Indiana Tribüne, Volume 20, Number 338, Indianapolis, Marion County, 25 August 1897 — Page 2

unfSRjPÄrwriiSndisna Tribüne. Erschei.-.! Täglich und SollUtagd.. Die tZgUche Tribüne kostet durch den XxlitK & Gent, per Woche, die ontaaSXillIae"8 Cext Per oche. reibe ,usMn 1 Smtl säet es Centl pr,t. Ver Psft ttter$I lt tbt Hsgefchickt Im srai ,aHlna V pet Jajr. ftui 10 Oft tilaiama Ctvat. Indianapolis, Ind., 25. August 1897 vkerwärdißt Znfiij. i l . m sm f L vin anleoiMViantten wcscicn, toelche dem gesund ensHeilverftand Hohn sprechm, fc$lt cl t dem ,ßan der Freien" bekanntlich nicht und an beschränkten Richtern, welch derartige besetze als villkommme Handhaben 7.ur Drangsalirung Vnderldenktndir benutzen, ist elider kem Mingel. GroKe Diebe erfreuen siÜ der Freiheit; arme Sünder aUt, Utlqt it puritNischen Gesetzen in Conflict gekomme jinb, müssen in'Z Gefängniß wandern, (iin Liedchen davon kann der Adventi stenprediger W. H. Armstrong in West Washington, Pa., sinken, der von einem weisen Friedensrichter auf sechs Tage in'Z Gefängniß gesteckt wurde, weil er da? unerhörte Verbrechen U gangen hatte, an einem Sonntag eine Äibel mit mehreren anderen Büchern über die Straße getragen zu haben. Daß eine Verurtheilung aus solch' einem Grunde stattgehabt haben sollte, mag Vielen unglaublich erscheinen, ist aber leider eine Thatsache und was die Tacke noch verschlimmert, ist der Umstand, daß gegen daZ Urtheil keine Appellation zulässig war. Folgende ist der Thatbestand in dieser cause irlebre: Vor Kurzem beschloß der Adventistenprediger Armstrong in West Wash" ington seine Wohnung zu wechseln und diesen Entschluß führte er an einem der letzten Eonntage auZ, indem er mehrere Äücher (darunter die Bibel), unter einem und ein kleine Tischchen unier dem anderen Arm eine kurze Strecke über die nächste Straße trug. Armstrong'S Frevelthat war von Pharisäeraugen erspäht worden und facn an demselben Abend wurde er von dem abgesetzten Polizisten Samuel J.J Wise dem Constabler I. W. Swihart denncirt. Am nächsten Morgen 'eilte der Letztere zu dem FriedenZrichter Preston Berry. vor dem er gegen Armstrong die ttlage erhob, durch BewerkstelligunT seines Umzu. 5?s den Sabbath entheiligt zu haben. Clrne Verzug erließ der weise Nichter qcgen den Frevler einen HaftZbefehl und ohne besonderes Ceremoniell erfolgte des Verhafteten Verurtheilung. Ueber den Fall selbst hat der Friedensrichtev Berry folgende Darlegung gegeben: Im Jahr 1730, also vor mehr als 150 Jahren, hat die Legislatur dieses Staates ein Gesetz angenommen, daZ einem Jeden daS Umziehen am ersten Znot der Woche, der als Tag des K f Z.-,ffnif Am?nfi?n(SnTTrt ynwi v. if. uwu, 7, ,".. tag genannt, bekannt ist, verbietet. D.'Z Gesetz erwähnt diese Adventisten ausdrücklich und war auf sie gemünzt. Sie sagen, daß der Sonntag nicht der Sabbath ist. sondern der Samstag, allein die Constitution und die Statuten und die StaatSgesetze sagen, daß der erste Tag der Woche, als derTag des Herrn bekannt und gemeinhin Sonntao genannt. . der Sabbath ist. Das ist über 150 Jahr- Gesetz gewesen und ist eL heute noch. Dieser Arm strong nun begann am Sabbath mit dem Umzug seiner HsuShaltungLeffec ten. Die Bürgev führten bei dem (Son stabler Swihart Beschwerde und dieser rrir.-HM Ysn2,i?. der Verband hing beschworen Samuel I. Wise, rau Allen. Frau Hand und yrau Daois. daß sie gesehen hatten, wie er seineHaushaltungkeffecten fortschaffte, und das war genügend. Armstrong selbst berief sich auf seine Unbescholten, freit, 'doch hatte diese mit dem vorlle qenden Fall nichts z thun. Lr verglich mich mit Pontiu, PilatuS und sagte, ich wäre wie jene Männer, die (Ihristus um seine? Glaubens Willen verfolgt und gekreuzigt hätten. Ich aber fand ihn schuldig und konnte unter dem Gesetz auch gar nicht anders, worauf ich ihn zu einer Geldbuße von $4 verurtheilte; da er nicht zahlte, sandte ich ihn auf sechs Tage in'S Gefängniß. DaS war der kürzeste Straf, termin. den ich über ihn verhangen konnte. Ich wollte