Indiana Tribüne, Volume 20, Number 321, Indianapolis, Marion County, 8 August 1897 — Page 7

Aranka. Ciae wahre Ceschichte von M. StotoSjoba. Schrille Fiedeltöne. Gläserklirren. ein Jauchzen aus dreißig weinrauhen Kehlen. Fünfzig Paar Füße stampften den Boden im Csardastakt. O. man ist fröhlich, toll, ausgelassen heute. Alle. Die Gäste, die iSlitrn, Geschwister, der qlückliche Bräutigam Alle 'Alle, außer der Braut. Aber man will es nicht sehen, das blasse Antlitz, die glühenden, rothgeweinten Augen. Die Aranka war die schönste Dirne im Dorfe und der Stolz der Ihren. Und sie war die Herzliebste des jungen Pista. Man glaubte auch, die Zr'ei würden ein Paar werden, bis bis der alte Jllis cm Auge auf sie warf. Er freite nicht lange um sie, er wählte den kürzeren Weg und warb beim Baier. Dem war es eigentlich leid um seine Tochter, aber der Freier hatte unmenschlich viel Geld. (sin großes ziegelgetcktes Haus, vier Paar Pferde, eine Rinderhcerde und zweihundert Schafe. Die Mutter bat, der Vater schalt. Der Bruder rieth und die Schwester redete zu. Zuletzt kriegten sie den schöneu Starrkopf unter. Die Frau Jlles trägt jetzt seidene Röcke und ein Sammetmieder mir Goldspiken, ein knisterndes, fchraax zes Kopftuch, dessen Zipfel den Rockland erreichen. Wenn sie nach Petrovce zur Kirche oder zum Jahrmarkt fährt, so ziehen ihren Wagen zwei leichtfüßige Jucker mit klingelndem Geschirr und um ihren Hals schlingen sich Perlen und Ducaten. Finster ist ihr Blick und traurig, schwer ihr Sinn. Wie sie den Pista, den armen Jungen liebt, wie sie ihren Mann haßt haßt aus vollster Seele! Es ist eine unheimliche Nacht. Schwer rasselt der Regen an die Fensterscheiben. der Wind pfeift um's Dach, manchmal sprüht ein Blitz auf. ferner Donner rollt. Aranka ist in ihrer Kammer und horcht angstzitternd. Aus dem Nebengemache dringt leises Murmeln. Nun wird ?s lauter, sie versteht die Worte. Sie hört die Stimme ihres Mannes und die seiner beiden Freunde, die da vom Abend an bei ihm trinken und essen. Ihr Antlitz wird todtenbleich. Sie verharrt regungslos, bis die Drei sich erheben. Dann hört sie einen schweren Schritt über den Hof und sie sieht, wie ihr Mann das Beil. das er heute Morgen scharf geschliffen, nimmt und behutsam mit den zwei Anderen aus dem Thore geht. Sie setzt sich auf ihr Bett und wariet. Einmal kreischt sie auf vor Angst in dem Gedanken, was vorgeht. Plötzlich nimmt ihr Auge einen dämonischen Glanz an. Mein Gott das das ist sein Ende dann dann! Sie sinkt vor ihrem Lager nieder

und bohrt den Kopf in die Kissen. So verharrt sie unbeweglich durch Stunden. Als draußen leise das Einfahrtsthor knarrt, schleicht sie zum Fenster. Sie sieht wie ihr Mann den Spaten handhabt und in die Versenkung das Beil, andere Gegenstände, die sie nicht erkennt, und seinen Rock birgt und das Ganze mit Sand und Gras verscharrt. Während er durch Vorgang und Küche in's Zimmer kommt. ist Aranka geschmeidig wie eine Wildkatze aus dem Fenster geglitten und in dem tiefen Schatten eines Kastanienbaumes untergetaucht. Nichts rührt sich drinn im Hause. Wahrscheinlich hat Jlles die Abwesenheit seines jungen Weibes nicht bemerkt und schläft schläft dem nahenden Unheil entgegen. Das rosige Moraenlicht beleuchtet die .Welt. Aranka schleicht zum Stalle und schirrt die flinksten Renner an. Ueber den Holzboden der Einfahrt hat sie Gras gestreut, so fährt sie leise, beinahe unhörbar hinaus. Draußen ein wilder Peitschenhieb und sausend galoppirt das feurige Gefpann der Comitatshauptstadt entgegen. O. Jlles. der Reiche, hat leichtfüßige Rosse. Ebe er selbst erwacht, ehe das Dorf noch erfahren, daß in der Nacht der Kaufmann Gold sammt seiner Frau und vier Kindern ermordet und beraubt worden fr steht der Henker vor Jlle's Thür. Vier Wochen ( . ist Aranka Wittwe und IM . , h verlobt mit Seilers Töchterl Ein Sonntag cken läuten und Herrn. r öffnet sich - '? fr s'e. Die Gloam Hause des ?es' Thür und - r -ls. r hoch, die junge ne, starre Ge--rn schritt. Sie i , tnrrrth , . , k schaut Jedem fra. -'- t in's Gesicht und wird doch Der Platz in der Kirche um j - - ' leer, als hätte sie die Pest. gen aller sind auf sie gerichtet. -i- ie Dolche. Sie beugt das Haup:. 'er einem Schuldspruch. Es'!'- ' s wüßte sie. daß hinter ihr Pist "ir Heißgeliebter, für den sie -'ar, ihr Herzblut zu opfern. l : ' . alvolle Marter ist diese Stunde ' ndlich währt sie. Wie gehetzt ' hinaus in die Felder.'fort auo i - isigen Menge, die in ihr eine Gt - ieht. Warum warum? Aus c -tein sinkt sie nieder und wartet - r.-":et. Langsamen Schrittes, aufre : n;t :intm harten, finsteren Gesicht tx Vfc.tV enoilH. Und sie wirft sich vor ihm den Staub. Die schwarzen Augen des a: Burschen sprühen Blitze.

