Indiana Tribüne, Volume 20, Number 340, Indianapolis, Marion County, 27 August 1897 — Page 2
ayp.T.'g'S.'Zndiana Arwüne Erschciut Täglich und Somttagö. Die tägliche, Triöta kostet dch IcnXslgec j Cent per Woche, dle GotagI.rrttSe' Seat per och. Beide ,usmn IS kt ti Cents per. Per V,ft Serhatt U ettbt ,,g,schit i S,raHikthlkg V w IaH. Offu. 18 C& labama OtraZt. Indianapolis, Ind., 27. August 1897 1711 tt &uat tsssuri. Die Zeit, als b Pelzhandel am Missouri entlang in stinn Jugend bliithe stand, ist mit vklen wilden c schichten veiwoben. 5ZiHt ttoS Blackfeet, Sioux und yawn Indianer machten den VootSleuttn Ut zu (fassen, sondern mehi noch rißt Delperados und tzb:i$tx, W i Ui Fäbe der Rothhäute und ttk zu eine gewissen Grad i Verbindung mit solchen auftauchten und wenigsten einige Jahre lang eine regelrechte Flußräuder Sippe bildeten. Damals waren die Indianer noch fast auZschließlich mit Bogen und Pfeil bewaffnet und setzten den BootZ. leuten nur in buschklepperhafter Weise zu, und, obwohl in jeder Saison Booiömänner von irgend einer gedeckten Stelle deö UferZ au angeschossen wurden, so erreichte doch daZ Boot mit seiner kostbaren Fracht gewöhnlich seinen Bestimmungsort, wenn man es lediglich mit Indianern zu thun atte. Griff aber eine Bande weißer Fluß Piraten ein Joot "n, so wurde dieseS gar manchmal gekapert, und einige oder sogar alle seine Vertheidiger hatten ihren Dienst mit dem Leben zu U zahlen. Unter jenen Gesellen ragte besonders Bill Harke hervor, welcher um 1819 oder 1820 herum als Strolch aus Missouri vertrieben wurde (daZ 1820 seine Eziftenz als Staat begann) und bann ein unstäteL Vanditenleben führte. Weiße und Mischlinge um stch sammelte und sich vorzugsweise als fflußpirat bethätigte. - Seine Bande war mindestens ein Dutzend, manchmal auch 20 Mann stark und scheint stets bei verschiedenen Stämmen der Siour am Flub Unterkunft und Mi halt gefunden zu haben. Bil an die Zähne bewJffnet und mit Indianer(Xanoc autgerüstet, stürzten sie gewöhnlich in dev Stille der Nacht auf ein Pelz. Boot lol. Wurde Widerstand versucht, so wurden die Boots leute erbarmungslos niedergeschossen, wenn nicht, so wurden sie anHänden und Füßen gebunden, daö Boot um seine Fracht erleicht-rt, und die Gebun. denen blieben ihrem Schicksal überlas, sen. Die Räuber waren bei diesen Angriffen stet als Indianer verkleidet und bemaN. und die Persönlichkeit mancher derselben ist denn auch nie mals festgestellt worden; andere aber wurden durch die Berichte befreundeter Indianer an den verschiedenen Handelsstationen mit der Zeit wohlbekannt. Schließlich aber bereitete ein verwe gener Streich deZ junaen, aber unge mein tüchtigen und schlauen BötömanneS Simon Battis dem größten Theil derHarke'schen Bande ein schreckliches Schicksal. Eines Morgens, gerade als der 5Zluß wieder eisfrei geworden war, nach einem für die Fallensteller sehr erfolgreichen Winter, erschienen eine Anzahl Siour und ein Weiße? an dem wohlbefestigten Blockhaus, welches eine Anzahl Fallensteller an der Ein mündung des NiobraraflusseZ errichtet hatte, mit Bieber und Otterfellen und tauschten dieselben für Munition und Decken ein. BattiÄ befand sich zur Zeit mit zwei Anderen am Boot, um dasselbe für die nächste Abfahrt in. standzuseken. Während die Jndiane? am Blockhaus in der aewöhnlickm Weise den Handel abwickelten, ohne Verdacht zu erregen, schlenderte der Weiße nach dem Boot u, plauderte mit den Arbeitern in anschewend ganz lässiger Weise übe? sich nd seine Gc fährten, prahlte mit den vielen Büffel fellen die ev noch bei den HunkpapSioux liegen hab, welche Felle von den SquawS jetzt gegerbt würden, und hatte so nebenbei eine Menge Dinge zu fragen. BattiS hörte aufmerksam zu, und als die Gesellschaft wieder fort war. sagte er: Gebt Acht, der Weiße war einer von Harke'S Banditen. Bat tiS' Wort galt viel, und es wurde alsbald ein Kriegsrath in dem Blockhaus abgehalten. VattiS entwickelte einen Vlan. der Bande eins furchtbare, aber auch für ihn und seine Kameraden sehr gefährliche Falle zu legen, und drang damit durch. Man hatte noch ein alt Flachboot, das gelegentlich bei Hochwasser von den Fallenstellnn auf dem Niobrara be nutzt worden war und ungefäbr die Größe des abzusendenden Pelzbootes hatte. Dieser alte Kasten wurde sofort aufgebessert, m derselben Weise wie