Indiana Tribüne, Volume 20, Number 326, Indianapolis, Marion County, 13 August 1897 — Page 2
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tlVvCU,. VvU Erscheint Täglich und EouMaü'. Die täzliche.Triine- kcfttl durch UnX:i;tt z Cent per Woche, dle eonnta2XrttÜne"S Cext per Ooe. Beide ,usau'en 15 Cents Uz es Cent fctittaxat. Ver Vost außerhalb te: Stdt ,geltZt Im SrauSbtelhlur.z f pei I-N. Csui 10 Citt ladams traIe. Indianapolis, 3nd., 13. August 1897 Kaiser Lilkielul der c ofj (Stettin, (5 nfce Juli. Der mächtige Lloyddaiupfkr Kaiser Wilhelm der Große", der am 4. Mai im Beisein bei Kaisers toni Stapel gelassen Kurde und am 14. September unter Führung des Capitäns Engelbart seine erste Fahrt nach New Jzrk unternehmen wird, geht jetzt auf der Werft des Vulcan seiner Fertigstellung entgegen. Der Aujenthalt aus dem Schiffe ist heute noch weuig gemüthlich, denn an allen Ecken und Enden roird gearbeitet, und nicht weniger als 1822 Arbeiter sind mit . dem Einbau der zahllosen Maschinen und der Inneneinrichtung beschäftigt, gleich einsm Schwärm Ameisen in ununterbrochener Thätigkeit. Es ist eine auf.erordentlich beachtenswerthe Leistung, das; dtr Vulcan die Niesenarbeit, die in der Zeit zwischen Stapellauf und Probefahrt liegt. 4. Mai bis 31. August, in nur vier Monaten bewältigen wird, während die kleinern Dampfer Lucania" und Eampania". die als bisher grögtenSchnelldampfer nun romKaiser Wilhelm" abgelöst werden, aus den Fairfield-Werken für dieselbe Arbeit G dezw. 7 Monate gebraucht haben. Bisher waren uns die Engländer unbedingt in der Schnelligkeit der Arbeit über, und bei manchen vom Auslande zu vergebenden Arbeiten war es mit in der Hauptsache diesem Umstände zuzuschreiben, wenn die Aufträge nach England ginqen, wäbrend sich jefet aus dem Ausbau des Kaiser Wil'belm" ergibt, daß wir auch in diesem Punkte den Engländern zum mindesten gleichkommen. Man macht sich kaum eine Vorstellung von der Riesenhafiigkeit eines solchen Schiffskörpers, der ein Gesammtgewicht von 15.090 Tonnen (Schiffsgewicht 10,500 und Maschi-nen-und Kesselgewicht 4500 Tonnen) hat, so daß. um sein Gewicht fortzubewegen. 100 Eisenbahnzüqe zu je 30 einfachen Wagen nöthig sin würden. Einen gewaltigen Eindruck macht die jetzt schön fast ganz fertiggestellte Maschineneinrichtung. aus derem wie für die Ewigkeit gebautem wuchtigem und massivem Gestänge man sich kaum zurechtfinden kann. Nicht weniger als 14 Kessel mit 104 Feuerstellen sind nöthig, um die Maschine in Betrieb zu fetzen, und zu ihrer Bedienung geboren 90 Heizer. 75 Kohlenzieher und 17 Maschinisten und ein Gesammtmaschinenpersonal von übu 200 Köpfen. Die Seele dieser Riesenschiffe ist die Maschine. und auf ihr allein beruht ihre Fortbewegung, da man auf solche Eo losse mit Segeln gar keinen nennenswerthen Eindruck hervorrufen könnte. Dementsprechend sind aber auch alle Maschinentheile aufs Stärkste gebaut, und von den einzelnen erstaunlichen Maßen wollen wir nur anführen, daß die acht Kurbelwellen zusammen 106 Tonnen, die gesammte Wellenleitung 500 Tonnen, jeder Schraubenflügel 5 Tonnen wiegen. Die Ankerkette des neuen Schiffes mit ihren Gliedern von 76 Millimeter ist die größte, die je angefertigt wurde, und wiegt mit dem Anker über 1000 Eentner. Die Maschine ist so eingerichtet, daß sie in cie wohnlicher Fahrt 23.000 Pferdekräfte entwickelt, die aber auf 30.000 erhöbt werden können. Einen für den Techniker besonders interessanten Theil der Schiffsausrüstung wird die elektrische Einrichtung bilden, die nicht weniger als 2000 elektrische Lampen zu nähren hat und für die ein besonderes Elektrikerpersonal unter einem Elettrotechniker die Fahrten mitmachen wird. Wie sehr man an alle möglichen Einzelheiten zur Bequemlichkeit der Fahrgäste gedacht hat, beweist die Einrichtung ei- . ner mit allen Vorkehrungen versehenen photozraphischen Dunkelkammer, in der die Amateurphotographen ihre schwarze Kunst treiben können. Von der Inneneinrichtung ist noch nicht sehr viel zu sehen, weil alles noch in der Arbeit begriffen