Indiana Tribüne, Volume 20, Number 323, Indianapolis, Marion County, 10 August 1897 — Page 2

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Zndisna Tribüne.

Erschein Täglich und SomttegV. Die tZzttche .Tribüne- kostet dch en Xxlitx i (Jcnt per Woche, die ontagS,irrttüe'I lewt per Woche. Leide lufftxrmat 15 Cent e, K5 Cent (txRiatt. Per auberyttö lt Stedt iSlchikt Im VorauZbkiaHlung V pei fJclt. OffUi IQ Süd tXlaiam Straß,. Indianapolis, 3nd., 10. August 1897 Unser Nadler'Paradiks Obigen Titel legte neuerdings iner unserer Volksboten, der nebenbei auch Zeitungs-Schöngeist ist. unserer Bundeshauptsiadt bei, und er plaudert darüber u. A.: Washington hat diesen Titel besser derdient, als so manchen anderen, und jeder Kenner d Stadt, der zugleich weiß, was gute Wege" vom StandPunkt der Radlerzunft sind, wird dies bestätigen müssen. Ist doch Washington die einnge Stadt in den Ver. Staaten, in welcher die Straßen nicht ebenso cyit, sondern besser sind, als die Ärrgersteige, sonach das höchste Ideal des Stahlroß - Ritters verwirklicht ist! Die Stadt selbst hat über 300 Meilen Concret - Pflaster, und außerdem sind die Wege in der ganzen Umgegend weit besser, als der Durchschnitt. Zweirad. Ausflüge von Washington bis nach Baltimore und zurück sind daher etwas Gewöhnliches geworden. In großen Partien wird nach der Stadt der Monnmente geradelt und am selben Tag wieder heimgekehrt. Für einen Fremden scheint jetzt die Bundeshauptstadt bei ' Tag und bei Nacht ganz lebendig von lauter Stahlrossen zu sein. Ein großer Theil dieses, so ungeheuer lebhaften Zweirad - Verkehrs gilt lediglich dem Vergnügen, aber ein noch viel größerer dem Geschüft und der Politik. Tausende, welche in den verschiedenen Regierungsdepartements angestellt sind, kommen und gehen Tag für Tag auf Zweirädern, und die Höfe des Ministeriums des Innern, des Kriegsministeriums, d?s Flottengebäudes und des Posta.nts - Gebäudes sind besonders dicht gefüllt von den stillen Rossen; in allen . Departements sind Verkehrungen zu ihrer bequemen Unterbringung etrosfen, und Theater und andere Plätze überbieten einander in Gratis - Gefalligkeiten gegen Radler und Radlerinnen. Die Postsachen Collectionen werden jetzt fast ausschließlich mit dem Zweirad gemacht, und manche Briefträger benutzen dasselbe auch bei der Ablieferung und stellen es zeitweilig in der Apotheke oder in Spezereiläden oder sonstwo unter, wo man ihm Gastfreundschast gewährt. Und noch immer mehr erweitert die Radelei ihr Weltreich bei allen Geschlechter und Altersstufen. Auch beschränkt sie sich keineswegs auf die lau kasische Rasse. Der Ethiopier kann zwar niemals seine Farbe ändern, gibt aber gewöhnlich einen höchst gelehrigen Jünger der Radreitekunst ab. Neger-, Mulatten - Quadrontti- und Octoronen - Mädchen reiten, oft begleitet von dunkelhäutigen Bewunderern, ihr Rad recht graziös, und die besonderen Radler - Uniformen kleiden gerade sie ausgezeichnet. Auch das diplomatische Corps ist von der Manie angesteckt. Mehrere Mitglieder der chinesischen Gesandschaft sind vorzügliche Bicyclisten, wegen ihrer fliegenden Gewänder aber benutzen sie sämmtlich Damen - Zweiräder. Eine bedeutende Anzahl Congreß - Mitglieder beider Häuser radelt selbstverständlich auch, während etliche entere zwar daheim für dieses Vergnügen schwärmen, aber komischerweise hierorts das Nadeln unter ihrer Würde" halten. Zu Letzteren ist auch der gewichtige Zar" Reed von Maine zu rechnen, der daheim auf dem Stahlroß einen höchst interessanten Anblick bieten soll. Leider hat sich auch eine neue Sorte von Verbrechern in der Bundeöhauptstadt herausgebildet; ebenso niederträchtig, wie Jene, welche die Damenkleider durch Vitriol ruiniren: der Ha lunke. welcher überall, wo