Indiana Tribüne, Volume 20, Number 332, Indianapolis, Marion County, 19 August 1897 — Page 1
w:o A 00 o Ak h Ü VS A A 0 WJ v iy iy w v i X O W V Office : 9to. 18 Süd Alabama StLahe. Telephon 1171. Indianapolis, Indiano, Donnerstag, den ). August 189? Jahrgang 20 No. 332
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Ediwrielles.
Einen interessanten Vergleich zwischen 1850 und 1897. d.h. zwischen dem Jahre der großen Goldfunde in Kalifornien und dem der großen Zunde ' m t r r t t. r . in Äiaela zikyi cas an grancleco Tag.bla.,. um ,u z.igkn. wi. sich m ..... n . I allgemeinen Verhältnisse geändert ha ben und um wie viel schlechter die Aussichten des Goldsuchers heute find, als sie damals waren Umö Jahr 1850, sagt daö genannte Blatt, stak die großkapitalistische Entwicklung noch in den Kinderschuhen. 5 fe Aktiengesellschaften. Trust U - - r ff-i I "7 ' I 9 1--u. vrrgz., cic vsrunc 1 V- so 4. und Bodt, Han.dwerkSzeuge, Maschinen, LebenSmitte! und alle Transport- und VerkehrSnege monopolisirten, war damals wenig oder gar nichts zu verspüren Der Goldsucher, der damals nach CaUfornien ging, konnte nicht nur e..'? 1 ' , , I mrning ciairns , ,onoern auq mix land so gut wie unentgeltlich von der Regierung erwerben und, begünstigt durch daö Klima und den ungeheuren Reichthum an Wild und Fischen, sich mit der Hoffnung tragen, entweder alö Goldgräber oder als Ackerbauer die vollen Früchte seiner Arbeit zu ernten, also nicht nur seine Existenz zu sichern, sondern auch sein Glück zu machen". Und wer nicht alö Goldgräber nach Californien ging, sondern alö Handwerker oder Geschäftsmann sein Glück versuchen wollte, der brauchte entweder nur mit (einer Arbeitskraft oder mit einem kleinen Kapital zu operiren, um sich eine Ex-stenz und Wohlhabenheit zu erringen. Denn damals gab eö noch kein Massenproletariat, am allerwenigsten in Californien, das den ArbeitSmarkt in wilder Konkurrenz überschwemmt und die Löhne bis zur noth durstigsten Lebenshaltung herunterge drückt hätte: und ebcnsowenia war da- .... . .. ... MUlS CIC 0 pilatSr0NZeNlra!i0N jOttt C..i..(X.:ii v.t . v f.! m . ,orlgr,qrillen, ap ne oem lleinen ejchasksmanre die Möglichkeit mit em ynr Aihf. rtSj tr h T f i V. I Ta. .!.:- ... ag vervlenken uno vorftcylig genug waren, iyren ganzen verdienst nicht durch die Gurgel zu jagen oder in W sWl M Sielböllen und Bordellen weaiuschleudern, sondern machten und dieselben in wimivmjiu' tl,urn oöer Öefftlici,en Unternehmung den. Alle unsere rti&tn cfllifstmif Aen , 1- - 'v"""" .b"' ' d.nWi.r. I . iitift i uns lii ihn lif am 'v" M"w fx öden betraten, weiter nickt alö ihre Arbeitskraft und Gefchicklichkeit oder nur ein kleines Betriebskapital zur Verfügung gehabt. Wenn aber heute ein californisckeS Gottnber auöbräcke und Kalifornien - . immer noch ein jungfräulicher, unbe. siedelter Staat wäre, so könnten Ar- (. 1 . m x ir 4maaiaa(i.. i.z ocuct uuv ovmuuiiuyuiiüicuic QiCZI noch nicht einmzl ihre Ezistenz Men, geschweige denn Reicktbüm,? sä. meln. v w - v wj wmw V y Denn innerbalb der verffosseaen fünfzig, ja, nur der lehten zwanzig ' ' " Jahre hat der kapitalistische KonzentrationS und MonopolisirungSprozeß so gewaltige Fortschritte gemacht, daß Californien so gut wie jedeS andere 1 Ux Welt dem EroßkapitaliSmus'
mit all seiner Großartigkeit auf der einen und all seinem Elende aus der
