Indiana Tribüne, Volume 20, Number 324, Indianapolis, Marion County, 11 August 1897 — Page 2

Zndiana Ariöüne.

Erschein Täglich und SonutagV. Die täglich XrUfine" kostet durch be Xxigtz enti per Woche, die vntazS.rrlbae'I ütnti petOoie. Seide zu! U lent 65 Cents v Ixtt. Ver Vfl aufietaaia an Stsbt ,gefchit i Bnaul&ciMUnsl f IaN. CffUii iq esv lsbama etratze. Indianapolis, Ind., 11. August 1897 Cf 1 f c und neues Papiergeld. Der Beschluß deS Bundeö-Schatz emtes, an Stelle ber im verflossenen Jahre zur Ausgabe gelangten Silber certifcate von $1, $2 sowie $5 Serien mit vollständig neuen Zeichnungen treten zu lassen und die alten so schnell als möglich einzuziehen, wird dem Pu dlikum willkommen sein, bedeutet aber einen harten Schlag für die Zunft der Falschmünzer. Noch nie zuvor hat Onkel Sam Schatzamts-Noten in Circulation gesetzt, deren Nachahmung den Mitgliedern dieser Zunft so wenig Schwierigkeiten bot, wie die vorgenannten drei Serien. Bei ihrem Entwurf hatten sogenannte künstlerische Rücksichtsnahmen obgewaltet, die Erfordernisse des Verkehrs dagegen waren außer Acht gelassen worden. Die älteren Noten waren als Werthzeichen zwar gut genug, allein sie befriedigten nicht den ästhetischen Geschmack eines künstlerisch angehauchten Staatsmannes, dessen Einfluß stark genug war, um seine Marotte zu verwirklichen. Die ganze Welt sollte mit einem Blick auf unser Papiergeld erkennen, daß wir ein kunstliebendes Volk wären, und zu diesem Zweck wurden die Handwerksmäßigen Graveure bei Seite geschoben, um bei demEntwurf der n?uen Geldscheine Kunstmalern Platz zu ma- . chen. Selbstverständlich wurden nur Mitglieder der National Academy os Design" dieserAufgabe würdig erachtet und den Herren Low, Blastfield sowie Shirlaw wurde die viel begehrte Ehre, die Entwürfe anzufertigen, zu Theil. DieJeichnungen fanden selbstverständlich allgemeinenVeifall. derm wer hätte wohl den Muth gehabt, Angesichts solcher Autoritäten auch nur den leisesten Zweifel an ihrer Unübertrefflichkeit zu äußern und sich dadurch in den Verdacht ?rn bringen, ein Ignorant auf dem Gebiete der Kunst zu sein? Die neuen Silber-Certificate mit ihrer Fülle allegorischer neuen Figuren, deren Bedeutung nur wenige verstanden, sahen rte recht hübsche Bilder aus, während der ersten Tage des Umlaufes, aber schnell schwand ihr gefalliges Aussehen und bald wurde die Entdeckung gemacht, daß alle drei Serien der Salschmünzer-Zunft auf daS Höchste willkommen waren. Bei der Menge der allegorischen Figuren sowie anderer Darstellungen und den dichten sowie complicirten Schattirungen dauerte e2 nur sehr kurze Zeit, bis sich die Zwischenräume mit Schmutz füllten, das ganze Bild verwischt wurde und keine scharf in's Auge fallenden Merkmale zur Unterscheidung der echten Noten verblieben. Bald nachdem die neuen Noten in Umlauf gelangt waren., tauchten Falsisicate auf und bei ten beschriebenen Mängeln des echten Geldes waren sie von -letzterem schwer zu unterscheiden. Die Schatzamts - Detectives bekamen alle Hände voll zu thun und wiewohl die Falsificate von Sachverständigen ohne Schwierigkeit als solche erkannt wurden. war es für das groß. Publikum doch schwer, unechte von den echten Noten zu unterscheiden. Waren bei den Entwürfen für die so schnell in Mißcredit gerathenen Serien von 1896 nur künstlerische Rück-sich-en maßgebend, so will wan sich bei der Herstellung der neuen Serien nur von den Bedürfnissen des Verkehrs leiten lassen und Papierscheine herstellen, die sich sehr schwer nachahmen lassen, wenn sie auch keine hübschen Bilder sind. Nach dem Urtheil der ältesten Sachverständigen des Bundes-Schatz-amtes hat kein Staat der Welt Papiergeld, von dem mehr Falsisicate hergestellt wurden als von unserem. Dies liegt nicht blos an der mangelnden Einfachheit der Zeichnungen, sondern auch an der großen Anzahl der ins Umlaufe befindlichen Serien. Seit der Ausgabe der ersten SchatzamtsScheine ist eine Unzahl verschiedener Legaltendet- und Silkxrnoten in Circulation gelangt und trotzdem viele Serien eingezogen wurden, blieben voch viele Millionen davon in Umlauf und