Indiana Tribüne, Volume 20, Number 332, Indianapolis, Marion County, 19 August 1897 — Page 2

ZNvinnü Tribüne.

Erscheint Täglich und Sonutagv. Die tZgliche TrivKn- kostet du'rch Un Xxlgtt 1 Cent per X3oit, die ontagl .rrllk I 2cxtl Vtx Ode. Bette tsm H T,t lt es Cents texVtxtt. Ver V,ft tttcxtll In XUyA ,,zsHi tm Bixaxlicitllstssl V Pi 'Jct. onut 18 Ost rttabama Straße. Indianapolis, 3nd., 19. August 1897. Sardische Zustände. Italien hat zwei Schmerzenskinder: die beiden Inseln Sicilien und Sardinien. Aber während das eine in seiner Noth von Zeit zu Zeit einen wilden SchmerzenSschrei ausstößt, der zu den Ohren der Mutter dringt, ist daö arme Aschenbrödel Sardinien in stumpfe Gleichartigkeit versunken.Niemand nimmt sich seiner in der Kammer und in der Presse an. Eine Ausnahme macht der Corr. della Sera", der die Aufmerksamkeit auf die entsetzlichen dortigen Zustände lenkt. Die Noth ist durch Mißernten auf daö Höchste gestiegen. Man genießt ein Brot, da? aus Eichelmehl bereitet ist und nach einerUntersuchung des Professors CeM 65 Procent unverdauliche Stoffe enthält. Im letzten Winter mußten sich in Orosei viele Bauern mit ihren Fa milien mehr als vierzehn Tage lang von Kräutern nähren. Hunaernde Landleute, deren Weiber und Kinder halbnackt um ein Stück Brod bctteln, sieht man überall. Und daß dieser Zustand kein vorübergehender bleibt, dafür sorzen zwei fürchterliche ei ßeln: der Wucher, der einen Sack voll Saatkorn gegen 80 Procent Gewinn verleiht, und der Fiskus, der unerbittlich Häuser und Ländereien des unfähigen Steuerzahlers versteigert. So wurde vor zwei Jabren eine ganze Ge meinde versteigert! Diese Noth allein kann aber noch nicht die erschreckend große Anzahl von Verbrechen erklären, welche auf der Insel geschehen. Nicht ohne einen Anflug von pharisäischer Ueberhebuna meint bei inländische Blatt, daß die Rasse sich oabei geltend mache, und eignet sich Scrgi's Theorie an. Hiernach wird das Mittelmeerbecken von einem Stamme bewohnt, den er den Mittelländischen oder euro - afrikanischen nennt. Dieser Stamm v?n der So mali-Küste kommend, dehnte sich fächermäßiz über daö Mittelmeer aus, bis er von einem anderen Stamme aufgehalten wurde, der von NordEuropa herabstieg und den Sergi den europäischen oder, keltischen nennt. Die Scheidungslinie geht wie eine Diazonah mitten durch Italien. Der mittclläudische Stamm hat seinen wilden, blutdürstigen Sinn von der ostafrikanischen Heimath her bewahrt, und während er in Südfrankreich und Spanien durch die eindringende Civilisation gemildert wurde, konnte er sich auf der abgeschlossenen Insel -0tttiwit - -tikbfcpffit tttuUlu. Tort giebt eZ nicht nur die geringste Anzahl von Eisenbahnen im Begleich mit den übrigen Theilen Italiens, sondern der Verkehr steht dort in letzter Zeit völlig still. 1834 gab es 411 Kilometer, 1894 414, während in ganz Italien die Kilometerzahl in diesen zehn Jahren von 9318 auf 14,863 hinaufging. Von anderen Straßen ist kaum die Rede. Dher lebt der Sarde in einem Urzustand und will in seiner schrankenlosen Freiheit keine sociale Macht anerken nen. In vielen Gegenden, besonders in der Nähe von Nuoro und im hohen Ogliastra, welche Nicesoro die Verbrecherzone nennt, ist daö Verbrechen nicht die Aurnahme, sondern die Regel. In einem Jahre wurden in Nuoro 412 Ochsen gestohlen. Kein einziger Schulfeiger ward entdeckt, die 41S 'Ochsen blieben von der Erde 'verschlungen ! Und in solche Gegenden schickt die Regierung Präfecten, denen eS mehr darauf ankommt, die Wahlen zu machen", als einen Räuber iu fangen, dort fürchten die Zeugen ihre unvermeidliche Strafe als .Spione", dort zahlen die reichen Tutsbesitzer ihre festen Steuern n die Banditen, welche eine verderbte Vress, als Helden feiert. Als einst ein ebrlicher Beamter nach der Insel geschickt und von ihm eine Liste der Verbrecher verlangt wurde, schrieb er an den Minister: AIs gewissenhafter Mann müßte ich an die Spitze der Liste dex Abgeordneten 36. setzen!" Wie ein Hohn klingt ei, daß Sardinien zwei Universitäten zahlt : die von Sassari mit 129 Studenten nnd die von Cagliari mit 185. Jeder Student kostet dem Staat jahrlich 1000 Lire! Jüngst berief der Unterrichtsminister Gianturco die Abgeordneten br Insel