Indiana Tribüne, Volume 20, Number 339, Indianapolis, Marion County, 26 August 1897 — Page 2
Kttdiana Tribüne.
Erschciut Täglich und SonMag. Die tZzliche .Tribäne- kostet dch den XxiltK GenU per Woche, die oaiitaoS-.Xrfllae'l ei 8 per oche. Bette ,usRMn H k,tl Cent per Lt. Vr V'ft anleitaH dn .Ufct ugeschi la V,ri,Thlns p, :Jar. 10 0Kd VlaVarna Ctxal. Indianapolis, Ind., 20. August 1897 rerßOttckut". suf der Werft der CilumBfa Jrsn WorkZ" zu Locuft Point Hei Ssltimo fcat der.StclpellaUf emeZ Schwesterfahr,;eug?Z deß unti?seeischn Torpedo boote lunger" stattzefunn. Da? Fahrzeug ist insorVn ein Schwester schiff deö Plunger", all e eine ähnid)t Bauart hat. nämlich t eme5 FischeZ, aber bedeutend kürzer ist. In seiner Aestimmua ist Kiese? Fahrzeug jedoch "grundverschieden von dem P'lunger", Letzterer ist zum Zerstören, Ersteres zum Netten gebaut. Seine Hauptaufgabe ist die, werthvolle La düngen untergegangener Schiffe zu berqen. Ts Fahrzeug. toelcheZ den Namen Argonaut" bekommen hat, ist cigarrci'förmig gebaut-und hat eine Länge von 3G ?ub und einen Durchmesser von 9 Fuß. (55 ist aus Stahl gebaut und fest gcnug, dem stärksten Wasserdruck Widerstand gu leisten. Der r iionaut" ist in vier Abtheilungen einge theilt. Im Hinteren Theile befindet slch die Maschinerie, bestehend au5 Dampfmaschinen, elektrischen Maschiren und Lustpumpen. Dann kommt ein 12 zxuß langer Raum für die Bemannung. Die beiden vorderen Räu ine. welche durch eztra starke Stahl Panzer geschützt sind, dienen als Lufträume, in welche fo lange Luft hin eingepumpt wird, biZ sie einen Druck von vielen Tausend Pfund aus , den Quadratzoll aukübt. Im vordersten Lufträume befindet sich dersEingang. und zwar unten. Will der Taucher, n:nn da- Boot sich auf dem MeereZcrunde befindet, dalseloe verlassen, so entfernt er eine runde Platte von etrsa 2 Fi:f, Durchmesser und steigt hinauZ. Dcr Druck der Luft ist dem dek Was )ti gleich und verhindert da Ein bringn deZ WasserZ. DaL Fahrzeug kann sich auf zweierlei Weise fortbewe (::n durch eine Schraube, wie andere Dampfer, und vermittelst Räder auf dem Meeresgrunde. Ganz vorne sind nämlich zwei Räder von der Öröfee ge 'öh7.l:cher Eisenbahnwaggon - Räder angebracht. Als Triebkraft wird, wie bei deniPlunger", bei der Fahrt aus dcmWan Dampf oder auf dem Mee re-runde Elektricität verwandt. (Lasolin wird al; Feuerung gebraucht. Der Argonaut" taucht unter und kommt wieder zum Lorschein in derselben Weise wie der .Plxnger-. In ter Spitze deZ Fahrzeuge? ist ein Seinroerfer angebracht, derAllel auf dem Meeresgrunde in weiter Entfer ni.na erkennen läßt. DaZ Boot ist auch mit Hebemaschinen versehen zur Bergunz'rsn Frachtgütern. Die Bemannung besteht auk dem Capit'än, dem Ingenieur und vier Tauchern. DaS Fahrzeug soll 8 ttnoten in der Stunde fahren. h. auf dem Wasser. Zur Aufnahme der zu bergenden Ladung der untergegangenen Schiffe werden cigarrenförmige Barken gebaut, in de ren Enden sich Luftkammern befinden mit comprimirter Lust. Der mittlere Tbeil der Barken ist mit Luken verse !;cn, die offen gelassen werden. Die Barken werden dann neben dem auf dem Meeresgrunde liegenden Schiffe gesenkt und mit den Werthsachen anqefüllt. Der Tauch schließt darauf die Luken, öffnet mehrere Bentile und die Luft treibt dZ Wisser aZ den Räumen. E wird erwarte!, daß die Lastkälme dann langsam wieder an die berfläcbe steigen. Der Erfinder dieseZ sirderbaren ??abrzeugeZ, welche! derrMeereSgott seine Beute entreiß: ssN, ist einSsl timorer, Herr SirNon Cfe. chlattgengU nd Gift, 3 Eine werthsolle eftättgMa der chutzwirkungen der Glle, aus die Prof. R. Koch bekanntlich s:ine Im pfun.zen gegen Rinderpest begründete, lieferte jüngst Prof. ThomaZ Fräser in einem Bortrg vor der Gesellschaft der Aerzte zu Edinburg. Aus Grund von Versuchen hat er gefunden, daß die ijJalls der Giftschlangen in Gegengift gegen das Schlangengift enthält. Bei seinen Versuchen benutzte er Gift und ojalle der Brillenschlange, Puffotter. Klapperschlange und der