Indiana Tribüne, Volume 20, Number 327, Indianapolis, Marion County, 14 August 1897 — Page 1
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o I v O r rlC AA AA l5 l iVo v i y w v i w y o yy Office : No. 18 Md Alabama Strafte. Telephon 1171. Indianapolis, Zndiano, Samstag, ?ei . August M7 Jahrgang 80 No. 327
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Gditorielles. Autokratie ist Autokratie, ob sie von einem Zar, oder einem Bundes-
richte? ausgeübt wird. Die Appellation in dem Straßenbahnsalle wird zunächst an sie Supremerichter Brown und an die Kreiörichter Woods und JenkmS geV I Da ist die Sache ln guten Händen, daö heißt r m . . I - ur ot Straßenbahngefellschast. . m ... cn.tm x: - rr-r- I Wenn ao -ooii nq oic napiui ni v. m..-.v.i.:xi.. -.e.rr I 'oganz ok vunoiwqiit ö'a' mpi, cnn um u iuö eine Gesetzgebung erzwingt, welche 0tciemiKan0a101r.il inocn n x 1 v :n . l ..(. v C . (. . 1 x I maqi, oaan in c cuv, wup einen Jr ouoirnni. Korporationen sollten immer dar auf bedacht sein, einen großen Pump anzulegen uno zwar in einem anoeren Staate alö indem sie zu Hause sind. Dann haben sie stets große Zinsen aufilubrinaen uno baven Glauvtger in einem anderen Staate. DaS giebt ihnen dann Gelegenheit, sich an die Bundesgerichte zu wenden und große Kosten aufzuweisen. Und gefällig sind die Bundeörichter ja den Korporationen gegenüber. -Der GaSaesellsckaft kostet die Herstellung von tausend Kubikfuß GaS nach ihrer eigenen Rechnung 68 Centö. Sie läßt sich dafür j-ht ZI 25 bezahlen. Sie hat also an jedem Tausend einen Prosit von 57 Centö, daS sind also 8 Prozent. Die Fabrikanten, welcke bei solck riekiaem Umsab 84 Prozent erzielen, sind wohl zu zählen, Kein Wu.der. dak trk der riekiaen Verwährung die Aktien der Com9 vaanie weit über var! eben. TV l - I Aber wozu ist denn eigentlich daS Volk beute nock da. alö um auöaebeutet iU werden? ' ... ' ' I .'. ' Unser Staatssekretär hat sich un-I mittelbar nach dem Attentat aus CanovaS in einer Weise ausgesprochen, I die sich für einen Mann in seiner Stellung nicht schickt. Später wollte er sich dessen gar nicht mehr erinnern, und sagte als er darüber befragt wurde:! CanovaS ? Ich glaube, den Namen I n schon gehört zu haben." Nun wird vielfach an andere Beweise der auffallenden Gedächtnißschwäche erinnert, an welcher der bejahrte Herr leidet. Sollte er nicht.veranlaßt werden können, sein Amt niederzulegen ? ES ist bezeichnend, daß die größ tea Zeitungen deö Landes, welche sonst feindlich gegen. eniru lei uoer oen ini n i t . TB? haltöbefehl gegen die Streiker auS tr,&tn. Wi?n,s,m,n N,?KZn nickt i W m T w w M w ' . . . :n r?if,rtnt, I! vmu vit m w I r ' v k.f.kl a.a.n &trittr rnfe Äntaf. schz, verursacht, aber die bundesrichterlichen Uebergrisse werden auch den bürgerlichen Kreisen gegenüber gefahrdrohend, auch die Mittelklassen faxgen an, den schweren Druck deS Kapitals, wie er namentlich von den Korporationen ausgeübt wird, zu fühlen und so rebelliren sie gegen die BundeSrickter selbst dann, wenn der svenelle Zall sie gar nicht so sckme. licbberübrt ' Die Advikaten deö verurtheilten Mörders Hinshaw mögen wohl mit! dem Benehmen des Strolches Baney zufrieden sein, aber wir zweifeln, daß eö aus die öffentliche Meinung viel I1 haben wird. Die Aussagen deö Mannes stehen in verschiedenen! wichtigen Punkten mit den Ergebnissen! deS bei dem Prozesse erhobenen Be-l weiömaterials in Widerspruch und die! alleinigen Aussagen eines Strolches sollten wenig inö Gewicht fallen. Daö Gesetz verbietet Geschworenen, die Thatsache in Erwägung zu ziehen,! daß der Angeklagte selber jede AuöIf tl.to..f.4. A. M H Utaf.l4.i Ik.u
uy wvvvyvv, uv i? ucivicici vcuiincic vir iziiujs uui icucu uiuvc (in.
