Indiana Tribüne, Volume 20, Number 361, Indianapolis, Marion County, 18 September 1897 — Page 1
o . s r1 I 59 A0 1A vi y y W W w o w w wo Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 1171. Indianapolis, Indianc Samstag, den 8. September 189?. Jahrgang 20. No. 301
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Editorielles.
DaS Lyncden haben uns die Mkk':kauer glücklich nachgemacht. Zeit l wäre an unS die Reihe, ihnen etwa! nachzumachen. Zwanzig der mezikaNischen Lycher wurden sofort verhasUf, eine strenge Untersuchung ist sofort angeordnet worder. Die Verhaftung amerikanischer Lyncher wäre jetzt am Platze. Die Stadt Philadelphia ist im Besitze ihrer eigenen Gaswerke. Eine Gesellschaft von Kapitalisten will der Stadt dieselben abkaufen und eS ist möglich, daß ein korrupter Stadtrath sich auf den Schacher einläßt. Monopolfreundliche Blätter wollen diesen Fall dzzu benutzen, Stimmung gegev die kommunale Verwaltung öffentlicher Anstalten zu machen. Sie beHäupten, di: Ätadt Philadelphia liefere schlechtes GaS und verliere Geld an den Gaswerken. Wir entnehmen dem dortigen Tageblatt die Mittheilung, daß das GaS vortrefflich sei, daß eS zu $1 per tausend Kubiksuß geliefert werde, und daß die Gaswerke der Stadt reden der Beleuchtung der Straßen und ösientlicben Bureau; im letzken Jahre einen Ueberfchuß von $31)0,000 gebracht haen. Am 1. April 1895 sagte der Mayor von Philadelphia in 'seiner.Botschaft an den Stadtrath Folgendes: Die Gerechtigkeit gegen daö GaSBureau erfordert, es klar auSzusprechen, daß die Stadt in den letzten vier Jahren nicht nur alle Verwilligungen für die Gaswerke, einschließliq der Kosten permanenter Verbesserungen, zurückerhalten hat, sondern daß sie auch noch einen reinen Prosit von nahezu drei Millionen Dollarö brachte n." Trotzdem ist eS wohl möglich, daß ein korrupter Stadtrath und eine beutegierige Korporation den Handel mit einander abmachen. Wer waren die Leute, die in HazUton die armen Minenarbeiter zufammenschossen und nachher noch ihre rohen Späße mit den Gemordeten trieden?? ES waren nicht, wie ursprünglich angenommen wurde, gemiethete PinkertonS, Lumpenproletarier, die gegen gute Bezahlurig die Auftrage ihrer Herren ausführten. O nein, die Deputieö deS Sheriffs von Luzerne waren Angehörige der herrschenden Klasse, die auS eigenem Klasseninteresse auf die Menfchevjagd gingen und ihre Jagdgewehre auf umbewaffnete Arbei ter abfeuerten. Außer dem Sheriff Martin hat sich im Morden am meisten hervorgethan ein Sohn deö MillicrärS Pardee, deö Besitzers der Calvin Pardee Coal Co., welchem mehrere Kohlenwerke in jener Region gehören. Er hat studirt, ist Graduirter der Universität von Pr'ceton und jetzt nomineller Superinundent der Holywood Colliery, deren Arbeiter sich am Streik befinden. Andere Studirte" unter den Deputieö sind Harry DouglaS, Charles Warriner und Noy Bartholomew. Weiter halfen bei diesem Arbeiter mord : A. B.Ely, ein früherer Präfi dent einer Nationalbank und jetzt Grundeigenthumkmakler; ferner No bert Tinner, Superintendent der Tele phon-Exchange; Thomas Hall, ein hervorragender Geschäftsmann" und Pulverlieferant für die meisten Koh lengesellschaften jener Gegend, deren Arbeiter üm Streik find. Auch ein Schulmeister, Roger McShea, btsindet sich unter den Mördern. Außer einigen Arbeitern, die eben falls in der Rotte dienten, welche durch weg eines sehr schlechten RuseS genießen und von denen besonders ein notorischer Säuser, Namens Babcock, zu nennen ist, der als Motormann bei der Traction Company erbeitete, ge hörten die ganzen DeputieS zu den Gebildeten", den Reichen. Zum gro ßen Theil waren sie direkt beim Streik betheiligt, hatten ein direktes materiel leS Interesse an der Wiederaufnahme der Arbeit Je mehr Einzelheiten über die Af faire bekannt werden, desto häßlicher stellt fich die Sache dar. ES war wohl überlegter, absichtlich geplanter Mord der dort in Hazteton vor sich ging. ii Meerschaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspltzen :c., oe Wm. Mucho, 199 Ost Washington Otr.