daö Pelzboot aufgetakelt und mit Rinden ballastirt; nur oben darauf Rvurden BUffelfelle gelegt. In der Mitte aber wurde ein Faß Pulver der steckt, auS welchem zwei Stücke Zündschnür hnauöstanden, und welches ?ingS inSteine und Kiesel gepackt wav. DaS Pelzboot wurde aber gleichzeitig .in regelrechter Weise beladen. In der Nacht jedoch vertauschte man die StelZungen der beiden Boote. Am nächsten Mittag traten Battis und vin Oefahrten die Fahrt auf der schwimmenden Hollenmaschine an, die beinahe biß zu Wafferrande beladen tsax. Der Wind war ziemlich gün Itig, die Strömung reißend, und so 'machte dak schwnfalli,e Boot gute Fortschritte. Battil hatte daö Steuer ?ude? und hielt stets scharfe Wacht aus Idie bewaldeten Ufer. Er erwartete in fcer Nacht einen llngiss. . Doch schon war die Nacht wett vorgerückt, und Äoch keine Spur von Giraten wav zu bemerken. VattiS' Sesthrten wurden unwillig, zogen endlich ihre Ruder ein und streckten sich zum Schlaf auf ihre Decken. BattlZ allein blieb hartnäckig cuf seinem Posten. Der Wind legte
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!! sich, und daS Boot trieb nahe an vem einen Ufer lässig dahin. Da plötzlich sah BattiZ sick vom Ufev mehrere dunkle Gegenstande abheben, welcke bald die Gestalt von CanoeS annahmen und jetzt keine hundert Yards mehr entfernt waren. Wie verabredet, brach er in den gellen Schrei aus: Indianer!- 2BÜ elektrisirt, sprangen seine Gefährten auf und rasch in das angehängte kleine Boot, das sie los schnitten, unter einem Hagel knatternder Schüsse von den herankommenden Canoeö und vielstimmigem Geschrei. BattiS nur blieb zurück; auf dem Boden deö Flachbootes gekauert, nichte ev den Zünd Apparat bereit, dann sprang er in daS Wasser und schwamm auf Leben und Tod stromaufwärts. Die Räuber stellten daS Feuern ein; sie glaubten nicht anders, als daß die Leute daS Boot und die Fracht im Stich gelassen hätten. Daher fuhren sie hastig auf da Flachboot zu und befestigten ihre Canoes längs desselben. DaS Alle? ereignete sich im Verlauf weniger Minute. Da ein dmnpfer Donner aufzischende Flammen Schmerzgeschrei und Flüche weithin fliegende Trüm merstücke! Zwei oder drei der Halunken regten sich noch an umgeschlagenen CanoeS; aber vielleicht war am Gestade Hinterhalt zu fürchten, deshalb verzichtete man auf Verfolgung. Mlt knapper Noth erreichte Battis den Nachen seiner Kameraden. Man erfuhr später durch einen befreundeten Indianer, daß Harke und acht seiner Kumpane ungekommen seien. Die Bande war für immer gesprengt. Die rziehungsschule. Ein neueS System der Jugenderziehung, das dem Ideal Pestalozzis von der harmonischen Ausbildung aller Kräfte" schon erheblich nahe kommt, ist seit einigen Jahren in England begründet worden. Die Schule besteht in Abbotsholme. auf einem größeren Gut in der Nähe der Stadt Rochester (Derbyshire). Das aantt Gut mit allen seinen WirthschaftS räumen, mlt seinen Wiesen und Aeckern, Wäldern und Seen bildet gewissermaßm einen Schulstaat, in dem die Schüler mit ihren Lehrern und dem nöthigen Gesinde ganz für sich leben. Der Leiter dieses neuen Schulstaates ist Dr. Reddie, der zwei Jahre lang in Göttingen studirt hat und dort auch promovirt ist. Seine Anstalt ist einPri. vatunternehmen, das seine Zöglinge überall hernimmt. Die Schüler müssen sämmtlich dort wohnen und haben an Lerpflegungs- und Schulgeld jährlich $500 zu zahlen. Die Neddiesche Schule bricht völlig mit den Ueberlieferungen der alten Unterrichtsschule. die gar keine körperliche Bethätigung der Jugend verlangt und nur langsam und noch widerwillig ihre Schüler in das Turnen einführt. Die Erziehungsschule- will dagegen nicht bloß einseitigden Verstand, sondern den ganzen Menschen bilden; auch der Körper. Arm und Bein. Auge undOhr. Muskeln und Sehnen sollen geübt und gestählt werden. Deshalb zieht sie als Unterrichtsmittel Spiele, körperliche Uebungen und Arbeiten mit hera, v denen sich die natürliche geistige und körperliche Gewandtheit. Muth und Kraft der Jugend bethätigen können. Nach den Schilderungen Dr. Lietz', der aus persönlicher Anschauung den Unterrichtsbetrieb in der Reddieschen Erziehungsschule kennen gelernt hat, verläuft der Tag dort etwa nach folgendem Stundenplan. Morzenö um sieben Uhr wird burij Läuten einer Glocke allgemein gew,.kt. In wenigen Augenblicken