Indiana Tribüne, Volume 20, Number 328, Indianapolis, Marion County, 15 August 1897 — Page 10

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: IN ALLEN APOTHEKEN v u..''! iuuir.icai Viitc eutöfißrnigsfoijrt-yasfo uu üjamas. Von Professor ?r. Wilhelm Tomaschc?. Indien, diiseZ große, reiche und dicht bevölkerte Erdgebiet, hat seit altersher nicht blos Eroberer auZ Norjd und West herangezogen, sondern auch Völker von Nah und Fern zu friedlichem Handelsverkehr und auch zu Seefahrten angeeifert, durch die der räumliche Horizont und das erdkundliche Wissen der Menschheit stetig sich erweiterten; dieses Wunderland zu erreichen, zu besiedeln, zu gewinnen welches hohes und gewinnreiches Ziel menschlichen Streben! Und so ist es denn endlich gelungen, auf diesem Boden eine feste Stätte für alle Kultureinrichtungen der Neuzeit zu schaffen und eine nie versiegende Quelle des Reichthums zu erwerben. Das Vorspiel hierzu fällt in das scchzehnte, das portugiesische Jahrhundert. In der älteren Periode des WeltHandels hat ausschließlich die vorderasiatische Levante mit ihren seitlichen Meereseinschnitten natürliche Eingangspforten zu den innerlichen Landen und Küsten geboten; cmf transatlantischen Wegen Indien zu erreichen dieser kühne Gedanke war niemals verwirklicht worden, weil die Voraussetzung hierzu, die Umsegelung Afrikas, mangelte. Denn weder die Nach; richt von einer angeblichen Umsegelung dieses Continents durch ein phönizisches Geschwader unter König Necho, noch auch die schwachen Beweise für ein ähnliches Unternehmen des griechischen Kaufmannes Eudozus halten der Kritik Stand. Ja, selbst wenn wir in das Zeitalter Marco Polos hinabsteigen, so darf die Frage, ob der Plan der genuesischen Handelsfamilie Vivaldi, Indien vom Atlantic aus zu erreichen, zur vollen Ausführung gelangte, billigerweise verneint werden, da das Unternehmen ohne weitere Folgen blieb und, bis auf einige schwache Spuren in vergilbten Dokumenten, gänzlichem Vergessen anheimfiel. Wir müssen hierbei erwägen, wie beschränkt das Wissen über die südlichen Meeresräume und über die Ausdehnung des afrikanischen Continents bis in's Mittelalter hinein geblieben war. Licht in die unerforschten Regionen, in die klaffenden Lücken der Erdkunde brachte erst das Zeitalter der Entdeckungen . Columbus. von Toscanelli darüber belehrt, daß der Atlantic doch nur einen schmalen Trog darstellen könne, entschloß sich zu dem Wagniß. diesen Meeresraum zu durchqueren, um das Indien des Ptolemäus, sowie Eatay und Zigangu des Marco Polo zu erreichen; er entdeckte hierbei eine neue Welt, nicht aber das altberühmte eigentliche Indien. 'Der Ruhm, das wahre Indien vom Atlantic aus. erreicht zu haben, blieb den Portugiesen, blieb dem Seefahrer Vasco da Gama vorbehalten. Als Dritten unter den' Heroen jener Zeit müssen wir sofort auch den Portugiesen Fernam Magalhaes nennen; von der spanischen 5Üiste aus durchquerte sein Geschwader alle die großen Meeresräume, den Atlantic, den Pacific, weiter über die Molukkensee hinaus den indischen Ocean und, um das Kap herum, nochmals den Atlantic. Jener Leistung des Vasco da Gama hatten Jahrzehnte vorausgearbeitet. Erinnern wir uns an die großen Verdienste des portugiesischen Prinzen Dom Henrique um die Hebung der Nautik; sein Plan, das goldreiche Land Gum zu entdecken, wurde schließlich unter