Indiana Tribüne, Volume 20, Number 322, Indianapolis, Marion County, 9 August 1897 — Page 2

Vndiana Ärwüne. Erschein Täglich und Sonntagb.

Die tZzltche. Tribune" kofttt du,ch ben Trte z tjeni pr Woch, die SontagArbK'I Cents per Ooe. Belte usve fentl iim 65 Centl per XTtsaat. Per Vft uKethtld (Statt gschit i V,raub,hlns $ p : üx. omt 10 Cttfc Vladama Clrafti Indianapolis, Ind., 8. August 1897- ; Hollindischt rbfiyastn. Sieöm in Berlin, Vnnbura, al berstadt, AscheZleben, Sudnov und Quedlinburg lebende (Zrbinteressenten der Nachlassenschaft deZ Johann strrnrad Brandt in Amsterdam haben an den deutschen KeichStag eine Petition gerichtet, dir dahin geht, der kaiserlich deutschen Negierung diese Petition auf eine gründliche und abschließende Un tersuchung über den Verbleib d? den deutschen lZrbinteressenten rechtmäßig zustehenden und biöher vorenthaltenen Erbgslder aus derNachlaßmasse des im Jahre 1791 zu Amsterdam verstorbenen Johann Konrad Brandt zur Berücksichtigung zu überweisen." Da diese angebliche MillionenerLsckaft auch in unserem Lande zum Rupfen von Gimpeln in der ausgiebigsten Meise ausgenützt wird, erscheint es am Platze, die Ausführungen der in Amsterdam erscheinenden Deutsche Wochenschriftüber diese Angelegenheit Wiederzugeden: Seit längerer Zeit werden die Amsterdamer Behörden und die Inhaber größerer Bankinstitute mit Briefen aus aller Herren Länder überschüttet, in denen sie um Aufklärung über die Berhältnisse verschiedener Leute, die tot hundert und mehr Jahren das Zeitliche gesegnet und Millionen hinterlassen haben sollen, gebeten werden. Solche fO? I a a v? AWrtAttf tfJ& yyy t f Stillschweigen, namentlich wenn sie die Vrandt'sche Millionen - Erbschaft betrafen, da deren NichtVorhandensein durch im Reichsanzeiger veröffentlichte Erhebungen klar bewiesen wurde und es vorgekommen ist, daß Antwor ten von privater Seite durch schwinde! haft angehauchte Erbschaftsagenten m gewissenlosester Weise zu persönlichen Zwecken ausgebeutet wurden. Mit Rücksicht aber darauf, daß die Jnteres. sen der Brandts, die erbberechtigt zu sein glauben, gegenwärtig durch anständige Leute vertreten werden, wie dies aus den Namen der Unterzeichner einer Petition an den deutschen Reichstag ersichtlich ist, möchten wir unsere Erhebungen in dieser Angele genheit zur weiteren Verbreitung bringen. Im Jahre 1791 starb zu Amsterdam derKaufmann Johann Konrad Brandt und hinterließ 300,000 Gulden, die seinem am 23. Juli 1786 errichteten Testament zufolge zur Hälfte seiner Urenkelin Johanna Eonradina Hahn zufielen, falls diese das Alter von 25 Jahren erreichen und das AugSbur ger Glaubensbekenntniß ablesen rqür de, während die andere Hälfte seiner Enkelin Eva van MeurS, geborenen Brandt, auszubezahlen war. Da die Urenkelin Johanna Eonradwa Hahn im Jahre 1792 starb, fiel deren An theil.' dem Willen deS Erblassers au folge, dessen Verwandten zu. Solche meldeten sich jedoch trotz wiederholter Aufforderungen nicht, und so sprach denn das lLericht der Eva Brandt, Gattin des Municipalraths Gerrit van Meurs. auch die zweite Hälfte des Nachlasses zu. Mit diesem im Jahre 1792 gefällten Schiedssprüche scheinen sich die gegenwärtigen Brandts nun nicht zufrieden stellen zu wollen. Sie wurden im vorigen Jahre in dieser Unzufriedenheit sehr bestärkt, als der Sohn des gegenwärtigen Ministers des Innern. Dr. jur. van Houten in S'Gravcnha. in unvorbedachter Weise den Brandt schen Interessenten gegen ii&t erklärte, dab er unter gewissen Bedingungen bereit fei, ihre Sache zu führen, weil er annehme, daß die ErbfchaftSbesitzer den Einwand der Ver jährung nicht erheben tVÜrden. Schon nach kürzer Zeit überzeugte er sich je