viel geradelt wird, Glassplitterchen herumsireut. Sollte er einmal auf frischer That ertappt werden, so würde es mich kaum wundern, wenn wir hier sogar ein Lynchgericht noch erleben würden! Nach Classen betrachtet, radreitet hier alle Welt, nur eine einzige Classe ist ganz davon ausgenommen: diejenige der Aemterjäger. Unter Umständen kann man sogar die Besuche von Aemterjägern gerade an dieser negativen Eigenschaft sofort erkennen. Interessantes Natur-Nonstrum. Wohl kein Cdelmetalls'lcher, der jemals in die Gegend von Rat Portale, in der canadischen Provinz Ontario, gekommen ist. hat es versäumt, dem sogenannten Teufelskopf oder Schädelselsen einen besonderen Besuch abzustatten, und dieser Besuch galt nicht blos der Neugierde! Aber auch blos von letzterem Standpunkt aus würde schon Grund genug zu einem lebhaften Interesse an jenem merkwürdigen Naturgebilde vorhanden sein. In mancher Beziehung ist die vorsiehende Natur-Curiosität eine der allerseltsamsten ähnlichen Charakters, welche in unserem Land und den umliegenden Dörfern" zu finden sind, und verdiente es sehr wohl, mindestens ebenso bekannt zu werden, wie z. B. Ut Blarney-Stein. Als schön kann sie freilich nicht bezeichnet werden, sondern vielmehr als ein fratzenhaftes Monstrum. Sie erhebt sich auf einer steilen felsigenAnhöhe, welche eine schmale Bucht des Lake of the Woods" überragt. ungefähr 2 Meilen von dem Berg-bauer-Dorfe Rat Portage, und hat, foweit sie sichtbar ist, eine höchst groteske Aehnlichkeit mit einem MenschenAntlitz, dessen Züge durch ein schauderbaftes Grinsen entstellt sind. Ein klein wenig hat übrigens im Lauf der ?,tt auch eine ziemlich ungeschlachte .Kunst" nachgeholfen und da5 ganze

sichtbare Menschenbild blutroth bemalt, auch den Augen und der Rast rxnen miffäHtaen Cbarakter verlieben.

Durch diese Malerei ist dem 3w&Il chen auch das Spaßhafte beigemischt ' worden, welches sich freilich mcyr Qitxq beim ersten Anblick geltend ju maazen vsleat. Bootsleute baben sich schon manchmal damit amüsirt, furchtsamen . . , w. : Fremden scyrecren einzujagen, uiucui r dieselben, beim Vorüberfahren in der Bucht, plötzlich auf das Monstrum aufmerksam machten. Das Gebilde, aus gediegenem Granit bestehend, steigt etwa 20 Fuß über dem Hügel empor und hat an der weitesten Stelle etwa 21 Fuß Breite; eö soll sich jedoch noch außerordentlich weit in den Boden hinein fortsetzen, und nach indianischer Ueberlieferung ist es eine vollkommene, ungeheure Menschengestalt von reichlich 200 Fuß Höhe! Untersuchungen darüber anustellen, ist noch Niemand in der Lage gewesen. Auaen, Ohren und Mund sind sehr deutlich zu sehen; lejzterer ist etwas geöffnet und hat die Form einer Höhle, welche sich zehn Fuß in den Granit hinein erstreckt, um dann, wie eine wirkliche Kehle noch eine bedeutende Strecke abwärts zu gehen in den Hügel hinein. Bei den Rothhäuten ist die Legende verbreitet, daß das Ganze die versteinerte Gestalt eines großes indiaNischen Kriegerö sei, welcher aus den glückseligen Jagdgefilden" gekommen sei, um die Stämme des Nordwestens gegen die Ausrottung durch die Weißen zu schützen, und sie sehen den Stein daher so ehrfürchtig an, wie einen Zäuber-Talisman. Noch mehr: Alljährlich besuchen Delegationen von verschiedenen. Stämmen die Stätte und befördern in den aroßen Mund Speisen sowie auch angeblich nicht wenige Edelsteine. Mit Letzteren scheint der Aberglaube, welcher bei Weißen hinsichtlich dieser Curiosität spukt, einen gewissen geschichtlichen Zusammenhang zu haben, theilweise wenig, stenö. Goldsucher, welche hierher kommen, pflegen mit der innern Handfläche eine gewisse Stelle über den Augen zu berühren, in dem Glauben, daß sie dann beim Suchen nach Edelmetallen und Edelsteinen, hier und