Indiana Tribüne, Volume 20, Number 337, Indianapolis, Marion County, 24 August 1897 — Page 1
n s S sVO rlO t i TVT: US AS 0 s$ i :iV v-v y y W V w. o o OV V Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 1171. Indianapolis, Zndiana, Dienstag, den 24. August Jahrgang 20, No. 337
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Editorielles 3n Georgia besteht die Einrichlung, daß die verurtheilten Sträflinge vermiethet werden. Deutlicher aukgedrückt, heißt das : für eine brstimmte Zeit in die Sklaverei verkauft werden. Vom finanziellen Standpunkte aus mag daS eine sehr praktische Maßregel sein. Der Staat übergiebt den Strafling einem Miether, erhält dafür eine gewisse Summe und braucht sich nun weiter nicht um den Menschen zu turn mern. Der Staat braucht keine Ge-
sängnisse zu bauen, braucht sich nicht mit der Txtaat zu quälen, wie die Sträflinge zu beschäftigen seien, kurzum die Sache ist soweit für den Staat sehr bequem. Nun aber kommt die Kehrseite dieser schönen Einrichtung. Die Verüchte und Beschwerden über die Behandlung der Sträflinge von Seiten ibrer Miether waren derart, daß sich der Gouvervör entschloß, eine Commission mit Untersuchung der Sache zu beaus tragen. WaS diese Commission sah und hörte, haben wir den Lesern schon mitgetheilt. ES genüge hier zusagen, daß die Commission. sich dabin auS spcht, daß die Behandlung der Sträs. I v rr fxt: f.: .? lin ia ' i") !" ln lvlrlen. uno ooscvon oas elwae lacipcn reiu, i zeigl vvly cic sjiuiqci . : f. , : rr f : -1 v - X. wi. cm :n( lung der Thatsachen, daß man vor daö Wort schlimmer mehrmals das Wort viel seheu kann, ohne zu übertreiben. Kennan, der die Dinge gewiß nicht zu rosig schildert', berichtet wenigstens nicht, daß in Sibirien Sträflinge buch stäblich zu Tode geprügelt werden. Zu gleicher Zeit aber wird auch berichtet, daß die Miether der Sträflinge außerordentlich reiche Leute geworden seien, waS man sich übrigens denken kann, wenn eS auch nicht gesagt würde I ffl? ,1 n nts.M &jy itfc. ' ht. rrtfi '' ",v Sprache eineö Johann Most, der eS liebt, alle Uebel nb Ausschreitungen der ElgenthumSbesttt." zuzuschrelben, allein waS sich dort in Georgia kund giebt, waS ist eS anders als die Bestie im Menschen,' welche hung.ig und jqen zu ooe quaii : Diese Zustände in Georgia zeigen aber klar, daß mit Mitteln der SentiMentalität die sozialen Uebel nicht euö der Welt geschafft werden können. Es wäre Unsinn zu glauben, daß eS bloß einem unglücklichen Zufalle zuzuschreiven sei, daß diese SträflingS-Miether in Georaia zur Reit so erbsrmunaS - lose Menschen find. Der Einfluß der rtj.T--t: i r. . v . t er- . r v ot vmyniyni wuivt uci Jtaujcnucst derer wahrscheinlich derselbe sein. Die F r i r T. m " vuoiuey! maazl oen Menlcyen zur Bestie, sobald die Verhältnisse derart find, dab die Bestie sich ungenirt zeigen kann. Man gewinnt fast denselben Ein druck, wenn man liest, wie die Sachsen gänger und andere Feldarbeiter von den ostelbischen Junkern behandelt werden. Von der Todtprügelei abge sehen, könnte die Schilderung auS Georgia enbensogut auS Ostpreußen oder Pommern kommen. JedeS menschliche Gefühl, jede menschliche Rückficht wird da unterdrückt. Nichts spielt eine Rolle als der Erwerb. Wir sehen ganz ähnliche Dinge gelegentlich deS Kohlengräber-StreikS ES ist da äußerste Elend, daS die Leute zum Streik trieb. Trohden dird von