haben sich alle Schüler aus den wollenen Decken erhoben; Jeder reibt sich in emec Badewanne mit einem Schwamm von oben bis unten mit kaltem Wasser ab, was auch im Winter geschieht. Dann fahrt Alles, Groß und Klein (dieSchliler sind 11 18 Jahre) in die Schultracht (Lehrer und Schüler tragen Flanellhemden mitFlanellkragen. kurze wollene Hosen und wollene Jacken mit Gürtel. Um sieben Uhr fünfzehn Minuten wird ein zweites Mal. geläutet. Jeder muß nun mit seinem Anzug fcrtig sein, und die Schüler stellen sich unter Aufsicht der Präfekten". d. h. der Stubenältesten, vor demSchulthor auf. Der Oberst- der Schultruppen fckreitet die Front ab und sieht nach, ob A!leö in Ordnung ist, und nach wenigen kurzen Commandoworten stürmcnAlle in eiligem Dauerlauf nach der Grenze des Schulgebietes und zurück. Der Oberst und seine Adjutanten" aiiiir lich mit. Dann wird der erste Morgenimbiß eingenommen. StattKafftt giebt es Hafergrütze mit Zucker und Sahne. Weizenschrotbrot und eine große Schüssel mit gebratenen Fischen und Eier. Auch Marmelade und Obst ist vorhanden. JedeMahlzeit wird von der Schulgemeinde gemeinsam eingenom. men, sie wird begonnen und beendigt mit einem von Harmoniumspiel beleiteten Gesang. Nach dem Morgenimbiß müssen die Schüler zunächst den Schlafsaal und die Betten in Ordnung bringen. Dann wird noch eine V'.ertelstunde lang Musikprazis- g?iri-ben, und .darauf folaenzwei svracli'-ch-ae-Why not be Strong? Blood, tisiue, health and strength are generated srorn tbo sood we eat; theresore, the rnaintenance os a vigoroti3 digestion is qulte essential to lise. To atrengthen and lielp digeslion, uso Dr. John W. BulTs Tills, the best rernedy for etomacli troublea ever deviied. Mrs. C. J. Dobson, Kansas, 111., In ordering some Dr. Bull's Pills, writes : "The pcople in this section are daily accomplishing good results with Dr. JohnW.Buirarills. Anoldlady told me the pills did her so mach good, ehe could not be without tnem." Dr. John W. Bull's Pills (60 in abox) cost but 25 ccnts; trial box, 10 cents, at all dealers, or by mall. A. C Meyer & Co., Baltimore, 2Id. Ask for the genuine Dr. JohnW. Bull' Bill,. Au BaSex bei : . auid, 201 Jndwna Ove. '. zzz9ü & rn Cmt
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schichtliche Unterrichtsstunden. Xit Folge der Unterrichtsgegenstände nach den Klassen ist Englisch, ffranzösisch. Deutsch. Latein. Daö Französisch? be ginnt bei den Elf- und Zwölfjährigen, das Deutsche bei den Dreizehnjährigen. Die Unterrichtssprache in den betressenden Stunden ist nur französisch, deutsch oder lateinisch, d. . der Lehrer der fremden Sprache sprl.zt während der ganzen Unterrichtsstunde z. B. irn Deutschen nur deutsch. ?:tn Wort englisch. Keine Unterrichtsstunde dauert länger als 45 Minuten. Um stets den inneren Zusammenhang des Unter richtsgegenstandes zu wahren, wird die Geschichte und Erdbeschreibung eine Landes nicht in besonderen Stunden gelehrt, sondern der Sprachunterricht schließt beide Gegenstände mit ein. Lehrbücher werden nicht benutzt; selbst beim Latein wird der Unterrichtsstoff aus der nächsten Umwelt genommen und die Kenntniß römischer Cultur nur aus dem Lesen der für England in Betracht kommenden Schriftsteller ge Wonnen. Alles Weitere ist der Univer. sität vorbehalten. Nach einer halbstündigenFrühstückspause, die zum Theil noch mit Spielen und Freiübungen ausgefüllt wird, kommen zwei mathematisch natur wisseuschaftliche Stunden, hernach noch eine halbe Stunde Singen, Baden usw. Nur der Morgen ist dem eigentlichen Unterricht, der Nachmittag fast ausschließlich körperlicher Arbeit und dem Spiel, der Abend der Kunst und Un terhaltung gewidmet. In den ersten Nachmittagsstunden nach dem Mit-