zu sich, um die Abschaffung einer Universität vor?uschlaaen. die Fakultäten sollten auf beide Städte vertheilt werden. Man konnte sich aber nicht einigen, weil jeder die medicinische Fakultät für sich haben wollte! Die liyslelnst Thätigkeit der indischen Qtitv, Unter den Eingeborenen von Indien besteht bekanntlich ebenso wie in Versien die Sitte, die Leichen der Verstor. denen nicht zu begraben, sondern sie an bestimmte Plätze zu bringen, wo sie von den Geiern bestattet" werden. In Indien sind diese Orte die sogenannten Thürme des Schweigens", die von jenen widerlichen Vögeln wohl gekannt und in Schaaren besucht werden. Man befürchtete, daß während der dieijährigen Pest in Indien die Geier mit ihren erhöhten Pflichten nicht fertig werden würden. Man hat aber das Können dieser Thiere , glücklierweis unterschätzt. Auch sind diese merkwürdigen Begräbnißstätten so geräumiq eingerichtet, daß sie ie vermehrt Zahl der Todten Wohl zu beherbergen vermochten. Ein Geschäststräger einer parstschen Vereinigung hat über diese VerHältnisse während der .Pest einen Bericht erstattet, woraus wir entnehmen, d:ß im Gebiete von Bombay der Turm. te.Ct&Ej Ka5vi,

nyaoo naum sur TZ 7 Todte hat, in dem Thurme Banajee ist Platz für ebensoviele. und zwei weitere Thürme fassen 262 bezw. 141 Leichen. Während der ersten 14 Tage des Januar wurden 150 Todte zu diesenThürmen aebracht, und nach den Aussagen der Wärter, die ' . - . m M , - , wf . C

daS anmuthige GejHast yaoen. Die Todten ern diesenPlatzen niederzulegen, vollzog sich die Bestattung derselben i i tj Vn.mÄ nrmnT-r CUTCu DIC VöCiCi ll uuiuuu uv..v. Weise. Uebrigenö hatten diese Vögel es verstanden, für ihre vermehrte Arbeit sich Hülfskräfte zu besorgen, und hatten sich an einigen Stellen ganz überraschend vermehrt. Nach einer sehr genauen Zählung saßen auf den Mauern eines dieser Thürme nicht weniger als 195 solcher Vögel, ohne die zu rechne. welche sich in unmittelbarer Nahe des Gebäude? aufhielten. An einer Stelle, wo man bisher mit dem Besuch von 280 Geiern rechnete, hatte sich deren Zahl rasch auf 400 vermehrt. Man kann also diesen saubern Vogel nicht nachsagen, daß sie ,hre Pflicht vernachlässizt oder sich der ihnen zugemutheten Aufgabe nicht gewachsen gezeigt hätten. EfmeinnützigeS. Aquarienkitt. Man nimmt etwas ungelöschten, recht fein pulverisirten Kalk und macht ihn mit einer hinlänglichen Menge Eiweiß zu einem dicken Teig an, mit dem man, ehe er hart wird, die Ränder des Aquariums verstreicht. Sobald der Kitt vollkommen trocken ist, überstreicht man ihn mit geschmolzenem Paraffin. Gegenstände von Eichen holz zu bräunen. Um denselben, wie etwa einem kleinen Kästchen, das Aussehen von Alteiche zu geben, stellt man sie in eine geschlossene Schachtel, in welcher ein offenes Fläschchen mit Ammoniak sich befindet. Das Altrali verflüchtet sich und die Dämpfe bräunen daö Tannin des Eichenholzes. BehandlungderFlaschenkorke. Die Flaschenkorke muß man, unmittelbar 'bevor sie verwendet werden, mit siedendem Wasser abbrühen und noch feucht und warm zum Verkorken verwenden. Das beim Zusammendrücken deS Korkes in der Maschine allenfalls ausgedrückte Wasser wischt man mit einem reinen Sckwämmchen ab. bevor man die zu verkorkende Flasche darunter stellt. Reinhaltung der Zähne wird von vielen Menschen'zur Schönheitspflege allein gerechnet und doch ist dieselbe auch vom Standpunkt der Ge sundheitspflege aus wichtig. Unsauber keit der Zähne wie der Mundhöhle verdirbt den Speichel, der zur Verdauung der Speisen, d. h. zur Verarbeitung derselben nothwendig ist. Daß, wenn derselbe verdorben oder zum mindesten unrein ist. die Speisen nicht richtig ver arbeitet werden können, ist ersichtlich, und daß daraus nicht selten Magenleiden entstehen können, ebenfalls klar. Es muß darum immer wieder schon bei Kindern auf die Reinhaltung derZähne und Mundhöhle hingewiesen werden. um oenen. oesjer als aue angepriesenen Mundwasser, erzielt daS die Myrrhentinktur, von der man einige Tropfen dem ssmmerlauen Wasser zusetzt. Dieselbe reinigt vorzüglich, befestigt das Zahnfleisch und kräjtigt die Zahnwurzeln. Sie war schon den alten Völkern bekannt, ist dann durch Jahrhunderte. hindurch alSHeilmittel verloren gewesen und