werden wohl nie zur Einlösung , präsentirt werden. Dies ist, nach der Ansicht von Schatzamts-Beamten, zum großen Theil auf die Thatsache zurückzuführen, daß die Regierung die Kosten für die Beförderung der emzulosenden Noten nach Washington nicht bezahlen will und die kleinen Banken im Westen sowie Süden die alten Noten lieber behalten, als daß sie sich mit dieser Ausgabe belasten. Daher kommt es, daß in den dortigen Landdistrikten Papiergeld in Circulation sich befindet, das zerrissen und so schmutzig ist, daß Zeichnungen wie Inschriften kaum mehr zu erkennen sind, und solch' abgegriffenes Aussehen Falsificaten zu geben, ist bei einiger Geschicklichkeit nicht schwer. Zieht man ferner in Betracht, daß außer dem von Onkel Sam ausgegebenen Papiergeld nahezu 4000 Nationalbanken Myriaden von Noten mit vielen Tausenden verschiedener Namenszllge im Verkehr haben, so kann es kaum einem Zweifel unterliegen, daß hier das gelobte Land der Falschmünzer ist. Initiative und Referendum, Frauenstimmrecht und Henry George'fches Steuersystem sind von Prescott, rniz., eingeführt worden und mit begreiflicher Spannung sieht man im ganzen Territorium dem Erfolge entgegen. Für jede Lot, gleich viel ob dieselbe bebaut ist oder nicht. müssen $2 Steuern bezahlt und sollen auZ diesen Ertragen alle Llcenzgebuh ren, für Schankwirthschasten ausge nommen bezahlt werden.. -

Nussterdende Ursprachen. Viel früher noch, als unsere rothhäutigen Eingeborenen in unverfälschter ??orm. dürften die Sprachen dersel-

ben dahinsterben. Nichtkenner dieser Sprachen freilich mögen sich über viesen Punkt täuschen, wenn sie wilde oder halbcivilisirte Indianer unter sich selbst sprechen hören; aber von gewiegten Kennern der Jndianerfprachen wird versichert, daß es damit schon sehr bedenklich bergab gehe, und nur noch ganz wenige Indianer unserer Tage, und fast nur ältere, ihre Sprache rein sprachen. Emer unserer Forscher auf vie em Gebiete, welcher sich im Auftrag des Smithson'schen Instituts set einer Reibe Jahre mit dem Studium von Jndianerfprachen beschäftigt, - spricht sich folgendermaßen darüber aus: Ich fürchte, daß diese Sprachen das Schicksal US Büffels theilen und bald für immer verloren sein werden. (Wenn auch keineswegs spurlos.) Es laa ja in unserer Zeit der Gedanke nahe, sie mit Hilfe deö Phonographen und Graphophons zu erhalten zu suchen, und es wurden in der That zu vielen Stämmen Personen geschickt, welche die Indianer veranlassen sollten, einfach tn einen solchen Apparat hinein zu sprechen. Meistens war dies nicht mit besonderen Schwierigkeiten verknüpft; aber als man von geleyrter Seite daS Ergebniß prüfte, machte man die Wahrnehmung, daß man in dielen Fallen damit bereits zu spat gekommen war! Statt der reinen Ursprache erhielt man allerhand alt-modernen Mischmasch, mit nur wenigen Ausnahmen. Mehr als die Hälfte der Indianer auf unseren Reservationen die jünge ren beinahe alle unterhalten sich so zusagen in englischer Sprache. Dieses - r y at i Y c .fi 1 9 . ngiljcy iiingl aueroings oyi imio; es ist die eine oder andere Art pigeon English, aber für das Studium indianischer Sprachen ist es jedenfalls werthlos, wenn auch viele Englischsprechende es Nicht verstehen wurden. Mir war der Auftra zutheil ge worden, Proben der Cherokee-Sprache auf jenem Weg aufzutreiben, und ich sprach mit mehr als einem Dutzend hervorragender Cherokesen darüber. Diese besten Kenner ihres Volkes erklarten mir geradeaus, sie wußten kelnen einzigen Cherokesen mehr, welcher die Sprache des Stammes rein spreche! Auch gestanden sie, daß sie nur mit der größten Schwierigkeit die Jungen und Mädchen des Stammes dazu bringen könnten, in ihrer Muttersprache zu plaudern oder sich auch nur die gebräuchlichsten Wörter und RedenZarten derselben zu bewahren. Ganz abschrecken ließ ich mich indeß von diesen Erklärungen mcht, sondern ich bewog ein Halbdutzend Cherokesen in den Apparat hinein zu reden. Ich bekam auch einiges ziemlich gute Cherokesisch dabei; aber ich müßte lügen, wenn ich sagen wollte, daß dieses Cherokesisch noch ein reines sei. Gerade diese Sprache