König Alfonso V. verwirklicht. Dessen Nachfolger. König Joam II. verfolgte mit Zähigkeit den weiteren Plan, den Weg nach Habesch und Indien zu finden, und - sein Vetter und Nachfolger. König Dom Manuel (1495 bis 1521) beschloß, eine neue Expedition gegen Osten um das Kap herum auszusenden An die Spitze dreier Kriegsschiffe. Sam Gabriel". Sam Rasael" und Sam Miaue" (oder Berrio") und eines Proviantschiffks wurde der Hidalgo Vasco da Gama gestellt. Er erhielt vom Könige Sendschreiben mit an den Preste Joam von Habesch. an den Herrscher von Calicut und andere indische Fürsten, ferner einige Wappenpfeiler aus Marmor. die an wichtigen Küstenpunkten aufgestellt werden sollten, endlich Abschriften aller unter König Joam II. verfaßten Entdeckungsberichte. Die Zahl der Matrosen wird auf 143 bis 320 angegeben nur 55 sahen die Heimath wieder! Ueber den Verlauf der Fahrt haben wir zwei von einander, namentlich betrffs der Zeitfolge, stark abweichende Berichte, erstlich ein Roteiro, dem auch die berühmten Chronisten Castanheda. De Varros, De Goes und Osorio sichtlich folgen, sodann die Darstellung des Gaspar Correa, die zumeist auf die Aussagen des Geistlichen Joam Figueira zurückgeht. Die Abfahrt der vier Schiffe aus Lissabon fand vor vierhundert Jahren, annn 1497 am 8. Juli '(nach Correa bereits am 25. März) statt. Das kleine Geschwader bekam, bald die spanischen Canarias in Sicht; auf der Capverden-Jnsel Sant Jago wurden Fleisch. Holz und Wasser singe-

!nommen; hier schied Bartolameu Diaz. um nach Gumö zu fahren. In südsüdwestlichem und südlichem, weit vomFestland abweichenden Laufe, ' unter Stürmen. Tromben. Älitz und Donner. Regenschauern u?ld dichten Nebeln, die das.südliche Frühjahr beleiten, wurde das südatlantische Becken bis zur Brette von 23 Grad 3.' durchquert, worauf die Richtung gegen

0. und 0S0. zum Südhorn Afrikas eingeschlagen ward; endlich am 1. No vember machten sich Landanzeichen bt merklich, Sargassos auf seichterem Grunde und Landvoael; drei Tage später warf man glücklich Anker in der geräumigen Bucht Angra de Santa Helena (die Insel Sankt Helena wurde erst 1501 vonJoam da Nova entdeckt); bei dem von Coetho gefundenen Frisch Wasser Rio Sanct-Jago (Berg-River) stieß man uf hottentottische Kuhhirren. deren Typus und Lebensweise mis zum ersten Male beschrieben wird. In der Zeit vom 16. bis 20. Novemb umfuhr das Geschwader bei widrigen Winden in weitem Bogen in Sicht des grotesken Tafelberges, wie aus den Angaben des Piloten Pero d'Alenquer hervorging, das wogenumbrandete Cabo. worauf folgerichtig der Kurs gcgen XO. eingeschlagen ward. Am 25. November erreichte man die Angra de Sam Braz oder Dos Vaqueuo (Mossel-Vai) auf deren Bänken Robden und zahllose Fettenten (sotilicai ros) erlegt wurden, wahrend die Festlandkuste einen guten Wasserplatz dar bot. Hier.mußte das schadhaft gewordene Proviantschiff verbrannt werden. Etwas Fleisch wurde von den scheuen Kuhhirten gegen Flitter und Tand ertauscht, doch zeigten sich die Vaqueiros immer wilder und feindseliger.bis endlich ein blinder Böller jedem Verkehr ein Ende machte; bei einem Zusammenstoß wurde Vasco selbst durch einen Steinwurf am Beine verwundet. Nach einem viertägigen Seesturm (8. bis 12. Dezember) erreichte man (in der heutigen Algoa - Bai) hinter den Jlheos da Santa Cruz und den Flachinselchen" Jlheos