anderwärts, befondereö Glück hätten. Diese Glückt stelle" ist schon dermaßen abgerieben worden; daß sie ganz kahl und glanzig aussieht und keine Spur von dem Moos zeigt. daZ sich sonst ringium angesetzt hat. Glaubwürdigen Angaben zufolge hat man daö erste goldhaltige Gestein, welches in dieser Gegend aefunden wurde, dem Mund dieses TeufelökopfeS" entnommen, und Manche glauben, daß auch dieses von Indianern dorthin bracht worden sei. Von Interesse ist auch die Thatsache, daß in früheren Tagen hier eine Art indianische? Friedhof für die tapsersten der Krieger bestand, der aber längst aufgegeben ist. Man erzählt, daß jeder Indianerstamm, welcher diesen Stein überhaupt kennt, ein kleines abgefchlagenesStückchen von demselben besttze'und als Heiligthum verwahre. Thatsache ist aber, daß eine Menge Weißer alljährlich sich solche Stückchen als Souvenirs entnimmt. sodaß sogar für den künftigen Bestand dieses sonderbaren, für die Wissenschaft unerklärlichen Naturspiels zu fürchten ist. Die Entwickelung von Oklahoma. In den sieben Jahren, welche seit der im Mai 1890 erfolgten Constituirung von Oklahoma als selbstständigeSTerritorium verflossen sind, hat dasselbe bemerkenswerthe Fortschritte gemacht. Damals zählte Oklahoma 60.000 Bewohner und heute beläuft sich, nach zuverlässigen Schätzungen, die Einwohnerzahl auf über eine halbe Million; demnach würde das genannte Territorium, wenn eS jetzt als Staat in die Union aufgenommen werden sollte. 15 andere Staaten übertreffen, foweit die Bevölkerungszahl in Betracht kommt. Die viel älteren Tevritorien Arizona und .New Mexico, welche im Jahre 1863 resp. 1850 etablirt wurden, sind von Oklahoma längst überflügelt worden. Der. Eisenbahnbau hat eine stetige Entwickelung aufzuweisen haben und den ersten Ansiedlern, welche seiner Zeit auf PrairieschoonerS" m das gelobte Land zogen, stehen heute weit verzweigte Eisenbahnlinien zur Verfügung, denn die Länge des Schienen netzes ist von 100 Meilen im Jahre 1892 auf ca. 600 Meilen gestiegen. Boden und Klima sind dem Ackerbau außerordentlich günstig und vorzüglich gedeihen Mais, Baumwolle. Sorghum. Flachs, Obst u. s. w. Das UnterrichtsWesen wird nicht vernachlässigt, wie aus der Thatsache erhellt, daß in den Scbulen des Territoriums von 2000 Lehrern über 75.000 Kinder unterrich. tet wurden. Bei der letzten Wahl wurden ca. 53.000 Stimmen abgeaeben. d. h. 11.000 mehr als in Florida und 22.000 mehv als in Delaware und dabei betrug die Pluralität der siegreichen Partei nur 1100 Stimmen. Was das Geschäftsleben betrifft, so : Qood Advice to Wornen. Wornen, on account of the toil and work entailed by their houaehold du, ties, too often neglect the hahit and regularity of theil pcculiar organisrn. I Theresultisgcneraland nervous delnlity, chronic headache, weakness of the back and loins, deficient and delayed rnenses, etc. The best remedy for all female troubles is Dr. John W. BulTs Fillsa true,uterine tonlc and aiterative, a mild aperient, and a vronderful inyigorator of the stomach and bowels. Dr. John W. BulPa Pills can be bought at all dealers, or from the manufacturers, A. C. Meyer & Co., Baltimore, Md., for 25 cenU per box containing sixty pills; trialbox, lOcentj. Bearinmind that you ask your dealer for Dr. John W. Bull'a PilLg and accept no othor. Zu Hab, bei: ZoHn SD. Gauld, 201 Jndiana Ave. I. Ö. Z-teÜ Ä Z?jn Gcsti

ingt Oklahoma 'entschieden modernt Tendenzen, denn die HaHl seiner Ban. kerotte war so groß wie in NewHamp shire und Vermont zusammenyenom men. Oklahoma hat den Ehrgeiz, noch vor. dem Ende des Jahrhunderts in den Staatenbund aufgenommen zu werden, und wenn seine gegenwärtige Entwickelung anhält, ift cl durchaus nicht unwahrscheinlich, daß a dir Staat sin de siede wird.

