Indiana Tribüne, Volume 20, Number 321, Indianapolis, Marion County, 8 August 1897 — Page 1
A l W s Cs As V kVA M l5 11 111 i i i i i U iV vyiy i w w w x A V Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 1171. Indianapolis, Zndiana, Sonntag, öen 8. August 189?. Jahrgang 20, No. 331
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Neue? Zuckerprotest
Deutschlands. Washington. 7. Aug. Die deutsche Regierung hat nochmals for mell Protest gegen die Anwendung der Sektion 5 des neuen TarisS bezüglich deS Zuschlagzolles auf Zucker aus AuSfuhrprämien zahlenden Ländern ho ben, indem sie nochmals geltend macht, daß die Bestimmung sich weder mit der MeistbegünAgungSklausel deS bestehenden Handelsvertrages noch mit den Bestimmungen deS Abkommens von Saratoga vom 22. August 1891 vereinbaren lasse. Die Note nimmt denselben Standpunkt ein wie die vom Juni V.J. Herr von Reichenau bezieht sich im Allgemeinen aus die Verträge. Aber daS Staatsdepartement vermißt noch eine Erklärung in Bezug auf den von Herrn Olney angeregten Punkt, ob der Vertrag mit Preußen auch auf die übrigen Theile des deutschen Reichs ausgedehnt werden soll, oder bloS auf die Produkte auS Preußen Bezug hat. . D i e b fta h l im Schatzamt. Washington,?. Aug. Die Ez perten. die daS im Schztzimt aufbe wahrte Geld vachzuzählen haben, eni deckten am Montag, daß in einem Sack zehn Dollar fehlten und durchBleistücke erseht waren. Heute favd man wieder einen Sack, in dem acht und einen anderen, in dem zehn Dollars fehlten. Der Neger Thomas Morton, der die Säcke von dem EounterS nach dem Lagerraum zu tranöportiren hatte, wurde verhaftet und bekannte auch sofort. daß er die Diebstähle ausgeführt hatte Seit Wochen wird schon daS Geld gezählt und vor Oktober wird man nicht fertig werden. Wenn der neue Schatzmeiste? Robert? den Schatz nicht übernehmen will, bevor etwaige Veruntreuungen MortonS genau untersucht sind muß die ganze Zählung von Neuem begonnen werden. , ,, . DaS hawaisch - japanische Schiedsgericht. Washington,?. Aug. StaatsSekretär Sherman kehrte heute von seinem kurzen Urlaub einigermaßen gekräftigt zurück. Unter Anderem äußerte er, die Ver. Staaten würden keine Garantie der Ausführung der Bedinggen des Schiedsgerichtsvertrages zwischen Hawai und Japan übernehmen für den Fall, daß der Schiedsspruch gegen Hawai ausfällt. DaS sei eine Angelegenheit, welche nur die dabei interesfirten Länder angehe. Wenn der AnnexionSvertrag ratisizirt werde, ehe der Schiedsspruch ergangen sei, so sei eben daö Schiedsgerichtsverfahren fehlgeschlagen. Herr Sherman ließ durchblicken, daß in diesem Falle die Frae der japanischen Ansprüche gegen Hawai ein Spezialgegenstand der Gesetzgebung deS Congresseö werde. Die Gerüchte über seine Absicht zu refigniren bezeichnete Herr Sherman als gänzlich anhaltloS. 3 n Alaska erfroren. Seattle, Wash., 7. Aug. Heute traf hier die Nachricht von dem Ende April erfolgten Tode von Charles A. Blackstone, George Botcher und 3.W. Malinque ein. Sie waren Bergleute, die 1896 nach Alaska gingen, und bei dem Versuche, nach Seattle zurück zu gelangen, erfroren. Sie wurden am 27. März zuletzt . lebend gesehen. Freunde auS Seattle, welche nach Alaska gingen, um dort zu arbeiten, fanden Blackstone'S Leiche, aber keine Spur der beiden andern konnte gefunden werden. An Blackstone'S Körper wurde die folgende Notiz gesunden : Samstag, den 14. April 1$97. Dieses soll bestätigen, daß Botcher am Dienstag Abend erfroren ist. I. W. Malinque starb am Mittwoch Vor mittag in Folge deS grosteS. C. A. Blackstone hat seine Ohren, Nase unh vier Finger der rechten Hand, sowie zwei an der linken Hand erfroren. Der Sturm trieb uns vor sich her. Er erreichte unS innerhalb einer Wegstunde am Gipfel deS BergeS. Er nahm unS alles fort, ausgenommen unsere Decken und Hirschfelle, unter welchen wir Unterschlupf fanden. Er war ungefähr 40 Grad unter Null. Am Freitag machte ich mich auf den Weg zur See küste, doch weiß ich nicht, wie ich ohne