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Inland. Sie bleiben roth. Washington, 17. Septbr. Die Aufmerksamkeit deS Schatzdepartementö wurde auf die Thatsache gelenkt, daß der Weltpostverein, der unlängst seinen Congreß hier abhielt fich über die Farben der Postmarken, die von allen Naionen im Weltpost. Verein gebraucht werden sollen, einigte. Als Farbe der Ver. St 2 Cents - Postmarke urde Karmin bestimmt. Demgemäß kann die bereits angekündigte beabsichtigte Aenderung der Farbe in Grün nichl statlsiiden. Die Geschäftslage. New I o r k , 17. Sept. Brad. streetS werden morgen sagen, daß trotz deS ungewöhnlich heißen Wetter uns des Auftretens deS gelben Fiebers in den Golfstaaten der Geschaftö-AuN schwung im ganzen Lande ein merk icherer ist, alS' angenommen wurde. Chicago'S geschäftliche Wiederbelebung st eine so ungemein günstige, daß die Lige dort j,tzt besser ist alS zu' irgend einer Zeit während der letzten S Jahre. KnsaS CNy, Omaha, St. Paul und St. Louis wissen gleichfalls von grö ßerer Aktivität bei den Jobbers und Wholesale Leuten zu melden. Die beinahe vollständige Beilegung deS Kohlengräber-StreikS, eine größere Nachfrage nach Eisen- und StahlProdukten, ungewöhnlich große Bank Deklarirungen, sowie bessere Colleeionen deuten an, daß während der Woche eine erhebliche Besserung zu verzeichnen ist. Die Weizen-Eiporte waren sehr bedeutend und mit einer einzigen Ausnahme die größten, welche je stattfanden. Die Zahl der GeschäftS-Einstellun-gen in den Ver. Staaten betrug 169, gegen 175 in voriger Woche und 315 in derselben Periode deö Vorjahres. Nur mit der flachen Klinge H a z l e t o n : Penn , 17. Septbr. Ueber 10,000 Minenarbeiter find immer noch am Ausstand und die AuSsichten auf völlige Beilegung deö Streiks find keine guten. Hier und dort kommt eS zu Gewaltthätigkeiten, so daß von einer Zurücksendung der Truppen gar nicht die Rede sein kann, im Gegentheil werden dieselben noch überall verstärkt. Im Hauptquartier herrscht ein gewisses ängstliches Gefühl, daß eS bald zu ernstlichen Zusammenstößen kommen könnte. Der Brigade - Commandeur meinte heute, daß die Frauen der Streiker ihm außerordentlich viel Trubel bereiten, er im Nothsalle sie aber nur mit der ffichen Klinge zurücktreiben lassen würde. G f Der Attentäter gelyncht. Mexico, 17. Sept. Mebrere hundert, offenbar den unteren Volksklaffen ungehörige Personen hatten, unter den Rufen Lang lebe Präsident Diaz l Lang lebe Mexico und Tod den Anarchisten 1" die Thüre deS Gefäognisseö, in welchem Arroyo untergebracht war, erbrochen, die Wache überwältigt und dem vor Furcht zitternden Menschen mit Messern, MacheteS undKnüppeln den GarauS gemacht. Die Polizei hatte bald in bedeutender Starke die Thüren deS Gefängnisses besetzt, so daß 20 der Lyncher in dem Gebäude selbst festgenommen wurden. Ein GenS da'.m, welcher zur Bewachung deS Gefangenen kommandirt war, trug nicht unbedeutende Wunden in dem Kampf mit der wüthenden Volksmenge dayon, - Ausland. Der Roman eineS ErzHerzogs. V e r l i n, 17. Sept. Endlich einmal ein ganz anderes