anderen Seite untertdan ist. Und waö für Califormen und alle übrigen der Kultur erschlossenen Län-! der gilt, das tttfft auch für alle bisher, noch unbewohnten uncivilisirten Ge genden zu ; also auch sjjr Alaska. Alleö werthvolle Land in Alaska befindet sich bereits im Privatbesihe großkapitalistischer Korporationen. In Chicago hat sich eine Gesellschaft von Millionaren gebildet, die mit einem Betriebskapital von 25 Millionen Dollar den größten Theil der alaökifchen Goldminen trustisizieren will und wird. Solche großkapitalistischen Korporationen bilden sich auch hier, in St. Louis, in New Jork, in London, kurz überall, wo viel Kapital mük'ig liegt. Andere Großkapitalisten habt bereits den gerammten Verkehr mit Alaska monopolisirt oder sie werden ibn noch monovolifiren. Und wie mit ........ den Mmen und dem Transport, so geht eS mit der LebenSmlttelversorIIMi iimV Kim Ai(iiHim(H "iiifiti ffl. gung und dem gkfammten übrigen Ge schäftSverkehr in Alaska. Die groß. kapitalistischen Alaska - Gesellschaften werden miteinander konkurriren, bis die Großen von den Allergrößten aufge schluckt worderi find. Für den Mann mit kleinem Kapital bietet sich aber von vornherein keinerlei Aussicht, an diesem Konkurrenzkampf theilzunehmtn. . 1 , . 5 , . n CT t T I HV tnit n nil nm iftlll Vlltftlffl hirm I v ....... .,..... .., ,, r 8.0. l.kil.ll lill liiHl.htlh All ihlllfiftlH I kapitalismuS innerhalb der zivilisirten Welt noch übrig gelassen hat. Kurz : Alaska von 1897 steht unter dem Zeichen deS Kapitalismus von 1897. Und dieses Zeichen sieht anders auS als daö kalifornische Hoffnungö zeichen von 1850. ,, ArchlMiGeii. Inland. Wetterbericht fortdauernd schoneö. kühles Wetter. Hst, 3mto,rrttu? innerbalb der T" r 7 Un u Stunden 70 Grad, niedrigste 57 Grad. - Ochissel'S Badeanstalt Wasser temperatur 82 Grad. - Eivildienft-Kandidaten. Washington. 18. Aug. Die Civildienst. Commission wird mit An Meldungen für die Prüfungen überhäuft und feit Beginn der neuen Administration hat der Zudrang überhzupt außerordentlich zugenommen, . . vermuthlich in Erwartung von Aen- . .... , . ! derungen der Eivildienst-Regeln. Gegenwärtig liegen 14.700 Anmeldungen vor, etwa 4000 für Stellungen im Postdienst, 3500 für den Zolldienst und 5000 für den Jnlandsteuerdienst. Zudem haben noch Prüfungen bei 53 der größten Postämter stattgesunden, wodurch die Zahl der Amtökandidaten vermuthlich noch um 5000 steigt. Da-1 bei hat eine Vermehrung der Stellun Ifln nickt ftattslf f iinhttt. ü ' 1 t t Der Streik der Kohlenaräber Pittöburg, 18. August. Der davon wno wayr,cyeiniicy tn, oap die .t TP9V Streiker ihr Lager aufgeben und daö Marschiren einstellen. Dolan, der Präsident der Union der
fiA (MBflstiffJÄ0cn8t56cr' f3t wurden daS
Marschiren unter reinen umstanden I . K frtn ... ' verhaften, und dannVne man sie eben wie Verbrecher niin.vu, vi.v wv. m I 1 1 v.v.. I
. . M , , . f - W(imntiitrtn fur Ais Ktrufir 111.01.... X. k ... v
wm....mD... 1 den ,n PitkSburg uno Allegveny vyn . . . - , . Hau, zu HauS vorgenommen. Fairmont, W. Ba., 18. August, 190 Streik wurden heute verhastet, Pe durch Marschiren die Bestimm- & fWAMBkAIVMMAVAMIM MAWIAMVI vc ,u.., .. hatten. 24 von ihnen wurden nach arköburg ' gesperrt, uil mi4wk&ku iiid uiu v v v v r w W h e e l in g, W. Va., 18. August. Kodlen werden rar. Der VrelS M veI , I deutend in die Höhe gegangen. Die Gaswerke sind mit Kohlenmangel beI. vroht. Pittö burg, 18. August. Die Bergwerkbesider beabsichtigen, ihre Gruben mit anderen Leuten und wenn nöthig mit Anwendung von Gewalt wieder in Betrieb zu setzen.