ist, aber heute schon kann man sagen, daß sie, was Geschmack und Eleganz (etr'.fft. durchaus auf der Höbe steht, dkren sich die 'Schiffseinrichtungen des Lloyd erfreuen. In der Höhe der.Eabinen wird der Kaiser Wilhelm" alles bisher auf Schiffen Gebotene übertreffen, und die bekannte Redensart von ..niedrigen" Schiffsräumen wird auf diesen Dampfer keine Anwendung finden dürfen. Reben den bequemen 'Einrichtungen für die Fahrgäste hat man aber auch di? für die Mannschaften nicht vernachlässigt und in dieser Beziehung theilweise ganz neues geschafsen. Das große Personal an Heizern und Kohlenziehern, das in drei Ablösungen arbeitet, ist diesen drei Ab' theilungen entsprechend in drei großen saalartigen Räumen untergebracht, so daß die Ablösungen immer geweckt und an die Maschinen geholt werden können, ohne daß die Ruhe der andern dadurch gestört wird, was besonders für die Nachtarbeit von Bedeutung ist. Sie haben ferner einen besondern großen Raum zum Essen, endlich einen Raum mit höchst bequemen Wasch-. Brauseund Bade-Einrichtungen, so daß sie sich jedesmal nach ihrer anstrengenden Arbeit rasch und vollständig reinigen können. Bei der schweren Arbeit, die diese Leute zu besorgen haben, sind diese Neuerungen vom Humanitären Standpunkte mit großer Befriedigung zu begrüßen. In ähnlicher Weise ist auch für die andern Mannschaften gesorgt. Für die Schiffsosficiere ist die ' bewährte Einrichtung getroffen, daß sie alle, auch der Eapitän, in einem besondern Schiffsofficiershause hinter der Commandobrücke untergebracht
siad. fi daß sie sich Zederzeit schnell auf die Eommandobrückc begeben können. Außer dem Eapitän werdcn steten Qfficiere zur Führung des Schiffes commandirt werdcn. so daß bei dreimaliqer Ablösung stets Zwei Qffic'ere-den Wachtdienst besorgen. Ganz abweick?eud von früheren Einrichtungen ist
die Eommandobrückc gestaltet, die, f über die ganze Schisfsbreite gehend, m der Mitte und an den beiden Enden Schutzthürme hat. die dem Schisse beinahe das Aussehen ci'.ies 5riegsschlf. ses geben. Obgleich dic 3;iirfe 19 Meter über der Wasserlinie liegt, die das Schiff bei normaler Beladung einnehmen wird augenblicklich überragt die Brücke den Gesechtsmast des neben dem Kaiser Wilhelm" liegenden großen brasilischen Panzers 24 De Majo" um ein bedeutendes , so hat man dise Sckutzthürme doch gebaut, toäl bei der ungeheuer schnellen Fa!,rt des Schiffes, wenn es gegen fcen Wind gelü. aller Voraussicht nach große Wellenberge am Bug ausgeworfen werden, die schwere Spritzseen bis in die Höhe der Eommandobrückc senden werden. Die Schutzthürme aber gestatten den Officieren auch bei solchem schlechten Wetter ungestörten Aufentbalt auf der Brücke und ermöglichen ihnen die ununterbrochene genaueste Aufmerksamkeit auf die Fühlung des Schiffes und einen stets gesicherten Ausguck. Eine Neuerung für Handelsschiffe ist es auch, daß die gei'ammte Befehlsführung auf telephonischem Wege besorgt werden wird, weil bei derGröße des Schiffes die Stimme zum Eommando gar nicht mehr ausreicht und auch Übermittlung durch Voten zuviel Zeit in Anspruch nehmen würde. Für das Interesse, das man im Auslande dem Bau dieses mächtigen mit seinen vier Riesenschornsteincn stolz unv wuchtig daliegenden Schiffes entgegenbringt, ist wohl der beste Beweis, daß heute schon für die erste Ausfahrt am 14. Septemder fast alle Kajiitenplätze von Engländern und Amerikanern belegt sind, und daß aller Voraussicht nach sehr viele sich später melocnde Reisende nicht. me5r werden angenommen werden können. Für Böller, denen maritime Wesen sv in Fleisch und Blut übergegangen ist. wie den Engländern und Amerikaner?!, bedeutet die Jungfernreise eine? solchen Oceanricsen ein Ereigniß allerersten Ranges, und es ist für sie ein Stolz. eine solche Fahrt mitgemach! zu haben. In der Größe schlagt der Kaiser Wil Helm" alle bisher gebautenSchnelldampfer; toir glauben ganz sicher, daß er auch an Schnelligkeit die andern hinter sich lassen wird. Vom Ntttersa,itl:et!. Ueber die Zerstörung des RebelZ und schwerer