Indiana Tribüne, Volume 20, Number 360, Indianapolis, Marion County, 17 September 1897 — Page 2

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SaDiatw ÄVibüus. E.1H:i7.t TliM und Scrotcs SletSiIUeAtiSiai" k,7,t da,ch ittStlaet 1 Cent per S3o3, tlc iUatl.llli"l Cent per oche. Slt t! U Sans aa, MCenti paStaat. Wer Haft anfterbaft dn Ttabt z,zeschiZt U 9miIi)t)Wn2 V Pe, IaZr. orrti 18 Ci labama Otrat. Jn.ianapoliZ, Ind., 17. Sipt'br1897. Or Nntwttpsusr Sitkbssmord Vr-eeZ. Cntraetpen, Ende August. Vor dem hiesigen Schwurgericht hat unter ungeheurem Andränge der Sensationsproceh gegen die Gouvernante Dola Schönfeld und denn Freundin Florence O'Donell. welche deZ gemeinschaftlichen KindesmordeZ angeklagt waren, stattgefunden. Am 2. März d. I. fand der Klemp ner Vandepaul in dem Wasser eines Wallgraben am Berchemer Thor eine in Servietten gehüllte Kindesleiche. Von den Tüchern waren die Wäschezeick.en abgeschnitten. Etwa einen Monat später zeigte ein belgischer Deserteur Namens Struyf dem Staatsanwalt brieflich an, daß die Mutter dieses KindeZ eine 23jährige Jüdin Dola Schönfeld sei. DaS Kind sei in dem nur einige Schritte von der Wohnung der Mutter entfernten Hause des Arztes Van melen in Gegenwart eines zweiten Arztes Printemps geboren und darauf sofort von einer Freundin der Schönfeld, der Jrländerin Flory O'Donnell. forrgetragen und ertränkt worden. Dr. Van Emelen habe die Geburt des Kindes erst nach Auffindung der Leicke auf dem Standesamt angezeigt. Thatsächlich war diese Anzeige am 5. März erstattet worden und die Untersuchung bestätigte auch die meisten sonstigen Angaben Struyf'S. Dola Schönfeld gab im Vorverhör die Geburt des Kindes zu. Dieselbe sei ohne Vorissen ihrer Eltern erfolgt und Flory O'Donnell habe das Kind sofort nach Brüssel au einem Dr. Philippe gebracht, damit er es irgendwo in Pflege gebe. Dr. Philippe, hierüber vernommen, bestritt, daß die O'Don uell ihm jemals ein Kind überbracht habe. Wohl aber sei Dola Schönfeld im März bei ihm erschienen, habe ihm ihre Lage geschildert und dabei gestern den. daß ihre Freundin Flory das Kind in'Z Wasser geworfen habe. Die Schönfeld habe ihn darauf gebeten, ihr doch ein Kind im Alter bei Ermordeten zu verschaffen, damit sie sich ausweisen könn, denn sie sehe sich durch die Enthüllungen ihrer Tante, einer Wittwe Strauß, bedroht. Auf diese Ermittlungen hin wurde Flory O'Donnell. die in Brüssel in Stellung war. sofort verhaft!, während es der Schönfeld gelang, nach dem Auslande zu fliehen. Bon dort kehrte sie am 14. August zurück und stellte sich freiwillig d;m Gericht. Dola Schönfeld, als Tochter angesehener Eltern in Chicago geboren, gr.lt in Brüssel und Antwerpen für eine hervorragende Schönheit und war auch mit dem Arzt Dr. Printemps bekannt. Dieser aber galt als ein Verehrer der Wittwe Strauß, der Tantc Dola's, F.id der Deserteur Struyf, der den Brief an den Staats anwalt gerichtet hat, war bei letzterer längere Zeit in Dienst. Die Anklage bezichtigt Dola Schönfeld und Flory O'Donnell des gemeinschaftlichen Kindcsmords. Im Vrhör vor dem Schwurgericht gaben beide Angeklagte die Geburt des KindeS u. s. w. zu, doch will die O'Donnell es fortgetragen haben, um ei bei Antwerpen bti einer Pflegemutter auf dem Lande unterzubringen. Unterttegs haoe sie bemerkt, daß das Kleine kalt und todt sei und es darauf vor Lchrecken in'Z Wasser geworfen. Die Verhandlungen nahmen mehrere Tage in Anspruch. Der Justizpalast der belgischen Me tropole wies unter den mannigfachen Dramen, denen er bereits zum Schau platz diente, kaum jemals eines auf, das dem öffentlichen Interesse ein so großes Räthsel bot wie der heute zur Verhandlung stehende Fall, der die ubch völlig ungelöste Frage birgt: Hat man es in Dola schönfeld und Flory t. I sonnen mir vsuenoeten uno m ihren Rollen geradezu vorzüglich agirenden Schauspielerinen zu thun, oder liegt dem Fall ein Räthsel zu Grunde, das aller Scharfnnn der Vorunter suchung nicht aufzuklären vermochte? Auf einem Tischchen neben dem Nichtertisch liegen die corpora de licti": ein schwarzer, höchst ärmlich aussehender Umhang. der O'Donnell Gehörig, Kinderwäsche, welche der kleine Leichnam trug, mehrere Photo graphien derDola Schönfeld und ihrer Schwester. Lebhafte Bewegung geht durch den Saal, als die beiden Angeklagten durch die kleine Thür links eintreten; sie nehmen auf der vorder sten Armensiinderbank Platz. Wie ist Ixt That, der die beiden Mädchen be zichticht sind, psychologisch erklärbar? Hat wirklich eine wahre Liebe, wie man sie kaum noch in der Welt findet, die eine, das schlichte Ladenftäulein. bewo aen. sich für die andere, das glänzende Weltkind, zu opfern? Ode? war alles nur ein böser Zufall, ein verhängniß volles Zusammentreffen verderblicher Umstände? Wird die Verhandlung hierüber t cal volle Licht der Aufkla rung verbreitm können? Dola Schön feld und Flory O'Donnell sind die vollkommensten lZegensätze, und nxnn letztere sich wirklich für mt erstere ge opfert haben sollte, so geht diesem Mädchen eint Schwache ab, von wel cher unter Xlusenden kein Wnb frei ist: Der töb auf die von der Natur Bevorz'ict:re. Dola Schönfeld ist eine jener (krscheinunzen, von denen die Sport- und Le!t?elt zu saeen pflegt, daß sie Nasse" betzen. Ein durch sichtia loetfcel, kltinzL Gesicht wird um rahmt von tiefschwarzen, fast bis an den fialS hinunterreichenden und auf dem Hinterkspfe lose aufgenommenen Hcren. Die Züge sind voll und weich. fck isutt.ichafj und ausdrucksvoll.