tagessen müssen die Schüler jede Art gärtnerischer, landwirthschaftlicher Arbeit verrichten. sei es im Wald, aus dem Felde, :m Garten oder in den Gewächshäusern, andere aehen um die Zelt rn die Werk statten, wo sie unter der Leitung der Jnnenmeister" Zimmerer-, Tischler-, Drechsler- u. s. w. Arbeiten machen. Auch Bienenzucht wird getrieben. Mit Vorliebe verwendet der Schulstaat möglichst viele Erzeugnisse semerSchü ler und die von ihnen gezogenen Schätze der Felder. Garten u. s. w. in seiner eigenen Wirthschaft. Eines Taaes kam von der Nachbargemeinde die Äufforderung an den Echulstaat, eine öffentliche Brücke auf seinem Gebiet auszu. bessern. Die ältesten Knaben (die In genieurtruppe) brach einfach die alte Brücke ab und baute eine neue. Zwei fellos liegt ein außerordentlichesTrieb Mittel, das die Arbeitssreudigkeit der Schüler erhöht, in dem Bewußtsein, daß sie alle nutzbringende Arbeit lei sten. An 1 bis 1j Stunden des Nachmittags werden, je nach den Tagen, noch Gegenstände sprachlich geschichtlicher oder mathematisch - Naturwissenschaftlicher Art getrieben. Wie der Sprach unterricht mit dem geschichtlich - erdkundlichen, so ist mlt dem mathema tisch-naturwissenschaftlichen der Handfertigkeitsunterricht verknüpft. Nicht in den Schulklassen, sondern in den Werkstätten mit ihren Balken. Brettern, Pappbogen u. s. w.. tn der Landschaft. auf dem Felde, in den Wegen, an den Bäumen lernen die Schüler ihre Mathematik. Jede theoretisch-academi-sche Betrachtung ist hier in Acht und Bann gethan. Man lehrt nichts, was der Schüler im späteren Leben nicht irgendwie verwerthen kann. Die Stun den nack dem Abendessen (um 6 Uhr), wo es Thee mit Brot. Butter oder Ho. mg giebt, bis zum Nachtessen (um 8z Uhr Kakao und Bisquits) und Zubettegehen (um 9 Uhr) werden mit Wie derholungen. Vorirägen über Literatur und 5iunst und musikalischen Uebungen ausgefüllt. Alle Knaben, soweit es nicht der Stimmwechsel verbietet, müsse.l singen, viele spielen auch Musikinstrumente. Neben dem Volkslied wird na mentlich classische Musik gepflegt. Dieser kurze Abriß wird genügen, um die pädagogische Methode der Schule von Abbotsbolme erkennen zu lassen. Sie verlangt von ihren Schülern nur etwa fünf Stunden geistiger Arbeit, gewährt daneben 8 Stunden planmäßige körperliche Arbeit und Uebung. zehn Stunden Schlaf, vier Stunden für Mahlzeiten. Baden, Ruhepausen u. s. w. Daß sich mit einem derartigen SystemGutes erreichen läßt, kann nicht zweifelhaft sein. Sein Hauptvorzug liegt darin, daß daS Cchullklxn den Trieben und Strebun gen der kindlichen Seele entspricht, al len Organen, die im Kinde wach sind, allen seinen Gliedern die Möglichkeit gesunder, der Kindesnatur entsprechen der. freier Bethätigung verschafft. Frische, Elasticität und Empfänglichkeit des Geistes wird hier sicherer erreicht, els dort, wo wohl der Unterricht aus. giebiger ist; aber ohne jegliche Be nukung der Erziehungsmittel verläuft, die das Leben selbst gewährt. . Kentucky alS Lnyx.Land. Bis jetzt kannte man hierzulande nur in Arizona. Arkansas und Virginien Onyz-Lager von nennenswerther Bedeutung, und im erstgenannten Territorium, wo man die reichsten La ger fand, liegen dieselben ziemlich weit von der Eisenbahn weg, wodurch die Zufuhr dieses, noch heute recht schätzenswerthen Edelsteins bedeutend kostspieliger wird. Die Nachbarrepu blik Mexico besaß früher wundervolle Onyx-Betten, die jedoch seit fünf Iah ren fast ganz erschöpft sind, und die verhältnißmäßig kleine Quantität Onyx, welche aus Mexico ausgeführt wird, erfährt durch Zollgebühren hohe Bertheuerung. Unter solchen Umständen erscheint die Entdeckung großer Onyxlager -im Staat Kenwcky ganz besonders wich tig. Diese Lager sollen sogar die reichst:? ihrer Art sein, welche je bekannt waren. (Nicht einmal Alt-Mexico ausgenommen?) Professor S. S. Gorby, früherer Staats-Geologe von Jndiana, ist der Entdecker, und er er kllhnt sich, ihren Werth auf Tausende von Millionen Dollars zu schätzen. Auf einen Strich allein sollen 300,000 Cubicsuß Onyx liegen! Trotzdem der Werth dieses Steines seit dem Alter thum sehr zurückgegangen ist, hat jeder Cubuß noch .jmWe.r.e!nin Werth vo
durchschnittlich $5113 unv der Kentucky'er soll von besonders hohem Grad fein, hauptsächlich wegen seiner feinen Textur. Die Lager befinden sich einige 80 Meilen südlich von Louiöville und um fassen den südöstlichen Theil deö Counties Hart, den südwestlichen deö Counties Greene und den nördlichen des CountleS Metcalfe. Das Haupt gebiet ist 20 bis 25 Meilen lang und 12 bis 15 Meilen breit, und neben die sem soll eS noch eine Reihe kleinerer Lager geben. Durch ihren Höhlenreichthum und ihre unterirdischen Ströme zeichnet sich diese gebirgige Gegend ebenfalls auS. Man hofft, daß eine systematische Entwicklung dieser Lager Tausenden von Arbeitern Beschäfti gung bieten werde, und erwartet einen großen Zulauf und eine Art von OnyxFieber-. Vom Jnlande.