jetzt erst wieder als solches aufge funden worden. Zahngeschwüre, mit Myrrhentinktur bepinselt, heilen vorzüglich. Zur Behandlung der Möb e l. Der beste Leim, um abgebrochene Theile von Möbeln wieder festzumachen, ist weißer russischer Leim. Man weicht eine Tafel über Nacht im Wasser, gießt letzteres dann ab und macht den Leim hiernach im Wasserbade flüssig, nicht über direktem Feuer. Thut man noch etwas Essig hinzu, so bleibt der Leim flüssig und ist jederzeit gebrauchsfähig. Will man seine Möbel aufpoliren, so wasche man diese erst gehörig mit einer Abkochung von Quillayarinde ab; man wird staunen, welch entsetzlicher Schmutz sich im Laufe deSWinterS an ihnen angesetzt hat. und wie thöricht es ist, ohne eine solche Reinigung die Politur aufzutragen. Zum Poliren benutze man entweder die kaufliche Schellackpolitur, der nach Wunsch auch noch etwas Farbe Mahagonibraun für helle. Umbrabraun für dunkle Möbel beigemischt werden kann. Soll nur derGlanz erneuert werden. so genügt nach vorherigem Rein! gen tüchtiges Abreiben mit Petroleum. Eichene Möbelstücke, die nicht polirt werden, sind ebenfalls in angegebener Weife zu reinigen, dann mit in Terpentinöl gelöstem Wachs, eventuell un ter Zusatz von etwas sogenannter Brunoleinfarbe, recht gleichmäßig einzureiben und kräftia zu bürsten. Zum Reinigen von mit Oelfarbe gestrichenen Möbeln, auch Fenstern. Thüren etc.. benutzt man ausschließlich eine Abkochung von Quillayarinde oder Seifen Wurzel (aus der Droguenhandlung). da Seifen- und Sodawasser die Farbe löst. Veiße Seife zu kochen. In größeren H5.'iLständen. wo vielerlei Unllke the Rest of Thern. Dr. Jolrn Vf. BulTs Pilla are a soverelgn rerned j; the v are not liko ordinarv. cathartic pilla that violently purge the j bowcls, but they possess specific, curative powers, which stiniulate the stornach, liyer, bowels and kidneys, giving thern vitality,toneand healthsul action. "I have uaed Dr. Bull'a Tills sor liver, kidney and atornach diseases, and found that they are the best and surest eure sor these ailrnents. I keep Dr. Lull' Pilla in the house year in and out, and my yrife caa not praise thern enough. Otto Korachel, 1401 W. Main St., Laporte, Ind." Drohn W.Bull's Pilla (sixty in a box) cost but 25 centa; trial box, 10 centa, at all dealers, or by mail. A. C. Meyer & Co., Baltimore, Md. Beware of imitationi. ftu&a&enfiei 3 o$n D. aulb. 201 Jndiana ttoe. . . CV & Zqn wüt,

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Feitüdsane imo, c!e man rnent verwenden kann, lege man sie zurück, um Seife davon zu kochen. Sobald man genügend Fett gesammelt Hat (z. B. Ham-' meltalg. Speckschwarten etc.). verbrauche man es, denn eö verliert an Gehalt, je länger eS steht. Man bringe , w i n ery r c "" ;r. " Psunv i5elk Mi! ö Pfuno Meilenstein und 2 Eimer Regenwasser zu Feuer und lasse eS unter stetem Rühren zwei Stunden kochen. Fast einen Eimer Wasser stelle man sich zur Hand, um nachzugießen. Nun thue man 11 Pfund Salz dazu und lasse die Masse noch wieder eine Stunde kochen (wenn SalI dazu, so gieße man kein Wasser mehr nach). Am folgenden Morgen stecke man die Seife und koche sie mit drei Eimern Wasser und 2 PfundSeifenstein und 6 bis 8 Pfund Salz wiederum. d. h. man zerlasse den Seifenstein in dem Wasser, gebe dann die Seife hinein und wenn die ebenfalls dünn und länger kocht, schütte man daS Salz nach und lasse die Masse damit eine halbe Stunde kochen. Darauf fülle man alles durch einen Durchschlag in ein nasses, hölzernes Gefäß, worin es bis zum folgenden Tage stehen bleibt. Dann kann man die Seife in beliebige, egale Stücke schneiden und zum Nachtrocknen aufstellen. Die Seife wäscht vorzüglich und greift daS Zeug nicht an. Um ihr einen angenehmen Geruch zu geben, kann man zum Schluß einige Tropfen Lavendel daran gießen. Es sei noch bemerkt, daß Abfälle von der Gänseschlackterei nicht zu gebrauchen sind, da diese sic?i nicht zerkochen, sondern stückig dazwischen bleibe?. YYncZnttttsse. Pariser Skizze von Frttz Lavido "4. Vor einem der großen CafeZ am Boulevard deS Italiens stand er der Held meiner Geschichte nämlich. Zum hundertsten Male bereits nimmt er seinen Hut ab, um immer mit demselben Enthusiasmus auszurufen: M?me Damen und