Indiana Tribüne, Volume 20, Number 337, Indianapolis, Marion County, 24 August 1897 — Page 2

Lndiana Tribüne.

Erschein: Täglich und Sonntags Die tägliche .Tr'i ine- kostet duich ben Xxlit J ent per Woche, die ontag?.rrtta'I C,t5 pe, och. Bette ,usam , M Cents per tttt. f et Vft kui rhald lt ftttbt ,zeschi i ,raulie,hlna pe, Ia,r. OflUtt 18 vüd MaVama etraze. Jadianapoliö, Ind., 24, August 1897 . VttbtiUnU süvttcht y,en. Manchen noidischen Lesern möchte ei fast seltsam vorkommen, diearbeittnden Frauen des Südens besonder? hervorzuheben. Aor vierzig Jahren aber war es etwas sehr Ungewöhnliches, südlich vom Potomac ein eingeborene weiße Frau der besseren Tlassen anzutreffen, welche für ihren Unterhalt arbei tete. und nocölanse nachher waren solche ffälle nicht häufig. Es gab freilich etliche Ausnahmen. Gelegentlich gab ein gebildete südliche Dame von guter Familie Musik- oder sonstigen Unterricht ober fchriftstellerte ein weniq; in Uz Regel aber "waren Frauen, die tt Belohnung arbeiteten. Fremde in fremdem Land oder gehör. ten zu der verachteten Classe der poor white" oder crackra". Besonders bezeichnend für die öffentliche Meinung in dieser Hinsicht ist der nachstehende Vorfall aus den Tagen des Burgerkr. ges. An vinem heißen Sommertag im Jahre 1863 zogen Hungerte verarmter Frauen, welche dem Verhungern nahe waren, und deren SchüKer und )8iit Verdiener vor dem Feinde standen, . durch die Straßen von Atlanta. Ga., und plünderten Spezereihandlungen wid Bäckereien. Niemand trat ihnen ix den Weg; außerdem wären gsnuz con fodenrte Soldaten bereit gewesen, je dem Versuch zur Unterdrückung Kiesel friedlichen Brotkrawallr sifortentge, aenztreten. Die Opfer versuchten auch gar keinen Widerstand, außer daß st:, wenu ihnen noch Zeit dazu blieb, ihre Tbun verschlossen. Alles, was sie brauchten, nahmen die Frauen an sich. Ein ungarischer (örocer aber, welcher mit dem Geist deZ LanbeZ noch nicht dollkdmmen vertraut war hätte stch mit einem wohlgemeintenVorschlag zur Güte beinahe um den Kopf geredet. Ein Augenttuge erzahlt darüber: .Nie werd ich diesen Auftritt ttu gessen. Der Ungar trat vor seinen La den den brauen entaeaen. und sie Kielren einen Augenblick an, um zu hören, totl er ihnen zu eröffnen hab. Er be stieg nun eine ctiste und hielt eine kurze Rede. Darin sejteer den hungrigen Amazonen auseinander, daß er alles Mitaefühl für sie habe und sie durch aus nicht für ihr Lorgehen tadeln wolle. Um ihnen nun zu helfen, und leichzeitig auch der Aufrechterhaltung der Ordnung zu dienen, verpflichtete er- . sich, ihnen am folgenden Ta,g lohnende Beschäftigung zu verschaffen, wenn sie jeht ruhig nach Hause gehen wollten. . r . cm - i . ir.fr.,1... i AjittiüiQTit eniseeiien eineniurm der höchsten Entrüstung. Eine Fluth Schimpfworte im hvhen (J. ergog sich 'über den Unglücklichen. Der schmierige alte Halunke!" kreischten mehrere Frauen, der untersteht stch, zu verlangen, daß südliche Damen arbeiten, wie die Niggerö! DaS soll er büßen . e f 1t . i terr. - n i- - e . raus aus iyn: wuc nurmie aus iyn ein. die Kiste wurde umaestoßen, und der Redner hatte eS blos seiner magya rischen Schnelligkeit zu danken, daß er in der Verwirrung entkam; er ver schwand, alö ob ihn die Erde ver schluckt hätte, sein Laden wurde aber so vollständig wie nur möglich ausgeleert. Noch eine Weile setzten die grauen ih ren PlünderungZzua fort, ohne auf ir aend welchen Widerstand zu stoßen. ES hätten noch mehr solche FouragirungS züge stattgefunden, wenn nicht daS Feuerwehr Departement gedroht hätte, mit kalten Wasserstrahlen aunu warten, und wenn n?cht bereits die dringendem Bedürfnisse befriedigt ge Wesen waren." DaS war in. den. classischen Tagen deZ alten Atlanta. Wer würde o tU was in der heutigen Metropole deS neuen Südens für möglich halten? Nach dem Krieg waren bekanntlich Tausende südlicher