kenne ich selber gut genug. Es ist vielmehr eine stattliche Anzahl Ausartungen und Bastard - Wörter darunter. Zu denjenigen Indianern, welche ihre Muttersprache noch am besten sprechen, gehören unzweifelhaft die Sioux;-aber Mischmasch ist doch genug dabei. Von den Kindern der Indianer, gleichviel, ob sie in Schulen kommen, oder nicht, ist schon vollends gar nichts zu erwarten. Im Allgemeinen kann man sagen, daß diese Kinder schon heute sechs englische Wörter anwenden, bis ein indianisches aus ihrem Munde kommt. Ich bin der Meinung, daß in weniger als 20 Jahren bestimmt kein Indianer mehr innerhalb der Ver. Staaten zu finden sein wird, der seine betreffende Urspräche rein sprechen kann, auch wenn er aufgefordert wird, sich besondere Mühe dafür zu geben. Das ist in manchen Beziehungen zu bedauern." Was übrigens das Verhältniß des Bestandes einer Sprache zum Bestand eines Stammes anbelangt, so sind unsere Indianer die besten lebenden Zeugen dafür, wie sehr lange ein Stamm nach dem Aussterben seiner Sprache bestehen und floriren" kann. Aber freilich, er muß dann in sich selber sehr lebenskräftig sein! i Zum Kampf gegen Cyelone. Bisher hatte man sich in unseren Wirbelsturm - Gegenden auf bloße Schutz - Maßnahmen gegen CyclonUnheil beschränkt, worunter die Hauptsächlichste die Erbauung vonZufluchtsKellern für solche schreckliche Fälle ist; da und dort werden auch Gebäude im besonderen Hinblick auf derartige Ereignisse theilweise fester oder doch zweckentsprechender gebaut. Dem Wirbelsturm - Dämon selbst aber hat rnart nie aggressiv" zu begegnen gewagt. Jetzt indeß liegt ein, von wissenschaftlicher Seite ausgeklügeltes System eines angriffsweisen Vorgehens gegen Wirbelstürme vor! Der kühne Gedanke wäre eines Jankee - Erfinders würdig, kommt aber diesmal ausnahmsweise von andere'. A Plaln Statement. When the liver becornes torpid and secretes an irregulär floir os unhealthy bile, tben headache,Tertigo,biliou3nes3 and constipation prevail. These ailments can be cured forthwith by Dr. John W. Bull's Pills, as is certified to by Mrs. Almira B. Snydam, Harlet,N. J., who praises them as sollows : "I have tued Dr. Bull' Pills and found them a very good pill for bilioosness and for gently moving th bowels. Also Mrs. Anderson ofKejport, X. J., says Dr. Buirs Pills are good; she took them for a sever ick headache and was cured." Dr. John W. Bull', Pills (sixty in a box) cott but 25 cents; trial box, 10 cents, at all dealers, or by msül. A.OMeyer & Co.,Balto.t Md. Ask for the genuine Dr. John W. Bull' Pill,. Zu haben bei: Zehn D. Gauld. 201 Jniiana Ave. I, O. EO, t:irj?U ä Cctst,

Seite. Netn Mrlngerer, als der, schon seit etlichen Jahren auf dem Gebiet explosiver Erfindungen hervor ragend genannte Franzose Turpin ist yr lirft fhtr dieses Vlanes. den er in

deß speciell den Amerikanern gewidmet hat, welche ja. wenn e? sich bewähren t f c &.nkl - ttatav.. Vrt Ivuroe, aucy och jyuuyi vttvi von zogen. Der betreffende Apparat hat den Namen Paratornado- erhalten und soll folgender! zur Anwenvung kommen: An derjenigen Seite einer Stadt, an welche die Wirbelftürme gewohnlich herankommen es ist dies in fast allen wichiwen Fällen stets dieselbe Seite soll eine Anzahl meiallischer Thürme, von 130 bis 135 Fuß Höhe, errichtet werden, mitDeck-Cylin-dern. welcke mit' iraend einem hochexplosiven Stoff gefüllt sind. Zu jedem der ylmder sollen lecys vxxmt gehören, welche von starken Sprungfedern controllirt sind, die jedem anderen Druck, als demjenigen eines Wirbelsturmes, widerstehen. Erfolgt aber eine Erschütterung durch einen Wirbelstürm, so sollen diese Arme osor: eme Kette in Bewegung setzen, deren Zugkraft ibrerseits eine, aus KnallQuecksilber bestehende Zündladung zum Losg?hen bringt. Eme gewallige Krvlosion soll dann folaen und den ganzen gefährlichen Kern des Wirbelsturmes zerschmettern und zerstreuen. Später mag sich freilich dieser Kern anderswo auf's Neue bilden, aber wenigstens eine Stadt wäre gerettet, und ihre Bewohner können des bekannten alten Schelmen-SprüchleinS gedenken: Heiliger Sanct Florian, Verschon' meinHaus, zünd' andre