ungiftigen Grasschlange. Wurde nun eine todt liche Menge Schlangengift mit einer bestimmten Menge Galle gemischt und, . nachdem die Mischung tttoa 10 Minu tei: in Ruhe gelassen war, einem Ber suchsthier unter die Haut gespridt, so lam es mit dem Leben davon, sobald die Mischung hinreichend viel Galle enthalten hatte. Die GaÄe der Giftschlangen ist daher im Stande, mit dem Schlangengift gemengt, ihm seine tödtliche Wirkung zu rauben. Diese Schubkraft wohnt auch der Galle der unaiftlsen schlinge rnne, wenn auch in geringerem Maße. DaZ kÄerthvollste an FraserH Lersuchsn ist nun, daß auch it Galle der Stftschlngm allein, d. h. wenn fa ungemischt mit SIanzen,m etngespntzt wird, die giftigen ZVirkungen kurz vorher eingesprikten'Ochlangejifte aufzuheben vermag. XierR, tarnen ein tödtliche Menge Schlangbgist ter tii Haut gespritzt war und die schon ltichte Anzeichen der beginnenden Vergiftung zeiaten, wurden, all ihnen da, eine entsprechde MeRgeSiftschlangengalle einverleibt war, nch k4Stund,n.wenn auch zunächst-noch eine Verstärkung der Äerautungn Qnue, eintrat, mt der munter. Nach ttesue Lrgeöniffen muß die SZftschlgenztSe in der Tbat al: ein Vesmzift atö dal Schlangengift gelte. Diesen wissenschaftllchen fseststelluxtt gegenüber ;a! es ei fcson&ttJ jntttejse, bag
Eingeborene Afrikas schon längst gegen Schlangenbisse die Galle der Giftschlangt in Verbindung mit anderen Mitt,ln verwenden. Alle ihre verschie denen Mittel gegen Schlangenbiß ent kalten, wie Brofessor Gräser durch Un
tersuchungen nachweisen konnte, Galle, manche waren auck noch mit aepulver 'ten Schlangentheilcn versetzt. Und zeoer eingeoorcnr langtnwuui iu die Galle für den wichtigsten eslano theil seines Heilmittels. Durch eoo achtung und Erfahrung hat hier der Naturmensck wieder einmal eber als die Wissenschaft das Richtige getroffen, und eö wäre interessant, zu ermitteln, ob nickt äbnlicöe Vorstellungen von der Wirkung der Galle sich bei anderen Völkern finden. ie Opfer es Fahrrades. Die .reine blcvcletto" diese mo derneTyrannin des Jahrhundertendes, stellt an ldre Unterthanen oft tfo? derungen, denen nicht Alle gewachsen sind; sie verlangt eine Charakterstärke, die nicht Jedem gegeben ist. ner neueste Pariser Stadtklatsch dreht sich um einen Rigo des Fahrrades", einen Fayrradlehrer, der fernen jogimgen das Einhalten des Gleichgewichts in der Weise beibrachte, daß er, dies gilt natürlich nur von den Damen, deren Herz höher pochen machte. Victor Broe. so beißt der Unwiderstehliche, der mit dem Apollo des Belvedere auch nicht die geringste Aehnlichkeit hat. war blZ vor einem ?labre Pro e or" un Palai. Sport in denChamvs-ElysZes. . r !jh r- ä.::unter seinen zaqucien vsinuictiiiuc Zeichnete er besonders Eine aus, die Tochter sehr vermögender Bürgersleute, die ihre etwas überspannten Ideen auö dem Pensionat bewahrt hatte. ' DaS junge Mädchen ließ sich von dem Professor" bethören und schwor ihm ewige Liebe. Ein romantischeö Heirathsproject wurde ausgedacht, allein die Eltern des Mädchens kamen noch rechtzeitig hinter die Tändelei und Broe's Liebe vermochte den Verlockungen etlicher tausend Francsscheine nicht zu widerstehen. Xtx hatte also dai Geld ohne das Mädchen. Mit dem Capital etablirte er sich als Pri vatprofessor für die vornehme Welt" und kam so zu einerMadame de Montferrat. Gattin eineö hervorragenden Aristokraten und Mutter mehrerer Kinder. Frau v. Montferrat lernte Radfahren und Victor lieben. Ja die Liebe zuVictor war eine so unbezwing liche. daß sie Gatten und Kinder derließ und mit einem anständigen ZehrPfennig aus der Kasse ihres Gemahls dem Geliebten nach Belgien folgte, wo sie eben einen Honigmonat verlebt hat. Jetzt ist daS Pärchen wieder in Paris: Frau v. Montferrat hat einige Abmachungen bei dem Notar zu treffen, der mit der Regelung der Geldsrage betraut ist. und wird demnächst in Begleitung ihres Victor nach Amerika abreisen. Die Ex-Fürstin v. Chimay kann darauf stolz sein, daß sie wenigstenS in einer Beziehung die Mode