Herren! Die Industrie wirkt Wunder; Arbeitslohn giebt's nicht mehr; die Concurrenz macht, daß wir alle umsonst arbeiten; früher war eine Uhr ein großer Schatz, heute trage sogar ich eine bei mir. Sehen Sie. meine Herren und Damen, sehen Sie her! Eine Nette, eine Re montoiruhr, welche man aufziehen kann, sehr schön gearbeitet, unverwüst lich, ganz famoS, um Ihre Kinder. Ihre Nichten, Ihre Neffen oder Ihre Enkelkinder glücklich damit zu machen; das Alles für? für? für dreißig Centimes, meine Herren und Damen; dreißig Centimes, sechs EouSÜ!" Ein junger Geck kauft ihm zwei Uhren ab und zahlte mit einem Zehn, francsstück. Der Mann laßt sich von einem der Kellner sein Geldstück wech. seln und fängt darauf an, vor dem nächsten Cafe seinen Refrain mit noch größerem Eifer zu singen: Dreißig Centimes, sechs Sous!" Zufällig kannte ich ein kleine Stück seiner Lebeusgeschichte. Ncir einiaen Mnrfc? baiit ich ibn im Atelier des Bildhauers Roncy, meines Freundes, gesehen,' dem er für Brust und Arm Modell stand. In den Ateliers hatte man ihm den. Beinamen Bel - Oeil". gegeben, weil er so schöne hellblaue Augen hatte, die' von Geist und Lebenslust sprühten und funkelten. , Ein junger Malev hatte ihn entdeckt und ihn ein paar Male Modell sitzen . lassen; so war er allmälig in den Ateliers bekannt geworden. Aber bald schon begann daö ewige Modellsitzen" ihn zu langweilen, und so hatte der unternehmende Bei - Oeil" angefangen, Handel zu treiben. Anfang mit selbst fabrizirten Aesfchen und Hünd chen aus Wolle, dann mit Kuchen, Gebetbüchern und Kirchenbüchern, später mit Uhren für Kinder, mit Taschenbleistiften und tausenderlei anderen Kleinigkeiten. Währenddessen hatte er sich eine Lebensgefährtin erwählt, und der geschickte Kaufmann war Vater geworden. Aber Vlanche begann zu kränkeln, und mit ihrer Gesundheit entflohen auch seine Sparpfennige der einfachen, hoch oben auf dem Montmartre gelegenen Wohnung. So ward Claude denn wiederum Bel-Oeil" und wanderte, wie früher, jeden Morgen nach der Place Pigalle, in der Hoffnung, von einem in der Nähe wohnenden Künstler geholt zu werden. Erst am Nachmittage nahm er dann seine Lieblingsbeschäftigung, den Handel. wieder auf. So hatte er eS möglich gemacht, seine kranke Nvau be: sich behalten zu können; um keinen Preis hätte er sie, so lange eS nicht unumI länglich nöthig war. in elneö-der ihm 0 verhaßten Krankenhauser gebracht. Auf dem Trottoir war ein Aufruhr entstanden. Einen Augenblick später sah ich. wie der arme Claude von Hwei Schutzleuten auf daö Polizeirevier gebrackt wurde. Er war todtenblaß. die Thränen standen ihm in den Augen, und er stammelte nur in einem fort: Jch habe daö ZehnfrancS stück selbst von einem Herrn bekommen; ich bin unschuldig; meine arme Frau, meine arme Frau!" Die Menge indessen schrie und johlte: Schurke! Falschmünzer! Gau nerlEiner der Herren erzählte, daß Claude dem Kellner ein falsches Zebn francsstück geaeben und gegen gute Geld eingewechselt habe. Wemi er daS ' absichtlich gethan hätte, würde er sich doch gewiß aus dem Staube gemacht haben! warf ich ein, aber leider, vergeblich. Erst drei Tage später wurde 'der arme Mann auf Roncy'S Veranlassung wieder freigelassen. Tag? darauf sprach ich den BildHauer. Er stürmte von der Pröfectur irect in sein armseliges Dachstübchen. - ES war geschlossen.' Seiner Kinder hatte sich eine mit leidige Nachbarin angenommen. .. eine Frgu.hAtt.e vyr snast ün

rregUNA einen esttgen ieberanfall bekomme:; man hatte sieSm daS Ho spital cri oitiere" tranSpovtirt. Erst nich drei Tagen durste Claude sie besuchen. An einen zweiten TrIPort rar gar nicht zu denken. Und. doch doch hörte ich ihn stern Abend schon wieder rufen: Dttifctg Centime,, sechs Sou,! Ein armev Teufet kann sich den LuruS nicht gestatten, den Mutb zu verlieren. Claude mußte essen; seine Kinder mußten genährt und gekleidet werden! Roncy war naiv genug gewesen, die in kurzen Worten verfaßte Schilderun von Claude'S Schicksal einem Pariser Blatte einzusenden. Voller Ironie hatte man ihm geantwortet: Aber, ich bitte Sie. mein Herr. solche Geschichten passiren hier alle Tage. Wir würden Sie sehr gerne perpflichten, aber wirklich, die Sache ist gar zu unbedeutend." Deutsche OotabZZaOxtöltxi.