doch, daß die Betreibung der Angele genheit aussichtslos sei. Er mochte J wobl die Gewikbeit erlanat baben. dak UII C LA iJC Lki 11LU LiL 1ULL U LlUlJUllkLÜJ AAL t die eingehenden Erhebungen der deutschen Behörden die Widerlegung der Behauptungen der Erbprätcndenten zutage gefördert hatte. Auch dürfte er bei seinen Forschungen auf die folgenden niederländischen gesetzlichen Bestimmungen gestoben sein: Die Regie rung hatte gewisse Behörden errichtet, die bis zum Jahre 1811 freigeworde ne herrenlose oder doch unsichere Nach laßmassen in vorläufige Verwaltung nehmen und sodann an die zu ermittelnden Berechtigten abführen sollten. Als diese Behörden in den 50er Iah ren mit ihrerArbeit fertig waren, wurden sie wieder aufgelöst, und gleichzei tig wurde gesetzlich bestimmt, daß keine Ansprüche mehr auf alle diese bis zum Jahre 1811 vorgefallenen Erbschaften wirksam geltend gemacht werden könnten. Anderseits steht den Besitzern von Erbschaften nach holländischem Rechte nach Ablauf von 30 Jahren, vom Tage deS Anfalls der Erbschaft an gerechnet, der Einwand der Verjährung zu. Nach Prüfung der wahrheitsgemäßen Erhe düngen müssen die vermeintlichen Brandt'schen Erben denn doch wohl zu der Einsicht gelangen, dab sie thöricht handelten, wenn sie ihr auteö Geld noch fernerhin für den Druck von Brofchüren an den Reichstag wegwürfen. Denn angenommen, sie wollten durch einen Proceß die Umstoßung des Ur theils des Amsterdamer GerichtshofeZ vom Jahre 1793, kraft dessen dem Ger rit van Meurs die nunmehr von ihnen beanspruchte Hälfte der 300.000 G'lden zugesprochen wurde, erzwingen, so würde ihnen, nach einem günstigen Verlaufe des Processes, von den Nachkommen des besagten MeurS doch jedenfalls der Einwand der Verjährung entgegen gehalten werden. Damit durfte die Brandt'sche Fache endgiltig abgethan sein. Nun noch einige war

nende Worte an Leute, welch nicht

Brandt heißen oder auch nicht mit einem Brandt, der Millionin hinterlas. sen haben soll, verwandt . sind. ' wohl aber von anderer Seite holländische Millionen erwarten. Bis vor Kurzem wurden dieAmsterdamer Archive häufig durch Leutt unsicher gemacht, die nach Millionen . E,ifchaften suchten. Mty rere brachten gleich Dumme mit, d:e sie mit Zahlen und Namen, die sie ge fälscht hatten, berauschten, worauf sie oft bedeutende Vorschüsse zu erlangen verstanden. Nachdem die städtischen Behörden dieses schändliche Treiben entdeckt hatten, schlössen sie solche Bü che? ab und werden sie, unseren Erkundiguni?en zufolge. Niemandem mehr zur Einsicht vorlegen, der nicht durch den Gerichtshof als dazu berechtigt er klärt wird. Dieser Beschluß hat im ter dielen vermeintlichen Erbberechtitm döseö Blut gemacht und ihnen die häufig ausgesprochene Ansicht aufge drungen, die Stadt Amsterdam habe sich in den Besitz der ihnen gehörigen Millionen gesetzt. Der Bürgermeister und der Gemeinderath .haben gegen solche Anschuldigungen unsere Vertheidigung nicht nöthig; sie sind über so leichtfertig ausgesprochene Ansichten erhaben. Wir möchten nur die Leute, welche mit den Beschuldigern umgehen warnen, sich nicht durch die vorgespie-' gelte Aussicht auf einen Antheil der zu' erwartenden Millionen verleiten zu' lassen, Borschüsse zu leisten." Unsere Einwanderung. ' Die Vedölkerungszunahme in den Ver. Staaten von dem Jahre 1820 bis zum Jahre 1896 ist eine geradezu beispiellos zu nennen. Im Jahre 1820 zählte das Gebiet 9.633.822 Einwohner. 1896 über 7z Mal so viel, näm lich 71.263.000. Die Einwanderung aus Europa hat an dieser schnellen Vermehrung der Bevölkerung sicher den größten Antheil. Von allen europäischen Ländern hat Deutschland die größte Zahl vonMenschen an die Ver. Staaten abgegeben, in . den letzten 76 Jahren sind 4.972. 