gemacht hat. die der Entführung von Talmi-Don Juans durch Damen der vornehmen Welt. Das ist die Revanche des freien Amerika über Paris, das bisher in allen Dingen den Ton angeaeben hat. Es versieht sich wohl von selbst, daß Frau v. Montferrat eine blendendeSchönheit und überaus geistreiche Dame ist. indeß der Don Juan vom Fahrrade weder durch seine statt liche Erscheinung noch durch seine Bildung glänzt. Wozu wäre auch die Liebe blind? Hebräische Alterthümer in der Krim Am Fuße des Berges Mithradat, in der Nähe von Feodossia. befindet sich eine bereits 13 Jahrhunderte alte he bräische Synagoge. In den letzten Jahren der Herrschaft der Chane wurde sie zerstört und mit Sand und Schutt verschüttet. Nach der Vereinigung der Krim mit Rußland befahl die Kaiserin Katharina, die Synagoge zu restauriren. und im August 1783 wurde in derselben nach langer Zeit wieder ein hebräischer Gottesdienst abgehal.ten. DaS Gewölbe der Synagoge wird durch vier Säulen gestutzt, deren zwei auö Marmor und zwei auö Granit bestehen. Früher waren alle vier Säu len marmorn, doch in den 40er Jahren brachte der Karaim Abraham Firkowitsch zwei Marmorsäulen, alte Handschriften der Tora und eine Anzahl anderer alter Pergamente nach fei. Petersburg, wo dieselben der öffentlichen Bibliothek übergeben wurden. An einer der Säulen der Synagoge ist eine viereckige Tafel mit einer auf das Alter der Synagoge hinweisenden Inschrift angebracht. Diese Inschrift lautet: Durch Menschenweisheit ist dieses HauS errichtet worden. Der Messias wird kommen und dein Volk sammeln. JSrael. im Jahre 673" (d. h. im Jahre 918 der christlichen Zeitrechnung). Ueber dem Altare befindet sich eine Inschrift, welche darauf hinweist, daß dieThür zum Allerheiligsten vor 602 Jahren hergestellt worden ist. Im Hofe der Synagoge ist ein zu Waschungm bestimmter Brunnen vorhanden, auf dessen Wänden folgende Inschrift zu le(en ist . Der erleuchtete, all- ., . , Baby Welghed 6 Pounds. When the sood given the baby is not digested, it fenneuta and causes acidity of the stornach. Eabics suüering so should be given Dr. John W. Bull's Baby Syrup, whicli will correct this troubleand,by its aiterative effect,prornote a wholesorae digcstion and aid the baby to develop and gain strength. "Mrs. T. Lafay, 235 lOth Ave., Council Bluffs, la., bad a puny baby which only weighed 6 tbs. when three weeks old. She gave him Dr. John W. 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gemein geachtete und weise NaM Meir Äschkenas. die Zier und der Stolz IS raels, ist im Jahre 289 (d. h. 628) im Herrn verschieden. Die Thränen der Nachkommen Abrahams, JsaakS und Jakobs.benetzen seine Asche." DieSynagoge"ist. so klein, daß sie kaum für
50 Beter Platz bietet. Vie jüdischen Einwohner von Feodossia wollen sie durch einen Anbau vergrößern. In Jecherkreisen. Schon länger, als ein Jahrzehnt, besteht bei uns eine Bewegung gegen daö Tractiren mit Getränken ; aber sie macht sich selten besonders dernehmbar. i5s gibt in den Ver. Staa ten rund 500 Änti-Tractir-Vereine ; indeß scheinen dieselben bis jetzt eine äußerst geringe Wirkung auf die öffentliche Meinung oder die öffentlichen Meinungen in diesem Punkte erzielt zu haben. Einer der erfolgreichsten Anti-Trac-tirvereine hat seinen Sitz in der Aundeöi)auptstadt, und der Admiral Am men und andere hervorragende Persönlichkeiten gehören ihm als Mitglieder an. Doch scheint auch der Erfolg dieser Gesellschaft nicht über die unmit telbaren Mitglieder hinauszuaehen, bei denen er sich einfach dadurch äu ßerte, daß jedes für seine genossenen Getränke unter allen Umständen selber. bezahlt. Beobachter des Lebens in die sem Revier machen sich über die Annähme lustig, daß in demselben infolge des Nichttractirens weniger Spiritussen vertilgt würden. Anderwärts wird es ungefähr ebenso sein. (Wie sollten die Herren auch lernen, sich das Trac tiren abzugewöhnen, wenn sie nicht ein beträchtliches Quantum trinken?) Es ist höchst unwahrscheinlich, daß es jemals bei