der anderen Seite kein Entgegenkommen gezeigt. Eö' wäre ja bei gutem Willen und wenn sonst menschliches Rühren vorhanden wäre, wohl möglich das LooS dieer Leute etwaS zu mildern; die Kapitalisten wissen sich doch immer rasch zusammen zu finden, wenn eS ihren Vortheil gilt. Sollte eS denn so ganz unmöglich sein, eine Einigung zu erzielen, von der auch der arme Proletarier einen kleinen Vortheil hat? ES fehlt doch wohl an dem guten Willen. Die ewige 3agd nach dem elenden Mammon macht die Herzen fleinhart; sie raubt den Menschen alleS Gefühl
und alle Empfindung, sobald ihre gechäftlichen Interessen inS Spiel kommen. ?as vlelgeruomle freie viel der Kräfte, die Konkurrenz, der stetige Kampf UM den Dollar weckt nicht die guten, sondern die schlechten Eigenschaften im Menschen und ruft gar nicht selten die Bestie in ihm wach. UiojlMtfjiiiTilcii. Inland. Wetterbericht Wolkiges Wetter, mit Negenfällen Dienstag Nachmittag oder Nacht; schöneS Wetter am Mittwoch. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 77 Grad, niedrigste 59 Grad. i rr . t c n.f.4 nk7.. 9NI'(UIIUUI1 temperatur 82 Grad. Der Streik der Kohleng r ä b e r. PittSburg. 23 Aug. Höchst. wahrscheinlich wird die heute hier abgehaltene Conferenz der Minenbesiher und Abgeordneter der Streiker resulatloö sein. . Präsident Ratchford U' stand darauf, daß nur unter der Bedingung. daß die Grubenbefiher in Ohio, Zndiana und Jllinoiö sich einigen, der Streik geschlichtet werden könne und daß die Gräber entschlossen eien, nur zur 9-Ventö-Rate zu arbeiten. Die Conferenz vertagte sich um 8 Uhr Abends und eS heißt, daß die Vertreer der Streiker und der Grubenbesiher u einer Vereinigung gekommen sind. Col. Rend sagte, daß es bereits bechlossen sei, die Streitsrage einem Schiedsgericht vorzulegen und daß sich die Streike? den Entscheidungen desselden fügen würden. Kurz vor 11 Uhr vertagte sich die Conferenz der Minenbesitzer und der Repräsentanten der Streiker, ohne sich geeinigt zu haben. Morgen wird wieder eine Sihung abgehalten werden und beide Seiten hoffen, daß eö geingen "wird, den Streik zu beenden. G. W. Schlendeberg, ein Vertreter der Grubenbesitzer, sagte, daß eö sich jetzt nur noch um die im PittöburgS-Distrikt zu zahlenden Löhne handele. Prüftdent Ratchford besteht noch darauf, daß die Leute nicht an die Arbeit gehen würden, wenn die Grubenbesitzer sich nicht verpflichteten, 69 Cents zu zahlen und Distrikt. Präsident Dolan war der Anficht, daß eS nicht unmöglich sei, daß zehn Minuten naq Beginn der morgigen Sitzung die Streitfrage geschlichtet sein werde DaS Bundes - Kriegerfest. Toledo, O., 23. August. DaS dreizehnte Bundeö-Kriegersest ist von mehr a!S tausend ehemaligen deutschen Soldaten besucht. Morgen wird die Wahl der Beamten für das kommende Jahr stattfinden. DaS nächste Fest wird entweder in Louiöville, Akron, Cleveland oder Cincinnati abgehalten, Louiöville und Cincinnati scheinen den Vorzug zu haben in , DaS Feldlager d e r G. A. R. Bussalo, 23. August. Vordem Bahnhos hatten sich 200 Mitglieder deS Bidwell - Wilson Postens No. 9 von Bussalo aufgestellt, um Gen. Clarkson daS Geleit zum Hauptquar tier zu geben. Als derselbe den Zug verließ, wurde er von. Richter Truman White, vom Empfangs - Comite und von Col. Albert B. Shaw, dem BefeblSbaber der G. A. R. von New Vork, herzlich willkommen geheißen. Der Zug, welcher Gen. Clarkson brachte, bestand auS 12 prachtvoll ge schmückten Wagen. Mit ihm von NebraSka kamen 450 Veteranen und die George W. Coo Zuaven, welche von ihrer Kapelle be-
gleitet waren.