423 Deutsche nach den Ver. Staaten ausgewandert, und nach dem Census von 1890 befanden sich 2.784.994 in Deutschland geborene Personen in jenem Lande. Es ist überraschend, daß das kleine Irland hinter Deutschland nach der Zahl seiner Auswanderer die nächste Stelle einnimmt. Die Insel hat 3. 763.509 Bewohner an die Ver. Staa ten abgegeben, und 1L90 lebten 1.871. 509 Jrländer daselbst. Der Hauptgründ für diese große Zahl der AuSWanderung ist ohne Zweifel in der bekannten Verrottung der politischen Zu stände in Irland zu suchen, obgleich auch die Jnselnatur dieses der amerikanischen Küste zunächst gelegenen europäischen Landes zur Erklärung beiträgt. An dritter Stelle erst folgen Ena land und Schottland, die an der Zahl der Auswanderer hinter dem kleinen Irland nicht wenig zurück bleiben; insgesammt wanderten 3.043.402Per sonen von dort nach den Ver. Staaten auß. Im Jahre 1890 lebten 1.251.402 Engländer und Schottländer Hierselbst. An vierter Stelle folgen die skandinavischm Länder, zu denen Finnland mitgerechnet ist, weil die AuSwande rung sich größtentheilS auf die von den Schweden stammenden Bewohner dieses Landes bezieht; die Finnländer finden in dem Seegebiet der nördlichen Ver. Staaten ein ihrer Heimath ver hältnißmäßig ähnliches Land. Die Auswanderung aus diesem Theile Europa's hat in der letzten Zeit sehr zugenommen, waS schon daraus hervorgeht, daß 1890 983,249 Skandinavier in den Ver. Staaten wohnten, während die Gesammtzahl der Auswanderer nur 1.378.677 betrug. In erheblichem Abstände folgen die übrigen Länder Europa's in nächstehender Reihenfolge: Oesterreich - Ungarn, von wo besonders viele Polen und Slovaken auswandern, während die Dalmatier eine besondere Colonie in dem sie heimathlich anmuthenden Californien gebildet haben. Fast d'N selben Grad von Auswanderung hat Italien zu verzeichnen, wo dieselbe bekanntlich in der jüngsten Vergangenheit ganz besonders stark gewesen ist; in den letzten sieben Jahren war die Zahl der Auswanderer ebenso groß wie in den 69 vorausgehenden Iah ren. Aus Rußland wandern nur Deutsche, Polen und Juden nach den Ver. Staaten aus, während die eigentlichen Russen sich nicht dorthin, sondern nach Asien wenden. Ganz erheblich geringer, ist dir AuSWanderung au5 Frankreich, die in dem angegebenm Zeitraum kaum den zwölften Theil von dem Betrage der deutschen Auswanderung erreicht hat. Die kleine Schweiz steht hinter Frankreich zurück und auch aus den Niederlanden hat die Auswanderung in den letzten Jahren ganz bedeutend zugenommen. Dann folgen Spanien und Portugal. vo.n denen das letztere Land merkHu Unlike the Rest of Them. Dr. John W. Ball's Pills are & soverelgnrernedy; they are notlike ordinary, cathartic pills that violently purge the bowels, but they possess specific, durative powers, vhich stimulate the stomach, liyer, bowelsand kidneys, giving them vitality,toneand healthful action. t4I haye used Dr. Lull' Fills for liyer, kidney and stomach diseases, and iound that they are the beat and surest eure for these ailmenta. I keep Dr. Bull'a Pills in the house year in and out, and my vrise can not praise them enough. Otto Korschel, 1401 W. Main St,, Laporte, Ind." Dr.John W.Bull's Pills (sixty in a box) cost but 25 cents; trial box, 10 cents, at all dealersor by mail. A. C Meyer & Co., Baltimore, Md. Beirare of imitations. Zu haben bei: . v Zehn D. Ooulb, 201 Zkdiana Cce. 3. C Cc; A C?

würdiger Weise mehr als doppelt so viel Landeskinder in den Ver. Staaten hat, als das so viel größere Spanien. Die in den Ver. Staaten lebenden Portugiesen stammen zum größten Theile nicht aus dem Mutterlande.