Ziegenzucht in Main. Tim Groben beabsichtigt eine ActienGesellschaft, ixren Präsident Major Charles I. House m Auguta, m., t, die Ziegenzucht im Norden diesssStaa tes au betreiben und zu diesem Zweae schließt er zur Zeit lange Pachtverträge Mit den Eigenthümern bedeutender Landcompleze ab, deren Waldbestände zwar gefällt, die vom Unterholz aber noch nicht geklärt sind. Nach Major House'S Ansicht verspricht die Ziegenzucht bessere Erträge als die Schafzucht. Von einem Schaf kann man im Jahre nur ein marktfähiges Lamm erwarten, während eineZiege zweimal im Jahre wirft und jedesmal zwei bis drei Junge zur Welt bringt, so daß man wohl in jedem Jahre drei marktfähige Zicklein erwarten kann. Bei den jetztgen Marktpreisen ist das Fell eines fetten Zickleins ebenso viel werth wie ein Lammfell mit der Wolle und dasFleisch eines Zickleins sieht an Wohlgeschmack dem Lammfleisch durchaus nicht nach. Schafe sind vielen Krankheiten unterworfen, den Herden stellen Hunde wie wilde Thiere nach und der Züchter muß nicht nur Stallungen bauen, sondern hat auch bedeutende Ausgaben für Heu. Diese Nachtheile bietet die Ziegenzucht nicht. Die Ziegen besitzen einen bedeutenden Grad von Widerstandsfähigkeit gegen rauhes Wetter, und fressen nicht blos grobes Heu, sondern auck die Schoßlinge des Unterholzes u. s. w.; gegen die Attacken von Hunden und wilden Thieren kann sich eine Ziegenherde leicht vertheidigen. . Major House beabsichtigt, die auSgedehnten Landcompleze im nördlichen Maine, die jetzt mit Himbeeren- und Schwarzbeeren - Gestrüpp bedeckt sind, in riesige Ziegenweiden umzuwandeln. Mindestens eine halbe Million Acres sollen zu diesem ZweckVerwendung sinden und die Herden erfahrenen Hirten anvertraut werden. Vorläufig wird die Gesellschaft an 500 Liegen der besten Rasse anschaffen. Die männlichen Zicklein werden, so schnell wie sie heranwachsen, auf den Markt gebracht werden, während die weiblichen Thiere zur Vermehrung der Herden Verwendung finden sollen, bis dieselben mindestens 100.000 Thiere zählen. Wenn das Unternehmen voll entwickelt ist, hofft man auf einen Jcihresprofit von mindestens einem Dollar von jeder Ziege. Freibeuter modernster Jett. Feuchtohrige und andere Liebhabe? von Salzfluth - Räubergeschichten brauchen nicht zu trauern, daß es mit der Herrlichkeit des Freibeuters in der civilisirten Welt vorbei sei, so lange noch Existenzen, wie die nachstehend zu schildernde, jahrelang möglich sind. Unlängst haben die mezicanischen Behörden Oscar BartelZ zu 2 Jahren Strafhaft verdonnert, weil dieser, sonst sehr geriebene Patron unbesonnen genug wav. mit einem Fahrzeug, das er am Goldenen Thor gestohlen hatte, in einen mezicanischen Hafen einzulaufen. Wer ist dieser Bartels? Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten. Manche halten ihn für einen Deutschen, Andere für einen Norweger; er selber läßt über seine Persönlichkeit freiwillig nie etwas verlauten. Jedenfalls ist er ein ganz bemerkenswerthes Individuum. Er begründete seinen Ruf" zum ersten Male im Jahre 1890 an der californischen Küste. Damals besuchten er und ein Kumpan eine der Guadaloupe - Inseln und raubten gewaltsam über 1500 Ziegenfelle. welche sie zu Santa Barbara, Cal., vortheilhaft verkauften. Eine zweite Fahrt mit dem Dawn" einem gestohlenen Boot nach den Guadaloupe - Inseln führte ihnen wiederum eine prächtigePartie Ziegen. felle. welche gerade versandtfertig gemacht worden waren, in die Hände.. Mit eherner Stirn erbot sich Bartels diesmal, das werthvolle Cargo für eine lächerlich kleine Summe nach dem Bereich ' der Civilisation zu befördern. Natürlich" verduftete er mit dem Cargo nach unbikannien Regionen. Bis 1893 ließ ev dann nichts mehr von sich hören. In diesem -Jahre schwindelte er einem alten Manne ein Fahrzeug ab. indem er etwa nach der Manier der Sägemehl- und Grünzeug - Schwindler an' kit Stelle eines Schiffs - Charter, welchen der alte Mann zu unterzeichnen glaubte, eine Verkaufs - Urkunde schmuggelte. Dieses Schiff fuhr dann hinauf nach Sitka, Alaska, wo Bartels den Häschern des Gesetzes nur nach einem sehr gefährlichen Handgemenge in einem Nachen entging, welchen er schließlich zum Umschlagen