Geh weg. reiche Frau Ilses, waS brauchst Du vor mir zu knieen?" Pista, Pista, wir haben uns so lieb gehabt," wimmert die Frau. Wir haben uns lieb gehabt, ja! Aranka 2 Jetzt schäme ich mich dessen. Einen hast Du an den Galgen gebracht . . . den Anderen würdest Du vielleicht vergiften . . . Verrätherin!" Dei Tage kam sie nicht aus ihrem Hause hervor. Eines Abends sprang sie durch's Fenster in den Garten hohläugig, mit heißem Blick und wehendem Haar. Die schönen seidenen Kleider hingen in Fetzen zerrissen um sie. Sie floh aus dem Dorfe. Sie ließ Alles Alles zurück, selbst ihren Verstand. Das Gut zerstückelten die Verwandten und bereicherten sich damit. In den hellen Mondscheinilä.ht.m hört man manchmal einen Gesang, der endet, wie der Schrei eines wilden Thieres. Siehst Du nach, so ist's die Aranka. Dich schaudert's vor ihrem Anblick. Unsere G brauche. Viele Gebräuche in unserem jetzigen fashionablen Leben sind nur Ueberbleibsel aus alten Zeiten, die theils ihre Bedeutung behalten, theils diese aber auch gänzlich verändert haben. Die Sitte, den Hut abzuziehen, stammt vsn dem Gebrauche der Ritter, den Helm abzunehmen, wenn sie sich der Gnade ihres Gegners ergaben. Deshalb nimmt der hösliche Deutsche auch den Hut vor Jedermann, der Amerikaner aber nur vor Frauen, denen er sein Herz ergeben hat, ab und grüßt

i sonst mit bedecktem Kopfe. Das Ausziehen des Handschuhes deutete ein Freundschaftsanerbieten an, und noch heute gilt es als ungebildet, die Hand eines Anderen zu schütteln, ohne den Handschuh auszuziehen. Die Hand reichung vor dem Kampfe war die geJenseitige Versicherung eines ehrlichen Kampfes, und davon schreibt sich der . Gebrauch her. daß Brautleute bei ihrer ! Trauung sich die Hände reichen müssen. Ein franzosischer Gefangener in der älteren Zeit Englands zog einst eigenthümlichen Nutzen aus dem Gebrauche des Händereichens. Er sollte zur öffentlichen Schau gegen einen Reger-Boxer kämpfen, da er aber vom Boxen nichts verstand, faßte er beim Beginn des Kampfes des Negers rechte Hand und zerbrach sie mit einem eisernen Druck der seinigen. Die Verbeugung stammt von dem alten Gebrauche der Gefangenen, ihren Nacken dem Streiche des Gegners zu bieten. Die Haarnadeln der Damen sind nur verkleinerte Dolche, wie sie die alten Italiener trugen, und in einigen Theilen von Sicilien werden sie noch jetzt in einer Größe benutzt, die sie leicht in Waffen verwandln läßt. Die Ohrringe waren in den ältesten Zeiten Zeichen der Sclaverei und waren so geschlossen, daß sie nicht aus dem Ohre entfernt werden konnten. Die Form derselben bezeichnete den Besitzer des Sclaven. Deshalb trugen auch bei vielen barbarischen Völkern mt grauen Ohrringe als Zeichen der Unterthänigkeit gegen ihre Männer, und noch heute sind sie ein Zeichen der Sclaverei unserer Damen, wenn auch nicht den Männern gegenüber, so doch einer Putzsucht, die sie zwingt, sich dem Wilden, der Nase und Ohren durchbohrt, gleichzustellen. t m m Menschenopfer. Ueber Menschenopfer beim Vegräbniß der Neger am portugiesischen Sambesis berichtet ein Brief des Missionars P. Maynhardt. Zu ihm kamen eines Tages zwei flüchtige Sclavinnen, von denen die eine als Grund der Flucht angab, ihr Herr habe eineBona, d. h. den Erinnerungstag einesVerstordenen, halten wollen und habe, um in das Kafferbier Blut mischen zu können, ihr den Hals abschneiden wollen. Was", sagte ich.zu meinem Begleiter, einem erfahrenen Christen, der mir über die Gebräuche und Sitten dieser Völker viele ethnologische Aufschlüsse gab, braucht man bei der Bona auch Menschenblut? Du sagtest mir doch, daß man dabei in das Kafferbier Ziegenblut mischt?" Es ist wahr", sagte er. man mischt in das Kafferbier Ziegenblut; aber wenn der Mann sehr reich ist und viele Sclaven hat. wie der Häuptling Matekenha in Zumbo. dann nimmt er Menschenblut." Im weiteren Gespräch brachte der Pater noch heraus, daß man beim Begräbniß eines reichen Negers nicht nur Menschenblut in das Kafferbier mischt, sondern ibm auch einige Sclaven in die andere Welt zuschickt. Ein reicher und mächtiger Neger wird dort in folgender Weise begraten: Man tödtet zwei Sclaven und legt ihre Leichen ganz unten in's Grab, dann legt man den Verstorbenen hinein. tödtet wiederum zwei brauen und legt sie über ihn, dann wird das Grab verscharrt. Verfehlter Beruf. Erster Arzt: Wer war die Dame, die eben aus Ihrer Sprechstube ging?" Zweiter Arzt: Ein Dienstmädchen. Das arme Wurm hat ihren Beruf verfehlt. Nerven hat die. Nerven, sage ich Ihnen, damit hätte sie Kommerzienräthin werden können!" Tapfer. Oberst: Haben sich mit der Tochter des alten Millionärs , Rosenheim verlobt.Herr Hauptmann?" Hauptmann: Allerdings.Herr Oberst. Soldat muß sein Leben so theuer, als möglich verkaufen!" Einer der es wörtlich nimmt. Frau, wo steckt der Rohrstock ich muß unserm Jüngsten wieder. mal einen Wunsch abschlagen." Spekulativ. Richter: Wie alt sind Sie. Angeklagte?" Angeklagte: Ah. ich verlasse mich ganz auf die Ga lanterie des hohen Gerichtshofs