Wolkenmassen durch Kanonenschüsse äußert sich die wissenschaftliche Zeitschrift ...Himmel und Erde": ..Bekanntlich gehört in das Gebiet des meteorologischen Volksglaubcns auch die namentlich in den Alpen vertretene Absicht, daß man durch Schießen und Läuten die nahenden Wetter vertreiben könne. Vom wissenschaftlichen Standpunkte aus kann man freilich der Idee nicht leicht beistimmen, daß der Schall solche Wir kungen hervorbringe. Nun erbält die meteorologisck?? Eentralanstalt in. Wien einen Bericht aus Ilntersieiermarl, o:U cher sich aus Experimente mit Schießen in größerem Maßstabe zurVertrcibung von Hagelwolken bezieht. Ein Wein bergbesitzer in Windisch - Feistritz, dessen ausgedehnte Weingarten sich längs des Schnitzberges hinziehen, erlitt häusige Verluste in den Erträgen durch die Hagelwetter, welck-e das Gebiet fast atljährlich heimsuchen. Der Besitzer, der schon zu der kostspieligen Einrichtung, ein engmaschiges Netz von Eisendrah! über die Anlagen zu spannen, hätte greifen müssen, beschloß im vorigen Sommer, die Vertreibung der Wetter durch ein systematisch zu veranstaltendes Schießen zu versuchen. Er errichiete in einer Ausdeonung von etwa 2 Kilometer auf sechs hoch gelegenen Punkten sechs Holzhütten. in deren jeder zehn Stück schwere Böller (Mörser) aufbewahrt sind. In der Nähe jeder Station befindet sich außerdem eine Hütte zur Verwahrung des Pulvers. Bei berannabenden Gewittern beforgt ein freiwillig organisirtcs Eorps der umwohnenden Winzer das Schießen; jede Hütte wird von sechs Maim bedient, so daß mit den seckizig Böllern und je einer Ladung von 120 Gramm Pulver ununterbrochen geschossen werden kann. Im Laufe des Sommers lS(.h fand bei sechs Gewittern das schießen statt. .Der Erfolg war nach vorlieaenden Berichten ein vollständiger: nach dem oleickizeitigen Beginn des Spießen? kamen die drohenden Wolkeumassen allmälig zum Stillstand, die Wolken begannen wie in einem Trich!er z'l kreisen, führten immer weit'crgcImlt Eurvenb?weguna:n aus. und das Wolkengebild? zerstreute sich schließtick,, ohne daß es Zinn Fall von Hagel oder Platzregen kam. 'Die Wirlt:ng soll sich über eine Quadratineile erstreckt habeu." A Beaiiliful Coniplexlon. lf 3 ou are Eusi'ering frora poverty of blooj, blood disonlers, scrofula, boils, carbuncles, eruptions, pirnples, and uavuii uäu luiupit.viuu, ur. ijunu t . 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2aö Ende iMultc Jonuicr. ' S Y d n e y im Juli. Die Vesürchtungcn, die! man nach den letzten Nachrichten über das Schicksal der 'vermißten .beiden Mitglieder der Ealoertschen zsorschungsexpedition, arl Wels und Jones, hegen mußte. heben durch die Nachricht, daß der ehemalige Leiter der Expedition. L. A: Wells, mit den Ueberrestcn Beider in 2)erby eingetroffen ist, leider die erwartete Bestätigung gesunden. Sein Bericht aus ldclaide bat folgenden Wortlaut: ..Eben zurückzekchrt mit Unter-Jn-spektor Ord. V?gah, Sandy, den 5lamcclen und den Ueberresten von slarl Wett's und Herrn Joncö. sür deren Transport nach 'ldelaide ich Sorge tragen werde. Wir verließen Derby am 10. Mai und kamen am 11. in ('regorys an, wo wir die Polizei mit Pferdcn und Vcaah mit den ameelen
antrafen. ?!achdem wir am 14. mit Unter-Jnspektor Ord. Eonstabler Nicholfon, zwei Pfadfindern und vier Pferden, sowie mit Begah, Sandy und den Kameelen von Gregorys aufgebrochen waren, reisten wir über Mount Arthur nach der Stelle, wo die todten Weißen und 5Zameele gesehen worden sein sollten, fanden aber daß der Bericht nicht der Wahrheit entsprach. Aon dort ging es auf einem neuen Wege über Ngowaddaga und Kulger Ugunun nach eikm etwa 14 Meilen XX0. von den Johannaquellen gelegenen Punkte. Am 24. Mai gingen Begah, Sandy. und der eine Pfadfinder mit einem Kamcel nach Johanna. Wir. ich. Unterinspektor Ord und Nicholson sowie der andere Pfadfinder marschirten genau in der Richtung des 127). Grad östlicher Länge auf einen L!auch zu, den wir TagS zuvor bemerkt hatten, und stellten auch nach etwa 14 Meilen Marsch eine Anzahl Eingebo rener. in