nicht hart mit ihm verfahren, aber Gesetz ist Gesetz und diese Leute haben eS zu achten, wie jedev Andc. Er verlangte -einen Proceß vor Geschworenen, doch konnte er unter dem Gesetz nicht einen solchen erhalten; er kann auch nicht appeM. ren. denn mein Urtheil ist endgUtig. Er mußte bezahlen oder in'S Gesang niß wandern. AlS er in'Z Gefangmß geführt, wurde, sagte er. zu mir: Ich gehe in'Z Gefängniß um Christi WllUr. worauf ich erwiderte: Und ich schicke Sie dahin um Christi Willen! . So geschehen im Jahre deS H'.il.S 2897. Und verdient Angesichts einer solchen Verurtheilung unser Jahrhundert daS Epitheton .aufgeHart"? Einen drolligen AuLga na nahm ein Nencontre, daS mehrere Familienangehörige deS Auditors W. D. C. Spike von Pierce County. Or., jüngst auf Dead Island mit einem Bärex hatten. Die Leute pflück ten Schwarzbeeren, als Meister Petz auZ dem Unterholz hervorbrach und auf ein Mädchen loZging. In demfel ben Augenblick kam Herr Spike, einen mit eisernen Reifen versehen Eimer in der Hand haltend, herbei ud um dU Aufmerksamkeit der Bestie von dem Mädchen abzulenke, stieß er einen Uuten Schrei auk. jj örmangelunz ei. ner anderen Waffe schlug Her? Spike mit dem Eimer ach dem Kofc döiLä ren und trif diesen s, lücklich, dß Meister Petz it seinem dicken Schädel in dem GefäK Decken blieb. Ehe' da Thier sich befreien konnte wurde eö todt gefchoffer.

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In der Trachenhöhle. Zu den interessantesten Höhlenbildüngen gehört die sogenannte Drachen höhle aus der Insel Majorca. um deren Erforschung sich E. A. Martel Verdienste erworben hat. Während diese im tertiären Kalksteine gelegene unterirdische Grotte bilher nur bis zu einer Tiefe von 800 Meter bekannt war. ist es Martel nach seinem jetzt der Pariser Akademie der Wissenschaften erstatteten Berichte gelungen, Z.Kilo meter weit in das Innere vorzudrin den. Dabei wurde ein See von 177 Meter Länge. 3040 Meter reite und 49 Meter. Tiefe entdeckt, einer der größten unterirdischen 5n; die man bilher kennt. DaS Merkwürdigste an dr Drachenhöhle ist ihrZusammen hang mit dem Meere, dessen Wasser durch zwei Oeffnungen in die Höhle Zugang hat. Die eine davon ist die Taubengrotte, deren Eingang 40 Me ter breit und 10 Meter hoch ist; nach dem Jnnn zu verengt sie sich derart, dß sie dem Mmschen ein Vordringen in die Höhle unmöglich macht, nur daS Meerwasser findet hier bei hohem Stande Zutritt in das Innere. Alle Theile der Höhle, die mit dem Meer in Verbindung stehen, sind mit kleinen Seen und Tümpeln von stehendem Wasser bedeckt. Obgleich keine Spur von einem unterirdischen Fluß entdeckt wurde, so muß doch süßes Wasser vom Lande her Zutritt haben, da der große Lee nur sehr schwach salzig ist und zu etwa Dreiviertel au Süßwasser und nur zu Einviertel aus Meerwasser besteht. Ist bei einem heftigen Sturme besonders viel Meerwasser in die Höhle gedrängt worden, so fließt es nach dem Sturme durch die Vorhändenen Spalten wieder nach dem Meere hinaus, nachdem es den größten Theil seine Salzes in der Höhle zurückgelassen hat. Dieser Charakter der Dra chenhöhle als einer Meeresgrotte" macht sie zu einem einzigartigen Naturgebilde für ganz Europa. Da die Erforschung auf Veranlassung des Erzherzog? Louis Salvator von Oe sterreich stattfand, taufte Martel den großen unterirdischen See nach dem bekannten Lustschlosse der österreichischen Kaiserin in Jstrien am Adriati schen Meere Lago Miramar. Die Höhle ist auch nicht ganz unbevölkert; Martel fand darin eine Anzahl blinder Insekten, dagegen blieb die Suche nach Fischen in den Seen ohne Erfolg. Jnsecten als ttabelfeinde. Daß selbst die in den Tiefen der Meere liegenden Kabel Beschädigungen durch Thiere ausgesetzt sind, ist eine bekannte Thatsache. Namentlich sind es gewisse Muschelthiere, z. B. der Schisfsbohrwurm (Ttivi), der sich an die Kabelschutzdrähte gern ansetzt und, wo irgend die Dräyte nicht fest aneind liegen oder sonst ein geeigneter Angriffspunkt zum Eindringen in das