an!" Uebrigens kann man ja allerorten anderwärts gleichfalls auf einen solchen Empfang für die Sturmwolken gerüstet- sein. Soweit diese interessante Idee. Schließlch erscheint es ja nicht phantastischer, Explosionen anzuwenden, um Sturmwolken zu zerstreuen, als, auf explosivem Wege die Bildung von Sturmwolken oder auch Rauchwolken herbeizuführen, ein Gedanke, der ja bekanntlich schon seit Jahren amerikaNische und andere Genies beschäftigt. Vermuthlich würde aber der Kosten Punkt bei der Ausführung des ersteren Projektes auf alle Fälle ein sehr hoher sein, sodaß an selbstständige locale Versuche damit wohl fast durchweg gar nicht zu denken wäre. Auch müßte man ganz sicher sein, daß besagte Explosion mcht ihrerseits Unheil verursachte! Doch über solche Fragen braucht man sich vorläufig wohl kaum den Kopf zu zerbrechen. Unsere kurzsichtigen inder. Einer unserer besten Kenner auf diesem Gebiete, Dr. Allport von Minnesota. bestätigt in einem Aufsatz des Review of Reviews", daß die Kurzsichtigkeit unter der amerikanischen Jugend in beunruhigendem Maße zunehme, und bietet einige dankenswert!) Anregungen. In Vielen Theilen unseres Landes hat man sich an den Anblick bebrillter Schulkinder schon dermaßen gewöhnt, daß man ihn beinahe als etwas Selbst, verständliches hinnimmt und gar nicht daran denkt, wie traurig dieser Anblick eigentlich ist. Die Statistik lehrt uns, daß mindestens 30 Procent der Schullinder in den Ver. Staaten kurzsichtig sind, nd dabei ist dies nur eines von vielen Augenleiden! Es gibt freilich Culturländer, die noch ungünstiger gestellt sind, aber auch eine viel ältere Civilisation haben, welche leider viele Jahrhunderte hindurch die Interessen körperlicher Gesundheit neben der geistigen theilweise stark vernachlässigt hat. So vor Allem das Land der Denker, Deutschland nämlich. Hier wären wir auch sogleich auf die Thatsache gestoßen, welche von Dr. AllPort, unter Hinweis auf sehr nahelie gende Belege, als die Hauptursache der mangelhaften Sehkraft unserer Kinder, und damit der Bedrohunq derSehkraft aller künftigen Generationen, bezeichnet wird: Die übermäßigeAnstrengung des Auges durch einseitige VerstandesBeschäftigungen. Es ist bekannt genug, daß die Wilden sogut wie gar nicht an mangelhaftem Augenlicht leiden. Unter den Jndianerkindern gibt es noch heute, trotz der Einwirkung so mancher ungünstiger Verhältnisse, erst 2 Procent Kurzsichtige, unter den Negern nur 2$ Procent. Auch in Ländern mit nur theilweise entwickelter Cultur tritt dies unverkennbar hervor. Von 2000 mexicanischen Kindern, die man untersuchte, (eine vollständige Statistik hier, über bietet unsere Nachbarrepublik noch nicht) waren nur 8 kurzsichtige, 10 fernsichtige und 10 astigmatische (denen die Gegenstände nach der einen oder anderen Richtung hin verzogen und mit verschwommenen Umrissen erscheinen.) Dahingegen haben wir in unserem eigenen Lande, wie gesagt, mindestens 30 Procent kurzsichtiger Schulkinder, und in Deutschland, mit sewem vielen kleingedruckten Schul Lesestoff, gar 50 Procent! Zur Abhilfe oder Linderung könnte schon viel geschehen, wenn die rstenZei. chen beginnender Verschlechterung des Augenlichtes der Kinder sogleich beachtet, und ihre Arbeiten u. s. w. darnach eingerichtet würden. Eltern und noch mehr Lehrer sollten darauf geübt fein, auf solche Dinge zu achten. Bis letzt ist in dieser Beziehung fast gar nichts gethan worden. Eltern sollen junge Kinder bei ihrerLection nicht unbeachtet lassen und ihnen unter keinen Umständen gestatten, bei flackerndem oder trübem Licht zu lesen, sie überHaupt in den Abendstunden möglichst wenig lesen lassen und daraus dringen, daß sie alle ihre häuslichen Studien bei Tageslicht besorgen und lieber dafür eine Stunde früher aufstehen! Ein arger und häufig vorkommender Unfug besteht auch darin, daß genesenden und schwachen Kindern, die vieleZeit haben, gestattet wird, Stunden und Stunden mEinem fort zu lesen und dadurck ihre Sehkraft für immer zu scbwächen. Neerschanmpfeisen, lange deutsche yfiisen, Ciganenspien tt;,M 33a. n5o, IM O? Osshi-;k 05.