uns gelingen wird, das Tractiren abzuschaffen. In schlechten Zeiten will es nicht verschwinden, und in guten dürfte es wohl erst recht flo riren! Ist es doch in der Art, wie es sich hierzulande entwickelt hat, auch echt amerikanisch" und die einzige Eigenthümlichkeit. durch welche sich . die ; Trinkgebräuche der Amerikaner von denjenigen aller anderen clvüisirten Völker unterscheiden. Trotz aller Uebel. welche sich daraus entwickelt haben, ist einem so tief gewurzelten und zum großen Theil mit geschäftlichen Ins: ressen so eng verwobenen Volksbrauch schwer beizukommen, und diesem Wahrzeichen des amerikanischen Trinklebens dürfte jedenfalls noch eine lange Zukunft erblühen, möge es immerhin in jenen Vereinen selbst für immer begraben sein. Es geht ja mit manchen anderen schönen Dingen geradeso. Daß Leute, wie Admiral Ammen, zu Anti-Tractirvereinen gehören, ist besonders bezeichnend. Denn in keinem andern Kreis wäre mehr Beranlassung. gegen die Tractir-Manie an zukämpfen, als bei unseren jetzigen und ehemaligen Flotten-Qfficieren ! Unter den zahlreichen verschiedenartig gen Trinker-Grüßen, welche in unserm großen Lande vorkommen, ist der in Heeres- und Flottenkreisen verbreitete ohne Zweifel einer der merkwürdigsten: er besteht in dem Wörtchen howl" Kaum Einer, der diesen Ausruf gebraucht, macht sich Gedanken über den Ursprung und Sirm desselben; Specialforscher aber versichern, daß dieses howw einen indianischen Ursprung habe und in sehr vielen Bezie hungen eine Art konventionelle Ueberraschung bedeute. Jedenfalls hat eZ mit dem sonstigen englischen Wort, das ebenso geschrieben wird, gar nichts zu schaffen. Wenn die amerikanischen Trinkgebrauche sich lediglich durch das Trac tiren vor denjenigen anderer Nationen auszeichnen, so enthält übrigens die Zusammensetzung der Getränke selber noch amerikanische Eigenthümlichkeiten genusi und übergenug. Als Mixervon Getränken marschiren die Amerikaner ohne Zweifel heutzutage an der Spitze der Civilisation-. Sie sind die anerkannten Großmeister in der Herstellung Hunderter, ja Tausender von seltsamen Zech-Mischungen, und ihre Erfinderischkeit . in dieser Beziehung geht in's Aschgraue! Obwohl j?deZ Jahr neue Beweise hierfür liefert, ist diese Fähigkeit schon eine ziemlich alte, und Charles Dickens sogar, der. in seinem ..Martin Chuzzlewit" so viel über Amerika geschimpft hat damals zum Theil mit Recht konnte doch nicht umhin, einem Sherry Eobbler" zärtliche Anerkennung zu zollen ! - Deutsüö Lokal-VKlSrichten. Wciilprovlnz. Barmen. Auf dem Rittershauser Bahnhöfe wurde der 30jähriae verheirathete Rangirer Robert Muller von einem Schnellzuge todtgefahren. Ehrenbreit st ein. Der 24 Jahre alte Seconde-Lieutenant Guido Hans August Brinckmann. auö Kosten in der Provinz Posen gebürtig, ist von seinem Truppentheil, dem Infanterie Regiment No. 28 Hierselbst, entwichen; in Folge dessen ist gegen ihn der De sertionsproceß eröffnet. E l b e r f e l d. Der Bureau-Vor steber der Armenverwaltung. Schwanenberg. feierte sein 50jährigeS Amtsjubiläum im Dienste der Stadt. Beim Radfahren rannte der Oekonom des hiesigen Bildunasvereins. Mar ) Schmers, gegen einen Baum und erlitt so schwere Verletzungen, daß er bald darauf starb. Provinz Hcsscn-Nassau. Kassel. Das Opfer seines Wage muths wurde der 14jährige Lehrling Porsch. Derselbe badete unterhalb des Dammes zusammen mit dem IZjähri gen Schüler Neumann in der Fulda, als letzterer plötzlich untersank. Seineö Lebens nicht achtend, eilte Porsch ihm zu Hilfe, wurde aber von dem in Todesangst ringenden Neumann so fest umklammert, daß auch er erlahmte; Beide sanken und sind ertrunken. Allendorff a. W. Nach langem Leiden verschied Bürgermeister Oeste im 60. Lebensjahre. Seit dem Jahre 1873 war der Verstorbene als Oberbaul)t der Stadt thätig. ,
6arlShafen. Der 22 Jayre alte Schuhmachergeselle Carl Scheidemante! von hier wurde als Leiche aus der Diemel gezogen. Allem Anscheine nach ist derselbe beim Ausüben des Angelsports verunglückt.