Innere des Kabels vorhanden ist. sich in die Guttapercha einbohrt und dadurch das Kabel unbrauchbar macht. Auch in derJnsektenwelt haben die unterseeischen Telegraphen - Leitungen, wie ein aus Tontin berichteter Fall lehrt, ihre Feinde. Hier waen es Termiten, welche durch Aufzehrung des Jsolationsmaterials ein Kabel in verhältnißmäßig kurzer Zeit untauglich gemacht haben. Das von Haiphong ausgehende Unterseekabel zeigteStromVerluste, die sich nach und nachso steigerten, daß seine Auswechslung erfolgen mußte. Das Kabel enthielt drei aus je sieben Kupferdrdhten bestehende Leitungen, welche abwechselnd durch Lagen von Guttapercha und Chatterton umschlossen waren. Diese drei Leitungen waren mit drei tanninhalti gen die Zwischenräume ausfüllenden Litzen verflochten und außerdem von tanninhaltigen Jute- und Baumwollenbändern umwunden. Zum Schutze gegen äußere Beschädigungen war es von einer Bleiröhre umgeben. Die Fehlerstellen wurden in der Stadt Haiphong 'gefunden, wo das Kabel fast seiner ganzen Länge nach wegen des nur wenig' den Meeresspiegel überragende, schlammigen, stets feuchten und etwa salzhaltigen Bodens in Cement eingebettet war. Bei der Untersuchung des ausgeschnittenen Fehlerstückes sanden sich im Innern des Kabels Bohrgänge und an mehreren Stellen die Köpfe'der Termiten. Ob diese, um in das Kabel zu gelangen, erst die Bleiröhre durchbohrt haben, konnte nicht festgestellt werden; vermuthlich haben sie die von den Bleiröhren befreiten Enden oder zufällig verletzte Stellen der Bleiröhre als Eintrittsweg benutzt. Um zunächst innerhalb der Jute- und Baumwollenhülle vorzudringen. - Von da aus verzehrten sie die Litzen und 'Guttapercha Ueberzllge und ver schmähten nur die nackten Metalle Kupser und Blei. Unter den Veröffe n ilichungen des Standesamtes der Stadt Oberhausen findet sicb folgende Geburtsanzeige: Herbert Apollo Manfred Odin Demosthenes Vercinzetorir Sohn von Daniel Kl-ine?;." Aus die. sem Kleinen" soll vermuthlich was Großes. werden. A Mother's Darling. Syrnpathy is best shown when prao tically applied. Theresore, when your baby is sussering frorn surnnier cornplaint, diarrhoea, or dysentcry, shovr practical syropaUiy by giving hirn Dr. John VT. Bull's Baby Synip. Mrs. It. II. Cliappell, IIomcTillc! Va., ia very emphatic in her commenilation of this vronderful remedy. Slie says: "I think there is no medicine liko Dr. Bull's Baby Syrup for babies. I would as aoon think of raislng them without bread to eat, & to dispense with Bull'a Baby Syrup for them." 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LanVwirtlisezaftticheS. Verdorbeileö Futter. Futter, welches durch schlechtes Auf. bewahren oder durch Regen vor dem Einbringen gelitten hat, vollerSchmutz und Staub ist, beim Umschütteln aufstäubt und einen unangenehm dumpfigen Geruch verbreitet, kann in verschieden Weise der Gesundheit unserer Hausthiere schädlich rcxrden. Es ist deshalb überall dort, wo die Wirth-

schsft es erlaubt, entschieden davon ab zurathen, solch' verdorbenes Futter zu benutzen, höchstens nur noch als Einstreu zu vewenden. Da aber die Sporen oder Keime der Pilze, die das Verderben herbeiführen, das Gesährliche zu sein scheinen, jo kann man das Futter, nxnn die Umstände verlangen, daß es doch verfüttert werden muß. dasselbe durch tüchtiges Schütteln und Klopfen und gehöriges Lüften erheblich gedeihlicher und weniger gefährlich machen. Dies führt man bei befallenem Rauhfutter wie Maisstengel, namentlich aber bei dumpfig riechendem, stau bigem Heu am einfachsten dadurch aus, daß man nach Abschlagen und Schütteln einige Zeit vor der Verwendung mit schwachem Salzwasser besprengt. Grünfutter, das nicht mehr ganz tadellos ist. kann man in einer einfachen Erdgrube Silo einsäumen, d. h. fest eintreten und dann gut bedecken und das Einfließen des Regenwassers abhalten; Knollenfrüchte, wie Rüben und Runkeln kann man. wenn angefault, durch Kochen noch als Futter verwendbar machen. Verschimmelte oder dumpsige Körner sollten