Gouvernör nicht, den Umstand im Falle eineö Begnadigungsgesuche zu erwägen. Wenn sich alles so verbal - ten hätte, wie Baney sagt, warum hat eö Hinshaw nicht den Geschworenen selber erzählt ? ein Xi ä3lull"nc'1 egen,uurr uiuic amuyi uu wun rx t....t. or.X4 ...V c e?,'.s.s, mnMfn. ASR ?m. hAiif !..ksk ffctn 9i t. Ueu 84 Grad, niedrigste 64 Grad.
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Inland. P o w d erly macht sich wichtig NewAork. 13. August. Einwandernnaö.Commissär Powderly Hat ba8 echabamU-Cebartemnit ersucht, " den amerikanischen Consuln in Europa, nnb namentlich denen in Spanien, Zvrankreick. Italien und Deutschland au kabeln, und fie aufzufordern, scharfe Wache über anarchistische Auswanderer rtnd 9Irn,rifrt 111 halten und ikn btt "-" o 1 " 7 r y . . nackricktiaen. wenn ein ---o--r 7 0 - Anarchist sich nach den Ver. Staaten einläufst. Derartige Einwanderer fof()rt fcfr ßflnbunß Blfi(f gefanfet ttrrbe. ' Pgwderly hat ferner die EinwanderungS - Behörden von New Jork. Boston, Philadelphia, Baltimore und Quebec in Canada benachrichtigt, daß ein gewisser PlanaS, ein Führer spanischer Anarchisten, ausFrankreich auSgewiesen und nach Havre gebracht wurde, wo er sich nach den Ver. Staaten einzuschiffen gedenke, und daß sich auch wahrscheinlich Tarrida Marmot, ein anderer spanischer Anarchist auf dem Wege nach den Ver. Staaten befindet. Die Behörden werden aufqefordert, scharf aufzupassen, damit im Falle der Landung eine? dieser Klasse Angehörenden eine sorgfältige Unterchung übn: daS Necht der Landung nter den bestehenden Gesessen angestellt ""e "nne. inwanoerungsbareau wird gesagt, eö ex stire kein W nter dem ein Einwanderer, weil er Anarchist ist, zurückgewiesen erden könne. Ebenso wenig ist irgendwie erklärt, dß der Anarchismus ein Verbrechen ist. Sollten Planaö ud Marmot daher zurückgewiesen I. , f. ...in. fr weroen, ,o muple vies unier oem au , -.. c m . e 1 gemeinen inwanoerungsge,e uoer onirallaroener, Paupers ooer er t. . j. ..rx.t. v. ra -t .L. t i orrazer griqeurn, vav ,g. . .1 lllf - l.l 'Hl! C luvrigens oueoruaiicy, oafl ?iiemano wegen politischer Vergehen am Landen verhindert werden kann, auch wenn die seö Vergehen urch daS Gesetz deS Landeö auS dem sie kommen, um Verbrechen gestempel worden. D eutsch e Colonie in Calif ornien. M o ntereh, Cal, 13. August, Unterhandlungen sind im Gane, eine Strecke von 1460 Acker Lande in der Nähe von SalinaS zu kaufen und darauf eine Colonie anzulegen. ES wird beabsichtigt, Deutsche auS 21 Staaten hinzubringen, das Land in Farmen von 20 bis 100 Acker zu theilen und eS zur Cultur für Zackerrüben für eine Fabrik in SalinaS zu verwenden. Die Leute, die sich auf dem! Lande niederlassen, find in guten pekuniären Verhältnissen und treffen in etwa zwei Monaten ein. m ,, m Ausland. Allerhand Jnteressa n teS auö Deutschland. Berlin, 13. August Unter zahlBetheiligung von Angehörigen ianoc 'an0 "T m vm kaltlgkeltS-Friedhofe die Beerdigung der