Chaons den von Bartolameu Diaz auf einem bäum- und wildreichen Küstenvorsprung nahe einer Wasserquelle aufgestellten Wappcnpfeiler. Padram da Santa Cruz, und einige Leguas weiter gegen O. die Mündung des Rio do Infante (großer Fischfluß), den letzten Punkt, den Diaz ;miiio 1487 erreicht hatte; hier wendet sich die Küste gegen XO. um, und es beginnt das eigene Entdeckungsgebiet Vasco da Gamas. Nach weiterer Fahrt konnte das Geschwader endlich, am 23. Januar, zu Beginn des südlichen Sommers, an der nördlichen Mündung des Zambesi Anker werfen. Hier trafen die Portugiesen die ersten sicheren Anzeichen der Nähe Ärabiens und Indiens: die grüne Küste bot reichliche Lebensmittel; die Neger trugen indische Baumwollschürzen, die olivmfarbigen Mestizen verstanden etwas arabisch; man sah Barken und die genähten Fahrzeuge" des indischen Beckens. Darum erhielt der Strom den Namen Rio dos Bons Signaes, Fluß der guten Anzeichen," oder wie Correa berichtet. Rio da Misericordia. Nach einer Rast von 32 Tagen, die man zur Ausbesserung der Schiffe benutzte, fuhr Vasco weiter gen Norden. Nach Passirung der kleinen Jlhas Primeiras bekam man am 1. März das unter 15 Grad südlicher Breite liegende Jnselgcbiet von Mozambique in Sicht; das war die erste maurische Stadt, deren Scheikh dem Sultan von Quiloa unterstand; ärmliche Hütten aus Lehm mit Strohdach. Aber es herrschte hier bereits ein lebhafter Austausch indischer Stoffe und Gewürze gegen Goldstaub, Elfenbein und Sklaven, und man sah Schiffe aus Arabien und Indien, deren Piloten Kompaß. Quadrant und Seekarte verwendeten. . Die Mohammedaner staunten über die noch nie erlebte Ankunft vonSchiffen weit aus dem Westmeere und Mißtrauen. 5andelsneid und Haß wurden rege. Mit Mühe erlangte Vasco die erbetenen Lotsen, einige Lebensmittel, Holz und die Erlaubniß, am Lande Wasser zu schöpfen; dabei kam es zu einem hinterlistigen Angriffe, der mit einem kurzen Bombardement beantwortet wurde. Vasco zog sich auf das Jnselchen Sam Jörge zurück, erreichte von da das JnseJlchen Quiziba, fuhr dann an Cabo, Deaado, Quiloa und Monfia vorüber und gerieth zuletzt in das gefährliche Gebiet der Riffe und Bänke zwischen Sansibar und der Mrima- oder Verglandküste, wo das Schiff Sam Rasael" zwar strandete, aber wieder slott gemacht wurde. Hinter Pemba und Wasini ankerte das Geschwader vor der maurischen Stadt Mombassa, deren Scheikh sich ebenso unfreundlich und hinterlistig erwies wie der von Mozambique. Endlich wurde Melinde erreicht, ein Hafen 3 Grad 15 Minuten südlicher Breite, welcher nath Eintritt des Süd-west-Monsuns die günstigste Ueberfahrt zur Malabar - Küste nach Calicut darbietet. Der Herrscher, ein Maure zwar, jedoch Rivale des Scheikhs von Mombassa. nahm die christlichen Ankömmlinge freundlichst auf; die ceremoniellen, Verhandlungen führten schließlich zu einem Freundschaftsbunde mit dem Könige von Portugal; an der Südfeite des Hafens stellte Vasco einen Wappenpfeiler auf, Padram de Sam Gabriel oder Espiritu Santo, und nahm einen erfahrenen Schiffsführer aus Gugarat. Canaqua mit Namen, in seine Dienste. Nach Eintritt des Monsuns erfolgte die Abfahrt am 24. April, nach Correa weit später. In gegen Nordosten gerichtetem Kurse, über den Aequator hinaus und zuletzt an den Baizos de Padua vorüber wurden im

Läufe von 32 Tagen gen 700 Leauas zurückaeleat.