Ausrüstung dahin gelangen soll. Am
Samstag sammelte ich alleö zusammen habe genug Nahrungsmittel auf zehn Tage, vorausgesetzt, daß kein Sturm einsetzt. Sport, mein Hund, wurde von den Felsen geweht, ich glaube, ich höre ihn von Zeit zu Zeit heulen." HM Der Mann sollte sich schämen. Anburn,Me., 7. August. Gestern wurde daö Eigenthum von Frau Louise M. Hadley, geborene Dingley, wegen Bruchs eines Eheversprechens, im Betrage von 525.000 mit Beschlag belegt. Dies ist die Folge der Heirath von Frl. Dingley mit Herrn W. E. Hadley in San Diego im vergangenen Juli. Frl. Dingley, welche die Nichte deS Kongreßmitgliedes Dingley ist, verlobte sich angeblich am 1. Januar 1897 mit Herrn Arthur S. Melcher. Die Hochzeit sollte am 29 Juni .erfolgen und Herr Melcher hatte in der Drummond Str. eine Wohnung einrichten lassen. Einige Tage vor dem angesetzten Hochzeitstag verschwand Frl. Dinglly von ihrem Heim in Auburn und heirathete Herrn Hadley im Juli im Parker House, Boston. MM Katastrophe i m Badehau S. Berlin. 7. Aug. Eine Depesche von St. Petersburg berichtet von einem entsetzlichen Unglück, daS sich in Krementschug, einer Stadt am Dnieper im russischen Gouvernement Poltaa, ereignete. Der Fluß war infolge heftiger Regengüsse stark gestiegen. Gestern und heute nun Herrschie eine unerträgliche Hitze und die Folge davon war, daß daö Frauenbad im Dnieper überfüllt war. Kurz vor Mittag waren'etwa 100 Frauen im Wasser und mindestens 400 im Badehauö. Plötzlich schien der Fluß zusehends zu steigen, die Ankerketten rissen und das BadhauS begann zu treiben. Die Frauen erhoben ein markerschütternde? Geschrei, allein in den ersten Augenblicken konnte man Nichts zu ihrer Rettung thun. DaS BadhauS zerschellte bald in Atome und diejenigen Frauen, denen eö nicht gelang, ein treibendes Holzstück zu erhaschen, versanken in dem quirlenden Strom. Andere, die schwimmend daS Ufer zu erreichen suchten, wurden von Ertrinkenden in der Todesangst in die Tiefe gezogen. Manchen gelang es. sich anTrümchern festzuhalten, biSBoote vom Lande gekommen waren, die sie aufnahmen. Man glaubt, daß mindestenS 200 ertrunken sind. DaS Ufer ist jetzt besäet mit Trümmern und Leichen, doch werden die meisten der letzteren den Fluß hinab getrieben sein. Die Reise nach St. Peteröbürg. B er lin, 7. August. Die TageSblätter sind heute voll von Commentaren über die Kaiserreise nach St. Petersburg. Leider wird dabei in russischer Lobhudelei und in dem Betonen der politischen Wichtigkeit dieser Reise geradezu Großartiges geleistet. Manche Blätter kriechen vor dem Zaren. als ob er allein für Europa der entscheidende Factor wäre und können nicht genug politisches Capital aus der Reise herausschlagen. Da erfreut eS ordentlich, daß die Norddeutsche Allgemeine Zeitung," die doch sonst oft hösische Allüren zeigt, diesmal die Reise nur in einer würdigen kurzen Notiz berührt Gegenüber dem Wettkriechen der anderen Blätter ist die Neservirtheit deS offiziösen Blatte ordentlich erfrischend. Auch die. Kölnische Zeitung" leitartikelt in ruhiger Weise über die Reise und schreibt ihr größere politische Bedeutung zu. alft dem vorjährigen Harenbesuch in Vreölau. Damals sei der junge Zar ein Unbeschriebenes Blatt" gewesen. Heute sei die damals , von Vielen getheilte Befürchtung, der Zar könne sich durch seine franzosenfreundliche Umgehung von der ruhigen und weitausschauenden russischen Politik abbringen lassen, geschwunden. I den Orientwirren gingen die rusfische und die deutsche Politik einander mehr parallel, alö die russische und die französische. ES sei daher zu hoffen,