Vlxi rfolg all YÜhrerin eineS elektrischen MotorS fungirte auf der Straßenbahn in Atchison, Kan., Fräulein Constantine JnallS, eine Tochter des bekannten Politikers John I. Jngalls. Die erste, aus 100 Ballen bestehende Tabaksendung ist aus Jamaica in New Vork eingetroffen; der betreffende Tabak ist von kubanischen Flüchtlingen, die sich auf Jamaica niedergelassen haben, gezogen worden. Mit ihrer eigenen Hände Arbeit hat die 83 Jahre alte und verkrüppelte Frau C. Reyes in St. Au austine, Fla., einen Gemüsegarten bestellt, in dem sie an einem Tage eine Wassermelone von 36 Pfund und 80 Kürbisse pflückte. 71 Jahre alt, aber ein be geistert Nadfahrer ist Herr Allen 5)eusted in Grand Blanc, Mich. Bon seiner Ausdauer gab der alteHerr neulich einen guten Beweis, indem er 31 Meilen strampelte, um einen Freund mit einem Besuch zu überraschen. In der Nähe deö Grabmals Henry Ridgely'S, der im Jahre 1699 in Anne Arundel County, Md., starb, fand Jfaac C. Andersen eine Münze, auf welcher die JabreSzahl 1695 und die Inschrift: VIH. Skil. ling Danske deutlich zu erkennen war. Ein Sanitarium für Be teranen der Landarmee und Marine ist für Castle Pinckney im Hafen von Charleston, S. C., projectirt; dasselbe soll dem Gedächtniß des Vertheidigers vonFort Sumter, Maj. Rokxrt Ander. son, gewidmet werden. Zu einer wahren Land plage ist in einzelnenTheilen de pennsylvanischen County Lancaster Meister Reinecke geworden. Dem Farmer T. Miller Patterson bei Fairmount haben Füchse nicht weniger als 64 Truthuh ner aestohlen und sein Nachbar Snodarak bettaat den Verlust von 32 .Danksaaunasvöaeln." Mit ihrem rothenUnter rock aab die 13 ?layre alte Mabei Gemble einem Expreßzuge der Fall Brook Eisenbahn bei Williamsport. Pa.. ein Warnungssignal und rettete denselben vor dem Sturz über eine 20 Fub hohe Böschung in den Pine Creek. Gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens. .Ein Boom in Esel" fegt über die PacificKüste. Langohren, die vor weniger als drei Monaten für $2.50 zu kausen waren, sind jetzt zu Z50 in Nachfrage. Und doch ist gerade kein Mangel an Eseln. DaS wird ja schon durch den Ansturm auf Klondike bewiesen. Mit Ratenzahlungen, die ausschliefjlich in Hühnereiern geleistet wurden, ist der $1200 betragende Kostenpreis für eine Farm in Tennessee abgetragen worden. Die Eier wurden in Quantitäten von mindestenö 4 Dutzend pro Tag abgeliefert und zu dem jeweiligen Marktpreise, der zuweilen nur 3 Cents pro Dutzend betrug, berechnet. Bodenlose Unverschämt heit legte jüngst ein 'Landstreicher in Newport News an den Tag. Während ein angesehener Bewohner der Stadt mit seiner Familie am Tisch saß und daö Frühstück erwartete, that sich der Kerl in der Kiich an den zum Serviren fertigen Speisen gütlich. Die Köchin bedrohte er mit einem Revolver und brachte sie dadurch zum Schweigen. FrauSamHammin Kingsville.Ky., trat auf eine Klapperschlange und wurde von derselben in das Knie gebissen. Auf die Hilferufe der Frau eilte ihr Gatte herbei und ihm gelang es. dem giftigen Reptil, welches einen Umfang von 14 Zoll und 10 Klappern hatte, den Garaus zu mache. Durch auögiebige innere Applikationen von Bergthau- wurde die gebissene Frau vom Tode gerettet. Die Hoffnung, daß die Wasserhyacinthen im St. John's Fluß in Florida durch die Unmassen rother Spinnen, welche dort vor einiger Zeit auftauchten, zerstört werden würden, ist nicht in Erfüllung gegangen. Die Hyacinthen treiben viel schneller neue Sä'ößlinge, als die Spinnen sich ver mehren, und abermals sind die Be wohner der Niederung und die Schif fer rathloö. was sie zur Vernichtung der Wasserpest thun sollen. Von Ventura und Nord hoff. Cal., ist eine Anzahl angesehener Bürger mit dem Repräsentnten Barlow und einem Landvermesser nach dem Vine - Mountain abgegangen, um für die Anlage eines National - ParkS Daten zu sammeln und Karten anzufertigen, die dem Congreß vorgelegt Werden sollen. Der in Aussicht genommene Park umfaßt 50.000 Acres, ist mit Riesenbäumen bewachsen und von drei aroßen Bächen durchströmt. Fische und Wild gibt eS dort im Uebersluß. DaS NlondykeFieb welche? zur Zeit sich überall bemerklich macht, hat eine der ältesten Lehrerin nen von Portland, Or., ergriffen und tte gute .Schoolma'am" trifft umfassende Vorbereitungen für dieReise nach den arktischenGoldseldern. Ein Neunundvierziger" hat ihr nun gerathen, eine Ladung Candy, Mffe, Cigarren '