Am 17. Mai kam da z Msiae d'Elv

12 Grad nördlicher breite, in Sicht, nalepos des Luiz de Camoes da, der t rccvi. . . ' '.'.f .1.

yleraus oic ul oort tzananora. und am 20. warf man V.nker bei Capocate t rr i ooernaio uaitcui. In Ealicut, dem Haupt Emporiura des indischen GeWürzhandels, herrschte der mächtige ern o r::7i n- - M . ilS, maJZJ:tX:Zl ??m"??., .ri?' "a5 nnii iijuiriir rrm nrr risrn ni n n nrir - - "7 rv tfJUUVbl UV. Vlllkfr f :. c. rn . c... J . lag jedoch fast ganz in den Händen der Molzammedaner, der Gaste aus Ära bien. die die Ankunft der christlichen Flottille mit scheelen Augen verfolgten und alsbald alle Hebel der Verleumdung und Hinterlist ansetzten, um die gutlichen Vereinbarungen der Portugiesen mit dem anfanglich wohlgesinn ten Camorin zu vereiteln. Correa und Andere schildern mit beredten Worten die feierliche Audienz des Vasco vor dem juwelengeschmückten dkaga. die Umtriebe der maurischen Hasenbeamten, die den Christen ,gelea Iten Fallen und das Scheitern der Ver Handlungen. In der Emsicht. daß seine kleme Armada zu ernstlichen Kämpfen doch nicht ausreiche, entschloß sich der Großcapitan, nachdem er we nigstens ein Sendschreiben des Camo rin an König Manuel erwirkt hatte, das zu gegenseitigem Waarenaustausche einlud, zu eiliger Abfahrt. Im November wurden die Schiffe vor Cananor mit Gewürzen beladen, auf dem Jnselchen bei Bacanar, 13. llrad nordlicher Brette, stellte er den Padram da Santa Maria auf. Da sich der zur Nuckfahrt nothige NordoztMonsun noch nicht eingestellt hatte und schwuleCalmen anhielten, hielt t: Rast auf der Mit Holz und Wasser versehencn Inselgruppe Angediva. 14Z Grad nördlicher Breite, zwölf LeguaZ sudlich von Goa. Am 10. December, nach Eintritt des Passates, wurde die Heimfahrt angetreten, am 23. Tage. 2. Januar 1499 kam die ostafrikanische Küste m Sicht. nach kurzem Halt vor Madadoxo und Pata erreichten die drei Schlffe am 8. Januar Melinde. wo sie wiederum beste Aufnahme und Verpflegung fan den. weiter wurde Sansibar besucht und am 1. März das Jnselchen Sam Jörge erreicht, wo Vasco den gleichnamigen Padram setzte. Die Fahrt gegen Süden bis zur Angra de Sam Braz ging flott von statten, und schon am 20. März wurde das Cabo umschifft, von wo an man direct gegen Nordnordwest fuhr, wobei sich in den äquatorialen Strichen bei ungeheurer Schwüle Seuchen einstellten. Auch Vascos Bruder, Paulo da Gama. erkrlkte, so daß der Groß capitän mit den Schiffen Sam Gabriel" und Sam Rafael" auf den Kapverden und zul:tzt auf der-Azoren-insel Terzeira, wo Paulo starb, überaus lange zurückgehalten wurde, während Coelho mit dem Schisse Sam Miguel" oder Varrio" Lissabon schon am 10. Juli erreichte. Endlich erschien auch der Großcapitän an der Mündung des Tajo. am 29. August, und am 18. September hielt er seinen Einzug in der Hauptstadt, nach einer Abwesenheit von 26,- nach Correa von 32 Monaten,- wobei er etwa 3200 Leguas (die Legua gleich drei Seemeilen) oder die Halste des Erdumfanges zurückgelegt hatte. Er brachte - außer Ehrengeschenken und Sendschreiben, sowie Gewürzen aller Art. wichtige Nachrichten mit über hmtermdische Reiche und Emporien sammt Preislisten der tndi.chen Produkte nebst - einem Vokabular' der