E s ch w e a e. örn furchtbare Ende fand im nahen Dorfe Jestädt daö 7jährie Söhnchen des Bauunterneh merS Gerty. Dasselbe welvtte em Rind und hatte sich daS Leitseil um den Leib aeleat. Plötzlich scheute das Thier und rannte, den Jungen nachschlei send, auerfeldem und durch die Strazen deö Ortes zum Gehöft des Gerth. Der Knabe war so entsetzlich zugerich tet, daß er in der folgenden Nacht verstarb. Mitteldeutsche Stastea. ' Alten bürg. Im benachbarten Oberlödla feierte der Gutöauszllgler Gottfried Eichhorn mit seiner Gattin die goldene Hochzeit. . Altenbaaen. Der Arbeiter Friedrich Harmening, welcher die Ar-
heiter BartelS und okeloy fälschlich wegen Majestätsbeleidigung denuncirt hatte, wurde zu 2 Jahren Zuchthaus und 5 Jahren Ehrverlust verurtheilt. B u t t e r f e l d. Die Arbeiter Rieger'schen Eheleute waren nach der Stadt gegangen, um Einkäufe zu machen. Während dieser Zeit wollte die 12jcthrige Tochter die Abendsuppe für ihr 2zjährigeS Schwesterchen bereiten. Sie hatte das Kindchen auf dem Arme und goß Petroleum auö einer Flasche in die Flammen. Augenblicklich stan denbeide Kinder in hellen Flammen und waren bald von gräßlichenVrand wunden bedeckt. Das kleinere Mädchen ist noch am selben Abend gestorben. DaS größere Mädchen wurde dem Krankenhause in Delitzsch zur Pflege übergeben. V r a u n s ch w e i g.' Ein schwerer Unglücksfall trug sich beim Richten der Scheune des GemeindevorstehersHerbst in Gr. - Vahlberg an der Asse zu. Beim Durchziehen der Balken rissen die Stricke am Gerüste, wodurch die drei Zimmerleute AhrenS aus Kl.Vahlberg. Grobe und Krebs aus Schöppenstedt in die Tiefe stürzten und schwere innere Verletzungen davontrugen. AhrenS und Grobe wurden auf Wagen nach ihren Behausun gen, KrebS aber nach dem hiesigen her zoglichen Krankenhause übergeführt. Sachsen. Dresden. Glasermeister Joseph Hartmann beging. sein 50jähriges Ju biläum als Geschäftsführer in der bekannten Spiegelfabrik von Juliuö Schmidt. Schuhmachermeister Hermann Grähner beging sein 50jähriges Bürger- und Meisterjubiläum. A u e r b a ch. In der Dorfstädter Walduna wurde der Schuhmachergeselle Karl Ernst Meisel erhängt aufgefunden. C h e m n i tz. Die Bergleute Kura und Lischka aus Oelsnitz stahlen Dynamit und feuerten mit dieser gefährlichen Sprengmasse vor einem Gasthof in Oclsniß zu König Albert's Geburtstag Freudenschüsse ab. Das hiesige Geschworenengericht verurtheilte die beiden merkwürdigen Patrioten" zu neun und acht Monaten Gefängniß. Ein Opfer des Schwarzwasser-Fie-bers. das er sich in Kamerun zugezogen hat, ist der Unter - Lieutenant zur See, Boigt. geworden, der an den Folgen dieser Krankheit hier verstorben ist, wo er auf Urlaub bei seinen Eltern weilte. Dörfel bei Annaberg. Das Kunstwiesenbauer Enderlein'sche Ehepaar feierte das Fest der goldenen Hochzeit. E berSbrunn. Ein bei dem Bahnhofsumbau beschäftigter Arbeiter Namens Julius Hauschild wurde während eineS Gewitter vom Blitz er schlagen. Frauen st ein. Unter dem drin genden Verdacht der Brandstiftung wurde der Fleischermeister Oswald Wolf verhaftet. Man vermuthet, daß derselbe das vorjährige große Schaden-' feuer, dem 13 Wohnhäuser zum Opfer fielen, angelegt hat. G o t t l e u b a. Handelsmann Fr. Eisoldt wurde von seinem störrischen Pferde derart mit dem Huf in'ö Gesicht geschlagen, daß er schwer verletzt in daö Krankenhaus nach Pirna überführt werden mußte. G r i m m a. Die 70jährige Wittwe Rülke ist freiwillig aus dem Leben geschieden, das ihr durch lange Krankheit unerträglich schien. Hcsscn-Tarmstadt. Darmstadt. In den von den Gewerbevereinen deS Landes unterhaltenen Handwerkerschulen werden, nach den soeben erschienenen statistischen Mittheilungen, 7248 Schüler, darunter allein 4831 Bauhandwerker, unterrichtet; die