beliebten und berühmten Hof scheuspielerin Frau Marie Seebach I äßt a m 4. f w m stau, te elcyenyaue war vlö aus den letzten Platz gefüllt und im weiten Umkreis umstanden die dichtgedrängten Leidtragenden, die innerhalb derselben keinen Platz mehr gefunden hatten, daS Gebäude. Die sämmtlich, Ber liner Bühnen waren bei der Trauerseier vertreten und viele "College, die der Verstorbenen im Leben näher ge standen haben, waren auö den Bädern bierber geeilt. Alö Vertreter deS KaiserpaareS wohnte der General-Jn tendant der königlichen Schauspiele, Graf Hochberg, dem Trauerakte bei. Pastor Krummacher hielt am Sarge eine ergreifende Leichenrede und segI kl. O.X k?M Mm UaI.. Der Sarg verschwand förmlich unter der Fülle der prächtigen Blumen und l Kränze, unter denen der deS KaiserpaareS und der Münchener Tragödin Clara Ziegler durch ihre Größe und Pracht besonders aussielen. D! aararMtht ÖrfiV sfftcint fiÄ ml I o 1-7- l ' bim ffnlf thlntx htt R,aieruna. bon ti o or .m oftn.:-( wcnAv ... w,Mr w,uw utyUiu 8 v. len, noch immer nicht zufrieden aeben zu können. Sie benützt jede Gelegen- ; ( U" kommen und dem energischen Vorgehen
gegen die Ver. Staaten daS Wort zu reden. So sagt heute die Volkswirthschaftliche Correspondenz", ein stark im agrarischen Fahrwasser segelndes Blatt, daß, wenn ein Zollkrieg jemals berech-
tigt sei, eS der anscheinend bevorstehende sei. Die Herren scheinen also die Hoffnung auf daö Durchdringen ihrer Meinung noch nicht ausgegeben zu haben. Zu einem schweren Nencontre kam eö heute in Bremen zwischen den streikenden Hafenarbeitern und ScabS. Die Streiker suchten die zur Arbeit gehenden Leute an der Ausnahme der Arbeit zu verhindern, worauf eS zu Thätlichkeiten kam. Der mit Verstärkungen herbeigeeilten Polizei gelang eS, der Prügelei ein Ende zu machen. Der gestern zum Abschluß gelangte Besuch deö deutschen KaiserpaareS in Nußland bietet der Presse genügenden Anlaß zu ausführlichen Erörterungen. Der herzliche Ton, der dem Zufammensein der Monarchen den Stempel aufdrückte und in deren Toasten hervorragend zur Geltung kam, findet in den Besprechungen der Presse einen lebhasten Wiederhall und läßt die Blätter auö der Rußlandreise daö Facit ziehen, daß durch die weitere politische Annäherung auch die beiden Völker wieder rein menschlich näher gebracht worden find. Einstimmig sind die Blätter der Anficht, daß durch dieeS EinVerständniß der beiden Regierungen die Fortdauer deö Friedens auf eben Fall gesichert sei. Inzwischen taucht die Kanzlerfrage aufö Neue wieder auf. DieSmal ist eS die klerikale ..Kölnische VolkSzeiz", die den Anstoß dazu giebt. Wie daS Blatt wissen will, kommt bei dem im Herbst sicher erfolgenden Rückritt deö Reichskanzlers Fürsten Hohenlohe der erst jetzt ernannte stellverretende Staatssekretär deö Aeußern v. Bülow nicht in Betracht. Derselbe soll überhaupt abgeneigt ein, oen taatSierretarepoflen bauernd zu bekleiden und sollSehnsucht nach dem von ihm innegehabten Botchafterposten