Sprache von Calicut. So wurde für die Anbahnung des indischen Handels die Grundlage geschaffen, zugleich jedoch die Erfahrung gemacht, daß man überall dort, wo die Mohammedaner den Handel innehatten, weniger mit friedlichen Unterhandlungen' als mit überlegener Waffengewalt zu rechnen habe. König Manuel verlieh dem glucklichen Eröffner des transatlantischen Seeweges nach Indien den Titel Dom nebst glorreichem Wappen, ferner ein bescheidenes Handelsprivileg, erhob ihn zum Admiral der indischen Flotte und ernannte lhn spater zum Grasen h. Vidiqueira. Er selbst, der König, führte fortan den Titel: Herr der Eroberungen und der Schifffahrt in Aethiopien und Indien.-, Im Februar 1502 wurde der Almi rante zum zweiten Male nach Indien geschickt und entdeckte hiebei die den Seychellen benachbarte Inselgruppe der Almirantes. König Manuel der Große' starb 1502: ihm folgte Joam IN., der den Admiral im Jahre 1523 zum ViceköMg von Indien, ernannte; nach kurzem Aufenthalte in seinem Statthaltersitze Goa starb jedoch Vasco da Gama zu Kucin Ende 1524 im Alter von. 55 Jahren.- Seme Gebeine wurden 14 Jahre später auf portugiesischem Boden in Vidiqueira beigesetzt; dasGrabmal wurde 1840 bel ernem Pooelausstande zerstört. Von den Großthaten der portugiestschen Hidalgos und Matrosen, dem Handelseifer ihrer Kaufleute und der hingebungsvollen Thätigkeit ihrer Glaubensboten gibt jedoch die Weltgeschichte glan..volle Kunde; ihre Seekarten und Roleiros, ihre Droguenbückzcr, ihre ethiiographlschen. und lmgulJedermann sagt so. 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i cqungnx yai. .Die Waffen und die Helden reich an Ehre. Die einstens her vom schönen LusitaDurchzogen zur i Von West nach Ost mm Sonnenaus. nenstrand. aanasland: Die muthig in Gefahr und Kriegsbe schwere, Wie nimmer sonst sie Menschenkraft bestand, In fremden Strichen ferner Völker schufen Ein neues Reich, zu Macht und Ruhm berufen." 4 Vom Dichter besungen wird in der Geschichte der menschlichen Heldentha-i ten sowohl wie der folgenschwerenEntdeckungsfahrten unvergängich leuchten der Name Vasco da Gama! Die Schwankungen dev Breiten. Seit etwa zehn Jahren hat sich her ausgestellt, daß die geographischen rn , ' ' reuen neme cywankungen von nahezu jährlicher Periode zeigen, die nur durch sehr feme Beobachtungen nachweisbar sind und über deren Urfache die Meinungen noch auseinander gehen. Neuerdings ist es jedoch wahe scheinlich geworden, daß eine ursäch liche Beziehung zwischen den durch me teorologische Processe erzeugten Masenoerscyieoungen aus ver lLroooer läche und den beobachteten Breiten chwankungen besteht. Dr. R. Spito er in Prag hat nun die jährliche Wan gerung der Luftmassen über der Erd Oberfläche rücksichtlich ihres Einflusses auf die in Rede stehenden Schwankungen untersucht. Ein Blick auf eine Karte der Luftdruckvertheiluna über der Erdoberfläche zeigt, daß sich wäh rend des Winters der Nördlichen Halb kugel. von der 0.4 mit Festland bedeckt sind, über diesem Festlande eine bedeu tende Anhäufung von Luft bildet, die im Sommer einer Luftdepression Platz macht, wahrend dann die Luftmassen über den beiden großen Meeresbecken der nordlichen Halbkugel sowie über den Continenten