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der Mund ist sinnlich beweglich. Kein Zweifel, diese dreiundzwanzigsährige Deutsch - Amerikanerin ist in Belgien zur üppigen Französin geworden! Die mittelgroße Gestalt steckt in einem sSwar,en. aesckmackvollen Costüm. die höh Halskrause läuft mit dem losen Haargelock inetnander, so van unter dem großen Federhut daö Gesicht fast verschwindet. .. . Ganz andeil die Freundin! Hyr röthlicheö Haar, daö spitze Gesicht, der leicht geöffnete Mund verrathen sofort die Irin. Sin bläulicher Schleier be. deckt da, alltägliche, aber entschlossen und willensstark scheinende Gesicht. CKn schlichtes Jaquet und ein emfa&it. sckwar,er frni mit Veilchenfarbenen Federn, dunkelbraune Handschuhe vollenden die Kleidung. Ihre Jöltcre richten sich fest auf den Vorsitzenden, während die schwarzen Augen der Schönfeld bald die Geschworenen, bald die Journalisten, bald den Richtertisch aufsuchen und fragend dort ver weilen. Beide Mädcken. zu denen der Vorspende mit auffallend weicher Stimme und stets mit denVornamen spricht, antworteten anfangs leise, kaum ver. nehmbar. Erst als das eigentliche Verhör beginnt, wird Dola Schonseio ganz Leben, ganz Bewegung: Florie O'Donn-aber bewahrt ihre ruhige Haltung, welche schon die Verzweiflung des Untersuchungsrichters gevildet hatte. Die interessanteste Erscheinung unter den .euaen ist jener Angeber, der Arbeiter Eduard Struyf, durch den das ganze Verbrechen an das Tageslicht gekommen ist. Er erscheint in der Uniform deS Guiden-ReaimentZ und macht den Eindruck eines ernsten, entschlossenen Menschen, der wohl wurzle, welche Verantwortlichkeit er auf sich geladen. Als Entlastungszeugen sind aufgeboten der griechische Generalconsul und der amerikanische Generalconsul von Antwerpens. Es stnd erade 13 Entlastunaszeuaen. und der Proceß hat an einemFreitage begonnen, Stoff genug für die prophetischen UngluasVögel! Die Verhandlung begann mit einem scharfen Kreuzverhör Dola Schönfeld'Z und Florence O'Donnell'Z, das manche spannende Momente zeitigte und besonders interessant dadurch wurde, dab beide Angeklagten keinen Augenblicke die Ruhe verloren, schlag fertig allen Fragen des Vorsitzenden folaten rnd sich nicht die geringste Blöße gaben. Dola Schönfeld 'ist eine pikante Schönheit mit lebhaftem Temperament ; Florence O'Donnell giebt sich als die ruhiae. kalte Irin, und namentlich in dieser kühlen, überlegenden Zurückhaltung erweist sie sich auch den schärfsten Kreuz- und Querfragen des Verhöres mit Sicherheit gewachsen. In der That ergicbt dieses auch nichts wesentlich Neues. Dola Schönfeld hat danach ihrer Freundin 40 Francs mit dem Auftrage gegeben, das von iür. der Sä:önfe!d. aeoorene Kind aus' Land zu bringen. Sie gesteht zu. das; sie guten Glaubens gewesen sei, daß das Kind auf diese Weise beseitizt werden würde. Florence O'Donnell behauptet nach wie vor, daß sie das ihr bereits als Leiche übergebene Kind aus Furcht vor Aufdeckung der Angelegenheit in das Wasser des Festuiigszrabens geworfen habe. Der als Zeuge vernommene hiesige englische General - Eonsul glaubt, daß Florie O'Donnell offenherzig zu ihm gesprochen habe. Er hielt sie für edelmüthig, gut und ohne Falsch. Die Edinburger Polizei habe ihm die allerbesten Auskünste über die Angeklagte und deren Familie gegeben. Die Dienstmagd des DoctorS, bei welchem die Entbindung stattfand, machte die schwer wiegende Aussage, daß Florie O'Donnell. als sie das neugeborene Kind in der Küche deS Doctors an sich nahm, nichts bei sich trug, was auf die Ernährung eineS KindeS während einer Reife auf daS Land schließen lassen konnte. Hierauf wurde Dr. Printemps vernommen. Er wird allgemein als der Geliebte und Verführer Dola's bezeichnet. Er wurde vor und während der Vernehmung wiederholt ermahnt, nichts zu verhehlen. Trotzdem versuchte er allerlei Ausflüchte und bestritt alles, was der Geburtshelfer ausgesagt hat, dem er in erster Linie alle Pflichtwidrigkeit zur Last legte. Er selbst hätte erst kurz vor der Niederkunft Dola'S diese näher kennen gelernt. In wenigen, aber klaren Worten zeichnete der Vorsitzende des Schwurgerichtes den Rahmen zu demVilde des Verbrechens wie folgt: Sie, Dola Schönfeld, sind nach der O'Donnell in daö Geschäft von Stern in Brüssel eingetreten. Sie sind schnell deren Freundin geworden und haben beide das Geschäft am 12. September 1893 verlassen. Sie haben eine andere Stellung zu finden gesucht undSie, Schönfeld, waren damals schon mehrere Monate in guter Hoffnung, ohne daß Ihre Freundin etwas davon' wußte, wie sie behauptet. Sie haben zufammen in der Rue de Marche in Brüssel gelebt; dann sind Sie nach Antwerpen gekommen, und Sie O'Donnell, haben sich bei der Familie Schönfeld einquartirt. Trotz Ihres Zustandes sind Sie, Dola, drei Nächte hintereinander auf Bälle gegangen und am Vorabend Ihrer Entbindung in das Theater. Am 2. März 18SS haben Sie Schmer, zen gefllhlt und Sie liefen zum Doctor van Emelen, um ihn zu bitten, bei ihm entbinden zu dürfen. Nachdem der Arzt Kuaesaat.. haben Sie Ihrer Freundin telephonirt. Nack der binden g haben Sie Ihr frühere Le , ben wieder aufgenommen, und zwar unterhielten Sie Beziehungen zu einer Person, die hier als Zeuge auSsagen wird. Leugnen Sie nicht, die aufgefundenen Briefe beweisen daS klar genug. Sie leugnen trotzdem, gut! Sie. Florie, waren in Antwerpen, um Ihre Freundin zu pflegen, Sie sollten die Sorge um das Kind übernehmen." Dola Scbönseld mufi den Saal ver lassen: beim Qorüberaeben an der