deren Lager loir die Eisen theile eines Kamcelsattels fanden. Die Eiugeborenen behaupteten, dieselben rührten vn todten Weißen her. die die Sonne getödtet habe. Tie Eingeborenen waren frech und weigerten sich, mit uus zu kommen, bis wir ihnen Handfesseln anlegten. Sie versuchten, alles Möglich?, um nicht nach den Johannagtiellen gehen zu müssen, so daß Herr Ord und Nickolson sie hintreiben mußten. Wir verbrachten hierauf einen Taa, in Johanna lind versuchten vergeblich, die Eing?bo?ene,i zu überreden, uns die Stelle, wo die todten Weißen lagen, zu zeigen. Am folgenden Tage marschirten wir zwölf Meilen' in westlicher Nich' hing, bis wir zu einer Anhöhe gelange ten. von welcher sich ein guter Rundtlid bot. Auch hier versuchten wir die Elügebrenen zu sibt'rreden. Sie zeigten uiis aber jede Stelle, außer derjenigen, wo die Todten lagen. ES war mithin nothwendig, strengere Maßnahmen zu ergreifen. Sie führten uns hierauf fünf Meilen nach Südosten und weiteie zwei Meilen nach Südwesien bis zu einer Stelle, die sechs Meilen von dem Wasserloch entfernt ist. an dem ichhi vergangenen April die gestohlenen dachen gefunden hatte, d. i.' nur etwa 20 Chains (ca. 400 Mtr.) nordwestlich von meiner sfährte zwischen dem Wasserloch und den Johanna-Quellen. Ich erkannte Karl sofort an seinem Bart und den Gesichtszügen, da die Haut im Gesicht und ani Körper eingetrocknet war. Er lag unter einem Wüstengummibaum, auf einer Sandanb'öhe. Etwa 20 Meter nach Westen wurden die llebecestk von George JoneZ gefunden. Augen scheinlich hatte siaxl die Leiche mit Sand bedeckt und war dann nach dem anderen Baum gegangen, um dort selbst den Tod zu erwarten. Die Ein geborenen hatten Alles, was sie selbst irgendwie gebrauchen konnten, fortgenommen. Das Holz beider Behälter. Theile des Kameelpaclsaltels, ein Rit sattel, ein lederner Gepäcksack, ein Lederbeutel. Herrn Jones' .Eompaß. sein Gebetbuch, Tabaksbeutel. Zinnschachtel. Medikamente. Tagebuch und ein paar Zeilen an seine Eltern lagen dicht neben der Leiche. Von Karl waren weder Aufnahmen noch Briefe zu finden. Alle Feuerwaffen waren von den Eingeborenen fortgenommen worden. Das Tagebuch von Herrn Jones ist biszu der Zeit seines Eintreffens bei Separation Well, neun Tage nachdem wir die Stelle verlassen hatten, ge führt, spätere Eintragungen sind nicht vorhanden. Aus dem Tagebuch geht hervor daß sie während vier und ei nem halben Tag 81 Meilen und dann weiter 13 Meilen in nordwestlicher Richtung marschirt sind, dann ohne nähere Angaben nach Südosten bis nach Separation Well. Das Tagebuch berichtet über die ungeheuere Hitze und den Mangel an Kameelfutter, auch daß er und Karl unwohl seien, da sie vergeblich nach Wasser gesucht hätten. In seinein Briefe schreibt .Herr Joneö. sie hätten sich fünf Tage bei Separation Well ausgeruht, dann seien sie Fußspuren gefolgt, wobei das eine Kameel gefallen fei. Sie hätten dann marschiren müssen, was sie ganz erschöpft habe. Er erwähnt auch die furchtbare Hitze. Nachdem sie an der Stelle, wo wir ihre Leichen gefunden haben, angekommen lvaren. verloren sich ihre Kameele. sie waren aber Beide zu schwach, um ihnen nachzugehen. Zwei Tage vor der Abfassung seines Briefes hatte Herr Jones versucht, die Kamcele zu finden, aber nach der ersten halben Meile hatte ihn die Schwäche übermannt und er mukte umkehren. Als er seinen Brief der faßte, hatten sie nur noch etwa 2 Liter Wasser und ' erwarteten nicht, noch lange zu leben. Ter Brief trug kein Datum, aber nach seinem Inhalt nehme ich an. daß sie Separation Well am 23. Oktober verlassen und. da sie wahrscheinlich nachtsüber marschirt sind, meine Spuren verloren haben. Rechnet man 15 Tage sür den Marsch, so dürften sie am 3. November an der Stelle, wo wir sie gefunden haben, eingetroffen sein. . Soviel wir sehen konnten, scheint da.s Kameel meines 'Vetters