r,.rtt-Tarmi'tadt. D a r m st a d t. Der als hervorragender Schulmann in weiten Kreisen bekannte Dr. Dettweiler in Bensheim wurde zum'Direktor des Gymnasiums in Darmstadt ernannt. Beim Baden im Rhein ertrank der hiesige 21 Jahre alte Lehrer Dürauer. G eisen heim. Auf dem KirchHofe hat sich hier der Dachdecker L. Nägler erschossen. Er wurde von Kirchhofs - Besuchern aufgefunden. Nägler stand in den dreißiger Jahren und war unverheirathet. S e l ig e n st.a d t. Ein Nachts auSgebrochener Brand im Braunkohlen - Bergwerk Amilm" zerstörte das Kesselhaus und das Maschincnhaus vollständig. Der Betrieb ist einstweilen gänzlich eingestellt. Wahl en.. Das Anwesen des Polizeidieners Schwöbel ist durch Feuer zerstört worden. Vaycrn. München. In der Kunst'metallgießerei von Lasser, Maistraße 25, fanden die Lehrlinge Schmid undLechner eine Metallpatrone, die sie zum Ezplodiren brachten. Schmid wurde so schwer verletzt, daß er bald darauf starb, und Lechner wird für immer ein Krüppel bleiben, falls sein Leben erhalten werden sollte. Die Werkstatt wurde vollständig demolirt. Beim Abschlagen einer Pontonbrücke auf der Jsar stürzte ein Theil des Gebälkes ein und ungefähr 35 Mann fielen in den Strom. Sie konnten ungefähr 1 Kilometer unterhalb der Unfallstelle gerettet werdend Augsburg. Bei einer Rauferei vor der Wirthschaft zum Reichsadler wurden drei. Arbeiter bedenklich durch Messerstiche verletzt; ein vierter, der Schlosser Josef Schmid. erhielt vier Stiche, von denen einer die Lunge verletzte, und liegt hoffnungslos darnieder. Der Thäter ist verbaftet. B a y r e u t h. Im Schäferlein'schen Dam'fsägewerk brach Großfeuer aus, das daS Maschinenhaus sowie die Nebengebäude zerstörte. Der Schaden ist ziemlich beträchtlich. E g g e n f e l d e n. Der Blitz schlug in das Anwesen des Brücklbauer inllnterhöft, erschlug ein drcijährigesPferd und zerstörte das Anwesen. Im Stalle standen noch weitere fünf Pferde, wovon zwei zu Boden geschlagen wurden und zwar mit solcher Gewalt, daß Ketten und Halftern abgesprengt wurden. G r 0 ß b e r g. DaS Anwesen der Bewohner Fischer und Scheuer ist ein Raub der Flammen geworden. Die Feuerspritze des Ortes, zur Zeit inReparatur, war nicht zur -Stelle und die rasch herbeigekommenen Feuerwehren von Hohengebraching und Abbach fanden das nahezu niedergebrcmnte Doppelhaus nebst Schupfe als einen rauchenden Schutthaufen. Als Brandstifter wurde der 16 Jahre alte Gemeinde - Arme Johann Kiesser verhaftet. Hersching. DaS Wohnhaus des Schlossermeister Hart! ist niedergebrannt. Wütttcmucrg. Stuttgart. Der ledige Diener Gommel aus dem benachbarten Ditzingen ist in derBadeanstalt der Gemeinde Hoyern bei Lindau als- Leiche gefunden worden. Es liegt offenbar Selbstmord vor. Böckingen. Hier wurde auf offener Straße ein Mord verübt. Der Thäter, ein früherer Privatbote Namens Mößner. gerieth mit einem Berwandten gleichen Namens von Böckinn in Streit. Beide trennten sich und .der Streit schien beendet. Plötzlich aber sprang der Eine dem Andern nach, versetzte ihm vier Stiche, zwei in die Herzgegend und zwei in den Unterleib, so daß der Tod alsbald eintrat. Der Thäter ist verhaftet. E h r e n st e i n. Bm Fensterputzen bekam die Frau Fabrikant Gläser das Uebergewicht und stürzte aus dem dritten Stock auf das Pflaster hinab. Die Verletzungen der Bedauernswerthen sind äußerlich und innerlich sehr schwere. Heilb.ronn. Großes Aufsehen erregt in Neckarsulm die Verhaftung einer Anzahl Mädchen, die sich des Verbrechens gegen das keimende Leben schuldig gemacht haben sollen. Eine Frau aus Untere?s:sheim, die