Freundin gelingt es ihr, dieser etwas zuzuflüstern. ES hat daS zur Folge, daß "vom folgenden Sitzungstage an ein Gendarm zwischen Beide postirt wird, der nicht einmal zugiebt, daß die Schönseld der Mitangeklagten einige Vfeffermünzdlätzcken hinüberreicht; sie

erhält diese durcb Vermittelung eines der Vertheidiger. Florie O'Donnell will die Wasche für das Kind zum Doctor van Emelen getragen haben wir dort angelangt sein, als schon Alleö vorüber war. Sie habe dann, wie sie weiter betont, das Kind an sich genommen, und als sie an den WÄen anlangte, hätte sie deS Kindei odeökälte gefühlt. Der Leichnam auf dem Arme will ihr Furcht gemacht haben und so entledigte sie sich desselben in der Nähe bewohnter Häser. .Dann sind Sie heimgekehrt?" .Ja, und ich habe Dola erzählt.' mal sich getragen." .Und waö ftr iU nen Eindruck hat dieser Bericht aus die Freundin gemacht? Fürchtet: Sie nicht, daß Dola den Tod auf der Stelle haben konnte?" .Ich habe eö ihr mit aller Vorsicht' beigebracht." Dola Schönfeld leugnet, daß sie zu der Hebamme, bei der sie vorher gewesen ist. gesagt habe, das Kind müsse verschwinden. Dasselbe soll sie Ubrigens auch zum Doctor van Emelen gesagt haben. Am vierten Tage nach ihrer Entbindung wußte Dola plötzlich. daß die Tante Strauß, die Frau Schönfeld vor dem Verkehr Dola's mit dem Doctor Printemps gewarnt hatte, Alleö wußte. Sie schleppte sich zu ihr, und ihre Unterredung mit der Tante rief nun eine Unruhe wach, wie sie daö HauS Strauß noch nicht erlebt hajte. ES wurde ein lebhafter Depefchenwechsei mit Brüssel in Scene gesetzt, an dem auch Dr. Printemps Theil genommen hat, und das den Glauben erwecken sollte, daß sich Dola in Brüssel selbst befand, wahrscheinlich um einen AlibibeweiS zu schaffen. Der Telegraphenbeamte war aber nicht so aefügig, wie man gehofft, so daß Frau Strauß sich zu der Bemerkung hinreißen ließ: .Doctor Printemps mag ein guter Arzt sein, aber für solche Angelegenheiten taugt er nichts." Dem Docior van Emelen. dem von seinem Amtödrude? Printemps überrumpelten Geburtshelfer, möchten alle vier Vertheidiger gar zu rn etwas am Zeuge flicken, aber der schlichte, sympathische Mann bleibt ruhig und kalt. Seine Aussage stellt den Doctor Printemps, mag dieser nun der Geliebte oder nur der Berather Dola's gewesen sein, erheblich bloß. Auch ihm bat Dola den Wunsch ausgedrückt, das Kind möqe todt zur Welt kommen. Die Entbindung selbst hat Doctor Printemps bei ihm vollzogen, wie vorher verabredet worden war. er sei nur ab und zu beigesprungen. Die Wäsche für das Kind habe seine Frau hergegeben. Am Tage nach der Entbin dung. in einem Augenblick, als Doctor van Emelen noch keine Ahnung von dem Tode des Kindes hatte, habe Dola ihn gebeten, die standesamtliche Anzeige zu unterlassen; er habe