nur dann als Futter verwerthet werden, wenn sie vorher durch Abbrühen mit heißem Wasser vom Schimmel befreit und dann gelüftet und getrocknet sind. Wo eS sich um geringere Mengen handelt, kann Körnerfutter durch Rösten wieder gedeihlich gemacht werden; es genügt dazu jeder Backofen. Außerdem ist Salz in jedem Falle nicht allein als Würze sondern auch zur Steigerung der Gedeihlichkeit beizugeben. Schließlich seien noch die Wachholdttbeeren erwähnt; es wäre wünscbenswerth. daß dieser Strauch aus den Wäldern unseres al ten Vaterlandes einen Platz in dem Gebüsch bei jedem Farmhause fände; denn die aromatischen Beeren sind ein außerordentliches Mittel. die Freßlust der Thiere und die Gedeihlichkeit alles Futters, besonders aber solches von zweifelhafter Beschaffenhcit zu erhöhen. Dieselben werden gestoßen und davon etwa ein Theelöfsei voll säglich an größere Thiere gegeben. Verwerfen der Kühe. Da die meisten Thiere ohne irgendwelche Vorzeichen verwerfen, so ist man fast ausschließlich auf Vorbeugungsmittel angewiesen. Unvorsichtiger Futterwechsel, reichlichcs Füttern von stark blähenden. wässerigenStoffen. welche leicht Durchfall erzeugen, Erkältungen, Zugluft, bereifte Weiden, scharfe Arzneien, Stöße, Sprünge, grobe Behandlung überhaupt müssen zu einer-Zeit, wo die Seuche in einer Gegend oder Heerde herrscht, besonders vermieden werden. Wöchentlich mehrmalige Verabreichung von Eisen d. i. 1 Löffel gepulverte? grüner Vitriol mit einer Hand voll Kochsalz ist sehr zu empfehlen. Sind die Thiere bereits auf dem Stalle und hat eine Kuh verkalbt, so muß alle Streu auö dem Stalle entfernt und auf dem Felde verbrannt werden. Aller Dung und alle Jauche muß ebenfalls gründlich entfernt werden und wird der Stallboden nun mit starker, heißer Holzaschenlauge übergössen und darauf alles Holzwerk mit Kalk, dcm auf dem Eimer etwa ein halber Theelöffel voll Carbolsäure zu gesetzt ist, angestrichen. Ueber den Dunghaufen draußen streut man reichlich ungelöschten Kalk oder noch besser, übergießt ihn mit Schwefelsäure 3 Pint roher Schwefelsäure auf 100 Pint Wasser. Auch alle Stallgerathe müssen mit Earbolwasser oder Aschenlauge gereinigt werden. Sobald eine Kuh zu verkalben beginnt, muß sie von den andern Thieren gänzlich abgesondert, in einen andern Stall gebracht werden. Ist das Ver. kalben schon erfolgt, so- muß der Stand sofort gründlich gereinigt und desinficirt werden; Carbolwasser, etwa Pint Carbol auf einen Eimer Wasser kann dazu verwendet werden. Eine Absonderung der betreffenden Kuh hat auch beim Weidegang zu geschehen und sollten am besten alle hochtragenden Kühe von den übrigen fort und besonders gehalten' und beobachtet werden. Bei sämmtlichen hochträchtigen Kühen sind die Geschl,chtstheile und ihre Umgebung. After. Hinterschenkel und Schwanz wöchentlich wenigstens drei bis vier Mal mit schwachem Carbolwasser 1 Theelöffel voll Carbol mit 4 Gallone Wasser vermischt zu waschen. Nach jedem Verwerfen, das in der Heerde vorkommt, müssen , die Geschlechtstheile innen und außen.bei allen tragendenKllhen mit diesem Carbolwasser gereinigt werden. Natürlich ist dieses Waschen bei dim betreffenden Thiere besonders gründlich auszuführen. In England giebt man den trachtigen Kühen 2 bis 3 Mal wöchentlich jedes Mal 10 Tropfen Carbolsäure in's Kleiensaufen. Auch das Eingeben von Eisen und Kochsalz, wie oben angegeben, sollte 3 bis 4 Mal wöckientlich gescheben. Alle diese Arbeit ist darauf berechnet. den Ansteckungsstoff, durch welchen daS Verkalben von ein'? Kuh ux andern übertragen wird, zu todten. Denn es ist über allen Zweifel erwiesen, daß das Verkalben eine ansteckende Krankheit ist. die von einem Thiere auf eine ganze Heerde.. ja auf die Thiere einer ganzen Gegend übergehen kann, wenn nicht die nöthigen Vorsichtsmaßregeln angewendet werden, um derselben Einhalt zu thun. Bereitung feiner Butter. Gewöhnlich wird der abgenommene Rahm zu warm gehalten. Natürlich ist eS nicht immer so leicht auf der Farm, Eiö und die nöthigen Vorrichtungen zu haben; doch, wer gute But. ter machen und nur solche bezahlt