Die Ausstellung in Nashv i l l e. Nash ville, ,23. Aug. Seit kühleres Wetter eingetreten ist, nimmt
.such t.r u.st.ung der dkg zu. Von morgen an werden Mufikfeste im Auditorium, in dem Gebände für Frauen und im Pavillion abgehalten werden. Der Besuch deS AuöstellungöplatzeS steigt taglich; viele Leute, welche während der heißen Periode die Stadt verlassen hatten, find zurückgekehrt und besuchen wieder die Ausstellung. Auch vom Lande, sowie von den benachbarten Staaten haben sich in letzter Zeit viele Leute hier eingesunden und eS steht zu erwarten, daß die Zahl der Fremden, welche diese erste große AuSstelluig der Südstaaten vor ihrem Schluß noch zu besuchen gedenkt, sich bis dahin mehren wird. Fräulein Marie Louise Bailey, eine in hiesigen musikalischen Kreisen sehr beliebte junge Dame, welche ihre Ausbildung in Berlin und Wien genossen hat, wird ein Conzert geben. Sie schifft sich in kurzer Zeit wieder nach Europa ein, wo sie ihre Studien vollenden wird. Viele größere Gesellschaften und Logen werden wäbrend der Woche sich hier einsinken. Nicht nur hier, sondern in allen Städten deS Staates zeigt sich für den Nashville Tag" daS größte Zntersse. Prominente Bürger und Firmen kaufen die für den Tag speziell herausgegebenen Eintrittskarten in Massen und werden sie an ihre Freunde und Kunden. verschenken und ö ist außer Frage, daß der Besuch an diesem Tage in enormer sein wird. An fünf Tagen im September werden hier wohlbekannte Kapellen auö größeren Städten mufiziren. Auf alle Fälle bietet sich dem Besucher in den nächsten Wochen diel für daS Auge und für daS OHr. Besonders auffällig ist, daß eine so große Anzahl von Farmern jetzt auf der Ausstellung zusehen ist; in Folge deS Steigen der Getreidepreise haben sie in letzter Zeit Geld verdient und sie gönnen sich etzt eine wohlverdiente Erholung, daö Angenehme mit dem Nützlichen verbindend. Auslanv. - Faure in Nußland. Cronstadt, 23. Aug. Der franösische Kreuzer Phauau" mit Präsident Faure an Bord ist heute Vormittag hier angekommen. Am Landungsplätze wurde der Präsident von den Würdenträgern bewillkommnet, während eine Militär-! kapelle die Marseillaise spielte. Faure! andete zuerst, gefolgt vom Zaren, welcher seinen Gast dann den Großürsten, welche zum Empfang eingerossen waren, vorfteZte. 3n einer offenen Equipage fuhren dann, von einer Ehrenwache begleitet, der Zar und der Präsident zum PeterHof Palaste. In weiteren Wagen hatten die Großfürsten Platz genommen und diesen folgten seckS andere. welchen die hohen Beamten fuhren. Truppen bildeten zu beiden Seiten des Weges Spalier und hinter denselben hatte eine enthusiatische Volksmenge Aufstellung genommen. Viele Blumen wurden in die Kutsche, welche den Zaren und seinen Gast trug, gewarfen. Nach Ankunft im Peterhof Paläste stellte der Monarch den Präsidenten den Hofbeamten vor, worauf sie wieder den Wagen bestiegen, der sie zum Alexandria Palast, der Wohnur.g der Zarina, brachte. Am Nachmittag stattete der Präsi dent den Großfürsten einen Besuch ab. OchissS. Nachrichten Angekommen in : Bremen: Bremen" von New Aork. Liverpool: ..Galia" von Boston. .Gibraltar: Werra" von New Fork nach Genua. Boston? Schthia" von Liver Pool. Vi t to a o r l : Spaarnbam" von Rotterdam; Tauric" von Liverpool; California" von Hamburg; Michi gan" von London. Der Gouvernor beurlaubte gestern den wegen Unterschlagung im Gesängniß fitzenden Charles W. .Greene auf zehn Tage, da dessen'grau jver
erkrankt darniederliegt. W
allerlei.