Frauen der anaese henen Classen ohne UnterhaltZmittel. Noch einige Jahre lang Kielt man ziem lich an der alten Vorstellung fest, daß sich ErwerbZarbeit für respectable Weißen Frauen unbedingt nicht gehöre, und ihre männlichen Angehörigen schindeten stch schauderhaft ab oder at riethen immer tiefer in Schulden; aber lange war doch gegen den dauernden Druck der Noth nicht anzukämpfen, und es vollzog stch langsam einWandel. Bor zwanzig Jahren noch wagten eS noch nicht viele respectableMädchen und Frauen in diesen Gegenden, Stellen n Läden, lÄeschäftsstuben und Fabriken anzunehmen, aber heute erscheinen .ewcknlich für jede freie Stelle dieser Art Dutzende von Bewerberinnen! Je den Morgen und Abend wimmeln die Straßen Atlanta? und anderer slldlichen Städte von Mädchen und Frauen, sxlt u? Arbeit ehen oder von der selben heimkehren. Dabei sind dieLöhne und Saläre im Suden gerade in den letzten paar Jahren besonders niedrig,' schon für Männer und erst recht für Frauen. Eine reiche Hetrath mag in dem einen oder anderen Fall diesem Stand der Dinge mit einem Schlag ein Ende machen; aber daZ ist so ziemlich der emzize Trost. 01 erfM eckerdiniZ noch immer verarmte FamMen von altem classischen Gifts, welche Hus .und Schulden tte noch so nstänviaenDeschaftiaung sö? i Frauen, Äöchter und Tchwe Kirn zsnbehen: doch diese sind beute tte öuknahm! Jmnr ehr durch trtnri imb niveMrt der schaftliche Oeist fe Srsen und Kleinen AlleZ. nd fcct sllttSchrZ DSr ob er pn, sk7 oder licht verdient sei frei vtHfj UI U nvee dau bet, fifcxlltt taftd timtiw zu ddrZng! Sfttt fcs goldenen ritter. Itetn Zeitaltn dH Südens ist es trotz clltt. gelegentliche ..Redensarten für IZZZtt tOXUL ;

Karmen und Feldfrüehtt. In seinem Jahrbuch", welches n Stelle der biherigen Jahresbericht zu treten bestimmt ist, hat daS Ackerbau. Departement ein große Füll interes-

sanier Mittheilungen'über die Erträge der Landwirthschaft in denVereinigten S!aten lusammentraaen. Demselben! ist zu entnehmen, daß, soweit drWerth .m m . 1 i . a 1 1 i 1X3 Ge ammiprooucls . ln iraazi kommt, der Mais im derflossenenJahre mit Y491.006.967 an der Spitze stand; 81,027,166 Acres waren zur Produ tion der im Ganzen geernteten 2.283. 375,164 BushelZ nothwendig. Der DurchschnittSertra stellte sich somit uf etwas über BufhelS pro Acre und der Durchschnittspreis uf ca. 21j TentS pro Bushel. Mit Ausnahme von Nevada, Zdaho und Arizona produ cirte jeder Staat genug Mail, um einen Bericht darüber gu erstatten. An der Spitze standZowa mit 321.71S.541 BufhelS von SL4S.219 AcreS undttan ssS kam mit 247,734.004 Au helS erst an vierter Stelle, wiewohl dort ein ges ßereö real, nämlich 8.647.643 Acre, mit dieser Feldfrucht bestellt war. Den zweiten Plav unter den MaiSjtaalen hatte NebraSka mit 298.590.633 Vu. shelS von 7.962.6S7 Acr,L und als vierter folgt Illinois mit 384.572.764 BushelS von 7.026,486 Acres. Die ge ringste MalSernte benchteie Montana mit 34.606 VushelS von 1331 AcreS, Rhode Island erntete 300,832 ushelS von 8843 Acres. Connecticut 1.773.004 BushelS Von 46.653 AcreS. Florida 4.860.840 VushelS on 486.. 694 AcreS, New Jersey 9,325,33 Bu shelS von 282,582 Acre?, New York 17.892.733 BushelS von 526.257 AcreS. Pennsylvania 52.475.000 BushelS von 1.311.870 Acres u. s. w. Die Weljmernte unseres anves. welche stch auf 427.684.346 BushelS belief und nnen Gesammtwerty von 5310.602,539 hatte, wurde von 34, 618,646 AcreS eingeheimst; der DurchschnittSertrag pro Acre war so mit 12.4 AushelS und der DurchschnittZpreiS pro Bushel 72.6 CentS. An der Weizenernte participirten alle Staaten mit Ausnahme vonMassachu settS. Rhode Island. Connecticut, lorida und Loulsiana. An erster !telle standMinnesota mit 46.599.061 BushelS von 3.281.624 Acres und dann folgte California mit 45.097,19? BushelS von 3.088.849; zieht man aber den Werth der Ernte rn Betracht, so ge buhrt dem letztqenannten Staate ver Vorrang, denn sein Weizen brachte 537.430.672 gegen Minnesotaö $31, 692.361. Den dritten Platz nahmKan sas mit 30.794.452 Acres von 2.905. 