und den umliegenden Meeren der südlichen Hemisphäre an schwellen. Die überschüssigen Luft massen, welche im Januar Asien. Eu ropa und Nordamerika bedecken, fließen nämlich, wenn die Sonne hoher steigt und die Festländer der nördlichen Erd Hälfte stärker erwärmt werden, in der Höhe gegen die südliche Hemisphäre hin ab, und wir finden sie im Juli über dem Atlantischen und dem Pacifischen Ocean, über Australien, Südafrika, Südamerika und den angrenzenden Meerestheilen, wahrscheinlich auch zum Theil in den südlichen Polargeaenden. Diese im Laufe des Jahres über-der Erdoberfläche wandernden Luftmassen haben ein erhebliches Gewicht, welches sich also iahreszeitlich verschiebt, und es entsteht zunächst die Frage: Wie groß ist dieses Gewicht? Dr.' Spltaler hat diese Frage rechnerisch beantwortet, wobei er sich der Karten bediente, aus welchen Professor Hann für die Monate Januar und Juli den Verlauf der Linien gleichen Luftdrucks dargestellt hat. Dieser Luftdruck wird bekanntlich durch die Höhe der Quecksilbersäule im Barometer angegeben. Die im Laufe des Jahres überdie Erde wandernden Luftmassen kann man sich ' bezüglich ihres Gewichts auch als Quecksilberschichten von einer gewissen Höhe denken. und Dr. Spitaler hat deshalb, um kleinere Zahlen zu haben, statt des GeWichts der Luftmasen das ihm entsprechende Volumen von-Quecksilber-massen angegeben. Seiner Berechnung nach fließt die im Januar über Asten, Europa und Nordamerika angesammelte Luftmasse im Gewichte von 1000 Kubikmeter Quecksilber (gleich 270.000 Milliarden Centner) 'im Lause der ersten Hälfte des Jahres von' hier ab. und es sammelt sich davon im Juli eme Menge im Gewichte von 736 Kubikme ter Quecksilber über dem Pacifischen und Atlantischen Ocean über Australien.' Südafrika und Südamerika, so wie über den angrenzenden Meerestheilen, um sich in der zweiten Halste deö Jahres wieder über den' erstgenannten Gegenden zu concentriren. - Soll die aewaltiae Luftanhäufung über Asienund Europa' im Januar die Lage der Hauptträgheitsare und 'damit ' der Drehare der Erde " nicht ' andern., so müßte diese Luftmasse im Juli auf der diametral entgegengesetzten Seite der Erde sich ansammeln.' was -aber nicht der Fall ist. . Dr. Spitaler berechnet die jährliche Veränderung der Trägheitsaxe und deren Emfluß- - auf die Schwankung der geographischen Breitett' ztiffernmäßia und findet eine sehr nahe Uebereinstimmung 'mit den Beobachtunaen. Sonach m es wahrschemlich. daß in der Thal.diese Schwankungen durch die jahrliche Wanderung großer Luftmassen übe? der Erdoberfläche hervorgerufen werden. Immer pyramidal.' Herr (im Seebad): Herr Lieutenant schneiden j eine fürchterliche Griniasse?" - Lieutenant:- Aeh, eben beim Baden Portion Ocean verschluckt!".. Der gebildete Unterofficier. Unterofficier: Melde gehorsamst, Herr Feldwebel, dak mt Munition verliebt ist." Feldwebel: Was, verliebt?" Unterofficier: Zu Befehl, verschossen." i Ein herber Verlust. A.: .Da lese ich eben in der Zeitung, der alte Rentier Blümmer ist gestorben." B.: Ja, es war ein herber Verlust für mich!" A.: War er ein Verwandter vön Ihnen?" B.: Nein, aber ich war sein Arzt!" . . -

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