sondern von den Azoren. Eine ; etwa gleiche Zahl wie die iberischen Vqlker hat Belgien abgegeben. AuS dem kleinen Griechenland wanderten in der 76iäbrignl Periode VON 1820 bis 1833 8863Menschen em. Wenn die Ergebnisse aul den ge nannten europäischen Ländern zusam mengezählt werden, so giebt sich, daß in den Jahren 182 bi 1896 im Ganzen 10,201,457 Personen von dort nach den Ver. Staaten auswanderten, und daß die Zahl der hier lebenden Angehörigen dieser Nationen im Jahre 1390 7.829.345 betrug. . Si ist eine leicht erklärliche Thatsache, , daß die Auswanderung im westlichen Europa begann und erst in den späteren Iah ren auf die östlichen Theile übergriff. Gegenwärtig wandern jogar Bauern von den Ufern der Wolga nach den ver. Staaten aus. Tuberkulose und Fahrrad. In Folge der Mittheilung, ein Arzt in Massachusetts habe festgestellt, daß in diesem Staate die Sterblichkeit im Allgemeinen und die der Lungenkran ken im Besonderen während der lehten Jahre nicht unwesentlich abgenommen habe und daß dies dem vermehrten Gebrauche des Fahrrades ugesckrieben werde, hat sich Dr. Henri Petit m Paris, Generalsekretär des Ordre et EongrS contre la Tuberculose" darüber ausgesprochen. Im Allgemeinen lautet sein Bescheid günstiger, als der anderer französischer Aerzte, welche die Schlußfolgerungen deö Amerikaners wenigstens insoweit, alS die wirklichen Lungenschwindsüchtigen in Betracht kommen, anzweifeln. Den thatsäch lich an Lungentuberkulose Erkrankten, sagte Dr. Petii. ist das Radfahren schlechthin zu verbieten, da selbst die kleinste Anstrengung bei ihnen ein Zer reißen des Lungengewebe zur Folge haben kann, worauf sich Blutauswurf und die Bildung neuer Jnfectionsherde imJnnern der Lunge einstellen müs sen. Das Radfahren sei für Tuberculose immer eine Anstrengung, da man nie genau wissen könne, in welchemAu genblicke die an sich heilsam? Wirkung einen für daS betreffende Individuum zu starke Inanspruchnahme der Kräfte bedeute. Dagegen betonte Dr. Petit ausdrücklich, dah daS Radfahren den völlig Genesenen oder solchen Leidenden, bei denen sich die Krankheit noch in den allerersten Anfangsstadien befinde, sehr zu empfehlen sei. vorausgesetzt, daß eS mit Maß betrieben werde. Das Gleiche gelte für solche Personen, die eine Brustfellentzündung gehabt, aber seit einiger Zeit glücklich überstanden haben. Bei diesen Leuten, sowie auch ganz besonders bei schwächlichen, kränklichen und namentlich engbrüstigen Constitutionen wirke maßvolles Radfahren anregend, kräftigend und vor allem prophylaktisch gegen eine drohende Lungenerkrankung. Neben dem andauernden Aufenthalte in srischer Luft sei dieS der gesunden Bewegung des Körpers zuzuschreiben, wodurch die Muskulatur gestärkt und der Blutumlauf beschleunigt wllrden. Trage man diesen Thaisachm gebührende Rechnung, so lassen sich die Schlüsse, die der amerikanische Arzt auö der Statistik von Massachusetts zog. voll kommen verstehen und gutheißen. Durch die Zunahme des Velo Sportt fei die g'ezenwärtigeGeneration gekrästigt, daS Umsichgreifen der Lungentu berculose daher entsprechend ewgeschränkt worden und die natürliche Folge hiervon die Verminderung der Zahl ihrer Opfer gewesen. Woher kommen die Oacillen? Trotz der umfänglichsten Forschungen ist bisher die Frage noch nicht ent schieden, woher die Bakterien eigentlich kommen. Tuberkelbacillen findet man wohl in der Umgebung von Schwindsüchtigen, und die Erreger des Wundstarrkrampfes hat man zuweilen in der mit Pferdedünger gedüngten Gartenerde gefunden. Aber weshalb gesunde Menschen plötzlich von irgendwelcher Krankheit, die auf Bakterien zurückgeführt wird, befallen werden, ist vorläufig noch ein Räthsel. Von höchstem Interesse und großer practischer Wichtigkeit ist deshalb eine Veröffentlichung von Dr. Kreidmann-Altona in der Aerztlichen Rundschau", worin mitgetheilt wird, daß man aus dem Gewebe vollständig gesunder lebendiger Säugethiere und Fische Bakterien herstellen kann, welche genau so aussehen wie Tuberkelbacillen, Milzbrandbacillen usw., und die noch dazu sich vermehren. Aus dem gesunden Gehirn z. 2L kann man Tuberkelbacillen, auS der gesunden Milz Milzbrandbacillen herstellen und vermehren, und zwar auS jedem Gewebe immer nur eine einzige Art. Wenn diese Entdeckung sich bestätigt, so bedeutet sie einen unendlicken Gewinn für die Menschheit. Bisher sah man in jedem kranken Menschen einen Bacillenträger, welcher gesundheitSpolizeilich von seinen Mitmenschen getrennt werden mußte, während man dann daS Hauptaugenmerk darauf richten wird, seinen eigenen Körper, der ja ebensogut Bacillen .erzeugt, gesund zu erhalten und seinem erkrankten Mitmenschen ohne Scheu, beizuspringen. Die krankhafte Bacillensucht, welche jetzt noch vielfach die Lebensfreude beeinträchtigt, wird dann einer unerschrockenen Menschenliebe weichen, und die Krankheiten . selber werden viel leichter zu bekämpfen sein alS'frllher, . - - . - r Heraelnuitzkge?. Klebstoff für Celluloid. Zum, Aufkleben von Celluloid aufHolz, Leder u. s. w. verwendet man eine Mischung von 1 Theil Schellack, 1 Theil Kampferspiritus und 3 bis 4 Theilen Alcohol von 90 Grad. -Ein aute? Kitt I Celluloid tü cu5nllad:urn.