137 AcreS ein und die beiden DakotaZ producirten 57.500.000 Bushels auf über 6.000.000 AcreS. Pennsylvanias Weizenernte stellte stch auf 17.737.286 Lushels von 1.266.949 Acres und New Yorks aus 6,349.963 Bushels von 396.873 Acres, während Mississippi nrit 37.927 Bushels von 4462 Acres der letzte unter den Weizenstaaten ist. Hafer, dessen Gesammtertrag sich auf 707.346.404 Bushels von 27.565. 985 AcreS stellte und einen Werth von 5132.485.633 hatte, producirten alle Staaten und Territorien mit Aus nähme von Arizona und Nevada. Auch unter den Haferstaaten gebührte Iowa mit 105.641.855 Bushels von 3.841. 522 Acres der erste Platz, dann folgte Illinois mit 84.581.952 Bushels von 3.020.784 AcreS und Wisconsin mit 65.257,675 BushelS von 1.864.505 AcreS. Ganze 112,950 Bushels produ zirte daS kleine Rhode Island aus 3765 Acres. New Jersey 3.620.400 BushelS auf 106.485 Acres. Pennsyl dania 36.086.821 BushelS aus 1.164. 091 Acres. New York 49.916.664 Bu shels auf 1,512,(508 AcreS u. s. w. Verhältnißmäßig wenig Gerste wur de während deS verflossenen JahreZ producirt und in 18 Staaten und Ter ritorien war die Ernte so gering, daß von dort gar kein Bericht erstattet wur de. Unter den Gerstenstaaten stand Ca lifornia mit 19.837.094 BushelS von 918.334 AcreS an derSpltzedann kam Minnesota mit' 11,330.350 BushelS von 416.557 AcreS und Iowa mit 10. 246.664 BushelS von 3L9.607 AcreS; in den kleinen Rhode Island wurden 11.049 BushelS von 381 AcreS geern tet. Die gesammte Gerstenernte des Landes hatte einen Werth von $22. 491.241. Lag der Schwerpunkt ,der LandwirthschaftS Produkte, soweit Getrei de in Betracht kam. im Westen, so wurde derselbe hinsichtlich der Kartof felproduction weit überflügelt und war mit New Nork als dem Kartof felstaat par excellcnce an der Spitze. In diesem Staate wurden von 385, 9S9 Acreö7 34.353,911 VushelS im Werth von $10.649,712 geerntet, d. h. beinahe zweimal so viel als in jedem anderen Staat, denn der .zwette Kar toffelstaat. Pennsylvania, producirie auf 194.322 AcreS nur 21.181.093 Bushels im Werthe von $5.718.896. ?.! n Arizona wurden gar keine Kartof eln gebaut und Rhode Island konnte sich nur emer Ernte von 684.390 Bu. sbelS auf 6518 Acres rechnen. Massa chusettS producirte auf 26.854 AcreS 2,900.000 BushelS und New Jersey 4.324.470 BushelS auf 46.005 Acres. Die gesammt? Kavkkelernte des Lan , . ' prall Lives Cut Short. 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dc5 wurve n 2, m,s5 Tactes emgc heimft und hatt einen Werth von $72. 183,350. Seinen Anspruch aus die Ehre, un ter all Aerbau treibenden Staaten an erste, Stelle zu stehen, ,tcktfertigt Iowa auch durch seine Heuernte, denn

dieselbe betrug 8.0W.U94 sonnen von 4.612.583 Acres. Den zweiten Platz nahm Kansas mit 4.931.877 Tonnen von 3.473.167 Acre ein und den dritten New Vor! mit 3.434.223 Tonnen von 4.239.733 Acres; soweit das Areal und mcht d Ernte in Betracht kam, gebührte also New Aorkk der Vorrang vor NansaS. Am wenigsten Heu geerntet wurde in Florida, nur 9407 Tonnen von 6719 AcreS. Rhode Island producirte 79.566 Tonnen auf 73.350 AcreS. New Jersey 453.807 Tonnen auf 396.364 AcreS und Virginia, als Heustaat viel gepriesen, erschien an 21. Stelle mit 636.632 Tonnen von 539. 520 AcreS. Im Ganzen wurden 59.. 232.153 Tonnen im Werth von $388, 145,614 von 43,259,756 AcreS geerntet. 