sich und hohe Preise erhalten will, sollte Vorrichtungen wenigstens einen Apparat besitzen, um in heißem Wet.ter Milch und Rahm gehörig abzukühlen. In recht warmem Wett sollte der Ra'bm an Zwei Stunden im

Milchkühler oder im Quellhause stehen, damit er völlig durchgekühlt in's Butterfaß kommt. Zieht man vor sauren Rahm zu verbuttern, so muß derselbe vorher an einen . wärmcrn Platz gebracht werden und sobald tt reif" ist. wird er wieder zum Abkühlen hingestellt. Auch während des Butterns halte man eine niedrige Temperatur bei, man buttere kalt-; man erhält dadurch unbedingt eine feinere und bessere Butter. Das Butterfaß soll sich so schnell drehen, daß spätestens in 33 bis 40 Minuten die Butter fertig ist und daS Buttern soll geschehen, daß die Butter in kleinen Körnern im Butterfaß schwimmt. Wenn Wasser dazu benutzt wird, die Butter heraukzunehmen. so soll dasselbe klar, rein und möglichst frisch und möglichst kühl sein. Man schöpft die Butter heraus und gießt daS Wasser darauf; doch darf eS nicht zum Butterkneten verwendet werden. Das Ausarbeiten der Buttermilch hat sodann mit den Händen oder mit dem Butterkneter zu geschehen und zwar so sorgfältig und vollständig wie möglich. Nachdem die Butter gewaschen und mit möglichst trocknem und feinem Salze tüchtig verarbeitet ist, wird sie dann so fest, daß sie durchknetet werden kann. Bei warmem Wetter dürfte die Butter in den gewöhnlichen Milchschränken wohl kaum fest genug werden; sie muß deshalb, hat man kein Eis, wieder in den Abkühler oder in's QuellhauS gestellt werden. Die Butter muß fest fein, bevor sie in 'den Tub" zur Verpackung kommt;' die Butter sollte nie verpackt werden. ' wenn sie .nicht die gehörige Festigkeit hat. Wenn es schwierig sein sollte, die Butter gut durchzuarbeiten oder das ausgeschiedene Salzwasser nicht klar sein sollte, so ist es rathsam, sie zwei- oder dreimal durchzukneten, indem man sie jedesmal vorher gründlich abkühlt. Von großer Wichtigkeit ist es sodann.- daß das Fäßchen, in dem die Butter verschickt werden soll, vorher gründlich gereinigt und das Holz voll Wasser gezogen ist. damit die Butter keinen Holzgeschmack annimmt. Der ..Tub" sollte mindestens 2A Stunden mit Wasser gefüllt stehen, welches mehrere Male erneuert wird und dann gründlich mit Salz ausgescheuert und abgerieben werden. RechtzeitigesObstpflücken. Eine Sache, die den Anfängern in der Obstzucht selten gelingen will, ist das rechtzeitige Pflücken des Obstes ; besonders gilt dies von den Birnen. Werden sie einige Tage zu früh gepflückt, so schmecken sie nicht gut, geschieht es einige Tage zu spät, so verlieren sie erst recht an -Wohlgeschmack. Um das Obst und besonders wieder die Birnen zur rechten Zeit pflücken zu können, muß man zunächst wissen, wann die Sorte reift. Die Reifezeit ist n i e die Pflllckzeit. Dus Ovst er reicht am Baume nicht seine höchste Vollkommenheit, erst aus dem Lager erlangt es köstlichen Wohlgeschmack und Sastlgkeit. Auch Sommerbirnen mus sen mindestens zwei bis drei Tage la gern, nachdem sie gepflückt worden sind. Sämmtliche Sommerbirnen zeigen uns auf eine sehr einfache und deutliche Weise an, wann sie gepflückt sein wollen. Sobald die erste reife Birne vom Baume fällt, ist die rechte Zeit. Die wurmigen Birnen, die nothreif sind, zählen hierbei natürlich nicht mit. Angestochene Fruchte, die völlig ausgebildet und genießbar sind, fallen schon acht Tage vor der Reife ab. Aber auch die unverletzten Früchte reifen nicht gleichmäßig, und wenn die erste Frucht fallt, so ist die Mehrzahl der übrigen gerade recht zum Pflücken. Wer Zeit hat, wird übrigens nicht fämmtlicheFrüchte auf einmal pflücken, sondern zunächst etwa nur ein Drittel, und selbstverständlich nur die voll kommensten und reifsten. Die übrigen bilden sich in einigen Tagen noch sehr gut aus. - . ' - Natürlich wird alles Obst und so auch die Birnen am Baume reif, wenn eS lane genug hängen