brachte; der Kerl erreichte wohlbehalten sein" Fahrzeug, mit welchem er rasch das Weite suchte. Das war ein so klassisches SeeräuberStückchen, wie es nur eins geben konnte. Bartels widmete sich dann Hauptsächlich dem Robben - Diebstahl; auch gelang es ihm, die Dampf - Barkasse Periwulkle" zu entführen, welche dem Leuchtthurm - Departement von Goat Island bei San Francisco gehörte. Bald darauf traf die Nachricht ein,daß ein Boot, welches dem Peuwinkle" sehr ähnlich sehe, den Zollbeamten im Puget - Sund viel zu schaffen' mache. Bartels verdiente hier ein -schweres Stück Geld mit dem Schmuggeln von Chinesen über die Grenze; das Chinesen Registrirungsgesetz war damals noch nicht erlassen. Im Jahre 1894 stahl Bartels auS dem San Francisco Hafen den Schoonev Star of Freedom".. nachdem er sich mit dem Boots - Wächter bttreundet und .denselben im günstigen

Augenblicke Uver oro genoen yalie. Er wurde diesmal, sehr systematisch verfolgt und mied die amerikanischen Häfen. AlZ er aber zu Cap St. Lucas einlief, wurde er erkannt, und das Boot, das ev Natalie" naniüe wo

rüber er gleichfalls Papiere natürlich gestohlene vorzeigen konnte wurde als der gestohlene Schooner erkannt. Jetzt ist er festgeankert; aber wer weiß, was der 43jähvige Pirat noch anstellen wird? Der Trauring auf dem Kops,. Eine originelle Sitte herrscht bei den südafrikanischen Kaffern. Die Kaffern tragen nämlich den Trauring, so wi glaublich daö im ersten Augenblick noch klingen mag, nicht auf dem Fingt?, wie die civilisirten Völkerschaften, sondern aus dem Kopse. Dieser Ring wird bei ihnen Kä hke" aenannt und spielt namentlich im Leben der Zulukaffern eine wichtige Roll. Giebt der äuptling einem seiner Unterthanen die du laubntß, ben Kä hl ,u tragen, mit anderen Worten, sich eine Lebenöae fährtin zu nehmen, so rasirt sich die ser, wenn er kein Messer hat, mit einem Glasscherben den Kopf bis auf inen schmalen Ring. Die stehengebliebenen Haar werden verflochten; er umwickelt sie dann mit Bast, bis der Ring die Stärke eines Daumen angensmmen hat, und schließlich verschmiert er ihn mit einer schwärzen Substanz und glättet ihn dann , bis er daö Aussehen eines schwärz polirten Holzringeö erhalten hat. Diese Sitte hat jedenfalls den Vorzug für sich, daß der Ehemann niemals in die Lage kommen kann, feinen Trauring vorkommenden Falles in der Westentasche zu verbergen. ,, ,. Famcntatio fckium. Von Gotthold Schulz. Genugthuung will ich haben. Du bist von jeher bekannt als urgenialer Erfinder tollster Streiche, Du warst das schwärzeste Lamm" unserer Unterteria, der Schrecken sämmtlicher Lehrer und der die Ruhe schlafender Philister sorgsam schützenden Nachträthe während Deiner Studienzeit. Nicht Deine ärztliche Hilfe will ich, sondern Deinen genialen Erfindergeist kühner aber doch harmloser Streiche. Ich bin nämlich höre und schaudere von meiner Wirthin aus meiner Wohnung rausgesetzt worden. Weshalb? Weil ich mal Gott straf das Ungeheuer von-Wirthin angetrunken von unseremScatabend nach Hause kam. Du hast vor mir bei dieser liebenswürdigen maUn liospitalis gewohnt, hast sie mir.Gott sende Dir dafür noch weitere vier Wochen keinen Patienten riesig empfohlen und. Du sagtest mir nicht, daß sie die Krämpfe bekommt, wenn sie einen Angezechten sieht, und mir verschwiegst Du das? Kurz und gut. sie hat mich exmittirt. Und ihr würdiger Ehemann, dieser Pantoffelheld, dieser Erzgauner, thut ebenfalls wüst entrüstet, erzählt, daß Du Dir nie so etwas erlaubt hättest, Du. für den natürlich dieses ganze, kleine Nest nicht so viel Stoff auftreiben kann, um Dich umzuwerfen. Also ich habe ein Recht auf Deine Hilfe. Ich wohne jetzt im Hotel. Die ganze Stadt weiß, weshalb. Der Ehemann, dieses Quatschmaul hat alles ausgedibbert. Ich muß die Genugthuung haben, daß ich wieder einziehe. Ent wirf einen kleinen Plan und das Werk soll beginnen! Nu rede Du, Kühnheim." Geliebte Leser, theure Leserin! Ihr müßt mich für einen gefährlichen Burschen halten, wenn Ihr nach dem Briefe meines Leibburschen Jensen, Referendars in X, urtheilt. Wie der Junge mich verläumdet, ist geradezu schänd lich. Zu meiner Vertheidigung brauche ich erstens nur anzuführen, daß ich nie in der