Bild in den Guckkasten der täglichen Ereignisse, welche das allgemeine Interesse in Anspruch nehmen, In dem Zeitalter, da die Politik mit kalter Sefühllofigkeit Ehen in den Höchsten Kreisen" schließt, gerade in den Tagen, da Kaiser Wilhelm daS Banner deS König thumS von GotteS Gnaden entfaltet, heirathet einer der ersten Prinzen Su ropaS aus reiner Liebe, ein hübsches Sürgerrnädchen. Erzherzog Franz Ferdinand von Oesterreich. Este, der älteste Neffe deS Kaisers gran Joseph
und Präsumption Erbe der HabS-
burg'schea Monarchie hat fich in aller Heimlichkeit in London mit Frl. Hußmann, der Schwester deS TuchrestHändlers Hußmann in Aachen verrnählt. . DaS ist die Nachricht, welche an allen Höfen Europas mit Zweifel gemischte Bestürzung hervorruft und alle romantisch angehauchten Gemüther mit Entzücken erfüllt. Wie die Schaar der Höflinge überall durch einander fährt, wie sie wispern und schließlich auSposaunen : ES ist nicht wahr, eS kann nicht wahr sein." Von Wien auS ist die Nachricht bereitS dementirt worden, aber daS Dementi kommt auS Hofkreisen, welche keine Verantwortlichkeit besitzen. Die diesige Keeuzzeitung", daS Organ deS preußischen Feuöaladelö. welchem die Meldung wie ein Hexenschuß in daS etwaS klapprige Gebein gefahren ist, giebt sogar der Vermuthung Ausdruck, ein Schwindler habe b.i der Affaire die Rolle des Erzherzog gespielt. Auch sonst wird die Meldung vielfach angezweifelt, und doch scheint sie walzr zu sein. Folgende Einzelheiten der LiebeSgeschichte werden mitgetheilt: Frl. Hußmann war früher Hausdame bei dem Geheimen Kommerzienrath Kruvp in Essen. Dorthin kam eineS TageS der österreichische Erbherzog, um die Gußstahlwerke in Augenschein zu nehmen. Bald aber überwog daS Interesse an der schonen TuchhändlerSschwester daö an den gewaltige. Kanonen, und die Geschosse, welche die Augen der HauS-j dame warfen, waren nicht weniger trefflieh, als die der So-undsoviel.pfün- j der. Polyphem wurde von dem kleinen geflügelten Bengel mit dem Flitzbogen besiegt, und bald pochten zwei Herzen nm die Wette mit den Niesenhämmern der Werke. Der heimlichen Verlobung folgte nach kurzer Trennung dte'Heirath in aller Heimlichkeit in eiier einsamen Kapelle Londons. Dann trat das junge Paar die Hochzeitsreise nach Algier an, um dort unter Myrthen und Oliven die Flitterwochen zu verleben. So erzählt man fich. Und um die LiebeSgeschichte in noch romantischerem Lichte erscheinen zu lassen. wird darauf hingewiesen, daß ErbHerzog Franz Ferdinand schwindsüchtig ist, daß die Liebe also auch diese? anscheinende Hinderniß einer Vereinigung nicht geachtet hat. Der Vater der jungen Frau soll Bergwerksdirektor gewesen sein. Ein Bruder ist, wie bereitS gesagt, Tuchrestehändler in Aachen und ein zweiter Prediger in Essen. Soweit auS den auS Wien eingetrossenen Meldungen zu schließen ist, wird nunmehr Erzherzog Otto, der jüngere Bruder Franz Ferdinands als Prä' sumptiver Thronerbe betrachtet. Niederlage der Engländer in Indien. Amjat, via Vankajora, 17. Septbr. Heftige Kämpfe haben zwischen der zweiten Brigade der