Europäische Simdschau. Provinz Brandenburg. Berlin. Der Kaufmann Graser von hier ist von der Wenernalpe abgestürzt und hat seinen Tod gefunden. Beim Radfahren in Heringsdors kam der hiesige Schuhwaarenhandler 271. Neustadt zu Fall und wurde so schwer verletzt, daß er bald darauf verschied. Die Eheleute Wilhelm und Jda Beckers haben die Stadt Berlin zu ihren Erben eingesetzt. Es ergiebt sich für die Stadt nach Abzug einiger imTestamente festgesetzten Vermächtnisse die Summe von 730.000 Mark. Letztere soll nach letztwilliger Bestimmung zur Errichtung eines Asyls für arme Blinde verwendet werden. Der Geheime Oberbaurath Franz wurde auf dem Potsdamer Platz von einem Radfahrer derartig angefahren, daß er mit derStirn geaen die Bordschwelle des Trottoirs schlug und besinnungslos blieb. Er wurde nach derCharitS geschafft, wo er schwer krank darniederliegt. Im Alter von 72 Jahren ist der frühere Direktor des Königl. Schauspielhauses, Arthur Deetz. gestorben. Dieser Tage starb hier die 93jährige Wittwe Ezner, die 73 Jahre in derselben Wohnung, welche sie bei ihrer Hochzeit bezog, in dem Hause Prenzlauerstraße 60 gewohnt hat. Sämmtliche Hausbewohner sowie der Hauswirth erwiesen der Grei sin die letzte Ehre, die schon bei dem Großvater undVater des Wirthes diese Wohnung innegehabt hatte. Provmz Ollprcußcn. Königsberg. Durch einen Revolverschuß tödtete sich hier eine erst 19 Jahre alte junge Frau, Melanie Waczinska, die angeblich ihrem in Rußland lebendenManne entflohen ist. I t t o w k e n. In dem in den Jttowker See führenden Canal ertrank der 2jährige Sohn des Schneiders Lendzian. Lyck. Die hiesige Strafkammer verurtheilte den Postboten Appel aus Marggrabowa wegen Unterschlagung und Urkundenfälschung zu zwei Iahren Gefängniß. Wegen betrügerischen Bankerotts und wissentlichen Meineides bezw. Theilnahme an dem erstgenannten Verbrechen standen die Restaurateur und Kaufmannsfrau Naujok und ihr Ehemann aus Marggrabowa vor dem Schwurgericht. Frau Naujok wurde zu drei Jahren und sechs Monaten, deren Ehemann zu vier Jahren Zuchthaus verurtheilt. Provinz Westpreußen. E l b i n g. Der Unterofficier Kirstein vom Ulanen-Regiment zu Lyck hat sich im Svbaerer Forst vor dem Personenzuge aus.Prostken auf die Schienen geworfen und ist von dem Zuge getödtet worden. H e i n r i ch s d o r f. In der Scheune des Gastwirthes Marcus entstand Feuer, das sehr schnell um sich griff, sodaß das Wohnhaus des Marcus, dessen Einwohnerhaus, das danebenstehende Wohnhaus des Tischler meistersPahl sowie ein Stall ein Raub der Flammen wurden. Sämmtliches in dem Stall des Einwohnerhauseö untergebrachte Vieh derbrannte. Jastrow. Die Klempnerwittwe Pick entließ den Klempnergesellen Radtke, da er ihr wiederholt Heirathsanträge gemacht hatte. Am nächsten Vormittag erschien der Geselle wieder und feuerte nach kurzem Wortwechsel mit einem Revolver auf die Frau zwei Schüsse ab, welche aber fehl gingen. Darauf richtete er die Waffe gegen sich und erschoß sich. Der Tod trat nach wenigen Sekunden ein. Radtke stand in den vierziger Jahren und hatte in dem Pick'schen Geschäfte etwa 13 Monate gearbeitet. Provinz Pommern. Stettin. Der Mörder Karl Hafenstein aus Glienken, der seine Frau

während einer Kahnfahrt erschlagen und über Bord geworfen hat, ist endlich auf dem Wege nach Warsow bei den Rollbergen von Gendarmen ergriffen und ins hiesige Gefängniß in geliefert worden. Auf dem Roßmarkt wurde die 91 Jahre alte Frau Friede rike Ritz von einem Fuhrwerk übersahren. Die Verunglückte trug schwere Verletzungen, namentlich am Kops, da von. Die 20jährige Hedwig Mix be ging Selbstmord durch Ertränken. L a b e ö. In der Forst zu Elvers hagen wurde vom Förster Spar? ein kapitaler Hirsch, Sehnender, erlegt, derselbe hat daS respektable Gewicht. unausgebrochen, von 260 Pfund. Lauenburg. Auf dem demHof besitze? Adolph Pahnke in Labehn ge hörigen Gehöfte brach Feuer aus. wel ches das