baß auch in den noch schwebenden Fra
gen in St. Petersburg und Peterhof ein Einvernehmen erzielt werde, das zu dauernder Verständigung zwischen den beiden großen Reichen führen und alle Kri'göfurcht wegen der verschiedenen Bündnisse beider Reiche zerstreuen möge. St. Petersburg. 6. August. Die russischen Blätter ergehen sich in ihren Willkommenartikeln, die sie anläßlich deS bevorstehenden Besuches deS deutschen KaiserpaareS bringen, in überschwenglichen Lobeserhebungen. Die Schiffe in Kronstadt' find bereits in Festeöschmuck gekleidet worden. Der deutsche Kaiser und die Kaiserin sind einer Depesche auS Berlin zufolge am Mittwoch mit der kaiserlichen Jacht Hobenzollern von Kiel abgereift und dürften morgen in Kronstadt eintreffen. Der Zar und die Zarin werden mit der kaiserlichen Aacht Alexander ihnen entgegen fahren. Graf Murawjeff, der russische Minister für AeußereS, gab heute zu Ehren deS deutschen Reichskanzlers, deS Fürsten Hohenlohe, welcher zu der Kaiserzufammenkunft bereits eingetroffen ist, ein Gabelfrühstück. E r p l 0 s i 0 n in einerPulverf a b r i k. Sofia, Bulgarien. 7. August. Eine furchtbare Explosion fand gestern in der Pulverfabrik von Nustchuk an der Donau, 129 Meilen nordwestlich von Varna statt. Sechsundvierzig Menschen wurden augenblicklich getödtet und diele andere verletzt. ES wird befürchtet, daß sich die Zzhl der Todten aus sechSzig steigern wird. Fürst Ferdinand von Bulgarien besuchte die verwundeten Opfer im Hospital, als er von dem Unglück hörte, und ließ unter die schwer betroffenen Familien Geld vertheilen. (lllerlei. In derVohnenstadt macht der Neger Jsaac E. Allen, dessen Ernennung zum Mitglied des Raths des Gouverneurs von Massachusetts seiner Zeit so großes Aufsehen erregte, neueromgs wieder von sich reden, frernch m einer unliebsamen Weise: Der Mann hatte wegen einer Schuld von $22.88 vor dem Poor Debtors Court" zu erscheinen und erklärte vor Gericht, er habe sich vor seiner Ernennung zum Rathsmitgliede seinen Lebensunterhalt als Aufwarter. Fensterrennger, Tün che? u. s. w. erworben. Nach einem Berhör entschied Richter Burke. daß Allen kein Eigenthum habe, und weigerte sich, emen Haftbefehl gegen ihn ausZustellen. Zwischen den Hausmeisterseheleuten Johann und Elisabeth Wintersteller in der Villa Frey am Mönchsberg" bei Salzburg kam es Abends zum Streite, bei dem die Frau aus einem Cavallerierevolver fünf Schüsse auf ihren Mann abfeuerte, von denen aber nur zwei trafen und dem Mann am linken Arme und in der Bauchgegend nicht lebensgefährlich verletzten, Der Mann entriß darauf der Zrau den Revolver und versetzte ihr mit dem Schafte einen tüchtigen Hieb auf die Stirne. Die Megäre lief sodnn in die Wachstube derSicherheitswache, wo sie ihren Gatten des versuchten Mordes beschuldigte, doch wurde sie selbst wegen dringenden Verdachtes oe5 versuchten Gattenmordes verhaftet und in die landesgerichtliche Fronveste eingeliefert. Seit dem Schluss bei österreichischen ReichsrqjhSsession haben verschiedene Milkder des hohen Hauses" sehr, unangenehme Erfahrunfitti persönlichster Natur gemacht. Es handelt sich um die Strenge der Gerichte, da nunmehr nach Auffassung der