bleibt. Nimmt man die Birnen besonders nicht einige Tage vor der Reife ab, sondern läßt sie bis zur Vollreife hängen, so werden sie meistens etwas größer, umfangreicher, aber auch grobfleischig, saftlos, von Tag zu Tag schlechter, bis sie schließlich nicht viel .besser ' schmecken wie eine Rübe. Spätherbstbirnen, die im November und Dezember eßbar werden, sind gewöhnlich Anfangs October. je nach der Gegend, vom 5. bis 15. October vom Baume zu nehmen. Einige dieser Herbstbirnen verschlechtern sich auffallend in kürzester Zeit und ist daher besonders auf diese zu achten; hierher ae. hört die vorzügliche Marktbirne Clalr. geau. . Die eigentlichen Winterbirnen läßt man so lange hängen, als sie vor Frost sicher sind. 'Wenn sorgsam gepflückt, sollten Birnen, wenn die Ernte nicht zu groß war, jede einzelne wie Orangen in feines Papier gewickelt und in ein Faß gelegt werden. So verpackt und an einem kühlen, frostfreien Okte aufbewahrt, halten sie sich lange und erlangen einen besonders feinen Geschmack. ßmopülscye 'Pnndschttzt. t ' ' ; Provinz Brandenburg. ' Berlin. Auf der hiesigen Land wirthschaftlichenHochschule studirt jetzt auch eine Dame, Fräulein Margarethe Müller aus Westpreußen. Sie will ein ererbtes Gut selbst bewirthschaften und sucht sich dazu auf der Hochschule vorzubereiten. Sie hat ausschließlich Vorlesungen belegt, die praktisch-land-wirthschaftliche Fächer betreffen. Beim Rennen auf der Rennbahn zu Karlshorst stürzte Graf Zeck und erlitt so schwere Verletzungen, Wß er in der Klinik starb. ' Groß-Glienicke. Nach einem Streit mit ihren Eltern stürzte sich am Mittvock die l&i&zizt M.i5t5-

rin Marie Mielke ins ven benachbarten See und ertrank. Landsberg. Die Reich'sche Mahlmühle, welche den Herren'Reich und Scheibe gehört, brannte nieder. .Etwa 45.000 Kilogramm Mehl. Kleie.MaiL u. s. w. sind mitverbrannt. Nach Verübung bedeutender Unterschlagungen und Betrügereien ist der etwa 20jährige Ohst. welcher bei einer hiesigen Firma in Comptoir beschäf tigt war, slüchtig geworden. In der Warihe wurde die von ihrem Mdnne

geschiedene Frau Siebke, geb. Dossow, als Leiche gefunden. Liebenwalde. Die 20jährige Dienstmagd Anna Busch wurde von ihrem eifersüchtigen Bräutigam, dem Knecht StanislauS Nawrath, aus einem Versteck erschossen. Gleich darauf brachte Newrath auch sich selbst zwei Schüsse bei und versuchte dann noch, sich die Kehle zu durchschneiden. Er wurde noch lebend in daö KrankenhsuS gebracht. ' P ? e n j l a u. Der 12iährige Sohn deö BsuernhofbesitzerS Owrecht in dem Orte Basedow marschirte mit der geladenen Büchse des VaterS in der Stube auf und ab. Plötzlich aber entlud sich die Büchse, und der Schuß traf die 18jährige Dienstmagd Anna Brieske, welche im Nebenzimmer die Fenster putzte. LautloS brach die Unglückliche zusammen und war augenblicklich eine Leiche. . Provinz Ostpreußen. Königsberg. In offener Gerichtöverhandlung hat der Fleischermeister Theo. Seidler, der deS wissentlichen Meineides angeklagt war, seinen Vertheidiger den Rechtsanwalt B. weidlich durchgeprügelt. Seidler wurde zu 8 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Unter den littauischen Kartoffelhändlern kam es jüngst Nachts an der oberen Fischbrücke wegen der Verkaufsstände zu einem Krawall, bei dem eS blutige Köpfe gab. Als sämmtliche Beamte der Nachtwache auf der Polizei aufgeboten wurden.flohen die Llttauer, indem sie zum Theil in den Pregel sprangen. Nur zwei konnten verhaftet werden. Bartelödorf. Kürzlich wurde der 18lahnge Arbeiter Tolk auf dem Felde beimMähen von Bienen überfallen. Um sich vor ihren Stichen zu schützen, warf er schnell die Sense von sich und griff nach einem Grasbüschel. wobei er in die Sense faßte und sich drei Finger der rechten Hand fast vollständig abschnitt. G 0 l a p. Ein großes Stallgebäude des Gutsbesitzers Steinberg im nahen Groödowen, sowie 80 Fuder Kleeheu und Wirthschaftsgeräthe wurden durch Feuer zerstört. Provinz Wcstprcußcn. D an z i g. Streckenwärter Schütz wurde bei Praust mit