Zlor 100 Jahren Das Volk in Waffen" wird heute trotz mancher Mängel und Auswüchse die deutsche Armee mit Recht genannt. Es gilt heute als eine Ehre, in die Reihen der, Vaterlandsvertheidiger einzutreten, und der Dienst in der Armee wird vielfach als eine Erziehungsanstalt für das Leben betrachtet. Dem war noch im vorigen Jahrhundert nicht so, und die Kirchenbücher der damaligen Zeit enthalten manche sehr derde Pastorale Noten, die den militärischen

i Communicantenlisten beigefügt sind. Den einzelnen Namen sind nicht selten charakteristische Epitheta, wie Jugendmacher. Verliebter, Säufer, Unzüchtiger, Spieler, beigefügt, wenn auch mit den Zusätze: Verspricht aber unter vielen Thränen, sich zu bessern." In einer Nachschrift heißt es in derbem Latein: Geboren wie 'ne Maus so klein. Hat er gelebet wie ein Schwein, Und wie ein Hund fuhr er von hinnen, Als Trunkenbold und ganz von Sinnen." Gin theologischer Schriftsteller charakterisirt folgendermaßen die Armee des vorigen Jahrhundert: Eine Armee ist heutzutage leider fast als nichts anderes anzusehen, als eine Pfütze, darin alle Laster zusammenfließen. Da ist Raub. Mord. Unzucht. Meineid. Fluchen. Gotteslästern, Saufen, Schwelgen. Verachtung des göttlichen Wortes u. f. w. häufig anzutrifen. Das kommt denn vornehmlich daher, weil heutzutage insgemein nur solche Leute Kriegsdienste nehmen, die entweder Eltern und Herren ungehorsam sind und nicht folgen wollen, oder die ein Bu bcnstück begangen haben und sich der Strafe der ordentlichen Obrigkeit entziehen wollen und alsdann in den Krieg als eine Freistatt aller Schande laufen, oder die aus Faulheit nichts gelernt haben, auch nichts lernen noch arbeiten wollen." Durch die ausdrücklichen Maßnahmen des Soldatenkönigs Friedrich Wilhelm schien insbesondere das preußische Heer in damaliger Zeit bestimmt, eine Ablagerung sämmtlicher Vagabunden des Landes und einem Gefängnisse ähnlicher zu werden, als einev Gesellschaft von Kriegern, die jeden Augenblick bereit wären. Leib und Leben für ideale Güter daran zu setzen, wie ein neuerer Geschichtsschreiber sich ausdrückt. Aus den Trauregistern geht hervor, daß im vorigen Jahrhundert nahezu die Hälfte der gemeinen Soldaten verheirathet war. während heutzutage verheiratete Soldaten im Frieden bei der Fahne nur in ganz seltenen Fällen vorkommen und auch von den Unterofficieren, die früher durchweg beweibt waren, heute nur ein germaer Theil verheira-' thet ist. Daß die sittliche Beschaffenheit der Soldatenfrauen jener Zeit viel zu wünschen übrig ließ, erklärt sich zur Genüge aus der damaligen Zusammensetzung des preußischen Heeres. Dasselbe war noch kein nationales, kein Volksheer. Nur zu einem Theile bestand es aus Landeskindern; der Nest, oft bis zur Hälfte, war außer Landes angeworben worden. Zwar hat schon Friedrich Wilhelm I. jedem Regiment im Lande sein bestimmtes Ea'nton zur Aushebung angewiesen; aber noch wurden bei der Aushebung selbst sorgfältig die arbeitenden und steuerzahlenden Kräfte in Stadt und Land geschont; noch durfte der Vermögende einen Ersatzmann stellen. So war das Resultat der einheimischen Aushebung doch nur, daß die werthlofesten Elemente des Volkes, die unsicheren