uttterwegö gesaucn zu jcin. worauf sie den Sattel zurückgelassen, alles Uebriz: aber mitgenommen hatten. Die Leichen sind eingenäht. 'und werden .hier (in Derby) eingesargt, sodaß sie mit der ersten Gelegenheit nach Adelaide transportirt , werden können. Ich werde auch alle gefundenen Gegenstände mitbringen Wir mußten währcnd des ganzen Marsches Wasser sür die Pferde mitführen, da wir manchmal drei Tage lang kcineö antrafen. Die Kamccle' sind in ziemlich gutem Zustande, 'ceiner Ansicht nach besteht kein Zi'lscl. daß das bei Oakl?v:r anaetrossec .amccl dasjenige war. dessen sich -,iu mes zum leiten bediente. Der Eingeborene mit der Wunde a' i Arm, den ich im vergangenen Apil aneirofscn hzbe. hat sich wahrs,:iNlich tiefe Wunde selbst bei-g'br.-.. ei - er mit den geladenen Genc'ire:: lantirte.. 5)err Ord hat. währe7d der aan?en Reise rlwtcgraphische
Ausnah.'en gei.'.acht, die, wie ich hcsse. gut.entwi.lett werden tonnen. Als wir die Eingeborenen, die wir festgenommen hatten, entließen, gaben wir llmen Geschenke und schieden augensch?inlich freundschaftlich von ihii nen. ( in katscttlmal. - Freundliche Nachricht kommt auZ Altenburg, der Ursprungsheimath des edlen otatsp'.ds. Der Hauptstadt dieses Thüringer LändchenL. der Stadt Altenvurg. ist soeben ein demerkenswerthes .'cgat zugefallen, indem ein dort verstorbene? Rentier, Namens Steudemani'.. aus Antm wohlabgcrundeten Vermögen mrhrcre Stiftuno,en gemacht bat, darunter auch eine den l5,0ööMut mit der Bestimmung. daß dafür in lltenbucg ein monumenlaier Brunnen errichtet wird, der das Skatspiel in würdiger Weise verHerrlicht. Es soll sich auch bereits ein s:iz)enl'.aftkr Entwurf sür diesen Skatbrüiinen vorgejuuden haben. Er ist von einem Nünstler gezeichnet, .der den charakterisiistten Namen Wenzel Grün führt, und etwa in der Art des Berliner Sckloßbrunnens gedacht. Zwölf kleine Putten in Altenburger Tracbt, die in vier verschicdciien Farben auf der Brusi die Zahlen 7. 8, 9 tragen, werden, da sie ülvrchaiipt nicht viel mitzureden haben, den Rano des n?cttenifiar morbassins halten. In dessen Mitte erhebt sich ei:! ?twa zwfi Meter imDurchmesscr großer, naturalistisch wiederg?. gebend hoher öichelklotz. den vlerPaare bewachen, je ein König mit derDame von einer anderen Farbe amArme. Der hrünejte Herzkönig mit dem blauen Schwert und dem Reichsapscl sührt die Kreuzdame im Spitzenichmuck. die schmaclitcnde Herzdame giebt dem melancholischen Schippenkönig den Arm. reuzkönig bat sich zu der coketten Schellendame berabgelassen. und hie schroarze Schippen - Madame muß sich mit dem Schellentvnig begnügn. Eine Art Plattform, die auf den Eichelklotz mit den vier wachthabenden Paaren aufgelegt ist und weit ausladet, wird von acht starken Männern nach Art der Goetdeschen Gewaltigen im zweiten Theile des ..Faust" gestünt; jeder vorr ihnen trägt eine starke, mächtiae Keule, die oben mit einem der vier Asse gezeichnet ist. die anderen vier tragen reibe Morgensterne, wie die mittelalterlichen Landsknechte sie trugen, Lanzenkolben. von denen jeder zehn spitziae Ausläufer bat. Auf die Plattform gesetzt ist ein richtiger altmodischer Skattisch, wie sie noch heute iin Altenburgischen in: Gebrauche sind. zuDreien oder zu Vieren, was der Künstler noch offen aelassen hat. Drei deutsche Männer sitzen an dem Tisch, in das edle Spiel rertiest. Ihre Gesichter drücken die drei nötl-ia.sten Fraqen aus Wer giebt Verspielt aus?" Was ist TrumpfEiner bebt soeben mäcktig den Arm auf zum Ausspielen, der Zweite steckt seine Karten zusammen, der Dritte weiß nicht, ob er schneiden soll. Die Plattform, auf der sie spielen, hat vier Ecken, in deren jeder ein Junge Wache hält, der je nach Farbe undTemperament aekennzeichnet ist. Sie werden durch ein Feston verbunden, das die Inschrift trägt- Hurrah! Grand mit Vieren, ouvert anaesaqt!" Dem Beschauer zuaekehrt stebt aber der Aelteste. und seine siegreiche Miene scheint anzudeuten: Kreuz ist Trumpf, ich steche sie alle! Ihm zu Füßen, im wesenlosen Steine, lauert änastlich zusammenaekauert eine kleine Null, die durch einen fcittenNullouvert ermnthigt wird: im Hintergründe siebt man den Ramsch, einen rotben Socialdeinokratcn, der Alle? gleich macht, mit bcbnlschcr Miene