'7" ' w i .1 r l . iy.iVi """ ""v in ''l iw de Zuttttt 6Z;rl Jli 7 - weigert worden st und meiner im dortigen OberaettAt anfianata aernact Betrag für seine gekränkten Menschenrechte zugesprochen werde. In der Klageschrift giebt Harris an, dak er m 4. Juli nüchtern und in jeder Weise anständig, sowie bereit, sich den m . . I. v c r, , , negem oer aveannal: zu unterwerfen", nach der Kasse derselben gegangen und dort für 2o Cents eine Einläßkarte gekauft hat, die ihn außer zum Zutritt zu den Bädern auch zu? Benutzung eines Badeanzuges, eines Ankleidezimmers und eines Bades berechtigte. Als er mt Karte aber an der vorgeschriebenen Stelle vorzeigte, ser ihm Bad. Badeanzug und Zutritt zu dem Ankleidezimmer verweigert worden, weil er afrikanischer Abstammung, ein Neger oder sogenannter Farbiger ist". Bei einem zweiten, am 11. Juli gemachten Versuche, in der Sutro schen Badeanstalt ein Bad zu nehmen, sei es ihm ebenso ergangen. Für jeden dieser Fälle verlangt Harris nun von Adolph Sutro als dem Elgenthümer der Badeanstalt auf dem Klagewege $5000 Schadenersatz we gen ungerechtfertigter Berweigerung der Prlvllegien. die' er sich mit der Eintrittskarte erkauft hatte und die sonst edem anderen Besucher gewährt werden. Bei dem Versuche, seinen vierjährigen Sohn vom Tode des Ertrinkens zu retten, hat der Farmer Wm. Higmon aus Sharptown, Del., mit dem Knaben zusammen das Leben verloren. Higmon wellte bei John Wilson in Noaring Point zu Besuch und amusirte sich mit Angeln im Wicomico - Fluß, als der Knabe vlötzlich das Gleichgewicht verlor und m's Wasser stürzte. Ohne zu bedenken, daß er nicht schwimmen konnte, sprang der Vater hinter seinem Sohne her. Er tauchte noch einmal auf und sank dann mit einem tiefen Seufzer, den Blick auf seinen Sohn gerichtet, der mit lauter Stimme um Hilfe rief, in die Tiefe. c!n kleiner Knabe, der ebenfalls angelte, war zuerst über das Geschehene so erschreckt, daß er völlig vewegungslos zusah, bis sowohl Higmon, wie sein Sohn untergegangen waren. - Er lief dann schnell zu dem Neger Abra,1 . l . r..iP yam arasley, oer in einiger uniTcr nung fischte, und erzählte ihm, was geschehen. Barckley hatte die Leichname bald gefunden, und wurden dieselben mit dem Dampfer Chowan" nach Sharpsburg gebracht. Higmon war ost Jahre alt und em wohlbekannter Farmer. Er hinterlaßt eme Wittwe und vier Kinder. lJDtx ohnehin sehr in Mißkredit gekommenen Friedensrichter - Institution in New Jersey hat em Hobokener Friedensrichter durch eine Schem - Trauung auf emer TrolleyCar noch mehr geschadet, und es gab sich gestern große Entrüstung unter den respektablen Friedensrichtern kund. Der frühere Raundsman der Polizei. Thomas McAleer. welcher feit April ein Friedensrichter ist, bestieg eine Trollen - Car, welche von der 14. Str. nach der unteren Fähre fuhr, und traf in der Car John McGinnis, einen Schankwärter in E?-Bra,nd - Eom missär G. Hauser's Concert.- Lakal. der in Begleitung von mehreren Sängerinnen, darunter Hattie Martin, nach der unteren Stadt fuhr. McGin Nis und Hattie forderten, als sie ersuhren. daß McAleer ein Friedensrichter ist. ednselben auf, sie zum Spaß" zu trauen, und McAleer gab sich auch dazu her, mit seinem Amt Mißbrauch zu treiben. Er forderte das Paar aus. sich die Hände zu reichen, frug sie. oö sie sich heirathen wollen, wobei McGtnnis stumm blieb und nur Hattie die Frage bejahte, und soll dann die Sangerin geküßt haben. ' Die ganze Gesellschaft kehrte dann in einer Restauration an der Fähre ein. worauf McGinnis nach seiner Wohnung !n No. 619 Willow Avenue ginz und Hattie nach New York fuhr. Wenn auch McAleer ebenso wie McGinnis und Hattie die Geschichte als Spaß auffaßten." so gab eö doch Manche, . welche die Heirathsceremonie als . bindend erklärten, pnd nur der Umstand, daß McGinnis eine Frau hat. mache die Trauung ungültig. McAleer kann der Spaß theuer zu stehen kommen, denn er kann, wie einige Friedensrichter sagen, abgesetzt, wenn nicht bestraft werden. Äor ungefähr Jahresfrist machte sich der ZahlmeisterAspirant De Crignis. ein Sohn angesehener Familie aus Augsburg, der im 1. Fuß-Art.-Regt. Jngolstadt diente und durch leichtsinniges Leben m kckulden aeratben war. einer Defraudation an der Regimentskasse im Be trag von 500 Mark schuldig. Er ging flüchtig und wurde in contumaciam zu zwei Jahren Gefängniß verurtheilt. Nach längeren Irrfahrten ließ er sich in Marseille für die französische Fremdknleaion anwerben. Den schweren Dienst und die schlechte Behandlung in dieser bielt er indeß nr 8 Monate lang aus. Dann desertirte er abermals. Es gelang ihm.' von Analer