Eantonisten" oder die sonst für andere Staatszwecke nicht nutzbar zu machenden Elemente, gleichsam die Drohnen im Bienenstock, zum Dienste gezwungen wurden oder gar eine Geldspeculation daraus machten. Es war noch ein Lohnsoldaten-, nicht, wie heute, ein Ehrendienst der Kinder des Vaterlandes. Soldat zu sein, galt damals im deutschen Volke noch füv eine Schande, in Preußen, wo nun bald des großen Königs Ruhm für viele Härten im Dienste entschädigte, den Meisten noch für ein Unglück. Noch im Jahre 1790 schämte sich ein reicher Bauernbursche aus Kursachsen, in der Nähe von Torgau. der durch des Amtmannes Haß zum Soldatenstande gezwungen war, seines Uniform und seines Standes so sehr, daß er sich. so oft er auf Urlaub nach Hause kam. immer erst durch eine Magd Civilkleider vor das Dorf bringen ließ, ehe er dasselbe betrat. Wenn ein Soldat die Gaststube eines Wirthshauses betrat, so entfernten sich augenblicklich die anwesenden Gäste bürgerlichen Standes. Diese Mißachtung des Soldatenstandes erklärt sich besonders durch den zweiten Bestandtheil der Armee, die freiwillig oder gewaltsam zu den Landeskindttn hinzugeworbenen Ausländer. Sie waren entweder die Hefe des Volkes, der Abhub dev Nationen, Abenteurer aller Art, auch wohl Verbrecher oder arme, bedauernswerthe Menschen, die um ihres guten Wuchses willen durch alle erdenklichen Mittel der List oder Gewalt betrogen und zur Fahne eingefangen wurden. Wachse nicht, sonst fangen dich die Werber, sagten darum die Mütter zu ihren hochaufschießenden Söhnen. Bekannt ist ja die Leidenschaft Friedrich Wilhelm's für die langen Kerls". Der Propst zu St. Petri in Berlin, Reinbeck. brachte seinen zweiten Sohn Gustav, dem wegen seiner großen Statur schon im angehenden Jünglingsalter von den Werbern nachgestellt war, nicht nach Halle, woselbst von Keit u Zeit große Studenten zu Soldaten gemacht wurden, sondern nach Jena auf die Universität. Der Predi- . gersohn und Candidat Laurentius j Bollhagen, im Begriffe, eine ihm in seiner vommerfchen Heimath übertragene Pfarrstelle anzutreten, wurde unterwegs von preußischen Werbern überfallen, gewaltsam nach Potsdam . geschafft und dort sofort in die Mon- '

Für des Leibregiments gesteckt. ?Jt gebeus waren alle seine Klagen und Proteste; zwei Jahre mußte er als ge meiner Gardist dienen, während welcher Zeit er für die Seinigen wie vom Erdboden verschwunden war, denn alle Briefe, die er nach der pommerschen Heimath sandte, wußte sein Feldwebel abzufangen. Erst infolge der Fürspräche der Königin gelang es dem Candidatm Bollhagen. seine Freiheit wieder zu erhalten. Nimmt man zu diesem Zwange die grausamen Strafen. dus Fuchteln", womit auf dem Ezercierplatze sofort kleine Fehler an Kleidung und Bewegung geahndet wurden, Abschneiden von Ohren und Nase. Anschmieden an Arbeitskarren füv Lebenszeit, womit schwere militärische Vergehen bestraft wurden, so glaubt man gern, daß das LooS der lieben blauen Kinder" des Soldatenkönigs bei aller Zärtlichkeit und Vorliebe ihres Soldatenvaters für sie doch ein so wenig beneidcnswerthes war. daß die einheimische Bevölkerung dem Soldatenstande mit Schrecken sloh. Alprnsport und Schweizerrciscu in alter Zeit.