Zahl der Lehrer an den Schulen beträgt 306. In dem abgelaufenen Ersatzjahre wurden bei der Großh. Hessischen Division 3547 Rekruten eingestellt, von denen 4 ohne jede Schulbildung waren, was seit dem Ersatzjahr 1834 85 nicht vorgekommen ist. Ein 45jähriger Schmied, Gustav Lomax, aus Meiningen, wel cher wegen Wassersucht in einem hiesigen Krankenhaus sich befand,, hat feinem Leben durch Erhängen ein Ende gemacht. Bingen. Der am Rhein weit und breit bekannte Ludwig Hitzel, früherer Besitzer deö Gasthauses Zum Vater Rhein, ist nach kurzer Krankheit gestorben. Vavern. München. Dahier starb im Alter von 87 Jahren der k. General Lieutenant z. D. Jgnaz v. Dietl, wohl einer der Letzten, die einst mit König Otto nach Griechenland zogen. HungerS gestorben ist der 60 Jahre alte Gußputzer - Peter Oertl. Der Sergeant Ernst Zernlk der 5. ESkadron deS 1 Schweren Reite? Regiments machte seinem Leben durch einen Schuß aus dem Karabiner ein Ende. Aus einem von ihm an den Wachtmei sie? geschriebenen Brief geht bervo daß eine vor wenigen Tagen erhaltene ganz geringfügige Strafe den Sergeanten zu der unglückseligen That veranlaßt hat. : Abe.nSöera. Aer ..lftgWgi
borrn ü?iiS des yiengen Apotheker? Schottmüher ist beim Baden ertrunken. A tz l e r n. Der 67 Jahre alteGastWirth Jgnaz Harrer dahier stieg auf das Dach, um nach dem in einem Holz kästen gezogenen Schnittlauch zu sehen, rutschte ab und fiel auf das Pflaster, waö seinen unmittelbaren Tod zur Folge hatte. B a y r e u t h. Von einem schweren Unfälle wurde Oberforstrath v. Frölich von hier betroffen. Herr v. Frölich kam in der Nähe von Hütten im Walde in Folge StolpernS über eine Baumwurzel so unglücklich zu Fall, daß er daS linke Bein brach. Deggendorf. Die Pferdeund Unterhändler Max Lang , und Johann Renner von Plattling standen ween Wuchers vor dem hiesigen Gericht. Lang . wurde zu 2 Monat 15 Tagen Gefängniß und 200 Mark Geldstrafe, und Renner u 1 Monat 15 Tagen Gefängniß und 150 Mark Geldstrafe verurtheilt. Sichstätt. Der Tagelöhner Pfaller fiel von einem Leiterwagen und wurde von diesem sowie von einem noch weiter daran hängenden Wagen überfahren. Er erlitt innere Verletzungen, die seine Verbringung Zn'S Krankenhaus nöthig machten. Wütttcmvcrg. Stuttgart. Gestorben sind der Ober - Studienrath von Henzler, 63 Jahre alt, und der Kammermusikus Wilhelm Hermann. Vom hiesigen Schwurgericht wurde der Weingärtner Schuster wegen vorsätzlichen MeineidS zu 1 Jahr 2 Monaten Zuchthaus verurtheilt. Nun hat sich Schuster in sei nem Weinberg erschossen. Er hinterließ einen Brief folgenden Inhalts : .Treue Karolinc und Kinder! Ich gehe nicht unschuldig in'S Zuchthaus ; denn ich habe meinen Zeugeneid nicht im geringsten verletzt und habe ein ruhiges Gewissen; deshalb kann ich dem Tod ruhig entgegen, wenn mich auch unschuldig verurtheilt ha ben. Bitte mein Weib und Kinder um Verzeihung. Wilhelm Heinrich Schuster." Auf dem Tische stand mit Kreide: Ich will meine Unschuld mit dem Tode büßen. Lebet wohl!C r a i l S h e i m. In dem benach Karten Jngersheim stürzte der Ge meindepfleger Unfried von Garbenloch der Scheuer herunter auf einen Wa gen, wobei infolge Rippenbruchs das Herz verletzt wurde. Der Tod trat sofort ein. Göppingen. Assistent Huber beim hiesigen Gerichtsnotariat, welcher sich bedeutende Unterschlagungen hat zu schulden kommen lassen und seit einigen Tagen flüchtig war, hat sich bei der Staatsanwaltschaft in Ulm gestellt. H a r d t. Im katholischen Tennenbronn fiel auf den 65jährigen Holzmacher Math. Schwer von hier beim Stocken (ausmachen von Baumstrünken) ein größerer Stein. Der Verunglückte erlitt so schwere Verletzungen, daß er bald darauf starb. Kirchberg a. Murr. Die Tochter der Wittwe Häußermann wurde unter einem Baume vom Blitz er-