Ein zweiterCharlie Roß. Al bany, N. I-, 18 Aug Bit
beute Mittaa hatte man von dem fünf Jahre alten Knaben John Convay, der entführt ist und zur Erpressung eines Lösegeldeö verborgen gehalten wird, keine Spur entdeckt. BlS jetzt hat -du Polizei keine Spur entdeckt, auf welcher sie arbeiten könnte und sind die Eltern des KindeS der Verzweiflung nahe. Die Polizei glaubt heute Nacht, daß H. G. Blake, ein früherer Möbelhändler und Genosse Joseph Hurdy'ö, cineS SckwaaerS Michael Conwav'S. des Baters deS Knaben, den Zungen entführt hat. Hurd'S Ruf ist nicht gut und er soll seine Hand in dem Verbrechen haben. Die Polizei erwartet, den Knaben vor Tagesanbruch zu finden. Die Sacke traua nck wie folat u: Gestern Morgen wurde am hellen lichten Tage der 5jahrige Junge M. 3. gon " ist der Straße entführt und m . jol,ei n0 fcine 1 " Spur weder von ihm, noch von seinen T ' 1 Entkübrern. Das Kind svielte. wäb. rend seine Mutter die Hausarbeit erledigte, auf der Straße, die wenig belebt ist, und sie bemerkte eö mehrmals VZN dem Fenster US. AlS sie mit ihren Obliegenheiten fertig war, wollte die Frau den Zungen rufen, sand ihn . . . . . m . ff MWfc IllWt tkM MMI WLV vt.HU. I r I war sie ins s iauigeaange. um da ach ., .liZs,.i. j M 7 U I r if ' f A I aer Junae schellte und ibr einen Brief mit den Worten übergab : Geben Sie dieö Herrn Conwah". Damit lief er fort. Die geängstigte Frau konnte die Ankunft ihreö Mannes nicht erwarten und riß daS Schreiben, daö in einem befchmuhten Kouvert steckte, auf. Ihre Ahnung hatte sie nicht betrogen. 3n dem Brief war weitläufig erzählt, der Junge fei entführt worden und wenn bis Abends 7 Uhr in einem hohlen Baum an einer genau" beschriebenem Stelle in einer sehr einsamen Gegend der etrag von uvv yinieriegr e,. - ' so werde Eonway zwei Stunden Spä ter sein Kind wieder haben. Wenn er irgend Jemanden etwaö sage, oder eine Ueberlistung ausführen sollte, so werde er sein Kind nicht lebend wiedersehen und selbst der Rache der Räuber versallen. Die Entführer erinnerten an Charley Roß, der auch in Philadelphia berschwand und von dem man nie wieder eine Spur sah, da sein Vater die Hilfe der Polizei in Anspruch genommen f .11- 0-.... TT. . . C.f i an - a". vruony v"siez IN i. c . . r r. . v.b 0X.it.... . .. I rcampse, alö ste das Tchreiven zur Hälfte gelesen hatte und die Nachbarn, die durch ihre wilden Schreie angelockt waren, sandten sofort nach.ihrem Mann. Derselbe machte Anzeige bei d:r Polizei, erhob aber auch Z3000 bei der Bank und ließ em dem Geld packet genau ähnliches Packet, daö nur Papierschnitzel enthielt, anfertigen und das letztere an der bezeichneten Stelle niederlegen. Der Brief war von einer geübten Hand geschrieben, und obschon die Interpunktion mangelhaft war, zeigte er doch, daß der Schreiber nicht unae- . I scharfe Wache, allün eS zeigte sich Niemand. Nachbarn Conwav'ö bildeten Truvvö und durchstreiften die aanze! Gegend. Einige von ihnen hatten Spicke mitgenommen, und wenn sie die Ent uhrer oder Einen, der mit f.;-.l.t . c:v n.v -.!fx 1 incn in krvinvung iano, erwlslyl hätten, 5) er Zu wäre eS lhnen schlecht ergangen, zex o!' üttt vonroag i n.n v v et re .. :a I t V Ä. C-rti ... . .! orgniserregeno. ir ,ul aus einer xtiutuui. in vi uuv(i(, unv kttli , nicht bald eme Nachricht von dem Kinde eintrifft, ist das Schlimmste für sie zu befürchten. WinterimSommer. W i l m 0 t . S. D.. 18. Aua. Der
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Schneesturm, der am Samstag Mittag mm von hie. in den Bergen eint a ia n x fw vi wujuven unuc&iiui Nachmittags um 6 Uhr lag bereits 2 all Scknee und all, nn f htm GF " -r-j " WWWWj Halm stehende Getreide und daS Gemüse in den Gärten war umaewebt. . DieS ist der erste Schnee und die Indianersagen, daß fie niemalS vorher im August Schnee gesehen haben. Der Wind kam vom Westen und AbendS war eS so kalt, da die Oeken in Brand ' geseht werden mußten. . i w - ' r I
Ausland.