retneS, ganz tn geschabtes 'Celluloid in 90 - prozentigem Spiritus gelöst. I o h a n n i S b e r w e i n. Zu einem Pint ausgepreßtem Johanniöbeerfast nimmt man ein Pint Wasser und in Pfund Zucker zusammen in eine große Flasche oder ein kleines Fäßchen. Beides muß aber immer ganz voll sein, damit bei der Gärung der Schaum von selbst weggeht, nöthigenfalls füllt man stets Wasser nach. Wenn der Wein gegohren hat, füllt man ihn in Flaschen, welche man versiegelt, und bewahrt sie aufrechtstehend im Keller. Graö auf Straßen und Gartenwegnzuvertilgen. DaS beste und billigste Mittel hierzu ist Gaswasser aus den Gasanstalten. Wo dieses nicht zu haben ist, wende man verdünnte Seifenstederlauge an, der man 2 bis 3 Procent rohe Karbolsäure zugesetzt hat. Oder man löse 5 Pfund rohesKochsalz oder denaturirtes Salz in etwa 10 Quart Wasser auf und begieke an trockenen Tagen mittels eine? - Gießkanne die Graspflanzen. DaS Begießen wiederholt man nach einigen Tagen noch ein- bis zweimal. In der Nähe von chemischen Fabriken kann man Sodarückstände, Chlormag nesium- und Chlorkalciumlaugen etc. zum Begießen der mit GraS bewachfenen Stellen verwenden. An steifgeplätteten OberHemden, Kragen etc. haben Herren oft große Mühe,, die Knöpfe einzusetzen resp, die Kragen zu schließen, wodurch vielfach eine nicht gutzumachende Beschädigung der Wäsche hervorgerufen wird. Man kann sich da sehr leicht helsen, wenn man die betreffenden Knopflöcher von derRückseite her mit ein klein wenig Wasser befeuchtet. Die Knöpfe werden dann sehr leicht hindurchgehen, ohne 'daß der Plättglanz und dieSteifheit der Wäsche beeinträchtigt worden wäre. Schimmeln der Citronen z u verhüten. Besonders in der warmen Jahreszeit ist die Haltbarkeit angebrochener Citronen sehr gering, schon noch einem Tage zeigen sie oft den ersten Schimmelanfatz. Um dies zu verhüten, hat sich daS einfache Aufhän gen von Citronen bewährt. Man zieht am äußersten Ende der Citrone, wo sich der dicke Knopf in der Schale findet, einen dicken Zwirnsfaden durch, knüpft beide Enden zusammen und hängt die Citrone so an einen Nagel, daß sie nirgends anstößt oder irgend eine Fläche berührt. Die Citrone trocknet dann zwar langsam ein bj.S dahin wird sie wohl verbraucht sein , schimmelt aber nie. Blackberry Brandy. Zu 1 Gallone zerstampft man vier Quarts (oder üuch mehr) gute Brombeeren, preßt sie nach einiger Zeit, fügt zu dem Safte 1 Quart reinen Alcohol, Zimmet und Nelkenpfeffer, von jedem l Unzen, Gewürznelken und Muskatnuß von jedem Unze und löst nach Belieben bis 1 Pfund Zucker in hinreichend Wasser auf, um. mit der vorherigen Mischung eine Gallone zu machen. Nach einiger Zeit gießt man klar ab auf kleinere Flaschen. Asch namentlich Holzasche, wird von csar vielen Gartenbesitzern nicht genug gewürdigt, was aber eine große Verschwendung ist. Sie dient zur Bereitung einer lockeren . Erde für Saat- und Mistbeete und auch für mancherlei Topfgewächse. Sie wird hierzu mit Kompost- und Misterde vermengt und giebt mit solchen nach zwei Jahren eine ganz vorzügliche und locke Erde; früher angewandt, ist sie oftmals noch zu scharf. Äs,che, imHerbst und Winter im Garten gestreut, ist ein gutes Düngemittel für im Frühjahr anzubauende Zwiebeln. Knoblauch. Bohnen und Erbten. Die Asche, auf Composthaufen gebracht, trägt auch zu dessen rascherer Zersetzung bei und ebenso auch zur Vertilgung schädlicher Insektenlarven. , Sammelgefäß für vegetabilische Abfälle. Jeder, der in seiner Häuslichkeit eifrige Blumencultur betreibt, sollte es nicht unterlassen, sich einen großen, irdenenTopf anzuschaffen, in dem er alle möglichen Pflanzenreste sammelt, denn es ist in der That fchade, wenn vegetabilische Abfälle (wie welkeBlätter, Zweigtheile, abgeschnittene Blumen), die doch noch düngende Kräfte enthalten, einfach weggeworfen werden. Ist der Topf, den man in einem luftigen vsck'uppen aufbewahrt, voll, so bedeckt man seinenJnhalt mit einer Schicht guter Erde und und läßt ihn so lange stehen, bis auch die Pflanzenreste zu. Erde geworden sind. Der auf diese Weise erzielte Boden ist besser als, die beste Gartenerde und bringt die Pflanzen zur üppigsten Entfaltung. Um gesprungene eiserne Küchengeräthe a u S z u b es . s e r n. bediene man sich folgenden Kittes: Sechs Theile Töpferthon und ein Theil feine Eisenfeilspäne werden mit Leinöl zu einem dicken Teige von der Consistenz gewöhnlichen Glaserkitts verarbeitet. Mit dieser Masse werden die Sprungstellen bestricyen und fest an einander gebunden. Die betreffenden Gegenstände dürfen nicht sofort wieder in Gebrauch genommen werden, sondern erst wenn der Kitt vollkommen erhärtet ist, was .oft einige Wochen in Anspruch nimmt. ' Yost.unternehmtn on Knaben.