daronsä'leichcn. Die? der ntivurf zum Steudeu'.ann scheu Skatbrunnen in Altenbnra. der nur ncd der Annalnne der dorti-!en städtisct'en Besolden und der Ausführung harrt. Vonk Anlande. Pneumatische S ch u h e sind das Neueste auf dem Gebiet des BU .yclesports. Bedeutende Lager von Mangancisen sind bei Sunderland. Bt.. entdeckt worden. Ein A p f e l b a u m. der seit L0 Jahren Früchte trägt, 'lebt unweit von Banccbnrg. .Ui). Nicht w e n i g e r a l ö 57 Frosche sannen, die sämmtlich g'tc Profite abwerfen, gibt s in den Vccelnigten Staaten. N a b e z u eine T o n n e H e u hat der 4 Jahre alte Augustus Brown in Bangor, Me.. mit seiner eigenen Hände Arbeit gecrntet. I m Zl l t e r von 99 I a h r c n hat John .Hnsf in Hyden. Ky.. das Zeitliche gesegnet. 78 Enkel. 12 Urenkel und 14 Ur-Urenkc! überleben den Patriarchen. W ä h ? e n d d e r letzten HitzePeriode mußte die Arbeit in den Granitbrüchen bei Eoncord, N. H.. eingestellt werden, weil der Stein von den Sonnenstrahlen zu sehr erhitzt war. M i t e ! n e m E e n t S t r a f e be-' legt wurde in Mobile, Ala.. eine Frau, die ihr Dienstmädchen ohrfeigte, weil dieses mit dem 5ausherrn ein Techiel'Mcchtel anaeknüvft batte.
Vom Gatttn verlassen und nebst ihren Kindern der bittersten Noth preisgegeben, ist in ihrer Hütte in Edgewood. L. I.. Frau Riley derhungert. Die Frau kam vor fünf Wochen mit ihren Kindern von New Jork nach Edgewood. wo der einarmige Gatte sür die Familie eine Hütte gemiethet hatte. Riley gab an. ein Hausirer zu sein, und ließ sich seitdem nicht sehen. Die Hütte war abgelegen und Niemand kam in die Nähe, bis einige Zimmerleute der Long Jsland-Bahn, die in derNähe arbeiteten und in einem Frachtwagen wohnten, auf das anhaltende Kindergeschrei in der Hütte aufmerksam wurden und in das Häuschen traten. Das siebenjährige Töchterchen trug ein sechs Monate altes Kind, welches durch das Schreien im Gesichte ganz blau geworden war, im Hofe hin und her und erzählte den Zimmerleuten. daß die Mutter oben schlafe, aber nicht geweckt werden könne. Als die Zimmerleute nachsahen, fanden sie die Frau als Leiche vor. Der Regen war in das Stübchen gedrungen und die Leiche der zum Skelett abgemagerten Frau, sowie die Bettstelle waren ganz naß. ES wurde im Häuschen nur ein kleines Stück schimmeliges Brod gefunden, wovon die zwei ältesten Kinder am Tage zuvor zum letzten Male ein Stück erhalten hatten. Dieselben waren auch halb verhungert und während
das Mädchen weinend das Kind berubigen wollte, weinte das 5 Jahre alte Brüderchen ebenfalls vor Hunger. Die Zimmerleute brachten den Kindern Etwas zu essen und Nachbarn nahmen sich des Baby's an. das wegen Mangels an Muttermilch nicht mit dem eben davonkommen wird. Die kleinste Locomotky? der Welt gebaut zu haben, kannsich der Maschinist Gustav Schier in wan Francisco, (kl., rühmen, der in Diensten der Western Sugar Nefinery" steht. Elf Jahre lang und zwar durchschnittlich 4 Stunden pro Tag hat jhn der Bau seiner Baby-Locomotivc In Anspruch genommen, die ein wahres Wunderproduct höchster Meisterschaft im Maschinenbau genannt zu werden verdient und von den aner kanntesten Maschinisten und tüchtigsten Locomotivführern als vollkommen in ihrem Lau wie in Nzrer Leistungsfähigk.'it begutachtet wirv. Ihr Ge, sammtgcwicht beträgt 4GJ Pfund, wenn sie kein . Heizniatenal geladen mh der Kessel, der eine Eapazjjät von einer halben ' Gallone besitzt, kein Wasser gefaßt hat. Die fertige Miniatur - Locomotive besteht aus 2500 Theilen, ohne die Nietnägel des 5lesselZ. Das Bundes - P o st d e p a rtement will eineAcnderung in der Gröb? der Postkarten vornehmen und smd bereits Lieferunas - Offerten für 1L00 Millionen Postkarten, die etwgs schmäj ler aii die jetzigen sein sollen einaefori dert worden. Die Aenderung ist auf i einen wiederholt aeäukerten Wunsch der, Geschäftsleute zurückzuführen, dcnen daran liegt. Postkarten von einer Größe zu haben, die es gestattet, di: Karte für Antwortzwecke in einen gewohnlichen Geschäfts - Briefumschlag hineinzustecken, ohne daß man von derselben