16 Staaten und Territorien producirten unsere gesammte Baumwolle, 7,161.094 Ballen, und diese wurden von 20.184.808 Acres geerntet. Hier behauptete. Texas mit 1.905.337 Ballen von 5.826.423 Acres den ersten Platz, und den zweiten nahm Georgia Mit 1,067,377 Ballen von 3.069.323 Acres ein. Oklahoma producirte auf 26.093 Acres 14.103 Ballen und hatte somit den größten Durchschnittsertrug von 0.54 Ballen pro Acre. An letzter Stelle unter den Baumwollenstaaten stand Kansas mit 15 Ballen von 40 AcreS, doch war sein Durchschnittsertrag mit 0.33 Ballen großer als der Texas, der nur 0.33 Ballen betrug. Utah producirte 103 Ballen auf 400 Acres und Virginia auf 44.623 Acres 7964 Ballen: letzterer Staat hat mit 0.18 Ballen pro Acre die geringste Durchschnlttsernte. Unter den Tabakstaaten stand Ken tuest) mit 403,004.320 Pfund von 594,749 Acres und einem Werth von 524.258,070 an der Spitze. An zweiter Stelle folgte Nord Carolina mit 68. 629.170 Pfund von 134.567 Acres. dann kam Virginia mit 57.961,260 Pfund von 92.002 Acres. In Ohio dienten 32.012 Acres der Tabakcultur und eS wurden 23,683.889 Pfd. pro duzirt. in Connecticut 10.197.450 Pfd. auf 6579 AcreS und in New York 3.386.360 Pfund auch 3.259 Acres. Im Ganzen wurden in den Verei niqten Staaten von 594.749 Acres 403.004.320 Pfund Tabak im Werthe von Z24.258.070 geerntet, um in die ust gepasst zu werden. Suche nach einem, ,Silbxdulkan". Seit Jahren sckon ist in (Tnsnrnh ein Unternehmen im Gange, das an ?i'ifvnfitt r:?: . t ti , ""vu ivuviuyiuiuu; oyne V2ieiu)tn in der Geschickte des Berab.iu? dst,s und in welchem in naher Zukunft eine ntr.;V V. . rr t. . '.. ... viw5ivivc nlwiaezung tn gljnstj Qtx oder ungünstiger Richtung erwar tet wird. t In 1887 stattete Caleb H. Johnson. irr W.oaisw.. t'r r rJvuu vvn callsornlcyem Jiuj. der Geaend vonSilver Cliff einen For. fchungs - Besuch ab. Dieser Platz, welcher etwa 30 Meilen südlich von Canon City liegt, erhielt seinen Namen oaourcy. van 1880 dort Klümpchen f-, n rtt J 1 . iuu umurnrncn reinen ii hra tn Menge unter den Graswurzeln entdeckt wurden. kurze Zeit hindurch, dann schien alle Svur verloren n s-in Enttäuschung Vieler! Die Mine schien . . , . ..'7 eine cuMistc, oeinaye runve Äasche zu f.! - .f .. . . ; r . ' i i 0 vciu;c h"j ionii vaiag. umge den von lauter vulkanischem Aus Wurf. Johnson aber verfiel auf eine Theo rie. die auf den ersten Blick lockst aben teuerlich aussteht, nämlich: daß dieses Silber durch den Schlund eineö gewaltigen Vulkans hindurch - gestoßen und dann eine Strecke weit oesckieukeri worden sei. und daß. wenn der Krater vieles Vulkans entdeckt würde, dies gleichbedeutend mit der Entdeckung des gewaltigsten Edelmetalllagers sei, von weicyem vte Welt zemalö gehört hat Er berechnete die Richtung und die Bo aen'weite. in welcher das Er, aesckseu, dert worden sein müsse, -untersuchte .Ilfc:.. W! m.t.-rjr . er ' uic ooeiil'eicyassenyell, zog geologische Gesetze zu Rathe und stellte die Theorie auf. daß stch der Vulkan in einem. 7 Meilen entfernten Berge be funden habe. Es war dort allerdings ! X 1 3 ttlllils von einem raier zu vemerren aber Johnson aelanate zu der Ueber zeugung. dak der Krater- durch das Auswerfen ungeheuerer Massen von Lava im Laufe der Zeit sozusagen stch selbst begraben habe. Und was nocb mehr, noch viel mehr war: Johnson verstand eS. eine Anzahl neuenglischer Capitalisten ebenfalls von dieser Anschauung zu überzeugen und t zu veranlagen. Jahr sur Jahr ge duldiq enorme Summen an Ausgra bungen in diesem Berge zu wenden Die.Gesellschaft, die sich passenderweis, .Gevser Minina . & Milttna ffo' nennt, ist entschlossen, mindestens 5000 ffud tles araben und bohren zu lassen Bereits hat sie 2.100.000 Dollars ir diese Riesenarbeit aesteckt. unoereckinet 200.000 Dollars, welche im Laufe der eit tn Gestalt gelegentlicher Silber, fünde bei diesen Grabungen gewonnen und ohne Weiteres wieder für den Fortgang des Unternehmens veraus gabt wurden! c m,inf, oc(V ftf tn tu WtMV i-VVV ()UQ IVUt lUUll Vi reitS gekommen, und Jobnson erwar tet sogar, nicht mehr sehr weit vom Eingänge deS alten Kraters und damit vom iele lner heißelten Wünsch entfernt au sein. Auf alle Zälle ist t angeblich sicher, dieses Ziel schließlich zu errnazen. eine Schwankungen im Silberpreise haben bis iekt einen br' sonderen Einfluy auf dieses verwegene MM I m-a mm - unterneymm geuvl. iIewlß ein - be merkenSwertbeö Beisviel aesckäftlick. Courage in unserer Zeit! Wird sie ibren Lobn nnden? , , , G2tt und rein Voll daS OsuS L:U sew ! Oit kt? Oüks! kssst su M 0. Oedel, io V? ültZxij Cc