Der Brieftauben - Postdienst zwischen Loö Angeles. Cal.. und der Insel Catalina, welcher in keinerlei Verbindung mit Onkel Sam's Geschäft steht, ist der einzige regelrechte (nicht blos dem Sport oder Gelegenheits-Zwecken dienmde) Postdienst seiner Art und ist seit drei Sommern zu einer unentbehrlichen Einrichtung gewordm. Er hat eine bemerkenswerthe Geschichte; zwei Knaben haben ihn in'S Leben gerufen. Catalina Island ist bekanntlich einer der beliebtesten SommeraufentHalts - Plätze unfern der Pacificküste; aber jeden Sommer hindurch waren Tausende von Gästen daselbst zu sehr von der Verbindung mit der übrigen Welt abgeschnitten. Einmal jeden Tag legt zwar der Dampfer zu Aralon, dem Haupt - Vergnügungöplatze der Insel, yn: er trifft.um 6 Ubr UbendS ein und

kehrt ant "anderen Morgen um 7"llhr nach dem Festlande zurück. Daher war die Verbindung mit diesem jeweils 24 Stunden unterbrochen. DaS itt unter

Umständen schon eine recht lanöe Zeit. : ES kam nicht selten vor. dak bei Unfällen oder irgend welchen dringenden Geschäften eS sehr wünschenSwirth, ja nothwendig wurde. Botschaften hinüber und herüber rascher zu vermitteln. Telegraphische oder telephonische Verbindung aber gab es keine, und die Verlegenheit war gar manchmal groß. Da erschient zwei deutsch-amerikanische Jungen, die Brüder Zahn, als Helfer in der Noth. Sie hatten sich seit längerer Zeit zum Vergnügen mit Taubenzucht befaßt und besaßen einige schöne Zuchttauben der belgischen Sorte. Wanim sollen wir nicht praktischen Gebrauch von ihnen machen?" fragten sie sich, und dem Gedanken s,lgte schnell die That. Das Trainiren der Tauben war bald vollendet. Die Vögel wurden nach der Insel gebracht, und sobald sie freigelassen waren, flogm sie fast unglaublich rasch nach ihren Schlag in Los Angeles zurück. Erst wurden sie nur für PrivatBotschaften verwendet aber bald verfiel der Herausgeber eines der täglichen Blätter auf den Gedanken, sich tägliche Correspondenzen von derJnsel auf dieem Wege besorgen zu lassen. Der Veruch bewährte sich, und den ganzen sommer hindurch konnte das Blatt Neuigkeiten vom selben Tage aus der Insel für die nächste Morgen - Ausgäbe haben, während dieselben früher immer schon 24 Stunden alt gewesen waren, als sie im Druck erschienen. Jedesmal brachte das Blatt eine Spalte Nachrichten von der Insel, unter der Aufschrift: Durch Brieftau-ben-Dienst." r So geht es jetzt seit drei Sommern fort, und für'die Jungen wurde das Unternehmen sehr einträglich. Ein j Schwärm von 60 Vögeln ist jetzt für j diesen Dienst ausgebildet, und ein ! Mißerfolg kommt nur selten vor. Hält itch. manchmal em Bogel aus Trägheit unterwegs auf und kommt erst am anderenMorgen nach Los Angeles zurück, so wird er mit Schimpf und Schande deö Dienstes enthoben und dem Kochtopf überantwortet. Eineö Tages blieb einmal einer der Vögel mit seiner Botschaft für die Zeitung aus, und am anderen Tage erhielt der Herausber des Blattes von einem Landwirth die briefliche Nachricht, daß dieser eine Brieftaube todt neben seiner Scheune gefunden habe, und die beigelegte Botschaft an den Beinen befestigt gewesen sei. . Letztere erschien dann lm Blatte unter dem rührenden Titel: Tatter's letzte Votschaft.- Tatter- war einer der ältesten geflügelten Briefträger geWesen, und er war ohne Zweifel an Erschöpfung gestorben. Manche dieser Vögel sind viel rascher, als die übrigen. Den schnellsten bisher in diesem Dienst yorgekommenen Flug machte Rex-, ein besonders größer und starker Vogel. 