jedoch die Eintragung dennoch besorgt, und zwar mit der Angabe, daß daö Kind aus seinem Hause ort in Nährstatt gegeben worden sei. Alt er seinem Eollegen Printemps erzählt, waS er vor dem Untersuchungsrichter ausgesagt, habe ihm dieser Vorwürfe gemacht und gtmeint, er hätte sich hinter dem Amtsgeheimniß verstecken sollen. Daraushin habe er jeden Verkehr mit Doctor Printemps abgebrochen. Dola Schönfeld habe geweint, als sie den Tod ih reZ KindeS erfuhr, aber keinerlei Schwäche gezeigt. Flora O'Donnell hat ihm ihre schuld eingestanden, als er ihr in Folge der Zeitungsnotiz von der Aussindung der Kindesleiche das Verbrechen auf den Kopf zugesagt hatte. Der eigentliche traurige Held dieser Skandalgeschichte ist Dr. Printemps, einer von jenen Männern, die. weich und zart und eitel wie die Frauen, durch sanfte Nede und süße Worte diese schnell zu kirren pflegen. Ist solch' ein Mann noch dazu ein Doctor, also der geborene Vertraute einer Frau, so ist der Alkovenheld fir und fertig. Der Zeuge läßt den gepflegten blonden Schnurr- und Kinnbart durch die ebenso gepflegten Finger gleiten, er rückt auf dem Zeugenstuhl, in diesem Falle der richtige .Moquirstuhl-, unruhig umher, arbeitet verlegen mit dem hohen Seidenhut und seinen Füßen und spricht rasend schnell. Auch muß ihm wohl irgend etwas die Kehle zuschnüren, da er plötzlich ein GlaS Wasser verlangt, was ihm unter dem Gelächte? deS Gerichtshofes, der Geschworenen, selbst der Angeklagten und deS Auditoriums verabreicht wird. Seine Antwort lautet regelmäßig: .Absertument pas", auf Deutsch: .Ich bestreite Alleö!- DaS HauS Schönfeld habe er erst in letzter Zeit aufgesucht, und zwar nach der Entbindung Dola's; als Dola vor ihrer Flucht verhört wurde, sei er dorthin gerusen worden, und er habe dem Mädcüen aerathen. die Wahrheit gu sagen. Siaätöanwalt und Äeschwsrene verzichten aus jede Befragung die seS Zeugen. Der ärztliche Sachverständige Lan bever, welcher die Autopsie des KindeS vollzog, bekundete, er habe keinerlei Spuren von Gewalt festgestellt. Die Erstickung könne bei emem neugebore nen Kinde durch bloßen Luftwechsel erfolgen, er könne infolge dessen nicht auLsprechen. ob Zufall oder auch Ver brechen vorliegt. Dr. Morkenö, welcher die Leiche drei Tage vor der Au topsie sah, bemerkte am Halse Druck spuren, gibt aber zu, daß diese bis zum Augenblick der Autopsie wieder ver schwunden sein können. Beide Aerzte stimmen darin uberein. daß daS Kind bereits todt in' Wasser 'geworfen wurde. Der stellvertretende StaatSanwlt hält, wenn nicht den vorsätzlichen Mord, so doch wenigsten?, fahrlässige Lödtuna für erwiesen, ersucht die 3e schworenen, sich nicht durch die durch den Tchleier der infalt hindurch leuchtende Durchtriebenheit der Angeklagten irreführen zu feilen, und bean