Larlsbader Nuren in aller Zeit. on rr. Joses Ruff. War eS wirklich der mächtige

Sprung von felsiger Höhe in die Tiefe, den der von der Meute Kaiser Karl's IV. gehetzte Hirsch that, der zur Entdeckung des Sprudels führte, oder war die Heilwirkung der heißen Quellen chon lange vorher de:annt? In alten Archiven vermodernde Urkunden und eine aus dem Anfange des 13. JahrHunderts stammende Landkarte verkünden zwar mit grämlicher Gewissenhafigkeit, daß schon am Ende des 12. Jahrhunderts in der Gegend deS Heutigen Karlsbad eine Ansiedlung be-. stand, die den Namen Vary" die Siedende. Kochende führte, die Geschichtschreiber der Stadt Karlsbad aber zogen es vor, den dichtenden Spu-; ren der dankbaren Volksseele zu so!-.; gen und bezeichnen den pürschenden ' Kaiser als den Entdecker deö Kurortes, t dem er semen Namen gab. Thatsachlich trägt auch daS älteste histori che. Document über Karlsbad, das vom 14. August 1370 datirt ist. die Unterschrift dieses Kaisers und spricht von täglich bewiesenen eifrigen Diensten seiner lieben getreuen Burger zu Karlsbad". Er hat nach Bruschius (1683) um das Johr 1333 das alte Warmbad (Vary) mit den Gehauen! erhoben, einem Schlößlein auf einem ! scharfen, gegen den Markt gelegenen , Felsen (dem heutigen Schloßberg) be-, friediget und nach seinem Namen und ! Gebrauch .Karlsbad" geheißen." Die-1 ses Jahr wurde denn auch der im Jahre 1858 stattgehabten 500jährigen . Jubelfeier der Stadt Karlsbad zu Grunde gelegt. Die Huschensprung-; säete aber, seither lebendig erhalten ' durch die auf dem Schloßberg gelegene . Hirfchenfprunggasse und eine auf hoher V.f r.iA nntKrnrhk sSmt mtä s jtlliiAUUi uiiyiwuu(iv vnnv i Erz. hat besseren und schöneren Ausi ? i . ;j. vrua gexunoen in oem yerrlillzen ffreskobild an einer Wand des Treppenhaüses im neuerbauten Kaiserbade: Dem hoch zu Rosse jagenden Kaiser bringt man Kunde von dem im heißen Wasser winselnden Jagdhunde, in das er in der Verfolgung des Hirsches beim Sprunge von der Höhe in die Tiefe gestürzt war. ' Mag der Sprung wirklich geschehen. mag er erfunden sein die heiße Quelle, der Springer" oder wie man ihn heute nennt, der Sprudel hat an seinen 58 Graden R6aumur und an seiner Heilwirkung in 6 Jahrhunderten nichts eingebüßt trotz derWandlungen. die die Methoden seiner AnWendung im Laufe der Zeiten ersahre?i haben. Und sie waren nicht gering! Im 14. und 15. Jahrhundert bestand die Karlsbader Kur lediglich im Bädergebrauch. Dieser war aber noch so intensiv, daß uns Kinder des 19. Jahrhunderts ein Gefühl schreckhafter Bewunderung überkommt für die Aerzte, die solche Kuren ordinirten. und noch mehr sür die Patienten, die sie aushielten. Den Hautfresser", so hieß die beliebte Badeart. beschreibt ein medicinischer Schriftsteller aus dem 16. Jahrhundert. Dr. Fabian Sommer, folgendermaßen: .Wenn der leib und die Haut auffgebissen werden soll, muß der Patient auff einen Tag 10 oder 12 Stunden baden, doch so, daß er an den ersten Tag vor wenig stund anfange, z. Kx. vormittag 3, nachmittag 2 stund bade, hernach aber allezeit 1. 2. 