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u. s. w. dorthin muzuneymen und vto phezeit ihr größeren Profit auS dem Verkauf dieser Waaren, als aus dem Soldsuchen selbst. Der Mann sagt, daß im Jahre 1849 in den californi schen Goldfeldern eine Frau an einer solchen Ladung innerhalb wenigerTage Z1000 verdient habe. Seit mehr als einem Monate werden in einem See nahe Bald Knob, Ark., werthvolle Perlen gefun den. Manche derselben wurden mit $300 per Stück bezahlt. Ein Syndi tat von Kapitalisten aus Memphis hat für den Preis von $10.000 den See auf fünf Jahre gepachtet und will mit einer Dampfbaggermaschine den kostbaren Inhalt des Seeö an die Ober fläche befördern. Ein knappe Entkommen vom Tode hatte der Fuhrmann Adam Tapp von Highlandtown. Md. Mäh tcnd et sich mit seinem Fuhrwerk auf dem Wege nach HauSmann'S Grove befand, traf ein Blitzstrahl fein Pferd und tödtet ei augenblicklich; sodann sprang der elektrische Funke aus ein Hrn. Sapp in kurzer Entfernung fol gendeö Doppelgespann iiber und tödtete auch eines dieser Pferde. In Lee'S Erematorium an der Pennsylvania Ave. zu Wash ington. D. C., wurde die Leiche des früheren koreanischen Gesandten Pon Kwang Soh, der in der Bundeshauptstadt starb, in Asche verwandelt. Viele Freunde und etliche Mitglieder des BlavatzkyZweiges der Theosovhischen Gesellschaft, zu welcher der Verstorbene gehörte, waren zugegen. Die Asche wurde dem gegenwärtigen koreanischen Gesandten Chm Pom Fe übergeben und wird von chm nach Corea geschickt werden. Daß Beamte Unterschlei fe begehen um der schonen Augen ver führerischer Weiber Willen, gehört h der nicht zu den Seltenheiten, bisher dürfte aber das Umgekehrte noch nicht dagewesen sein. Dieser Fall hat sich jetzt in Fort Russell zugetragen, wo die Hilfs.Postmeisterin 51500 verun ireut hat, um ihren Anbetern Geschenke machen zu können. Wunder nehmen rann dieses Vorkommnis eigentlich nicht, dennWyoming ist ja der Frauenrechtler - Staat par eacellac und für daZ bekannte 0u eat la sernme" Ou est rhomme" substituirt wird. Durch seine eigene, uner klärliche Unvorsichtigkeit hat der Far. rner und Frachtfuhrmann Lee Harn in West Point, Calaveras Co., Cal., sei nen gräßlichen Tod herbeigeführt. Der Mann hatte mit anderer Fracht 45 Pfund Dynamit zu befördern und dies schob er für die Nacht unter sein Bett. Während der Nacht explodirte es und zersplitterte das ganze Haus. Ham wurde in Fetzen zerrissen und diese wurden im Umkreise von 200 Fuß umher verstreut. Wodurch die Explosion .' r' t . i tn "ri n jt ijtl veruriacyl woroen iii, iayi ziicyi feststellen. Die Familie des Mannes befand sich zur Zelt auswärts. Der in der Nähe von San Jose. Cal., wohnender Farmer George W. Schofield, beschloß seine Farm zu verkaufen, um sich das nöthige Geld für die Reise nach Alaska zu beschaffen. Dem widersetzte sich jedoch sowohl die Frau wie auch der Stiefsohn. in dem sie geltend machten, daß die Farm eine Heimstätte" sei und ohne ihre Einwilligung nicht verkauft werden könne. Es entstand em Streit. Scho field griff, nachdem er feine Frau mißhandelt hatte, in rasender Wuth nach seinem Gewehr; doch ehe er noch die Waffe auf seme Frau richten konn te, wurde er von seinem Knecht. Danie! Dutcher, erschossen. Sowohl dieFrau wie auch der Stlefsohn und der ttnecht sind veryastet. Aom '.tuMnoe. - In einem