tragt strenge Bestrafung. Die Je?theidiqunq stellt Dola Schönfeld als

daö Opfer der Eifersucht ihrer Tante Strauß gegenüber Dr. Printemps hin. Die Geschworenen konnten sich vvn der Schuld der Angeklagten nicht überzeu gen und sprachen sie frei. Varagraph Elf. DaS Verdienst, diesen unverwüstlichen Paragraphen in's Leben gerufen zu haben, gebührt zweifellos, wie das 9. Capitel im 1. Buch Mosis berichtet. dem Erzvater vcoaq, der, als er die Arche verlassen und sich mit Weinbau beschäftigt hatte, eines Tages so total betrunken in seiner Hütte lag. daß sich i j- i r.. riv. -i oaoulll? eine maji tqx aniiancige ya milienscene entwickelte. Eine nicht weNiger delicate Geschichte passirte auch dem schwergeprüften Hiob. Von jetzt finden sich berühmte Zecher häufiger erwähnt, obenan die Römer Tiberius, LiciuS und Piso, welche zwei Tage und drei Nächte hintereinander weg trinken konnten. In der Reihe der römischen Kaiser sind eine Menge .von gcwaltigen Trinkern verzeichnet, deren Leistungen geradezu an's Ungeheuerlichste streiften. Engländer, Franzosen und Italiener, obenan aber die Deutschen, folgten mit der.Zeit diesem Beispiele. Unmöglich würde es sein, auch nur annähernd ein Verzeichniß der Riesen zecher. zur Zeit deS Mittewlters. zu fammenzustellen. indem damals alles zechte. Am Hose des Herzogs Bogis-. law X. von Pommern, der. ein Riese von Gestalt, selbst schreckbar trinken und ebenso fürchterlich essen konnte, lebte 1490 ein Edelmann, Werner v. Schulenbura, der eö ihm in beiden

noch zuvorthat. Er speiste in kurzer '. schneide? in New Aork und Vrooklyn Zeit allein einen ganzen gebratenen in ihrem soeben beendeten Streik erOchsen auf, aß einen Kessel voll gesot-' rungen haben, nach sich ziehen, nä'mtener Mische auf einem Sitze aus und lich eine große Anzahl von Heiraihen. leerte vqbei ein ffaß Wein und zum - VieleStreiker haben nämlich ihre weibSchlaftrunk sechs Schletfkannen Bier. liehen Mitarbeiter dadurch veinlaßt, Als Winrich v. Kniprode im Jahre im Ausstande zu beharren, daß sie den

1551 zum Hochmeister des Deutschen hielt, leeren. Veit v. Bassenheim trank eö dreimal aus und wurde dafür Schloßhauptmann. Der bekannteDichter Eoban 5esse in Wittenberg trank während einer einzigen Sitzung einen Eimer Danziger Bier aus. Auf Erlaubniß seines Herzogs holte sich Dionis von Kleist, Schloßhauptmann zu Kolbatz in Pommern, seinen Schlaftrunt. bestehend au? drei Tonnen Bier, selbst aus dem Keller. Mit jeder Hand faßte er eine Tonne beim Spunde, und eine halbe nahm er unter jeden Arm. Am Hofe Kurfürst Johann Georg'S I. von Sachsen hatte der österreichische Gesandte 1646 einen Mann bei sich, der entsetzlich trinken konnte und unüberwindlich schien. Es galt jetzt, einen sächsischen Zecher zu finden, der die Ehre seiner Landsleute retten sollte, und sich dann auch in der Person Christoph Koßwig's aus Finsterwalde fand, welcher 22 Maß Bier in kurzen Absätzen in sich hineingoß. Dem österreichischen Trinker war dies doch zu toll, und. entsetzt zurückwei-; chend. sagte er: Der hat den Teufel mit Sausen!