Blood'schen Division und den MohmundS ftaktgkfunden. Die Briten verloren 140 Mann an Todten und Verwundeten. Die Brigade war zum Angriff gegen die MohmundS vorgegangen, um sie für den Ueberfall der Truppen General Zeffrey'S am Fuße des Pawat PasseS in der Dienstag Nacht zu bestrafen. Die Bengalischen LancierS fanden, daß fich der geind auf dem Hügel, etwa 8 Meilen vom Lager verschanzt hatte. DaS 35. Sikh Regiment wurde zur Attacke vorgeschickt. ES wurde von vier Berg - Batterien und 6 Compagnien BuffS unterstützt. Die Sikh'S trieben den geind die Hügel hinauf, doch stürzte fich derselbe bald daraus in großer Uebermacht auf die BuffS. Der Feind griff sodann aus der Unken Flanke an, warf die Kavallerie über den Haufen um umzingelte eine Compagnie SikhS. Die Kavallerie ging wieder zum Angriff vor, und schlug den Feind 'zurück. Nachdem die Befestigungen desselben zerstört waren, zogen fich die britischen Truppen zurück. Sine Compagnie Oikh'S auf den Hügeln zur äußersten Rechten wurde sehr vorn Feinde bedrängt und hatte fast sämmtliche Munition verschossen, alS der Kommandirende Truppen zu Hülfe schickte. Diese trugen die Vermundeten in'S Lager zurück und heverkftelligten den Rüozug in musterhaster Ordnung.
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I --" M0 w V.MUf VtVI Nacht herein. General ZessreyS blieb Z
bei den Geschützen, fich in einem Dorfe festsetzend, welches theilweise auch vom Marion Dykek von PrinFeinde besetzt war. Letzterer wurde b Anne, Md., wurde Abend, alS er
nach hartnäckigem Kampfe zum Rückm r u getödtet, 3 schwer und General ZessreyS und 2 andere Offiziere leicht verwun det. WaS die englische Presse ' über die Erklarun g d e S Dir ektorö der englischen Bank sagt : - London, 17. ept. Die St. ZameS Gazette sagt heute Nachmittag in ihrem Finanzartikel über den Brief deS GonvernörS der Bank von England an den Schztzkanzler, in welchem gesagt ist, daß die Bank von England bereit sei, bezüglich der Silberreserve daö auszuführen, was unter ihrem Charter erlaubt sei. Folgendes : Der Plan scheint, für den gegenwärtigen Augenblick wenigsten?, auf den Kopf geschlagen zu sein ; die Verkündigung deS GouvernörS der Bank von England wird fich für die Bimetallisten günstig erweisen. Ein Gefühl der Indignation entsteht durch daö Gefühl, daß die Regierung und die Bank ein klein wenig Diplomatie aus unsere Kosten und zum Vortheile der Amerikaner betrieben. Die Ver. Staaten haben dem Volke Enalandö ni Liebe eine solche Höflichkeit den Silberleuten nicht erwiesen." Globe" hat ü6er die Verkündigung deö GouvernörS Folgendes zu sagen: Der ganze Plan ist neuerungSsüchtig und für England schädlich. SS erscheint unS vollkommen unerwünscht und sogar gefährlich, unser Geldsystem durch die Regierung ausländischem Einflüsse zu unterwerfen. Wenn die Vorschlage der Ver. Staaten den Direktoren der Bank von England ohne Empfehlung oder Druck unterbreitet wären, wie eS hätte geschehen sollen, dann kann schwerlich Zweifel darüber herrschen, daß die Direk'oren eS ab gelehnt haben würden, daS Project zu