zerschmettertem Schädel ausgesunden. Wie die ge richtsärztliche Untersuchung ergeben hat, ist Schutz wahrscheinlich Nicht ei nem Eisenbahnunfall, sondern einem Todtschlag zum Opfer gefallen. Der Thatbestand laßt umsomehr auf emen hinterlistigen Ueberfall schließen, als die brennende Laterne des Schutz un gefähr zwei Meter von dem Niederge streckten entfernt lag.' Kaufmann Julius Schellwien. Mitinhaber der Getreidefirma Herm. Bertram, ist auf seinem Rittergute im Alter von 77 Jahren an den Folgen emes Schlaganfalls gestorben. Er wirkte in vielen kausmännischenEhrenämtern, eine Zeit lang auch als unbesoldetes Mitglied des'Magistrats. ferner seit 32 Jahren als Mitvorsteher des großen Kinderund Waisenhaus zu Pelonken. Elbing.- Der Arbeitsbursche Schakowski benutzte in der Neufeldschen Fabrik emen Fahrstuhl und gerieth hierbei mit dem Kopf zwischen Fahrstuhl und Mauer. Als der Fahr stuhl unten ankam, war Schakowski. dessen Schädel eingedrückt war, bereits eme Leiche. ' Provinz Poulnuni. Stettin. Aus dem CentralGUterbahnhof ' wurden Granitsteine, welche.fur,den.Stemmctzme:ster Ahorn angekommen fcKtr., 5uf einen Wagen überladen. Hierbei fiel dem Arbeiter Gustav Löffelbein ein Stein auf den Leib, so daß letzterer schwere innere Verletzungen davontrug. Auf der Fahrt nach Stettin, wo er an einer Regatta theilnehmen wollte, wurde der Uhrmacher L. Schone vcm dem Hauptsegel semer Jacht über Bord ge schleudert und ertrank. . A m a l i e n b u r g. Hier wurde der Tagelöhner Radke von dem Knecht August Büttner aus Friedrichsgnade erschlagen. D r a m b u r g. Im Wookersee ist der Landwirth Julius Klug ertrunken. Greifswald. .. Der frühere SchlachthausdirektorKarl Rohr wurde von der Strafkammer wegen fortgesetzter Unterschlagungen mit 1 Jahr Gefängniß bestrast. Rathsdamnitz. Der Werkführe? der hiesigen Papierfabrik, Kinzle, war bei einem neu in Betrieb genommenen Stoffbassin beschäftigt, als dieses platzte und eine Mauer davon ihm aus den Leib stürzte. Nach zwei Stunden trat durch Bluterguß in die Lunge der Tod ein. Provinz Schleswig Holstein' Altonä. . Vor der Augen zahlreicher Passanten hat sich in der Fritz. Reuterstraße der Hanvlungscommis Horn erschossen. . Ha ders leben. Erschossen hat sich auf dem Süder - Ottinger - KirchHofe, auf dem Grabe seiner Mutter, ein Maler Namens Jürgen Olling aus Koldina. Derselbe war verheirathet und aus. Hadersleben gebürtig. -'Kiel. Im Hafen wurde der seit einigen Tagen vermißte Kellner Friedrich Hartz als Leiche aufgefunden. In seinem Munde befand sich ein Taschentuch und Gesicht und Hände' zeigten Stichwunden.'' - Meldorf. Während eines star ken Gewitters entzündete ein JBHtu sirüA das.von dem Händler H. Claussen und der Ww. Fuhrmann bewohnte Gewese zu. AmmerSwurther Sand-

berq Das (Levaude vrannle vouuandig nieder. Neustadt. In Lemkendorf a. Fehmarn wurde das Gewese des Landmannes und Gemeindevorstehers Wilken ein Raub der Flammen. Provinz Schlcsicn. A r e s l a . Der Kunstmaler VroFel fiel beim Verlassen 'des UeberfahrKampfers infolge eines Fehltritts von der Landungsbrücke in die Oder und ertrank vor den Augen einer zahlrcichen Menschenmenge. Freiburg. Der Vautechniker Bertrand aus Harburg. hier wegen schweren Postdiebstahls verhaftet, entsprang aus dem Gefängniß, als der Wärter die Zelle öffnete, und entkam. I a n t k 0 w e. Eines Nachmittags brannten hier vier Besitzungen total nieder. , Den Bewohnern, die auf dem Felde waren, verbrannte AlleS. Den Tag vorher wurde das von armen Leuten bewohnte Hinterhaus deLKaufmanns Käbitz hiersclbst ein Raub der Flammen. ''Auch hier konnte nichts gerettet werden.