HilfSdienste geleistet haben soll, wurde gleichfalls gefänglich eingezogen. Weitere Verhaftungen s llen bevorstehen. Ludwigsburg.' Die bürgerl. Collegien beschlossen die Einführung der Verbrauchssteuer auf Bier mit großer Mehrheit. Die Steuer ist auf 65 Pfennig pro Hektoliter festgesetzt. Im Zusammenhang damit wurde die Aushebung deö Volksschulgeldes mit Einstimmigkeit zum Beschluß erhoben. O ehrin gen. Nach amtlicher Feststellung beträgt der durch Hagelschlag und Sturm im Oberamt 5hringen erwachsene Schaden: 1) an Ernte- 3,456'000 Mark, 2) an Obstbäumen 4,505,000 Mark, 3) an Gebäuden 5Z4.000 Mark, also zusam-

men 8,523,000 Mark bei 29.580 Einwohnern ! Baden. Karlsruhe. Der ehemalige Präsident des evang. Oberkirchenraths, Dr. Franz Ludwig v. Stößer, hat sich in Freiburg i. B. mit Fräulein Marie H. A. A. Flad vermählt.- v. Stößer ist im Jahre 1824 geboren, somit 73 Jahre alt. Allmendshofen. Gemeinderechner Fritschi wurde bei drt Arbeit auf dem freien Felde vom Blitz erschlagen. Baden - Baden. Dahier hat sich ein Mitglied des Kurorchesters, Steidel, wegen mißlicher VermögensVerhältnisse erschossen. Er hinterläßt acht Kinder. Durlach. Zwischen hier und Weingarten wurde das auf dem Geleise spielende 2iährige Kind des dort stationirten Bahnwärters überfahren und getödtet. Der Locomotivführer sah daS Kind, vermochte aber den Zug nicht mehr zum Stillstand zu bringen. Das Kind wurde total zermalmt. Nicht weit davon arbeitete die Mutter am Bahndamm, ohne eine Ahnung von dem schrecklichen Vorgang zu haben. Ettlingen. Die Papierfabrik der Gebrüder Buhl ist total niedergebrannt. Nur die Umfassungsmauern stehen noch. Neben der Feuerwehr war auch Militär zum Löschen herangezogen worden. Der Kirchenfondsrechner Schindler wurde wegen Unterschlaguna von ca. 900 M. verhaftet. Er will das Geld, das er am nächsten Tage ersetzte, verlegt haben. F r e i b u r g i. B. Kassirer Böhmel von der Gewerbebank wurde, wegen Unterschlagung zu 8 Monaten Gefängniß verurtheilt. Gottmadingen. Neben der Kirche gerieth ein von mehreren Familien bewohntes Wohnhaus nebst der anstoßenden Scheuer in Brand. Infolge des starken Westwindes fing auch das benachbarte Wohn- und Oekonomiegebäude deö Eduard Fahr Feuer. Sämmtliche Gebcwlichkeiten brannten bis auf den Grund nieder. Nlzcttlpsalz, - S p e Y e r. Ein bedauerlicher Unglücksfall ereignete sich im St. Clarakloster. Daselbst war der Zimmermeister Veorg Schwartz mit dem Aufschlagen eines Neubaues beschäftigt, wobei er herabfiel und sofort todt war. Schwartz diente im Genieregiment und hatte die Feldzüge 1866 und 187071 mitgemacht. Ä n n w e i l e r. Restaurateur Müller, 55 Jahre alt. stürzte beim Anmachen von Vorhängen aus dem vierten Stock in den Hof und war sofort todt. Er hinterläßt eine Frau und 2 Kinder. Der ledige 23 Jahre alte G. Lang war in der Ullrich'schen Fabrik mit seinem Meister wegen 50 Pfennig Lohnentziehung in einen Wortwechsel gerathen. Er verließ die Fabrik und ertränkte sich. . Elsaß-othringrn. Q i t a ü b T 0- Wei einem Säbel ducll zwischen dem juristischen Studenten v. Zirewitz und dem medizinischen Studenten Schütt wurde ersterer leicht verletzt. H a r tz w e i l e r. Unter dem Verdacht, an seiner Frau und seinen Kindern einen Vergiftungsversuch mit-