schlagen. Die Verunglückte war Braut. Baden. Karlsruhe. Die Strafkammer verurtheilte den Zahntechniker Schönfeld aus Wiesbaden und den Studenten der Medizin Dotter aus Wibling.en, die in die Wohnung des Zahnarztes Biber in Pforzheim eingebrochen sind und mehrere tausendMark Geld und Geldeswerth gestohlen haben, zu 2 Jahren bezw. 1 Jahr 3 Monaten Gefängniß und zu je 5 Jahren Ehrverlust. Breiten. Dahier ist ier Geh. Hofrath Janzer nach kurzer Krankheit im Alter von 82 Jahren gestorben; er war seit den vierziger Jahren hier als Arzt thätig. E b i n g e n. Der 17 Jahre alte Zimmermann Nebholz von Gutenstein verunglückte bei dem großen Fabrik bau der Firma Traugott Ott u. Söhne.- Beim Aufziehen von Lang holz mittelst Flaschenzug wurde der junge Mann infolge ungeschickter.Manipulationen der Mitarbeiter von einem Seile erfaßt und auf einen Hau fen Holz geschleudert, wodurch ihm der Schädel mehrfach gespalten wurde. G e r n ö b a ch. Der 64 Jahre alte Landwirth Stickel vonBossenau wurde vom Blitz erschlagen. Hoffen heim. Dahier erschoß der 19 Jahre alte Ludwig Rasig seinen 15 Jahre alten Bruder. Rasig hatte sich mit einem scharf geladenen Revol ver zu thun gemacht, der' sich plötzlich entlud; der Schuß ging dem jüngeren Rasig in die Brust und führte dessen Tod sofort herbei. Der Thäter ist verhaftet. Hu ff in gen: In dem benach. harten Dorfe Riedhoringen entstand ein Brand. Das Feuer griff rasch um sich und in kurzer Zeit fielen ihm 16 Häuser zum Opfer. Der Ort bekommt überhaupt des FeuerS Macht recht zu fühlen; im Jahre 1886 brannten 26 und 1894 7 Häuser nieder. RhentpfalzS p e i e r. Eine tollkühneSchwimmPartie mußte der 14 Jahre alte Maurerlehrltng Wittmann, Sohn deSMau rerS Wittmann, mit dem Leben bezahlen. Der Junge schwamm oberhalb des Pontonnier UebungsplatzeS über den Rhein. Glücklich erreichte er auch das badische Ufer, als er aber wieder an daS diesseitige Ufer schwimmen wollte, verließen ihn die Kräfte und er mußte ertrinken, da keine Hilfe- da war. Frankenthal. Bürgermeister Wilhelm von Haßloch wurde unter dem Verdachte deS Meineides hier verhaftet. Elsaß-Lothrwzen. - Straß bürg. Lei rückenschlcgübungen über den Rhein ertranken die Pioniere Jauchow und Schulze von der 4. Compagnie deö Pionierba taillonS No. 15. Die beiden wollten ein Ankerponton ans Land bugsiren und fielen dabei in den Rhein. Die reißenden Wasser führten sie rasch mit sich fort, und alle Rettungsversuche blieben bei der starken Strömuna er- i
soigios. In ven Vororten Vchllttg heim und Hönheim wurden 14 Frauen und Mädchen wegen Vergehens gegen das keimende Leben verhaftet. . Rixheim. Die Firma Zuber. Rieder & Co.. Inhaberin der hiesigen
Tapetenfabrik, beging daS Fest ihreS ! ftAw m n ' luujaoricjcn eeyens. Mecklenburg. Schwerin. Im Alter von fast 81 Jahren ist der Consistorialrath Wilhelm Walter in Wismar gestorben. Neuen bürg. Der 9jährige Knabe G. Lammerö Astederfeld. fiel während eines Besuches bei seinem Bruder in Altjührden auS einem Eich bäum und erlitt einen Unterarmbruch. R o st o ck. Auf der Unterwarnsw verunglückten der Bootsvermiether Kramer und der Schiffer Zelch. Letzterer ist ertrunken, während Kramer sich durch Schwimmen retten konnte.Der Lehrer Meineck von hier ist mit zwei Töchtern beim Segeln uf dem Neu - Klostersee ertrunken. Oldenburg. Oldenburg. Einem Herzschlag erlegen ist Premier . Lieutenant von Schuckmann vom Oldenburgischen In-fanterie-Regiment No. 91. Kötermoor. Der Blitz schlug in daö Wohnhaus deö Landmannes Renken, am schwarzen Wege und äscherte dasselbe vollständig ein. AlleS Mobiliar sowie dasVieh wurden aerettet. Freie Städte. Hamburg. Auf dem St. Michaelö - Freierhof wurde ein Mann Namens E. N. Holtermann erschossen aufgefunden.' Der Arbeiter Aldag