3 stund und mehr lenger, bis die Haut auffgebissen ist. Das Wasser sei nicht zu kalt, daß den Patienten nicht friere, sondern es soll lalicht (lau) und nicht warm sein, damit eS ihm nicht ein Schweiß ma-. chen könnte. Wenn nun die Haut auffgebissen, soll der Patient aus dem Bad gehen und sich gar wohl mit Kleidern verwahren lassen, und soll in einer warmen sti ' n hin und wieder gehen oder so es ihm beschwerlich fiele, in's bett legen, damit die böse Materica wol herausfliessen könnte. Nach 1 oder 2 stund, soll er wiederumb in das Bad gehen, daselbst eine ganze stund, oder etwas länger verbleiben, und dann soll er wiederumb herausgehen und abermals wie zuvor 2 oder 3 stund in sei nem Gemach verziehen, auff daß die schedliche Materica wiederumb herausfliessen möchte.. Danach soll er wiederumb in's Bad gehen und die vor! gen, stund mit baden zubringen und soll eS. so viel ihm möglich sein mag. 4 oder.5 mal thun und 2. 3 oder mehrere Tag nach einander treiben, bis so lang die böse Materien ausshören zu fließen. Und wenn solches geschehen, soll er wiederumb warm baden, nicht in dem alten, welches ihn auffgerissen, sondern in einem newen und frischen Wasser. Es soll aber solches Wasser den 1. Tag nicht sehr warm, sondern also temperirt sein, denn das lalichte. welches ihn auffgebissen. Danach soll, er alle Tage warmer und länger baden, bis so lang die Haut wiederumb zusammenwachje. Es soll der Patient oft baden, 'den H Tag. wenn er anfanget, warm zu baden, 4 oder 5 mal und auf einmal nicht über oder anderthalb viertel einer stund.. Und soll außer dem Bade in einer , warmen stuben eine ganze stund verbleiben. In den nachfolgenden Tagen soll er immerzu von einem zu, dem andern Tag immerzu lenger im Bad verziehen." . Diese anmuthige Badekur wurde im 16. Jahrhundert durch eine Trinkkur verschärft, die im schönen Verhältnisse zum .Hautsresser" stand 20 bis 40 bis 60 Becher an einem Vormittage! Dr. Payer, gestorben 1526, war der Erste, der Trinkkuren ordinirte. Er schreibt darüber wörtlich: .Ich hab's gesagt, daß dieses Wasser getrunken werden muß, und da es bisher nicht im Brunnen zum Trinken, sondern zum Baden war. so wird die Sache Vielen neu erscheinen.Herzliches Mitleid mit der schönen Philippine Welser ergreift uns, wenn wir das Tagebuch ihres Leibarztes Hanasch auS dem Jahre 1571 lesen. In diesem Jahre hat die damals 42jährige, an Gallensteinen leidende Gattm. deS Erzherzogs Ferdinand von Oesterreich, deren Haut nach den zeitLMössischen Lobrednrn I ZQXi JlNv

durchsichtig war, 5ä$ der rothe Wein, ' den sie tränk, durch den HalS durchschimmerte, ihre Karlsbader Kur in folgender Weise gebraucht. Sie fing mit einem .Seidl" an und stieg bis auf 8 Seidl. Am 14. Tage fing sie an zu baden, und zwar Vor- und Nachmittags eine Stunde lang. Das Baden wurde durch3 Tage fortgesekt. Am 11. Tage trat der Badeausschlag ein, nachdem sie bis zu 5 Stunden, sowohl Vor- als Nachmittags im Bade täglich geblieben war; vom 12. bis 16. Tage

i badete sie meistens 6 Stunden lang. An diesem Tage nahm der AuZschlag einen rothlaufartigen Charakter an. Sie blieb sodann am 17. Tage nur eine Stunde und am 18. Tage .auf Anrathen ihrer Hausfrau" nur eine Viertelstunde im Bade, .damit der! UuSschlag wieder abtrockene." Am 19. ! Tage trank sie, auch wieder aus Anra- j then ihrer Hausfrau, .gegen seinen (deö Dr. Hanasch) Willen" einige Beeher Wasser. Wir bemerken bierbei, daß die hinter dem Rücken 'deS oehandelnden Arztes ordinirende HauLfrau heute noch ezistirt. Es ist uns eine wahre Beruhigung, zu wissen, daß die, wie auS dem Vorstehenden zu erkennen, physisch nicht weniger als geistig starke .schöneAugsburgerin" e?st 9 Jahre später starb ein ursächlicher Zusammenhang zwischen ihrer Karlsbader Kur und ihrem Tode somit nicht constatirt werden kann. Zur Ehre der Collegen aus den vergangenen Jahrhunderten muß betont werden, daß sie die großen Wasserquantitäten nicht blos ordinirten, sondern wohl auch selbst tranken. Rühmt sich doch Dr. Tilling im Jahre 1746, .daß er selbst vom .Mühlbrun" bisweilen in weniger als 2 Stunden 50 bis 60 Becher geleert habe, ohne daß es ihm den Magen verderbt, auch kein außerordentliche Ausdehnen des Un terleibes