telst Phosphor verübt zu haben, wurde der Steinhauer Gerard verhaftet. H 0 h w a l d. Im hiesigen Staatsforstrevier wurde eine vom Tannen rüsselharzkäfer befallene Tanne gefällt, die unterhalb des Schnittes einen Umfang von ca. 3 Meter hat und nach den Ringen, die dieselbe aufweist, ca. 200 Johre alt sein dürfte. V!cck!tt!bnr?l. Rostock. Die herzogliche Fasanerie. welche mit 40 Truthennen. und ca. 300 jungen Fasanen besetzt war. ist abaebrannt. Dem Fasanenwärter und dessen Frau gelang es nur mit Mühe, sich zu retten. Von dem Thierbestand sind gegen 350 Exemplare umgekommen. Man vermuthet, daß das Feuer durch Brandstiftung entstanden -er IIMriae Knabe Friedr. Mck ist m der Warnow ertrunken. Kal'.fnann C. W. T. Vurmeister beging sein 50jähriges Bürger-Jubi-läum. Schwerin. DieRegierung hat die Abhaltung der großen internationalen Taubenschießen auf lebend: Tauben im Ostseebade Heiligendamm in Zukunft verboten. Der Pastor emer. Karl Saß ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Derselbe war in Sülze als Sohn des Gastwirths Saß geboren. Oldenburg. Oldenburg. Der Maurermeister Rohde ist von dem bei ihm in Arbeit stehenden Maurer Jöstingmeyer. genannt Meyer erschossen worden. Derselbe ist sonst gut beleumdet; daß er aber länger einen Haß gegen seincnArbeitgeber Rohde hatte, will man aus Aeußerungen schließen, die er über diesen in letzter 5!eit gemacht hat. Der pensionirte Hofmusiker Bernhard Schröder, ein leidenschaftlicher Angler, hatte in Huntlosen beim Fischen das Unglück, ein Bein zu brechen. Freic Städte. Hamburg. Rentier Andreas Köhler, eine in St. Pauli sehr bekannte Persönlichkeit, ist im 78. Lebensjahre nach längerem Leiden gestorben, nachdem er kurz zuvor seine Gattin durch den Tod verloren hatte. Köhler fuhr 30 Jahre davon 17 Jahre als Capitän zur See. Von dem im Segelschiffhafen liegenden Dampfer Cunheden" sprang der Koch Heine vor den Augen der übrigen Mannschaft in die Elbe und ertrank trotz sofortiger Rettungsversuche. Der in der zweiten Elbstraße wohnende Händler Tölk wurde beim Radfahren von einem andern Radfahrer angefahren, zu Fall gebracht und an der Kniescheibe erheblich verletzt. Im Krankenhause, wohin man ihn brachte, ging die Wunde in Entzündung über und ist Tölk infolge hinzugetretenen Starrkranmpfes gestorben. Große Bestürzung entstand unter den im Alsterpavillon anwesenden Gästen, als der dyrt keilende Maj.or Kurowski

aus Berlin plötzlich todt zu Boden stürzte. Ein Schlaganfall war die Todesursache. Bei einem Zusammenstoß des Dampfers Abendroth"

i mit einer Barkasse kenterte letztere und es ertrank: .:.er Schrank unverheirathet), S N.iieb Zembecke (unverheirathet). Mechaniker Günther (verheirahet) und Maschinist Carssen (verheirathet). Schweiz Basel. Im badischen Bahnhofe dahier starb plötzlich an einem Schlaganfall der bekannte Motorwagenfabrikant Ed. Burkhardt. Bern. Die älteste Bürgerin der Bundesstadt. Frau v. Tscharner.Wittwe des Bildhauers v. Tscharner, beging ihren hundertsten Geburtstag. B i ch w y l. Bei einem Gewitter ist zwischen Bichwyl und Flawyl eine Scheune zusammengestürzt, in welcher ein mit zwei Pferden bespanntes Müllerfuhrwerk von der Haslenmühle in Gostau Schutz suchte. Der Fuhrmann, ein aus dem Canton Luzern stammender Wilh. Glanzmann und die beiden Pferde sind todt. H i r z e l. Hier verunglückte der 30jährige Jost Brandenberg von Zug. Um nächtliche Ruhestörer zurOrdnung zu weisen, bestieg er eine Mauer, von der er infolge eines Fehltrittes herunterstürzte. Er erlitt dabei einenSchädelbruch, an dessen Folgen er starb. Orsterrcich-Ungarn. W i en. Der ehemalige Direktor der kaiserlichen Gemäldegallerie, Hofrath Engerth, ist, 80 Jahre alt, gestorben. Der Präsident des Wiener RennVerbandes für Nadfahrersport Paul Reinhardt wurde wegen Unterschlagung von 600 Gulden verhaftet. Die Verkäuferin Marie Zeuchling hat ein junges, armes Mädchen, die zwanzigjährige Fabrikarbeiterin' Sofie Emayer. mit welcher ihr Sohn eine Bekanntschaft angeknüpft hatte, aus Aerger über dieses Verhältniß aus dem Fenster des zweiten Stockwerkes eineLHauses in den Hofraum hinabgeschleudert. Die Privatiersgattin Caroline Köller. 