letzteren die parlamentarische Immunität nicht mehr aufrecht besteht Schon mehrere Abgeordnete, gegen, welche EhrenbelewsnAUlazen " im Zuge waren., mußten, aujjmig. Zeit in dll! Priest wandern. Schwerer jehoch ist das Schicksal des galizischen oppositionellen Bauernabgeordneten ßzqier. Er ist vom Kreisaericht YZzeczsw wegen MajestWhekeidigung zu acht Monaten schweren Kerkers ver. urt.hejlt. worden, Sein, Verbrechen stammt aus der stürmischen Wahlbe wegung, während welche? e.?, noch vor dem Wahltag, in Untersuchungshaft genommen worden war, Ein Unglückösakl hat sich in dem kleinen Orte Basedow zugetragen. Der Bauernhofbesitzer Ohlbrecht war von einer Schießübung für daö Klinkower. SchützenfesUzuruckaekehrt und. .hatte unvorsiHtiaer Wetse
seine geladene Büchse hinter dem Ofen in seiner Wohnstube aufgehängt. Beim Reinmachen legte seine Frau die Schießwaffe vorübergehend auf einen Schrank, auf dem auch noch ein alter Säbel lag. Dem 12jährigen Sohne Ohlbrecht't flößten die beiden Waffen großes Interesse ein; während die Muttev in der Küche beschäftigt war, gürtete er sich den Säbel um, schulterte dal Gewehr und marschirte in der Stube auf und ab. Plötzlich aber
entlud sich die Buchse, und der Schuß traf die 13jährige Dienstmagd Anna Brieske, die im Nebenzimmer die Fenper putzte. Lautlos brach die Unglückliche zusammen und war augenblicklich eine Leiche. Im Gebäude des Ossicier - Casinoö zu Erfurt ist ein seltener Fund gemacht worden. Bei den gegenwärtigen Erneuerungsarbeiten stieß man unter dem Raum, in dem vordem das Casino der 36ev sich befunden hatte, auf ein Gruftgewölbe, das einen noch gut erhaltenen Sarg enthielt. In diesem lag das Skelett eines katholischen Geistlichen. Das Gerippe trug Meßgewänder, die sehr gut erhalten waren. Die Kasula ließ noch das Seidenmuster erkennen. Nach dem Urtheil von Sachverständigen liegt das Skelett, das wahrscheinlich einem Statthalter aus der kurmainzis schen Zeit Erfurts angehört, an 130 Jahre am Fundorte. Ein schweres goldenes Krucifix lag auf der Brust deö Todten, dessen Ueberreste im Garten des Officiercasinos bestattet wurden. Das Gebäude des Casinos war vordem ein Augustmevkloster, das 1670 erbaut und 1816 als solches aufgehoben wurde. VordemKriegZrathZn Namur stand dieser Tage der Soldat Masson vom 12. Jnfanterie-Regiment, unter der Beschuldigung, in einem Wirthshause des nahen Dorfes Hingeon die königliche Familie, seine Vorgesetzten und einen Brigadier der Gendarmerie beleidigt zu haben. Masson ist Socialist. Er bestreitet die ihm zugeschriebenen Vergehen, erkennt aber an, bei der betreffenden Gelegenheit einen Vortrag gehalten zu haben und dabei in ein politisches Gespräch mit einem Gaste gerathen zu sein. Dieses habe sich zunächst um Socialpolitik gedreht; er habe nicht die Absicht gehabt, hierbei seinen Gegner, den Brigadier, der ihn nachher verhaftete, zu beleidigen, da dieser bürgerliche Kleidung getragen habe und ihm völlig unbekannt gewesen sei. Die Vertheidiger des Angeklagten iestritten die Zuständigkeit hes Kriegsraths für die Entscheidung über die vorliegenden politischen Vergehen, zumal diese mit gleichartigen Vergehen zusammenfielen, deren auch Civilisten sich bei obiger Gelegenheit schuldig' gemacht hätten. Trotz des Einspruches des Auditeurs, daß die fraglichen Vergehen von Seiten der Civilisten erst nachträglich erfolgt seien, hielt der Kriegsrath den Zusammenhang beider Sachen für erwiesen, erklärte sich für unzuständig und verwies die Sache an das Zuchtpolizeiqericht. Foimtain
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