'welcher die Entfernung von 50 engl. Meilen in 54 Minuten zurücklegte. Mit dem Dampfer und der Eisenbahn nimmt die Reise von der Insel bis nach Los Angeles 4 Stunden in Anspruch, während die durchschnittliche Flugzeit der Brieftauben nur anderthalb Stunden beträgt. Seltsamerweise zeigt das Gefieder dieser Brieftauben genau dieselbe bläulich - graue Farbenschattirung. wie die regelrechte PostbotenUniform. Etwas Aehnliches in größerem Maßstabe ist bekanntlich jetzt für den Verkehr zwischen Seattle oder Victoria und den Goldfeldern Alaska's und Britisch? Columbia's geplant. OS uskan? Der Abgeordnete uno Secretar im Vorstande der belgischen Nepräsentankenkammer Warocque ist als Verschwender und Spieler bekannt. Seine ererbten Millionen sind von ihm verschleudert worden, und jetzt ist vor dem Civilgerich'.shofe in Ck,arleroi öffentlich über den Antrag seiner Gattin, die Ausschließung der Gütergemeinschaft auszusprechen, verhandelt worden. Es wurde in dieser VerHandlung nachgewiesen, daß dieser VolksVertreter seit zehn Jahren seine Immobilien mit vier Millionen Francs Hypotheken belastet und vier Millionen Francs Werthpapiere verkauft hat. Außerdem sind für 890.000 Francs von ihm acceptirte Wechsel gegenwärtig im Umlaufe.. Und das Alles für Spiel und Sport! Sein Amt als VerWalter der Zechen Mariemont hat er niederlegen müssen. Derneunjährige Sohn des Amtsrichters Peters in Gardelegen wurde am Geburtstag seiner Mutter durch einen siebzehnjährigen Burschen Koschan auö Kloster Neuendorf durch Messerstiche am Kopf und Hals so schwer verletzt, daß er bereits in der Nacht seinen Verletzungen erlegen ist. Die Familie hatte sich zum Concert nach Jävenitz begeben. Während des .Concerts spielten mehrere Kinder am Rande des nahen Waldes, als der Bursche hinzukam, um die Kinder unter dem Vorwande, ihnen ein Vogelnest zu zeigen, in den Wald lockte. Der kleine Fritz folgte, während die übrigen Kinder -nach dem Concertplatz zurllckkehrten, um das Entfernen ihres Spielkameraden den Eltern zu melden. Einige Männer brachten schon den mit Blut bedeckten Kleinen, dem von einer jetzt zu ihrer Erholung dort weilenden Krankenpflegerin der erste Verband angelegt wurde. Der Mörder ist bereits dem hiesigen Amtsrichter eingeliefert. Es soll ein Wahnsinniger sein. In dem Orte Frankfurt bei Scheinfeld wurde das Zjjährige Töchterchen der Eder'schen Eheleute vermißt. Nach, erfolgter Anzeige begab sich am anderen Tage Bezirksamtmann Brinz von Scheinfeld mit zwei Gendarmen dorthin, ließ Wald und Feld und schließlich auch alle Häuses von Frankfurt durchsuchen. Von d?m Kinde war jedoch keine Spur zu vtdecktn. . . nächsten Tage unter-'

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nahm eS der BeztrISamimann nocomals, den genannten Ort -"auf's genaueste zu durchforschen. - Und diks mal mit Erfolg. Sein- Kutscher, Schlashäuser, grub, an, einige Beobachtungen vom Tage zuvor sich erinnernd. hinter dem Feder'schen Hause nach und fand, unter Dünger in einem Sacke eingenäht,' das vermißte Kind. DaS arme Geschöpf war jämmerlich zugerichtet. Die Hirnschale war eingeschlagen, der HalS durchschnitten, Schläfe, Arme und Beine waren aufgeschlitzt. ' DaS Aussehen deö UnterleibeS verrieth, daß ein SittlichkeitS verbrechen vorliegt. Als Thäter wurde der 18jährige Sohn der Feder'schen Eheleute ermittelt und sofort nach Scheinfeld in die Fronfeste verbracht. Im Klinger'schen Steinbruch passirte ein Eiplosionsunglück, wobei ein Arbeiter getödtet und zwei gräßlich verstümmelt wurden. Es soll Brauch sein, vor dem Laden des Pulverlocheö durch Eintreiben eines Eisenkeiles die Oefsnung zu vergrößern, um mehr Pulver hineinzubringen und eine gewisse Spannung zu erzielen. Diese Manipulation soll auch bei diesem bedauerlichen Vorfalle vorgenommen worden sein. Nachdem zuvor geladen und der Keil entfernt war, explodirte das Pulver und die drei Arbeiter, die auf dem betreffenden Stein gestanden haben, wurden in die Luft geschleudert. Der Arbeiter Schwingenschlögel von Thanet starb alsbald, nachdem er noch die Sterbesakramente empfangen. Dem Arbeiter Paul Gruber von Thanet wurde der rechte Fuß gänzlich abgeschlagen und er erlitt außerdem noch Verbrennungen nebst Verlust eines Auges, der dritte Arbeiter Namens Hutsteiner von Pockenthal erlitt einen Beinbruch und schwere Verletzungen an Brust und Rücken. Die Verunglückten liegen Hoffnunglos darnieder. Alle Drei