nach Frankreich zu entkommen uno dieses unbehelligt zu durchwandern. Wegen mangelnder LegitimationspaPiere konnte er mehrfach ihm angetra-
qme Stellungm.nich, antreten. S U sich Mwungln, nach DeutschT v a,,rr,rfiiif,f,rr ?)hrxe nfl, BnarSein Marburg an. stellte sich der Polizei und wurde sofort nach W 3 Verbübung seiner ffi l" .t (i.i vxraie augciuii. Der mehrfach umgear beitete Entwurf für die Pariser Stadtbahn ist jetzt endlich angenommen worden. Im nächsten Frühjahr hofft man mit den Arbeiten beginnen zu können und bis zur Weltausstellung von 1900 wird wayr chemlich oie Häuptlinie von der Porte de Bincennes bis zur Porte Maillot fertig sein. Die Bahn wird sechs strecken haben, schmalspurig sein und bekommt elekirischen Betrieb. Der weitaus größte Theil der künftigen Stadtbahn läuft unterirdisch, zum Theil wird sie als Hochbahn geführt. Ihre Gesammtlänge beträgt 62.9 Kilometer; davon verlaufen 40.4 unterirdisch. 11.7 in Einschnitten und 10.8 in Viadukten, Die Kosten des Baues sind auf 150 Millionen Francs veranschlagt, die durch eine Anleihe gedeckt werden sollen. Wenn, wie man hofft, m Wih lionen Menschen jährlich die Bahn be nutzen, so können die Zinsen u. f. w. leicht eingebracht werden. Da die TkU5idusse jährlich über 300 MttZoncn P?rs--en befördern, ist diüse Ann:.br.? --"-ci Die S t i e r q e f e ch t e in Granint fordern wieder zahlreiche Opfer. In Madrid wurde der Banderillero Zanas. als er über die Barriere springen wollte, vom Stier eingeholt und schwer verwundet. Der Picador Teruel erlitt einen 'rmbruch. In SeVilla wurde gleichzeitig der Espada Valentin durch einen Hornftoß in den Oberschenkel erheblich verletzt. Der Picador Navarro trug eine Gehirnerschutterunq davon und Nicht weniger als drei Banderilleros wurden in die Lust geworfen und verwundet. Wenn von Stiergefechten die Rede ist, erinnert.man sich unwillkürlich auch der Schullehrer, die darben, während dort Hunderttausend? drauf gehen. Allein die Provinz Malaga schuldet nach 'einer im Amtsblatte veröffentlichten Aufstellung 1.178.984 Pesetas. Dann kommt Ciudad Real mit einer Million und Valencia mit 530.000 Pesetas. Zusammen schulden die spanischen Ge meinden ihren Volksschullehrern über 7z Millionen Pesetas an Gehalt und Schrelbmatenal, Die Sache spricht für sich selbst. . Hiesiges. Mayor Taggart fuhr heute Mittag nach West Baden zur ErhoUNg. EÖ Feuerchef Barrett kehrte ge stern von New Haben Conn. zurück. wo er einer Nattonalconvent,on der Feuerchefs beiwohnte. ' ßÖ" Die "Stevenson Building Company" sicherte sich gestern ihre ausgegebene BoudS durch eine Hypohek Von Z400.000 auf daS Gebäude. Dieselbe ist auf Aquilla JoneS Trust ausgestellt. . EZJ Die 79. Zndiana Veteranen Gesellschaft wird am 15. September im Zimmer 112 deS StaatShauseS eine Neunion abhalten. Nach dem Ftstmahl wird Herr Fr. Knefler eine Rede halten über Der Rückzug von Atlanta nach Nashville". Rheumatismus im Rücken, in den Schultern, Hüften, Aenkeln, Elbogen oder Handgelenken ensteht durch zu viel Saure tm Blut. Hood'S Sarfaparilla Heilt Rheumatismus. Hood'S Pillen sind bic beste Abführ-und Leber-Medizin für Familiengebrauch. 25 8unf iunÖe Bengel 'machten sich gestern Nachmittag hinter dem Hause No. 135 Greer Str. den Spaß fünf Pfund Pulver zur 'Explosion zu bringen. Der fürchterliche Knall erschütterte Häuser in der Entfernung von mehreren SquareS. An der Stelle, wo die Bengel das Pulver angezündet hatten ist jetzt ein großes, tiefes Loch. Glücklicherweise wurde Niemand ver letzt. Meerschaumpfeisen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen :c., bei Wm. Mucho. 199 OS Wasbinaton tr EXT Der Staatö-Fabrikinspektor fand, daß im GaSdistrikt daö Zahltag Gesetz übertreten wurde, indem die Leute nur monatlich bezahlt werden. Er gab Anordnungen, dem Uebelftand abzuhelfen. Auch fand Herr McAb, haß in verschiedenen Fabriken Kinder unter dem gesetzlichen Alter angestellt werden. Er befahl, dieselben sobald die Schulen eröffnet werden, zu ent Nassen.
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