Untertertia das schwärzeste Lamm" gewesen sein kann. Mein theuerer Klassenlehrer der Mann war Zoologe und muß es daher wissen pflegte mich stets nur 5lmeel" zu nennen. Ich soll fernerhin immer der Schrecken meiner Lehrer gewesen sein. Unmöglich! Denn mit Liebe und stiller Sehnsucht denke ich an mein Zusammenwirken mit meinen Lehrern zu rück. Der Schrecken der Nachtpolizei! Gott bewahre. Wir vertrugen uns stets sehr gut miteinander. Wie oft haben wir zusammen ihr Nachtrevier besucht, kerne Zeit war mir zu spät dazu. Was nun die vorlieaende Geschichte anbetrifft, da war ich der Macher von's Janze." Jensen hat die Genugthuung - glänzend erhalten. Er wohnt wieder bei seiner Wirthin. Und das ging so zu. Ich mußte selbst an Ort und Stelle, das war mir klar. ' Thränen der Rührung standen in Jensen's Augen, als wir uns brüderlich 'umarmten. Er hatte an dem Tage der Schöffensitzung zuhören müssen und hatte dann die Zeit nach derselben von 11 Uhr Vormittags bis 5 Uhr Nachmittags, wo ich ankam, dazu benutzt, sich von ' dieser furchtbaren Anstrengung zu erholen. ' Me Mensch, D Doctor! La laß Dich u umarmen." Vor bierseliger Rührung stotterte er. , Fe FeriH! Äe wei Schop pen." Mühsam setzte ich ihm meinen Plan auseinander. Jensen, zuerst fast theilnahmslos, horchte bald Hochauf, um mir zum Schluß , begeistert und fast nüchtern in die Arme zu fallen: So aeht's, Doctor. thatsächlich, so geht's! Auf. an'ö Werk!" Und ich ging an's Werk. Ich wußte, daß Schramm, so hieß der würdige Ehemann von Jensen's Wirthin, jeden Tag um sechs Uhr nach Hause ging, daß er für sein Leben gern Skat spielte und daß er. wenn man ihm versprach, hoch zu spielen, alles andere liegen ließ, um von der Partie zu sein; denn er spielte äußerst gerissen und gewann immer. Ich traf ihn auch richtig und lud ihn ein, auch ließ ich nebenbei die Bemerkung fallen, daß Jensen mir eine Partie um fünf Pfennig angeboten hätte und daß ich den dritten Mann sichern sollte. Das wirkte. Ich warf auch hin, da ich seine Schwäche kannte und wüßte, was ibn j noch drückte, er könnte ja, da das Spiel mISj H TaM Ai AtfiVM 41mW W" m- '

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Krau laaen. er muie vet ein,? t Handlung er war Assistent am Ge--richt zugegen sem.' Als ich dann noch einmal die fünf Pfennig Partie betonte, von einem feudalen Wemchen sprach, daö ich in Anbetracht meiner zufälligen Anwesenheit schmeißen wollte, hatte ich gewonnen und verab schiedete mich mit etnem .Auf Wieder-teh'n.-Wußte ich doch, daß er komm,n würde. Und wirklich, kaum hatt, dte Uhr neun geschlagen, erschien er. Ein Schoppen Echtes wurde sofort für ihn rangesahren. Er schmunzelte vergnügt. Ha, ha," lachte diebisch. Habe meiner Frau schöne Sachen aufgebunden. Sie wissen ja, Herr Referendar, daß sie das Trinken nicht leiden kann." (Zr grinste Jensen höhnisch an, dieser fluchte leise. Sagte ihr, daß wir ein Testament aufnehmen müßten, draußen hinterm Walde. Würde etwaö länger dauern. Fein, was?" .Großartige Idee!" brüllte ich. .Prost, Herr Schramm. Halben aus'S Sdezrelle." Ehrt mich, Herr Doctor, ehrt mich!" Er trank einen Halben. Sauft wie'n Loch," grinste Jensen wieder. Sie haben'S rauS, Herr Schramm. Gestatte .mir gleichfalls darob einen Halben." Er mußte wieder trinken. Wir spielten schauderhaft, sodaß er fast immer gewann. Nach jedem Spiel mußte er mit uns anstoßen. So rückte all mäblig der Zeiipunkt heran, den ich ersehnte: daß er feuchtfröhlich wurde, und dann begann mein Rachewerk. Ich hatte mir zwei Flaschen Rothwein geben lassen und hatte zu ihrem Inhalt eine Mischung gegossen, einen Schnaps, den wir immer unseren Füchsen hatten zur Strafe spinnen lassen. wenn sie übermüthig wurden, und der durch bloße Androhung die über wüthigsten Burschen zum Schweigen brachte, seines furchtbar bitteren, scheußlichen Geschmacks wegen. Eine von diesen beiden Flaschen stellte ich Schramm hin, während ich uns eine andere zuschob. Er hatte noch wenig Wein getrunken, renommirte aber gern mit seiner Kenntniß desselben. Ich schwärmte nun in allen Tönen von diesem Getränk, goß mir ein Glas aus meiner Flasche voll, hob es prüfend empor und trank es mit einem Zuge aus, um dann