verursacht habe!" Ein beneidenswerth trinkbarer Herr, wenn er nicht blos Mühlbrunnen getrunken hat! Ein wesentlicher Wandel im Kurgebrauch mußte schon um die Mitte des 18. Jahrhunderts eingetreten sein, denn da klagt Gottlieb Carl Springsseld: .Unsere Vorfahren badeten nur im Karlsbad und tranken das Wasser gar nicht. Wir verfallen auf das Gegentheil und wollen daZ Wasser nur trinken und fast gar nicht oder doch nur wenig baden." Noch eine ch dere Klage dieses Arztes glauben wir citiren zu sollen, weil sie. in gleichem Wortlaut auch in unseren Taen erhoben werden könnte.. Er schreibt: .Zur Einrschtung einer Brunnenkur ist ein Medicus nöthig. Viele genken, wenn sie das Karlsbad schon einmal gebraucht hätten, wären sie der Hilfe eines Medici nicht mehr benöthigend. Haben sie es wohl gar zwei oder dreimal getrunken, so wollen sie schon selbst den Medicus abgeben." Daß aber auch die KarlsbaderAerzte vergangener Jahrhunderte bei ihren Patienten die Kunst des Jndividualisirens übten. erhellt aus dem drastischen Ausspruch, den Wenzeslaus Hüllinger im Jahre 1638 hierüber machte: .So wenig als ein Schuster über einen Leisien alle seine Schuhe richten kann, so wenig kann man alle Patienten nach ei ner Instruktion reguliren." Ueberblicken wir die gesammte vorhandene alte Literatur über Karlsbad, so erkennen wir in ihr ein Abbild der Geschichte der Medicin überhaupt. Die Aerzte aller Tage waren Kinder ihrer Zeit. Was uns noch in ihren Schriften als ungeheuerlich erscheint oder ein Lächeln auf unsere Lippen zwingt ein steter Fortschritt, eine immer zunehmende Klärung der Anschauungen sind nicht zu verkennen. Wir müssen bescheiden sein unk.uns mit dem Wunsche zufrieden geben, daß spätere Jahrhunderte über uns. die Kinder des gepriesenen 1O. Jahrhunderts, nicht ge ringer zu denkenUrsache haben, als wir über die vorausgegangenen. . Als Schluß setzen wir noch ein Sprüchlein des Johann Christian Strauß vom Jahre .1695 her; es besteht heute noch zu gleichem Rcchte. wie vor 200 Jahren: Zu Hause sey forthin auff gut Diät bedacht, So wirst du nach und nach erst ganz gesund gemacht. ZUicnin Ucncdlg. Tic Geschichte eines Wieners, von 5 F Wer ic in Venedig war., kennt die Gestalten der .Auffänger", die an besonders belebten Stellen mit einem Hakenstock in der Hand stehen, die Gondel an die Steinstufen' ziehen und sie so lange festhalten, bis die Passagiere ausgestiegen sind. Es sind fast durch wegs steinalte Männer, ebemalige Gondoliers. Als Beppo mich gegen die Piazzetta ruderte, da erhob sich von den heißen Steinfliesen recht mühsam eine gebeugte Gestalt, lüftete die zerdrückte Mütze und hielt den Hakenstock mit zitternder Hand dee Gondel entgegen, die er alsbald faßte und gegen die Stufen zog. Beppo klopfte dem Alten aus die Schulter. .Ist ein Wiener. Herr." .So? So? Ejn Wiener.sind Sie?" .Zu dieneis, gnädiger Herr! Ich bin nun über 60 Jahre da." . Der müde Greis nahm meine Einladung gerne, an. und in einer kleinen, kühlen Ostma saßen wir beisammen. Der Alte erzählte Viel. Jnteressantes. denn er ist geistig und körperlich frisch und sieht höchstens wie ein Siebziger aus. Am' liebsten svrach er von seinem Annerl, seinem todten Annerl. Die Anna, die Tochter des Giuseppe Meier, wie der Wiener Peppi in Venedig hieß, war ein herrliches Mädchen mit dunkelblondem Haar und einem Paar reizender Kinderaugen; man fand es in Venedig selbstverständlich, daß der Sohn eines reichen Patriciers, der Cavaliere Zeno. sich in die schöne An'nita verliebte und sie auch als Gattin heimführte. , die Anna auch den schwarzen Zino liebte, das war freilich eine an here Frage. Sie fagte: Ja!" und' sie glaubte e$ auch, und zwar glaubte