in Rom haben. Daö Blatt läU sogar die Aussicht durchblicken, daß der in wenig zeremonieller Weise auS dem Amte geschiedene ehemalige Staatssekretär deS Aeußern Frhr. Marschall v. Biederstem viel eicht wieder auf den Posten zurückkehrt. Da die Auslassungen dieses BlatteS jedeS verbürgten Hinterhalts entbehren, sind sie jedenfalls mit Vorsicht aufzunehmen. Wohl selten hat in dem Rothen Hause" eine solche Einmüthigkeit geherrscht, wie in der gestrigen Sitzung der Berliner Stadtverordneten-Ver-sammlung. DebattenloS wurde eine Million Mark als städtischer Zuschuß zu dem Fond zur Linderung der Noth n den UeberschwemmungSgebieten angenommen. Die Beschwerden der sozialdemokratischen Presse wegen der Zurücksehung ihrer Fraktion in der Stadt-verordneten-Versammlung bei der Bildung des Zentral-Hilfö-Komiteö für die Nothleidenden in den Ueber-schwemmungö-Gebieten, haben doch Beachtung gefunden. Daö ZentralKomite hat den sozialdemokratischen Stadtverordneten u?d ReichStagö-Ab-geordneten Paul Singer zugezogen. Darauf änderte der Vorwärts", daS sozialdemokratische Zentral - Organ, seine Taktik. Redaktionell erklärt er heute, daß alleS Mißtrauen weg fällt. Er giebt daher den Genossen den Rath, von besonderen sozialdemo kratischen Samme! - KomiteS Abstand zu nehmen, da eine eine einheitliche Leitung nothwendig sei und bei dem Werke der Menschlichkeit jeder Partei Unterschied aufhöre. - - Auch überall in Oesterreich macht sich die Wohlthätigkeit zur Unterstütz ung der Unglücklichen in schöner Weise bemerkbar. Marie Geistinger wird in Wien und Venedig zum Besten der Ueberschwemmten auftreten. ,, , Allerlei auö Frankreich. Pariö, 1. Aug. Ein Italiener, Namenö Callini, wurde heute am hiefigen Bahnhof verhaftet, weil er hef tige Drohungen gegen Frankreich auö gestoßen und erklärt hatte, er werde daö Beispiel von Cassario Santor, dem Mörder vom Präsident Carnot, befolgen. Die Polizei weiß noch nich recht, ob der Gefangene ein Anarchist : oorr ein viuuazi . . . -! C " jii . in ' Die gerade veröffentlichten offiziellen
Ber,2Z!e zeigen, caß die Einfuhr m Frankreich in den letzten 7 Monaten
um 20.217,000 Franken geringer war alö die derselben Monate ht& Nn jähre. Auf der anderen Seite betragen die Exporte um 177.637.000 Franken mehr als in derselben Period dkS.3ahreS.1896. ' Prinz Henry von Oleanö fand die Forderung deS Grafen von Turin bei seiner Ankunft im Hause seines VaterS in der Rue Jean Gurjon und telegraphirte sofort seine Annahme. Wie man hört, verhandeln die Sekundanten jktzt über die Duellbestimmungen. General Graf Avogadeo de Quinta und Marquis Carlo Ginari werden alö Sekundanten deS Graf von Turin fungiren. ES heißt, daS Duell werde morgen früb in der Umgegend von Paris stattfinden, wahrscheinlich in Chantilly oder Fontainebleau. Die Bedinggen find scharf Der Graf von Turin verließ, wie eS scheint, Italien ohne Autorität seiner Borgesetzten oder deS Kriegsministers. Spat heute Nachmittag hatten die