überschwängliches Ent zücken zu heucheln. Ebenso that Jensen. Schramm füllte sich sein Glas, schmunzelnd darüber riechend. Er duftet so sonderbar, der Wein. Hastig hob er die Nase wieder in die Höhe, sein Schmunzeln verlor sich. Ein großartiges Weinchen." rief ich. mir mühsam das Lachen verbeißend. Was. Herr Schramm?" Und wieder trank ich mein Glas leer. Schramm fürchtete sich zu blamiren. Und wie das duftet, was? Ah. ein entzückender Duft," schwärmte ich wei ter. Wieder senkte, sich Schramm's Nase über das GlaS, dann goß er entschlos sen den furchtbaren Trank hinunter. Der Mund blieb ihm offen stehen, die Zunge streckte ergänz nach vorn, der Athem schien ihm zu vergehen, macht voll scknavvte er nacd Muu und em Schauer ließ den ganzen Körper erbeben. "Ha. ha." brüllte ich. solch Weinchen haben Sie wohl noch nicht oft ge trunken? Das schmeckt. Trinken Sie. Herr! Schnell noch einen. Schramm schauderte. Man muß sich erst daran gewöhnen," grinste Jensen. Der zweite schmeckt noch viel bser." Allmählig erholte sich Schramm. Er glaubte wirklich, er verstünde nur nichts von dem Wein, wollte aber diese Unkenntniß um keinen Preis kundgeben. Wa was ko kostet die Fla sche?" stöhnte er mit bleichen Lippen. 9.Mark." antwortete ich. Ganz was hervorragendes." Nun war er vollständig überzeugt, daß sein Wein vortrefflich war. er ihn nur nicht zu würdigen verstehe. .Ei ein kö köstliches Wei Weinchen,- stöhnte er fast weinend. Man darf so was Ko Kostbares nicht so schnell tr trinken." Trinken Sie nur, Prost! Immer runter mit's Jift!" . Ein zweites Glas verschwand in seinem Halse. Neues Zungenrecken, neues Luftschnappen, neues Schaudern m .erhöhtem Maße. Na. nicht wahr, schmeckt viel bes ser?" hohnlächelte Jensen. Um 1 Uhr war Schramm völlig be zecht. Der zweite Akt des Lustspiels begann. Es war keine leichte Arbeit den schwer geladenen Weinzecher nach Hause zu schleifen. Wie der Mann stöhnte und jammerte. Fast hätte man Reue empfinden müssen. Aber morgen war ja all' sein Jammer vorbei und eine Strafe schadete dem Quatsch maul nichts. Jetzt wurde er auch lustig und begann zu singen. Ich schlug ihm zur Beruhigung seinen alten Cylinder über die Ohren und bedeutete ihm. ruhig zu sem. Aber erst als ich ihn an seine Frau erinnerte, schwieg er. Selbst in der größten Bezechtheit war er Pantoffelheld. Mühevoll prägte ich ' ihm ein. nur ja kein Wort zu reden, ließ ihn dann ungefähr zwanzig Schritt vor seiner Hausthür unter Jensens Obhut zurück und begänn an der Klingel zu reißen, als gälte eö, die ganze Stadt zu wecken. Die Hausthüre wurde schnell geöffnet und in demselben Augenblicke hatte ich eine Maulschelle weg. Aber Frau Schramm," rief ich sittlich tief empört aus. Mein Gott, ich dachte es wäre mein Mann! Ich dachte, er hätte so lange gekneipt. Es ist ja zwei Uhr. Wo ist er denn? Entschuldigen Sie nur, Herr Doctor" Erschrecken Sie nicht. Frau. Ihr Mann ist aus dem Wege durch den Wald überfallen worden." Allmächtiger," -treischte' sie - auf, Wa waö "ist er?" Erist sonst wohl." fuhr ich fort. Referendar Jensen hat ihn todesmuu fefi:v:.4 re :n s.rca' .ita

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einer Flüssigkett zu bezwingen "glaubten. noch in die Flucht geschlagen. Sie sind beide fast betäubt. Besonders ihr Mann. Dort sitzt er. -Helfen Sie bitte, ihn rein transportiren." Mein Mann, mein Mann," jammerte sie und eilte auf ihn zu. Er stirbt, er stirbt." schrie sie entsetzt. Ach Blödsinn," antwortete ich. Ich sagte Ihnen ja. er ist etwas be täubt. Fassen Sie nur . an, Jensen, hilf mal." Wir schleppten Schramm in's Nebenzimmer, entkleideten ihn und legten ihn in'S Bett. Ist es sehr gefahrlich?" fragte Frau Schramm. Ich habe die Krankheit erkannt. Durch die Flüssigkeit ist eine gewisse Bewegungslosigkeit hervorgerufen. Es ist möglich, daß noch Erbrechen hinzutritt. Sogenannte lamontatio seilum. Morgen ist er wieder gesund. Werde morgen mal rankommen. Aber stören Sie Ihren Mann nicht. Frau Schramm. Sonst steh' ich für nichts. Keine Frage an ihn, bis ich wiederkomme. Und nun will ich unseren Referendar, der auch meiner Hilfe bedarf, nach Hause bringen. Dem haben Sie viel zu danken, Frau Schramm. Der hat, man kann wohl sagen, ihrem