Von Eduard Feudel. Nun lockt die ewige Majestät der Vergwelt wiederum Tausende in die Alpenländer; jedes Jahr wird die Schweiz ein wenig voller, jedes Jahr die Unnahbarkeit der Bcrgriesen ein wenig eingeschränkter. Was möchte wohl der alte Livius sagen, sähe er diese große Wallfahrt von Menschen, deren Herz darnach steht, in die Alpenwildniß einzudringen oder gar ernsten Gefahren zu trotzen, um die schrosssten, höchsten Gipfel zu erklimmen? Er hatte ja nur Augen für die Scheußlichkeit der Alpen", und Hannibals berühmten Alpcnübergang schildert er mit den stärksten Ausdrücken scheuer, ja entsetzter Bewunderung. Und das war nicht etwa nur sein persönlicher Geschmack, sondern die Ansicht des ganzen römischen Alterthums. Der Jtaliker liebte die Natur nur dann, wenn sie ihm in cultivirter Gestalt vor die Augen trat; für ihre Urgewalt hatte er keinen Sinn, die Schneebergc. die in's Pothal hinabblickten, lockten ihn nicht, als ein feindliches Hinderniß scheute er das große Alpengebirge, und wenn wirklich einmal ein Römer eine Bergbestei- ! gung wagte, so hatte er dabei höchstens wissenschaftliche Zwecke; die Freude an dem durch sie allein zu erreichenden Naturgenuß, das Verständniß für die Empfindung Auf denBergen ist Freiheit" ging ihm ab. Wurden so die Alpen als etwas Schreckhaftes und in den Hochgebirgspartien wenigstens ganz Unbekanntes dem Mittelalter überliefert, so war dieses aus ideellen und materiellen Gründen unvermögend, über die Auffassung der Alten hinauszukommen. Denn finsterer war jetzt das Gemüthsleben geworden, in ; der Wildniß dachte man sich die Heimath böser Unholde und man trug Sorge, die schwer zu bändigenden in chrfcn Reiche zu stören. Dazu aber kamen die unsäglichen Beschwerlichkeiten der Alpenreise, von denen wir heute kaum eine Vorstellung gewinnen können. Alle deutschen Lande horchten staunend auf das unglaubliche Gerücht, daß Heinrich IV.. der gebannte Kaiser, im Winter die Alpen übersnegen habe, und Furchtbares wurde von der tausendfältigen Lebensgefahr gemeldet, der er und seine treue Gemahlin Bertha auf dieser wilden Fahrt, die ihm freilich die Krone rettete, überstanden habe. Ein halbes Jahrhundert später wollte der Abt von St. Trond (bei Limburg) über den St. Bernhard heimreisen: lange saß er angstvoll im Dorfe Etroubles am Fuße des Berges fest; als er sich endlich auf den Weg machte, beichtete er und all seine i Gefährten und sie nahmen das Abendmahl, bevor sie den Uebergang wagten. Äber eben während der heiligen Hand lung wurden 10 Führer von einer Lafeine getödtet, und entsetzt flüchtete der ölbt wieder zurück. Es ist nicht allein die Unbequemlichkeit des Reifens, sondern die Eigenheit der Naturauffassung, welche diese Zeit ' jur Alpenscheu" veranlaßte. Für die : Schönheit der Bergwclt hatte man Uu nen Sinn, eine Bergbesteigung aus touristischer Neigung galt für etwas ! Unerhörtes. Darum hielt es auch der erste berühmte Bergtourist, den wir kennen, Petrarca, m Anfange des 14. Jahrhunderts für nöthig, sich wegen feines unbegreiflichen Planes, den Nont Ventoux bei Avignon zu besteigen, mit Hilfe historischer Beispiele zu mtschuldigen. Ihn beschwor ein alter Hirte, am Fuße des Gebirges umzukehren: er habe einmal den Versuch gemacht, und Reue, zerschlagene Glieder und zerfetzte Kleider seien sein Lohn gewesen. Dessen ungeachtet hat Petrarca seinen Plan ausgeführt, und oas Hauptinteresse bei dieser Unternehmung liegt darin, daß er den landschaftlichen und gemüthlichen Reiz der Bergfahrt erfaßte und empfand Denn zuf dem Gipfel wurde er von der weiten Rundsicht so übermannt, daß ihm die Nichtigkeit des ganzen Erdenstrebens. daß da so klein tief unten zu seinen Füßen lag, mit erschütternder Gewalt zum Bewußtsein kam. Doch was dem Dichter aufging auch der große Dante hatte bereits eine Bergpartie zum Zwecke landschaftlichen Genusses unternommen , das blieb nicht allein seinen Zeitgenossen, sondern auch der Nachwelt noch lange verschlossen. Wohl muß der italienische Kosmograph Fazio degli Uberti, dessen Dittamondo" um 1360 erschien. Berge von mehr als 10.000 Fuß erstiegen -haben, weil er. wie Burckhardt bemerkt, Symptome kennt, die sich erst in dieser Höhe einstellen; wohl sind einzelne kühne Gemszager von Zeit zu Z.it von den Gipfeln, die in ihrer Thäler hinabwinkten, gelockt worden und haben sie zu bewälti-