Wohnhaus, einen Stall und die Scheune vollständig in Asche legte. Provinz SchleswigHollittn A l t o n a. Dem Schauermann August Stuhr, der im hiesigen Hafen an Bord einesSchisfes beschäftigt war, fiel in Folge Lösens einer Trosse ein schweres eisernes Rad auf den Kopf. Der Unglückliche wurde tödtlich verletzt und gab nach kurzer Zeit seinen Geist auf. Steuermann Kahle von hier ist bei Vlankenese in der Elbe ertrunken. Die 3 Jahre alte Tochter des Privatiers Vasner stürzte aus dem Fenster der dritten Etage und fiel direkt vor die Füße der zufällig in's Haus tretenden Mutter, die vor Entsetzen wie gelähmt dastand. Das Unglückliche Kind war auf dev Stelle todt. G r o ß e n - As p e. Der Zimmermeister Kühl war mit mehreren Arbeitern dabei beschäftigt, den Schweinestall und Backhaus deS dortigen AmtsVorstehers mit einer Brandmauer statt Fochwerk zu versehen. DaS Gebäude stürzte zusammen, den Arbeiter Stehn unter sich begrabend. Stehn ist an den Verletzungen gestorben. Kellinghusen. Beim Baden in der Stör ertrank der Stadtbriefträger Zimmermann, gebürtig aus Neuenkirchen in der Marsch. Klein - Wolstrup. Die großen Bauernhöfe der Wittwe Jessen und von Engel's Erben sind völlig abgebrannt.' , Prrvwz Schlesien.' Breölau. Die Frau des ! SArmfabrikavten Bote. L4 . 5kahre

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alt, tft während'der Narkose bei" vem Zahntechniker Flieger gestorben. Die Narkose erfolgte ohne Beiziehung eineö Arztes mit Bromaethyl. Die Leiche und die Narkotika wurden beschlagnahmt. Ein schwerer Unfall ereignete sich nach Beendigung des Rennens zu Scheitnig. Die Pferde einer Equivage, ln der ein Fraulem v. Rochow saß. gingen, durch und die Dame kam dabei so unglücklich unter die Räder, daß man sie schwer verletzt in die Klinik überführen mußte, wo sie inzwifchen ihren Verletzungen erlegen ist. Hierselbst gedenkt die Invalidität und Altersversicherungs Anstalt der Provinz Schlesien ein großes Krankenhaus mit einem Kostenaufwande von 600.000 Mark zu errichten. Frei bürg. Der Bautechniker Bertrand aus Harburg, der eine Postagentur des dortigen Kreises beraubte, ist ,n einem hiesigen Gasthofe verhaftet worden. Eine größere Geldsumme sowie sur 150 Mark Postwerthzeichen wurden bei ihm vorgefunden. Militsch. Der 27 ähriae Hauöhälter Kahlfuß -war im Keller der hiesigen Apotheke damit beschäftigt, einen Ballon, welcher eine jedenfalls leicht ezplodirende Flüssigkeit enthielt, abzufüllen. Aus einmal erfolgte ein donnerähnlicher Krach, so daß die Grundfesten der Apotheke erzitterten. ,Dem Haushälter war der Kopf buchstäblich vom Rumpfe gerissen. Provinz Polen. Fraustadt. Als der an Kräm pfen leidende Schneidergeselle Wasner eine Hose bügelte, wurde er plötzlich von Krämpfen befallen. Beim Zusammenbrechen kam er mit dem rechten Arm einem untev dem Tisch liegenden großen Messer zu nahe und schnitt sich den Unterarm vom Handgelenk blö zum Ellenbogen buchstäblich auf. Schne,demuhl. Der Forster Stenger auö Koschütz stieß bei seinem Rundgange in dem kgl. Forst beiHammer auf zwei Wilddiebe. Er ließ beide unvorsichtigerweise zu nahe an sich herankommen, und die Wilderer bearbeiteten ihn in rohester Weise mit ihren Messern. Stenger vermochte sich nur mit Aufbietung seiner letzten Kräfte in Sicherheit zu bringen. Provinz Sachsen. Erfurt. Beim Baden in der Gera bei Hochheim (eine Viertelstunde von Erfurt) geriethen die 13jährigen Söhne des Tabakfabrikanten Esche und des GewehrfabrikarbeitersSchindler aus Hochheim in eine tiefe Stelle und ertranken. Kuhndorf. Dev 67 Jahre alte Auszügler Krämer versuchte, seine Schwiegertochter, mit der er in Unfrieden lebte, zu tödten. Er feuerte auf sie einen Schuß ab. welcher durch das Ohr in den Kopf drang und die Frau lebensgefährlich verletzte. Dann erschoß sich der alte Mann. Landsberg. Aus Furcht vor demMilitärdienst hat sich der 20jährige Sohn des Schleifers Grosse durch Er hängen das Leben