIOrr. WICH. TU HTM ZtVSX Ca. D
m u wacka mt Easao Piaid, HELDcjFLOWERS ttt e::::: TUMni:: uzitür Tht inaat beantifal Art Prodnctlon of tbe eentury. A mml ach mt th bh( Umt raat M Mata f stn4 ra t arsaa aervs i Entt FUi i i fsra'sruta.'f Cotttiff a elf ttl?a et tLc na?4 beantlf ul of the poerns of Eujreut Field. irtxt sotnalr tllustrated by tbirty-Sve of the worid s fTtstest artists as their contributlon to the Monument Fund. Bat for tss asbls cestrlbaMsas af tbs trsat artlata thls hk cmI mt avs beea ainfMtarsa tt Forsale at Nvlt Stores, or aeot prepaid on receHpt osi.ia. The love offerlog t? theChild'i Iet Laareate, pablished by the Cci mittee to create a f und to build the Moaucrat cd to care for tbe family of the belored poet. &Csn FleU Uonament Souvenir Fand. a Ur Smiz