fördern. Der Brief deS GouvernörS der Bank von England stärkt den Eindruck unter den BarqaierS, daß die Regierung beabsichtigt, den bimetallistischen Vorschlägen später zuzustimmen und wird der Brief ferner dahin auSxelegt, daß er eine Antwort auf ein Gesuch der Regierung an die Bank sei, mit ihr zusammen zu wirken. Man glaubt aber, daß der Fall deS SilberpreiseS, der seit der Anfertigung deS Briefes stattgesunden hat, daS Programm ändern köinte. Anarchistenhaß. Brüssel, 17. September Nach der gestrigen Ausweisung der französischen Anarchistin Louise Michel und zwei ihrer Begleiter, Charlotte Fauville und Brousson Lovx. die hierhergekommen waren, um eine Redetour für die Familien der spanischen Anarchisten, die in der Festung Montjuich wegen VerÜbung deö Bombenattentatö auf die Frohnleichnamöprozession in Barcelona hingerichtet wurden, zu maeben, verhaftete die Polizei hier 15 Personen, die im Verdachte stehen, Anarchisten zu sein. Die Polizei jagte serner mehrere Banden, welche durch die Straßen paradirten und Hochrufe aus die Anarchie ausbrachten, mit gezogenen Degen auseinander. Einige dieser Banden zogen in der Richtung der spanische Botschaft, als sie zerstreut wurden. Ochis?A.5!acÄriÄt,tt. Angekommen in : Glasgow, Assyrian" von Philadelphia. ' London, Cambrian" von New Sork. Liverpool, Cevia" von New Sork. QueenStown, Jndiana" von Philadelphia. Genua, Kaiser Wilhelm 2." von New Sork. .New Sork, St. LouiS" von Southampton. Eherbourg, Augufta Victoria" von New Jork. Der Damen-Verein lt So zialen Turn-Verein? veranstaltet morgen Abend eine Cinch Party", zu der alle Berechtigten im Deutschen Hause eingeladen sind.
Allerlei.
limen $8 John Syockley in rT" .. r . 1 (T . ii r . r . . r i . dem Vorfalle trug Dykes selbst, da er semen Schwager erschrecken wollte und bei seiner Ankunft vor dessen Hause ausrief: Wir sind hinter Dir her,wir wollen Dich herausholen!" Shockley, welcher letzthin viel von Einbrechern belästigt worden war. feuerte durch die halb geöffnete Thür seinem Schwager eine Schrotladung in den Kopf, die ihn auf der Stelle tödtete. Das Geschworcnen - Gericht, welches der Coroner einrief, erkannte auf entschuldbaren auf die 14 Jahre alte ?7rgzret Nl'meoZ ist die ganze Famili: des Charles Nomeos in West Hoboken. N. I.. das Opfer der Schwinde s::cht geworden und auch Margaret dnrfje hm Vthriim fnTn?n. rr ZvleS -im 'te i - Ni'meoZ erlag der Kran'' Tcksaaunqstaqe. Bald i, itö die 4 jährige Lillian v.o m 16. Fcbruar starb sie. Nicht la::: darauf warf die Krankheit die Mutter auf das Tlidtenbctt und einen Monat später wurde die 1-ljährige Margaret vsn der Schwindsucht ergriffen. Immer und in:er wieder flehte die Muiter zum .immel, daß es ihr erlaubt sein möge, znerst zu sterben, da sie schon zwei iürcr Lieben sterben gesehen. Der Wunsch fand Grhörung. Sie starb vor einigen Tagen. Margaret ist nun die Letzte der Familie und sie wird ; ihre Mutter wohl nicht lange überleben. I Als der Lehrer unserer Kindheit steht gewöhnlich vor unseren! Auge rin grauhaariger Mann mit strenge Gesicht, den