genommen. L ü tz e n. Schwer verletzt hat sich die Frau des Salinen -'Inspektors und Vergassessors Schlltzmeister in Diirrenberg. Als sie einen Revolver abstäuben wollte, muß sie wohl unversehens den Abzug dev Waffe berührt haben, denn diese entlud sich und die Kugel ging der unglücklichen Frau in den Leib. N o i tz s ch. Im benachbarten Falkenberg hat die Frau des Schneiders Blanke ein lebensfähiges Kind geboren, das statt der Finger und Zehen Krallen hat. Der ganze Körper ist mit einer Lederhaut überzogen, die sich wie Birkenborke anfühlt. Den Augen fehlen die Lider. Die Rase ist nur an gedeutet, jedoch sind zwei Oefsnungen vorhanden. Die äußeren Ohren fehlen. Die Stimme ist kräftig und menschenähnlich. Provinz Hannover. Echem. Durch Blitzschlag wurde das Wohnhaus des Anbauers Meyer eingeäschert. Auch im benachbarten Bullendors zündete der Blitz und leate die Gebäude des Hofbesitzers Witt in Asche. Fähr. Ertrunken ist in der Weser dev 20jährige Schiffer Johannes Dieck. FalNngbostel. Der Fuhrmann Backhaus aus Oerbke hatte das Unglück, unter semen beladenen Wa gen zu fallen; dieser ging über ihn hin weg und B. wurde auf der Stelle getödtet. G r. - L i n t e l n. Zwischen Linteln und seinem Heimathsdorfe Neuenföhrde wurde der 28jährige Bruder des dortigen Landwirths Martius mitten in der Halde vor seinem Wagen liegend todt aufgefunden. M. war nach Werden gewesen und hatte Kalk geholt. - Es ist anzunehmen, daß er aus dem Wagen emgeschlasen und un Schlaf heruntergefallen ist und dabei den Tod gefunden hat. -Hohenbostel. Das massive Wohnhaus des AbbauerS Ad. Rlemeyev ist abgebrannt.-. Provinz Westfalen. Albersloh. In der Werse ertrank beim Baden der Posthilfsbote Kortenkämper. - Braubauerschaft. AlsRachts der Gendarm Büschel und der Polizeibeamte Walter - übev den Haverkomv .gingen, feuerte ein Individuum aus dem Hinterhalte einen Schuß ab. Die Kugel traf den Walter in die Brust, durchschlug dessen Körper und brachte auch dem Gendarm noch erhebliche Verletzungen bei. Walter wurde so schwev getroffen, daß man für sein Leben fürchtet. Der Thäter wurde verhaftet. ? B ü r e n. Dev Bureau . Diätar Theiß, welcher auf dem hiesigen Eisenbahn Bau - Bureau beschäftigt ist, stürzte zwischen Steinhausen und Geseke so unglücklich mit seinem Rade, daß er schwer verletzt aufgefunden wurde. - , Evndtebr.Uck. In dem benachKarten RöZphe gerieth der im 45. Lebensjahr stehende Förster Dlckel in einen n der Nähe seines Hauseö befindchen Weikex und ertrank.

mytlnvnrz. Aachen. Fabrikbesitzer und Stadt, rath Leo Bossen Hai' bei 'Gelegenheit seiner silbernen Hochzeit für die Arbeiter seiner-Fabrik behufs Gründung ? CVtvif!W... l.--ri':i . i-r

mn.. umiucuuuiciiugung5iae ein Geldgeschenk von 60.000 Mark gestifler. , : Allsdorf. Auf dem Wilhelmschacht verunglückten drei EWaidurch herabfallendes Gestein. 2)it Bergmann Schumacher auö Schaufenoerg war losort todt. Er hinterläßt Frau und 2 Kinder. Bonn. Ein Kiesiaer Kaufmann wurde letzthin Abends mit seiner Toch. rer von zwei zungen Leuten angerem pelt und schließlich mißhandelt. Die Thäter, ein Student Namens Keimer. sowie der Kaufmann Karl Püttmann, wurven deshalb vom hiesigen Schöffengericht zu 500 und 300 Mark Geldstrafe verurtheilt. Der Student ist außerdem von der Universiiät relegirt worden! Crefeld. Im Vororte St. Toniö setzte ein Knecht deS Gutsbesitzers Franz Prash die beiden Kinder seines Dienstherrn auf eine Karre. Das Pferd vor derselben wurde scheu und ging durch. Eins der Kinder wurde getödtet, das andere schwer verletzt. Provmz Hessen-Nassau. Kassel. Hier starb im Alter von über 80 Jahren der Kammermusikus a. D. Dotzauer. Er war ein Sohn des berühmten Cello - Virtuosen Dotzauer und selbst ein Künstler ersten Ranges. Vor beinahe 20 Jahren trat er schon in den Ruhestand. Amöneburg. Der Sohn des hiesigen Landwirths Weber stürzte von einem Scheunen-Gerüst in die Tenne, sodaß er bewußtlos vom