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fie es so lange, bis sie den schmucken Oberlieutenant von Naftheim der Gre nadier - Compagnie des 3. InfanterieRegiments kennen lernte. Sie kämpfte einen schweren, furchtbaren Kampf, denn sie fühlte, daß sie den Officier über Alles liebe, daß er ihr Glück, ihre Wonne, ihr Traum, ihre Hoffnung- sei, und andererseits mahnte ihr Gewissen an ihre Pflicht, an ihren Eid. Aber, wie schon so oft. erwies sich auch in diesem Falle die Leidenschaft stärker, als das Pflichtgefühl Es begannen selige Tage für die beiivn Liebenden, die in heimlichen Zusammenkünften sich fanden und die ein Leben endloser Freude sich erträumten. a wurde Aeno durch emen Freund darauf aufmerksam gemacht, daß seine Frau den Officier oft mit einer Innizkeit begrüße, die auffallend sei. Zeno lachte, der Freund beobachtete still und ruhig und suchte Beweise. ur fand sie.. Er brachte sie Zeno. Der Venetianer bäumte sich wuthschnaubend. Nicht um seine Liebe war er betrogen. Anna war ihm ziemlich gleichgiltig. Um seinen Stolz! Seine Vorfahren waren verwandt mit jenem berühmten Cardinal Zeno, desfen Monument bei St. Marco jeder Fremde bewundert. Betrogen! Vetrogen von einer Oesterreicherin, die er zur Gattin eines venetianischen Patriciers erhoben! Betrogen von einem Officier der Armee, die er haßte! Zeno schämte sich und beschloß, Rache zu nehmen. furchtbare Rache! Er stürmte nach Hause. Anna saß in dem Riesensaale des Palazzos und war entsetzt, da sie Annibale hereinstürmen sah. Sie wußte, daß Alles verloren sei. .Mit Dir rechne ich später ab! Erst mit ihm!" Er nahm einen Dolch und steckte ihn zu sich. Im nächsten Moment war er fort. Anna war eine Gefangene. Aber sie hatte eine Vertraute, eine treue Dienerin, welche die Thür erbrach und die Herrm befreite. Anna eilte nach dem Marcusplatze. wo Platzmusik war, und Tausende bevölkerten den einzig schönen Platz. Sie schob, sie Zwängte und drängte sich durch die Menge. Die Musik hatte aufgehört, da ertönte ein furchtbarer Schrei. Man lief zusammen ein Officier war meuchlings erstochen worden! Eine förmliche Panik entstand. Man schrie, man suchte, man fluchte, die Leute schoben sich zu unentwirrbarenKnäueln zusammen, die Polizei. das Militär kam, derPlatz wurde gesäubert, man trug den Leichnam des Oberlieutenants Naftheim in das Caf1 Specchi. Indeß klopfte es an die Thür des Giuseppe Meier. Seine Tochter fiel förmlich in die Stube. Hastig, in abgerissenen Sätzen erzählte sie ihrem Vater Alles. Alles sie verheimlichte ihm nichts. Da polterte es über die enge Treppe. .Wo ist sie? Für zwei Menschen will ich am Galgen sterben!" kreischte eine Stimme. Es war die Zeno's..Ich schütze Dich, mein Kind!" sagte der Vater und schob seine Tochter in das anstoßende Zimmer. In diesem Momente zeigte sich Zeno. Sie muß sterben!" rief er. .Ich sserbe!" tönte es aus der Stube zurück. ' Man -hörte, wie die Fenster aufgerissen wurden, die Wellen klatschten und spritzten hoch auf, dann war es still, todtenstill. Der Vater und Zenc liefen in das Gemach, das Fenster war geöffnet, die Stube war leer. ..Es ist gut so!" sagte Zeno und enteilte. Man hat ibn nicht wieder gefunden. Er soll in Neavel ein Asyl gesunden haben. So erzählte mir der .Ausfangervon der Piazzetta. das Stück Altwien in Venedig, und dabei fielen große Tropfen aus den Augen des fast neunzigjährigen Greises in das Glas mit dem rothen italienischen Weine. -- Da kam Beppo zu mir, mein treuer Gondolier. .Signore! Der Zug nach Verona geht in einer halben Stunde. Wir haben 20 Minuten bis zum Bahnhofe!" Ich reichte dem alten Manne die Hand, und eine halbe Stunde darauf fuhr ich gegen Verona, stets an die Geschichte denkend, die mir der alte Mann erzählt. . tt--Bequemlichkeit und Wissen schaft. (frei per Post gesandt.) Sehen Sie für . vierundzwanzig Stunden ein gewöhnliches Wasserglas mit Urin gefüllt bei Seite, bleibt ein Satz, so zeugt daS von einer Krankheit der Stieren. 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