gen versucht. Doch die 'Namen dieser Kühnen nennt kein Lied, kein Heldenbuch", und die europäische Menschheit im Allgemeinen hat noch Jahrhunderte lang für die Alpen nur Furcht oder Abscheu übrig gehabt ; all die vielen Reisen in's Südland oder zum heiligen Grabe, die Schaaren von Wallern durch die Schweizerberge führten, all die vielen Kämpfe, die in ihren Thälern ausgefochten wurden, haben Keinen veranlaßt, den Weg zu den Gipfeln zu versuchen. Vielmehr hat Felix Fabri aus Ulm. der am Ende des 15. Jahrhunderts die Alpen durchfuhr. nur für ihre lachendenThälernBlickund Lob;. noch 100 Jahre später athmet der gute Kiechel auf, als er, aus den Alven Keraustretend, das schön öbe ne" Lechseld erblicki, und auch der Württemberger Heinrich Schickhardt aus Herrenberg verließ mit Freuden das gräulich und langweilig Gebirg, darin wir zehn ganzer Tage zugebracht". Derartige Urtheile können wir sogar bis tief ins 18. Jahrhundert hinein verfolgen. Die Schweiz blieb landschaftlich ierva iiicognita; ja selbst auf den Karten war beispielsweise die Gegend von Ehamounix etwa so dargestellt wie heutigen Tags die unerforschten Gebiete Jnner-Afrilas auf unseren kartographischen Darstellunqen. Itnd doch gab es bereits einzelne Männer, welche hehre Schönheit der Alpennatur würdigten, zu den Bergen nicht mit Schauder, sondern mit froher Bewunderung aufblickten und darnach strebten, die Brust in der freien Luft der Höhe zu baden. Eonrad Geßner darf hier genannt werden, der 1541 an einen Freund schrieb: So lange mir Gott Leben schenkt, habe ich beschlossen, jährlich einige Berge, oder doch wenigstens einen zu besteigen, theils um die Gebirgsflora kennen zu 'lernen, theils um den Körper zu krastigen und den Geist zu erfrischen." Und in warmherzigen und verstandnißvollen Worten preist er die Schönheit der Alpennatur, die zur Andacht stimme und über des Erdenlebens Kleinheit emporhebe. Im selben Jahrhundert wurde schon der Pilatus zum ersten Male erstiegen; freilich blieb das Unternehmen auch in der Folgezeit sehr vereinzelt, ja, es war noch im 18. Jahrhundert by lib und guot" verboten, weil es geeignet sei. furchtbare Gewitter zu erzeugen. Wie fchon aus Geßner's Aeußerungen ersichtlich, waren es in erster Linie auch Wissenschaftliche Interessen, die zur Bergbesteigung antrieben; Naturforscher waren daher die ersten Touristen, die vom Niesen, vom Stockhorn, vomEalanda zu Thale blickten, und ein wissenschaftlicher Reiseschriftsteller, I. I. Scheuchzer, war der Erste, der mit seinen Schülern in den Jahren 17021711 die Schweiz nach allen Richtungen hin emsig bereiste, auch den verbotenen Pilatus erstieg und barometrische Messungen machte. In ähnlicher Bahn bewegte sich des würdigen Albrecht ' v. Haller Alpensport, der u. A. die grausliche und halsbrecherische Unternehmung" der Besteigung des Stockhorns am Thuner See wagte. Im 1. Jahrhundert vollzog ä) zener große Umschwung im Naturempsinden. den Biese so tresslich dargelegt hat: das Erwachen des Gefühls für dasRomantische. das sich vornehmlich an den Namen und die Gedanken Jean Jacques Rousseaus knüpft, dem, wie er selbst bekannte. schwierigeBergWege ab und auf, Abgründe zu beiden Seiten, die mir tüchtig Furcht einjagen", zu einer Landschaft, die ihm gefallen sollte, gehörten. Rousseau war ein leidenschaftlicher Bergwanderer ; doch zum Theil schon vor ihm war die Freude an Alpenfahrten erwacht und mehrfach bethätigt worden. 1739 wurde der Titlis erstmalig erstiegen. Zwei Jahre später faßte ein in Genf wohnender Engländer Namens Windham den Plan, in Ehamounix' bis dahin noch ganz unbekannte Felsen- und Gletscherwelt einzudringen. Mit sieben Landsleuten brach er auf: sie haben ohne Zweifel (erzählt Saussure mit stillem Humor) die Bewohner für gefährliche Räuber angesehen, denn sie begaben sich dahin mit größter Sorgfalt bewaffnet und von einer Anzahl gleichfalls gut bewaffnetcr Diener begleitet. Sie wagten sich in kein Haus hinein, sondern hatten sich Zelte mitgebracht, in denen