Haselstock, der so schmerzliche Erinnerungen schafft, im Nockärmel. Die Lehrer von Fayette County, Pa., scheinen von ganz anderem Kaliber zu sein, denn der dortige Schulrath nahm folgende Nesolution an: Lehrer ohne Zweifel sind die sdioolm'ams" gemeint dürfen während ihrer Anstellung oder während der Schulstunden keinen Liebschaften nachgehen. Die Uebertretung dieser Regel tft genügender Grund für die sofortige Entlassung." -JnChemnitzwurdeder. Geldbriefträger Karl Otto Siebcr im Hause Poststraße 77 von einem jungen Menschen, an den er eine Bestellung zu besorgen hatte, rücklings überfallen und mit einem Dolck in den Rücken ge stochen. Auf die Hilferufe des Brief, trägers ergriff der Verbrecher die Flucht und nahm seinen Weg über die öluebrücke. durch das Mühlgäßchen nach der Stollbergcrstraße, wo er in der Nähe der Nikolaikirche von nach eilenden Personen sowohl als auch tor einem entgegenkommenden Radfahrer festgenommen und darnach der Polizei hauptwache zugeführt wurde. An der Verfolgung nahm auch der Gestochene, heftig blutend und mit dem Dolch im Körper bis zur Auebrücke, woselbst ihn dann die Kräfte verließen, Theil. Hier wurde dem Ueberfallenen da Mordinstrumcui. welches bis zum Heft in den Rücken gedrungen war, entfernt und der Verwundete in ein Kranken haus geschafft, wo er inzwischen verstorben. Der Räuber wurde -als der 19 Jahre alte stellenlose Commis Paul Kurt MauerLberger. welcher erst kürz, lich eine Gesängnißstrafe wegen Be trugs verbüßt hat. identifizirt. In dem weinreichen Mainstädtchen Dettelbach hat sich ein furchtbares Unglück ereignet. Beim Weinhändker Hellermann exlodirte ein Faß mit 2z Hektoliter Weingeist, das von den Büttnern vom Hofe aus mit einem Schlauche in den Keller abgefüllt wurde. Der Küfev Wilhelm Desch mit seinem Gesellen und zwei Lehrjungen, sowie Hellermann sen. standen im Nu in Flammen. Es war ein grauenerregender Anblick, als die Unglücklichen gleich lebenden Fackeln auf die'Straßc gelaufen kamen, wo sie. von Schmerzen übermannt, ni Boden stürzten. Leute eilten zu 5)ilfe. zogen den Breunenden die Kleider vom Leibe und suchten die Flammen zu ersticken; doch schien fast Allesumsonst. denn sie waren bis auf die Haut vom Svir: tuS benetzt und brannten am lebend!gen Leibe. - Ein Lehrjunge lief fast nackt und braun verbrannt in'S Spi tal. Die Anderen wurden dorthin zerbracht. Trotz aller Bemühunaen starben die beiden Lehrjungen und ver Geselle nach einigen Stunden. Desch und Hellermann sen. schweben noch in großer Lebensgefahr. Die Doctorö Wittwe Bing wurde beim Anblick der armen Unglücklichen vom Schlage ge tvoffen und war nach zehn Minuten todt. Andere Leute fielen in Ohnmacht. Auf den Straßen lagen verkohlte Kleiderrese mit handgroßen verbrannten Haut- und Fleischtheilen der Opfer. . ,, . . Rheumatiömuöim Rücken, in den Schultern, Hüften, Aenkeln, Clbogen oder Handgelenken ensteht durch zu viel Säure im Blut. Hood'S Sarsaparilla Heilt RheumatiSmuö. I Hood'S Pillen find die beste Ubführ-und Leber-Medizin für gami
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