-. Jauer. Bahnwärter Krohe von hier ist verschwunden. Da er schon die letzte Zeit immer mit Erschießen gedroht und beim Weggange mit einem Revolver versehen war, so nimmt man an. daß er sich das Leben genommen hat. Die drei Gebrüder. Schober von hier sind wegen Wilderns festgenommen worden. Provinz Posen. Posen. Der 63jährige Zahlm-i-ster Neumann vom 47. Jnfanterie-Re-giment ist wegen Unterschlagung 'von 50.000 Mark aus der Regimentskasse berhftct worden. D!e Strafkammer verurtheilte den wegen Körperverletzung bereits mit vierMonaten Gesangniß bestraften Polizeisergeanten Bartosz zu Stenschewo zu 60 Mark Geldstrafe. F r a u st a d t. Beim Verladen von Holz auf dem Bahnhof wurde der Vorarbeiter Gottlieb Mühlfried von einem abrollenden Stammende, erdrückt. Jaruschin. Der Besitzer Jo. seph Kaczewski mähte seinen Roggen, wobei ibm der Schuhmacher Kilczewski half.' Als der Besitzer mit der Sev.se ausholt drang diese dem ganz in der Nähe stehenden, von ihm nicht bemerkten Schuhmacher so in den Leib, daß ein Theil der Eingeweide durchschnitten wurde. Der Schwerverwundete wurde in das Krankenhaus zu

Bleichfclde eingeliefert, wo er seinen Verletzungen erlegen ist. I n 0 w r a tz l a w. Zu 2i Jahren Gefängniß wurde der Maurer- und Zimmermeister Theodor Langner von hier wegen Urkunden- und Wechselfälschung verurtheut. Provinz Sackscn. Magdeburg. Gestorben sind: Consistoriul Präsident Trusen und die Gattin d:tz Ober - Präsidenten v. Pommer - Esche. Dingelstädt. In der Kämper 'schen Weberei gerieth der Arbeiter Rheinländer m das Maschmengetnebe. Es wurde ihm der linke Unterarm vollständig abgerissen und zerstückelt. D 0 m e r s l e b e n. , Einen werthtcV.tn Fund machte der Maurer Karl Borchard denn Ausbessern eines Kellers des Gutsbesitzers Gustav Weber. In die Wand eingemauert fand er einen großen steinernenTopf (ungefähr zwei Metzen.Jnhalt). in welchemGold und .Silbermünzen aufgeschichtet waren. Erfurt. Sein 25jähriges Arbei terjubiläum beging der Vorschmied Robert Schmeiß m der Eisenbahn Betriebswcrkstätte. H a l b e r st a d t. Der Hauptmann und Compagmechef Victor von Weg ner im Infanterie - Regiment No. 27 hat sich erschossen. Er war der ein zige. 37jährige Sohn des ehemaligen Leibarztes des Kaisers Friedrich 115., Geheimen Raths Dr. Wegner. Provinz Hannover. Bassum. Die Ehefrau des Köthners Dietrich Eickhorst in dem nahen Bunte wurde von ihrem Ehemann im Schweinestall erhängt aufgefunden. Was die Frau zu der unglückseligen Tbat 1 u welcher sie ihr schwarzsel deneö Kleid angelegt veranlaßt hat, ist .nicht bekannt. Sie war die zweite Frau des Eickhorst und erst seit einigen Jahren verheirathet. - Einbeck. Bei dem Umbau der städtischen Kaserne zu einem Tcchnikum stürzte, der Zimmermann Schotte aus Salzderhelden von einer Leiter und zog sich derartige Verletzungen zu. daß er in das Vereinskrankenhaus geschasst werden mußte. Elleröhausen. Auf der Jagd hat sich der Stdiosus Biermann mit einem Schuß den unken Arm zer schmettert. G ö t t i n g e n. In dem benachbarten Nörten brach im Hintergebäude des Sattlers Katz Feuer aus. Bei dem herrschenden starken Nordwestwind breitete es. sich schnell über die Scheunen und Hinterhäuser von sechs ÄZoyngeoauden aus. Provinz Westfalen. Dortmund. Der Arbeiter Dargel ermordete seinen Nachbar Kosakowöki durch Messerstiche. Eine Anklagesache, in der mehr als hundert Zeugen geladen waren, beschäftigte die Strafkammer. ES handelte sich um eine Anklage gegen den Restaurateur Ernst Essey von hier wegen Kuppelei. Bei dem Angeklagten verkehrte die Leoewelt Dortmunds, und manche E?lstenz wurde dort vernichtet. Der in Haft befindliche Angeklagte wurde zu 9 Monaten Gefängniß und Ehrverlust verurtheilt und . gegen Hinterlegung einer Bürgschaft von 15,000 M. auf freien Fuß gesetzt. Herford.- Maurer Honer stürzte in Sundern in einen 20 Meter tiefen Brunnen. Maurermeister Hildebrand sah dieö und stieg sofort hinab, um den Höner eventuell zu retten. Kaum aber war er einige Fuß tief im Vrun nen, fo wurde er auch betäubt und fiel in das Wasser. Erst nach einigen Stunden gelang es, dle beiden Verunglückten als Leichen aus dem Brunnen berauszubolen.' -"

Ift Bleibt sich ff rtffj 5m Sommer oder Winter (fo können rolr an Vheumalismus oder Zleuralgie OS leiden, in Folge plchlicier Wechsel in Irr Timperatur. Wechsel hl

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