- Zuletzt sei des FünfbouteillenmanneS" in Bischofsheim gedacht, dessen Portrait noch im dortigen Wirthshause aufgehängt ist. Er starb 1801. 92 Jahre alt. Dieser Fünfbouteillenmann, wie e? weit und breit hieß, besuchte das Wirthshaus alltäglich 20 Jahre lung und ging nie aus demselben, ohne 5 Flaschen Wein getrunken zu haben, was, wie auf seinem Portrait verzeichnet ist. zusammen nicht weniger als 35.609 Bouteillen betrug. Diplom atischeEhe. Wie lebst Du. Freund in Deiner Ehe?" Harmonisch.- sprach der Diplomat. . Denn ich und meine Elsa leben Jedwedes nur für seinen Staat." iMn großartiges Unternehmen in nächster Rahe Kasans an der Wolga ist eben im Entstehen, nämlich eine Eisen, und Stakzlfabrik. die bei der Station Selenti Dol von Franzosen begründet ist. Die beiden Häupter der Gesellschaft, die Herren Goujon und Pernolais, waren in Kasan, UM sich mit den Verhältnissen bekannt zu machen. Die Fabrik wird an einem jetzt eben ganz verwachsenenSee erbaut werden, der letztere wird gereinigt. vertieft und mit der Wolga verbunden werden, natürlich bekommt sie auch einen Schienenstrang zu Station Seleny Dol. Um die Fabrik wird eine ganze Stadt von Häusern für die Verwaltung. die Angestellten und die Arbeiter erstehen, und zwar werden für die letztern keine Wohnkasernen aufgeführt werden, sondern jede Familie wird ihr eigenes Häuschen bewohnen. Die Fabrik soll jährlich bis 6 Millionen PudStahl bearbeiten könne, wozu etwa 6000 Arbeiter nöthig sein werden; als Kraft wird ausschließlich Elektricität verwandt werden. Rachedurst. Diener (der im Weinkeller seines Herrn beschäftigt ist. für sich): Hm. mein Herr hat mich heuie einen Schafskopf genannt, das erfordert Rache. Da ist eö wohl das beste, ich stille meinen Rachedurst gleich hier im Baby Weighed 6 Pounds, When the food given the baby Is not digested, it fermeuts and causcs acidity of the stomach. Babics susscring so should be given Dr. John W. BulTs Baby Syrup, which will correct thia troubleand,by iU aiterative ellect,promote a wholesome digestion and aid the baby to develop and gain strength. "Mrs. T. Lafay, 235 10 th Ave, Council Bluffs, Ia., bad a puny baby which only weighed 6 lbs. when three weeks old. She gave him Dr. J ohn Ys. Bull's Baby Syrup, and in a few weeka the baby weighed 12 lbs. She is very enthusiastic over this remedy. Dr. Bull's Baby Syrup is for. eale everywherc for 25 cents. Äccept nothing elseinstead, but see that you get tho genuine Dr. John W. Bull' Baby Syrup. Zu Haben bei: Ins. D. Sauld, 201 Jndiana Ode. y. O. vryan, 3Uinci & aqcn kol.