Etwas abzuschneiden braucht. Gleichzeitig sollen als Experiment 200.000.000 Postkarten von kleinerm Format 5 bei 3 Zoll gedruckt werden. Mit diesem Experiment will man namentlich aus Bibliotheks - Kreisen, speciell seitens der American Library Association, geäußertcn Wünschen entsprechen. Die großen Bibliotheken pflegen einander in großer Menge Mittheilungen auf Postkarten zu übersenden, die den Karten - Registern einverleibt werden ; um dies zu erleichtern, sollen nun persuchsweise Postkarten von derselben Größe gedruckt werden.wie sie die Kar ten der Bibliothek - Register zu haben psleaen. ll n t e r den Passagieren des aus San Domingo in New Jork kingetroffenen Dampfers Cherokce" lefanden sich Eapitän Hall und sechs Matrosen vom amerikanischen Schoor.er Belle Hooper," welcher auf der Silver Cay Bank. 60 Meilen nordöstsich von Macoris gestrandet und untergegangen war. Die Mannschaft rettete sich in die Boote, wurde vom norwegischen Dampfer Blen" aufgenommen und nach Macoris gebracht, von wo aus der dortige L:r. Staaten Konsul die Schiffbrüchige:, hierher spedirte. Der ..Belse .Hooper" war mit einer werthvollcn Ladung auf der Fahrt von Ponce. P. R.. nach New r)ork begriffen, als er unterging. E i n'e m strammen K n ä blein schenkte eine Frau Miller an Bord des Dampfers State of New York" aus der Reise von Toledo nach Elevefand das Leben. Nach einer Gepflogenbeit der Detroit & Clcveland Steam Navigation Company", welcher daö genannte Schiff gehört, beanfpruchie der Eapitän - desselben das Recht, dem neugeborenen Weltbürger einen Namen beizulegen, und das Knäblein wurde State of New York Miller genannt. Es ist dies der sechste Junge, der. an Bord von Fahrzeugen der Gesellschaft das Licht der Welt erblickte, und alle haben entsprechende Namen erhalten, nämlich Mackinac Huron Hamilton, Alpena Rogers.Sa. ginaw Bay Schmitt. Detroit Eleveland Menski und Bois Blanc Platt. In McDonoghiville, La., entstand neulich Nachts unter der farvigcn Bevölkerung eine große Aufregung, verursacht durch den Brand einer Hütte und dem gleichzeitigen Geknatter ron Revolverschüssen. Dcr Anstifter der ganzen Geschichte war Paul Blackwell. ein Neger, welcher mit der Gattin seines Nasscgenossen C. Dirbigny angebandelt hatte. Als der betrogene Ehemann mit dem Schwerenöther zusammentraf. versuchte er ihn abzumurksen, doch Dirbigny enfloh, schwor aber sich an Blackwell zu rächen und setzte dessen Haus in Brand. Als er dann hinauseilte, wurden mehrere Schüsse auf ihn b5,cfeuert, worauf er sich fortmachte um Hülfe zu holen und als er zurück kam. lag seine Hütte inAsche. Dirbigny wurde auf die Anklage Blackwell's hin verhastet.
Llm Auslande.
Beim Baden ertranken die beiden jungen Geistlichen Boye mid Giraudet aus Langon. Giraudct fand den Tod. als er seinen gefährdeten Freund retten wollte. Der Luftschiffe? Lawrence war in einem Ballon am Himalaya aufgestiegen. Als er sich üb:r dem Gebirge befand, überraschte ihn ein Gewitter, und der Blitz schlug in den Ballon. Es gelang Lawrence, sich an einem Fallschirm herabzulassen und ohne Unfall zu landen. Ein eigenartiges Mißgeschick hatte der Ober-Bllrgermeister von Elberfeld, Geheimrath Jaeger. Im Begriff, die Reise nach Müngsten antreten, machte er im Rathhaus die äußerst fatale Wahrnehmung, daß die aoldeneAmtskette in seiner Privatwohnung liegen geblieben war. Eine Droschke war nicht vorhanden, auch in der Posthalterei war kein Wagen eingeschirrt. Da Eile noththat, ergriff der Oberbürgermeister die erste beste Beförderungsgelegenheit und warf sich in den Arrestantenwagen, mit dem er dann auch das Versäumte nachholen konnte. Was mag die Bürgerschaft wohl gedacht haben? Zu einem unglücklichen Ende führte inGießen ein sog. WirthsHauswitz. Einem Bauersmann war in der WesiendhalleBier auf den Stuhl gegossen worden. Als Thäter wurde ihm scherzweise ein junger Kaufmann, der im selben Hause eine CigarrenHandlung betreibende Karl Brühl. bezeichnet. Es kam zu Streit und Thätlichkeiten. in deren Verlauf der Bauer denBrübl wider die