Böse Zustände in Oester- ' Die Zustande reich. Berlin, 18. Aug. in Böhmen werden für die Deutschen, immer unerträglicher und die ZurückHaltung der Behörden gegenüber den tschechischen Ausschreitungen und UnVerschämtheiten ist geradezu sträflich. 3n Prag, mit seiner ältesten deutschen Universität, ist eS sogar so weit gekommen, daß Leute, die sich in Wirthschaften und Cafeö der deutschen pracye bedienen, nicht sicher vor den Angrissen deö tschechischen PöbelS sind, ?? dem bekannten Ausflugsort Scharka wurden zwei Deutsche von tschechischen Lümmeln durchgeprügelt und angespuckt; die schwachen Versuche oer oerutenen Wache, ben Angegrissenen " W kommen, wurden durch Bombardement mit Steinen verEin Akt unglaublicher Rohh tn energische Vorgehen der V 4. f K i . enkil. eit, der Regie'ung dringend erfordert und den tschel!n ? r rr .... w lyonauiern ooijcniuco lyeuer zu hen kommt, wird aus der Bezirkshauptmannschaft Teplitz gemeldet. Als der in dem Orte Herrlich ansässige anz Richter sich mit seinem Bruder auf dem Wege nach der Ortschaft Loosch sur .yeiinayme an oem iZeuerweyrGautag befand, wurden die beiden Männer m Itt Nähe ton Neundoef dn einer Bande Tschechen überfallen, CT0 1 c. c ? , v . e - . . Cfc v n t ir. i . n em neu enlipmnenoen ampse wurde Franz Richter buchstäblich zu Tode gesteinigt, während fein Bruder schwere Verletzungen davon trug. Die Aufregung in deutschen Kreisen über
diesen Todtschlag ist eine große und m1ch Regierung hat alle telegraphiernstliche Konflikte dürften, fallö sich schen und telephonischen Mittheilungen ' ' ' u..r.-ii. fli.:.f:n.n cms-i.- i..
vie Regierung nicht schleunigst inö Mittel legt, die Folge sein. - Auch in Krain gewinnt die deutsch - ' I feindliche Haltung der Slovenen immer mehr an Schärfe. Die auS Gott, fchee zur Abhaltung deö Südmzrkt. festes nach Laibach kommenden Deut schen wurden bei ihrer Ankunft auf dem Bahnhof von einem nach Hunder. ten zählenden slovenischen Pöbelhau. sea bedroht. Unter dem Sebrüll Schlagt die deutschen Hunde todt" hätten sie sich auf die Angekommenen gestürzt, wenn die Polizei sie nicht mit " ' v r i ' der blanken Waffe daran gehindert " 7 ätt e. ... . Nordiea aus derBesserung. ' 18 August. Die bemtt Opernsängerin grau Nordica hat sich von ibrer lebten Krankkeit die ' l y v rct 0CöeiilIicb war nemlich erbolt und 7 0 t t ist nach Kreuznach in Reinpreußen ge. gangen, um dt eine Nachkur durchzu , machen. i Ein schlechter Scherz. London. 18. August. Eine De. vesche der ..Pall Mall Kaiette" von Paris sagt beute Nachmittaa. dab die Bombe, welche heute an der Ecke deö Boulevard Maaenta und der Rue Lafvette. kur, nachdem Vräiident aure dort vorüber gefahren war, ezplodirte, r i j außer Nägeln noch eine Anzahl 4 Zoll im Durchmesser habende Kugeln ent bielt. Ein Milchtovk in der Sand ei- , ' itt m wurde Bericht deS Corresvondenten bestürmt: er saat: ..Die aan,e Affaire macht den Eindruck eines Scker,eö" 5) e !n e o e i i i o n i n n o i e n. cvi w m er... Simla. 18. Aua. RecoanoSzi. . . - . I rungs-L,ruppen im TwalÄ.oaie iza-I ben festgestellt, daß der Feind zwischen I. . . . ...
ijstlflia UNS ijanostll stUT ven PUgelNIylg.,
leuuna aenommen bat. wooura oas I . ..... . - W V ' I m rt. l ... ... 1 r t... t. I serullZl oniauai wir?, böb cic Vwa tiS-, BonerwalS- undSadustini-Fg atiker in Waffen aufgestanden find. Man erwartet, daß der britische Com mandeur. General Blood, sofort einen Angriff anordnen wird. p mntxai jdiooo leine Feld . Artillerie gegen die befestigte Stellung deö Feinde, vorrücken lassen 1 uiiu ueini sirriniiiniunnrn ici iuli. i i ---g " woraus die Insurgenten die Flucht erannen. S o n d o n, 18. August. Nach einer Depesche der TimeS aus Simla waren wenigsten? 3000 Eingeborene an dem . Gefecht betheiligt, aber'die Batterien rien hinderten sie, eS auf ein Handgemenge ankommen zu lassen, obgleich etwa 1000 Mann einiae Zeit auöbielten. " ' 'AlS aber dze Infanterie zum Angriff
uberglng. flohen sie, und rissen alle Anderen mit sich fort. Zwei englisch?