sind Familienväter und hat der eine sechs, der andere fünf und der dritte vier unversorgte Kinder. Der unglücklicheAusgang des tllrkisch-griechischen'Krie-ges sowie die Rolle, die sein Lieblingsenkel Kronprinz Nikolaus während des Feldzugs spielte, haben auf den König Christian von Dänemark sehr niederschlagend gewirkt. Der König war von der militärischen Fähigkeit des griechischen Thronfolgers so durchdrungen, daß es ihm auch heute noch unfaßbar erscheint, wie es möglich wurde, das Heer der Hellenen aus den glänzendenPositionen von einer Flucht in die andere zu treiben. Gegenüber den Athener Berichten ist der König wahrscheinlich bereits mißtrauisch geworden und da er unter allen Umständen Klarheit haben möchte, so entsandte er einen seiner Vertrauten, den Kammerherrn und Hauptmann der Garde Friedrich Ibsen nach dem Kriegsschauplatz, damit derselbe ihm einen unparteiischen Bericht liefere. Ibsen weilt vorerst in Therapia, wo ihm die fremden Militärattaches mittelö Croquis an die Hand gehen und er wird in einigen Tagen die Positionen an Ort und Stelle besichtigen. Der Sultan gestattete es bereitwilligst und ordnete an. daß auch Edhem Pascha dem Abgesandten alle nothwendiaen Erläuterungen gebe. Eine gemüthliche Polizeibehörde hat Ilmenau. Wiederholt haben sich die dort studirendm Techniker das nächtliche Vergnügen geleistet. die Straßenlaternen auszulöschen. Jetzt macht die Polizeiv:rwaltung amtlich Folgendes bekannt: Wir weisen darauf hm, daß die Straßenlaternen von den von uns hierzu Beauftragten geloscht werden. Andere sich also des halb nicht zu bemühen brauchen. Die Polizeibehörde. Eckardt." Hof licher kann man nicht mehr sein. Welcher Aberglaube ls t i.c. Yl f rm i uicijacg nocy unier oem oii in Uttuxi temberg herrscht, zeigt ein bei dem Schöffengericht in Freudenstadt ver handelter Fall. Ein Leichenschauer des Bezirks soll von der Hand eines Berstorbenen die Glacehandschuhe ge zogen yaven, um ste zur Zaubern zu verwenden. Gegen den Verbreiter dieses Gerüchts erhob der Leichenschau Klage, bei deren Verhandlung der Beklagte daraus beharrte, der Leichen schauer habe ihn verzaubert, indem er in einen Querbalken seines (des Be klagten) Hauses ein Loch gebohrt und Fingernägel und Haar eines Verstordenen hineingethan habe; seitdem sei es nichts mehr mit ihm. Der Leichen schauer habe dann aus des Verhexten Zauberbuch heimlich vier Seiten herausgethan, auf welchen die GegenMittel verzeichnet gewesen seien. Auf die Bemerkung des Richters, der Verhexte müsse eben den Querbalken h?rausmachen lassen, dann verschwinde der Zauber, entgegnete der Beklagte allen Ernstes, das werde er thun lassen, dann habe er Ruhe. In Kopenhagen haben die Verhandlung gegen die drei Anarchisten, welche beschuldigt waren, falsche Sparmarken verfertigt zu haben, stattgesunden. Im November v. I. wurde ein Mann Namens Jmfen, der die falschen Marken zur Bezahlung präsentirte, verhaftet und einige Tage später gelang es der Polizei, einen gewissen Möller, einen Deutschen, der als Redakteur deö Blattes Proletaren" eine hervorragende Rolle unter den hiesigen Anarchisten spielte, zu arretiren. Ein Dritter im Bunde, ein Schuster Namens Glaab, wurde ebenfalls verhaftet, jedoch gelang es nicht, den eigentlichen Leiter der Bande zu ergreifen, denn derselbe hatte schon früher daö Weite gesucht. Er heißt Antoni Vetersen. ist viel gereist, spricht mehrere fremde Sprachen und steht mit auswärtigen Anarchisten in reger Verbindung. Da man vermuthete, daß er gleich nach der Verhaftung Jensen's nach London geflüchtet - sei, wurden zwei der tüchtigsten Detectivs dorthin geschickt, allein sie mußten unverrichteter Sache hierher zurückkehren. Die drei anderen Anarchisten, die seit dem November verhaftet waren, und die über ihre Mitschuldigen keine näheren Mittheilungen haben geben wollen, sind zu je einem Jahre Zuchthaus verurtbeilt worden. . . ; j

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