56 Jahre alt, beging Selbstmord, indem sie sich auS dem zweiten Stock ihres Hauses. Kleine Schiffgasse No. 4, stürzte. A g r a m. Der Bankbeamte Emil Lackner alias Margesich ist nach Unterschlagung'bon 6000 Gulden flüchtig geworden. B u d a p e st. Die Violinistin Julie Perlroth aus Wien hat hier Selbstmord begangen. V e l d e n. Dr. Poriser aus Kopreinteinitz ist beim Baden im hiesigen See ertrunken. Gars. Der 26jährige Forstadjunct Ludwig Reisner ist im Walde ermordet gefunden; die Thäter sind unbekannt. uiucmßurg. Luxemburg. Zu später Nacht stunde brach in einem Gebäude der Bahnhofs Avenue, das dem GeschäftsAgenten Scholtes gehört und in welchm Stallungen und Werkstätten untergebracht sind, Feuer aus. Dem Kaufmann Levy verbrannte ein Theil seines dort untergebrachten Futtervorraths, dem Schreiner Matthias Werthcsen aus Clausen sämmtliches Arbeitszeug. desgleichen dem Küfer Beck, welche" beide in dem Gebäude ihre Werkstätten hatten. Werthesen erleidet einen Schaden von ca. 1200. Beck einen solchen von 700 bis 800 Francs. Das Gebäude wurde zum Betrage von 3000 Francs -beschädigt. V 0 r g e b e ug t. Herr: Aber, erlauben Sie' mir, Sie haben ja auf meinem Portrat merneNase viel rother gemalt als sie ist!" Maler: Trösten Sie sich, sie wird schon noch so roth werden, als ich sie gemalt habe! E ine Qausfrau. die Be scheid weiß. Hausfrau: Wie lange waren Sie in Ihrer letzten Stelle? Köchin: Zwei Jahre, Ma dame! Hausfrau: Und, Hand auf's Herz, wie viel Schatze hatten Sie wahrend dieser Zeit? Kochm: Nur vier! Hausfrau: Dann thut eö mir leid! Wenn Sie gut zu kochen verstanden, wäre der Erste schon langer aevlieben! MIM Durch eines von Beiden veruracht. Die Blase hat den Zweck, alö Urin behälter zu dienen und alö solcher ist sie keinen Krankheiten ausgesetzt, außer den beiden folgenden. Die erste entsteht durch unregelmäßige Thätigkeit der Nieren und die andere entsteht ourcy acykioie lokale Behandlung an derer Krankheiten. Hauptsächliche Ursache Ungesunder Urin auö ungesunden Nieren ,ft die Sauptursache von Bla senkrankheiten, deren Schmerzen einen Lebensüberdruß hervorrufen. Die Ge darmutter wurde, geradeso wie die Blase für einen Zweck erschaffen und wenn sie Nicht belästigt wird, so erkrankt sie nicht, außer in besonderen Fällen. 3n natürlichem Zustande ist die Gebarmutter ziemlich nahe hinter der Blase gelegen und darum werden Unregelmäßigkeiten, Krankheiten oder Unannehmlichkeiten, die sich in Nieren, Nucken oder Blase bemerkbar machen, zuweilen für Frauenkrankheiten oder Gebärmutterschwächen gehalten. Man begeht leicht einen Irrthum, den man ebenso leicht vermeiden kann, wenn man den Urin untersucht (siehe Pamphlet). Die milde und außerordentliche Wirkung von Dr. Kilmerö Swamp - Root, daö große Nieren-, Leber- und Blasen-Heilmittel, ist bald bemerkbar. Seinen wundervollen'Kuren wird die böchste Anerkennung getollt. Brauchen Sie eine Medizin, so sollten Sie die Beste gebrauchen. In allen Apotheken 50c und $l.v Sie sönnen eine Probeflasche und Pamdhlet, beides frei per Post versandt, haben, wenn Sie die tägliche Tribüne" bei Einsendung Ihrer Adresse an Dr Kilmer & ßo , Binghamton, N. I., mitschicken. Der Herautgeber dieser Zeitung ' gtranttrt die Echtheit dieser

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