sie auf freiem Felde ihre Wohnung aufschlugen, unterhielten die ganze Nacht hindurch Feuer und stellten Schildwachen aus." Ein Gipfel nach dem andern wurde bezwungen. 1778 bis 1780 machten sieben verwegene Gemsjäger aus Gressoney Versuche, den gewaltigen Monte Rosa zu erklimmen und drangen bis zum sögenannten Entdeckungsfelsen vor (die höchste Spitze des Monte Rosa wurde erst 1855 erreicht). 1779 wagten sich zwei wackere Bergsteiger, der Prior Murith, Pfarrer zu Liddes im Entre-mont-Thale, und M. T. Bourrit aus Genf, an den Mont Velan in den Walliser Alpen; und obgleich die sie begleitenden beiden Gemsjäger zweimal, zuerst vor einer 40 Meter hohen Mauer von weichemSchnee und dann im Fuße einer glatt, völlig senkrechten Eiswand verzagten und nicht weiter wollten, erklommen sie schließlich doch den Gipfel. Sehr eifrige Fr?.unde des AlPensports waren auch der Pfarrer Element von Champery, der 1784 die Höhe des Dent du Midi erreichte, und der unermüdliche Pater Placidus a Spescha, der sich noch in seinem 70. Lebensjahre an den Tödi wagte. Hatte Gibbon um die Mitte des Jahrhunderts schreiben können: Noch ist es bei fremden Reisenden nicht Mode geworden, die Gebirge hinaufzuklettern und die Eisberge zu durchsuchen", so beklagte er schon 1787 die Mode, die Gebirge und Gletscher in Augenschein zu nehmen." Selbst das Unbegreiflichste war damals bereits Ereigniß

geworden. Man weiß keinen Menschen. der den Weißen Berg (Montblanc) oder das Schreckhorn erstiegen hätte", sagte Jochannes Müller 1786; aber in demselbenJahre versuchte schon Dr. Pacard aus Genf mit einem Führer aus Chamounix aus rein touristischer Neigung Europas höchsten Berg zu erobern, und im Jabre 1787 führte der große Gelehrte Saussure dieS schwere Wagniß durch. Von der eis umgürteten Höhe sah zum ersten Male ein Menschlein auf die gewaltige BergWelt um und unter sich. Ja. der Mensch hatte gesiegt. Ueberwunden war das Grauen vor den sinsteren Geistern der Berge und Abgründe. überwunden die trotzige Unnahbarkeit der Alpen und erobert das Verständniß für die befreiende Schönheit ihrer Höhen, für die stählende Kraft, die in der Besiegung der Schwierigkeiten der Bergwelt liegt. In diesem friedlichen Kampfe mit der Natur hat dann unser Jahrhundert große Fortschritte gemacht: zuerst (1811) mußte sich die Jungfrau, zuletzt (1861) das von Alters her gefürchtete Schreckhorn dem Touristen ergeben. Und heute empfängt die Schweiz alljährlich große Schaaren von Alpenfreunden aus allen Tbeilen der Erde Lohntag.