Erlasse d e 1 bischöflichen General - Bicariats Eich stätt im Pastoralblatte" wird den Geistlichen der Diöcese das Belocipedfahren verboten, weil dieser Sport im Widersprüche stehe mit der Pastoralmstruction de vits et honestate Cleri Ver Aarvier Mario rn Savona Hat eine Wette um 20.000 Lire glanzend gewonnen, mdem er den Löwenbändiger Giacomelli in der Menagerie Salvator im Löwenkäfig innerhalb zweieinhalb Minuten regel recht rasirtc. Das Anfangs entsetzte Publikum konnte schueßlich vorEnthu stasmuö Mcht zur Ruhe kommen. Aus dem bakteriologischen Annex ves Spitals in Aubervilliers bei Paris wurden 50 Kaninchen gestohlen. Die Polizei traf umfassende Maßnahmen, daß dieseKaninchen nicht auf den Markt gelangen und gegessen werden, da ihnen allerlei infectiöse Krankheiten, wie Croup, Tetanos etc. tnoculirt waren. Die Stadtväter von Zeulenroda haben es abgelehnt, ein Stadtbad zu errichten; es wurde geltend gemacht, daß arme Leute sich auch im städtischen Bad nicht baden könn ten. weil das doch noch zu theuer sei. und reiche Leute sollten sich ein Bad selbst bauen. Welch' eine tiefc rünZdige Weisheit! Infolge einer Vereinbarung zwischen der französischen .und der englischen Telegraphen Verwaltung sind zwischen Paris und London zwei .weitere Fernsprechkabel gelegt worden. Mit einem weiteren, daö noch im Laufe dieses Jahres gelegt werden soll, wird die Zahl dieser Verbindungen auf vier gebracht. Herr G erum. ein in München wegen seines gesunden Hu morS bekannter Privatier, ließ sich kürzlich in der Malthäser-Brauerei zwei Liter Vier bringen. Nachdem die Kellnerin da Bier auf den Tisch aestellt, sagte er: Halt a wengerl-, nahm peq ejnen Maßkrug und schankte den wetten damit richtig voll. So sagte er, .jetzt sagt'S an Schänkkellner an schönen Gruß von Gerum, i hab' mir mei richtige Maß eina'scbänkt. waö tm zwoat'n Makkrua no übria blieb' is, ko er wieder ham." All gemeines Bravoge schrei. Aus dem Setnestaden an der ' Solfernio Brücke in Nari örüaelten sich neuluö . drei Männer.
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tfofiziittil, die dieselben trennten, konnten sich jedoch , mit ihnen nicht verständigen, denn der eine sprach nur deutsch, der andere nur italienisch und der dritte nur spanisch. Ein Schiffer, der beobachtet hatte, wie der Streit entstand, erklärte den Polizisten, daß die drei Männer sich in der Nähe seineö Schiffes badeten und einer ein Stück Seife, das er von einem andern entliehen, aus Unvorsichtigkeit in'S Wasser fallen ließ; daraus habe sich die Prügele! entwickelt. Da die drei Naufbrüder sich nicht ausweisen konn ten und sich auch nicht als Fremde bei der Polizei angemeldet hatten, wurden sie vorläufig der Polizeiwache bis zu ihrer Ausweisung auS Frankreich ingeliefert. DaS alles um ein Stück Seife! ! Auf dem Hofe einer Herberte in Nimeö. in der Zigeuner abzusteigen pflegen, hat sich ein trag! scher Vorfall abgespielt. Zwei Zigeuner waren wegen eines Mädchens, das Jeder von ihnen haben wollte, inStreit gerathen, und beschlossen, ihren Zwist mit dem Messer auszufechten. Der Zweikampf fand auf dem Hofe unter dem Vorsitze der jungenDame statt, die des Sieges Preis bilden sollte. Nach fünf Minuten wurde einer der Kämpfenden todt aufgehoben, während der Lindere, dem der Unterleib . geöffnet War und die Eingeweide heraushingen, im verzweifelten Zustande in das Hospital überführt werden mußte. Ueber den Fall ist von der Gerichtsbehörde eine strengeUntersuchung eröffnet worden. IH der Militärschule zu St. Cyr kat kürzlich der Enkelsohn der Kaiserin Eugenie die Prüfung als Artillerieofficier bestanden. Wallie Kelly, so heißt der junge Mann, ist 19 Jahre alt, und seine Geschichte könnte einen interessanten Romanstoff abgeden. Seine Mutter war die Tochter eines Londoner Schneiders und von Beruf Lehrerin. Erst nachdem sie das Kind zur Welt gebracht