Offiziere fulen und Eapt. Palmer Wurde schwer verwundet. Die ganze Grenze scheint sich nach der Depesche noch im Aufstande zu be stnben Man glaubt, daß General Blood einen weiteren Vormarsch auf heute, Mittwoch, anordnen wird. Nicht länger zu bezweifeln ist, daß die AfridaS tief in den Ausstand verwickelt sind, welcher noch keineswegs unterdrückt ist. Die Lage ist derartig, daß die geringste Schlappe, welche die britischen Waffen erleiden würden, das Signal zu einem allgemeinen Aufstande geben würde. S im l a, 18. Aug., (4 Uhr Nachmittags). ES wird hier heute Nachmittag verkündet, daß die ganze Grenze in Aufruhr zu stehen scheint. Die Afridisten marschiren durch den Khyler Paß aus Jamrud, während die OrakpiS über Kurram vordringen und Sanfana bedrohen. Daö 36. SikhS. Regiment, welches in Abtheilungen längs der Grenze vertheilt ist, hat Befehl erhalten, sich in Fort Lockhart zu konzentriern Alle Damen, mit Ausnahme der Gattin deö MajorS Doövoeux. vom 36. Sikhs-Regiment, haben Sanfana verlassen und sind hierher nach Hangu gelangt. Die Gurrah und Samil - Mazasai ben sich vereinigt und bedrohen Pa. rachonar. im Kurram Thale. welch, , yy. fm - . . . . lfn lMnlrttt (iah $)l h h m t f t a m - r"'1 oorryas uno Tikyö hat. ' . a"AuSSpanren. M aerro, 18. August. Bte ,pa"iiB"", vrvrr rev Premier? Cenovaö del Castillo, der am Sonntag proze,ftrt und am Mon1 W Zum z.ooe vermittelst oer Garrotte verurtyeilt wurde, verboten. Man nimmt an, daß der, Gefangene morgen over am Freilag Uingeriazirl wrlvrn wird. Der Besuch deö Generals Azcarraga, deS präliminaren Premiers u. Kriegs- -. t. iv. .... st . 1 "Nigers, oei ver onigin egenlin in San Sebastian wird für sehr wichtig gehalten, well man weiß, daß der Pre- " die Ansicht ausgesprochen hat, i V nA IV 0p nn üfsinmö zVllumt It.t e v;. , rn.r ...vi v. c' i sayren sur ore. eyanviung ver ltuat:on nothwendig ist. zumal die Ankunft deS neuen Ver. Staaten Gesandten Woadford in naher Aussicht f' M a drid , 18. Aug. Tenor San C C rv-r r r i " "veraie uyrer, ,azre yeuie l, . c . in einem Interview : Selbst zur Zeit deö Premiers Canovaö ezistirten im Kabinet MeinungSVerschiedenheiten und wenn dieselben fortdauern, dann wird General Arzcaraga genöthigt sein, sich zu weigern, oaö Amt zu behalten. Aus alle Falle ist sein Kabinet nur ein temporäres Ich bin bereit, da Amt anzunehmen und wenn tch daö thun sollte, dann würde ich Reformen für Cuba im weitesten lnne anwenden.". Ochisss'Nachrichtttti Angekommen in : New Jork: Fulda" von Ge nua ; Friedrich der Große" u. Lahn" von Bremen. QueenItown: Pennland" von Philadelphia nach Liverpool; Germania von New Jork. 'S o u t h a m p t o n : St. Louiö" von New Jork. , rofttt,.hrtM MaaSdam" von New Sork. V V V I tttk..k. Ealalonia" von . . . wvvuu Saale" von New I . . n d. TOrt nn New V ... M....v ' I I vorl.. 23er einen Eatarry hiif.rri will, muß mit dem Blut anf'.n: Hood'S Sarsaparilla beseitigt die Nisache dieseö Uebels und heilt Katarrh dadurch, daß sie das Blut reinigt. Hood'S Pillen wirken milde aber rasch und sicher auf die Leber und den 1 D - ' " cm, v., wohnt der Schwoba Schuttes I m rtVrtö Wßßlt " w . ""iir bei dem man immer etwas gutes zu "llucn ttnw u iaun ttBQ ' giebt eö den ganzen. Tag.
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