Sekundanten deS Grafen von Turin und deS Prinzen von Orleans eine Konferenz von zwei Stunden. Man erwartet, daß heute Abend eine Entscheidunz getroffen wird. Wenn ein Duell arrangirt wird, so wird, wie man hört, der Kampfplatz im Auöland gewählt werden. Der Graf von Pariö traf hete Abend h'er ein. Pariö, 13. Aug. Die Sekun danten deö Prinzen Henry von Oreäns und General Albertone hatten heute eine kurze Unteredung. verschv' ben aber die Arrangements für daS Duell in Folge der Einmischung von Prinz Victor Emanuel, und Neffe deS Königs von Italien, der Vortritt vor allen Annderen in dieser Sacke beansprucht. Der Graf von Turin ist italienischer Kavallerie-Major. -- Die Beerdigung Canovaö Madrid,-13. August. Die heute stattgehabte Beerdigung von Senor Canovaö del Castillo war eine sehr ergreifende und feierliche Zeremonie. Alle Truvven der Garnison bildeten Spalier in den Straßen, durch welche der Zag sich bewegte, die Flaggen wehten auf Halbstmast und die össentichen Gebäude, Botschaft? - Hotel, Konsulate und Clubö waren schwer mit Flor drapirt Mehr alö tausend Kränze wurden in dem Todtenzimmer niedergelegt. Eine Artilleriesalve derkündigte den Aufbruch des Leichenzuges, der sich langsam durch eine enorme Menschenmenge bewegte, in der alle Häupter entblößt waren. Eine besonders ergreifende Szene war eS, als der Herzog von Sotomayor, Marchall Martine; CampoS, Marquis de a Merrfad und die anderen Bahrtuchräger den Sarz aufhoben. Senora CanovaS sagte in klarem, festen Tone : Ich wünsche Allen zu wissen thun, daß ich dem Mörder vergebe ES ist daö größte Opfer, daö ich bringen kann, aber ich bringe eS zu Ehren von Dem, waS ich von dem großen Herzen meines Gatten weiß." Die Straße von dem Todtenzimmer bis zur Kirche war mit Blumen undLorbeeren bestreut. Senor Sagasta führte den Zug, der von Militär, Deputirten, Senatoren. Generälen, Admirälen und Delegationen, welche alle größeren öffentlichen Kökperschaften vertreten, gebildet wurde. Der Kran, der Königin-Negentin ruhte auf dem Sarge, und andere Blumenspendkn wurden in Kutschen mitgeführt. Alle Läden und Werkstätten der Stadt waren geschlossen und ein sehr großer Theil der die Straßen füllenden Bevölkerung trug Trauerkleider. Die ganze Garnison marschirte am Sarge vorbei und die Feier dauerte von 4 bis halb 8 Uhr. Die Leiche wurde in der Familiengruft auf dem St. Ifadaro-Fried-Hof unter Artilleriesalven und dem Läuten aller Glocken Madrids beigesetzt. Die militärischen Ehren waren die eines bei der Vertheidigung einer Fefiung fallenden FestungS-Commandan-ten. Die Prozessio brauchte 2 Stirn den, um an einem gegebenen Punkte vorüber zu kommen. Hervorragend waren Deputationen der Provinzialrä the mit Bannerträgern in seltsammer mittelalterlicher Tracht und eine könig liche Eskorte von Hellebardieren, die dem Gebrauche gemäß nur bei königlichen Begräbnissen anwesend sind und deßhalb eine besondere Ehrenbezeugung
waren. Acht Pferde zogen den Lei. chenwagen.