hatte, erfuhr sie, daß ihr Liebhaber der kaiserliche Prinz war und daß er auf Befehl der Ex.Kaiserin sich nachAfrika einschiffte. Verlassen und ohne Hilfsmittel, ließ die junge Mutter von einflußreichen Persönlichkeiten sich dazu bestimmen, sich mit einem Gärtner zu verheirathen, der das Kind anerkannte. Kurz darauf traf die Nachricht ein. daß der kaiserliche Prinz an der Grenze des Zululandes gefallen sei, und Lotty Kelly, die ehemalige Geliebte des Prinen, verschwand plötzlich aus England. indem sie ihr Kind der Pflege einer Miß Martin überließ. Man sagt, daß die arme Lotty noch heute in Australien leben soll. Inzwischen kam ihr Sohn aus den Händen der Miß Martin.in eine Erziehungsanstalt, wo er blieb, bis die Ex-Kaiserin. deren Stolz durch den Schmerz um den verlorenen Sohn bewegt wurde, sich seiner annahm und ihn in einer berühmten Pariser Schule unterbrachte. Seit jener Zeit haben ihre Reisen nach Paris, in welcher sie einst als Kaiserin herrschte nur noch den Zweck, ihren Enlelsoyn zu besuchen. Der hiesige Schiefer deckermelster und Armenbezuksvorste t cm - -r -f i . M. er -jjiaqiqoio in noroyauien, em Überall geachteter Mann, hatte schon seit langer Zeit unter Eifersuchts-An-fällen seiner Ehefrau, die im übrigen unbegründet waren, viel zu leiden. Diese arteten schließlich derart aus, daß de: Ehemann die Unterbringung der Frau rn eine Anstalt plante. Darüber erbost schlug Frau Mahrhold ihren Ehemann mit einer Maurerkelle dermaßen übei den Kopf, daß er eine schwere Wunde davontrug und am fol W. O" . . n c rrs : . -1 i o ucjiucji jluuc uuiu. -iuic Ziaaisanwaltfchaft hat sich der Sache angenom men und die Untersuchung ist im Gange. Neu! ich Nachts pilgerte eine ungeheure Menschenmenge zum Sonnenaufgang nach Rigi Kulm, r. . c - - - t 5 rr allyeroem oracyien zayirelaze xirazüge noch viele Hunderte Schaulustiger auf die Bergeshöhe; die Zahl der auf dem Kulm versammelten Menschen menae zählte nach Tausenden. Leider hat sich bei der Bergbesteigung ein Un glück zugetragen. Der 25jährige Jo seph Zurmühle von Vitznau ging mit seiner Braut die Bahnlinie entlang nach Kulm. Oberhalb Station Frei bergen glitschte Zurmühle aus und stürzte über eine hohe Fluth hinunter, wo er als Leiche aufgehoben wurde. Mit welchen Gefühlen die Braut Morgens 3 Uhr die traurige Kunde nach Vitzau brachte, läßt sich begreifen. In Vrades beiPerpignan st ern schändliches Attentat ver Übt worden. Eine Bombe wurde an die Gasanstalt des Ortes gelegt und zerstörte theilweise das um den Gasometer herumgebaute Backsteinbeaen. Der Dom des Gasometers wurde auf eme Lange von ca. 7 Fuß stark emge drückt, widerstand aber dem Drucke, sodaß arößeresUnalück verhütet wurde. Andernfalls wurden die umliegenden Häuser zertrümmert und zahlreiche Personen getödtet worden sein. Es handelt sich wahrscheinlich um einen Racheakt gegen den Besitzer der Gas abrlk Herrn Rous, dessen chololave abrik erst kürzlich durch einen angeegten Brand zerstört und gegen dessen elektrische Anlage ein gleiches Attentat, wenn auch erfolglos, verübt wurde. lötnfpanrgerBorgang. spaßig wenigstens für die Unbetheilig ten, hat sich in einem großen Gasthofe am Brüsseler Slldbahnhofe zugetra gen. Achtzig Reisende, meist Auslän der, welche die Ausstellung besuchen wollten, waren im Gasthofe abgestiegen. Als mehrere Reisende ihre Stiesei, die sie des Putzens wegen auf dem Flur niedergestellt hatten, anziehen wollten, waren sie verschwunden. Sie schlugen Lärm, der Wirth eilte herbei, und' es ergab sich, daß der Hausdiener in der Nacht mit allen achtzig Paaren Stiesel und Schuhe durchgeganaen war! Der Gasthofsbesitzer mußte aus Brüssel Schuhmacher kommen lassen und auf seine Kosten den Reisenden neues Stiefelwerk liefern, zumal da viele Reisende nur em Paar S!:ef:k auf die Reise mitgenommen hat!:n.
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