Momcntbild auS dem Leben der Weltstadt, von Martin Fließ. ' Samstag. Die drei Höfe der weitläufigen Maschinenfabrik oben im Norden der Stadt lieaen blitzblank . . . Arbeitsmaterial und Fuhrwerk stehen heut schon in den Schuppen. Der Zeiger an der Uhr im ersten Hof zeigt eine Minute vor 6 Uhr Nachmittags. . Der Thorwächter steht ihr gegenüber an seiner Bude nach dem Haupteingange; noch hämmert, seilt, quietscht es über die Höfe. Sechs Uhr. Der Thorwächter ergreift nach dem letzten Schlage die Glockenschnur bis in den letzten Winkel dringt der scharfe Ton dann ist das Hämmern, Feilen. Quitschen verstummt. Zehn Minuten später sind die harten Hände, die bestaubten Gesichter gereinigt. Die ersten Schaaren der fleißigen Männer beginnen ihre Arbeitsstellen auf den Höfen zu verlassen, an dem Wächter vorbei entledigen sich alle Höfe ihrer Mannschaften. Nur hin und wieder erhält er einen Gruß; Niemand haßt ihn, Niemand licbt ihn. Er muß Morgens und Mittags den Arbeiter auf seine Pünktlichkeit c.mtrolliren. aber er thut's auch nur Utt's liebe Brod. Die des Kaffees ledigen Vlechkessel in der Hand, eilen die meisten heute schneller dem Ausgange zu; Manche wissen, daß sie erwartet werden. Die an den benachbarten Häusern, drüben an der anderen Straßenseite wartenden Frauen blicken gespannt nach dem Thore der Fabrik; in ihren Augen liegt freudige Erwartung. Der solide Arbeiter, der treue Gatte, eilt zurFrau hinüber; er kennt seine Pflicht; er küßt das auf der Mutter Arm ihm entgegenlachende Kind. Vater!" lallt es ein glückliches Lächeln huscht über des Vaters erfreutes Gesicht. Mann, Du gehst mit mir, wir brauchend Geld nöthiger!" Die ener. gische Frau, welche diese Worte spricht, zieht ihren Mann aus der Gesellschaft jüngerer, anscheinend unverheiratheter Kameraden. Diese witzeln über den Folgsamen.... Das Paar besteigt einen Straßenbahnwagen. Eng schmiegt sich die junge Frau an den aus lustiger Gesellschaft geretteten Mann, ihren Arm durch den seinen schlingend. Ob die nebensitzende elegante Dame auch so treu liebt, wie diese einfache Frau aus dem Volke? Ein weißbärtiger Arbeiter verläßt strammen Ganges die Fabrik. Großvater!" rufen ihm zwei sauber gekleidete Mädchen entgegen. Der alte Mann bebt iede der Kleinen empor und küßt die frischen Kmderlippen. Großvater! Du sollst schnell nach Hause kommen Mutterchen hat Rindfleisch und Brühkartoffeln gekocht." Das Mutterchen ist durch einen Unglücksfall bei der Arbeit des Gatten frühzeitig Wittwe geworden, und ihr rüstiger, alleinstehender Vater arbeitet nun für sie und die Kinder. Die alte Mutter, die da weiß, daß der Sohn, ihr Ernährer, mit dem Wochenlohn die Fabrik heut' verläßt, erscheint, um den sauren Verdienst festzuhalten und der junge.Arbeiter gehorcht der Mutter Wort... Jetzt legt die Dämmerung des Herbsttages sich über die Straßen die ersten Laternen blitzen auf noch stehen einzelne blasse Frauen in der Nähe des geöffneten Thores. So .schlecht kann er nicht sein und die Seinen hungern lassen nein er Hai sich nicht wieder heimlich nach der Kneipe geschlichen er weiß, daj Weib und Kind nicht länger darben können sicher kommt er noch. . Keine der wartenden Frauen spricht mit der anderen, im Herzen dieselbe Hoffnung jetzt schließt der Portier das Thor der Gatte, der Vater kommt nicht; wenig oder garnichts bringt er heim vom Wochenlohn. Einzeln schleichen die Frauen hin weg ... zum Pfandleiher ... zum Trödler. Lobntao! Ein furchtbares Vrandunglück ereignete sich in Lischkowo bei Jncwrazlaw in der Provinz Posen. Ein Einwohnerhaus, von zwei Familien bewohnt, ist vollständig niedergebrannt. Die Frau und die zehnjährige Tochter des Arbeiters Oberkiewicz verbrannten. Von der Familie Tabaczinski verbrannten sämmtliche drei Kinder. Die Eltern erlitten lebensgefährliche Brandwunden. Das Feuer war von dem Arbeiter Mojenka angelegt und wurde der Verbreche: ver-

haftet.

Zum Thierschutz.

Metzgermeister Schlaucherl sieht in einem Variete - Theater einen Fußradfahrer, kommt sofort auf den fchlauen Gedanken, diese Erfindung geschäftlich auszunützen und bringt seitdem seine Mastschweine so zum Schlachthaus. Nichts Neues unter der Sonne." Was haben Her? Baron jetzt vor?--Werde wieder 'mal Ven Akiba bischen Lügen strafen!" Der gute Papa. BGeh her, Mina. mit den Kindern und macht den Mund auf! Ich werde, jetzt die Pneumatik offnen, die ich am Arlberg mit reinster Tirolerlust gefüllt, hab'!" Abgeblitzt. Lebemann (der von einer reichen Erbin einen Korb erhält): Sie weisen meinen Antrag ab? Nun gut aber bedenken Sie. wenn ich jetzt zeitlebens unglücklich bin, so tragen Sie die Schuld!" Sie: Hm, die trag' ich immerhin lieber, als Ihre Schulden!" Kindliche Naivetät. Mutter, tragen denn die Wilden in Afrika auch Hosen?" Warum denn?" Weil Papa gestern beim Missionsfest einen Hosenknopf in die Collecte gegeben hat!" Kaserncnhofblüthe. Unterofficier (zu einem unbeholfenen Rekruten): Parademarsch soll das sein? Ein Trauermarsch ist es, zu dem Sie mit den Beinen schluchzen!" Geschäftsbiuch. So. der Herr Kopulinski hat Deine dritte Ehe wieder vermittelt. Wie bist Du denn zufrieden? Schlecht, das ist aber auch meine letzte Frau, die ich von ihm beziehe." rrobaturn est. Junger Ehemann: Hast Du meinen Rock zum Schneider gebracht, daß er den Riß wieder zunäht?" Frau: Ach. wer wird gleich zum Schneider laufen. . . ich habe ?in Stück Heftpflaster untergelegt!" Kurz. Wie lange warst Du mit Fräulein Müller verlobt?" Die Zeit reichte gerade aus, daß wir unsere Verlobungsanzeigen drucken und zms zusammen Photographiren lassen tonnten.-

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