ES gährtin Konstantinopel. Konstantinopel, 13. August.! Anden Mauern der Ministerien hat man gedruckte Plakate angeheftet gefunden, in welchen eine Aenderung deS RegierungösystemS in der Türkei gefordert und gedroht wird, eine solche Aenderung nöthigenfallö mit Gewalt herbeiführen zu wollen. In den Plakaten heißt es, daß, wenn den Förderungen nicht nachgegeben wird, ein Blutbad angerichtet werden wird, wie zur Zeit der Niedermetzelung der Armenier. Der Kriegsminister Riza Pascha hat daraufhin an alle türkischen BefehlöHaber ein Rundschreiben gerichtet, in welchem er sie anweist, die ihnen unterstellten Offiziere genau zu überwachen. AuS diesen Vorgängen geht hervor, daß die Unzufriedenheit mit der j'tzigen Regierung im Zunehmen begriffen ist. Die Konferenz zwischen den Botschaftern der Mächte und dem türkischen Minister deS Auswärtigen Tewsik Pascha zur Fortsetzung der Friedenöverhandlungen ist in Folge eineS Festtages bis Samstag verschoben worden. -- Schisfs.Nachrichten. Angekommen in : Liverpool: Cevic" von New Aork. London: Minnesota" Philadelphia. New Fork: Campania" von von Liverpool -m Allerlei. Wie der Dracoenerverte Wm. A. Eddy angibt, hat er seine Experimente, atmosphärische Elektrizität beim Telegraphiren ohne Drähte zu. benutzen, in Bayonne. N. I.. mit einer Anzahl von Drachen, welche zwei mehrere hundert Fuß von einander entfernte Kupferdrähte trugen, begönnen. Der Italiener Marconi behauptet, das Gelingen des Versuches, ohne Drähte zu telegraphiren, beruhe auf der perpendikulären Projektion der Drähte an jeder Station, und mit getrennten Drähten bis zu einer Höhe von 100 Fuß sei ihm gelungen, ohne eine Verbindung der Drähte herzustellen, auf eine Entfernung von zwölf Meilen zu telegraphiren. Herr Eddy glaubt, mittelst derartiger Drachenstationen in einer Höhe von 1500 bis 2009 Fuß von New York nach Chicago telegraphiren zu können. Er meint, die einzige Schwierigkeit, welche noch zu überkommen sei und woran bisher seine Experimente auf weitere Distanzen gescheitert seien, seien die Windströmunaen.-Dretrneinel-.iFarmhau.ie in New Jpswich, einige Meilen von Greensville, Ky., wohnhafte Brüder William, Charles und Samuel Wheeler wurden Nachts in ihren Betten von maskirten Räubern überfallen und schwer mißhandelt; einer der Brüder. Charles, wird seinen Verletzungen wahrscheinlich erliegen. Die ganzeBeute der Räuber, die übrigens mit den Lokalverhältnissen bekannt zu sein schienen. betrug nur $25. Es gelang innen, mittelst eines von ihnen mitgebrachten Wagens zu entkommen. Zwei Yaqui- Indianer, die im Rausch um den Besitz einer Squaw in Streit gerathen waren, wollten diesen Ehrenhandel" auf dem Bahngeleise bei Guayan-as, Cal., in einem Duell zum Austrag bringen. Sie halten gerade ih Winchesterbüchsen angelegt, als ein Zug daherbrauste. Die sofortigen Anstrengungen des Lokomotlvfuhrers brachten indeß denZug erst zum Stehen, als der eine der beiden Combattanten bereits zermalmt war. Der andere konnte noch zur Seite springen. Howard Owerly. eln iunger Farmer aus Promdence ownshinp. Pennsylvanien, kränkelte seit mehreren Monaten und sein Fall war den Aerzten ein Räthsel, welches durch em vom Dr. Frew dem Patienten emgegebenes starkes Brechmittel gelost wurde. Owerly erbrach sich und förderte nicht weniger als 24 Eidechsen, 2 bis 3z Zoll lang, sowie eine Masse Eidechsen-Eier und Würmer zu Tage. Der Mann hatte die Gewohnheit, aus Bächen zu trinken, indem er sich vor denselben slach auf den Leib legte, und hatte wahrscheinlich auf diese Weise die Eier verschluckt. Wenn ihr ein guteö Mittel haben wollt Euer Blut zu reinigen, die Nerven zu starken und die Constitution zu kräftigen, gebraucht Hood'ö Sarsaparilla. Gebraucht nun Hood'ö. Hood'ö Pillen heilen Brechreiz, Kopsschmerzen auö dem Magen und Unverdauttchkeu.
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