Ordens gewählt wurve. mute beim ; wenn ihre Lohne aufgebessert werden Ehrenmahle jeder Gast ein silbernes ' würden. Und nun werden die BeBecken. daS acht Flaschen Wein ent- treffenden ihr Versprechen einlösen

Vom Jnlandc.

Ein ganz merkwürdig construirteö Gehirn scheint der Neger John Wood m Navasota, Tex.. zu ha ben. Er wurde aescbossen. die Kuael ! ninn nnr hifrrfi frirtm ß'nhf hfTlbt r j viivt r w f I w V das Gehirn und trotzdem lebt der Mensch noch immer. Eine doppelte GeburtStagsfeier, wie sie gewiß zu den Seltenheiten gehört, fand jüngst in Ridgeville. Ind., statt. Die Geburtstagskinder waren die Zwillinge John und Richard McGriff. welche am 31. August 1804 in dem jetzigen Dark Eounty, O.. das Licht der Mlt erblickt haben. D i e sakooIrQ'a.ni- v o n M o u an County, W. Va., wollen ihre Col-1 legen männlichen Geschlechts mit aller Gewalt zu besseren Menschen machen. In einer jüngst abgehaltenen Versammlung haben sie nicht bloS geharnischte Resolutionen, gegen Schnapt sowie Tabak angenommen, sondern auch dieGepflogenheit ihrer männlichen Collegen, mit den Hosen in den Stiefelschäften im Schulzimmer zu sitzen", auf daS Schärfste verurtheilt. E i n gentlenian of color" N c mens Randolph Williams hat sich bei einem Einbruch, den er Nachts in die Baptistenkirche am PerkinS Square in Baltimore ausführte, merkwürdige Beute ausgesucht. Der Bursche stahl nämlich eme Bibel und em Paar lang schäftige Gummistiefel, welche der Pastor beim Vollziehen des Tausacte! anzulegen pflegte. Eigenthümliche Fvlgen wird der Sieg, welchen die Westen letzteren versprachen,' sie zu heirathen. müssen. Rachrichten, welche der Dampfer Portland" aus den arktischen Gewässern nach Seattle, Wash., gebracht hat, besagen, daß die ganze Ausbeute der North American Commercial Eo." in dieser Saison aus 20.000 Seehundsfellen bestand, die sich jetzt nach San Francisco unterWegs befinden. Es befinden sich in diesem Jahre nur 20 Seehundsjäger im Becringsmeer, gegen 70 im letzten Jahre, aber trotzdem ist die Beute der einzelnen nicht größer, und man erwartet im Ganzen höchstens 1200Felle pro Fänger zu bekommen. ZumerstenMalisteS einem Traber gelungen, eine Meile in wemger als 2 Minuten zurückzulegen. .Star Pointer" bracht dies Meisterstück auf dem Rennen in Readville, Massachusetts, fertig; es war ein Tag des Triumphs für die Sportfreunde. !Das Pferd legte die Meile in einer b con , c i. e Minute und 59 Secunden zurück und schlug damit die bisher bedeutendste Leistung von 2 Minuten und emer hal ben Secunde, die John R. Gentry aus zuweisen hatte. D e r 17j ä h r i g e H e r b e r t Dickinson aus Merced, Cal., der sich mit seinenEltern und mehrerenAnderen auf einer Expedition nach dem Josemite Thale befand, hatte eine Anzahl Patronen vom Kaliber 33 in einen Re volver vom Kaliber 4? geladen und wollte damit -schieben. Nachdem er mehrmals losgedrückt hatte, ohne daß die Patronen losgingen, setzte er stch zum Scherz die Waffe vor den Kopf und drückte mit den Worten: (3ood bye" ab. Der Schuß ging los und der iunae Mann fiel todt nieder.. Einen , ehr lugendlichen Eifenbahnwärter hat die Rutherford Trolley-Bahn in 5oboken, N. I. Es ist dies der erst 5jährige Jakey Malonie von Ecke Clinton und 2. Straße. Der Knabe ist obendrein verkrüppelt und für sein Alter sehr klein, troddem stellt er die vor der elterlichen Woh nung befindliche Weiche sehr pünktlich ud erhält von jedem Motorführer ei" nen Cent pro Tag. Er verdient so bei 60 Motorleuten $4.20 per Woche, waö stinen armen Eltern eine große Hilfe Hundewerdenindem Klondikedistrict nach dem Gewicht verkauft und zwar bringen solche, die unter 15 Pfund wiegen, $1 und schwerere $1.50 pro Pfund. Diese Thiere dienen zum Ziehen der beladenen Schlitten und sind zum Waarentransport unumgänglich nothwendig. Angesichts der Schaaren von Abenteuerern, die' in letzter Zeit nach Alaska geströmt sind, wird von erfahrenen Goldgräbern prophezeit, daß die Hunde im nächsten Frühjahr einen noch viel höheren Preis bringen werden, um von den Hungernden verspeist zu werden. Der im Staats. Zuchthause von Minnesota von Gefangenen für Gefangene herausgegebene Prison Mirror" behauptet, daß in der Stadt Minneapolls die Polizei sechzig LockVögel" hält, Diebe, die selbst ihren verbrecherischcn Beruf straflos ausführen dürfen, dafür aber die Verpflichtung haben, die Polizei über daS Thun und Treiben anderer Diebe auf dem Laufendcn zu halten. Daraus erklärte eS sich, daß die Polizei nicht weniger als 122 Diebstähle geheim gehalten habe. Uuf diese angebliche Enthüllung ist bis jetzt noch keine Antwort erfolgt. Ohne Gleichen dürfte daS Township Reed in dem Pennsylvania schen County Dauphin dastehen. In diesem Township, daS 254 Bewohner und 50 wahlberechtigte Bürger zählt, gibt eS keine Kirche, keine Sonntagsschule, keinen Prediger, keinen Advolaten. keinen Friedensrichter, kein Scbanklocal, auch wird dort keine industrielle Arbeit irgend welcher Art verrichtet. Nach Ausweis der RecordS des zuständigen CriminalgerichtS hat sich dasselbe wahrend des letzten Vierteljahrhundcris nur mit einem einzi gen Fall aus diesem Township zu U fassen gehabt.

V?m Auslande.