! Mann das Leben gerettet. Sie stand i beschämt vor ihm. Trmmphlrend zogen wir ab. Ich erzählte früh am nächsten Morgen Schramm von dem liebenswürdigen Empfang seitens seiner Ehehälfte an der Hausthür und bedeutete ihm, daß ihn noch ganz anderes von ihr treffen würde, wenn er auf meine Schwindelei von Ueberfall und Jcnsens Heldenthat nicht eingehen würde. Voller Angst versprach er es. Wie ich mir's gedacht, kam alles. Frau Schramm selbst bat Jensen. ihr zu verzeihen, wieder zu ihr zu ziehen. Er wäre ja der Retter ihres Mannes, dem sie ewig Dank schulden würde. Jensen stand in würdevollster Haltung vor ihr und willigte ein, als sie versprachen, nie Jemand von den Vorfällen der Nacht zu erzählen. Sie versprach es. Auch mir dankte sie vielmals. Ich hätte ihren Mann' so genial behandelt, daß er die Krankheit La montatiu frlium wie genau sie sich den Namen behalten hatte sobald überwunden. Befriedigt reiste ich ab. Heute bekam ich folgenden Brief von Jensen: Der Teufel hol' Deine verdammten Streiche und vor allem Deine Krankheitsbehandlungen. Auf lamentati felium hast Du den Aermsten beyan delt. O, was mußtest Du gerade diese Bezeichnung wählen, die ja allerdings passend war. So höre zu. Sitzt da der hoffnungsvolle Sprößling Schramms am Tisch und lernt latel nische Genußregeln. Der Teufel läßt gerade die Alte zuhören wie er liest: Doch feminin, sind auf o Die Wörter auf ilo, go.io. z. V. lamentatio, der Jammer. Was heißt lamentatio," fährt da die Alte auf. Der Jammer," wiederholt richtig der Lummel. Sag mal. weißt Du auch, was feliuni heißt? Natürlich weiß ich das,"antwortet stolz dieser Unglücksknabe, felinm ist der zweite Fall derMehrzahl von felis, die Katze." Na, ahnst Du das Uebrige, theurer Doctor? Irnentati felium. Katzenjammer. Ihr ging ein Talglicht auf. Sie zwang Schramm ich werde sie übrigens wegen Nöthigung belangen alles zu gestehen. Gott segne Deine Studm, theurer Doctor! Ich Wunsche Dir täglich hundert Patienten. damit Du nicht wieder auf dumme Streiche kommst. Ich wohne die Gott sei Dank letzten acht T.'ge meines Wirk n" am hiesigen Gerichte wieder im Hotel. O, laiiientntio felnim." Ein Taugenichts. Ich yave ie gestern mit Ihrem Vater cesehen. Welch' ein distinguirt aussehender Herr und die wundervollen weißen Haare!" Ja, sehen Sie, die yat er mir zu verdanken!" Schnippisch. Woher soll ich denn das viele Geld für drei Ballkleider nehmen?" Das mußt Du oocy wl en. ich bade doch nicht aebeira thet, um Dir financielle Rathschläge zu aeoen: ' m Durch eineS von Beiden verursacht. Die Blase hat den Zweck, als Urinbehälter zu dienen und als solcher ist sie keinen Krankheiten ausgesetzt, außer den beiden folgenden. Die erste ent steht durch unregelmäßige Thätigkeit der Nieren ' und die andere entsteht durch achtlose lokale Behandlung an derer Krankheiten. Hauptsächliche Ursache Ungesunder Urin auö ungesunden Nierenist die Hauptursache von Bla senkrankheiten, deren Schmerzen eiren Lebensüberdruß hervorrufen. Die Ge bärmutter wurde, geradeso wie die Blase für einen Zweck erschaffen und wenn sie nicht belästigt wird, so erkrankt sie nicht, außer in besonderen Fällen. 3n natürlichem Zustande ist die Gebärmutter ziemlich nahe hinter der Blase gelegen und darum werden Unregelmäßigkeiten, Krankheiten oder Unannehmlichkeiten, die sich in Nieten, Rücken oder Blase bemerkbar machen, zuweilen für Frauenkrankheiten oder Gebärmutterschwächen gehalten. Man begeht leicht einen Irrthum, den man ebenso leicht vermeiden kann, wenn man den Urin untersucht (siehe Pamphlet). Die milde und außerordentliche Wirkung von Dr. Kilmerö Swamp Noot, daS . große Nieren-, Leber- und Blasen-Heilmittel, ist bald bemerkbar. Seinen wundervollen Kuren wird die höchste Anerkennung gezollt. Brauchen Sie eine Medizin, so sollten Sie die Veste'gebrauchen. In allen Apotheken 60e und $1. Sie können eine Probeflasche Ilnd Pamphlet, beide? frei per Post versandt, haben, wenn Sie die tägliche Tribüne" bei Einsendung Ihrer Adresse an Dr Kilmer ö Co., Binghamton, 5k. 9, mitschicken. Der Herausgeber dieser Zeitung garantirt die Sütheit dieser

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