stürzte von einem Schuppen am Versmannsquai und war sofort todt. Durch den Wellenschlag eines Dampfers wurde eine Jolle, in der sich 14 Schiffsmaler befanden, zum Kentern gebracht und die Insassen stürzten sämmtlich in's Wasser. Trotz sofort!ger Hilfe ertranken vier Leute, nämlich Vice Heinrich Müller lGr. Bäckergang 25. Haus 12 wohnhast, Vater von 4 Kindern), H. Wellmann (Schäfer kampsallee 1, Hinterhaus I. wohnhaft, keine Kinder), Friedr. Wolff (Ham merbrookstraße 69 II. wohnhast, keine Kinder) und Ludw. Urmann (Herrengraben 23 wohnhaft, keine Kinder). Schweiz. A t t i S w i l. Nach Swöchentigem Krankenlager, auf das ihn Ueberanstrengung beim Heuen geworfen, starb ' der erst 36 Jahre alte Fritz Zurlinden. ' Gemeindeschreiber und Sectionschef, ; Kassirer der Käsereigesellschaft und. secretar der landwlrtyschastlichen Ge nossenschaft. Äugst. Die hiesigen Gebäulichkei ten des Dr. Ehinger in Basel sind ab gebrannt. 'Sie waren zu 30,000 Francs, das Mobiliar des Pächters Meier.Dalcher zu 37.000 Francs versichert. Nahezu 1000 Centner Heu sind verbrannt. Bern. Wieder ist ein alter Son-derbunds-Veteran zur großen Armee abberufen worden. Christum Schwan derer zu Unspunnen, ein einstiger strammer Kanonier, ist nach ganz kur zer Krankheit im 72. Lebensjahre ge starben. Er war im Sonderbundsfeldzuge der Batterie Moll zugetheilt und da wurde ihm die Ehre zu Theil, als Richtkanonier bei Gislikon mit Erfolg mitzuwirken. D U r n t e n. In der untern Lo ren wollte. Landwirth Senn eine Buche zur Fällung vorbereiten; dabei brach ein Ast; der 64jährige Mann stürzte zu Boden und erlitt derartige inner liche Verletzungen, daß er bald darauf starb. F l ü e l e n. Der ca. 20jährigen Tochter des Fuhrmanns Schllter ex plodirte die Kanne, mit der sie Petro lernn in das Feuer schütten wollte. Das Mädchen erlitt furchtbare Brand. wunden. Kleinwangen. Dieser Tage machte der Schießveretn Kleinwang einen Ausflug nach dem Bürgenstock. Daran betheiligte sich auch der 82jährige Herr I. Habermacher mit seiner Ehehälfte. Rüstig machte der betagte Mann den steilen Abstieg von Ennetbürgen aus mit. Durch eines von Beiden verursacht. Die Blase hat den Zweck, alö Urin behälter zu dienen und als solcher ist sie keinen Krankheiten ausgesetzt, außer den beiden folgenden. Die erste entsteht durch unregelmäßige Thätigkeit der Nieren und die andere entsteht durch achtlose lokale Behandlung an derer Krankheiten. . Hauptsächliche Ursache Ungesunder Urin auS ungesunden Nler'n ,st die Sauptursache von Bla senkrankheiten, deren Schmerzen einen Lebensüberdruß hervorrufen. Die Ge bärmutter wurde, geradeso wie die Blase für einen. Zweck erschaffen und wenn sie nicht belästigt wird, so erkrankt sie nicht, außer in besonderen Fällen. 3n natürlichem Zustande ist die Gebärmutter ziemlich nahe hinter der Blase gelegen und darum werden Unregelmäßigkeiten, Krankheiten oder Unannehmlichkeiten, die sich in Nieren, Rücken oder Blase bemerkbar machen, zuweilen , für Frauenkrankheiten oder Gebärmutterschwachen gehalten. Man begeht leicht einen Irrthum, den man ebenso leicht vermeiden kann, wenn man den Urin untersucht (siehe Pamphlet). Die milde und außerordentliche Wirkung von Dr. Kilmerö Swamp - Root, daö große Nieren-, Leber- und Blasen-Heilmittel, ist bald bemerkbar. Seinen wundervollen Kuren wird die höchste Anerkennung gezollt. Brauchen Sie eine Medizin, so sollten Sie die Beste gebrauchen. In allen Apotheken 60c und tzl. Sie können eine Probeflasche und Pamph let. beides frei per Post versandt, haben, wenn Sie die tägliche Tribüne bei Einsendung Ihrer Adresse an Dr Kilmer & Co., Binghamton, 5t. F., mitschicken. Der Herausgeber dieser Zeitung garantirt die Echtheit dieser
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