Prinz FranceSo Vora h t s t und dessen Verwalter wurden bei Jomarzo in der römischen Campagna von vermummtenRäubern über, fallen und unter TodeSdrohungen ihrer gestimmten Baarschaft beraubt. Wenn Jemand nach einem galanten Stadtcollegium sucht, so wird er gebeten, in Zürich vorzusprechen. Der dortige Stadtrath hat nämlich in dem neuen Fahrreglement für die Straßenbahnen die Bestimmung getroffen, daß die Damen auf die Sitzplätze das Vorrecht hätten. Bei den Türken war wohl selten ein fremdes Volk so angesehen und belie, wie geaenwärtig da deutsche, und zwar Ux Hoch und Niedrig. F,lgender Vorfall beweist dies. Ein Deutscher fubr kürtzlicb im Kaik. einem leichten, schlanken Nuderboot, von Salata nach Starnbul. Bei der Ankunft fragte ihn Ut Kaikoschi: yfx.. , . 7 . ia?iKoi, st mqr ein eutsar?" Ja wohl!" lautete die Antwort. Run, dann nehme ich von Dir kein Geld!" Sprach'S und fuhr davon. Zehn atchineslsche P iraten, die sich an Bord deS britischen Dampfers Wegu" als Fahraäste eingeschifft, griffen während der Fahrt Ytnter Penang die TchiffSmannschalt an, tödteten den Capitän und IS andere Personen, verwundeten 15 Personen, raubten 15,000 Dollars Baargeld, entkamen mit den Schifftbooten und landeten an der Küste von Atchin. Der Dampfer kehrte nach Penang un. ter dem Schutz eines hollandischen KanonenbooteS zurück. I n London sind zur Zeit Verhastöbefehle gegen 500 Väter ausgestellt, welche Frau und Kind im Elend zurückgelassen haben. Da diese den Armenpflegern zur Last fallen, haben die meisten Gemeinden eine Veloh. nung von $5 bis 510 auf die Auffin dung des pflichtvergessenen VaterS gesetzt. In dem armen Whitechapel ha. den nur fünf Männer Frau und Kind verlassen, in St. Pancraö dagegen 150 und in St. Saviour'S, Southwark, sogar mehr als 200. In Indien sind im letz, ten Jahre 1133 Personen an Schlangenbissen gestorben. 291 sind von wilden Thieren aufgefressen worden, trokdem 323 Tiger erschossen wurden. In einem einzigen District soll eine Tigerin 22 Menschen verspeist haben. Auch Wölfe Hausen so stark in Indien, daß die Regierung einen Preis auf ihre Erlegung gesetzt hat. Die Hyäne ist nicht so furchtbar, wie man früher annahm. Sie frißt nur Leichen. DerBürgermetster Falter in Scharbach wurde von italienischen Arbeitern gelegentlich der dvrtigen Kirchweihe durch vier Dolchstiche tödtlich verwunde als er die llnmeir schen zur Ordnung verweisen wollte. Ebenso erhielt ein junger Mann Ramens Schork einen Stich in die Lunge, der jedenfalls den Tod Schork'ö verurfachen wird. Zwei weitere zu Hilfe eilenden Leute wurden gleichfalls em pfindlich verletzt. Die Italiener hatten keine Veranlassung zu diesem Blutbad. Zm Militarspitale zu Salornchi befand sich ber Soldat Mehement Keusse, der in der Scklacht von DhomokoS am Fuße schwer verwundet wurde. Dem behandelnden Arzte war schon längst daS sonderbare Benehmen diese bartlosen Soldaten aufgefallen; er ließ ihn daher scharf überwachen. Man entdeckte nun, daß der Verwundete eigentlich ein Mädchen sei. ES gestand dann ein, Chadidje Hanum zu heißen und auS der Stadt Saruchan zu stammen. DaS Mädchen war als Mann verkleidet in den Krieg ge. zogen, um für die Ckalifen kämpfen zu können. AuchdaSalteVaterland bat jetzt fein Klondike." Der Kaufmann und Postament Julius Volle in Hillersee. im Kreise Giffhorn, fand in einem Graben eine gelbliche Sandschicht auf Thon gelagert, die eine größere Anzahl gelbglänzender Blüthen enthielt. Er sandte davon eine Probe an die chemische Abtheilung des Krupp'schen Grusonwerkeö zu BuckauMagdeburg, die den Sand untersuchte und darin zwei Gramm reines Gold auf 1000 Kilogramm Sand fand. Da ein Sand von einem halben Gramm Goldgehalt schon als abbauwürdig gilt. ' in den sibirischen Goldfeldern meist nur ein Sand von ein Gramm Goldgehalt gefunden und verwaschen wird, so ist die hier gefundene Ader als besonders goldhaltig zu bezeichnen pnd wohl eine Abbauanlage in Erwägung zu ziehen.. DerGe sangverein Ger-mania-in Vetzdorf beging das Fest seiner Fahnenweihe in der üblichen Weise. Auch zwölf Ehrenjungfrauen wirkten hierbei mit und zur Erinnerung an den denkwürdigen Tag wollt?n sich die reichgeschmückten Schönen photoaraphircn lassen. Auf einem hohen Podium nahmen sie Platz, der Photograph arrangir! dieGruppe wirkungSvoll. Noch einen letzten prüfenden Blick, dann ruft er bedeutungsvoll: Recht freundlich, meine Damen, jetzt geht'S loS!" Sein Kopf verschwand unter dem Tuche deS Apparates. Und eS ging loS! Mit fürchterlichem Krachen brachen die Bretter deS Podiums durch und Beine. Arme, Köpfe, weiße Kleider und bunte Unterröcke bildeten ein wüstes ChaoS. Zum Glück blieben alle Knochen heil und nur verschiedene Schrammen und Beulen sind den Betheiligten als Erinnerung an die verkrachte Aufnahme geblieben. Der Stadt rnd Land böte- in JSnh (Württemberg) bringt in seiner No. 92 die Nachricht von der Ermordung deS spanischen MinisterPräsidenten CanovaS m folgender Form: Amerika. (Tel.) Der Ministerpräsident von Canada, Santo Agueda, ist von einem Anarchisten erfchossen worden. Er starb mit dem Ausrufe: ES lebe Spanien!- Die braven JSnyer werden über dieseNach richt ihres MoniteurS bedenklich die Köpse geschüttelt haben, besonders über den sonderbaren Canadier, der noch im Tode Spanien hochleben ließ, da! kbn docb aar niStl anains. '

Kommen unä gcücn. St tmmtn plötzlich Schmerzen und Steifheit.

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