Wand warf. Hierbei ging das Pincenez Brühls in Stücke. eines davon drang ihm in's Auge, das sofort zerstört wurde. Die nöthig gewordene Operation überlebte Brühl nur kurze Zeit, denn er starb kurz darauf in der Klinik, Vor der Strafkammer in Mainz wurde gegen den Mehl- und Getreidehändler Jsaak Straus von dort wegen Wechselsälschung und Betrugs, verübt in 71 Fällen um den Betrag von 29.000 M., zwei Tage lang verhandelt. Der Angeklagte suchte, als sein Vermögen im Jahre 1806 zu Ent war. mit Gefälligkeitswechseln kleiner Leute, meistens Bäckermeister der Umgegend, und mit Wechse.lfälschungen s?in;nCredit zu erhalten, bis durch eine Anzeige der Diskontobank in Berlin der Schwindel an das Tageslicht kam. Der Staatsanwalt .'hatte tt Jahre Zuchthaus beantragt. Das Gericht erkannte auf 3 Jahre Gefängnis und 5 Jahre Ehrverlust. Da der An? geklagte noch nicht bestraft war. hatte das Gericht mildernde Umstand? wasten lassen. Den Stolz des englischen Soldatenfreundes bilden die Riesen der Garde-Jnfanterie und der Leibgarde-Reiter. Aber die Menschheit wird kleiner und beinahe so schwer wie seinerzeit dem preußischen Soldatenkönig, wird es heutzutage der englischen Heeresleitung, lange Kerlefür die Garde anzuwerben. Der Unterstaatssecretär desKrieges mußte auf eine Anfrage den rapiden Rückgang der öiekluten-Größe für Garde-Jnfanterie. -Artillerie und -Cavallerie constatiren. DasMinimalmaaß für die HouseholdCavallerie (königliche Garde zu Pferd und zwei Leibgarde-Rcgimenter) ist nun auf fünf Fuß elf Zoll, jenes für die Garde-Jnfanterie bei einem Alter unter 20 Jahren auf fünf Fuß sieben Zoll, über 20 Jahre auf fünf Fuß acht Zoll. Artillerie fünf Fuß sechs Zoll festgesetzt worden. Auch bei der Linie mußte der Maßstab verringert werden. Unweit derAugartenbrücke in Wien spielte sich neulich eine aufsehenerregende Scene ab. Ein jun-' ger Mann, der Hilfsarbeiter Adolph Eisler. hatte sich über das Brückengeländer geschwungen und in den Strom gestürzt. Der Rayonsposten, Sicherheitswachmann Buchholzer, sprang ihm sofort nach und erreichte ihn in der Mitte des Strombettes. Eisler wollte sich aber nicht retten lassen und es entspann sich im Wasser ein Kampf zwischen den Beiden. Wiederholt war der Wachmann in Gefahr, mit in die Tiefe gezogen zu werden. Sicherheitwachinspector Schub machte dem Ringen erst ein Ende. Er fuhr mit dem städtischen Sanitätsdiener Leo FrühHauer in einer Zille den Beiden nach und brachte sie glücklich an's Ufer. Eisler wurde in's Spital der barmherzigen Brüder gebracht. Er gab Arbeitslosigkeit und Noth als Motiv seines Lebensüberdrusses an. Wie ma surische Frauen ihre Ehemänner kuriren, zeigt folgender Fall.der kürzlich vor dem Schwurgerscht in Allenstein zur Sprache kam. Der Losmann Gosz aus Kl.-Schie-manen wurde am 1. März. d. I. in einer Gastwirthschaft mißhandelt und wurde schwer verletzt nach Hause gebracht. Hier nahm ihn seine Ehefrau in Behandlung. Auf die offenen Wunden legte sie Wagenschmiere,und für den innerlichen Menschen braute sie einen Teufelstrank aus Branntwein. Butter und Zucker zusammen und wärmte dieses Gemenge auf der Pfanne auf. Diese appetitliche Arznei" erhielt der Unglückliche so lange, bis er am 15. März verstarb. Da das ärztliche Gutachten zweifelhaft ließ, ob der Tod des Gosz infolge der Mißhandlunq im Wirthshouse oder durch die Pferdekur herbeigeführt worden ist. erfolgte die Freisprechung der angelag. ten Ehefrau. -EineaufregendeScene führte die Mjährige Gattin des Landschaftsmalers v. Othegraven herbei. Das Eheppar setzte auf dem Bahnhofe Charlottenburg einen vorher begönnenen Streit ohne Rücksicht auf das Publikum fort. Plötzlich warf sich die Frau vor den heranbrausenden Stadt bahnzug. Entsetzensschreie ertönten; mit äußerster Anstrengung konnte der Locomotivführer den Zug wenige Fuß vor der Dame zum Stehen bringen. Die vor Aufregung bewußtlos gewordene Frau wurde in den Wartesaal getragen und nachdem sie sich erholt hatte, ihrem Manqe wieder zugeführt.
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