Platze getragen werden mußte. Frankfurt. Der Privatier und Hauptmann im früheren Frankfurter Löschbataillon. Ludwig David Kisseweiter, ist im Alter von 81 Jahren gestarben. F u l d a. Auf hiesigem Bahnhos wurde der Wagenmeister - Aspirant Bickert vom Blitzzuge gegen einen Gü terzug geschleudert, so daß er auf der Stelle todt war. Hanau. In einem dem MöbelHändler Schnurr gehörigen Hause der Bebraer Bahnhofsstraße ist im Hinterhaus Nachts Feuer entstanden, welches den Dachstuhl und daS erste Stockwerk zerstörte. H ö ch st a. M. Der Stadtverordnete Uhrmacher Brenner wollte mit seinem Fahrrad auf der Sodener Chaussee einem deö Wegs kommenden Fuhrwerk ausweichen, fuhr gegen emen Stem, kippte um und genety unter das Hinterrad deS WagenS, das ihm über den Körper ging. Der Tod trat sofort eiu. ' Mitteldeutsche Staaten. B r a u n s ch w e i g. Die Gebrüder August, Heinrich uzid Otto Brauer und der Arbeiter Julius Wahrstedt übersielen im Rischauer Holze die Arbeiter Ernst Wittramm und Franz Fentrich und mißhandelten und beraubten die selben. Die Thäter sind verhaftet. Eine brave That vollbrachten zwei 8 jährige Knaben, die Söhne des Kaufmanns Fr. Meyer und des Zugbeglei. ters Schaub hier. Die Knaben sahen auf dem Tränketeich einen Strohhut schwimmen und als sie naher hinzutra ten, gewahrten sie einen. Knaben im Wasser. Mit eigener Lebensgefahr hol ten die beiden wackeren Jungen das verunglückte Kind noch lebend aus dem Wasser und brachten eö seiner gluckll chen Mutter. C o b u r g. Der Gymnasial - Ober tertianer Stier aus Sonneberq erschoß den Realschul - Sextaner Muller aus Lauscha. als er ihn :m Scherz mit ei nem Revolver bedrohte. Gera. Der Mamer Peiöker von hier hatte, trotzdem er verheirathet ist. ein Liebesverhältnis mit dem Dienst mädchen Lohse. Das Verhältniß war in der letzten Zeit von dem Mädchen et was gelockert worden. Peisker schlich sich in die Kammer und versetzte dem Mädchen mit einem scharfen Messer sechs bis siebenStiche in denRllcken und in die Brust. Die Verwundungen des Mädchens sind ernst. Peisker wurde verhastet. Saöseu. Altendorf. Nachts ist das Rost'sche Gut niedergebrannt. Altgerödorf. Der frühere Flelschermetster Zimmermann und Frau feierten die goldene Hochzeit. : A u e. In der Wohnung der Frau Wagner auf der Wasserstraße brach Feuer aus. Die Frau stürzte über und über brennend auf den Korridor. Die arg Verbrannte mußte in's Kran kenhaus gebracht werden, ebenso 2 Kinder im Alter von 6 und 3 Jahren, di? gleichfalls schwere Brandwunden davongetragen hatten. Bohlen. Der Blitz schlug in daS dem Waldarbeiter Bruno Gaitzsch gehörige Wohnhaus, zündete und äscherte dasselbe vollständig ein. Leider wurde die Ehefrau des Besitzers vom Blitz getroffen und mußte mit vielen Brandwunden besinnungslos in ein Nachbargebäude gebracht werden. Nach einigen Tagen verstarb die Frau. V r a n d i S. In seiner Wohnung hat sich der Handarbeiter Peisker, welcher lange krank und schwermüthig war, erhängt. B rettn ig. Das Gasthofsgebäude zur Dammschänke wurde . vom Blitz getroffen und in Asche gelegt. Neuest erLiebeSschwur. Amelia: Schwör' nicht beim Mond, dem unbeständigen Mond, Geliebter!" Karl: .Bei was soll ich denn schworen?" Amelia: Schwöre bei dem. was Dir das ochste ist ohne das Du nicht leben kannst!" Karl stürmtfckrt : O. süße Amelia. so schwör' ich Dir denn bei meinem Bicycle. ich liebe Dich!" Ab so! Lieutenant A. sirnf dem Balle zu emem anderen: Was bedeutet denn das. Du bewegst Dich heute unter lauterScöwieaermüttern?". Lieu. tenant B.: .Will mal 's Gruseln ler. ntnm

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fffifttt nehme sich in acht. Manche Sachen die man im Sommer ißt, verursachen

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Besonders während der heißen Tage kann eine ernstliche Krankheit daraus entstehen. Zu gleicher Zeit achte man darauf

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